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Thema: bin operiert - meine Erfahrungen

  1. #41
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    Standard AW: bin operiert - meine Erfahrungen

    Es geht mir ganz gut, abgesehen von gelegentlicher Müdigkeit. Auch die Blutwerte scheinen auf einem guten Weg zu sein. Meine Narbe sieht schon sehr gut aus, sie spannt halt manchmal noch sehr und es ist etwas unangenehm, den Kopf nach hinten zu überstrecken oder nach oben zu sehen. Gegen Ende des Tages habe ich manchmal ein leichtes Kloßgefühl im Hals. Die Schwellung ist noch da, aber merklich zurück gegangen.

  2. #42
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    Standard AW: bin operiert - meine Erfahrungen

    Kopfschmerzen den ganzen Tag, Müdigkeit. Die Ursache ist aber wahrscheinlich das Wetter und die Tatsache, dass ich erst um halb zwei ins Bett gekommen bin.
    Positiv: Meine Regel war pünktlich, nach 28 Tagen (nicht nach 23 wie die letzten Male).

  3. #43
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    Standard AW: bin operiert - meine Erfahrungen

    War gestern abend ziemlich kurzatmig und bin es auch noch heute. Habe das Gefühl, dass ich nicht tief genug einatmen kann. Außerdem habe ich so eine Art Hitzewallung. Was ist das? Ich hatte sowas bisher eigentlich nur im Zusammenhang mit starker Überfunktion, aber das kann ja eigentlich nicht sein. Kriegt man das auch bei UF? Echt doof!

  4. #44
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    Standard AW: bin operiert - meine Erfahrungen

    Heute keine Hitzewallungen und auch nur noch leichte Kurzatmigkeit. Bin dafür heute morgen fast nicht aus dem Bett gekommen (es war dann fast 10 Uhr) und war einen Großteil des Tages todmüde.
    Die Gründe für Letzteres liegen vermutlich u.a. auch darin, dass ich gestern erst kurz vor Mitternacht meine Cetirizin gegen den Heuschnupfen genommen habe und außerdem noch bis eins wach war. Auch die Nächte davor bin ich erst nach Mitternacht ins Bett gekommen. Und mein Wecker hat um halb acht wegen des Thyroxins geklingelt... .

  5. #45
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    Standard AW: bin operiert - meine Erfahrungen

    Zeit für ein Update:
    Ich arbeite seit 1,5 Wochen wieder, habe mich letzte Woche sogar sportlich leicht betätigt. Zur Arbeit fahre ich aber noch nicht wieder mit dem Fahrrad. Es geht mir insgesamt recht gut, finde ich.
    Die Narbe ist gut verheilt (Op ist jetzt 5 Wochen her) und nur noch ein dünner roter Strich (morgens blasser als abends). Eine härtliche Schwellung entlang der Narbe ist noch da. Sie fühlt sich ein bisschen an wie ein blauer Fleck, aber das wird sicher auch noch. Ich spüre sie fast nicht mehr, nur noch bei manchen starken Bewegungen oder wenn meine Tasche schwer ist. Da muss ich noch vorsichtig sein. Und ich mag nicht am Hals berührt werden. Mit meinen Schals und Halstüchern lässt sich die Narbe gut verstecken. Wer es nicht weiß, der merkt nix - er wundert sich wahrscheinlich nur, dass ich bei dem Wetter ein Halstuch trage... . Ist manchmal schon ätzend. Aber Schals und Tücher sind wenigstens eh gerade angesagt.
    Zwischenzeitlich mache ich mir immer mal Sorgen wegen meiner Augen, bilde mir ein, dass das linke weiter vor steht oder "angestrengter" ist. Mein Freund guckt dann immer und sagt "Quatsch" und die meiste Zeit bin ich eigentlich der Meinung, dass er Recht hat und allenfalls meine Brille verbogen ist (ist sie ja auch öfter). Naja, muss eh mal zum Augenarzt. Aber ich will erstmal die Einstellung abwarten.
    Ansonsten ist zu sagen, dass mein Blutdruck nach wie vor ziemlich niedrig ist, ich noch wetterfühliger bin als früher (so kommt es mir jedenfalls vor) und ich morgens kaum aus dem Bett komme. Ich brauch echt so 2 h, um voll da zu sein. Vor der OP war das nicht so.
    Außerdem habe ich zugenommen. Am WE wog ich 89 kg!!! (im April waren es 83-´84kg) Ich denke, dass liegt daran, dass ich meine ÜF-Essgewohnheiten zu lange beibehalten habe. Das meiste habe ich mir wahrscheinlich schon vor der OP angefuttert, als meine Werte dank Carbi wieder im Normbereich waren, ich aber trotzdem gefuttert habe. Jetzt stelle ich mich immer am WE auf die Waage und schwanke seit der OP zwischen 87,5 und eben 89 kg. Aber ich muss sagen, ich muss auch weniger häufiger auf's Klo - ihr wisst schon.
    Ich stehe jetzt immer 'ne Viertelstunde früher auf, damit das mit dem Abstand zwischen LT und Frühstück passt. Auch daran habe ich mich gewöhnt. Übermorgen gehe ich zum Blutabnehmen. Dann habe ich 4,5 Wochen lang 137,5 LT genommen. Bin mal gespannt. Ich schätze, ich brauche noch ein wenig mehr.

  6. #46
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von PetraN.
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    Standard AW: bin operiert - meine Erfahrungen

    Hallo Darjeeling,

    ich habe dein "Tagebuch" bis hierher verfolgt
    Wie geht es dir denn zwischenzeitlich, hast du neue Blutwerte, hast die Dosis noch gesteigert?


    LG. und alles Gute für dich,
    Petr@

  7. #47
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    Standard AW: bin operiert - meine Erfahrungen

    Hallo! :-)
    Meine neuesten Blutwerte (von letzter Woche) stehen im Profil.
    Ich habe meine Dosis noch nicht gesteigert, sondern trotz des wieder verschwundenen TSH beibehalten. Mein Nuk meinte sogar, ich solle auf 125 reduzieren, damit der TSH wieder auftaucht, ich sei stramm eingestellt. Aber das mache ich nicht - was ich ihm aber nicht gesagt habe. Er ist zwar sehr nett, hat aber manchmal nicht den Überblick über meine Krankengeschichte, da ich normalerweise nur zur Sprechtundenhilfe wegen der BE gehe und mit ihm dann am Telefon wegen der neuen Werte rede.
    Ich in 2 Wochen nochmal zur BE gehen, dann nehme ich die Dosis insgesamt 7,5 Wochen. Und dann kann ich wirklich neu darüber nachdenken. 4,5 Wochen war noch zu früh für eine Dosisänderung, zumal es mir nicht schlecht geht.
    Im Prinzip geht es mir noch immer so, wie zuletzt beschrieben.
    Vielleicht abgesehen davon, dass ich diese Woche ziemlich den Blues habe und keinen Bock auf gar nix und die Arbeit als anstrengend empfinde (obwohl sie es eigentlich nicht ist). Dass kann aber auch mit meinem Zyklus zusammenhängen. Ich glaube, da stellt sich grad auch was um.

  8. #48
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    Standard AW: bin operiert - meine Erfahrungen

    Lange nichts mehr geschrieben.
    Meine Werte stehen in Profil. Es geht mir recht gut, allerdings habe ich zugenommen. 88kg wiege ich mindestens, jetzt nach dem Urlaub mit gutem Essen vermutlich noch mehr - seufz.
    Seit drei Wochen nehme ich nur noch 125 LT, nachdem sich bei der letzten BE gezeigt hat, dass mein fT3 gesunken ist und der fT4 an der oberen Normgrenze kratzte. Mein Nuk hatte die Reduktion empfohlen (meinte aber auch, dass ich, wenn ich mich wohlfühle, bei 137,5 bleiben kann, auch wenn ich damit "straff" eingestellt sei). Ich muss sagen, dass ich die zwei Wochen vorher auch wieder launischer war und mich stimmungsmäßig an ÜF-Zeiten erinnert gefühlt habe. Nächste Woche gehe ich mal zur BE und lasse mal schauen, wie es aussieht. Ich denke nicht, dass ich mich in einer UF befinde, aber zu niedrig sollte es ja auch nicht sein. Mir geht es jedenfalls gut mit der Dosis, ich habe keine negativen Auswirkungen verspürt. Ich fühle mich allerdings wieder viel ruhiger - was auch mit den Sommerferien zusammenhängen kann.
    Die Narbe ist gut verheilt, es hat sich aber in ganz feiner Wulst gebildet (blöd). Morgens ist die Narbe ganz blass. Wenn ich mich körperlich anstrenge oder mein Halstuch reibt, dann wird sie dunkel und deutlich sichtbar. Ich schätze, das braucht noch. Aber ich kann euch sagen, ich hasse dieses Halstuch!!! Im Haus trage ich es nicht, weil es so nervt.
    Wegen meiner Augen habe ich vor zwei, drei Wochen fürchterliche Panik gehabt. Wie sich herausgestellt hat, hatte ich eine sehr fiese und hartnäckige Bindehautentzündung, inkl. suppenden Augen und Druckgefühl. Es war aber wirklich nur eine Bindehautentzündung, das Antibiotika vom Augenarzt hat dann endlich geholfen (die Ribofacin vom Hausarzt nicht). Jetzt fühlen sich meine Augen manchmal noch gereizt an, so dass ich mit Tränenflüssigkeit ohne Konservierungsmittel tropfe. Habe das Antibiotika ja auch erst vor einigen Tagen endgültig abgesetzt. Und der Urlaub am Meer hat meine Augen vermutlich auch ein wenig strapaziert (Wind, Wasser, Sand, Sonne), trotz Sonnenbrille. Ich habe übrigens jeden Tag mindestens einmal Fisch gegessen!
    Geändert von Darjeeling (05.08.12 um 11:45 Uhr)

  9. #49
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    Standard AW: bin operiert - meine Erfahrungen

    Schon letzte Woche war ich zur BE (morgens 9 Uhr, vorher kein LT, aber was gegessen, LT nach BE genommen, 3h nach letzter Mahlzeit). Die Werte stehen im Profil. Zunächst wurden nur TSH und Vitamin D3 gemacht, wegen der freien Werte musste ich nachfragen bzw. darauf bestehen. Es wurde dann aber nur fT3 nachgeliefert sie haben es insgesamt nicht recht eingesehen, überhaupt freie Werte zu machen, weil der TSH optimal sei.
    Mein Befinden: Gut, körperlich leistungsfähiger als früher, geduldiger, ausgeglichener. Ich liege nach der Arbeit noch immer gerne auf der Couch, komme aber besser wieder hoch, es fehlen die Tiefpunkte. Leider bin ich noch immer gewichtsmäßig bei 88,5kg - woran ich vermutlich nicht ganz unschuldig bin, könnte noch mehr unternehmen dagegen - , etwas trockene Augen (aber insgesamt nur wenig, manchmal gar nicht, tropfe bei Bedarf bzw. 2-3mal tägl.). Mehr Lust auf Sex als früher ;-). Ich habe das Gefühl, dass sich auch was bei meinem weiblichen Hormonspiegel was verändert hat seit der OP - oder es liegt an meiner neuen Ausgeglichenheit.
    Meine Narbe ist manchmal nur noch kaum zu sehen, z.B. morgens nach dem Aufstehen oder wenn ich mich körperlich nicht sehr angestrengt bin oder wenn kein Halstuch reibt. Manchmal wird sie aber auch zu einem deutlich sichtbaren roten Strich. Es hat sich auch ein leichter, feiner Wulst gebildet, den man aber eigentlich nur fühlen kann. Wird wohl noch eine Weile dauern. Ich habe jedenfalls brav den ganzen Sommer lang Halstuch getragen (und tue es noch immer, allein schon um Blicke zu vermeiden) und das war zeitweise echt hart.
    Ich mache weiter mit 125 LT und gehe in einigen Monaten nochmal zur Kontrolle - vielleicht schon im Dezember - außer es geht mir schlechter. Außerdem nehme ich weiter (fast) täglich mein Vitamin D 5000er aus Amiland (ist dort frei verkäuflich). Vor der BE habe ich 6 Tage lang keines genommen.

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