Umfrageergebnis anzeigen: Verträglichkeit von Jod

Teilnehmer
201. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • vertrage Jod und habe meine Schilddrüse noch

    79 39,30%
  • vertrage Jod und habe keine Schilddrüse mehr

    30 14,93%
  • vertrage kein Jod und habe meine Schilddrüse noch

    79 39,30%
  • vertrage kein Jod und habe keine Schilddrüse mehr

    15 7,46%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 21 bis 30 von 71

Thema: Verträglichkeit von Jod

  1. #21
    Benutzer
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    Standard

    tja, hab ich jetzt eine SD oder hab ich keine?
    ich habe einen 3ml SD-rest. also hab ich eine?
    *grübel*

    und ich vertrage keine hohen dosen jod (herzrasen!!!).
    geringe machen mir hingegen garnichts aus

    lg

  2. #22
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Helga Sch.
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    473

    Antwort .. wir, die´s nicht vertragen, sind kein Freiwild!

    Hallo Leute,

    ich habe nach RJT (wahrscheinlich) auch keine Restschilddrüse mehr und hätte spontan angekreuzt, dass ich kein Jod vertragen.

    Aber wenn sich das auch auf das natürlich in der Nahrung vorkommende Jod bezieht, stimmt das auch wieder nicht, denn DAS vertrage ich!
    Keine Ahnung, ob´s daran liegt, dass man damit nie eine gewisse -für mich- "kritische Masse" überschreiten kann, wenn man nicht gerade Algen, Seefisch, etc.. in Massen futtert; oder ob es einfach im Körper anders verarbeitet wird.

    Es passiert auch nichts merkbares, wenn ich gelegentlich einmal eine Scheibe mit Jodsalz gebackenes Brot mit jodierter Wurstscheiben esse!
    Und im Restaurant frage ich nach, ob die selber Jodsalz verwenden; aber ich schaue nicht noch auf alles sonst in der Küche.
    Sollte ich aber mehrmals binnen kurzer Zeit gezwungen sein, solche "Kompromisse" zu machen, habe ich prompt die üblichen Probleme!

    Daheim schaue ich deshalb streng auf ALLES, damit es nicht Jodsalz enthält und meide auch deutsche Milch und Milchprodukte so gut es möglich ist.
    Das verschafft mir diesen "Puffer", dass ich wenigstens gelegentlich mal auswärts etwas schludern kann!
    (Aber um Gottes Willen werde ich auch auswärts keine voll jodierte Mahlzeit essen; die haut mich binnen einer Stunde total vom Hocker!)

    Ich stufe mich nicht als superempfindlich auf Jod ein; - eher "nur" als empfindlicher als der Durchschnitt!
    Wahrscheinlich macht wirklich die Dosis das Gift und -bei mir auch- die Form der Verabreichung.

    Dass manche von Euch vom zugesetzten Jod im Essen keine direkten Beschwerden kriegen oder generell keine unmittelbaren Zusammenhang von Jod und ihrer Krankheit spüren ist logisch!
    Deshalb von denen, die ganz krass Beschwerden auf jodiertes Essen kriegen als "Jodhysterikern" zu sprechen ist ziemlich herablassend!


    Es kotzt mich absolut an, wenn gerade jemand von denjenigen, die Gott sei Dank KEINE negative Wirkung merken, auf uns - die wir´s merken - herumhackt!
    Woher nehmt ihr die Hybris, alle die andere Erfahrungen gemacht haben als ihr als Hysteriker zu bezeichnen?
    Ich behaupte doch auch nicht, dass ihr Beschwerden haben MÜSST, sonst wäret ihr "hysterische Verleugner"!

    Ich stelle fest, dass ich ab einer Grenze mit dem Jod Beschwerden habe, die ich mit "einfach alles essen" heutzutage ständig überschreiten würde!
    Viele andere haben schneller Beschwerden; wieder andere vertragen tatsächlich so gut wie kein Jod mehr, egal welcher Art!
    Es gibt nun mal Spielarten unter den Menschen!

    Ich sehe mich eher als privilegiert an gegenüber den härter getroffenen, aber ich sehe keinen Grund, diese zu verunglimpfen oder als hystrisch hinzustellen!!!
    Jeder muss für sich selber herausfinden, ob und was und wie viel er an Jod verträgt!
    Und weil der eine es gut verträgt, braucht es der andere TROTZDEM nicht mitzuessen, schon gar nicht zwangsweise!


    Ich bin deshalb gegen jede Lebensmitteljodierung, also ein "militanter Jodgegner"!
    Wenn eure Haltung bedeutet, dass eine indifferente Mehrheit - die ja von sich ebensowenig sicher behaupten kann, das das viele Jod ihnen NÜTZT - bestimmen kann, was eine Minderheit, - denen es definitiv schadet - mitzuessen hat, dann ist das ein perverses Verständnis von demokratischen Rechten! (Auch das "Daumen runter" in den römischen Arenen war eine "Mehrheitsentscheidung", - was nur beweist, dass reine "Demokratie" nicht unbedingt die Menschenwürde achtet!)
    Wenn sich wehren und auf den fundamentalen Rechten des Einzelnen beharren "militant" ist, betrachte ich es in diesem Falle als Kompliment!

    Hier aber auch mal ein "Danke" an alle, die die Jodierung ablehnen und uns unterstützen auch wenn sie selber nicht betroffen sind!

    Dass es SIE gibt, erhält mir den Glauben an die Mitmenschlichkeit!

    Liebe Grüsse,
    Helga Sch.

  3. #23
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von nadine76
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    Standard

    Hallo Forum-ler,

    ich vertrage kein Zusatz-Jod, z.B. in Fertigprodukten (Soßen, Suppen etc.). Da ich aber kein Natriumglutamat-Fan bin, vermeide ich diese Sachen sowieso. Aber natürliches Vorkommen in Gemüse etc. merke ich nicht, und ich achte auch nicht darauf. Brot vom Bäcker umme Ecke (mit Jodsalz) esse ich weiterhin und kann hierüber auch nichts Negatives berichten.

    Wenn's irgendwie geht, versuche ich halt, mir nicht noch 'ne Extra-Belastung reinzupfeifen, denn ich bekomme davon innerhalb allerkürzester Zeit den höllischsten Durchfall ... Daraus schließe ich mal ganz platt, dass mein Körper das Zeugs nicht haben will und es direkt "durchschleust". Naja, und wenn es sich vermeiden lässt, warum denn nicht?

    LG, Nadine (mit SD)
    Geändert von nadine76 (19.04.06 um 12:17 Uhr)

  4. #24
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von mrs.noname (MB)
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    Standard Nix Schilddrüse - nix Jodempfindlich

    Hallo Gertraud,

    nach Total-OP kann ich da zum Glück nicht mitreden.

    Grüße
    mrs.noname

  5. #25
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    Ich weiß ja noch nicht lange von meiner Erkrankung. Ich glaube nicht, dass ich auf normale Jodmengen in der Ernährung und auch auf Jodsalz sofort akut reagiere. Bekomme weder Herzrasen noch Hautausschläge o.ä.
    Ich habe allerdings eine Zeitlang Nahrungsergänzungsmittel mit Jod genommen, weil ich schwanger werden wollte und mein Frauenarzt meinte, da wären Folsäure und Jod total wichtig. Kurze Zeit später habe ich zugenommen ohne Grund und bekam mehr Gesundheitsprobleme. Ich denke, dass ich damals einen Schub hatte.
    Im Moment kann ich mir noch nicht vorstellen, meine Nahrung so umzustellen, dass ich Jod vermeide. Ich esse auch sehr gerne Fisch. Aber vor Algen hab ich mich immer geekelt... Sushi hab ich einmal probiert und hätte fast gek....
    Ich warte erst mal ab, wie's mir mit L-Thyroxin geht. Dann sehen wir weiter.
    Sylvia

  6. #26
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    Hallo,

    also ich weiss nicht ob ich mir das nur einbilde, aber nach jedem Bluttest wo mein ft3 /ft4 wert unten war, habe ich verstärkt jodierte Lebensmittel wie z.B. Ayran (Türkische Jogurtmilch) und viel Fisch zu mir genommen. Bei der nächsten Blutuntersuchung waren dann meine Werte dann meist wieder gestiegen, bei gleicher Menge an Hormonblockern(Carbimazol).

    Also kurz gesagt rege ich damit meine Hormonproduktion an, wenn man das überhaupt so sagen kann. Ansonsten habe ich keine Nebenwirkungen was jod betrifft :-)

    Grüsse

    Gustavo
    Geändert von gustavo (20.04.06 um 11:51 Uhr)

  7. #27
    Benutzer Avatar von Gabi R.
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    Hallo zusammen,

    da ich im Osterurlaub war, habe ich die Umfrage jetzt erst gesehen. Ich hab abgestimmt für "keine Schilddrüse mehr und vertrage Jod". Allerdings ging es mir auch vor der SD-OP nicht anders. Ich aß vor der OP Fisch und es machte mir nichts aus und heute vertrage ich ihn genauso gut. Da ich ganztags berufstätig bin, gibt es bei uns auch hin und wieder Fertigprodukte von Maggi und Co., auch das darin enthaltene Jod macht mir nichts aus.

    Ebenso war ich sowohl in der akuten ÜF-Phase wie auch nach der OP am Meer im Urlaub. Ich habe keinen Unterschied zur jodhaltigen und der gewohnten Luft bemerkt.

    Ich denke, jeder sollte es für sich selber ausprobieren ob er Jod verträgt oder nicht und sich nicht durch die Berichte Anderer verunsichern lassen.

    LG, Gabi

  8. #28

    Daumen hoch ...ein Wunder...

    war ich doch gestern beim HNO - Kehlkopfentzündung. Der Doc empfahl mir ein Antibiotikum, als ich ihm sagte, dass ich davon in den letzten Wochen drei gefuttert habe und derzeit auch wieder eines bekomme, schlug er eine Gurgellösung vor. Ich war einverstanden, beiläufig frgate er, ob ich "was mit der SD habe", als ich bejahte fragte er genauer nach....da hat der mir doch allen Ernstes erklärt, dass er bei Mb. Basedow mir das Mittelchen nicht verschreiben könne, weil es JOD enthielt.

    Na, hält man das für möglich !!!! Er - DER ARZT !!! - fragte nach Jod ?!?!


    Leute - ich fall echt vom Glauben ab! Der erste war der Chefarzt, der mich operierte, der hat aber nicht ´nachgefragt, sondern ich sagte ihm, dass ich MB habe. Immerhin hat er dann selbst gemeint, dass ich das gut mit den Anästhesisten besprechen sollte. Hatte mich für die Jodtinktut entschieden - damit konnten die besser das "befallene Gewebe" identifizieren, hatte auch keinerlei Folgebeschwerden.

    Also: Gebt die Hoiffnung nicht auf!!! Alles wird gut ;-)

  9. #29
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Andrea A.
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    Hi,

    als ich meine SD noch hatte, habe ich durch zu hohe Jodzufuhr eine ÜF provoziert (schwangerschaft).

    Jetzt, ohne SD, machen mir die täglichen normalen Mengen und der Genuss von Seefisch nichts mehr aus.

    Andrea

  10. #30
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    Ich kann die Frage nicht beantworten, weil ich es nicht so genau weiß, ob ich auf Jod reagiere. Manchmal, nach dem Genuss von bestimmten Lebensmitteln wie z.B. Mett oder Yoghurt bekomme ich Herzrasen, weiß aber nicht ob das vom Jod kommt. Außerdem bin ich wieder leicht in die ÜF gerutscht und habe dann ähnliche Anzeichen.
    Ich bin auch der Meinung, wie Alexa, dass man sich nicht verrückt machen darf.

    Dass manche eine Jodallergie haben ist ja nun mal unumstritten und dass Autoimmune aufpassen müssen, dass sie möglichst wenig bekommen auch.

    Schade finde ich nur, dass die Ärzte kein Wort zum Thema Jod sagen. Manche haben da halt mal Glück.

    Liebe Grüße Annegret
    Geändert von Annegret (26.04.06 um 06:41 Uhr)

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