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Thema: Arzt bestätigt erst Hashimoto, widerruft diese dann und verschreibt Antidepressiva

  1. #191
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    Standard AW: Arzt bestätigt erst Hashimoto, widerruft diese dann und verschreibt Antidepressiv

    Zitat Zitat von Guido43 Beitrag anzeigen
    .



    Noch 2 Werte:

    TSH stimmuliert war 34,1 --> Norm 3 - 25
    Reverse T3 19,1 ng/l --> Norm < 307

    Steh ich jetzt auf der Leitung ? Wo ist da ein hoher Reverse T3 ?


    Im Grund sagen dir ja fast alle dasselbe. Der Arzt hat dir Mist erzählt, und es war übel, mit solchen Mengen Cortison und dann noch T3 zu behandeln. So what ?
    Geändert von Diejenige (15.03.13 um 15:41 Uhr)

  2. #192
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    Standard AW: Arzt bestätigt erst Hashimoto, widerruft diese dann und verschreibt Antidepressiv

    @Diejenige

    so what?
    so Kommentare brauch ich wirklich nicht, sry.

  3. #193
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    Standard AW: Arzt bestätigt erst Hashimoto, widerruft diese dann und verschreibt Antidepressiv

    @Sabinchen

    Ich schaue schon das ich nix mehr mit Jod zu mir nehme, soweit man da sicher sein kann.
    Gibt es denn Lebensmittel die man auf keinen Fall essen sollte?
    Im Moment esse ich viel Obst und Gemüse, wenig Kohlenhydrate und Fleisch.
    Wo sich das Jod allerdings versteckt...keine Ahnung...gibt es da bestimmte Sachen auf die ich achten muss?
    Wie sieht das mit dem Mineralwasser aus?

  4. #194
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    Standard AW: Arzt bestätigt erst Hashimoto, widerruft diese dann und verschreibt Antidepressiv

    Wie sieht das mit dem Mineralwasser aus?
    Da würde ich beim Hersteller den Jodgehalt erfragen. Der steht nie drauf, wird aber untersucht. Es gibt einige Wässer mit sehr hohem natürlichen Jodgehalt, der nicht deklariert sein muß, weil nicht zugesetzt.

    Nie essen würde ich Sushi und ähnliche Algenprodukte.
    Auch alles mit Molke kann sehr stark jodhaltig sein.

    Am besten vertrage ich Bio-Milchprodukte oder Käse aus Frankreich.
    Bio-Eier sind auch besser oder Eier mit NL-Stempel.

  5. #195
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    Standard AW: Arzt bestätigt erst Hashimoto, widerruft diese dann und verschreibt Antidepressiv

    Hallo Guido,

    ich versuche mal auf die vielen Punkte und Fragen zu antworten

    um mal die wesentlichen Punkte konkret zusammenzufassen: Ich würde an deiner Stelle folgendes machen und ausprobieren

    - alle Mineralien, Zusatzstoffe, Vitamine mal testweise für 1-2 Wochen weglassen, also Vit. D, Q10 usw.
    - LT und Thybon so belassen, vorerst nicht weiter steigern.
    - das Thybon abends nehmen, so spät wie möglich.

    und dann schauen, was passiert. Ob sich dein Körper an den Hormoncocktail langsam gewöhnt ;-)


    Nun zu den Details:

    Wie hast du die Mineralien, Vitamine usw. eingenommen, alles gleichzeitig?
    Die SD-Tabletten alle morgens?

    Welche konkreten Symptome/Beschwerden veranlassen dich, weiter zu steigern? Außer den Laborwerten. Also man würde ja nur steigern, wenn man auch konkrete Anzeichen für eine Unterfunktion hat.

    Ein imaginäres Ziel von 150 ist aus meiner Sicht totaler Quatsch, vorallem nimmst du ja auch noch T3. Du hast doch keine Teil- oder Total-OP und man kann doch gar nicht einschätzen, inwieweit deine SD noch selbst in der Lage ist beizusteuern, wie gut das Gewebe noch arbeitet. Klar kann es sein, dass du in diese Region kommst, bei deiner Größe und Gewicht... aber Ziel muss das nicht sein.

    Und von einem Total-Ausfall würde ich mal nicht ausgehen, vor einem Jahr hat deine SD noch den kompletten Bedarf gedeckt.... für 196 cm.

    Man muß nicht so schnell steigern. Vor allem nicht irgendwelche Zielparameter erreichen... das ist kein Hürdenlauf.

    Um mal rein nach den Blutwerten zu beurteilen:
    In deinen Anfangswerten konnte man gut erkennen, dass Bedarf da war... - und man konnte sich auch vorstellen, dass es dir damit auch nicht gut geht.
    Wenn man sich die letzten Blutergebnisse anschaut, sieht man, dass sich mit jeder Steigerung der TSH abgesenkt hat. Deuten wir den TSH-Wert von 0.87 mal als Signal, der Körper hat langsam genug. Bzw. gönnen wir ihm doch mal eine Pause. Die ft3 und ft4-Werte, da wäre sicherlich noch Luft... aber hier geht es ja auch nach Wohlbefinden, und das kann sehr individuell sein.

    Deine SD wird sicherlich noch selbst dazu beitragen können und wollen, sie muss sich auf die zusätzliche Zufuhr, starke Steigerungen, auch erstmal einstellen.

    Eventuell könnten deine Beschwerden ja auch andere Ursachen haben... erste Überfunktionssymptome, Vit D, andere Baustellen... also gar nichts mit den Hormonen zu tun haben.
    Oder evtl. auch Nebenwirkungen des T3 sein.

    Ich würde bei der bisherigen Dosis bleiben und weiter die Blutwerte kontrollieren. Steigt der TSH wieder an oder sprechen andere Symptome/Gründe für eine Unterfunktion, würde ich erst wieder steigern.

    Wohlfühldosis meint nicht: solange steigern bis es mir besser geht, sondern schauen, ob es mir mit der Erhöhung besser geht oder weniger besser ist... und der Bedarf kann ziemlich schwanken.

    Zumal bei dir auffällt, dass die Intervalle sehr kurz sind, teilweise monatlich. Ich würde wenn über mehere Monate erst steigern. Deine SD hat den Dienst ja nicht von heute auf morgen quittiert.

    Das meinte ich damit, Ruhe reinbringen.

    Zu deinen Fragen zu mir:

    Bei mir wurde Hashimoto ca. 2000 entdeckt, oder früher... ich weiß es nicht mehr, müsste nachschauen. Ich habe mit LT 75 begonnen... und mit 37,5 über ca. 2 Wochen langsam eingeschlichen... die ersten Tage sogar noch weniger...
    Ich hatte einige Überfunktionssymptome, aber es war super... endlich wieder wach... aber nicht fahrig wie von Kaffee... erst da habe ich gemerkt, wie ich über Jahre in ein Loch gefallen bin. Es war super, da wieder raus zu sein.

    Es war wie bei dir eine latente Hashimoto. Da gab es erstmals auch eine Erklärung für die hohen Cholesterin-, Leber und Harnsäure-Werte. Der Nuk winkte ab und sagt, ganz normale Erscheinung.

    Über die Jahre habe ich gesteigert, in 25er-Schritten. Aufgrund von BE, aber auch aus der Erfahrung aus diesem Forum und dem eigenen Gefühl für Unterfunktionssymptome. Die ersten Steigerungen habe ich stärker gemerkt, also Lidzucken, auch Herzrasen, überdreht sein usw.

    Es gab Phasen, da habe ich selbst hochgeschraubt, starke Streßphasen, Wintermonate, höhere Sportbelastung, aber auch wieder selbst runtergeschraubt, da ich nicht in die Überfunktion wollte.

    Heute bin ich bei LT 175, bisher kein T3, obwohl ich denke, dass es wahrscheinlich besser wäre. Aber mein Hausarzt will nicht und der Nuk auch nicht. So warte ich noch.

    Es ist aber so, dass ich zeitweise Bedarf nach mehr habe und dann nehme ich eine viertel-Tablette zusätzlich, also steigere ich LT um ca. 44, alle 2 Tage. Diese Steigerung ist kein Problem, keine Überfunktionssymptome...es sei denn ich mache es länger. Eine solche Steigerung wäre früher unmöglich und hätte zu heftigen Überfunktionssymptomen geführt.

    Es gibt dann auch Kombinationen, da müsste ich fast drosseln, z.B. bei sehr gesunder Ernährung und viel Sport. Am Anfang ist mehr Bedarf... aber dann gehts los. Da ist die derzeitige Dosis fast schon zu hoch. Bei 182 cm und 100 kg.

    Damals hat mir Selen bei der Verwertung geholfen, ich hatte den Eindruck, das verbessert die Aufnahme, die Wirkung war besser. Damals habe ich teilweise 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme des LT gewartet, da ich sonst den Eindruck hatte, es würde nicht ausreichend aufgenommen. Mittlerweile sind es nur noch 15 Minuten.

    Du siehst bei mir, dass es über 10 Jahre gedaudert hat, von 75 auf 175 zu steigern. Alles andere wäre mir zuviel gewesen. Der Bedarf ist sicher individuell, aber nicht im Monatsrhythmus steigern.

    Soweit erstmal...

    Viele Grüße

    Mike

  6. #196
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    Standard AW: Arzt bestätigt erst Hashimoto, widerruft diese dann und verschreibt Antidepressiv

    Hallo Guido,
    da ich das Aufwachen mit dem Herzrasen kenne, bei mir verbunden mit einem ganz trockenen Mund und dem Gefühl gleich durchzudrehen oder in Ohnmacht zu fallen, schreibe ich dir. Bei mir ist im Dezember eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt worden - meine Symptome zu diesem Zeitpunkt waren bleierne Müdigkeit, Muskelschmerzen und -krämpfe sowie ein vollkommen zugequollenes Gesicht am Morgen. Daraufhin habe ich L-Thyroxin verschrieben bekommen und habe mich durch die Einnahme erst einmal wohler gefühlt - die Symptome verschwanden. Doch plötzlich nach etwa 3 Wochen kippte das Ganze. Ab dann habe ich mich unendlich schwach gefühlt, bin mitten in der Nacht und morgens wie oben beschrieben aufgewacht und die Zitterigkeit hat immer den ganzen Tag angehalten. Thyroxin habe ich dann selbst abgesetzt, daraufhin ist wenigstens mein wahnsinnig hoher Blutdruck zurückgegangen, alles andere blieb. Mein Hausarzt war mit dieser neuen Entwicklung vollkommen überfordert, der Endokrinologe, den ich daraufhin aufgesucht habe, auch. In meiner Not habe ich im Netz nach möglichen Ursachen für diese Ultra-Schwäche verbunden mit Panikattacken gesucht und bin auf Histamin-Intoleranz gestoßen. Nach fünf Tagen Reis-Kartoffel-Diät (absolut histaminfrei) ist dann wenigstens das Gefühl nach dem Aufwachen gleich ohnmächtig zu werden verschwunden. Nachdem ich einmal Ceterizin, ein Anti-Histaminikum (Anti-Allergikum), genommen habe, ist auch die Zitterigkeit zurückgegangen. Klar ist aber, dass ich irgendwie eine Grunderkrankung habe, die meinen Histaminstoffwechsel durcheinander gebracht hat. Ich hoffe, dass der Arzt, bei dem ich jetzt bin, die Ursache findet. Vielleicht nützt dir dieser Hinweis etwas, wünsche dir alles Gute
    Henny

  7. #197
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    Standard AW: Arzt bestätigt erst Hashimoto, widerruft diese dann und verschreibt Antidepressiv

    Hallo Mike,

    danke das Du Dir noch mal die Zeit nimmst so ausführlich zu antworten, ich finde das echt lieb und ist auch nicht selbstverständlich.

    Bevor ich auf Deine Fragen eingehe, schreibe ich mal kurz was so gerade wirklich in meinem Körper tobt, dann wirds verständlicher.
    Als ich im Mai 2012 die Diagnose Hashi bekommen habe, sollte ich direkt mit LT 75 einsteigen. Hatte Magenprobleme, Klos im Hals, und extrem trockene
    Schleimhäute, Nase war zu, hab mich ständig erkältet gefühlt. Die BE`s ergaben ausserdem sehr hohe Leberwerte, hohes Cholesterin, hohes Ferritin.
    Mit LT 75 war das nach 3 Wochen weg, aber die innere Unruhe kam.
    Bin morgens durch diese Unruhe regelrecht hochgeschreckt und sie blieb den ganzen Tag über. Da begannen die massiven Schlafstörungen.
    Hab dann abgesetzt, komplett, die Unruhe blieb. Danach bin ich noch mal mit 25 und 2 Wochen später mit 50 eingestiegen, Unruhe blieb,
    es kamm noch Schwindel dazu. Endo meinte Unsinn, weil Unruhe und niedrige Kreislaufsymptome passsen nicht zusammen.
    Mein jetziger Nuc sagte dann nach BE und Speicheltest im September NNS und ballerte mich mit 40 Thybon und 40 HC zu, innere Unruhe blieb, mir gings
    einfach nur schlecht. Ich sollte auch kein Sport machen da das bei Hashi kontraproduktiv wäre. Solange ich mich so fühlen würde, würde das den Körper
    nur noch mehr stressen. Abgesehen davon hatte ich da auch keine Kraft zu...dazu muss man wissen ich habe immer sehr viel Sport gemacht....riesen Umstellung für mich.
    In der Zeit hab ich auch angefangen Vit D, B5 und B 6 zu nehmen. Als die freien Werte dann nach 4 Wochen total im Eimer
    waren, ft3 viel zu hoch, ft4 viel zu niedrig, sollte ich wieder LT nehmen...erst 25, dann 50...Mein Körper spielte total verrückt, konnte gar nicht mehr
    einschlafen, fühlte mich krank, richtig krank, ohne Antrieb, kaputt, nicht leistungsfähig. Irgendwann haben dann auch die extremen Muskelschmerzen
    angefangen.
    Bei jeder Stiegerung von LT dreht mein Körper voll durch, ich kann die Uhr danach stellen. 1 -2 Wochen nach Erhöhung.

    Nach der Steigerung auf 62,5 genauso. Nach 5 Wochen mit dieser Dosis gings mir plötzlich besser. Kein Unruhe mehr, nur noch ein bisschen Schalfstörungen
    und Erkälungssymptome. Ich glaube da war der Knackpunkt. Ich habe dann erhöht auf 75 weil die Muskelschmerzen so stark waren und mein Nuc auch sagte,
    wie viele hier im Forum auch das das die UF ist. So ca 4-5 Tage ging es mir mit 75 richtig gut, danach wurde es schlimmer. Die innere Unruhe kam wieder,
    Schlafstörungen. Es hat angefanngen in den Fingern zu kribbeln, hatte Empfindungsstörungen in den Füssen...die haben sich kalt angefühlt, waren es aber nicht.
    Dazu kamm das ich morges mit Kreislaufproblemen aufgewacht bin, also eine Hand war warm die andere kalt...
    Es hieß da...Du mußt weiter steigern das ist alles die UF. Irgendwie hatte ich mit 62,5 das Gefühl das die Dosis stimmt...wenn die Muskelschmerzen nicht gewesen wären,
    dann hätte ich vermutlich auch nicht gesteigert.
    Zu disem Zeitpunkt waren die Proinsulin Werte sehr hoch gewesen --> beginn Diabetis 2
    Ich habe die Ernährung umgestellt, weniger Kohlenhydrate, viel Gemüse, keine Süßigkeiten mehr, nix ungesundes....bis heute 8 Kilo abgenommen ohne Sport.
    Ich habe dann mit der Steigerung auf LT 90, das Thybon von 10 auf 5 reduziert. Die 100 habe ich 5 Wochen gehalten, dann war mein ft3 an der Unteren Grenze.
    Mit den Werten TSH 0,87, ft3 bei 21% und ft4 41% sagte mein Nuc steigern. Er sagte auch das das t3 noch nachziehen muss, ich soll Thybon steigern.

    Im Endeffekt weiß ich gar nix. War die 62,5 jetzt meine Wohlfühldosis, und die Muskelschmerzen kommen vom vielen Vit D?
    Ist die inner Unruhe da weg gewesen weil ich auch viel B 6 genommen habe?

    Ich habe nach 5 Wochen 100 keine Besserung gespürt und habe jetzt auf 112,5 gesteigert. Aber jetzt zu Deinen Fragen:

    Morgens nehme ich das komplette LT, warte dann eine halbe Std und futtere dann was, Nach dem Essen nehme ich B5, B6, Magnetrans 347 und Usofalk (für die erhöhten Leberwerte).
    Mittags nach dem essen nehme ich Omega3Fett, Zink, Q10, Selen 200, Magnetrans 347, 10 Thybon.
    Abends nach dem essen nehme ich noch Magnetrans 247 und ne Usofalk.

    Was mich veranlasst hat zu steigern:

    Ich fühlte und fühle mich sehr schlecht...habe immer das Gefühl Blei im Kopf zu haben. Fühle mich kraftlos, ohne Konzentration und einfach nur krank.
    Die Muskelschmerzen sind immer heftiger geworden...waren sie aber auch bei 62,5...
    Die Schlaftstörungen sind massiv, fühle mich morgens immer wie gerädert, habe teilweise schon keine große Lust ins Bett zu gehen...bin einfach nicht
    richtig müde...nur kaputt. Dieses einfach nur müde sein und richtig schön einschlafen und gut erholt aufwachen kenn ich ich schon fast gar nicht mehr...
    Hätte ich aber gerne wieder...
    Die freien Werte dümpelten immer unten rum und jeder riet mir zu steigern. Mein Nuc sagt ich bin groß, ich brauche deswegen sehr viel LT.
    Ich habe dabei keine Ahnung was mein SD überhaupt noch leistet....ist das irgendwie messbar?
    Als Unterfunktionssymptome habe ich eigentlich immer noch innere Unruhe, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Muskelschmerzen, Erkältungssymptome.
    Die Erkältungssymptome hatte ich von Anfang an und sie sind immer noch da. Wache jeden Morgen mit Nase zu auf, niese paar mal jeden Tag und mein Kopf
    fühlt sich an wie unter einer Dunstglocke..Kopfschmerzen.
    Die Verdauung ist so das einzige was mit LT teilweise besser wird. Nach jeder Steigerung täglich Stuhlgang, sehr weich...kenne ich so nicht.
    Das gibt sich dann aber nach 3-4 Wochen mit der gleichen Dosis wieder und wird dann so zu alle 2 Tage aber auch weich.
    Das Lidzucken hatte ich übrigens auch mit der Steigerung auf 100 ganz extrem, ist aber das nach 2 Wochen wieder verschwunden.
    Sry, wenn ich das alles etwas unstruktruriert reinpacke...aber Du kannst Dir gar nicht vorstellen was in mir abgeht.

    Im Moment sitze ich hier mit Muskelschmerzen, innerer Unruhe, kribbeln in der Hand, Kopfschmerzen und bin total müde --> deswegen steigere ich weil ich hoffe das es
    mit mit mehr LT besser geht. Mir läuft auch die Zeit weg, weil ich so nicht arbeiten kann und noch max 8 Wochen Zeit habe wieder auf die Beine zu kommen.
    Jetzt den Job zu verlieren in meiner Situation wäre ne katastrophe. Deswegen steigere ich weil ich denke das es mir mit mehr LT vielleicht besser geht.
    Dazu kommt das jede Steigerung in meinem Körper ein Erbeben auslöst und wenn meine Zieldosis mal angenommen so bei 150 wäre...dann bräuchte ich eine Ewigkeit
    dorthin zu steigern wenn ich jetzt wieder runter gehen würde oder zu lange warte.
    Diese Zeit habe ich einfach nicht...Wollte deswegen auch schnell hoch...dachte das ich immer jederzeit runter dosieren kann,
    nur hoch in kurzer Zeit ist unmöglich.
    Das was Du schreibst über das langsame rantasten und die Eigenleistung der SD leuchtet mir schon ein. Mir gehts einfach nur nicht
    besser und das zermürbt. Dann kommt wie gesagt noch der Druck durch die Arbeit dazu und die Tatsache das es nur ein rumdoktoren
    und spekulieren ist, da anscheinend kein Arzt ein Durchblick hat. Dann reagiert jeder Körper unterschiedlich und es gibt da keine
    klare Vorgehensweise. Ich kann auch einfach nicht mehr...möchte einfach nur das es mir wieder besser geht.

    Ganz kurz zu den Muskelschmerzen noch mal. Sie haben angefangen in der Wade, dann kam nach Wochen die hinteren Oberschenkel dazu ,
    dann wieder später das Gesäß.
    Ich weiß nicht ob durch das Vit D oder das LT, T3 habe ich ja mal 3 Wochen um 5 gesenkt, da wurde es keinen Deut besser...

    Ich weiß auch nicht ob mein sehr langer Vit D Mangel die Beschwerden macht, immerhin war ich fast ganz unten mit Vit D und habe dann
    angefangen das sehr schnell auszugleichen. Habe deswgen auch ein bisschen Angst das Vit D für 2 Wochen abzusetzen.
    Auch weiß ich nicht ob ich das richtige Magnesium nehme...immerhin bin ich schon bei 1000mg. Brauch ich dazu noch Kalium...
    Will Dich auch nicht mit zu viel Fragen zuballern...habe aber das Gefühl das das nicht alles nur von der LT Dosis abhängt...

    Ich werde jetzt bei 112,5 bleiben und 10 Thybon! Nur frage ich mich was jetzt besser werden soll zu vorher LT 100 über 5 Wochen.
    Wenn die nächsten Blutwerte genauso aussehen weiß ich wieder nicht ob ich steigern muss oder nicht.
    Wenn ich meine SD mit größeren Mengen LT immer weiter ausknipse, muss ich dann doch mehr nehmen, oder muss ich zurück zu 62,5 und
    hoffen das meine SD dann wieder voll mit powert?
    Ich habe auch schon mal überlegt auf natürlich Hormone umzusteigen, für den Fall das ich das LT ich vertrage und die Muskelschmerzen
    dadurch kommen.

    An dieser Stelle hör ich mal lieber auf bevor Du noch 2 Tage brauchst um das Ganze überhaupt zu lesen:-))
    Du bereust bestimmst auch schon geantwortet zu haben..hihi

    Ne Mini Frage habe ich aber noch...wie lange muss ich meine Vitamine absetzen vor der nächsten BE um richtige Werte zu bekommen??
    Danke und viele Grüße,

    Guido

  8. #198
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    Hallo Guido,
    alle deine Symptome passen auch zur Histamin-Intoleranz (auch die Schilddrüsenfehlfunktion). Schaue es dir doch mal an ...
    Beste Grüße
    Henny

  9. #199
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    Standard AW: Arzt bestätigt erst Hashimoto, widerruft diese dann und verschreibt Antidepressiv

    Hallo Guido,

    auch wenn ich mich wiederhole, aber nochmal zu einigen mir wichtigen Punkten:

    Vitamin D
    - seitdem du Vitamin D nimmst, hast du auch Muskelschmerzen. Es gibt Forenbeiträge, wo andere ebenfalls davon berichten, dass die Muskelschmerzen mit Einnahme von Vit. D stärker wurden. Also wäre es zumindest einen Versuch wert, das Vitamin D für ein paar Tage oder 1-2 Wochen mal wegzulassen, nur um zu sehen, ob es da einen Zusammenhang gibt. Und das wird deine Werte schon nicht in den Keller werfen. Wenn es keine Veränderungen gibt, kannst du es ja weiter nehmen.

    Symptome
    - deine Symptome können alles sein, eben auch eine Über- oder Unterfunktion. Aber nicht unbedingt Grund, um zu steigern. Es kann auch Allergie, Lebensmittelunverträglichkeit, psychosomatisch, Panikattacken... es kann vieles sein.
    Ich würde sie sogar fast als mögliche Überfunktion deuten, die aber eventuell von der kurzzeitigen bzw. ständigen Erhöhung stammen und eventuell wegfallen, wenn dein Körper mal die Gelegenheit erhält, sich auf einen konstanten Hormonspiegel einzustellen. Das ist aber nicht gegeben, wenn du alle 4-6 Wochen an der Dosis schraubst.
    Deine Ungeduld bzw. Panik kann ich ja verstehen...
    Die Gesamtsituation zu beurteilen ist über ein Forum auch schwer möglich. Man kann sich teilweise über deine Blutergebnisse und Erfahrungswerte orientieren, aber auch das ist begrenzt. Eine gute Einstellung der Werte ist sicherlich förderlich, die restlichen Ursachen müssen weiter von dir herausgefunden werden.

    Ernährungsumstellung
    - die Umstellung ist sicherlich gut, dazu muss man aber auch wissen, dass diese Umstellung die Nieren und die Leber zusätzlich belasten. Die Leber muss wesentlich mehr Enzyme bereitstellen und die Niere wird mit mehr Eiweiß belastet, daher bitte auch viel trinken und mit dem Einsparen der Kohlenhydrate nicht übertreiben. Für die SD ist das auch zusätzlicher Streß.

    Vitamine / Mineralien
    - die Kombination und gleichzeitige Einnahme der verschiedenen Ergänzungsstoffe ist nicht sinnvoll und kann auch toxische Wirkung bzw. aufhebende Wirkung haben. Deshalb ist die ständige hohe Zufuhr auch umstritten, belasten zudem auch die Nieren.
    Z.B. kann ich mich noch erinnern, dass sich Calcium und Magnesium bzw. Zink und Selen nicht gemeinsam vertragen bzw. aufheben. Überhaupt passt wohl Magnesium auch wenig zu anderen Stoffen. Dazu bitte mal im Forum suchen, der User "Mic" kannte sich da extrem gut aus. Es kann sein, dass sich das mit den Jahren auch geändert hat. Gewisse Formen der Stoffe sind kombinierbar, gewisse nicht, so sind dann auch wieder Zink und Selen gemeinsam möglich, im Zweifel aber nicht.

    z.B. hier:
    http://www.ht-mb.de/forum/showthread...-und-Magnesium

    - auch hier würde ich testweise alle Zusatzstoffe einfach mal weglassen, um zu schauen, ob sie etwas mit dem Wohlbefinden zu tun haben. Ich habe den Vit.-B-Komplex damals nicht vertragen... wurde mir aber erst nachher klar, als ich den weggelassen habe.
    Wenn du das mal 1-2 Wochen machst, wird du merken, ob sich etwas verändert/verbessert/verschlechtert. Du kannst ja wieder fortsezten. Aber dann kannst du das Thema ausschließen. Nach dem Ausschlußprinzip vorgehen.


    Thybon
    - abends nehmen, weil es besser zum Hormonspiegel passt, der bei T3 nachts am höchsten ist, und das evtl. verträglicher sein kann.
    - wenn ich das richtig verstanden habe, entspricht 10 µg Thybon ungefähr einer 25 - 30 µg Dosis T4. Somit bist du bei 112,5 T4 und 10 Thybon bei einer Dosis von ca. 140 µg!
    - T3 kann auch Nebenwirkungen haben, nicht alle vertragen T3 und reagieren u.a. mit deinen genannten Symptomen.

    Blutentnahme
    - unbedingt keine Hormone vorher nehmen!
    - ich würde ungefähr nach Blutergebnissen steigern, da du dein Wohlbefinden derzeit nicht unbedingt als Maßstab nehmen kannst bzw. nicht ausschließen kannst, dass das andere Ursachen hat.
    - auf jeden Fall weiter bei deinem NUK bleiben, dich von ihm einstellen lassen und weitere Blutentnahmen machen.


    Was mir nicht ganz schlüssig ist:
    - Warum solltest du innerhalb eines Jahres einen zusätzlichen Hormonbedarf von fast 150 µg T4 benötigen? Wo du noch eine aktive Schilddrüse hast, von halbwegs normaler Größe. Größe ist zwar kein Maßstab, aber logisch ist mir das nicht.
    Aber ich bin kein Profi, es wird sicher eine Menge Dinge geben, die ich nicht kenne.
    - Mehr Hormone sind nicht unbedingt besser. Unter- und Überfunktionssymptome können ähnlich sein. Die richtige Einstellung zu finden, ist das Ziel. Und da kann man u.a. einiges an den Werten ablesen, aber auch aus den Erfahrungen und an den Hormon-Einstellungen anderer Betroffener eine gute Orientierung finden.

    Zu der Mini-Frage:
    Vitamine brauchst du für die Blutentnahme nicht abzusetzen. Die nimmst du einfach.

    Jetzt hast du eine Menge Anregungen bekommen, auch von anderen Usern...

    Viele Grüße

    Mike

  10. #200
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    Standard AW: Arzt bestätigt erst Hashimoto, widerruft diese dann und verschreibt Antidepressiv

    falls du diese Seite nicht schon kennst, eine gute Übersicht zum Thema T3/T4
    http://www.ht-mb.de/forum/vbglossar....owentry&id=257

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