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Thema: Mein Krankheitsverlauf; Hashi, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Vitaminmangel... :(

  1. #1
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    Unglücklich Mein Krankheitsverlauf; Hashi, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Vitaminmangel... :(

    Hallo,
    ich möchte mich euch vorstellen, bin ganz neu und brauche dringend Hilfe!
    Schon seit über 3 Jahren nehme ich L-Thyroxin 75, da bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion beim HA festgestellt wurde, zusätzlich hatte ich sehr häufig Eisenmangelanämien.
    Mein Hausarzt hat sehr gepfuscht, z.B. hat er nur die Blutwerte überprüft (TSH, ft3 und ft4) und anhand der Werte die Einstellung vorgenommen. Da ich bei der Entdeckung der Schilddrüsenunterfunktion gerade mitten in der Vordiplomsprüfung steckte, hat er mich für 2 Wochen mit einer Anfangsdosis mit L-Thyroxin 100 therapiert und dann auf 75 gesenkt für 2 Wochen und dann ein Blutbild gemacht, danach auf 50 gesenkt und dann nach einem Monat wieder nach den Blutwerten die Dosis auf 75 gesteigert. Ich habe mich in dieser Zeit wirklich ganz schrecklich gefühlt, was ja auch kein Wunder war. Ich hatte extreme Erstverschlimmerungen und konnte die ersten 2 Wochen nur noch von morgens bis abends schlafen mehr als 18 h am Tag und das täglich.

    Ich habe schon jahrelang (seit ich denken kann) Probleme mit dem Darm, oft Bauchschmerzen, extreme Müdigkeit nach dem Essen, Verstopfungen etc. und jetzt im Jan. 2012 kam der totale Einsturz. Erst wurde eine Laktoseintoleranz über einen Wasserstoffatemtest+Blutzuckermessung festgestellt, jedoch wurden die Beschwerden nach dem Test nur schlimmer, nicht besser trotz strenger milchfreier Karenz. Ich war für 4-5 Monate komplett arbeitsunfähig, da mein Kreislauf gar nicht mehr mitgemacht hat (ständiger Schwindel teils bis zur Ohnmacht, starke Sehstörungen bei Schwindelanfällen), Muskelversagen und sehr starkes Schwächegefühl (10min gehen ging einfach nicht mehr; der Alltag war fast nicht mehr machbar), extremer Blähbauch (Organe schmerzten dadurch, Atemnot...), unkontrollierte Heißhungeratacken vor allem auf Unverträgliches (erst später herausgefunden), Verstopfungen mit abwechselnden weichen Stuhlgängen, sehr starke Bauchkrämpfe und Blähungen, Juckreiz am ganzen Körper, Müdigkeitsanfälle, Konzentrationsstörungen, Schweißausbrüche, Herzrasen, Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten, sehr starke Hautunreinheiten...

    Mein HA konnte mir nicht helfen und da mein TSH-Wert zu niedrig war/immer noch ist (TSH um die 0,1 uU/ml [0,3-4,5], wollte er nur meine L-Thyroxin-Dosis verringern; da ich mich aber unter dieser Dosis sehr wohl gefühlt habe/immer noch fühle habe ich mich geweigert diese zu senken und mein HA hat mich dann doch nochmal zu einem Nuklearmediziner überwiesen. Jetzt nach fast einem halben Jahr (leider ewige Wartezeiten) wurde bei diesem eine Autoimmunthyreoiditis Hashimoto diagnostiziert. Erhöhte TAK-Werte, unauffällige TRAK und MAK-Werte; die Werte habe ich noch nicht vorliegen nur eine Zusammenfassung der Untersuchung. Es wird auch eine Erhöhung der L-Thyroxin Medikation auf 100 empfohlen, trotz niedrigem TSH-Wert.

    Die meisten der oben genannten Symptome konnten nach einem Ärztemarathon den eindeutigen Diagnosen Laktoseintoleranz, Fruktoseintoleranz und Sorbitintoleranz zugeorndet werden. Leider vertrage ich kaum histaminhaltigen Speisen z.B. viele Fischsorten, Kaffee, Hefe, Brot usw. mein Speiseplan ist extrem eingeschränkt und trotzdem habe ich immer noch mit vielen Beschwerden zu kämpfen.
    Mein Bauch ist z.B immer noch dauerhaft aufgebläht, ich habe Verstopfungen, öfters Herzrasen (meist Histaminbedingt), gelber sehr fester Stuhl, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, leichte Erschöpfung, keine Belastbarkeit, öfters Kopfschmerzen, Muskel- und Knochenschmerzen, vor allem der Rücken schmerzt ganz stark, trockene Augen... Da ich durch die Intoleranzen bedingt nur sehr wenige Lebenmittel vertrage, hat sich mittlerweile eine gravierender Vitamin D-Mangel gebildet. Einige andere möglichen Vitaminmängel werden im Moment noch abgeklärt z.B. Calcium (Aufnahme mit Vitamin D gekoppelt), Vitamin K, Eisen; B-Vitamine sind glücklicherweise in Ordnung.

    Um die Verdauung anzukurben nehme ich mittlerweile Galle-Leber Tropfen von Salus, Toxaprevent pur, Darmflora restore, Magnesium öfters auch Vitaminpräparate (A-Z deckt jedoch nicht alles hundertprozentig ab), wegen dem Vitam D-Mangel nehme ich Vigantolöl jeweils 1 Tropfen am Tag.

    Da ich jede Dosissteigerung sehr stark gemerkt habe, immer mit einer starken Erstverschlimmerung, habe ich schon etwas Angst vor der Erhöhung der L-Thyroxin Medikation auf 100, vor allem weil ich meistens 4-6 Wochen mit starker Müdigkeit, Erschöpfung, Frieren usw. zu kämpfen hatte. Ich bin mir nicht sicher, ob die Hashimoto für viele meiner Beschwerden verantwortlich ist oder ob noch etwas dahinter steckt. Ich habe jetzt schon ein halbes Jahr fast wöchentlich, teils sogar öfters Arzttermine .
    Ich habe auch den Anfängerthread gelesen und gesehen, dass öfters Vitaminmängel, vor allem Selen und Zink vorliegen kann, das hat mein Arzt bisher nicht testen lassen.
    Bis jetzt musste ich ihn sowieso auf alle Tests bringen, von alleine hätter er das meiste (fast alles positiv) nicht testen lassen... ; das positive ist aber, dass er mittlerweile gar nicht mehr dagegen ist und schön brav alles Sinnvolle testet und mich zu Fachärzten überweist, das hat auch seine Vorteile.

    Ich bin jetzt schon öfters, auch vor diesem tollen Forum, auf Nebennierenschwäche gestoßen, wie wahrscheinlich ist es denn, dass ich das auch habe? Ich finde mich in den Symptomen einfach wieder. Wie teuer wäre denn der Test, wenn man ihn aus eigener Tasche Zahlen würde? Genauso Selen und Zink...Vitamine kosten ja um die 20-30€, das wird dann sicher auch um den Dreh kosten oder täusche ich mich??

    Für Tipps, was ich noch testen lassen kann oder was ich ausprobieren kann, damit es mir besser geht, würde ich mich sehr freuen!
    Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt diesen langen Beitrag zu lesen!
    Liebe Grüße
    Hilma

  2. #2
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    Standard AW: Mein Krankheitsverlauf; Hashi, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Vitaminmangel..

    Ich habe auch ein großes Problem damit Jod aus der Ernährung zu meiden. Jodsalz benutze ich jetzt schon länger nicht, ich verwende immer Ursalz, da ich Seefisch histaminbedingt sehr schlecht vertrage, meide ich diesen auch schon seit einiger Zeit. Da ja leider in der Viezucht jodhaltige Futtermittel verwendet werden, enthalten Milchprodukte, Eier und Fleisch; also generell tierische Produkte viel Jod; jedoch sind diese Lebensmittel für mich, aufgrund der Nahrungsmittelintoleranzen, wirklich sehr schwierig zu meiden. Es steht sowieso nicht mehr sehr viel auf dem Speiseplan und damit würde praktisch fast alles gestrichen werden . Ich habe sehr niedrige Toleranzgrenzen, dh. eine handvoll Rucola am Tag geht, 3 Minischeiben Gurke dazu ist dann schon wieder zuviel. Ich reagiere auch auf die Restlaktose in MinusL-Produkten und um z.B. laktosefreie Milch zu trinken muss ich schon eine Laktrase nehmen.

    Lustig ist auch, dass mein HA bei der Diagnose Schilddrüsenunterfkt vor 3 Jahren geraten hat besonders viel Fisch zu essen, weil diese ja von einem Jodmangel kommt *Witz am Rande*.

  3. #3
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    Standard AW: Mein Krankheitsverlauf; Hashi, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Vitaminmangel..

    Hi Hilma

    mach NAET - damit kannst Du Deine Unverträglichkeiten auf Laktose etc. direkt behandeln. Ich kenne aus eigener Erfahrung solche Beschwerden -ist die Hölle - ich kann es Dir nachfühlen.
    http://naet-europe.com/

    LG Sunshine

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von jutta.wi
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    Standard AW: Mein Krankheitsverlauf; Hashi, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Vitaminmangel..

    Hallo Hilma,
    paus eigener Erfahrung meine ich sagen zu können: wenn du lange unentdeckte unverträglichkeiten hattest, dann rebelliert sozusagen der magendarmbereich noch eine Weile. Wenn du all diese Unverträglichkeiten hast, es aber nicht wüsstest, dann hast du dir eine Menge zugemutet, und der magendarmbereich braucht einige zeit, um sich wieder zu erholen.

    Dadurch kann es auch durchaus sein, dass das LT, das du einnimmst, nicht so wirklich gut aufgenommen wird, und deshalb nicht ausreicht.

    Dass du Hefe und Brot nicht verträgst, lässt mich aufhorchen. Wurde schon mal eine magenspiegelung gemacht?

    Hast du denn irgendwelche Werte zur Hand? Du schreibst von einem gravierenden Vitamin d Mangel. Wenn er wirklich gravierend ist, wirst du dem mit einem Tropfen nicht zuliebe Rücken können.

    Die Schritte, in denen du gesteigert und reduziert hast, sind schon heftig, immer um 25. Das vertragen viele nicht. Und bei solchen Anpassungen läuft man auch gern an der Dosis vorbei, mit der es einem gut ginge.
    Die Katastrophe hat, wie du richtig schreibst, ja schon mit Beginn der lt Einnahme begonnen. Erst hoch dosieren, dann runter, das ist etwas, was man bei einer uberfunktion mit schilddrusenhemmern macht, aber nicht mit Hormonen. Da hat dein HA wohl "was verwechselt"

    Du brauchst als erstes mal die kompletten Befunde, blutwerte.

    Allergie auf Gurke...ungewöhnlich, Gurke ist ja eigentlich nur Wasser, und allergische Aktion darauf kenne ich nur in Form von kreuzallergie im Rahmen einer birkenpollenallergie oder im Rahmen eine histaminintoleranz...?!
    hat man denn bei dir mal eine umfassende Allergie suche gemacht? Und wenn ja, wie?

    ich habe in dem Bereich magendarm und Allergien bzw. Unverträglichkeiten in Mainz sehr gute erfahrungen gemacht.
    allerdings halte es es nicht für ausgeschlossen, dass du aufgrund der vorhandenen, nicht behandelten Intoleranzen und dem Chaos mit der UF, der gestörten Aufnahme von Nahrung und LT in diese Situation geraten bist - und würde dir empfehlen, jetzt nicht in hektik zu verfallen, sondern zunächst zu gucken, was bei einer guten Einstellung der drüse möglicherweise von selbst verschwindet.

    Dann ist immer noch zeit, sich um den "Rest" zu kümmern.

    Nichts ist unangenehmer als eine AErzteodyssee, bei der einem jeder sagt, da wäre nix.
    Wenn es also tatsächlich von der fehlfunktion der Drüse kommen sollte, würdest du an diesen Baustellen umsonst suchen.

    Ferritin sollte auf jeden fall überprüft werden, und Vitamin B12, da sind gerne Mängel vorhanden ;(

    Lg
    jutta

  5. #5
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    Standard AW: Mein Krankheitsverlauf; Hashi, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Vitaminmangel..

    Hallo Jutta,
    danke für deine Antwort !

    Ich schreibe am besten mal die bis jetzt durchgeführten Untersuchungen seit Jan. 2012 auf:

    Jan. 2012:
    #Laktose-Wasserstoffatemtest kombiniert mit einer Blutzuckermessung --> positiv
    Blutwerte:
    #kleines Blutbild + Eisenwerte (in Ordnung) HA
    #Schilddrüsenwerte HA: (unter Einstellung mit 75 L-Thyroxin)
    TSH basal: 0,09 µU/ml [0,3-4,5] -5%
    FT3: 3,7 pg/ml [2,3-4,2] 73,68%
    FT4: 1,9 ng/dl [0,8-1,7] +122,22%

    #Blutdruck in Ordnung (wegen Ohnmacht überprüfen lassen<-> bedingt durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten)

    Feb./März 2012:
    Blutwerte (Gastroenterologe):
    #IgE-IgG Werte alle im unteren Normalbereich--> keine Allergien
    #DAO-Wert 17,9 U/ml (jedoch sehr histaminarme Ernährung), keine Antikörper auf Zöliakie (Glutenbelastung mit zusätzlichen 25-30g reinen Glutenpulver zum normalen Essen)
    #Schilddrüsenwerte: (immer noch Medikation 75 L-Thyroxin)
    TSH basal: 0,11 uU/ml [0,3-4,5] -4,52%
    FT3: 3,5 ng/l [2,3-4,2] 63,16%
    FT4: 1,3 ng/dl [0,8-1,7] 55,56%

    #Magenspiegelung mit 6 Biopsate, keine Zöliakie, kein Hp nur eine leichtgradige chronisch-inaktive chemisch reaktive Antrumgastritis Typ C

    April 2012:
    Gastroenterologe:
    #Fruktose-Wasserstoffatemtest --> positiv
    #Glukose-Wasserstoffatemtest (DDFB) --> negativ
    #Sorbit-Wasserstoffatemtest --> positiv

    Dermatologe:
    #Pricktest --> negativ; jedoch sehr starke körperliche Reaktion (2 Tage anhaltend) mit Müdigkeit, Herzrasen, Komaschlaf, Unruhe, Schlafschwierigkeiten, das Gefühl geistig nicht anwesend zu sein, schummrig (erste Zuordnung auch auf Histamin zu reagieren)
    #3 Tage nach dem Pricktest wieder Blutallergiewerte -->negativ

    Mai 2012::
    Nuklearmediziner:
    Diagnose: Autoimmunthyreoditis Hashimoto
    #Sonographie:
    Gesamtvolumen 16ml (rechts 7 ml, links 9 ml), normal bis 18 ml
    Parenchym ist inhomogen-fleckig und echoarm
    Regelrechte Parencymvaskularisation der Farbdoppler Sonographie
    #Labor: Euthyreose mit TSH basal im oberen Normbereich und regelrechter Reizantwort im TRH-Test. Unauffällige MAK und TRAK, erhöhte TAK.
    #Empfehlung: Dosissteigerung auf L-Thyroxin 100

    Hausarzt:
    #B-Vitamine --> Normalbereich
    #Vitamin-D --> Mangel (Werte noch nicht vorliegen) (1 Tropfen Vigantolöl täglich)

    Am Mi bekomme ich die Blutergebnisse von:
    #Schilddrüsenwerte
    #Eisen
    #Calcium
    #Vitamin D
    Ich kann mir dann auch die alten Blutwerte (Eisen/Vitamin D, B-Vitamine) abholen. Die Schilddrüsenwerte der letzten Jahre habe ich alle vorliegen.

    Falls ich etwas vergessen habe, werde ich es ergänzen.

    Zusätzlich habe ich im letzten Jahr 2011, bin mir bis jetzt noch nicht sicher, ob es an den Nahrungsmittelunverträglichkeiten lag, einen viel zu hohen Belastungspuls gehabt bei normalen Ruhepuls. Ich muss hier noch anmerken, dass ich damals und das nicht nur kurzzeitig sehr oft joggen war 3mal die Woche zwischen 5-12 km und ich hatte Laufzeiten von 50-60min in 10km. Ein RuheEKG und BelastungsEKG waren in Ordnung, bis auf den hohen Puls; Blutdruck sehr gut auch unter Belastung. Beim joggen hatte ich einen Dauerhaften Puls von 186-210 und ich habe dadurch kaum Luft bekommen und meine Beine versagten. Aus diesem Grund habe ich das joggen eingestellt und jetzt durch die körperliche Katastrophe in diesem Jahr mit den Nahrungsmittelunverträglichkeiten auch nicht wieder angefangen.

    Was mich etwas verwirrt ist, dass ich trotz niedrigen TSH-Wert noch eine Dosissteigerung machen soll. Mein Hausarzt hätte eher die Dosis gesenkt, jedoch habe ich mich da ja im Januar geweigert; da ging es mir von den Unverträglichkeiten her sehr schlecht und ich wollte nich auch noch die Dosis von L-Thyroxin verringern. Mit der Dosis 75 hatte ich immer den Eindruck, dass sie so in Ordnung ist, weniger darf sie definitiv nicht sein.

    Mein Darm ist wirklich komplett aus dem Lot, aber ich habe öfters das Gefühl, dass auch noch andere Faktoren als die Unverträglichkeiten hinzu kommen. Deshalb suche ich ja immer weiter und lasse es jetzt nich darauf beruhen. Das ich so wenig Gurke vertrage, liegt an der Fruktoseintoleranz, Allergien habe ich keine. Das war nur ein Beispiel wie wenig Gemüse ich an einem Tag vertrage; leider sehr sehr wenig. Getreide vertrage ich auch nicht so gut, Dinkel besser als Weizen usw. das liegt auch an der FI da wird unter anderem Inulin nicht so gut vertragen und Saccharose (mit den Intoleranzen kenne ich mich auch schon sehr gut aus, das geht vielen anderen Betroffenen auch so).

    Ja die damalige Dosissteigerung war die Hölle, jedoch liegt dies auch schon einige Jahre zurück.

    Mein Gastroenterologe ist wirklich spitze, er hat mich von Anfang Ernst genommen und nicht wie andere Ärzte die Symptome wie Müdigkeit (im Jan-April sehr stark ausgeprägt) und Erschöpfung nicht auf eine Depression bzw. psychosomatisch geschoben...das musste ich mir leider schon von vielen anderen Ärzten anhören (die dazu in dem Fachgebiet Nahrungsmittelunverträglichkeiten keine Ahnung haben ).

    Naja ich bin jetzt ja schon sehr froh, dass sich im Vergleich zu den Monaten Jan-April in denen ich wirklich arbeitsunfähig war, jetzt einigermaßen fit bin; jedoch habe ich noch einige Baustellen offen. Ich habe eine Ernährungsberaterin, die mich auch sehr gut unterstützt und sich ausnahmsweise auch mal auskennt .

    Ganz liebe Grüße
    Hilma

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von jutta.wi
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    Standard AW: Mein Krankheitsverlauf; Hashi, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Vitaminmangel..

    Dann warten wir mal die blutergebnisse morgen ab.
    sag mal, hast du vor den Blutentnahmen das LT genommen oder nicht?

  7. #7
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    Standard AW: Mein Krankheitsverlauf; Hashi, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Vitaminmangel..

    Nein das nehme ich immer direkt nach der Blutentnahme, mein Hausarzt hat das zwar anders gesagt, aber ich habe das sehr oft in Foren gelesen und deshalb immer das LT erst nach der Blutentnahme genommen. Mein Nuklearmediziner hat mir das jetzt auch so bestätigt.

    Ja bin auch mal gespannt was ich für Blutergebnisse bekomme. Ich versuche noch Selen und Zink überprüfen zu lassen. Vielleicht machen die das morgen auch .

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Prototyp
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    Standard AW: Mein Krankheitsverlauf; Hashi, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Vitaminmangel..

    Ich kann bei deinen Tests jetzt keinen auf Elastase1 (Pankreasenzyme) finden.

    Bei mir war das Fehlen dieser Enzyme jedenfalls der Grund für die multiplen Allergien und Unverträglichkeiten.

  9. #9
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    Standard AW: Mein Krankheitsverlauf; Hashi, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Vitaminmangel..

    Hallo Prototyp,
    das wurde bisher auch noch nicht getestet. Morgen werde ich direkt mal meinen Ha fragen ob er das testen kann . Mein Vater hat irgendeinen schlechten Wert der Bauchspeicheldrüse, weiß jetzt aber nicht genau welchen. Bei ihm vermute ich auch Unverträglichkeiten, jedoch ist er mittlerweile resigniert und meidet Ärzte; Atemtests wurden bei ihm nie durchgeführt und er reagiert sehr ähnlich auf viele Lebensmittel wie ich auch. Macht bestimmt Sinn diesen Wert mal überprüfen zu lassen. Danke!
    Liebe Grüße
    Geändert von hilma (06.06.12 um 00:42 Uhr)

  10. #10
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    Standard AW: Mein Krankheitsverlauf; Hashi, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Vitaminmangel..

    Hallo Hilma,
    ich kann dich sehr gut verstehen, ich hatte auch seit Einnahme der SD Hormone massivste NahrungsmittelUVs - es war die Hölle , nach jedem Essen nur Druck im Bauch und nachts Krämpfe, die mich nicht schlafen liessen.....und alle Untersuchungen ergaben außer einer leichten Lactose IT - NICHTS!!

    Ich habe mich dann selber auch die Suche gemacht und kann dir aus meiner Erfahrung folgendes empfehlen:

    - gute SD Einstellung ist wichtig, die Erhöhung kann sinnvoll sein, der TSH kann supprimieren, der ist nicht das Maß aller Dinge und bei anderen auch supprimiert , auch nur unter LT, wichtig ist, daß die freien Werte noch in der Norm sind und du dich wohlfühlst und deine Verdauung wieder ins Lot kommt.

    -lass dich auf KPU /HPU und NNS untersuchen (www.adrenal-fatigue.de und www.keac.de haben gute Infos)
    - lass alle Nebenbaustellen wie Vit D & B, Ferritin etc checken
    - lasse einen Darm -Florastatus machen und informiere dich selber (www.medivere.de , da gibts jede Menge foren und infos), eventuell hast du einen Candida durch die UF (www.candida-info) und abgesehen davon brauchst du wahrscheinlich jede Menge guter Darmbakterien, die du über einen langen Zeitraum zuführen solltest.
    - du kannst NAET versuchen gegen die NUVs, damit habe ich bis jetzt fast alles wieder in den Griff bekommen, dauert aber u.U. eine Zeit und kostet, aber es ist das einizge , was mir bisher langfristig geholfen hat.

    Ich fühle mich mit o.g. Maßnahmen jedenfalls wie ein neuer Mensch im Vergleich zu dem Häufchen Elend von vor drei Jahren, als es mir bauchmäßig sauschlecht ging.

    Viel Erfolg und: informiere dich immer selber !!

    LG dags

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