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Thema: Entstehung von Autoimmunerkrankungen

  1. #21
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    Standard AW: Entstehung von Autoimmunerkrankungen

    Also, Ausnahmen von der Regel, dass unser gelangtweiltes nicht den normalen Bazillen ausgesetzte Immunsystem schuld ist, kenne ich auch einige!

    Das mit dem Impfen könnte auch sehr gut sein, hat man doch einen Zusammenhang zwischen bestimmten Impfungen (ich glaube es war die damalige Schweinegrippehysterie) und der autoimmunen Narkolepsie gefunden..

    LG S

  2. #22
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    Standard AW: Entstehung von Autoimmunerkrankungen

    das AD Fluoroxetin (Fluctin / Prosac) enthält übrigens Fluor als Hauptelement....
    das ist einfach falsch. Man darf nicht alles glauben was im Internet steht.

    Fluoxetin enthält 5 chemische Elemente - das Molekül besteht überwiegend aus Kohlenstoffatomen. Das spielt aber überhaupt keine Rolle, da es auf die Form des Moleküls ankommt. Die einzelnen Elemente liegen in gebundener Form vor und haben dadurch völlig andere Eigenschaften angenommen.
    Man müsste sofort aufhören zu atmen, weil Fluoxetin auch Stickstoff enthält (wie unsere Atemluft). Das ist einfach totaler Quatsch.

    Und wie haben die Menschen vor 3000 Jahren Autoimmunerkrankungen bekommen? Durch Zahnpasta, durch Impfungen und durch Antidepressiva jedenfalls nicht. Ich denke es ist doch wieder alles etwas komplizierter....

    lg moritz

  3. #23
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    Standard AW: Entstehung von Autoimmunerkrankungen

    ^danke @c.schnuffelblau und moritz

    darf ich mal eine kleine anmerkung zu

    [SIZE=2]Noch alarmierender ist jedoch die Wirkung auf die menschliche Psyche. Fluor schaltet langsam, aber sukzessive den freien Willen des Menschen aus. Dies ist keineswegs Ausgeburt einer "Verschwörungstheorie", sondern einwandfrei beweisbar durch die Tatsache, daß weltweit etwa 60 Psychopharmaka Fluor als wichtigsten Bestandteil enthalten: [/SIZE]
    aus jenem link (den ich bewusst nicht als link zitiere), der das thema fluor eröffnete, machen:

    einzelne chemische elemente und verbindungen(!) aus diesen elementen sind zwei paar schuhe.

    ein beispiel: das element schwefel.

    elementar wohl am bekanntesten als gelber feststoff (der u.a. ein bestandteil von schwarzpulver ist). in anorganischen und organischen verbindungen ist er sehr häufig vertreten, und kommt dabei sowohl in essenziellen stoffen (proteine, enzyme), lebensrettenden medikamenten (u.a. in penicillin) als auch chem. kampfstoffen (z.b. senfgas) vor. außerdem ist er als sulfat (an den schwefel sind 4 sauerstoffatome gebunden) natürlicherweise im mineral-/trinkwasser und das gegenion zu magnesium in bittersalz und protoniert ergibt sulfat schwefelsäure.

    und genauso ist das beim fluor. ich halte nichts von künstlicher fluorierung von trinkwasser, salz oder lebensmitteln - aber spuren an fluor nehmen wir auf ganz natürliche weise auf (wasser, gemüse) und im orient wird seit jahrhunderten (jahrtausenden?) miswak --> http://de.wikipedia.org/wiki/Miswak zum zähneputzen verwendet, und diese pflanze zeichnet sich u.a. durch einen relativ hohen (klar, im vgl. zu manch moderner zahnpasta eher geringem) fluoridgehalt aus.
    fluorapatit (der auch ohne künstliche fluoridierung in zähnen und knochen vorkommt) ist nun mal härter (und säurefester) als der "normale" hydroxylapatit (calciumphosphat mit mit einem hydroxyliganden) der einen großteil der knochen+zahnsubstanz ausmacht. daher ist eine topische anwendung von fluorid-haltigen substanzen durchaus sinnvoll - aber wie immer:
    • die menge macht das gift
    • nur weil ein stoff/eine verbindung in spuren/bestimmten mengen gut ist muß man das zeug nicht en masse als NEM/medikament substituieren und/oder ins essen/trinkwasser kippen
    • und hier beim fluorid kommt eben auch noch auf die art der "einnahme" an: oral sollten es nur die natürlich vorkommenden spuren sein, direkt auf die zähnchen darf es auch mehr sein - ob es allerdings 4-stellige ppm-zahlen wie in modernen zahnpasten sein müssen sei mal dahingestellt.


    übrigens, dass ein fluor-substituent eine organische verbindung (was ja die meisten ADs/psychopharmaka sind, eine ausnahme ist das anorg. lithium) reaktiver und somit wirksamer macht hat mit der starken elektronegativität von fluor zu tun, das somit einen "sog" schafft und es elektronendonoren (verbindungen mit "freie elekronenpaaren") leichter macht "anzudocken".
    andersrum erschwert es aber die reaktion mit elektronenakzeptoren, die selbst freie elektronenpaare "aufnehmen wollen" --> also tipp ich mal das bei den fluorhaltigen ADs/psychopharmakas (die ja wie moritz schon erwähnte v.a. auch aus anderen elementen bestehen, ein medikament, das wirklich fluor als hauptbestandteil hätte kann ich mir nur schwer vorstellen, das wäre VIEL zu reaktiv um es gefahrlos zu schlucken) eher das "andocken" an elektronendonoren erwünscht ist.

    aber wie gesagt, diese eigenschaft des fluors hat nichts mit der wirkung der verschiedensten verbindungen zu tun, die fluor enthalten (vgl. das schwefelbeispiel). zumal es in der chemie meist nochmal einen fundamentalen unterschied gibt, ob ein element in einer organischen verbindung vorkommt (die genannten psychopharmaka) oder als salz (fluoride in zahnpasta und salz).
    Geändert von riech.reload (24.06.12 um 12:01 Uhr)

  4. #24
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    Standard AW: Entstehung von Autoimmunerkrankungen

    on topic: die veranlagung zu(r) AI(s) liegt in den genen, und durch verschiedene trigger kommt es zum ausbruch. warum es heute allgemein mehr AIs gibt (allergien etwa) wird u.a. auch durch die zugenommene hygiene erklärt. hört sich für mich auch sehr plausibel an (und bei MS wird z.b. auch an therapien mit - temporär - eingesetzen parasiten gearbeitet).

  5. #25
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    Standard AW: Entstehung von Autoimmunerkrankungen

    Trigger für die Auslöser von AI könnten auch VIREN sein. Bei Diabetis Typ1 wird zum Beispiel das Rötel Virus vermutet. Bei MS das Epstein-Barr Virus....

    Auch soll es in den Ländern mit mehr Sonne weniger Autoimmunerkrankungen geben. Also spielt das Vitamin D bestimmt auch eine wichtige Rolle bei der Enstehung von AI ...

  6. #26
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von c.schnuffelblau
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    Standard AW: Entstehung von Autoimmunerkrankungen

    Trigger für die Auslöser von AI könnten auch VIREN sein.
    Ja, das stimmt.
    Beim Guillain-Barré-Syndrom ebenso. Und bestimmt bei weiteren AIs.
    LG, Christiane

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