In seinem Buch:
http://www.amazon.de/Das-egoistische...2696629&sr=8-1
Stellt Achim Peters, Diabetologe, Internist, Endokrinologe Forschungsergebnisse vor, die ein ganz anderen Licht auf Übergwicht werfen, als allgemein üblich.
Es ist nicht der mangelnde Wille uns Nahrung zu versagen, der dick macht.
Nein!
Seiner These nach ist niemand fähig den Kampf gegen die Tricks des Gehirns nach Nahrung dauerhaft zu gewinnen. Es wird immer siegen, weil es mit Heißhungerattacken kämpft, andere Dinge außer "ESSEN" ganz ausblendet usw.
Er sagt: WENN die Annahmen stimmen würden, daß man nur weniger essen sollte und alles wird gut, würde man das ja auch tun, oder?
Er erklärt genau und gut verständlich, was man unter "Brain-pull" versteht: nämlich die Fähigkeit des Gehirns beim Körper Energie zu bestellen.
Das tut er, indem er Stresshormone losschickt. Nun soll der Körper die eigenen Fettdepots und Reserven öffnen und den Gehirn Nahrung schicken.
Ist der Körper nun im Dauerstreß, verliert er die Fähigkeit noch auf das Signal "Energie schicken" zu achten. Er reagiert nicht mehr darauf...das Gehirn erhält nicht genügend Energie!
Aber das Gehirn wird ALLES tun um Energie zu erhalten. Es schickt Heißhungerattaken.
Und anstatt die Energie aus Depos zu ziehen, (was der Körper nicht mehr hinbekommt) zieht es die Energie aus einen dauernd überzuckertem Blut.
Der "Brain-pull" funktinoniert nicht mehr!
Das geht auch. Hat aber den Nachteile, daß als Nebenwirkung zu viel davon als Fett eingelagert wird, was der Körper dann ja leider nicht mehr hergibt beim nächsten Schrei des Gehirns nach Energie.
In dem Buch wird erklärt wie der "Brain pull" langsam zum Erliegen kommt.
Aber auch, welche Möglichkeiten es gibt ihn vielleicht wieder zum Funktionieren zu bringen.
Dafür gibt der Autor aber keine Garantien ab.
Er erklärt auch, warum ein Mensch dick wird durch Streß, der eine abnimmt und einige wenige Menschen auch ihr Gewicht halten.
Ich finde es faszinierend endlich ein tieferes Verständnis für das Thema "Übergewicht" zu bekommen. Eine detaillierte Erklärung warum Frust dick machen kann, aber die Ursache eben nicht seelisch ist. Sondern organisch.
Als Diabetologe nimmt er die beiden Diabetesformen (Typ 1 und Typ 2) genau unter die Lupe und erklärt anhand von Diabetes Typ 2 wie genau es abläuft, daß Frust dick macht.
Im Grunde ist der Diabetiker Typ 2 nämlich das Paradebeispiel dessen was genau im Körper passiert. Bei alleinigem Übergewicht (ohne Typ 2)ist das Prinzip nämlich das Gleiche, nur verläuft es weniger krass.
Er weißt darauf hin, daß man schon in jungen Jahren vorhersagen kann wer später dick werden wird, (egal wie schlank man in der Jungend ist) weil man die Unfähigkeit des Körpers optimal mit vStreß umgehen zu können, nämlich am Insulinspiegel messen kann.
Ist dieser nüchtern auch nur leicht erhöht, kann man damit gewichtsmäßig quasi in die Zukunft sehen.
Es ist also reines Glcük ob man dick wird oder schlank bleibt. Mehr nicht.
Wie der Körper auf Streß reagiert ist genetisch festgelegt.
(Wobei man da natürlich auch Einfluß hat. Wer einen guten Freundeskreis hat der ihn unterstützt, wird natürlich Streß besser verarbeiten können usw)
Aber die Tendenz die Stresshormone dauerhaft wahrzunehmen und keine Resistenz gegen sie zu entwickeln (man nimmt bei Streß ab), oder aber der Körper aktiviert bei Streß cannabisähnliche Substanzen zur Beruhigung und der "Brain-pull" kommt zum Erliegen...man ißt zuviel und wird dick, ist genetisch festgelegt.
DARAN kann man erstmal gar nichts machen.
Mich befreit das Buch von der Last schuldig zu sein.
An meinem Übergewicht, an meinem Diabetes, an allen damit verbundenen Problemen.
Und es zeigt mir ganz andere Wege auf die man versuchen kann um endlich abzunehmen.
Und diese ganze Psychoka*** von wegen "Schutzpanzer zulegen" Schutzschicht anfressen" usw kann ich auch endlich ohne die Spur eines Zweifels in den Müll knallen.
Ich habe mich dagegen immer gewehrt, aber wenn jeder damit kommt, dann wird man manchmal schon unsicher.
Ich habe keine Schuld! Jedem anderen mit diesem Körper wäre es auch so gegangen!
Und jetzt schaue ich, wie ich das Beste damit mache. Wenn ich verstehe was genau passiert, kann das ein Weg zum Verändern sein!
Ich lege jedem das Buch ans Herz.
Es ist gut und verständlich geschrieben, man braucht aber schon eine langfristig hohe Konzentrationsfähigkeit um alles zu verstehen und sich zu merken.
LG, Christiane

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