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Hyperventilation/Atemnot, was tun
Hallo,
Ich mach mir sorgen um meine Frau.
Seit 4 Jahren hat sie öfters Atemnot (hyperventiliert).
Ärzte konnten nie was finden uns sagten immer das wäre psychisch.
Vor über 2 Jahren (kurz vor der Schwangerschaft) wurde eine Schilddrüssenunterfunktion erkannt. Seit dem bekommt sie dieses L-Thyroxin.
Während der Schwangerschaft hatte meine Frau garkeine Probleme. Momentan hat sie aber seit Wochen ständig diese Atemprobleme. Sie nimmt auch noch Selen und meint das hilft ihr etwas. Es gibt auch Tage da ist sie beschwerdefrei.
Jetzt war sie vor einem Monat mal in einer speziellen Endo-Praxis wo folgender Befund rauskam:
Calzium i.s. 2,33 mmol/l. (2.20-2.65)
FT3 2.39pg/ml. (2.2-5.0)
FT4 1.37pg/ml (0.71-1.41)
TSH Basal 1.95 (0.4-4.0)
TPO-AK 697 IU/ml (1-30)
TRAK <1.00 U/l (0.0-.0)
Thyreoglobulin 23.40 ng/ml (2-70)
PTH-intakt 51.6 pg/ml (12-72)
25-oh-vit.D3 27.90 ng/ml (19.1-72)
Dann sind da noch andere Werte wie transglutaminase und Gliadin.
Beurteilung:
Es findet sich die bekannte Autoimmunthyreopathie mit allenfalls diskreten hierzu passenden Befunden,jedoch deutlich erhöhten TPO Antikörpern bei nicht messbaren TRAK. Die Stoffwechsellage ist euthyreot Unterricht 50 L-Thyroxin,das beibehalten werden sollte bis zur Kontrolle in einem Jahr.
Auch die Einnahme von Selen empfehlen wir beizuhalten,da in kleinen Studien eine Besserung des Allgemeinbefinden gezeigt wurde.
Die Hyperventilation sehen wir nicht im Zusammenhang mit der Schilddrüse,wir finden auch keine Störung im Calcium Haushalt bei ausgeglichenem Vitamin-D Mangel.
Wir halten eine pulmonologische Untersuchung gegebenenfalls für Ratsam.
Morbus Addison,eine Perniciosa und Zöliakie die mit der Autoimmunthyreopathie vergesellschaftet sein kann,wurde ausgeschlossen.
Auch die Rheumaseroligie ist unauffällig.
Befund Ende
Der Hausarzt sagt jetzt die Atemnot hat nix mit der Schilddrüsse zu tun und schickt meine Frau nun zum Lungenarzt. Ich gehe davon aus,das dabei nix rauskommt. meine Frau hat einen Selespiegel beantragt. das Ergebnis erwarten wir in 4 Tagen.
Ich/ wir glauben, das die Hyperventilation mit der Schilddrüsse zusammenhängt. Wir kommen aber auf keinen grünen Zweig. Meiner Frau geht es momentan echt schlecht und sie hat es mit unserem Sohn auch nicht gerade einfach 
Wer weiß Rat und kann und evtl. Tips geben?
Vielen Dank und Grüsse
Marco
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AW: Hyperventilation/Atemnot, was tun
hallo Marco,
zu Deiner Frage kann ich Dir aus meiner persönlichen Erfahrung sagen : Wenn Deine Frau hyperventiliert, dann soll sie in eine Plastiktüte atmen und auch diese ausgeatmete Luft aus dem Beutel wieder einatmen.
Ich wurde vor Jahren deswegen 2x schon mit dem Sanka eingeliefert, bis mir endlich ein Arzt diesen Ratschlag gab.
Aber gleichzeitig muß man sich auch selbst beruhigen. Dieser Anfall kommt ja bei Aufregung und Angst.
Zur Blutkontrolle möchte ich sagen, daß eine Kontrolle erst in einem Jahr nicht in Ordnung ist, die muß viel engmaschiger erfolgen.
LG Edita
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AW: Hyperventilation/Atemnot, was tun
Der TSH paßt mir nicht zum ft4, hat Deine Frau das LT an dem Tag morgens genommen?
Kontrolle beim Endo in einem Jahr mag noch gehen, dann aber zwischendurch beim HA, mit allen Werten, mindestens alle halbe Jahre, bei fortdauernden Beschwerden öfter.
Die Untersuchung beim Lungenfachazrt ist nicht verkehrt, dann seid ihr auf der sicheren Seite.
Ich könnte mir gut vorstellen, daß Deine Frau ihr LT steigern müßte.
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AW: Hyperventilation/Atemnot, was tun
Hallo,
Ja-sie hatte an dem Tag das L-Thyroxin genommen.
Zu dem Lungenarzt wird sie gehen,wir glauben aber beide das das nix bringen wird.
Danke für den Tip mit der Tüte. Aber das klappt bei ihr wohl garnicht.
Meine Frau hofft jetzt auf das Selen. Sie nimmt es zwar schon seit Monaten täglich,aber der Frauenarzt meinte, das er es mal mit Infusionen probieren möchte.
Grüsse
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AW: Hyperventilation/Atemnot, was tun
Hallo Marco :-)
ich habe fast 10 Jahre in einer Lungenfacharzpraxis gearbeitet und bei Hyperventilation ist es echt sinnvoll in eine Tüte zu atmen oder eben in die Hände und Entspannung hilft auch gut.... ich kenne das selber auch mit der Hyperventilation hatte ich auch vor einem halben Jahr auf einmal war es weg und dafür habe ich nun die ganzen anderen Beschwerden...
sie könnte zum beruhigen auch noch mal Baldrian versuchen ich nehme auch zusätzlich was Plfanzliches....
ich wünsche Deiner Frau das es ihr bald besser geht :-)
glg Fee
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AW: Hyperventilation/Atemnot, was tun
Also, wenn die Blutentnahme nach der Einnahme von LT gemacht wurde, kann man mit den ft- Werten nicht allzuviel anfangen. Das ist wie Schnaps trinken und gleich pusten
Bei Hashi gibt es die Empfehlung, den TSH bei etwa eins zu halten, gerne drunter.
Unter der Voraussetzung, dass in 6 Wochen wieder die Werte gemacht werden, könnte Deine Frau mit dem Arzt besprechen, ob eine Erhöhung von 12,5 in Ordnung wäre.
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AW: Hyperventilation/Atemnot, was tun
Hi,
Ich hab ihr das nochma gesagt mit der Tüte.
Jedenfalls meint sie, das es ihr so schlecht wie heute auch noch nie ging.
Die Atembeschwerden sind übrigens nicht sporadisch,sondern den ganzen Tag.
Sie meint,das immer nur so jeder ca 15. Atemzug normal ist bzw sie einmal richtig durchatmet. Es gibt schlimmere und weniger schlimmere Tage.
Grüße
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AW: Hyperventilation/Atemnot, was tun
Hi nochmals,
So-heute war meine Frau aus Panik erstmals im Krankenhaus.
Die konnten natürlich nix feststellen. Alle Ärzte (Krankenhaus,Hausarzt,Endo)sagen, die Atemprobleme haben nix mit der Schilddrüse zu tun. Sie soll sich einen guten Psychater suchen. Das hört sie schon seit vielen Jahren. Ich glaube aber, das es mit der Schilddrüse zu tun hat. Man liest ja auch hier davon.
Vielleicht kann uns jemanden per PM einen guten Arzt aus Frankfurt / Rhein Main Gebiet nennen, der sich der Sache etwas besser auskennt. Selbst auf das Thema Dosis erhöhen stellen sich die Ärzte taub. Ich will aber auch nicht das sie das einfach von selber tut und es ihr nachher noch schlechter geht.
Danke euch und Grüsse
Marco
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AW: Hyperventilation/Atemnot, was tun
Hi Marco,
ich habe auch immer mal wieder Probleme mit der Atmung. War auch beim Lungenarzt (war alles okay, nur leichtes Hyperventilieren zu bemerken) und wurde dann zum Psychologen geschickt - wo ich nicht hingegangen bin.
Nach einer weiteren Erhöhung (mein TSH ist supprimiert, die freien Werte im oberen Drittel) war es dann weg. Ab und zu kommt die Atemnot noch, aber meistens, wenn ich mich körperlich angestrengt habe.
Meine Erklärung für das Hyperventilieren: bei Atemnot versucht man, so viel wie möglich Luft "einzusaugen", weil einem ja die Luft fehlt. Deshalb hyperventiliert man. Jedenfalls ist das meine Beobachtung bei mir.
Und meiner Meinung nach hat das sehr wohl was mit der SD zu tun.
Wenn du unter Atemnot suchst, findest du eine ganze Menge zum Thema. Irgendwo war auch eine Erklärung, warum Atemnot durch die SD bzw. Hormone verursacht wird. Ich meine mich zu erinnern, dass die SD-Hormone mit die Atmung regulieren.
LG
Wiebie
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Benutzer mit vielen Beiträgen
AW: Hyperventilation/Atemnot, was tun
Hallo Marco,
die o. a. freien Werte zeigen unter der BE einen fT4 im oberen Drittel.
Der fT3 schrammt an der untersten Grenze der Norm.
Das könnte sehr wohl die Ursache für die Atemnot deiner Frau sein.
Ich würde eine neue BE ohne vorherige LT Einnahme veranlassen, dann sieht man sehr wahrscheinlich das auch der fT4 zu niedrig ist.
Grüße Sabine
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