Hallo Ihr Lieben,
mein NUK Befund ist nun endlich da und war gerade beim HA und hab mir die Kopie rausgeholt. Außerdem wurde heute nochmal eine BE gemacht.
Ich warne Euch schonmal vor, denn der Text ist lang
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Schilddrüsendiagnostik vom 22.06.2012 (NUK)
Fragestellung/Indikation: Weiterführende Diagnostik bei Hypothyerose.
Anamese:
Der Partient klagt über multiple Beschwerden, ein Gutteil davon gastrointestinal sowie neurologisch.
Eine auswärtige Voruntersuchung von 08/2011 hatte eine sonografisch unauffällige SD gezeigt. Seinerzeit fT3 hoch normal bei niedrig normalem fT4 und leicht erhöhtem TSH (4,5 mU/l). SD AK unauffällig. Auch im Juli 2011 war der TSH mit 5,82 mU/l erhöht
bei seinerzeit fT3 und fT4 jeweils im oberen Normbereich und ebenfals unauffälligen SD-AK.
Am 31.05.2012 der TSH mit 3,35 mU/l lediglich nach neueren Kriterien grenzwertig erhöht. TAK und Thyreoglobulin zu diesem Zeitpunkt unauffällig.
Eine entsprechende Konstellation mit einem TSH-Wert von 4,65 mU/l auch am 26.04.2012 ebenfalls mit unauffälligem MAK und TRAK.
Eine CT der NN sei unauffällig gewesen.
Sonografie der SD:
Echohomogene, echonormale SD. Das Volumen des re. Lappens hier zu 4,9 ml und das des li. Lappens zu 3,7 ml bestimmt. Die SD insgesamt regelrecht perfundiert.
Labordiagnostik:
Selen im Normbereich: 81 µg/l (norm: 50-120]
Beurteilung:
Zieht man die Laborwertkonstellation vom Juli 2011 wie auch vom April 2012 zurate, wäre eine diskrete SD-Hormonrestistenz durchaus vorstellbar. Auch eine geringgradige TSH-Mehrproduktion durch ein kleines Hyphophysenadenom formal mit den Laborwerten kompatibel. Wahrscheinlicher ist meines Erachtens jedoch ein intermitterend leichter Jodmangel, wie er gut zur Laborwertkonstellation vom August 2011 passen würde.
Insoweit empfehle ich hier zunächst einmal eine ausreichende Jodversorgung (200 µg tägl.) z.B. durch diesbzgl. Nahrungsergänzung sicherzustellen.
Summarisch ist unter Berücksichtigung des Laborwerteverlaufs eine thyreogene Genese der geklagten Beschwerden ganz überwiegend auszuschließen und im übrigen wenig wahrscheinlich.
Bzgl. der Körpergewichtsproblematik habe ich den Patienten instruiert, zunächst einmal ein Ernährungstagebuch zu führen und nach 3 Wochen dann das aufgezeichnete Ernährungsprogramm um den Faktor 1,5 mengengesteigert zu wiederholen, begleitet von Messungen des Körpergewichtes.
Bzgl. der intestinalen Beschwerden habe ich einen Versuchmit Symbiolact empfohlen.
Bei Persistenz der Beschwerden, insbesondere der neurologischen, wäre eine MRT des Neurocraniums zu überlegen, womit dann auch ein evtl. Hyphophysenadenom zu detektieren wäre.
Im Weiteren habe ich sicherlich nicht zum 1. Mal auf die Möglichkeit hingewiesen, dass es sich um ein psychosomatisches Krankheitsbild handeln könnte. Auch diese (meines Erachtens wahrscheinlichste) DD empfiehlt es sich meines Erachtens diagnostisch und therapeutisch zu bearbeiten.
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Vielen Dank fürs lesen und für Ratschläge bin ich dankbar.
Lieben Gruß


Zitieren

. Mich wunderte die Aussage des NUKs "Man könnte mal LT versuchen, schaden tut es ja nicht" und nach dem schallen hieß es dann "nehmen Sie Jod" .... Was zum .... ?