Erklär mir mal bitte kompensatorisch hohes fT3, steh gerad aufm Schlauch
Also das fT4 in fT3 umgewandelt wurde weil SD nicht mehr genug herstellt?
Erklär mir mal bitte kompensatorisch hohes fT3, steh gerad aufm Schlauch
Also das fT4 in fT3 umgewandelt wurde weil SD nicht mehr genug herstellt?
Geändert von Sorgenfall (24.07.12 um 16:23 Uhr)
Der fT4 ist alles andere als hoch. Dass dieser Endo nicht viel Ahnung hat beweist er schon mit der Tatsache so aus der hohlen Hand 200 µg Jod zu empfehlen. Also sage ich wie Nicci --- grrrr
Das MRT würde ich aber auch noch mitnehmen - klar, dann bist du dahingehend schon mal auf der sicheren Seite!
Du kannst dir nur nochmal einen neuen Termin bei einem dann hoffentlich guten SD-Spezialisten geben lassen (bens Liste!) oder deinen HA zu einem LT-Versuch bewegen.
Magen-Darm-Probleme sind ein häufiges UF-Symptom, da in UF die Darmschleimhaut Wasser einlagert. Das führt zu allen möglichen Problemen, die dann auch leicht als psychisches Symptom oder sog. Reizdarmsyndrom mißdeutet werden. Mir wurden aus dem Grund auch jahrelang Symbioflor-Medis aufgeschrieben, die letztlich nichts gebracht haben.
LG
Schwalbe
T4 ist ja - grob und vereinfachend - die Speicherform der SD-Hormone, T3 die aktive Form. Wenn es nun mit der Hormonversorgung knapp wird, weil die SD nicht mehr hinterher kommt, werden die Reserven rausgehauen, damit nur ja genügend aktives SD-Hormon da ist. Aber mit dem Auffüllen der Speicher (T4) klappt's nicht mehr so richtig. Dadurch kommt es zu einer Wertekonstellation mit niedrigem fT4, hohem fT3 und hohem TSH. T3 ist erhöht, um den eigentlichen Mangel zu kompensieren.
LG
Dini
Okay, danke Ihr beiden.
Dann hab ich das ja richtig verstanden.
@ Schwalbe: Das war ein NUK, kein Endo. Mich wunderte die Aussage des NUKs "Man könnte mal LT versuchen, schaden tut es ja nicht" und nach dem schallen hieß es dann "nehmen Sie Jod" .... Was zum .... ?
Auch auf die Frage hin, das er es vor 5 Minuten noch mit LT versuchen wollte, kam dann nur "Sie brauchen kein LT, nehmen Sie Jod als NEM"
Na die 100 km Fahrt haben sich echt gelohnt dachte ich mir da. Danach kam er noch mit der Psycho-Schiene und da dachte ich echt mein Schwein pfeift
Wie gesagt das MRT von 2005 war unauffällig. Mal sehen ob mich die Neurologin wieder zu einem MRT schickt.
Hallo Sorgenfall!
Du schreibst:
=> MAK? Machen die nicht die breiteren TPOAK???
Und was machen die TAK?????
Und die TRAK machen sie wohl nur, weil man die machen darf. Oder sind die so schlau, daß sie wissen, daß es auch blockierende TRAKs gibt, die man aber von den anregenden TRAKS nicht unterscheiden kann.
=> Gesamtvolumen Deiner SD ist also 8,6 ml!!!!! Also garantiert nicht zu groß, eher relativ klein!!!!Eine CT der NN sei unauffällig gewesen.
Sonografie der SD:
Echohomogene, echonormale SD. Das Volumen des re. Lappens hier zu 4,9 ml und das des li. Lappens zu 3,7 ml bestimmt. Die SD insgesamt regelrecht perfundiert.
=> Ahja!!!Labordiagnostik:
Selen im Normbereich: 81 µg/l (norm: 50-120]
=> SD-Hormonresistenz!!! Sehr schön!!! Wie kommen die jetzt da drauf???Beurteilung:
Zieht man die Laborwertkonstellation vom Juli 2011 wie auch vom April 2012 zurate, wäre eine diskrete SD-Hormonrestistenz durchaus vorstellbar.
=> Jodmangel? Wer hat hier ne vergrößerte SD??? Vielleicht hat einer der Schwestern bei der Untersuchung ne vergrößérte SD, aber Du hast auf alle Fälle keinen vergrößerte SD und deswegen auch keinen Jodmangel!!!!Auch eine geringgradige TSH-Mehrproduktion durch ein kleines Hyphophysenadenom formal mit den Laborwerten kompatibel. Wahrscheinlicher ist meines Erachtens jedoch ein intermitterend leichter Jodmangel, wie er gut zur Laborwertkonstellation vom August 2011 passen würde.
=> Haben wir alleine schon durch die normale Nahrung!!!! Mein Gott!!!!! Was gibt es doch für Ärzte!!!!Insoweit empfehle ich hier zunächst einmal eine ausreichende Jodversorgung (200 µg tägl.) z.B. durch diesbzgl. Nahrungsergänzung sicherzustellen.
=> Das sehe ich als Nichtmediziner etwas anders!!! Im wahrscheinlichsten ist wohl, daß Du zu einem anderen SD-Experten musst!Summarisch ist unter Berücksichtigung des Laborwerteverlaufs eine thyreogene Genese der geklagten Beschwerden ganz überwiegend auszuschließen und im übrigen wenig wahrscheinlich.
=> Ohjee - Ohjee!!! Such Dir ne anderen Arzt!!!!Bzgl. der Körpergewichtsproblematik habe ich den Patienten instruiert, zunächst einmal ein Ernährungstagebuch zu führen und nach 3 Wochen dann das aufgezeichnete Ernährungsprogramm um den Faktor 1,5 mengengesteigert zu wiederholen, begleitet von Messungen des Körpergewichtes.
Liebe Grüße
Michael D'Angelo
Danke Michael D´Angelo,
manchmal denke ich auch fast kein Arzt hat ne Ahnung.
Das mit dem MAK und TRAK Werten was du schreibst verstehe ich nicht ganz.
Ich hatte meine Unterlagen mit zum NUK, die vom Endo und die vom HA, beim HA wurden ja zum Schluss auf meinen Wunsch alle AK getestet und waren alle negativ.
Gruß
Man kann also sagen, du hast manchmal Werte so wie heute, die nach Unterfunktion klingen. Aber auch mehrfach hohe fT 4 bei hohem TSH. Das solllte man nicht vergessen . Wieso sollte da nicht eine Hormonresistenz möglich sein ? Wichtig, so was zu wissen !
was wäre denn zu tun im Falle einer HormonResistenz? kann man das denn irgendwie testen lassen?
Es könnte mit einem T4-Versuch getestet werden, ob sich dein TSH supprimieren lässt. Wenn nicht - Hormonresistenz. Schau mal bei Wiki.
also LT? oh man, das will mir ja keiner verschreiben![]()