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Thema: Arbeitsunfall, Krankengeld, wer kennt sich aus?

  1. #1
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Nicole.B
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    Standard Arbeitsunfall, Krankengeld, wer kennt sich aus?

    Hallo,

    meine Frage kann man irgendwie nicht in einen Titel fassen Es ist etwas verzwickt.

    Also ich bin nach einem Arbeitsunfall im Oktober '11 und 2 OPs (Knie) krank geschrieben und beziehe Krankengeld von der BG.

    Nun ist es so, das ich aufgrund der monatelangen Fehlbelastung und Krücken, starke Probleme und Schmerzen im anderen Knie und der Hüfte habe.
    Der Arzt aus der Unfallchirurgie, der mein Knie betreut hat mit den anderen Sachen ja nix zu tun.
    Theoretisch könnte ich zu einem Orthopäden gehen, aber solange ich das kranke Knie nicht vernünftig bewegen und belasten kann, kann man an der anderen Seite ja auch nicht viel machen.

    Meine Frage wäre jetzt:
    Wenn ich bspw. zum 01.06. wieder arbeitsfähig geschrieben werde, kann ich dann theoretisch am 31.05. zu einem Orthopäden gehen und mich schlimmstenfalls krank schreiben lassen?
    Müsste dann der Arbeitgeber wieder meinen Lohn zahlen? (der mich dann erschiessen würde)

    Ich weiss auch noch nicht, wie das mit einer Wiedereingliederung ist... bei meiner Kollegin wurde das von der Firma abgelehnt... und ich kann definitiv nicht sofort wieder 8 Std. Pflegebedürftige Menschen versorgen.
    Und ich bin überhaupt nicht der Typ, der dann sofort wieder zum Arzt rennt und sich krank schreiben lässt :-(

    Im Grunde bin ich recht verzweifelt, weil ich da eigentlich gar nicht mehr arbeiten möchte. Aber was anderes weiss ich auch nicht.

  2. #2
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    Standard AW: Arbeitsunfall, Krankengeld, wer kennt sich aus?

    Hallo,

    also eigentlich finde ich schon, dass das inhaltlich zusammengehört, wenn es eine Folge der ursprünglichen Verletzung ist. Das wär für dich auch gut, wenn das so gesehen würde, denn dann würde weiterhin die BG für dich bezahlen, damit stellt man sich meist besser. Wie sieht es z.B. mit einer Reha für dich aus, das wäre glaube ich ganz gut, da kannst du mit viel Krangengym usw. sicherlich noch viel erreichen für beide Knie.

    Außerdem wäre es auch für deinen Arbeitgeber besser, wenn du weiterhin an derselben Erkrankung leidest, dann muss der nicht nochmals 6 Wochen zahlen, sondern die BG bezahlt weiter. Wenn du jetzt zu einem anderen Arzt gehst und der dich nochmals krankschreibt, wegen etwas anderem, ist der Arbeitgeber wieder zahlungspflichtig und für dich dann die Krankenkasse zuständig.

    Ich weiss jetzt allerdings nicht, wielange man krankengeld von der BG bekommt. Bei der Krankenkasse ist das auf 1 1/2 Jahre begrenzt. Solltest du befürchten, dass du diesen Zeitraum überschreitest, gilt das oben gesagt u.U. nur eingeschränkt.

    Ich würde versuchen eine Reha zu bekommen, dort kannst du dich dann auch ganz gut beraten lassen, wie du weitermachst. Kannst du in dem Beruf überhaupt noch, usw usw.

    Zur Wiedereingliederung ist zu sagen, dass der Arbeitgeber da zustimmen muss. Allerdingst bezahlt er in der Wiedereingliederungszeit nichts und du arbeitest ja schon, wenn auch eingeschränkt. Wenn er die Wiedereingliederung ablehnt, bist du halt so lange krank bis du wieder voll arbeiten kannst und der Arbeitgeber hat nicht s von dir.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Nicole.B
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    Standard AW: Arbeitsunfall, Krankengeld, wer kennt sich aus?

    Ja, das dachte ich auch, das das ja eine Folge sozusagen ist.
    Ich erwähne es auch jedesmal, aber die gehen da irgendwie nicht drauf ein. Nur: Ja das kommt von der Fehlbelastung, warten sie mal ab, bis sie wieder richtig laufen können...
    Das mag ja sein, das es dann besser wird, aber mein anderes Knie tut schon mehr weh, als das Kranke und es knackt und knirscht... und auf der rechten Seite kann ich nicht liegen, weil die Hüfte so weh tut.
    Das Problem ist, das die Durchgangsärzte ja sozusagen für die BG arbeiten...

    Reha wirds in dem Sinne nicht geben, ich krieg nur ambulante Reha, Krankengymnastik und Lymphdrainage und mach Übungen zu Hause.
    Kannst du in dem Beruf überhaupt noc
    Wenn ich sehe, mit welchen Beschwerden die Pflegekräfte arbeiten, wird man mir ganz sicher sagen, hopp- ran an die Schüppe.
    Kurz nach der OP sagte mir der Operateur: Sie müssen damit rechnen, das der Verschleiss bedeutend höher ist und sie früher oder später ein künstliches Gelenk brauchen.
    In der Nachbehandlung hab ich dann nen Arzt darauf angesprochen, wie sinnvoll das denn wäre, in dem Beruf weiter zu machen, da sagte er: Wer sagt denn, das sie nicht vielleicht in 10 Jahren sowieso eine Arthrose entwickeln würden, auch ohne Unfall.
    Nur dankt es mir hinterher auch niemand, wenn ich in 10 Jahren nicht mehr knien kann... da gibt mir der Chef auch keine 50.000 Euro und sagt, danke das du für mich gearbeitet hast.
    Nur auf die Hilfe der BG kann ich wohl nicht zählen.

    Naja, jetzt muss ich morgen eh nochmal hin, weil ich das Knie immer noch nicht strecken kann... laut röntgen ist alles ok und morgen guckt der Operateur selber sich das nochmal an.

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Yeti
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    Standard AW: Arbeitsunfall, Krankengeld, wer kennt sich aus?

    Nö, der BG auf der Pelle bleiben und einfach lästig werden !

  5. #5
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Nicole.B
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    Standard AW: Arbeitsunfall, Krankengeld, wer kennt sich aus?

    Ja wenn das so einfach wäre... es fällt mir einfach schwer, mich durchzusetzen.
    Ich fühl mich ja schon schlecht, wenn ich nur irgendwo was reklamieren muss... obwohl ich im Recht bin :-(

  6. #6
    Neuer Benutzer Avatar von kratzcatz
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    Standard AW: Arbeitsunfall, Krankengeld, wer kennt sich aus?

    hallo nicole,
    nimm mit deinen sachbearbeiter von der bg kontakt auf!
    hast du wegen arbeitserbrobung angefragt?da gibt es tests welche über 2 tage gehen,da kann festgestellt werden ob du wieder fit bist.
    leider muß der arbeitgeber keine wiedereingliederung machen.er ist aber dumm es nicht zu tun,weil er hat ja deine arbeitskraft,zwar stundenweiße aber besser als nix,und du kostest ihn keinen cent.
    hast du niemanden der dich in der schweren zeit beisteht?
    mein mann hatte auch mal einen arbeitsunfall,ich weiß welche harte zeit das ist.
    die bg muß solange krankengeld zahlen,bis keine besserung deines zustandes mehr zu erreichen ist.das geht auch über die 78 wochen der kk raus.
    liebe grüße katja

  7. #7
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    Standard AW: Arbeitsunfall, Krankengeld, wer kennt sich aus?

    Hallo Katja,

    ich hab von der BG noch nicht soviel Gutes gehört, ich trau mich ga rnicht, die auf mich aufmerksam zu machen. Ich weiss von meinem Arzt im KH, das die schon geschrieben haben, ob die Kreuzband OP wirklich sein muss... und ob das wirklich eine Folge des Unfalls war. Ne, das Kreuzband ist mir einfach so aus Spass gerissen und der Meniskus auch einfach so, poff.

    Ne, wegen Arbeitserprobung und Wiedereingliederung ist noch nichts besprochen worden.
    War heute nochmal im KH und bin erstmal noch bis 31.05. krank geschrieben.

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