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Thema: Darmparasiten - ein unterschätztes Phänomen mit immensen Auswirkungen

  1. #31
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    Standard AW: Darmparasiten - ein unterschätztes Phänomen mit immensen Auswirkungen

    Gerne, Lauri.

    Es ist absolut nicht ungewöhnlich. Die meisten denken nicht daran, dass es sich um Würmer handeln könnte.
    Selbst in den Köpfen der Ärzte gibt es keine Würmer mehr. Behaupte ich nach meinen Erfahrungen.

    Ich vermute mitterlweile, dass ich mir diese Würmer bei einem Hund eingefangen habe. Er wurde nie
    geimpft, nie entwurmt. 14 Tage hatte ich ihn zur Pflege bei mir. Wobei selbst bei entwurmten Tiere immer
    noch ein hohes Ansteckungsrisiko besteht.

    Ja, manchmal ist es güngstig, die Ärzte anzuschuppsen. Günstig wäre es dann natürlich, wenn vorher
    schon einige Informationen gesammelt werden.

    Lieben Gruß,
    Amasyma

  2. #32
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    Standard AW: Darmparasiten - ein unterschätztes Phänomen mit immensen Auswirkungen

    Nun, eiskaltes Händchen, bei allem Respekt, aber ich habe nicht den Nerv gegen solche Argumente anzugehen.

    Nur mal kurz: Der Fuchsbandwurm führt unbehandelt zum Tod. Der Schweinebandwurm kann, wenn er zu spät entdeckt wird, zu massiven und lebenslangen Schäden im Gehirn mit dessen Folgen führen.

    Einige Seiten vorher, ging es schon einmal um das Thema: Therapie mit Würmern. Lies Dir das bitte durch.

    Und ja, Würmer führen zu Allergien. Nicht die Würmer selber, sondern deren Toxine, die ausgeschieden werden. Es ist bekannt - zumindest für Menschen, die sich mit dem Thema Würmer auseinandergesetzt haben, dass Nahrungsmittelallergien durch Würmer hervorgerufen werden können.

    Der Spülwurm kann im übrigen Asthma auslösen. Er wandert nämlich u.a. in die Lunge.
    Geändert von Amasyma (11.01.12 um 20:23 Uhr)

  3. #33
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    Standard AW: Darmparasiten - ein unterschätztes Phänomen mit immensen Auswirkungen

    Letzte Woche schrieb mich hier eine Fori an, die ebenfalls unter massiven Wurmbefall leidet. Durch die Schulmedizin
    wurde es nicht festgestellt.
    Wie denn dann? Symptome können ja auf diverse Krankheiten passen.

  4. #34
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    Standard AW: Darmparasiten - ein unterschätztes Phänomen mit immensen Auswirkungen

    Generell lösen die Toxine der Würmer unter Umständen schlimmes aus! Richtig, der Körper richtet sich stärker gegen die Würmer und kommt nicht mehr so stark gegen deren "Produkte" an. Man vergiftet sich dann, der Körper versucht auszuleiten, kommt nicht nach und so entsteht dann ein Teufelskreis, der, je nach Situation, nach längerer Zeit zu bleibenden Schäden führt.

    Wobei ich denke, dass, wenn es schon so schlimm ist, man auf die Würmer/Parasiten kommt.

  5. #35
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    Standard AW: Darmparasiten - ein unterschätztes Phänomen mit immensen Auswirkungen

    Katzenmuddi, es gibt ja auch noch Heilpraktiker, die austesten. Anti-Wurm-Mittel verschreiben und - sorry, der Details, danach Wurmstücke ausscheiden.
    Diverse Krankheiten können auf Würmer weisen.

    Wer würde, ein ganz banales Beispiel, bei abbrechenden Zähne darauf kommen, dass jahrelang ein Bandwurm sein Unwesen treibt?
    Bei Paradontose Würmer mit im Spiel sind?

    Ich könnte die Liste unendlich weiter führen.


    http://www.symptome.ch/vbboard/parasiten/

  6. #36
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    Standard AW: Darmparasiten - ein unterschätztes Phänomen mit immensen Auswirkungen

    Rift, dass hast Du sehr gut beschrieben.

    Weißt Du, hätte ich das Problem mit B12 nicht gehabt, so wäre ich nie im Leben darauf gekommen.

  7. #37
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    Standard AW: Darmparasiten - ein unterschätztes Phänomen mit immensen Auswirkungen

    Ihr könnt sicherlich verstehen, dass mir momentan nicht nach Erklärungen, "Beweisen" oder sonstiges der Kopf steht.

    Ich muss das Ergebnis erst einmal verkraften.

    Lieben Gruß
    Amasyma

  8. #38
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    Standard AW: Darmparasiten - ein unterschätztes Phänomen mit immensen Auswirkungen

    Eine sehr üble Sache die du dir da eingefangen hast Amasyma.
    Wie kann es nur sein, dass der Befund schon ein Jahr alt ist und nichts unternommen wurde, unglaublich ist das wieder mal. Das hat ja nun mit Darmparasiten überhaupt nichts zu tun. Die Finnen dieses Parasiten befallen die Leber, wo du ja eine Zyste hast.

    Ich wünsche dir alles Gute und eine erfolgreiche Behandlung!

    LG
    Schwalbe

    PS: man holt sich das übrigens meist z. B. bei Waldspaziergängen, wenn man ungewaschene Beeren ißt, oder so im Vorübergehen einen Grashalm in den Mund steckt, eher selten von Haustieren.
    Geändert von Schwalbe (12.01.12 um 15:11 Uhr)

  9. #39
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    Standard AW: Darmparasiten - ein unterschätztes Phänomen mit immensen Auswirkungen

    Danke Dir für Deine Wünsche, Schwalbe.

    Ich hoffe inständig, dass es sich um eine normale Zyste bei mir handelt.

    Ja, geschlampt haben die Ärzte mal wieder! Bzw. ein Arzt - der Endokrinologe. Der sollte die Lebersonografie an einen anderen Arzt schicken. Was nicht passierte, obwohl es zum Einen auf der Überweisung vermerkt wurde, und ich zum Anderen beim Endo anrief und noch einmal ausdrücklich darum bat, dies dem Arzt zu schicken.

    Mittlerweile bin ich so dermassen entsetzt über die Fahrlässigkeit der Ärzte. Sollte es sich tatsächlich auf dieser Sonografie vom letzten Jahr um eine Fuchs- oder Hundebandwurmzyste handeln, so werde ich an die Öffentlichkeit gehen. Es reicht mir. Und den Arzt werde ich anzeigen.

    Aber, erst einmal hoffe ich....

    PS: man holt sich das übrigens meist z. B. bei Waldspaziergängen, wenn man ungewaschene Beeren ißt, oder so im Vorübergehen einen Grashalm in den Mund steckt, eher selten von Haustieren.
    Diese Aussage ist geläufig, jedoch:

    Der Übertragungsweg auf den Menschen ist nicht eindeutig geklärt. Die Hauptzahl der Fälle wurde bei Personen beobachtet, die entweder beruflich oder privat mit Landwirtschaft und Waldbau zu tun hatten. In 70 % der gemeldeten Fälle sind Hunde- oder Katzenbesitzer betroffen. Es wird daher davon ausgegangen, dass bei den meisten Fällen erst eine Dauerexposition zur Infektion führen kann und keine einmalige Aufnahme der Bandwurmeier.
    Früchten und Beeren aus Bodennähe (weniger als 60 bis 80 cm über dem Boden) oder Pilzen können möglicherweise Bandwurmeier anhaften. Jedoch wurde bei Risikostudien kein Zusammenhang zwischen dem erhöhten Verzehr von Beeren oder Pilzen und erhöhten Infektionsraten festgestellt. So meint der Molekularbiologe und Fuchsbandwurm-Experte Klaus Brehm von der Universität Würzburg wörtlich: „Dass man sich von Beeren den Fuchsbandwurm holen kann, gehört ins Reich der Legenden. Es ist für keinen einzigen Patienten erwiesen, dass er sich so angesteckt hat.“ Bisweilen wird aber immer noch empfohlen, bodennah gesammelte Früchte und Beeren niemals ungewaschen zu essen. Tiefgefrieren der Früchte soll nach traditioneller Sicht nicht ausreichen, da die Eier erst bei −80 °C absterben; die Früchte sollten, wenn die Möglichkeit besteht, gekocht werden.
    Beim Umgang mit mäusefangenden Haustieren, wie Hunden oder Katzen, ist Hygiene der beste Infektionsschutz für den Menschen. Hiervon geht vermutlich das größte Infektionsrisiko aus, da in 70 % der 559 zwischen 1982 und 2000 untersuchten Fälle Katzen- oder Hundehalter betroffen waren. Nach der Berührung des Fells mit den Händen, zum Beispiel durch Streicheln, sollten diese nicht ungewaschen zum Mund geführt werden, insbesondere wenn das Fell in der Afterregion berührt wurde. Hunde und Katzen, die in der Nähe von Fuchs-Populationen gehalten werden, sollten regelmäßig entwurmt werden.[2]
    Auch vom Kot eines vom Fuchsbandwurm befallenen Tieres geht eine Gefahr aus, da darin befindliche Bandwurmeier einerseits per Kontaktinfektion bzw. Schmierinfektion zunächst vielleicht z. B. auf Haustiere und dann auf den Menschen übertragen werden können. Der trockene Tierkot könnte andererseits unbemerkt eingeatmet werden und damit auch die in ihm befindlichen Bandwurmeier. Diese sind sehr umweltresistent und bleiben in der Natur auch bei extremen Temperaturen bis zu 190 Tage lebensfähig. Lediglich große, trockene Hitze kann den Bandwurmeiern schaden, bei über 60 °C werden sie abgetötet.
    aus:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fuchsbandwurm


    Lieben Gruß
    Amasyma

  10. #40
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    Standard AW: Darmparasiten - ein unterschätztes Phänomen mit immensen Auswirkungen

    Zitat Zitat von Amasyma Beitrag anzeigen
    Ich hoffe inständig, dass es sich um eine normale Zyste bei mir handelt.
    Man kann es dir nur inständig wünschen!

    Ja, geschlampt haben die Ärzte mal wieder! Bzw. ein Arzt - der Endokrinologe. Der sollte die Lebersonografie an einen anderen Arzt schicken. Was nicht passierte, obwohl es zum Einen auf der Überweisung vermerkt wurde, und ich zum Anderen beim Endo anrief und noch einmal ausdrücklich darum bat, dies dem Arzt zu schicken.

    Mittlerweile bin ich so dermassen entsetzt über die Fahrlässigkeit der Ärzte. Sollte es sich tatsächlich auf dieser Sonografie vom letzten Jahr um eine Fuchs- oder Hundebandwurmzyste handeln, so werde ich an die Öffentlichkeit gehen. Es reicht mir. Und den Arzt werde ich anzeigen.
    Sehe ich genauso - viele spielen mit dem Leben der Patienten, als wärs ein Nichts
    Man darf sich all die Berichte über solche Vorkommnisse gar nicht mehr anhören, man könnte echt verzweifeln. Und unser Gesundheitssystem setzt voll auf die Integrität aller Ärzte.

    Aber, erst einmal hoffe ich....
    Ja - vielleicht hast du Glück, und es entpuppt sich als Fehlalarm, ich wünsch es dir sehr.

    LG
    Schwalbe

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