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Thema: Was wäre bei doppeltem Rezept

  1. #11
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Janny78
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    Standard AW: Was wäre bei doppeltem Rezept

    Exakt weiß ich das nicht. Aber solche Dinge werden aus einem großen Pool abgerechnet. Da der GKV-Beitrag ja nach Gehalt berechnet wird, ist die Zuordnung dieser Daten eben nicht relevant. Diagnosen werden auch nur für Arbeitsunfähigkeiten und KH-Aufenthalten erfasst. Ich kenne das von Arbeit (PKV). Wenn wir solche Auskünfte wollen, dann bekommen wir nur letztere Infos. Für alles andere müssen die Ärzte angeschrieben werden.

  2. #12
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    Standard AW: Was wäre bei doppeltem Rezept

    Zitat Zitat von Miezie111 Beitrag anzeigen
    Ich hab fälschlicherweise auch immer gedacht, die könnten feststellen, wenn man sich mehrmals was von versch. Ärzten aufschreiben lässt. Warum fällt denen das denn nicht auf? Die Ärzte müssen das doch über die KK abrechnen, weiß einer das genauer? Bin jedenfalls auch ganz froh drüber
    mal den sonderfall von DMP nicht mit bedacht...die krankenkassen zahlen ihr geld an die kassenärztlichen vereinigungen (kv). die ärzte rechnen ihre leistungen bei der kv ab und bekommen dann anteilig geld. ausnahme sind nur exclusivmodelle wie hausarztmodell oder DMP.

    rezepte werden ja in der apo eingereicht, diese rechnen die rezepte über große (meist private) abrechnungstellen ab. also herr apotheker müller reicht nicht das rezept bei der tkk ein und bekommt 12,50 euro, sondern das erledigt die abrechnungsgesellschaft.
    die daten werden sehr wohl erfasst, aber 1. welche kk macht sich wegen der paar euro für thyroxin heiß und 2. woher wollen die wissen, daß der entsprechende patient nicht die gesamte menge als reguläre dosis benötigt?
    aufgrund der abrechnung sind aber schon rückschlüsse auf patienten und ärzte möglich, wenn ein arzt zu viel verschreibt, kommt er in die einzelfallprüfung, dann wird genau aufgeschlüsselt, welcher patient wie viel verordent bekam und dann wird dem arzt üblicherweise das honorar gekürzt, auch wenn er begründen kann, warum dies so war.

    üblicherweise interessiert es die pkv schon eher, was und in welchen mengen der einzelne patient verbraucht und abrechnet, hier wird nämlich exakt pro patient und auch direkt pat/KK abgerechnet und auch der überblick behalten.

    verstehe nur die ausgangsfrage nicht so ganz? was hat das recht auf eine 2. meinung mit einem 2. rezept zu tun?

    lg hannama

  3. #13
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Janny78
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    Standard AW: Was wäre bei doppeltem Rezept

    Die PKV prüft Mengen nicht. Dürfen wir auch gar nicht bzw. wäre es nach den Bestimmungen aufwendig und schwierig. Wir prüfen nur einzelne sehr teure Präparate auf die medizinische Notwendigkeit hin.

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