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Thema: Krankschreibung mit falscher Diagnose ... Probleme?

  1. #1
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    Unglücklich Krankschreibung mit falscher Diagnose ... Probleme?

    Hallo Ihr Lieben!

    Nun ist es soweit: Nachdem ich schon Monate mit meinen Werten und meinen daraus resultierenden physischen und psychischen Problemen zu kämpfen habe muss ich mich auf Anordnung meines Chefs (mein gesunkenes Arbeitspensum und meine Fehlerquote sowie mein durch Infektionen und "echte" Krankheiten verursachter Krankenstand dieses Jahr waren einfach nicht mehr tragbar) mindestens 7 Wochen krankschreiben lassen. Er ist ein sehr netter, vernünftiger Mann, der sich meinen Zustand einfach nicht länger mit ansehen konnte - wir kennen uns seit Jahren gut und er meinte, wenn mein Arzt nicht sehen würde, dass mit mir was überhaupt nicht stimmen kann hätte er seine Lizenz nicht verdient ... Nun bin ich seit 2 Wochen zu Hause und es tut mir tatsächlich richtig gut, mal zu entspannen - ich fühle mich jetzt schon wie ein neuer Mensch ...

    Meine Hausärztin (mit der ich ja im Bezug auf SD immer schon kämpfe) macht allerdings wie erwartet Probleme. War letzte Woche auch endlich beim Endokrinologen - die Werte bekomme ich aber erst nächste Woche und bei der Untersuchung hat auch dieser nichts auffälliges entdecken können. Meine Hausärztin hat nun auf den Krankenschein die Diagnose "F48.0 G, F34.1 G" geschrieben (Psychonervöse/Depressive Erschöpfung (F48.0), Depressive Neurose (F34.1)) ... Bei dieser Diagnose musste sie mir natürlich auch eine Empfehlung zum Psychodok mitgeben ... Ich hab das Zuhause erst die Diagnose gegoogelt und bin nun total schockiert und verunsichert.

    Kann ich mit einer solchen Diagnose (die ja nicht richtig ist, da ich überzeugt davon bin, dass zumindest ein Großteil meiner Beschwerden - die ja auch körperlicher Natur sind - durch das Hashi verursacht wird) Probleme bekommen? Nicht dass ich am Ende als "Psycho" abgestempelt werde und noch irgendwelche Antidepressiva aufgeschwätzt bekomme ... Habe mal gehört, man kann auch mit Versicherungen etc. Probleme bekommen, wenn man solche Sachen in der Krankenakte stehen hat ... Ich traue mich gar nicht, die Krankmeldung an meine Kasse zu schicken.

    Kennt sich jemand hier mit sowas aus? Meint ihr, falls der Endokrinologe noch was findet, kann der mich vielleicht auch mit einer "ernsthafteren" Diagnose krankschreiben? Gibt es eine Hashi-Spezifische Diagnose mit der eine vorübergehende Krankschreibung gerechtfertigt ist? Kann man rückwirkend noch eine andere Diagnose für einen Krankenschein übermitteln, wenn sich die Diagnose als Falsch herausstellt? Kann einem ein Psychater was aufdrücken, was man nicht möchte? Ich bin jetzt doch echt verunsichert ...

    Liebe Grüße
    Janina

  2. #2
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    Standard AW: Krankschreibung mit falscher Diagnose ... Probleme?

    auf den Krankenschein die Diagnose "F48.0 G, F34.1 G" geschrieben (Psychonervöse/Depressive Erschöpfung (F48.0), Depressive Neurose (F34.1)) ... Bei dieser Diagnose musste sie mir natürlich auch eine Empfehlung zum Psychodok mitgeben ... Ich hab das Zuhause erst die Diagnose gegoogelt und bin nun total schockiert und verunsichert.
    ... ach was, mach dir da erstmal keine Sorgen. Für deine HÄ stellt sich die Sache eben erstmal so dar und warscheinlich ist die Diagnosestellung auch ein Garant dafür, das sie dich damit einige Wochen problemlos aus dem Verkehr ziehen kann.

    Ein psyschologisches Gespräch ist auch kein Weltuntergang und hat so machem von uns sehr gut getan.

    Freu dich, das du so einen, heute ausgebrochen seltenes Expemplar von "netten Chef" hast, der soviel Verständnis für dich zeigt.
    Und freu dich über deine Erholung zu Hause, die dir ja , laut deiner Aussage, so richtig gut tut.

    Mach dir keine Sorgen wegen der Diagnose, bleib locker , aber wegen deiner SDwerte weiterhin selber am Ball.

  3. #3
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    Standard AW: Krankschreibung mit falscher Diagnose ... Probleme?

    Danke für deine Einschätzung.
    Ich habe nicht direkt was gegen den Termin beim Dok. Ich hoffe nur, dass wir auch für den eigentlichen Grund noch eine Lösung finden - sonst geht das Drama sicher von vorne los, wenn ich wieder voll im Arbeitsstress stecke nach meiner Krankschreibung. Weiter verunsichert hat mich dann noch die Aussage meiner Ärztin, dass sich der medizinische Dienst der Kasse wahrscheinlich spätestens nach 4-5 Wochen melden wird, um die Diagnose zu überprüfen - um sicherzugehen, dass ich nicht simuliere ... Hoffentlich kommt da nicht wieder so ein Ahnungsloser, wie mein Hausarzt.

  4. #4
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    Standard AW: Krankschreibung mit falscher Diagnose ... Probleme?

    Zitat Zitat von x-janina-x Beitrag anzeigen
    Habe mal gehört, man kann auch mit Versicherungen etc. Probleme bekommen, wenn man solche Sachen in der Krankenakte stehen hat ...
    das stimmt leider in der tat, wenn es um private zusatzversicherungen und BU-/EU-rente geht. da wird man extrem schnell aussortiert, auch wegen diagnosen wie depressionen und co.

    ich habe das problem gerade erst durch, bei mir ging es zwar um rein physische dinge, aber der versicherungsmakler hat auch bzgl. psychischer diagnosen als ausschlusskriterium genug erzählt. wenn man in den letzten 5 (oder 10 ?) jahren in psychiatrischer/psychotherapeutischer behandlung war, kann das als ausschlusskriterium ausreichen. ich komme an keine BU-rente ran und kriege keine neuen privaten zusatzversicherungen (es bestehen zum glück alte verträge). läuft halt alles mit gesundheitsprüfung.

    ich würde mich da sehr genau erkundigen, nicht dass man hinterher vor einem problem steht!

    gruß
    doro

  5. #5
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    Standard AW: Krankschreibung mit falscher Diagnose ... Probleme?

    Hallo Doro - genau das hatte ich befürchtet. Danke fürs teilen deiner Erfahrungen.
    Hat jemand vielleicht einen Tipp, wie ich das noch verhindern kann? Bis jetzt hat die Kasse den blöden Schein ja noch nicht ... aber ich muss ja so schnell wie möglich was hinschicken. Den nächsten Arzttermin zur Verlängerung der Krankschreibung hab ich nächsten Donnerstag. Ich hoffe, die Endokrinologin hat da vielleicht einen Rat für mich. Aber eigentlich hat sie damit ja nicht wirklich was zu tun ...

  6. #6
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von stuppsi
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    Standard AW: Krankschreibung mit falscher Diagnose ... Probleme?

    Also viele Hashis gehen ja zum Beispiel nicht wegen Hashi zur Reha sondern wegen den Symptomen , wie zb. Depressive Verstimmung, reduzierte Belastbarkeit, Abgeschlagenheit usw.
    Es gibt ja nicht nur die eine Diagnose, sondern man hat ja meist mehreres miteinander oder was sich gegenseitig bedingt.

  7. #7
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    Standard AW: Krankschreibung mit falscher Diagnose ... Probleme?

    Hmmm ... schick, dass sie sich da bei mir unter den vielen Symptomen ausgerechnet die Depressiven Verstimmungen und Angstzustände raussucht. Gibt ja sonst nicht genug Symptome bei mir ...

    Ich beginne langsam Ärzte zu hassen ....

  8. #8
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    Standard AW: Krankschreibung mit falscher Diagnose ... Probleme?

    hm... ich verstehe nicht, warum das einer eu-rente im weg steht. kann das bitte jemand erklären. hab nämlich auch so eine diagnose bekommen. und ist mir nicht geheuer...

    danke M.

  9. #9
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von stuppsi
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    Standard AW: Krankschreibung mit falscher Diagnose ... Probleme?

    Die Diganose muss Verschlüsselungsfähig sein. Das ist eben nicht jedes Symptom.

  10. #10
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    Standard AW: Krankschreibung mit falscher Diagnose ... Probleme?

    Hallo Janina

    ich würde mich nicht wegen psy.Probl. krankschreiben lassen aus den hier schon genannten Gründen. Du hast doch eine Diagnose von 12.2011 nämlich Hashi.
    Wenn doch alle Teilnehmer hier mal wenigstens schreiben würden in welchem Bundesland oder in der Nähe welcher größeren Stadt sie wohnen , könnte man ja eine Arztempfehlung geben.

    Aber so bleibt ja nur http://www.top-docs.de/


    LG old Lady

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