@Braunbär: Danke schön! Hoffen wir das Beste!
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"Wir behandeln erst ab TSH 10"...
das kenn ich auch aus dem Kinderendokrinologikum. Hab mich voll aufgeregt.
Hatte jetzt mit meiner Tochter,10, eine ganz tolle Nuk aufgesucht. Gottseidank vertritt sie die neue TSH-Norm 2,5. Sie würde auch schon eher behandeln wenn Symptome da sind. Fand ich ganz toll.Warum die Kinder lange leiden lassen ist ihre Meinung!
Davor waren wir in einer Kinderarztpraxis (extra 1,5h gefahren), die sich auf Schilddrüse spezialisiert hatten. US war angeblich in Ordnung, Volumen 5 ml ok.
Die neue Ärztin meinte: viel zu klein, stark echovermindert...! Tja, so unterschiedlich die Beurteilungen. Wir warten nur noch auf die Blutwerte und sehen dann weiter. Sie hatte aber immer TSH zwischen 2,6-3,8. Bin gespannt.
Ich hoffe, du hattest heute Erfolg mit dem neuen Arzt.
LG Jule
Geändert von jule76 (11.05.12 um 17:23 Uhr)
Bin ganz gespannt auf Neuigkeiten, genau wie jule76.
Gibt es übrigens nicht bei den "Erstinformationen" auch Argumentationshilfen beim Umgang mit allzu kritischen Ärzten? Außerdem erinnere ich mich an ein Forenthema, aber ich weiß nicht mehr , wo und wie, da ging es auch um das leidige Debattieren mit Ärzten.
Nach meiner letzten Erfahrung versuche ich mir das Diskutieren abzugewöhnen.
Viel eher soll dann der aus meiner Sicht "widerspenstige" Part erklären, weshalb diese und jene Maßnahme nicht gemacht werden ....!
Z.B.: "Sie sehen, dass der Wert X/Y erhöht/erniedrigt ist. Mein Sohn/meine Tochter/ ich hat/habe Beschwerden. Weshalb möchten Sie, dass er/sie/ich nicht behandelt wird ????!"
Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemandem daraufhin noch ein plausibles Argument einfällt.
NOCH besser ist natürlich die Adresse eines kooperativen Arztes.
Also, was gibt's Neues ?
LG Braunbär
Hi,
die Arztstrategie ist nett, aber oft handelt es sich ja um den ft4 der in der Norm, aber relativ nieder ist, da ist die Argumentation schwierig.
Zudem ist das Problem, das Blutwerte wie b12, Vitamin D oft erst gar nicht gemacht werden, so daß der Otto-Normalverbraucher nicht einmal von schlechten Werten erfährt.
Zum Einstellen des ft4 habe ich noch vom Hersteller Henning eine klare Ansage:
https://www.infoline-schilddruese.de...ium_2009_2.pdf
Seite ab s. 12 von 36 Hypothyreose
Zunächst (Initialphase) monatliche Kontrollunter suchungen,
später 1 – 2-mal jährlich:
TSH basal: 0,5 – 2,0 mU / l
T4: 5,0 – 12 μg / dl
(65 – 155 nmol / l)
fT4: 0,8 – 2,0 ng / dl
(10 – 26 pmol / l)
In der Regel hochnormale Werte für T4 und fT4, gemessen
24 Stunden nach der letzten Tabletten einnahme.
Und noch einmal mein Lieblingsabsatz von Henning:
T3 resp. fT3 sind erst bei fortgeschrittener Hypothyreose erniedrigt
(zunächst kompensatorischer Anstieg)
TPO-Ak: erhöht bei Autoimmun-Thyreoiditis
(nicht immer!)
Tg-Ak: erhöht bei Autoimmun-Thyreoiditis
(nicht immer!)
Lg
chaosdrüse
hey chaos - na das sollten wir uns mal einbrennen - wie Henning das formuliert - klare Ansagen - kann ich verstehen, dass dies deine Lieblingssätze sind
lg
Karin
chaosdrüse soll die Leitsätze ruhig immer wieder wiederholen - kann man gar nicht oft genug sagen.
Ich muss einfach mal sagen, dass ich es für eine unwürdige Behandlung der besorgten Eltern(Mütter) halte, wenn deren Bedenken bzgl. einer Erkrankung kalt lächelnd abgetan werden.
Wenn die niedergelassenen Ärzte ehrlich sagen würden, dass die eine oder andere Untersuchung ihr Budget sprengt, kann man ja -eventl. gemeinsam - nach einer Lösung suchen.
Aber dieses "Abfertigen" oder auch Rumzappeln und Betteln um eine Laborwertbestimmung finde ich unmöglich. Gerade die Mütter, die selbst von einer autoimmunen SD-Erkrankung betroffen sind, haben oft nicht die Kraft für lange Auseinandersetzungen.
Plopp- ausgepowerter Braunbär