Hallöchen,
jetzt habe ich endlich meine Blutergebnisse und praktisch alle der letzten Jahre!
Soweit ich nichts vergessen habe, habe ich die Schilddrüsenwerte, Vitaminwerte und grenzwertige Blutwerte von 2012 in mein Profil eingetragen.
Was mich jetzt sehr wundert ist, dass mein TSH-Wert von Jan. bis März sehr sehr niedrig war bei 0,01 µU/ml [0,3-4,5] FT3 und FT4 beide im oberen Grenzbereich (siehe Profil). Jetzt haben sich aber plötzlich meine Schilddrüsenwerte stark geändert; davor waren sie 2 Jahre konstant bei einer Dosis von L-Thyroxin 75. Zusätzlich weichen die Werte vom Hausarzt und Nuklearmediziner stark ab, obwohl sie nur eine Woche auseinander liegen. Ich komme zu allen Blutergebnissen nüchtern, dh. keine Tabletten, kein Essen und ich trinke noch nicht mal Wasser geschweige denn andere Getränke. Meine L-Thyroxin Tabletten nehme ich regelmäßig und es kommt praktisch nie vor, dass ich mal eine Einnahme vergesse.
Werte von meinem Hausarzt: (25.05.2012)
TSH basal: 3,73 µU/ml [0,3-4,5] 81.67 %
FT3: 2,7 pg/ml [2,3-4,2] 21.05 %
FT4: 1,4 ng/dl [0,8-1,7] 66.67 %
Schilddrüsenwerte Nuklearmediziner: (29.05.2012)
TSH basal: 2,48 µU/ml [0,3-4,5] 51.9 %
FT3: 2,8 pg/ml [2,3-4,2] 26.32 %
FT4: 1,2 ng/dl [0,8-1,7] 44.44 %
Das erklärt natürlich auch die Dosiserhöhung, die mein Nuklearmediziner angeordnet hat.
Mein Vitaminstatus sieht im Moment folgendermaßen aus:
Vitamin D 25: 12,5 ng/ml [20-70] -15 %
Vitamin B 12: 326 pg/ml [211-911] 16.43 %
Vitamin B 2: 286 µg/ml [180-295] 92.17 %
Ferritin: 11 µg/l [20-291] (04.05.2012) -3.32 %
Ferritin: 30,5 µg/l [20-291] (25.05.2012) 3.87 %
Transferrin: 3,77 g/l [2-3,6] (04.05.2012) 110.63 %
Transferrin: 2,54 g/l [2-3,6] (25.05.2012) 33.75 %
Calcium: 2,33 mmol/l [2,1-2,6] 46 %
Phosphat, anorganisch: 4 mg/dl [2,6-4,5] 73.68 %
Vitamin K1: 113 ng/L [110-1150] 0.29 %
Vitamin D Mangel --> Vigantoltropfen
Vitamin K an der Untergrenze --> HA findet es nicht notwendig ein Vitamin K Präparat einzunehmen
Ferritin ist an der Untergrenze auch hier die Werte schwanken; Ferritin war aus der Norm am 04.05.2012 und am 25.05 ist er im Normbereich, jedoch Untergrenze
mit Transferrin verhält es sich umgekehrt, was ja eigentlich wieder mal auf einen Eisenmangel hindeutet (hatte ja leider schon sehr oft Eisenanämien)
Insgesamt ist mir bei allen Blutbildern (Verlauf über 3 Jahre) aufgefallen, dass einige Werte gleichbleibend im unteren oder oberen Bereich sind oder sogar aus der Norm sind.
Ich liste sie einfach mal auf, da ich einige nicht ins Profil übertragen habe:
Blutbild (kleines):
#Leukozyten im oberen Bereich
#MCV, MCH, MCHC sind immer an der Untergrenze oder zu niedrig
#Thrombozyten sind an der Obergrenze
#Cholesterin gesamt ist immer zu hoch; HDL in Orrdnung immer wieder LDL zu hoch
#Glukose ist öfters zu niedrig
Differentialblutbild:
#Neutrophile sind zu niedrig
#Lymphozyten sind zu hoch
#Eosinophile sind immer an der Obergrenze oder zu hoch
Mein Hausarzt hat mir jetzt die Empfehlung gegeben die L-Thryoxin-Tabletten erstmal abwechselnd 75 und 100 in einer Woche zu nehmen und dann ganz auf 100 hoch zugehen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das gut finden soll. Meiner Meinung nach müsste ich doch eigentlich schon Vitamin K und Eisen bekommen oder was denkt ihr? Gut fühle ich mich im Moment nicht, ich denke da kommt einfach zuviel zusammen. Warum meine Werte innerhalb kürzester Zeit sich so verändern kann ich mir gar nicht erklären.
Ich esse jetzt, seit ich von meinen Intoleranzen weiß, täglich Fleisch, aber da müsste mein Ferritinwert ja viel höher sein, wenn mein Körper das von alleine schaffen sollte oder? Mein HA wartet da immer gerne ab und ich muss mich alleine mit den Symptomen ärgern.
Ich habe meinen Arzt jetzt auch nochmal auf Leber/Galle und Bauchspeicheldrüse angesprochen und er hat jetzt nochmal Blut abgenommen für Lipase und Amylase und ich muss am Mo noch eine Stuhlprobe einreichen damit Elastase 1 überprüft wird. Bis jetzt habe ich mich noch nicht getraut nach einem Test wegen Nebennierenschwäche anzufordern, aber das mache ich dann am Di, zur Not bezahl ich das selbst.
@Dags: Danke für deine Antwort, bei KPU und HPU bin ich mir so unsicher ob ich es testen lassen soll. Meine B-Vitamine sind ja z.B. in Ordnung andersherum passen die Symptome auch wieder, aber die passen auch gut zur NNS. Ich habe leider nicht zuviel Geld übrig, da ich Student bin und meinen Lebensunterhalt selbst verdienen muss. Allein durch die Intoleranzen muss ich schon viel mehr Geld für Lebensmittel und Medkamente ausgeben. Das summiert sich da leider alles. Den Darmflorastatus würde ich auch sehr gerne machen lassen, da wollte ich meinen Arzt auch mal fragen, ob es über die Krankenkasse abgerechnet werden kann.
Ich informiere mich immer selbst, ich gebe mittlerweile meinem Hausarzt die meisten Tests vor, die er machen soll; macht er auch meistens ganz brav. Seit Januar mache ich praktisch nichts anderes mehr, als mich schlau zu machen und Berichte zu lesen, gerade über die Nahrungsmittelintoleranzen, jedoch kann man egal, wie lange man sich damit beschäftigt, nicht alles wissen. Man übersieht auch manche Aspekte...deshalb hoffe ich auch aus Foren ein paar Hilfestellungen zu bekommen.
Über die Nebennierenschwäche habe ich schon letztes Jahr viel gelesen, nur es gar nicht in Betracht gezogen, dass ich es auch haben könnte. Da ich jetzt aber lese, dass diese Krankheit gehäuft mit einer Hashimoto auftritt, will ich mich auch endlich testen lassen. Ich habe gestern nochmals den Test aus deinem Link ausgefüllt und fast alle Fragen mit Ja beantworten können. Bei dem KPU-Fragebogen (diesen kannte ich schon) habe ich auch leider viele Fragen mit Ja beantwortet gerade auch dank der HI.
Ich möchte jetzt aber erstmal den medizinischen Weg einschlagen, wenn alles nichts hilft werde ich mich der Alternativmedizin zuwenden und mal NAET ausprobieren.
Liebe Grüße
Hilma

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. Meiner Meinung nach müsste ich doch eigentlich schon Vitamin K und Eisen bekommen oder was denkt ihr? Gut fühle ich mich im Moment nicht, ich denke da kommt einfach zuviel zusammen. Warum meine Werte innerhalb kürzester Zeit sich so verändern kann ich mir gar nicht erklären.
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und die Schilddrüsenwerte sich in so kurzer Zeit verschlechtern können. 