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Thema: Immer wieder falsch! Nur Eisen im Serum oder auch nur Ferritin!

  1. #1
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    Antwort Immer wieder falsch! Nur Eisen im Serum oder auch nur Ferritin!




    Die Lieblingsparameter Eisen und Ferritin


    Hallo zusammen,
    man kann hier immer noch lesen, dass sich einige nur am Eisenwert orientieren, wenn es um das Einschätzen eines Eisenmangels geht. Da liest man dann Sätze wie: *Dein Eisen ist so niedrig, Du hast bestimmt einen Eisenmangel!*

    Falsch!

    Der Eisenwert sagt nichts darüber aus, ob ein Eisenmangel vorliegt oder nicht!

    Dieser Wert kann im Laufe des Tages sehr schwanken. Wenn er zu niedrig ist, kann es an einer chronischen Entzündung liegen (Hashi lässt grüßen), liegt er zu hoch, bedeutet das nicht automatisch, dass eine Eisenüberladung vorliegt, siehe:
    http://www.laborlexikon.de/Lexikon/I...me/e/Eisen.htm

    Die Eisen-Spiegel unterliegen meist einem zirkadianen Rhythmus mit großen Schwankungen (der Tageshöchstwert kann dreimal so hoch sein wie der Tagesminimalspiegel)

    Ein erniedrigtes Serumeisen ist nicht spezifisch für einen Eisenmangel!

    Eisen als isoliert untersuchter Parameter zur Abklärung eines Eisenmangels ist die Bestimmung des Serumeisens vollkommen unbrauchbar und nicht aussagekräftig.

    Die *Fortgeschrittenen* haben das Ferritin zu ihrem Lieblings-Parameter erklärt, wenn es um Eisenmangel geht.
    Da liest man dann:
    *Lass mal Dein Ferritin überprüfen....nur das Ferritin ist aussagekräftig, nicht das Eisen....*

    Falsch!

    Es ist ebenso falsch, nur das Ferritin zu betrachten - gerade so wie nur das Eisen - allerdings gibt es hier andere Gründe.
    Ferritin zeigt zwar an, wie viel Eisen noch im Speicher enthalten ist, aber es ist auch ein Diabetes-Marker, ein Marker für Akute-Phase-Reaktionen und bei chron. Lebererkrankungen (NASH lässt grüßen) besteht ohnehin keine Beziehung mehr zwischen Serumferritin und Speichereisen.

    Wenn man also wissen will, wie der Eisenstatus ist, sollte man das hier messen lassen:
    Transferrin
    Ferritin
    Eisen
    Rotes Blutbild


    Und wenn man was zum Eisenstatus in einem Beitrag sagen will, dann kann man das eigentlich nur, wenn man diese Werte kennt. Eine Ausnahme dazu gibt es, und zwar wenn das Serumferritin unter dem Wert von 10 bis 30 µg/L liegt, denn dann kann man davon ausgehen, dass das Speichereisen vermindert ist und somit ein erniedrigtes Gesamtkörpereisen vorliegt.

    Übrigens, bei chronischen Entzündungen sollte man natürlich zusätzlich zu den o. a. Parametern noch den löslichen Transferrinrezeptor und das Retikulozytenhämoglobin bestimmen.

    LG Kassandra

  2. #2
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    Hallo Kassandra,

    ich werde mir einen Textbaustein basteln, um nie wieder in Versuchung zu geraten, bloß "Wie sieht's mit dem Eisen aus?" zu schreiben

    Wie findest Du diese Tabelle? Da sieht man ja auch, dass ein Wert allein nicht aussagekräftig ist.

    Hast Du evt. Beispiele bzw. Links von Laborwerten von Patienten mit Interpretation? Denn mein Brett vorm Kopp ist zwar schon kleiner geworden, aber... Also ich weiß zwar jetzt, welche Werte gebraucht werden, aber wie die letztendlich zu interpretieren sind, äh, öh, *verunsichertbin*

    Hab's mit den SD-Werten anhand von reellen Beispielen auch ganz gut gerafft, wär also supi klasse, wenn Du da ein paar Beispiele hättest. Per Suchfunktion ist das mehr als nur mühsam... hab bisher jedenfalls noch nix gefunden.

    Liebe Grüße, Claudia

  3. #3
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    Hallo Sandra,

    ich habe Dich doch damit gar nicht gemeint.
    Das war ganz einfach mal nötig, denn in der letzten Zeit konnte man das häufig lesen u. täglich kommen hier Neuhashis hinzu, da werden prompt die falschen Dinge gemerkt u. wiederum falsch weiter gegeben.

    Diese Aufstellung von med4you sieht nett aus, aber ich habe da bisher noch nie was einordnen können. Ich hatte da vor Jahr u. Tag auch mal reingesehen. Das ist einfach zu allgemein gehalten. Wir dagegen sind was Besonderes, na und unsere Werte erst....

    Was den Crashkurs angeht, so werde ich in Zukunft mal drauf achten, wenn mir was unterkommt u. mich bei Dir melden.
    Es ist alles nur eine Frage der Übung. So kann man mit ein wenig Glück auch eine Tendenz zum B12-Mangel am Eisenmangel-Befund erkennen. Auf diese Art habe ich meinen entdeckt u. dann natürlich bestätigen lassen.

    Allerdings muß das Blutbild nicht immer einen Eisenmangel bedeuten, denn ein Zinkmangel und auch ein B6-Mangel können eine mikrozytäre Anämie nach sich ziehen, d. h. das Blutbild kann so aussehen wie bei einem Eisenmangel.

    Und hier noch was zum Ferritin.
    Dafür habe ich sogar ein Beispiel, und zwar geht es darum, daß das Ferritin bei der Kontrollmessung auf einmal niedriger ist als vorher u. das, obwohl man Eisen zugeführt hat.

    Die Erklärung dazu findest Du hier:
    Beim Ferritin aber bitte niemals vergessen, dass dieser Wert bei Entzündungsprozessen im Körper unabhängig vom Eisenstatus ansteigt. D.h. wer bei der ersten Blutabnahme gerade einen Entzündungsschub hatte, der hat möglicherweise einen weniger deutlich sichtbaren Anstieg oder sogar einen Abfall des Ferritinspiegels, wenn sich der Entzündungsprozess beim zweiten Abnahmetermin wieder beruhigt hat.
    und hier dazu der klassische Fall als Beispiel:
    http://www.ht-mb.de/forum/showthread...ighlight=Aoife

    LG Kassandra

  4. #4
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    Huhu,

    ... und woher kriege ich einen Arzt, der diese Werte auf Kasse kontrolliert?

    Diese Palette von Werten kann ich unmöglich aus eigener Tasche bezahlen. Ich bin ja schon froh, wenn ich einmal im Quartal irgendeinen Arzt dazu kriege, mir einen Ferritinwert abzunehmen, aber meist gelingt das noch nicht mal sondern nur in noch größeren Abständen ...

    Wobei bei mir ja leider der Ferritin noch nie über 30 kam ... insofern ...

    Mir sind diese Zusammenhänge schon bewußt, aber leider ist eine Kontrolle dieser Werte mit hiesigem Gesundheitssystem, hiesigen Ärzten und meinen angespannten Finanzen einfach nicht drin.

    tschau Dagi

    @Giftzwert: danke für den schönen Link

  5. #5
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    Standard @ Dagi




    ....ja aber wie stellst Du denn bei Dir einen Eisenmangel fest?
    Das geht doch nun nur auf diese Art, alles andere verfälscht u. Du kannst ja sehen, daß man es leicht mit einem Zink- oder B6-Mangel verwechseln kann, wenn man nicht die richtigen Parameter bestimmt.

    Dann schluckt man womöglich Eisen, obwohl ein Zinkmangel vorliegt. Das bedeutet wiederum, daß man das Eisen überlädt, was für die Organe (Herz, Leber, Arterien...) schädlich ist, und daß man den vorhandenen Zinkmangel noch verschlimmert durch diese Eisenzufuhr.

    Tut mir leid, Dagi, es geht nur so. Und das wissen die Ärzte auch.
    Man muß sehen, wie groß die Erys sind und wie rot sie sind und wieviele man davon hat.
    Man muß wissen, wie viel Eisen im Speicher ist und wie viel gebunden vorliegt.
    Wobei man auf den Eisenwert selbst, der ohnehin so erheblichen Schwankungen unterliegt, wohl am ehesten verzichten könnte.

    Sag bloß, bei Dir wird das pi x Daumen gemacht?

    LG Kassandra

  6. #6
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    Hallo,

    @Kassandra
    Hallo Sandra,
    Nee, Claudia Aber das nehme ich genauso wenig persönlich, wie den ganzen Thread.

    Ich hab das schon so verstanden, dass das an alle gerichtet war, weil's ja auch immer wieder passiert (mir eben auch). Und deshalb wollte ich dann gleich mal mit gutem Beispiel voran gehen und Besserung geloben

    @Dagi
    Kassandra hat doch immer so schöne links dabei (nicht nur in diesem Thread). Druck Dir doch davon was aus und leg dem Arzt ne Mappe vor...

    Ansonsten vielleicht einen Teil auf Kasse und einen Teil selbst zahlen. Ein bißchen versteh ich die Ärzte nämlich schon: Wenn die das alles auf Kasse machen würden, dann stell Dir mal vor, das würde jeder Patient so wollen. Da hätte der Arzt dann aber ganz fix Probleme. Mist Budget halt...

    Liebe Grüße, Claudia
    Geändert von Giftzwerg (12.06.06 um 10:14 Uhr)

  7. #7
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    Huhu,

    @Kassandra:
    Eine Ausnahme dazu gibt es, und zwar wenn das Serumferritin unter dem Wert von 10 bis 30 µg/L liegt, denn dann kann man davon ausgehen, dass das Speichereisen vermindert ist und somit ein erniedrigtes Gesamtkörpereisen vorliegt.
    Wie habe ich dann diesen Satz zu verstehen?
    Dies ist ja bei mir der Fall ...


    Kassandra hat doch immer so schöne links dabei (nicht nur in diesem Thread). Druck Dir doch davon was aus und leg dem Arzt ne Mappe vor...

    Ansonsten vielleicht einen Teil auf Kasse und einen Teil selbst zahlen.
    Ich denke, da ist bei diesem Arzt Null Chance. Haben andere, die dorthin gehen auch schon erfolglos versucht. Da ist scheinbar nix zu machen. Ich bin schon froh, hier endlich einen Arzt gefunden zu haben, der einem nicht auf die Psychoschiene schiebt und wenn es einem schlecht geht, auch öfter als 1x/Quartal Schilddrüsenwerte nimmt. Dass er ab und an nochmal (wenn ich sehr nerve) Ferritin abnimmt, liegt daran, dass die Ärztin, die im Befund (aufgrund von Ferritin außerhalb der Norm und Haemoglobin+Haematokrit ganz, ganz unten in der Norm) mit zur Eiseneinnahme geraten hat auch geschrieben hatte, dass das in 1/4 Jahr wieder kontrolliert werden sollte.

    Seit dieser Arzt nun auch bei den Schilddruesenspezialisten.de (als einzigste Eintragung hier in Nord-S-H) steht und er schon einige von uns darauf angesprochen hat, weil ihm nun vermehrt SD-Patienten die Tür einrennen, wird sein Budgetrahmen auch nicht entspannter ...

    Ich werde mir aber nächstes Mal eine Preisliste von dem Labor geben lassen und mal durchrechnen, was der Spaß kostet. Vielleicht wenn ich ganz viel spare bis das nächste Blutbild (1x im Jahr? wenn ich richtig verstanden habe) ...
    (dummer Weise ist das Labor dort schweineteuer (im Vergleich zu dem, was andere Forenteilnehmer hier erzählen))

    Ansonsten kann ich halt nur sagen, dass sobald ich mehrere Tage kein Eisen nehme setzt prompt diese Schlafwandlermüdigkeit ein ... meist beginnendend mit Einsetzen meiner Regelblutung.
    Ohne die Eisentabletten gerate ich innerhalb kürzester Zeit in einen Zustand, bei dem ich meine Ausbildung an den Nagel hängen könnte. So lange ich mit der nicht fertig bin, habe ich aber auch keinen Cent übrig ...

    tschau Dagi

  8. #8
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    Hallo Dagi,

    Eine Ausnahme dazu gibt es, und zwar wenn das Serumferritin unter dem Wert von 10 bis 30 µg/L liegt, denn dann kann man davon ausgehen, dass das Speichereisen vermindert ist und somit ein erniedrigtes Gesamtkörpereisen vorliegt.
    Wie habe ich dann diesen Satz zu verstehen?
    Dies ist ja bei mir der Fall ...
    Das hängt damit zusammen, daß das Ferritin ja auch ein Marker ist u. somit ansteigen kann, wenn es bei chronischen Entzündungen zu einer Akute-Phase-Reaktion kommt.
    Wenn man z. B. ein mittig-liegendes Ferritin feststellt, könnte es theoretisch sein, daß das nur deshalb am Tag der Blutabnahme so (mittig) liegt, weil eben diese o. a. *Reaktion* erfolgt ist.
    Es bedeutet also nicht automatisch, daß der Eisenspeicher bis zur Mitte gefüllt ist, es ist nur aufgrund der Entzündungsreaktion so hoch! Kann also eine falsche Aussage machen.

    Darum sollte man ja eigentlich bei chron. Entzündungen oder Tumorerkrankungen auch besser den löslichen Transferrinrezeptor bestimmen (was erst recht kein Arzt bezahlen wird), weil hier die mögliche Falschaussage/Täuschung durch die Akute-Phase-Reaktion wegfällt.

    Wenn nun aber das Ferritin nicht mittig liegt, sondern wie von mir angegeben, bei 10 bis 30 µg/L, kann man davon ausgehen, daß hier ganz sicher das Speichereisen vermindert ist.
    Denn selbst wenn hier eine Akute-Phase-Reaktion erfolgt, ist das Speichereisen immer noch oder erst recht vieeeeeeel zu niedrig.

    Hoffentlich habe ich das nicht zu blöd erklärt, so daß Du es verstanden hast.

    Warum teilst Du eigentlich die Aufgaben für die Ärzte nicht auf, wenn es um solche Dinge geht? Du läßt den einen Arzt das machen u. die Ärztin jenes.
    Noch geht doch das ganz gut, ab 2007 wird es schon schwierig wegen der Chipkarte.

    Jedenfalls gehst Du da auf Nr. sicher, denn gerade der Eisenspiegel ist doch für uns ziemlich wichtig u. wenn man da einfach nur irgendwas bestimmt - mit Hinblick auf das Budget - ist Dir doch nicht geholfen.

    LG Kassandra

  9. #9
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    Huhu Kassandra,

    Wenn man z. B. ein mittig-liegendes Ferritin feststellt, könnte es theoretisch sein, daß das nur deshalb am Tag der Blutabnahme so (mittig) liegt, weil eben diese o. a. *Reaktion* erfolgt ist.
    Es bedeutet also nicht automatisch, daß der Eisenspeicher bis zur Mitte gefüllt ist, es ist nur aufgrund der Entzündungsreaktion so hoch! Kann also eine falsche Aussage machen.
    *puh* ... also, da hatte ich Dich anfangs schon richtig verstanden und auch jetzt war Deine Erklärung gut!

    Dass ich mich bei einem höheren Ferritinwert nicht in Sicherheit wiegen kann, weil der durch eine Entzündungsreaktion "falsch-erhöht" sein kann, war mir bekannt.

    Mein Ziel ist es, überhaupt erst mal den Ferritin höher zu kriegen. Ich mache mir momentan eher Gedanken, ob man nicht mal gucken sollte, ob es außer Hashi und meiner Regelblutung(*) noch andere Gründe geben könnte, warum der Ferritinwert nicht wirklich hochgeht. Wobei ich ab der Pubertät bis zu dem Zeitpunkt wo ich nicht mehr privat versichert war, alle 2-3 Jahre Eisentabletten am Schlucken war (meist weil ich dann wg. Haarausfall zum Arzt ging und das bei Privatpatienten natürlich sofort kontrolliert und verschrieben wurde). Dann als Kassenpatient wurde das (trotz Nachfragen) nie mehr kontrolliert. Erst letzten Sommer 1/4 Jahr nach Hashi-Diagnose wieder ...

    (*)die dummer Weise seit Einnahmebeginn der SD-Hormone nun in 4 Wochen Abstand kommt (hatte ich noch nie. davor immer 6-8 Wochenrhytmus) ... ist ja auch nicht gerade hilfreich ...).

    Ich sehe die Ferritinwertkontrolle auch mehr dazu, um auf jeden Fall zu vermeiden, dass ich zu viel Eisen nehme, was ja schädlich ist. Soweit ich das jetzt im Kopf habe, habe ich noch nichts gehört, dass der Ferritinwert "falsch-niedrig" sein kann, oder?

    Ab welchem Ferritinwert sollte man den vorsichtig mit der Eiseneinnahme werden (Dosierung reduzieren) bzw. ab wann absolut damit aufhören?

    Ich hatte jetzt eigentlich erst mal vor, diesen vielerorts empfohlenen 70er Ferritinwert anzupeilen, aber von dem bin ich ja noch meilenwert entfernt bisher (morgen kriege ich neue SD- und Ferritinwerte) und dann weiterzusehen bzw. versuchen auf ein niedriger dosiertes Produkt (Kräuterblut-Dragees) zu wechseln und so lange sich damit der Befinden nicht wieder verschlechtert und der Ferritinwert nicht wieder grottenschlecht oder zu hoch wird.

    uuuups ... ich glaube dieses Posting ist jetzt ziemlich konfus geworden, weil 1 Besuch und 2 Telefongespräche zwischen den einzelnen Zeilen/Absätze "lagen".

    tschau Dagi

  10. #10
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    Hallo Ihr Lieben,
    ohh mein Gott..leider gibt es wahrscheinlich keinen Arzt der das alles wirklich beachtet, geschweige denn untersucht!!! LEIDER!!
    Ehrlich gesagt blicke ich selbst nicht durch (matsch Birne!!)
    Da mich aber mein immer noch extremer Haarausfall plagt, und ich feststelle, dass der vor der Periode extremer wird , ferner ich auch starken Blutverlust habe, und ich vor + während den Tagen immer sehr blass und leicht schwindlig bin und mich dazu noch eher vegetarisch ernähre...will ich jetzt der Sache noch mal auf den Grund gehen.

    Kassandra, ich brauche bitte nochmal Deine Hilfe, da ich beim letzten mal wieder unvollständige Werte hatte.
    Diesmal will ich alles richtig machen!
    Darf ich nochmal zusammenfassen?
    1. Transferin
    2. Ferritin
    3. Eisen
    4. Rotes Blutbild (dabei besonders wichtig ERYs? Warum nochmal?)

    -Ferritin kann auch erhöht sein, wenn eine Entzündung da ist od. bei einem Schub

    -Vit B6 und Zink können den Eisenspiegel beeinflussen?
    (wie habe ich nicht verstanden, bin anscheinend zu blöd schnieeefff!! Gilt das nur bei HPU oder auch ohne?)

    -man muss ausreichend getrunken haben, sonst ist der Hämoglobin Wert falsch hoch

    - muss der Transferrin Sättigungswert mitgemacht werden? Wenn ja, welche Aussage kann man davon ableiten?

    -Der Grund warum ich bisher keine längere Zeit Eisen substituiert habe trotz evtl grenzwertiger "Eisenwerte" , dass ich Angst habe (als totaler Laie) eventuelle Tumore die vielleicht irgendwo vorhanden sind zu füttern - ich habe mal gehört, dass Tumore Eisen aus dem Blut ziehen. Hört sich vielleicht blöd an... aber hat sich irgendwie festgesetzt...

    Muss man den löslichen Transferrinrezeptor und das Retikulozytenhämoglobin auch unbedingt mitmachen?

    Vieeeeelen Dank u. ich hoffe ich merke mir das mal bald alles!!!
    posch

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