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Thema: Trotz Wohlbefinden Absenken von Thyroxin

  1. #1
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    Standard Trotz Wohlbefinden Absenken von Thyroxin

    Mist, ich habe bis gestern immer im Wechsel 100 bzw. 125 Thyroxin genommen. Ich habe die Dosis selbst gesteigert, weil es mir vorher immer wieder schlecht ging. Ich weiß erst seit Mitte Januar, dass ich Hashi habe und habe hier im Forum ja auch gelesen, dass es Zeit braucht, bis man richtig eingestellt ist. Jetzt war im vorgestern beim Arzt wegen einem neuen Rezept. Eine Blutentnahme, bei der nur der TSH-Wert gemacht werden konnte, weil es bereits nachmittags war, ergab, dass mein Wert jetzt mit -0.08 mU/l zu niedrig ist und meine Ärztin hat mir jetzt wieder empfohlen, die Dosis herunterzufahren. Ich habe Angst, dass es mir dann wieder schlechter geht, aber trotzdem werde ich jetzt so verfahren, wie sie es mir empfohlen hat, da sie mir auch gesagt hat, dass letzte Woche eine Studie veröffentlicht wurde, bei der beschrieben wird, dass die Sterblichkeit bei einem TSH unterhalb des Normbereichs erhöht ist. Das ist natürlich nichut witzig. Was mir im Moment so sehr zu schaffen macht, sind Wassereinlagerungen. Meine Hände sind total geschwollen, meine Beine fühlen sich durch die Wassereinlagerungen total schwer an. Vor allem morgens. Gestern Abend waren wir in der Pizzeria und ich habe Rosé getrunken. Dabei habe ich Herzrasen bekommen und gestern Abend fing es dann schon an, dass meine Hände und Beine anschwollen. Heute morgen war es dann besonders schlimm. Also Alkohol ist wohl gar nicht mehr. Aber auch ohne Alkohol habe ich diese Probleme mit den Wassereinlagerungen. Habt ihr das auch? Ich habe übrigens das Gefühl, dass das schlimmer geworden ist, was natürlich mit der Dosissteigerung zu tun haben könnte?

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von roxanne
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    Standard AW: Trotz Wohlbefinden Absenken von Thyroxin

    Wichtigste Regel: Ändere nie die Dosis, wenn es Dir gut geht, nur weil der Arzt das so will.

    Der TSH alleine ist überhaupt nicht ausschlaggebend, man muß die freien Werte mit berücksichtigen.
    Der Regelkreis wird unter LT schnell mal irritiert, da wir die Hormone morgens auf einmal nehmen, statt wie die SD, bedarfsabhängig über den Tag verteilt.
    Die Hypophyse mißt die Spitze im Blut und denkt, es wär zuviel Hormn im Blut, dabei ist das nur vorrübergehend. Auf so eine Einnahmepraxis kann der Körper nicht korrekt reagieren.

    In der Studie ging es, soweit ich mich erinnere, um supprimierten TSH bei älteren Menschen ohne LT.

    Die Wassereinlagerungen können andere Ursachen haben. Bei der Reaktion auf Wein fällt mir da spontan FI ein.

    Noch eine Bitte zum Schluß:
    mach öfter mal Absätze, Dein Text ist sehr schwer zu lesen.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Michael D'Angelo
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    Standard AW: Trotz Wohlbefinden Absenken von Thyroxin

    Hallo Xanthena!

    Du schreibst:

    [QUOTE]
    Zitat Zitat von Xanthena Beitrag anzeigen
    Mist, ich habe bis gestern immer im Wechsel 100 bzw. 125 Thyroxin genommen. Ich habe die Dosis selbst gesteigert, weil es mir vorher immer wieder schlecht ging.
    => Und ging es Dir damit besser??

    Ich weiß erst seit Mitte Januar, dass ich Hashi habe und habe hier im Forum ja auch gelesen, dass es Zeit braucht, bis man richtig eingestellt ist.
    => Das ist vollkommen richtig. Es kann (nicht muss) Monate dauern, bis das Gleichgewicht sich im Körper einpendelt. Und je länger man mit der Thyroxintherapie gewartet hat, desto mehr Einstellungsprobleme gibt es i.d.R. nach unseren Erfahrungen im Forum.


    Jetzt war im vorgestern beim Arzt wegen einem neuen Rezept. Eine Blutentnahme, bei der nur der TSH-Wert gemacht werden konnte, weil es bereits nachmittags war, ergab, dass mein Wert jetzt mit -0.08 mU/l zu niedrig ist und meine Ärztin hat mir jetzt wieder empfohlen, die Dosis herunterzufahren.
    => Wie gesagt, Du alleine musst entscheiden, was Du tun willst und was nicht! Wenn es Dir mit einer niedrigen Dosis Thyroxin auch gut geht, dann kannste auch die nehmen, kein Problem. Wenn es allerdings mit der niedrigen Dosis schlechter geht, hast Du jetzt ein Problem: Wem glaubst Du bzw. was willst Du machen. Es ist aber immer noch Deine Entscheidung, die weder wir noch Deine Ärztin Dir abnehmen können.


    Ich habe Angst, dass es mir dann wieder schlechter geht, aber trotzdem werde ich jetzt so verfahren, wie sie es mir empfohlen hat, da sie mir auch gesagt hat, dass letzte Woche eine Studie veröffentlicht wurde, bei der beschrieben wird, dass die Sterblichkeit bei einem TSH unterhalb des Normbereichs erhöht ist.
    Ja, die lieben Ärzte und das Lesen von Abstracts (Kurzfassungen) von Berichten in irgendwelchen Ärzteblättern! Wieder mal die Hälfte nur gelesen oder nur gesagt und dann kommt so ein Unsinn heraus: Niemand ist bis jetzt am supprimierten TSH-Wert alleine gestorben, trotz vieler Unterstellungen. Wir haben ja schon über diese "Studie" mit dem öminösen Studienergbebnis hier gesprochen. Es betraf eigentlich nur Menschen mit einer SD-Überfunktion bzw. MBler!
    Hast Du eine SD-Überfunktion oder MB? Du hast doch Hashi, oder? Hast Du irgendwelche anderen Erkrankungen, wie Bluthochdruck, eine Herzinsuffizienz, Probleme mit der Verkalkung/Ablagerungen der Herz-Kranz-Gefäße?

    Nein, dann betrifft dieses Ergebnis alle möglichen Erkrankten, aber mit größter Wahrscheinlichkeit nicht Dich! Das einzige, was wir Hashis mit Thyroxineinnahme mit dieser Personengruppe gemeinsam haben, ist der suppr. TSH-Wert! Aber wie schon gesagt, am einem suppr. TSH-Wert ist noch keiner gestorben, es sei denn, er hatte eine richtig klassischen SD-Überfunktion und kardiovaskukäre Vorerkrankungen.

    http://www.ht-mb.de/forum/showthread...=1#post2589400

    Ich kann immer und immer wieder nur sagen: "Trau keinem TSH-Wert, denn er könnte verfälscht sein!"

    Du musst immer darauf bestehen, daß Deine freien Werte auch von einem Arzt gemacht werden! Der TSH-Wert ist zu unzuverlässig. Er hat nur einen Vorteil: Er ist billig und schont das Laborbudget des Arztes. Aber es lässt sich leicht von einer externen Thyroxineinnahme supprimieren, was rein gar nichts mit einer SD-Überfunktion zu tun hat, wenn die freien Werte nicht ständig oberhalb der Norm sind. Der Hypophyse wird durch diese meist morgendlichen Peaks oder Spitzen von Thyroxin, wo die meisten es ja einnehmen, irritiert und deswegen supprimiert, weil die Hypophyse meint, es sei zuviel Thyroxin im Blut!

    Diese Art von Supprimierung des TSH-Wertes ist nichts anderes als eine Irritation der Hypophyse durch die komplette Tagesdosiseinnahme am Morgen, was sehr unnatürlich ist und zu diesen Spitzen im Blut führt.

    Deswegen am Tag der Blutentnahme kein Thyroxin einnehmen! Es sollten so ca 24 h Abstand zwischen der letzten Einnahme vorhanden sein, sonst kommt es zu Fehlmessungen der freien Werte und machmal auch des TSH-Wertes.

    Deine Ärztin hat leider den gleichen Fehler gemacht, denn leider hier einige im Forum auch machen: Sie lesen nicht richtig, was eigentlich der Untersuchungsgegenstand einer Studie war und entwickeln daraus sehr eigenwillige Eigeninterpretationen der Ergebnisse!

    Das ist natürlich nichut witzig. Was mir im Moment so sehr zu schaffen macht, sind Wassereinlagerungen. Meine Hände sind total geschwollen, meine Beine fühlen sich durch die Wassereinlagerungen total schwer an.
    => Tja, der alte Name Name der (atrophischen) Hashimoto war "primäres Myxödem", wobei das Wort Ödem daraufhinweist, daß es unter dieser Erkrankung bzw. unter dieser Form der Unterfunktion es zu Wassereinlagerungen kommen kann.

    http://www.medicalforum.ch/pdf/pdf_f...004-03-313.PDF

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hypothyreose

    http://www.aerzteblatt.de/archiv/118...im-Erwachsenen


    Vor allem morgens. Gestern Abend waren wir in der Pizzeria und ich habe Rosé getrunken. Dabei habe ich Herzrasen bekommen und gestern Abend fing es dann schon an, dass meine Hände und Beine anschwollen. Heute morgen war es dann besonders schlimm. Also Alkohol ist wohl gar nicht mehr. Aber auch ohne Alkohol habe ich diese Probleme mit den Wassereinlagerungen. Habt ihr das auch? Ich habe übrigens das Gefühl, dass das schlimmer geworden ist, was natürlich mit der Dosissteigerung zu tun haben könnte?
    => Also ich würde mal eher auf eine noch vorhandene Unterfunktion tippen. Aber wenn Deine Ärztin keine freien Werte macht, kann man das so nicht sagen.

    Du solltest Dich vielleicht entscheiden: Entweder lass ich mich gründlich - von einem anderen Arzt- auf alle SD-Werte (neben TSH-Wert auch die freien Werte) untersuchen oder ich bleib bei der Ärztin, die keine dieser sehr wichtigen Werte machen will.

    Es liegt in Deiner Entscheidungsgewalt, was Du tust und was Du nicht tust!

    Liebe Grüße

    Michael D'Angelo
    Geändert von Michael D'Angelo (26.05.12 um 15:19 Uhr)

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von roxanne
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    Standard AW: Trotz Wohlbefinden Absenken von Thyroxin

    Wenn es Dir mit einer niedrigen Dosis Thyroxin auch gut geht, dann kannste auch die nehmen, kein Problem. Wenn es allerdings mit der niedrigen Dosis schlechter geht, hast Du jetzt ein Problem: Wem glaubst Du bzw. was willst Du machen
    Es gibt noch eine weitere Möglichkeit:
    Du senkst die Dosis und der TSH läßt sich davon nicht beeindrucken. Er bleibt supprimiert. Was machst Du dann? Weitersenken, bis er kommt? Auch auf Kosten des Befindens?

  5. #5
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    Standard AW: Trotz Wohlbefinden Absenken von Thyroxin

    Hallo Xanthena,

    ich sehe es auch als wichtig an, daß die fT3 und fT4 bekannt sind.

    Ödeme werden vor allem mit der Unterfunktion in Verbindung gebracht, kommen aber auch in der Überfunktion vor. Du solltest Dir auch Deine anderen Symptome anschauen und versuchen, sie zu interpretieren. Vielleicht hilft Dir auch dieser Link:

    http://www.ht-mb.de/forum/showthread...-Überfunktion)

    Meine Frau hat keine Probleme mit der Schilddrüse. In Verbindung mit Alkohol bekommt sie aber auch Probleme mit geschwollenen Beinen. Auch ohne Alkohol ist es mal schlimmer und mal besser. Woran das liegt, wissen wir nicht. Ist das Wetter schuld, sind es Unverträglichkeiten mit Lebensmitteln, arbeitet auch bei gesunden Menschen die Schilddrüse mal schlechter und mal besser?

    Denke auch daran, daß man Tabletten teilen kann. Das hat den Vorteil, daß man die Dosis feiner regulieren kann. Leider ist die Teilbarkeit von Tabletten von Hersteller zu Hersteller verschieden. Aber zumindest bei meinem L-Thyroxin kann ich sehr gut vierteln. 6 µgr Thyroxin mehr oder weniger machen eine Menge aus. Aus diesem Grunde kombiniere ich immer mit einer 25µgr Tablette.

    VG, Dieter

  6. #6
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    Standard AW: Trotz Wohlbefinden Absenken von Thyroxin

    Zitat Zitat von Xanthena Beitrag anzeigen
    Gestern Abend waren wir in der Pizzeria und ich habe Rosé getrunken. Dabei habe ich Herzrasen bekommen und gestern Abend fing es dann schon an, dass meine Hände und Beine anschwollen. Heute morgen war es dann besonders schlimm.
    Das klingt mir verdächtig nach Histaminintoleranz.
    Gerade auch bei nicht optimalen Dosiseinstellungen macht die sich sehr gern bemerkbar. Das Nahrungsprofil und die Zeitspanne inkl. der Symptome passen nahezu perfekt. Viellecht ist die SD und das LT auch völlig unschuldig.

  7. #7
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    Standard AW: Trotz Wohlbefinden Absenken von Thyroxin

    Ich nehme seit Mitte Februar LT 125. Die BE Mitte April ergab einen TSH v. 0,05, die freien Werte befanden sich im oberen Drittel v. Normbereich. BE ohne LT-Einnahme erfolgte nachmittags, weil es zeitlich anders nicht ging wg. der Arbeit. NUK hatte mir vorgeschlagen auf LT 112 (bzw. 100/125 im Wechsel) zu reduzieren.....wenn ich das möchte, unbedingt notwendig wäre das nicht. Er hätte den TSH halt gern an der Grenze zum unteren Normwert. Ihm war aber mein Wohlbefinden wichtiger. HÄ hatte die gleiche Meinung hat mir LT 100 und LT 125 verschrieben und mir gesagt, dass ich es versuchen könnte, aber bei den Werten nicht muss. Hatte überlegt, da es mir aber mit der Dosis gut geht bin ich bei LT 125 geblieben. Lasse trotzdem die Werte nach 6 Wochen kontrollieren und wenn es mir weiterhin gut geht und die Werte so geblieben sind, bleibt alles beim alten.

    Übrigens Alkohol vertrage ich auch nicht mehr.....vermisse den aber in keinster Weise. Kriege ebenfalls Herzrasen davon, also lass ich den weg.

    Schade, dass sich Ärzte so wenig am Wohlbefinden ihrer Patienten orientieren....da hab ich echt Glück gehabt.

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