OP ist bei MB besser als RJT -> pauschale Aussage![]()
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Einstellung im niedrig normalen Bereich
Bei bereits diagnostizierten Schilddrüsenkrankheiten führt diese Fehleinschätzung oftmals dazu, dass die verordnete Hormondosis zu niedrig angesetzt wird. Dabei gibt es inzwischen zahlreiche Veröffentlichungen von Schilddrüsenspezialisten die eine optimale Einstellung im niedrig normalen Bereich sehen "Für Hashimoto-Kranke wird die Einstellung des TSH zwischen 0,3 und 1,0 mU/l empfohlen ..."(L. Brakebusch, A. E. Heufelder: „Leben mit Hashimoto-Thyreoiditis“, Zuckschwerdt-Verlag, München 2004, Seite 82 ff. TSH).
Übrigens: Die Dosis von 100 µg Thyroxin ist bei allen deutschen Herstellern die mit Abstand am meisten produzierte und verkaufte. Das lässt nicht gerade vermuten, dass die Medikamentendosis üblicherweise individuell angepasst wird.
http://www.schilddruesenguide.de/sd_tsh.html
Ich trenne nicht so konsequent zwischen MB mit und ohne EO. Wie schließt man denn eine EO sicher aus, wenn jemand noch nie in UF war? Man kann nie wissen was da kommt. Ich hatte z.B. in ÜF keine Augenprobleme, davor schon ein bisschen.
Dem kann ich nur zustimmen.
Letztendlich sind alles pauschale Aussagen, ob jemand bei schlechtem Befinden empfiehlt den TSH unter 1 zu bringen, oder ob panna empfiehlt nur ja nicht höher zu dosieren oder mit der Höherdosierung noch zu warten.
Ich halte mich mit meinen Empfehlungen an die allgemeinen Forenerfahrungen und natürlich an das Brakebusch/Heufelder-Buch,
- immer mit dem Hinweis, dass es bei jedem Erfahrungswert auch die berühmten Ausnahmen gibt und uns nur das Ausprobieren bleibt.
Wenn nach diesen Kriterien nicht mehr empfohlen werden soll, na dann kann man das Forum echt schließen wie Michael auf seine Art schon schrieb.
Aber ich frage mich - warum wird dieses Thema immer und immer wieder neu aufgerollt
Schwalbe
Hallo Schwalbe!
Du schreibst:
=> Ja, das frage ich mich auch immer.
Diese "Handlungsempfehlungen" oder "Schreib-das-nicht-in-einem Beitrag-im Hashi-MB-Forum", die manche hier von uns präferieren, sind wirklich kurz vor der Zensur!
"Schrieb dies im Hashi-Forum nicht - weil es eine pauschale nichtärztliche Aussage darstellen würde." Ahhhhjaaaa!!!!
Wenn dieselbe Aussage ein Arzt schreibt und dies im Internet veröffentlicht - dann ist okay?? Oder hab ich da was falsch verstanden?
Beispiel:
1) Wenn ein Facharzt oder mehrere Fachärzte allgemein in einem Buch oder Publikation schreiben: "Bei Hashi-Patienten empfiehlt es sich in der Regel (also es gibt Ausnahme), den TSH-Wert von um die 1,0 oder unter 1,0 mU/L anzustreben", dann ist das eine allgemein pauschale ärztliche Aussage und darf im Internet oder Hashi-Forum (natürlich nicht in der vollen Länge) publiziert werden, oder???
2) Wenn ich als Nichtarzt, aber als Betroffener hier im Forum schreibe: "Bei Hashi-Patienten empfiehlt es sich in der Regel (also es gibt Ausnahmen), den TSH-Wert von um die 1,0 oder unter 1,0 mU/L anzustreben", dann ist dies eine allgemeine pauschale nichtärztliche Aussage und darf oder sollte nach den pannaschen Richtlinien nicht publiziert werden???
3) Und wenn ich jetzt als Nichtarzt, aber als Betroffener hier im Forum schreibe: "Bei Hashi-Patienten empfiehlt es sich in der Regel (also es gibt Ausnahmen), den TSH-Wert von um die 1,0 oder unter 1,0 mU/L anzustreben, sagt Prof. Schildi und Frau Dr. Morbi in Ihrem neuesten Buch "SD-Autoimmunerkrankung" auf Seite 110" bzw. Internetlink, dann darf ich dies nur ins Forum schreiben oder nicht??????
Ich finde es immer sehr einfach, etwas als "dogmatischen Glaubensatz fürs Hashi-MB-Forum " wie "keine pauschalen Ausagen im Hashi-MB-Forum machen" zu postulieren, aber wenn man es mit Inhalt füllen will, wird extrem kompliziert und unlogisch, habe ich das Gefühl!
Da mir diese verwirrenden Gedankengänge, die manche hier haben, zu kompliziert sind und auch keine entsprichenden "Listen" darüber gibt, was man schreiben darf und was nicht, werde ich es wie in der E-Theorie machen: Zu komplexe Sachverhalte werden nicht berücksichtigt.
Liebe Grüße
Michael D'Angelo
Leider wurde dieser Beitrag nicht zitiert, dann hätte man genaueren Bezug.zuletzt bei jemandem mit ÜF-Symptomatik und keineswegs niedrigen freien Werten mit einem TSH bei 1,3.
Möglicherweise waren die ÜF-Symptome nicht eindeutig?
Meistens kann man doch ÜF- und UF-Symptome nicht auseinanderhalten.
Und "worauf diese Empfehlungen zurückgehen" wurde bereits ausgiebig geklärt, auch dass es keine Einzelmeinung "aus grauer Vorzeit" ist.
LG
Schwalbe