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Thema: Hashi-Diagnose bei meiner Tochter! Bitte helfen!

  1. #31
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    Standard AW: Hashi-Diagnose bei meiner Tochter! Bitte helfen!

    Na ja - wir essen alles fischartige (auch Garnelen und co) - ne du solltest auf Jod per Tablette und Jodsalz achten - also das nicht verwenden. Viele gucken nur wenig auf Jod - es gibt aber auch einige, die es überhaupt nicht vertrage (kann aber auch noch an HI liegen). Ansonsten möglichst eben Wurst ohne Jod, aber auch da greife ich mal zu einer mit Jod.

    Eben in Maßen.

    Noch ne Frage: Kann man gegen den Hakenmagen etwas tun?

    lg
    Karin
    Geändert von Karin W. (08.05.12 um 18:57 Uhr)

  2. #32
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    Standard AW: Hashi-Diagnose bei meiner Tochter! Bitte helfen!

    Hallo Karin,

    ich hatte ein paar Probleme mit meinem PC bzw. Internet, deshalb erst heute meine Antwort. Gegen den Hakenmagen kann man operativ etwas unternehmen aber erst wenn sie ausgewachsen ist und natürlich birgt auch jede Operation ihre Risiken. Deshalb ist es natürlich genau abzuwägen, was man tut. Jetzt hoffe ich, dass sich mit Schilddrüsenhormonen vielleicht alles bessert und die Beschwerden verschwinden. Wir haben auch festgestellt, dass Katharina z.B. Schweine- oder Rindfleisch garnicht verträgt (außer Hackfleisch - komisch!) Am liebsten isst sie Hühnchen oder Pute oder Fisch. Und am besten geht es ihr, wenn ich alles aus dem Bioladen kaufe - ich denke, sie ist auch gegen verschiedene Inhaltstoffe (Glutamat/Farbstoffe etc.) allergisch, das wurde aber nie ausgetestet, da der Arzt immer meinte, dass sei nicht nötig...

    Aber wenn die Schilddrüse nicht richtig arbeitet und dem Körper nicht den nötigen Takt vorgibt, geht halt vermutlich vieles durcheinander.

    Dir und deinen Lieben wünsche ich eine schöne Restwoche und ein erholsames Wochenende.

    Liebe Grüße
    Heidrun

  3. #33
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    Standard AW: Hashi-Diagnose bei meiner Tochter! Bitte helfen!

    Hallo an alle,

    heute morgen waren wir beim Endokrinologen. Leider wieder einmal ohne nennenswerte Erfolge. Der Arzt meinte, dass die Werte zwar natürlich erhöht seien, aber der TSH-Wert ja immer noch im normalen Bereich läge und daher keine Veranlassung bestünde, Medikamenten zu nehmen. Die Ultraschalluntersuchung ergab zwar, dass der rechte Schilddrüsenbereich zwar schon etwas verändert wäre und der linke deutlich kleiner wie der rechte (auch das sei normal) aber auch dies sei noch kein Hinweis auf Hashimoto und im schlimmsten Fall, wenn er als Arzt alle Punkte zusammenzählt, dann läge höchstens eine Veranlagung vor, die eventuell irgendwann einmal zu einer Unterfunktion führen kann.

    Auf die Symptome von Katharina ging er nicht ein. Er meinte zum Haarausfall, zu den Durchfällen, zu der Vitiligo, zu den Ekzemen, zu dem Erbrechen (hab ich was vergessen??) dass vermutlich eine Gesamt-Immunitäts-Schwäche von Katharina vorläge und daran könne man eben mal nichts machen. Dies hätten bestimmt 15 % aller Frauen und die hätten halt auch damit zu tun. Ich solle dem armen Kind keine Arzttermine mehr zumuten (Uniklinik, Haus- und Kinderarzt sowie jetzt noch der Endokrinologe) seien ja wohl ausreichend.

    Falls ich in der nächsten Zeit wieder eine Blutuntersuchung anordnen sollte, könne ich ja auch den TSH und die Antikörper bestimmen lassen, obwohl die Antikörper garnicht wichtig seien, es zähle nur der TSH-Wert und der wäre erst interessant, wenn er über 4,0 läge. Sein Labor würde erst Werte ab 4,0 als überhöht ansehen.

    Natürlich könne ich gern in 6-12 Monaten wieder einmal bei ihm vorbeischauen (lieber wäre es ihm allerdings, wenn ich ihn nicht mehr mit meinem übertriebenen Mutter-Schutz-Instinkt in Ruhe lassen würde) aber er habe mir ja nun alles erklärt und ich wisse ja nun, dass Hashimoto auch nichts Schlimmes wäre (schließlich haben das ja viele Menschen und die meisten merken es nicht einmal) und Katharina soll sich nicht so anstellen.

    So, jetzt weiß ich wieder einmal, dass ich meine Zeit nicht mehr mit Ärzten herumbringe, die mir/uns doch nicht weiterhelfen können oder wollen.

    Achja, zum Schluss meinte er noch, dass Katharina doch das Motilium einnehmen soll, das hat ihr die Ärztin in der Uniklinik verschrieben. Dies sei ein ganz harmloses Medikament und es hilft ihr bestimmt!

    Welche Nebenwirkungen sind möglich?
    Wie alle Arzneimittel können Motilium Tabletten Nebenwirkungen haben.
    Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    - Störungen des Immunsystems:
    Sehr selten: allergische Reaktionen.
    - Endokrine Störungen:
    Selten: erhöhte Prolaktin-Spiegel (ein Hormon, das die Milchbildung in der Brust anregt, siehe unten).
    - Störungen des Nervensystems:
    Sehr selten: extrapyramidale Nebenwirkungen (Bewegungsstörungen).
    - Gastrointestinale Erkrankungen:
    Selten: Magen-Darm-Beschwerden, inklusive sehr seltener vorübergehender Darm-Krämpfe.
    - Haut und subkutane Gewebserkrankungen:
    Sehr selten: Nesselsucht.
    - Reproduktionssysteme und Erkrankungen der Brust:
    Selten: Milchige Absonderung aus der Brustdrüse und Ausbleiben der Regelblutung (bei Frauen) und Vergrößerung der Brust (bei Männern).
    Da sich die Hypophyse außerhalb der Blut-Hirn-Schranke befindet, kann Domperidon eine Erhöhung des Prolaktin-Spiegels verursachen. In seltenen Fällen kann diese Hyperprolaktinämie zu neuroendokrinologischen Nebenwirkungen, wie z. B. Milchfluss (Galaktorrhoe), Brustwachstum bei Männern (Gynäkomastie) und Ausbleiben der Regel (Amenorrhoe), führen.
    Extrapyramidale Nebenwirkungen sind sehr selten bei Neugeborenen und Kleinkindern, und treten bei Erwachsenen nur in Ausnahmefällen auf. Diese Nebenwirkungen gehen spontan und komplett zurück, sobald die Behandlung beendet wird.

    Naja, die paar Nebenwirkungen können Katharina ja nicht mehr umhauen, die meisten davon hat sie ja eh schon!!

  4. #34
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    Standard AW: Hashi-Diagnose bei meiner Tochter! Bitte helfen!

    So traurig es ist - aber - das lese ich hier so oft, dass die Kids nicht behandelt werden.

    Na die wichtigste Frage meinerseits - wie wollt ihr nun weitermachen???

    lg
    Karin

  5. #35
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    Standard AW: Hashi-Diagnose bei meiner Tochter! Bitte helfen!

    Hi,

    Zitat Zitat von HeidrunAntje Beitrag anzeigen

    Falls ich in der nächsten Zeit wieder eine Blutuntersuchung anordnen sollte, könne ich ja auch den TSH und die Antikörper bestimmen lassen, obwohl die Antikörper garnicht wichtig seien, es zähle nur der TSH-Wert und der wäre erst interessant, wenn er über 4,0 läge. Sein Labor würde erst Werte ab 4,0 als überhöht ansehen.
    Das verstehe ich nicht ganz.
    Du hast bereits Antikoerper untersuchen lassen, Anti-TPO und Tg-AK, beide sind erhoeht. Was hat er dazu gesagt?

    Hat er auch die SD-Werte Deiner Tochter bestimmt? Oder hat er sich lediglich auf die mitgebrachten Werte gestuetzt?

    Mich wundern seine Aussagen etwas, weil ich ihn anders in Erinnerung habe, ich war aber auch schon ne Weile nicht mehr dort ...

    Wie wollt ihr nun weiter machen?

    LG,

    Lauchi

  6. #36
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    Standard AW: Hashi-Diagnose bei meiner Tochter! Bitte helfen!

    Na ja das ist wie bei meinem Sohn: Ja, AI-Erkrankung, aber keine Behandlung notwendig.

  7. #37
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    Standard AW: Hashi-Diagnose bei meiner Tochter! Bitte helfen!

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Kommentare. Wie es weitergeht? Katharina ist zur Zeit einfach nur Arztmüde. Meine Cousine ist Reiki-Meisterin und beschäftigt sich mit der Chinesischen Quantum Methode (CQM) und versucht damit, Katharina zu helfen. Wir werden in den kommenden Ferien zu ihr fahren und dann wird sie einige Zeit persönlich mit ihr arbeiten, im Moment mit einem Foto von Katharina. Ende Juni haben wir ja noch den Termin in der Kinderklinik beim Kinderendokrinologen. Vermutlich werden wir diesen Termin wahrnehmen (Eine zweite Meinung kann ja nicht schaden...)

    Lieber Lauchi, nein, der Arzt hat keine Werte mehr bestimmt. Er hat nur die Berichte gelesen, die ich ihm mitgebracht habe. Er hat dann noch einen Ultraschall gemacht (siehe oben) aber mehr war da nicht. Ich hatte so das Gefühl, dass er mich als Mutter nicht ernst genommen hat. Und die Werte fand er nicht bedenklich.

    Nun ja, jetzt versuchen wir es eben mal mit Reiki und CQM - schaden wird es bestimmt nichts...

    Ich halte euch auf dem laufenden - die Werte der Probenentnahme der Magenspiegelung stehen ja auch noch aus.

    Euch allen alles Liebe und bis bald

    HeidrunAntje & Katharina

  8. #38
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    Standard AW: Hashi-Diagnose bei meiner Tochter! Bitte helfen!

    Such dir doch bitte aus Bens Liste nen guten Doc und auch wenn der weiter weg ist, das macht schon Sinn. Es ist ja nicht so, dass ihr ständig dort hin müsst - sondern nur zur Diagnose. Weiterbehandeln kann dann HA auf Anweisung von Endo/NUK.
    Es steht und fällt hier wirklich mit einem guten Arzt.
    Mit Reiki - naja - es kann wohl vielleicht unterstützen, aber heilen wird es nicht.

    lg
    Karin

  9. #39
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    Standard AW: Hashi-Diagnose bei meiner Tochter! Bitte helfen!

    Huhu,
    kannst du nicht einfach die auffälligen Werte mit zu DEINEM Hausarzt / Kinderarzt nehmen
    und um einen BehandlungsVERSUCH mit Lt bitten ?
    Also, ich sehe es auch so, Sie hat Hashi und bei den Symptomem MUSS einfach Lt gegeben werden!
    Viel Erfolg!
    LG
    Turboline
    Es gibt auch Menschen, die heftig auf Jod reagieren, guck jodkrank.de

  10. #40
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    Standard AW: Hashi-Diagnose bei meiner Tochter! Bitte helfen!

    Hi,

    Zitat Zitat von Turboline Beitrag anzeigen
    kannst du nicht einfach die auffälligen Werte mit zu DEINEM Hausarzt / Kinderarzt nehmen
    und um einen BehandlungsVERSUCH mit Lt bitten ?
    Das moechte ich nochmal ausdruecklich unterschreiben:

    Du kannst noch soviel rumfahren:
    Sie hat Hashi gesichert und starke Symptome. Da *muss* in meinen Augen ein Behandlungsversuch gemacht werden. Das kann jeder Arzt machen. Darauf solltest Du bestehen, egal bei welchem Arzt Du bist.

    Dabei natuerlich weitere Baustellen nicht aus den Augen lassen, aber Hashi ist *sicher*! Und Hashi kann ganz ganz viele der Symptome Deiner Tochter machen, egal ob der Arzt das glaubt oder nicht.
    Wir hier *wissen* das!

    Eventuell kann es helfen, einem Arzt nicht gleich die ganze Palette an Beschwerden aufzuzaehlen, sondern vielleicht nur diejenigen, die landlaeufig als Hashi Symptome anerkannt sind.
    Eventuell *glaubt* der Art dann eher, dass die Symptome zu den Hashiblutwerten passen.
    Bei sehr vielen unterschiedlichen Symptomen sind die Aerzte da vielleicht einfach ueberfordert.

    Ob Reiki schaden kann?
    Ich denke ja.
    Die Arbeit mit einem Foto von Deiner Tochter kann ihr wohl kaum helfen, ihr solltet parallel dazu auf jeden Fall weiter einen Arzt suchen, der ihr versuchsweise L-T verschreibt.

    Viel Glueck und viel Erfolg weiterhin!

    LG,

    Lauchi

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