Mehr als 60 Prozent der indischen Mütter wiesen in der 18. und/oder der 28. Schwangerschaftswoche einen Vitamin B12-Mangel auf (Wert < 150 pmol/l). Über 90 Prozent hatten erhöhte Methylmalonsäure-Werte und rund ein Drittel erhöhte Homocystein-Werte. Am häufigsten betroffen waren Schwangere, die wenig Milchprodukte zu sich nahmen und sich überwiegend vegetarisch ernährten. Einen zu niedrigen Folsäurespiegel zeigte nur eine einzige Frau: Die Erythrozyten-Folat-Spiegel in der 28. Schwangerschaftswoche (SSW) waren im Durchschnitt sogar deutlich erhöht.
Bei den 6-jährigen Kindern wurde eine Insulinresistenz besonders oft dann festgestellt, wenn die Mutter in der 18. Schwangerschaftswoche unter einem Vitamin B12-Mangel gelitten hatte, oder wenn in der 28. Schwangerschaftswoche erhöhte Folat-Spiegel festgestellt wurden. Am häufigsten waren die Kinder von einer Insulinresistenz betroffen, wenn bei der Mutter sowohl ein Vitamin B12-Mangel als auch ein erhöhter Folat-Spiegel vorgelegen hatte. Übergewicht zeigten vor allem die Kinder von Müttern mit hohen Folat-Werten.