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Thema: ganz ganz heftiger "körperlicher" hunger - was das?

  1. #1
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von germknederl
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    Standard ganz ganz heftiger "körperlicher" hunger - was das?

    hallo,

    ich habe ein problem, es ist mir jedoch nicht fremd. allerdings eher aus zeiten zunehmender uf und dann auch nicht so stark wie jetzt.

    esse ich, stellt sich kein sättigungsgefühl ein, sondern ich krieg ein loch im bauch. das aber heftig. es tut beinah weh, so muss es sich anfühlen, wenn man bald mal verhungert - das meine ich im ernst, ohne übertreibung. (sonst würds mich auch net so beunruhigen). ich werd weiters schwach, zittrig und beginne zu verzweifeln (hab nur reiswaffeln, die ich auf die schnelle dagegen einwerfen kann)

    dazu: vertrage mal wieder nicht so viel zu essen, versuche mich fruktose/laktose/histamin/glutenarm zu ernähren.
    habe dazu mit t3 begonnen, aber: in staubmengen. ich schwindels meinem körper quasi unter. habs zerbröselt und 3x täglich gibts 5 körnchen oder so.
    außerdem bin ich eher dabei, mich aus der uf rauszuhebeln, was aber nicht heißt, dass ich wieder weiter runter rutschen kann, klar. aber diesem hungergefühl nach müsst ich im wachkoma liegen.

    es macht mir angst, es ist ein irre hilflosmachendes gefühl. vergleichbar mit einer unterzuckerung im zeitraffer. aber wieso nach/noch während des essens?

    habt ihr eine idee?

    danke
    lg
    karin

  2. #2
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    Standard AW: ganz ganz heftiger "körperlicher" hunger - was das?

    Ach Karin, da schliesse ich mich doch gleich an -- habe das nun schon seit Tagen. Ich habe so Angst zuzunehmen, dass ich gegen den Hunger ankämpfe --- aber dadurch werde ich nur psychisch total daneben: Agression, Weinerlichkeit, Streitlust, Gefühlsausbrüche ...

    Wenn ich dem Hunger nachgebe esse ich mehr als doppelt soviel wie üblich

    Unterzucker habe ich seltsamerweise noch nicht gemessen, obwohl viele Symptome dafür sprechen würden.
    Ich gehe auch davon aus, dass ich in der UF bin -- TSH war zuletzt bei 2,97.

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Rikki
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    Standard AW: ganz ganz heftiger "körperlicher" hunger - was das?

    Hallo Karin,

    ich weiß nicht, ob das in diese Richtung geht - ich kenne von mir, dass mein Körper mir sehr gut klarmachen kann, WAS er will, d.h. Richtung Vitamin C oder Fett oder Zucker oder Fleisch. Ernährst du dich denn ausgewogen? Oder könnte es Gier sein bei einer reduzierten Ernährung?

    LG
    Rikki

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von germknederl
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    Standard AW: ganz ganz heftiger "körperlicher" hunger - was das?

    hallo aoife und rikki,

    nein, ich ess ja, dauernd eigentlich. aoife, kannst nix machen gegen die uf? bin nicht am laufenden, sorry.
    ich würde gerne zunehmen. aber das ist bei dieser schonkost nicht recht möglich, rikki, da hast recht: etwas unausgewogen.

    ich habe heftigstes verlangen nach kohlenhydraten. die tun mir aber gar nicht gut. ich bekomme herzrasen, werde fahrig und unrund, schweißausbrüche dazu. auch wenn die kohlenhydrate fruktose- und glutenfrei etc. sind. reiswaffeln gehn, sind aber nicht die kulinarische erfüllung ;o) und hab mich schon längstens dran satt gegessen.
    ich würd ja so gern...aber dann gehts mir net gut.

    mein körper sagt mir eigentlich auch genau, was er möchte, nur zur zeit haben wir in dieser hinsicht ein kommunikationsproblem. fühle mich schon wieder, als hätt ich drei tage nix zu essen gekriegt. ich glaub, aussehen tu ich auch so *gg*
    gier denk ich nicht, da bin ich drüber. aber das nicht essen können dann ist schon "ernüchternd". dabei kann ich auf die energie durchs essen nun echt nicht verzichten.

    das ganze ist so stark, dass ich angst vorm kollabieren hab. und das, obwohl cih eher vernünftig in mir ruhend bin derzeit.

    danke
    lg
    karin

  5. #5
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    Standard AW: ganz ganz heftiger "körperlicher" hunger - was das?

    Zitat Zitat von germknederl Beitrag anzeigen
    dazu: vertrage mal wieder nicht so viel zu essen, versuche mich fruktose/laktose/histamin/glutenarm zu ernähren.
    Hallo Karin, ich bins nochmal, sag mal, kommst Du so überhaupt auf die notwendigen Tageskalorien? Reiswaffeln könnte ich leider garnicht essen, da die Keohlenhydrate in meinem Körper richtiggehend "verpuffen" würden, da diese ungebremst ins Blut gehen -- davon bekommt man einfach viel, viel schnller wieder Hunger. Wie schaut es denn mit Kartoffeln bzw. Kürbis aus --- wäre es eine Möglichkeit, die einen Topf vorzukachen und bei Bedarf schnell in der Micor warm zu machen --- wichtig wäre dabei ein großer Schuss Olivenöl oder ein anderes Öl, damit Du die nötigen Kalorien bekommst und die Kohlenhydratverdauung wenigstens etwas gebremst wird.

    Leider kenne ich mich mit Deiner Erähnrungsform nicht gut aus ---ich gehe Zucker insgesamt aus dem Weg und achte eher auf glutenreiche Ernährung --- daher bin ich mit bei den Zusatzstoffen nicht sicher. Würden Sesam-Hoonig Kräcker aus dem Reformhaus/Bioladen so als Snack Zwischendurch gehen (hab leider keine Ahnung welche Zuckerform sich hinter Honig verbirgt )?
    Haferflocken könnten doch auch eine glutenfreie Variante zu Reis darstellen --- aus Amranth/Quinoa gibts auch tolle glutenfrei Sachen.

    Wichtig ist bei Deiner derzeitigen Ernährung, dass Du genug Fette und Proteine abbekommst --- sonst bleibt der Hunger bestehen und lässt sich mit Reiswafeln nicht befriedigen.

    Ich gehe be meinen "besonderen" Ernährungswünschen oft in den Öko-Supermarkt, wenn ich Beratung suche --- bekomme da immer intersaante Vorschläge und entdecke neue Produkte.

    Verträgst Du Soja? Dann könntest du mal Seidentofu versuchen --- der lässt sich wie Quark verwenden.

    PS: Nein gegen eine möglich UF kann ich im Augeblick bei mir nichts machen bin innerhalb von 12 Tagen von einer ÜF in eine latente UF gefallen -- jetzt muss ich erst wieder das l_t 6 Wochen stabil einnehmen, bis man bei der BE abschätzen kann wohin der Trend geht: Richtung UF oder ÜF.

  6. #6
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    Standard AW: ganz ganz heftiger "körperlicher" hunger - was das?

    Hallo Karin,
    ein Magen - beziehungsweise Zwölffingerdarmgeschwür kann ein permanentes Hungergefühl verursachen.
    Lies mal im unteren Abschnitt.
    (Quelle: Aponet. de © 2006 ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Berlin)Ein Magengeschwür beziehungsweise Ulkus ist eine gutartige entzündliche Schädigung der Magenschleimhaut. Je nach dem, wie tief diese Wunde ist, spricht der Mediziner von einer "Erosion", dann ist nur die oberflächliche Schleimhaut angegriffen, oder von einem "Ulkus", wenn auch tiefere Schichten betroffen sind. Insgesamt erkranken etwa 0,5 Prozent der Europäer im Laufe ihres Lebens daran - vor allem über 50-Jährige. Nicht jede Erkrankung geht zwangsläufig mit Schmerzen einher. So klagt nur die Hälfte aller Magengeschwür-Patienten über Beschwerden. Die andere Hälfte bemerkt keinerlei Anzeichen einer Erkrankung.

    Kommt es zu Beschwerden, sind sie von Patient zu Patient sehr verschieden. Am häufigsten berichten Betroffene über stechende Schmerzen in der Magengegend zwischen Nabel und Brustkorbmitte. Der Schmerz kann ohne ersichtlichen Grund auftreten, aber auch direkt nach dem Essen. Bestimmte Genussmittel wie Kaffee verstärken zumeist die Beschwerden. Darüber hinaus kann Sodbrennen ein Anzeichen für ein Magengeschwür sein. Andere Patienten wiederum leiden unter Verstopfung oder einem permanenten Hungergefühl. Unter Umständen kann ein Magengeschwür auch bluten. Patienten beobachten dann einen dunklen, teerfarbenen Stuhl.
    Liebe Grüsse, An e

  7. #7
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    Standard AW: ganz ganz heftiger "körperlicher" hunger - was das?

    Hallo Karin!

    Vielleicht hilft Dir der Beitrag hier von mir http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1056853 schon mal ein bißchen weiter, was die Art der Nahrungsmittel betrifft, die Du bei solchen Unterzuckerungsanfällen besser verzehren solltest. Es wäre wichtig, Lebensmittel mit langsamen Kohlehydraten (Mehrfachzucker in Kombi mit Eiweiß, Fett und Ballaststoffen) auszuwählen, so daß der Blutzucker nicht so extrem "rumschießt", sondern langsam ansteigt und auch nur langsam wieder abfällt.

    Du bist ja nun durch Deine diversen Nahrungsmittelunverträglichkeiten wohl auch ziemlich eingeschränkt, aber ich glaube nicht, daß Reiswaffeln wirklich das Mittel der Wahl bei Unterzuckerungen ist, weil durch den hohen Stärkeanteil (und kaum was anderes drin) hier der BZ wahrscheinlich nur mal rasch nach oben zuckt und dann wieder abstürzt.

    Daneben nimmst Du - wenn ich das richtig aus Deinem Profil entnommen habe - wohl auch Cortsion, oder? Ich vermute mal, wegen einer (uf-bedingten) Nebennierenschwäche? Oder hast Du Addison? (frag, weil Du erwähnst, daß Du zunehmen möchtest, also wohl untergewichtig bist)

    Cortison hat einen sehr starken Einfluß auf den Blutzucker! Das natürliche Hormon Cortisol ist sozusagen ein "Gegenspieler" von Insulin ist und hat eine blutzuckersteigernde Wirkung.

    Wenn der Blutzucker zu niedrig zu werden droht, dann mobilisert der Körper ganz schnell seine Zuckervorräte, indem er zunächst einmal ADRENALIN ausschüttet. Adrenalin ist auch ein Gegenspieler von Insulin und hat ebenfalls eine blutzuckersteigernde Wirkung. Adrenalin holt den als Glykogen in der Leber gespeicherten Zucker wieder ins Blut zurück und sorgt so dafür, daß der Blutzuckerspiegel wieder steigt. Genau das - diese Adrenalinausschüttung - sorgt übrigens für die unangenehmen Symptome bei Unterzuckerungen, da das Adrenalin nicht nur den Blutzucker anhebt, sondern "nebenbei" auch das gesamte vegetative Nervensystem stimuliert. Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern, Angst, Unruhe, Schwäche etc. - das alles sind die durch Adrenalin ausgelösten Symptome (sogenannte andrenerge Hypoglykämiesymptome).

    Da diese Blutzuckeranhebung durch Adrenalin aber nicht für die Langzeitanhebung des Blutzuckerspiegels taugt (irgendwann wären die Glykogenvorräte der Leber erschöpft und dann ist da Sense mit Blutzuckererhöhung), sondern nur ein "Notfallsystem" ist, das dem Körper effektiv und rasch kampf- oder fluchtbereit machen soll (deswegen nennt man Adrenalin auch "Fight or Flight-Hormon), wird gleichzeitig mittels Botenstoffen auch ans Gehirn gefunkt, daß unbedingt Kohlenhydrate nachzufüllen sind: ein (mehr oder weniger) starkes Hungergefühl stellt sich ein.

    Aber auch Cortisol hat wie gesagt Einfluß auf den Blutzucker. Es sorgt normalerweise dafür, daß der Blutzucker im Tagesverlauf (auch bei vermehrtem Energiebedarf oder in Nahrungspausen) relativ stabil bleibt, indem es eine Steigerung der Gluconeogenese ( Bildung von Glucose ) in der Leber und Muskulatur bewirkt (es kann aus Muskeln und der Leber sozusagen Zucker "rückgewinnen" und den Blutzucker dadurch auch ohne Zufuhr von Kohlenhydraten stabil im erforderlichen Bereich halten), zum anderen fördert es die Bildung von Glykogen ( Speicherform des Kohlenhydrats beim Menschen, wird in der Leber gespeichert).

    Sowohl ein Cortisolmangel, als auch ein Cortisolüberschuß hat sehr entscheidenen Einfluß auf den Blutzucker. Bei Cortisolmangel kommt es zu UNTERzucker, weil der BZ mangels "Rückgewinnung" von Glukose aus Muskeln und Leber nicht stabil gehalten werden kann (und dann muß Adrenalin als "Nothelfer" ran, was dann die fiesen Unterzuckerungssymptome auslöst, aber auch die Glykogenvorräte in der Leber "ausräubert", so daß die Situation langfristig auch nicht wirklich besser wird), während Cortisolüberschuß zu hohe Blutzuckerspiegel auslöst, da Cortisol (wie gesagt ein Gegenspieler von Insulin) auch die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin herabsetzt (erhöhte Insulinresistenz). Bei langfristigem Cortisolüberschuß (etwa durch zu hohe Cortisontherapie, aber auch durch krankhafte Ursachen wie Cushing-Syndrom) entsteht mit der Zeit Diabetes.

    Schilddrüsenhormone haben auch ihren Anteil am Zuckerstoffwechsel. SD-Hormonmangel kann zu UNTERzuckerungen führen, weil hier die (natürliche) Insulinresistenz herabgesetzt ist und damit die Empfindlichkeit auf Insulin erhöht ist. SD-Hormonüberschuß führt dagegen zu einer erhöhten Insulinresistenz und geringerer Insulinempfindlichkeit. Daneben ist SD-Hormon auch mit der Glukogenese eng verknüft (fördert sie) und auch wieder mit der Cortisolausschüttung.

    Ich denke, daß Du mehrere "Baustellen" angehen mußt, um von diesen Unterzuckerungen und Deinen dadurch sicherlich extremen Hungergefühlen wegzukommen.

    1. Unbedingt Überprüfung der Cortisondosierung und der Cortisolwerte zur Abklärung, ob Du zuviel oder zuwenig nimmst (würde mal eher auf zuwenig tippen, aber im Mischmasch mit vielleicht nicht optimaler SD-Einstellung könnte das auch ein Trugschluß sein). Bei niedrigen Cortisolspiegeln und Symptomen wie Gewichtsabnahme, ständigen Unterzuckerungen, Appetitlosigkeit, Übelkeit (evtl. auch Erbrechen) sollte auch mal an Morbus Addison geacht werden und eine komplette Nebennierendiagnostik erfolgen!

    2. Überprüfung der SD-Einstellung. ÜF? UF? Zwar in der Norm, aber noch nicht wirklich optimal für Dich?

    3. Überprüfung des Zuckerstoffwechsels. Insulinresistenz? Diabetes? Bei schon zu niedrigem Nüchternblutzucker müßte man an Cortisolmangel (Nebennierenschwäche, aber auch Addison!) denken oder auch an etwas "exotischere" Ursachen wie Insulinom; bei zu hohen Nüchternblutzuckerwerten an Insulinresistenz oder Diabetes, Cortisonüberdosierung oder ÜF. Am besten wäre wohl mal ein verlängerter Glukosetoleranztest, am besten mit begleitender Insulinmessung.

    Liebe Grüße
    Jutta







    .
    Geändert von Jutta K. (23.09.06 um 10:03 Uhr)

  8. #8
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    Standard AW: ganz ganz heftiger "körperlicher" hunger - was das?

    Hallo libe Karin,

    oh dieses Symptom kenne ich leider auch nur zu gut---allerdings macht es sich bei mir auch dann auf der Waage bemerkbar--da ich zu den total kalorienhaltigen Sachen tendiere.

    Allerdings sind diese extrem Essattacken und Hungergefühl-seit Corti Einnahme und steigern des Lts--soo langsam rückläufig--und schon purzeln auch die Grämmchen--grins--

    Der Sucht nach süßem Zeugs ist auch Einhalt geboten--seltsam--ist auch seit Cortison weniger geworden.

    es ist glaube ich auch sehr schwierig--heraus zu bekommen--wo es denn bei dem ganzen Hormonchaos hapert--wenn man einmal die Dosierungen gefunden hat--der Körper sich erholt--werden hoffentlich all die andren Dinge auch besser--und das wünsche ich dir von ganzem Herzen.

    Ich denke auch,dass bei dir--die NN mal ordentlich abgecheckt werden müssten.



    LG Elfe

  9. #9
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    Standard AW: ganz ganz heftiger "körperlicher" hunger - was das?

    Hallo Karin,

    ich kenne das zwar nicht so dramatisch, wie du es beschreibst, aber ja, ich kenne es. Hatte das mindestens 2 Jahre...ich dachte auch, ich hätte ein Loch im Magen. Wenn ich was aß, dann war ich nie richtig satt und hatte vor allem Hunger auf Süßes. Ich weiß jetzt nicht mehr gaaanz genau, meine mich aber erinnern zu können, dass es mit der glutenfreien Ernährung anfing. Da hatte ich auch das Problem, dass ich nicht wusste, was ich essen sollte. War damals bei einer Heilpraktikerin gewesen und laut ihr habe ich auch keine Milchprodukte, keine Kartoffeln, und noch irgendwas nicht vertragen und sollte das weglassen. Da war ich sehr eingeschränkt mit dem Essen und hatte ständig Hunger. Leider habe ich in dem darauf folgenden halben Jahr so 12-13 Kilo zugenommen....und dieses Jahr nochmal ein paar dazu. Für mich war das nicht so gut, weil ich mich jetzt sehr unwohl fühle, auch wenn ich nicht so richtig übergewichtig geworden bin. Aber es ist zuviel. Na ja...für dich wäre das ja dann eher ein Ausgleich, wenn du etwas zu wenig Gewicht hast.

    Besonders der Hunger auf Zucker war in der Zeit schlimm und ich konnte mir das nicht verkneifen. Mir geht es aber inzwischen so, dass ich, seit ich Cortison nehme (und auch Progesteron), viel weniger Hunger habe und auch nicht mehr so große Mengen essen kann/muss. Das ist sehr angenehm, weil sich dann nicht immer alles so schnell um's Essen dreht. Abgenommen hab ich aber bis jetzt nicht - dieser Zustand besteht auch noch nicht lange.

    Liebe Grüße
    Sabine

  10. #10
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    Standard AW: ganz ganz heftiger "körperlicher" hunger - was das?

    Hallo Foris,
    ich habe mich gerade vorgestern nach meinem ersten Tag mit Cortisol gefragt, ob das nur Einbildung ist: ich habe tatsächlich nicht mehr ständig Hunger, muss nicht mehr ständig essen. Und die Lust auf Süßes ist, genau wie Elfe auch schreibt, wesentlich geringer.
    Ich bin so happy - wenn es nur so bliebe! Herrlich, und ich fühle mich echt fit.

    Um zum Thema zurückzukommen, liebe Germknederl, am besten wirklich nochmal checken lassen, wie das Corti im Blut und Urin bei Dir ist.

    lg, Mela

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