
Zitat von
Tascha
hey zusammen,
ich erlebte in den letzten jahren eine emotionale achterbahnfahrt, die sicherlich viele kennen und die man meist schwer beschreiben kann.
wenn ich nachdenke, werden wahrscheinlich alle meine emotionen durch meinen hormonellen stoffwechsel verursacht.
ich kann mich erinnern, daß ich schon seit meiner kindheit eine ziemliche sensibilitaet entwickelte - eine sensibilitaet besser vielleicht auch als emptahie bezeichnet - ich bemerkte, daß ich mich in meine mitmenschen so sehr hineinversetzen kann, daß es mich enorm belastet.
wenn sich beispielsweise jemand verletzt, kann es mich so sehr belasten, als wenn ich es selbst erlebe. ich meine, im medizinischen bereich
wurde mal beschrieben, daß man beispielsweise selbst echtes fieber entwickeln kann, wenn man sich in einen erkrankten menschen zu sehr
hineinversetzen kann.
ich denke momentan darueber nach, ob eine sd unterfunktion krankhafte empathische verhaltensweisen verursachen kann ? ich hatte schon damals laut laborwerten eine sd unterfunktion, die jedoch nicht behandelt wurde. im verlauf vieler jahre manifestierte sich die unterfunktion bis ich vor sechs jahren zum ersten mal sd hormone bekam. die hormoneinnahme verursachte einen erheblichen hormonchaos und sehr komplexen krankheitsverlauf.
ich bemerkte im velauf der jahre und verschiedener hormontherapien, wie sehr ich mich veraenderte. die latente sd unterfunktion entwickelte sich zur einer manifesten und sehr schwer zu behandelnen form. meine seelischen/mentalen beschwerden (nachempfinden von emotionen) verschlechterte sich ebenfalls.
jemand eventuell mit aehnlichen erfahrungen ?
lieben gruß
tascha