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Thema: Sammelthread: Wohlfühl-MB (nach Therapie)

  1. #71
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    Standard AW: Sammelthread: Wohlfühl-MB (nach Therapie)

    Achtung sehr lang ! Teil 1


    Im Jahre von Tschernobyl 19 86 bekam ich einen dicken Hals , der immer dicker wurde , auf Hinweise meines Umfeldes doch mal zm Arzt zu gehen schlug ich in den Wind , denn mir ging es gut

    war als Kind und Jugendlicher schon immer dünn oder untergewichtig , was auch ab und zu untersucht wurde (schätzemal auch SD, weiß es aber nicht ) , aber ohne erkennbare Ergebnisse

    Vom Naturell her war ich eher der nervöse , unruhige , auf 100 Hochzeiten gleichzeitig tanzender Typ , so das ich die Anzeichen des MB nicht so schnell wahrnahm

    bekam dann 19 87 Tremor und muskuläre Schwächzustände , d.h. hinter einen Bus hinterrennen war nicht mehr ,(normale Muskelarbeit wie gehen, tragen ect,ging aber noch gut ), auch das ignorierte ich wunderbar ,schob das auf kreislaufbeschwerden zurück ect.
    auch eigenen Blutkreislauf hören im Ohr beim Schlafen ignorierte ich

    als mein Hals am Umfang zunahm im Jahre 1986 nahm ich ca. innerhalb von 3 Monaten das erstemal im Leben am Gewicht zu und freute mich wie ein Schneekönig , dieses Phänomen hielt ca. 4 Monate an , bzw. ab da ging es mit dem Gewicht wieder rapide abwärts , zur Entäuschung meinerseits

    nachdem ich wiederholt bedrängt wurde mit meinem dicken Hals zum SD-Arzt zu gehen suchte ich Diesen auf , der schaute mich erstaunt an über dem Umfang meines Halses

    nach Werteerhebung und Besprechung schlug der Arzt die Hände über den Kopf zusammen und fragte mich wie ich so den Alltag bewältigen kann mit so horrenden Werten ?

    Horrende Werte ? das sagte mir nichts , ich damals in SD-Dingen noch Dummerchen fragte auch nicht nach

    mir wurde mitgeteilt das ich MB habe und nun Hemmer nehmen müsste , gut wenn der Arzt das sagt wird es wohl stimmen, er muss es wissen
    was da im Endefekt ablief und welche Risiken für das weiße Blutbild ect. bedeuten kann , hat man mir verschwiegen oder ich habe nicht hingehört

    nachdem die Hemmer in den ersten Wochen anschlugen , sich die Symptome aber nicht änderten , ging es dann los ., das sie eben nicht mehr griffen , die Dosis wurde erhöht und erhöht und erhöht von jedem Mal nach Erhebung der Werte, welche Dosis es im Endefekt war weiß ich nicht mehr , Medikament war Thiamazol

    nach etlichen Monaten , genau weiß ich es nicht mehr , entwickelte ich eine EO , die langsam anfing , aber stetig voranschreitete

    der Arzt schickte mich zum Augenarzt , Hertelwerte ect. und die Diagnose stand fest EO

    Dies beunruhigte mich zum erstenmal richtig , vorher war mir der MB so ziemlich egal

    als ich dann nur noch mit Sonnenbrille raus gehen konnte , was im Winter ziemlich albern aussah und ich immer mehr Schmerzen im Augenhintergrund bekam und durch die ständig großen Pupillen aussah wie ein Zombie , als hätte ich schwarze Augen (bin blauäugig), machte ich mir immer mehr Sorgen und ging dem Arzt damit auf den Keks, das er es möge wieder heilen

    meine Augen traten zwar auch heraus , aber nicht so extrem wie man es von manchen Fotos her kennt ,Hertelwerte weiß ich leider nicht mehr , nun hatte ich aber auch eher tiefliegende Augen von Natur aus, so das sich das Heraustreten des Augapfel noch mehr kompensierte

    ich wurd nur angesprochen , das ich müde und kaputt aussehen würde ct. Lidschwellungen hatte ich keine

    dann kam der Zeitpunkt wo rapide mein Sehvermögen nachließ , Untersuchungen zeigten das das wachsende Fettgewebe auf meine Sehnerven drückten

    so das der Arzt mir mitteilte , das ich in die OP gehen sollte, aus 2 Gründen

    das er mich nicht weiter Hochsetzen möchte mit Hemmern , bzw. diese nicht mehr griffen
    und ich erblinden könnte durch den erweiterten Druck auf die Sehnerven

    wie lange ich bis dahin die Hemmertherapie durchmachte weiß ich nicht mehr , vom Gefühl her ca. 9 Monate ?

    Fortsetzung folgt
    Geändert von endaksi (18.12.15 um 16:05 Uhr) Grund: Typos

  2. #72
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    Standard AW: Sammelthread: Wohlfühl-MB (nach Therapie)

    teil 2


    also gesagt getan zum Vorgespräch in die Klinik , dort wurde mir erklärt, das man ein Stück SD stehen lassen würde , damit ich nie auf Tabletten angewiesen wäre

    auch drückte man mir das Jod in die Hand für die Plummerung , das bekam mir gar nicht , ich bekam seltsame Körperzustände und es stellte sich heraus das ich eine Jodallergie entwickelt hätte

    also ohne Plummerung und mit ÜF in die OP

    die OP verlief gut , als ich aufwachte ging es mir auch gut , die 2 eingenähten Drainageflaschen liefen aber über Nacht über bzw. aus, wegen Überfüllung

    bei der darauffolgenden Visite wurde das nochmals besprochen aber nicht mit mir

    man ließ mich Frühstücken und man ließ mich Mittagessen , danach wurde mir dann lapidar mitgeteilt das ich nochmal in den OP muss und zwar jetzt , wegen vermuteter Gefäßplatzung durch den hohen Blutverlust

    die Schwestern teilten den Ärzten mit das ich ja gerade Mittag gegessen hätte => Eintopf , woraufhin sie fluchten und mich auf den Gang schoben , wo ich dann stundenlang lag

    nach den Stunden , weiß nicht mehr wie lange , schoben sie mich in den OP

    als ich aus der Narkose aufwachte wurde mir mitgeteilt => Alles ok., kein Gefäß geplatzt , bevor ich den Arzt noch um ein Schälchen bitten konnte, wegen Übergebens

    ich fror ungemein und zitterte so das mir mein Hals in der OP-Region noch mehr wehtat als ohnehin schon

    etliche Stunden später wurde mir mitgeteilt das man die SD nun ganz entfernt hätte (rest 0,4ml ) aber zusätzlich noch eine Nebenschilddrüse und zusätzlich noch eine Lymphdrüse , weil sie wohl auffällig ausah
    warum die Nebenschildrüse dran glauben musste weiß ich nicht , schätzemal ist dem Jahr 1988 geschuldet , da es bis dahin wohl noch keine Anderswohin-Verpflanzung gab

    die Wundheilung ging gut vorran , nur meine Stimmbänder waren nicht mehr die , die sie mal waren
    ich brummte wie ein Bär beim Sprechen , es wurde nochmal extra untersucht ohne Ergebnis und mir wurde gesagt das gibt sich wieder, außerdem sollte ich daran denken das ich ja 2 mal operiert wurde
    ---------
    Stimmmäßig blieb zurück ,=> das ich keine hohen Töne mehr singen kann oder hohe Töne schreien kann, es kommt kein Ton zustande und das bis Heute, da ich das aber beruflich nicht brauche => hohe Töne , ist mir das egal , bzw. kann ich ja in normalen Tonlagen sprechen
    ------------------

    so nach der OP bekam ich erstmal ca. 2 Woche kein LT, nun gut kam ja auch aus der ÜF , aufgekärt darüber das ich auf Calcium achten soll, wurde ich nicht , hatte aber auch nach der OP trotz einer fehlender Nebenschilddrüse keine Beschwerden in dieser Richtung

    in dieser Zeit hatte ich das erstemal im Leben das Gefühl, ich könnte mich entspannen , eine Ruhe im Körper, wie ich sie nie wieder erlebte => bin von Kindheit an auf eher der nervöse Typ
    das ich in die UF schlidderte wusste ich nicht , woher auch
    dann bekam ich erst die Dosis von 100 LT bei einer Größe von 1.72 und Gewicht von 55 Kilo

    und es passiert Unglaubliches => ich nahm zu , bis sich mein Gewicht auf 62 Kilo einpendelte
    dann bekam ich die Dosis 125 LT und kam gut damit zurecht , in der Beziehung keine Probleme

    die EO hatte sich aber nach der OP wie versprochen nicht zurückgebildet , im Gegenteil sie wurde schlimmer

    der Arzt war ratlos , ich auch

    so das mir eine Bestrahlung der Retrobulbär-Räume angeraten wurde, es wäre wohl nur 1 halbes Jahr Zeit nach der OP wohl möglich um Erfolg zu haben => damalige Erkenntnisse
    mir war Alles recht , ich wollte wieder normal sehen können mal ganz abgesehen vom kosmetischem Efekt

    auch bis dahin immer noch keine Ahnung von EO noch von SD-Hormonregelkreis oder Hypopara oder Hypocalzämie oder Sonstetwas in der Richtung ,
    ich war unbedarft und dumm und verließ mich auf die Ärzte, so hatte ich das eingeimpft bekommen als Kind und gab nach diesem Leitsatz meine Gesundheit vollkommen in die Hand der Ärzte ,
    warum auch nicht

    also ab in den Bunker , ich weiß nicht mehr genau wie oft und wie lange die Bestrahlung mit Cobalt ging , es passierte zuerst gar Nichts

    ich war entäuscht und der Arzt wohl ebenso , bis er mir eines Tages erklärte er habe gelesen das es wohl etwas dauern würde bis man Ergebnisse sehen könnte

    und so war es dann auch , innerhalb eines halben Jahres bildete sich die EO volkommen zurück und ich war zufrieden , bestärkte es mich doch noch mehr in der Annahme das Ärzte wissen was sie tun

    die nächsten Jahre verliefen reibungslos , ich nahm meine 125 µg LT und ging brav zur Einmal-im-Jahr-Kontrolle und das 12 jahre lang , ich war leistungsfähig wie vor der OP , in keinster Weise irgendeine Einschränkung

    bis ich dann beschloss schwanger zu werden 1999/2000, ich sprach vorher mit dem Arzt, (es war mittlererweile ein Anderer ) ob ich auf irgendetwas achten müsste ect.

    Dies wurde verneint es wurde keine Antikörpererhebung gemacht , noch wusste ich bis dato das ich in der Zwichenzeit immer wieder TRAK-Positv war und dann wieder nicht (spätere Einsicht in die Krankenakte brachte das zu Tage )

    mir wurden 25 µg mehr LT verschrieben und das war es, keine weitere Untersuchung der Werte in der Schwangerschaft ect. nichts, einfach gar Nichts

    und ich ? hatte von All dem keine Ahnung, großer Fehler

    in der Schwangerschaft bis zur 25 Woche ging es mir gut, ich war fital , dann bekam ich immer öfter extreme Schweißausbrüche und einen unerklärlichen Juckreiz am gesammten Körper , die Hebamme war ratlos und meinte zu mir, das meine Leber eigentlich nicht so gedrückt würde und dieser Juckreiz der dadurch entstehen könnte , erst in der späten Schwangerschaft auftreten könnte , nicht so früh in der 25. Woche , nun gut dachte ich, wird schon Nichts Schlimmes sein

    als ich in der 30 Schwangerschaftswoche war , bekam ich unerklärliche *Bauchschmerzen* , die stundenlang anhielten über Nacht , mein Mann und ich waren ratlos , auf Früh-Wehen sind wir nicht gekommen , gegen Morgen fiel es mir wie Schuppen von den Augen , die Schmerzen kamen intervallmäßig , es könnten Wehen sein, wir bekamen einen Schreck und rasten in die Klinik , die Wehen kamen da schon in einem Abstand von 3 Minuten

    ich wurde dort angemeckert warum ich jetzt erst komme , ja sorry ist mein erstes Kind und auf Wehen ist man eben nicht gekommen , die Geburt war ja noch so weit weg
    terminmäßig

    bekam dann Wehenhemmer die auch zum Glück noch anschlugen , zuerst

    ich bekam Lungenreifungsspritzen und mir wurden Blutwerte abgenommen , darunter auch SD-Werte, die ich aber erst Jahre später zu Gesicht bekam durch Akteneinsicht
    geachtet wurde auf die Werte nicht da das TSH gut lag

    die Wehenhemmer wurden immer wieder abgesetzt und sofort traten wieder Wehen auf , nach 3 Wochen ließ auch die Wirkung der Wehenhemmer nach und ich war fertig mit der Welt, weil die Wehenhemmer die glatte Muskulatur etwas lahm legt und es ging mir extrem aufs Herz

    also ab in den Kreißsaal , ich bekam ein gesundes Frühchen , wir hatten großes Glück , das nicht beatmet werden musste noch medikamentös unterstützt werden musste

    die Ärzte wussten sich keinen Rat warum ich die Wehen bekam und warum ich ein Frühchen bekam , die Plazenta sah bestens aus , das meine SD-Werte ganz unten waren wussten sie und ich ja nicht

    nach 3 Wochen bekamen wir unser Wunschkind nach Hause und Alles war gut , es konnte die Wärme halten nur mit dem Trinken wollte es nicht so gut klappen

    dann kam die erste SD-Werte-Erhebung nach der Schwangerschaft und oh Wunder mein TSH war supprimiert , trotz ganz tiefer freien Werte und was macht man da als Arzt ? man denkt nicht an ein Rezidiv trotz erneuten postiven TRAK

    Nein ! man schaut nur auf das TSH und sagt dem Patienten man wäre in der ÜF und da sollte man weniger LT nehmen und in einem Jahr wieder kommen , also nahm man mir erstmal 25 µg weg , die daruffolgenden Monate und Jahre wurde das weiter so praktiziert, bis mir dann von der Vor-Schwangerschafts-Dosis 50µg fehlten die ich ja schon 12 Jahre nahm ohne gesundheitliche Einschränkungen

    man ist nicht auf die Idee gekommen , warum braucht diese Frau nun plötzlich 50µg weniger als in den ganzen Jahren zuvor, wo es ihr gut ging , da kann doch Etwas nicht stimmen

    Nein man ließ es laufen und ich hatte immer noch bis dato keine Ahnung von Nichts , leider

    die Jahre schleppte ich mich dann so durch den Alltag mehr schlecht als recht , war dauermüde und kraftlos, dachte aber, extrem viel Arbeit und Kind, was sich dann noch als hochbegabten Autisten entpuppte , wäre dem geschuldet

    im Jahre 2007 bekam ich einen Anruf von der SD-Praxis , das ich ein neues Rezept bekommen würde, da ich unterdosiert wäre mit einem TSH von 6, 1
    der zum erstenmal wieder richtig anzeigte

    und von da an nahm meine Krankengeschichte ihren Lauf, denn
    das Mehr an Thyroxin wollte mein Körper aber nicht tolerieren , mir ging es sehr schlecht mit allen Symptomen die man sich vorstellen kann

    ich dachte zeitweise ich würde den Löffel abgeben und ich bin eigentlich hart im nehmen , ich war mindestesn 4 oder 5 mal in der Notaufnahme , mit dem Ergebnis ich wäre psychosomatisch erkrankt, ja genau über Nacht

    also hin zum SD-Spezie und schilderte die Symptomatik und der Arzt schlussfolgerte, ganz klar eine Überdosierung und nahm mir die Erhöhung wieder weg, obwohl TSH 6,1 war und meine Werte unterste kante und der ft3 unternormig anzeigte

    die ersten 2 Wochen ging es wieder Aufwärts, aber dann wurde es wieder genauso schlimm mit den Symptomen => Panikatacken , Dauerschwindel, Kreislaufentlgeisungen , Körperzittern , extreme Museklschwäche ect.ect.ect.

    wieder Notaufnahme , wieder dringender Hinweis ich solle in einer Psychosomatischen Klinik vorstellig werden
    Geändert von endaksi (18.12.15 um 16:01 Uhr) Grund: Typos

  3. #73
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    Standard AW: Sammelthread: Wohlfühl-MB (nach Therapie)

    teil 3


    ich schaffte es noch bis zum Sommer 2008 ca. mit diesem Zustand einigermaßen Beruf ( war selbständig mit Mann zusammen ) Kind und Haushalt zu stemmen , bis ich nicht mehr in der Lage war 15 Minuten auf den Beinen zu stehen , so das ich schlussendlich Bettlägerig wurde , wir unsere Selsbtändigkeit aufgeben mussten , da ich ausfiehl mich um unseren autistischen Sohn zu kümmern noch Haushalt oder Sonstwas erledigen konnte und das Schlimme, ich wusste nicht was mit mir passiert war, ich, die immer agil und fit war konnte nur noch im Bett liegen und musste mir genau überlegen wie ich ohne Hilfe zur Toilette gelangen könnte und wie oft ich das schaffen konnte am Tag ohne auf allen Vieren zu kriechen
    ich war verzweifelt und begann mich fürs Internet zu interessieren per Laptop im Bett , vorher hatte ich mit PC nichts am Hut und gab dann irgendwann mal meine Symptome ein und schwups landete ich auf SD-Seiten ,(auch das Hotze-Forum) mir fiehl es wie Schuppen von den Augen und ich begann meine Krankenakten einzusehen und fiel vom Glauben ab , die SD-Werte in der Klinik wo ich mit Frühwehen lag waren unterirdisch , beide freien Werte an der untersten Kante

    die SD-Werte nach der Schwangerschaft mit dem supprimierten TSH lagen auch sehr niedrig bis in den letzten Jahren zusätzlich unternormigen ft3

    kein Wunder das es mir so schlecht ging , erklärte aber immer noch nicht warum mein körper das nötige Mehr an Thyroxin nicht tollerieren wollte

    ich musste es ja nehmen , aber mir ging es nach wie vor sehr schlecht mit auch öfter dunklen Stunden => Suizidgedanken , ich habe noch nie soviel Ferngesehen wie in dieser Zeit, nur um mich abzulenken nicht auf negative Gedanken zu kommen

    das mein Körper heruntergewitschaftet war durch die jahrelangen Unterversorgung mit LT als SD-Loser wusste ich nicht , woher auch

    das ich im schlimmen Nährstoffmangel saß wusste ich nicht, woher denn

    das der Körper bei einer Unterdosierung schlecht Nährstoffe aufnehmen kann oder nur minimal wusste ich nicht , woher auch

    kam dann noch 2 mal in die Klinik , wo sich auch Mängel abzeichneten => z.Bsp: gravierender Eiweißmangel, Cortisolmangel ,Wachstumshomonmangel , kaliummangel und vieles vieles Mehr

    darauf wurde aber nicht geachtet und ich war noch nicht so weit Zusammenhänge zu sehen , bis ich bei weiterer Recherche mitbekam das ich das Mehr an Thyroxin nicht vertrage weil ich eventuell eine NNS haben könnte , also mehrere Blutabnahmen , von den Ärzten wurde ich belächelt , ich bestand aber darauf das mir an einem Tag zu verschiedenen Tageszeiten Cortisol abgenommen wurde und ACTH , das Cortisol war immer unternormig oder ganz niedrig und ACTH ganz unten , also mussten ja die NN schon längere Zeit über geschwächt gewesen sein
    Geändert von endaksi (18.12.15 um 15:51 Uhr) Grund: Typos

  4. #74
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    Standard AW: Sammelthread: Wohlfühl-MB (nach Therapie)

    teil 4


    Zwichenzeitlich ließ ich die B-Vitamine und die Mineralien Kalium Magnesium , Calzium und vieles mehr im Vollblut untersuchen mit dem Ergebnis alles unternormig oder an der untersten Kante

    warum ? weil ich in den Jahren der LT-Unterdosierung keine Nährstoffe mehr aufgenommen habe oder eben nur minimal und ich gelernt habe das der Körper lange lange Zeit dieses Zustände kompensieren kann , bis eine plötzliche erhöhte Anforderung an den Körper gestellt wird, egal ob es Psychisch oder Physisch , dann klappt der Körper zusammen => Burn out

    also musste ich davon ausgehen das Alle Vitamine und Mineralien und Spurenelemente im Mangel waren, spätere Teste bestätigten das

    das sich bei mir wegen Nährstoffmängel ( zBsp: B6 ) noch eine Hypophysenschwäche dazugesellt hatte, wusste ich nicht

    also mussten notgedrungen die Ärzte die Stimmulationsteste auf NN und Hypophyse durchführen mit dem Ergebnis => stimmulierbar ja , aber keine Erklärung warum die Werte alle trotzdem unternormig oder niedrig waren => NNS gibt es nicht ., ich solle nicht soviel Im Netz lesen ,)

    und Nährstoffmängel gebe es nicht bei der deutschen Ernährung , oder würden nicht so gravierende Auswirkung auf den Körper haben ,wie das von mir behauptetet würde

    na dann , ich solle die Psychosomatik durchlaufen in der Klinik sonst bekäme ich keinen Aufenthalt in der Endostation , also erpressen lassen musste ich mich , ich hatte ja Hoffnung das die Ärzte in der Endokrinologie etwas unternehmen würden gegen meiner NNS und Hypophysenschwäche, nein weit gefehlt

    die Ärzte in der Psychosomatik fragten mich was ich Hier wolle, ich erklärte ihnen das und sie sagten ich wäre Hier falsch , denn es sind organische Gründe warum es mir nicht gut geht nach Sichtung meiner Werte aus der Endokrinologischen Station und entließen mich dann

    da stand ich nun ohne Hilfe von Ärzten und ohne zu wissen ob ich jeh wieder gesund werde

    ich begann mit Einnahmen von Vitaminen und Mineralien und Spurenlemente mit Ach und krach, weil die NNS das nicht zulassen wollte, nun saß ich in einem Kreislauf an dem es nicht weitergehen wollte , mein Körper brauchte die Supplemente aber konnte sie nicht verwerten, nicht einbauen und so musste ich sie immer wieder absetzen , bis ich mir dachte das ich die NNS erstmal angehen sollte , da die Ärzte mir HC nicht geben wollten, kam ich auf Phytocortal N , heute bin ich froh darüber kein HC bekommen zu haben , denn das macht die NN nicht gesund sondern lässt sie im Erschöffungszustand verharren


    die ersten Tage mit Phytocortal N ließen mich etwas stabiler wirken , so das ich Hoffnung hatte es schlägt gut an bei mir

    nach Wochen konnte ich auch wieder anfangen meine Nährstoffe aufzufüllen und mein körper tollerierte es immer besser, das Einzige was nicht mehr klappte war die Umwandlung von T4 zu T3 , was vor der Schwangerschaft vorzüglich klappte anhand meiner Werte
    , ging jetzt nicht mehr

    dieser ganze Genesungsprozess dauerte ca. 3 jahre mit ganz vielen Rückschlägen die Einem dann enorm zusetzen konnten

    aber es wurden immer mehr gute Tage , bis ich dann einigermaßen mal wieder 15 Minuten auf den Beinen stehen konnte

    ich unterband mit L-Glutamin die katabole Auswirkung auf die Muskulatur im Körper nach Anstengung ( bei mir zählte schon dazu 15 Minuten auf den Beinen zu sein ) auch das funktionierte gut , auch konnte ich damit mein Wachstumshormon etwas anheben , all das half meinen Muskeln, etwas kraft zu bilden

    später wechselte ich zu einem Aminosäurecomplex , womit die essentiellen Aminos abgedeckt sind

    mit den dazugenommen Nährstoffen und der besseren Verwertung von Thyroxin ging es wieder aufwärts bis zum heutigem Tage wo ich wieder
    hergestellt bin

    um zum eigentlichem Thema zurückzukommen , es wäre mir wahrscheinlich immer gut gegangen mit einer Dosis von 125 LT wenn ich nicht durch ein falsch interpretiertes Rezidiv falsch behandelt worden wäre und ich informiert gewesen wäre

    ich nahm dann einige Jahre immer 100µg , nur die Ft3 Werte wollten nicht so wie ich wollte, da ich ja Werte von früheren guten Zeiten auf dem Papier hatte , womit es mir immer gut ging , dachte ich , ich müsste die damaligen ft3 Werte wieder erreichen

    aber ich kam auch mit niedrigem ft3 gut zurecht, machte mir dann aber doch Sorgen ob die wenig-Versorgung der Organe so gut sein kann auf Jahre und entschloss mich zu einem weiteren Versuch mit T3

    T3 vertrug ich in der NNS-Zeit überhaupt nicht , hatte 3 Anläufe

    jetzt nehme ich seit über einem Jahr 93,75 µg T4 und 7,5µg T3 , aufgeteilt in 3 Dosen ala 2,5µg

    ich bin froh das sich Patienten heute gut informieren können
    und kann nur aus meiner Erfahrung her sagen das man sich nicht auf Ärzte verlassen kann , ich weiß auch nicht wie lange ich diesen Krankheitszustand noch hätte mitmachen können bzw. was wäre mit den Organen/Körper passiert ?

    ich verlasse mich grundsätzlich nicht mehr auf Ärzte und das hat dann oft Diskussionspotenzial in Praxen

    meine Werte z.ZT. sind TSH => supprimiert, außerdem TRAK-Positiv
    Ft4 => 67,53%
    Ft3 => 50 %

    nur Angabe von mir prozentual wegen Wiedererkennungswert durch Ärzte die man ja noch braucht

    mit wieder gutem Befindem , agil, fit ect.
    Geändert von endaksi (18.12.15 um 15:46 Uhr) Grund: Schreibfehler

  5. #75
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    Standard AW: Sammelthread: Wohlfühl-MB (nach Therapie)

    Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht! Da hast du ja wirklich einen mehr als krassen Krankheitsverlauf hinter dir - umso toller, dass es dir jetzt wieder richtig gut geht!!

    Ich kann ja auch mal kurz wieder von mir berichten: Ich bin jetzt seit einem Jahr AD-frei, beim LT wieder gut eingestellt (das Absetzen der ADs hatte eine Anpassung des LT notwendig gemacht) und nun vor allem im 5. Monat schwanger (deshalb also wieder am Anpassen der Dosis). Mir geht es gesundheitlich ausgesprochen gut und der MB spielt in meinem Leben absolut keine Rolle mehr.

    Nur das "Diskussionspotenzial" mit den Ärzten, wie endaksi so schön schreibt, hört offenbar leider nie auf. Grad versucht mich mein Endo davon zu überzeugen, dass ich meine Dosis reduzieren soll, weil mein TSH supprimiert ist (das ist er seit den RJTs 2009 immer gewesen). Dabei liegen die freien Werte für mich super (FT3 54%, FT4 79%) und ich werde auf keinen Fall die Dois ändern. Aber dieses Rückgrat habe ich nur durch das Forum hier - und die Erfahrung, dass es mir deshalb so gut geht, weil ICH mich informiere und um meine Werte kümmere.

  6. #76
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    Standard AW: Sammelthread: Wohlfühl-MB (nach Therapie)

    Zitat Zitat von Rzodkiewka Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht! Da hast du ja wirklich einen mehr als krassen Krankheitsverlauf hinter dir - umso toller, dass es dir jetzt wieder richtig gut geht!!
    Danke , und das nur weil ich damals noch nicht informiert war , zu den OP-zeiten gab es das noch nicht , später eigenes Versäumnis, eben dumm gelaufen , hätte mir Viel ersparen können

    aber einen Nutzen hatte es , Heute bin ich informiert und nicht nur in SD-Dingen , sondern allgemein über medizinische Dinge , hat fürs weitere Leben auch so seine Vorteile
    Zitat Zitat von Rzodkiewka Beitrag anzeigen
    Ich kann ja auch mal kurz wieder von mir berichten: Ich bin jetzt seit einem Jahr AD-frei, beim LT wieder gut eingestellt (das Absetzen der ADs hatte eine Anpassung des LT notwendig gemacht) und nun vor allem im 5. Monat schwanger (deshalb also wieder am Anpassen der Dosis). Mir geht es gesundheitlich ausgesprochen gut und der MB spielt in meinem Leben absolut keine Rolle mehr.
    freut mich für dich und dir alle Gute für die weitere Schwangerschaft und alles Gute für den Nachwuchs
    Zitat Zitat von Rzodkiewka Beitrag anzeigen
    Nur das "Diskussionspotenzial" mit den Ärzten, wie endaksi so schön schreibt, hört offenbar leider nie auf. Grad versucht mich mein Endo davon zu überzeugen, dass ich meine Dosis reduzieren soll, weil mein TSH supprimiert ist (das ist er seit den RJTs 2009 immer gewesen). Dabei liegen die freien Werte für mich super (FT3 54%, FT4 79%) und ich werde auf keinen Fall die Dois ändern. Aber dieses Rückgrat habe ich nur durch das Forum hier - und die Erfahrung, dass es mir deshalb so gut geht, weil ICH mich informiere und um meine Werte kümmere.
    kann man nur Jedem empfehlen, informieren , informieren und nochmal informieren und Dinge abwägen und Dinge auch selbst entscheiden können , mit dem Wissen das man dann hat

    lg endaksi

  7. #77
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    Standard AW: Sammelthread: Wohlfühl-MB (nach Therapie)

    @endaksi
    Danke für Deinen Bericht.

  8. #78
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    Standard AW: Sammelthread: Wohlfühl-MB (nach Therapie)

    Es tut gut, Positives zu lesen.

    Darum verlinke ich hier etwas:


    606. Post OP Tag // über 1 1/2 Jahre:

    .......
    Wenn ich so zurückblicke, wie ich vor 2 Jahren relativ frisch die Diagnose MB bekommen habe und gerade wieder aus dem KH draußen war und kurz vor der Hochzeit stand und die Kündigung in der Hand hielt, wird einem doch iwie ein bisschen anders. Ich bin froh, dass sich alles zum guten gewendet hat und freue mich darauf, in ein paar Tagen dann schon meinen 2. Hochzeitstag zu feiern und das ohne großartige Probleme.
    ....
    Den ganzen Beitrag gibt es hier:

    http://www.ht-mb.de/forum/showthread...=1#post3395919

  9. #79
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    Standard AW: Sammelthread: Wohlfühl-MB (nach Therapie)

    Schubsschubsschubs.

    MB-Wohlfühler nach vorne!

  10. #80
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von RalfWei
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    Standard AW: Sammelthread: Wohlfühl-MB (nach Therapie)

    Da sollte ich mich dann mal angeschubst einreihen.

    Nach 3 1/2 Jahren mit MB fühle ich mich schilddrüsenmäßig gut und meine Werte sprechen auch dafür.

    Damit ich mich nicht wiederholen muss, habe ich meine Erfahrungen in meinem BLOG (links bei meinem Avatar einfach auf die 1 bei Blog-Einträge klicken) festgehalten.

    Jetzt bin ich mehr als 1 Jahr ohne Medis und meine Einstellung ist so, das wenn der MB mal wiederkommen will, ich ihn genauso wieder in Schach halten werde. Immer wieder gibt es Hinweise und Untersuchungen das eine längere Dauer der Therapie durchaus zum Ziel führen kann. Selbst wenn der MB mehrmals kommen sollte werde ich nichts an der für mich guten Therapie ändern. Es ist zu viel wert sich gut zu fühlen um über ein/zwei/drei oder vier Schlückchen Wasser am Tag sich den Kopf zu zerbrechen.

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