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Thema: Neu hier - Probleme mit L-Thyroxin

  1. #11
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    Standard AW: Neu hier - Probleme mit L-Thyroxin

    @Betti: Vielen Dank für den Hinweis! Es mal auszuprobieren kann nicht schaden. Allerdings kommt das Breit-sein meines Erachtens wirklich vom LT, da es nach Einnahme auftritt und im Verlauf des Tages jeweils nachlässt. An den Tagen, an denen ich das LT mal pausiert hatte, ging es mir besser. Das ist ja das Frustrierende: Zu wissen, dass es mir mit LT mies geht, ich es aber brauche : (

    Liebe Grüße!!

  2. #12
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    Standard AW: Neu hier - Probleme mit L-Thyroxin

    Dazu muss man wissen, das LT schon ganz was anderes ist für den Körper obwohl es genau baugleich ist. Durch LT von außen bekommen die Nebennieren ganz schön einen auf den Deckel. Sie müssen richtig ackern. Daher steht auch in jedem Beipackzettel man sollte erst eine Nebennierenschwäche ausschließen und behandeln. In der Praxis passiert dies leider nicht. Patienten, die dann merken, dass sie mit LT erst einmal dieses Nebel-Gefühl haben und beim Auslassen nicht, sind typische Kandidaten für eine Nebennierenschwäche.

    Schulmedizinisch gibt es die leider nicht und auch der ACTH-Test ist nicht unbedingt zur Diagnostik geeignet, da braucht's einen guten Arzt.

  3. #13
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    Standard AW: Neu hier - Probleme mit L-Thyroxin

    Mhm... interessant ist aber, dass es mir nach einer Erhöhung der Dosis auf 75 zunächst 5-6 Tage lang viel besser ging. Doch dann kam ich in die ÜF mit Durchfall, Zittern, Hitzewallungen und dem Gefühl von Adrenalinschüben in der Brust.
    Nach einer zweitägigen Einnahmepause bin ich dann zurück auf 62,5 und seit dem krepel ich herum.
    Das Unangenehmste sind latente Beklemmungen in der Brust - insbesondere beim Aufwachen.
    Kennt das hier jemand?

  4. #14
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    Standard AW: Neu hier - Probleme mit L-Thyroxin

    Schreib doch mal bitte alle Werte mit referenzbereichen auf.
    Meine Ärzte sagten immer es sei alles ohne Befund und in Wirklichkeit wars ne kathastrophe.

    Halte durch!

  5. #15
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    Standard AW: Neu hier - Probleme mit L-Thyroxin

    Zitat Zitat von Oxonium222 Beitrag anzeigen
    Nach einer zweitägigen Einnahmepause bin ich dann zurück auf 62,5 und seit dem krepel ich herum.
    Oxonium, du musst Geduld haben - du hast finde ich viel zu schnell Dosis und Präparat gewechselt:

    Zitat Zitat von Oxonium222 Beitrag anzeigen
    Hier nochmal die Werte mit Referenzbereich A8Abnahmen erfolgten immer um 8:30h morgens):

    12/2015: TSH 8,45 (0,27-4,20) Freie verbraucht. Beginn mit 12,5 LT. Nach 14 Tagen erhöht auf 25 LT.

    10.02.2016: TSH 5,2 (0,2-4,20) Freie verbraucht. Erhöhung LT auf 50, nach 15 Tagen erhöht auf 62,5 LT.

    17.03.2016: TSH 4,2 (0,27-4,20) fT3 2,9 ug/L fT4 11,3 pg/ml (leider den Referenzbereich nicht zur Hand).
    Erhöhung auf 75 LT. Rund 6 Tage besser gefühlt. Dann Symptome einer ÜF.
    31.03.2016: Zweitägige Pause, dann Reduktion LT wieder auf 62,5.

    Leichte Besserung der Symptome.

    21.04.2016: TSH 2,0 mU/l (0,27-4,20); fT3: 2,6 pg/ml (2,0-4,4); fT4: 12,2 pg/ml (9,3-17,0). TPO- Ak und TRAK negativ.
    Du kommst von nicht nachweisbaren freien Werten (!) innerhalb von 4 Monaten auf 75, hältst das nur 6 Tage, setzt komplett aus, steigst niedriger wieder ein, wechselst zwischendurch sogar das Präparat (andere Bioverfügbarkeit) - so kann sich keine stabile Situation einstellen. Das ist ein typischer "Anfängerfehler"

    Durch die Erstverschlechterung musst du durch, auch wenn es anstrengend ist. Wenn du in dieser Phase auf jedes kleine Befinden sofort mit Dosisänderungen reagierst, wirst du keine gute Einstellung erzielen können.

    Wenn es dir nach dem Sprung auf die 75 erst gut, dann schlechter ging, dann ist das eine ganz normale Sache. Die Wenigsten nehmen einfach LT, egal aus welchem Grund, und ihnen gehts sofort gut. Die Einstellungsphase dauert leider einfach etwas.

    Darf ich kurz was fragen, das Lithium hindert die Herstellung von T4 und T3, richtig? Wenn ich bei dir lese: "Freie verbraucht" dann heisst das, deine SD stellt selbst praktisch nichts mehr her oder ist das nur durch den Therapiebeginn, das man da so in den Keller rutscht? I

  6. #16
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    Standard AW: Neu hier - Probleme mit L-Thyroxin

    Hallo Bienchen10,

    das ist richtig - Lithium blockiert zum einen die Iodaufnahme in die SD und zum Anderen die Freisetzung von T3 und T4.
    Allerdings kommen rund 55% der Lithium-Konsumenten ohne LT aus weil die SD nicht komplett blockiert ist.
    Die anderen 45% müssen substituiert werden.
    In meinem Fall stieg nach Beginn der Lithiumgabe der TSH auf 8,45 bei
    sehr niedrigen peripheren Werten. Nachdem ich mit LT begonnen hatte, stieg die Eigenproduktion der SD
    aber komplett aus. In den ersten Messungen nach LT-Gabe waren die peripheren am bzw unter dem jeweils
    unteren Wert des Referenzwertes.

    Ich bin seit heute wieder bei LT Hen*ing und werde dann erstmal bei dieser Dosis bleiben, bis ich die sechs Wochen
    voll habe und dann Werte kontrollieren lassen.
    Immerhin stelle ich heute fest, weniger beduselt zu sein als an den
    drei Tagen mit Euthyr*x.

  7. #17
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    Standard AW: Neu hier - Probleme mit L-Thyroxin

    Zitat Zitat von Oxonium222 Beitrag anzeigen
    Ich bin seit heute wieder bei LT Hen*ing und werde dann erstmal bei dieser Dosis bleiben, bis ich die sechs Wochen
    voll habe und dann Werte kontrollieren lassen.
    Immerhin stelle ich heute fest, weniger beduselt zu sein als an den
    drei Tagen mit Euthyr*x.
    Gut, dass du wieder beim ursprünglichen Präparat bist.

    Ich würde schauen, wie es dir geht und ggf. auch schon früher eine BE machen und dann ggf. nochmal um 6,25 (eine Viertel 25er) erhöhen. Aus 2 Gründen: Wahrscheinlich brauchst du eine höhere Dosis, deine Werte haben Luft nach oben jedenfalls und dein Befinden ja anscheinend auch. Du weisst aber nicht, wie du da hin kommen sollst, weil die Steigerung um 12,5 dir zu dolle war.

    Vielleicht ist also erstens eine Dosis zwischen 62, 5 und 75 gut für dich und zweitens fällt dir vielleicht das Steigern in kleineren Schritten leichter.

  8. #18
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    Standard AW: Neu hier - Probleme mit L-Thyroxin

    Übernächste Woche wären sechs Wochen voll.
    Ich kann ja mal abwarten, ob ich wieder UF-Symptome bekomme und ggf leicht erhöhen.
    Sonst warte ich die BE ab.

    Noch eine Frage: Ist es richtig, dass man sich am wohlsten fühlt, wenn die Freien im oberen Drittel sind?

  9. #19
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    Standard AW: Neu hier - Probleme mit L-Thyroxin

    Zitat Zitat von Oxonium222 Beitrag anzeigen
    Übernächste Woche wären sechs Wochen voll.
    Ich kann ja mal abwarten, ob ich wieder UF-Symptome bekomme und ggf leicht erhöhen.
    Sonst warte ich die BE ab.

    Noch eine Frage: Ist es richtig, dass man sich am wohlsten fühlt, wenn die Freien im oberen Drittel sind?
    Dann schau doch mal, was die BE bringt und bringe das mit deinen Beschwerden zusammen.

    Das obere Drittel ist für viele die bessere Zone, ja. FT3 über 3 z.B. und FT4 über 1,5 z.B. Aber auch das ist individuell und du solltest dich nicht nur nach den Werten, und schon gar nicht nach Vorgaben, sondern auch nach deinem Befinden richten.

    Gut ist es, wenn man in der Einstellungsphase notiert, wie es einem geht unter welcher Dosis. Also jeden Tag aufschreiben, wie das Befinden ist v.a. in den Bereichen, wo es nicht so gut ist (Verdauung, Müdigkeit, Schmerzen, Stimmung, etc.) . So sieht man leichter, ob man auf dem richtigen Weg ist. Ist wirklich eine gute Hilfe, auch und gerade später, wenn mal was nicht so läuft, kann man alles besser nachvollziehen.

  10. #20
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    Standard AW: Neu hier - Probleme mit L-Thyroxin

    Alles gut .

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