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Thema: Neurodermitis eine Art Asthma?????

  1. #1
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    Standard Neurodermitis eine Art Asthma?????

    Hallo!
    ich hab mal ne , wie ich selbst finde seltsame, frage. mir hat gestern jemand erzählt neurodermitis sei eine asthma erkrankung der haut
    bin neurodermitiker seit meiner geburt, aber DAS war mir völlig neu, und ich kanns mir auch nur schlecht vorstellen oder erklären.
    kann jemand diese aussage bestätigen oder hatte ich recht das mal lieber nicht zu glauben?

    kritischer blick und liebe grüße
    nadine

  2. #2
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von Mouse
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    Standard

    Hi nadienchen,

    also, so hab ich das auch noch nicht gehört. Aber daß Neurodermitis und Asthma im Zusammenhang mit Allergien gerne gleichzeitig genannt werden, kenne ich.

    Ich hab die Neurodermitis erst in der Pubertät entwickelt und hab sie auch nur an den Händen, dafür tummeln sich allerdings in unserer Familie, aber vor allem bei mir, auch eine Menge von teils ungewöhnlichen Allergien.

    Ach ja, allergisches Asthma hatte ich auch mal. Das trat aber hauptsächlich im Zusammenhang mit meinen jahrelang häufigen und wahrscheinlich UF-bedingten grippalen Infekten auf und ist seit einer Ernährungsumstellung (auf mehr Vitaminreicheres) praktisch weg.

    Wo ich mir jetzt einen Zusammenhang vorstellen könnte, aber es sei betont, daß ich jetzt phantasiere, ICH WEISS NICHTS WISSENSCHAFTLICHES DAZU, ist das Thema "Staphylocokkus aureus". In letzter Zeit liest man immer häufiger, daß dieses spezielle Bakterium bei atopischen Ekzemen (also Neurodermitis) auffallend häufig im Spiel ist. Und bei allergischem Asthma ist ja auch was chronisch entzündlches in den Bronchien zugange. Möglicherweise hat das Bakterium da ja auch was mit zu tun. Aber wie gesagt, das hab ich mir jetzt "ausgedacht", hab nichts speziell Gelesenes zum Zusammenhang "Asthma & Neurodermitis" im Kopf.

    Aber mal ne andere Frage: Hast Du als Neurodermitiker schon mal Elidel oder ähnliches ausprobieren können? Oder wirst Du noch konventionell mit Kortison und Basispflege behandelt? Wenn ja, welche Erfahrungen hast Du damit?

    LG,
    Mouse

  3. #3
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von KarinE
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    Standard Das ist wohl so

    Hallo Nadine
    die Veranlagung ist die gleiche. Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma hängen irgendwie zusammen. Die Wahrscheinlichkeit bei Neurodermitis auch Heuschnupfen zu bekommen ist sehr hoch und ein Heuschnupfen kann Asthma auslösen. Komme selbst aus einer Neurodermitisfamilie und kann die Verbindungen seit Jahren in natura verfolgen. Habe Neurodermitis mein Lebenlang und später Heuschnupfen dazu, wie meine Töchter. Meine Mutter ist schon zum Asthma aufgestiegen mein Grossvater hatte das auch. Allerdings ist meine Neurodermitis seit MB nicht mehr so aktiv. Man muss ja wenigstens einen Vorteil bei MB haben.
    LG Karin

  4. #4
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von germknederl
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    Standard

    hi neurodermitisprofis,

    ich häng eine frage dazu: mein vater hat neurodermitis. allerdings erst vor 2 jahren ausgebrochen, dennoch meint er, es wäre angeboren. diese hautprobleme hat er wegbekommen und jetzt vor kurzem hats unter den fingernägeln begonnen?
    die daumennägel sind grasgrün!!!!!! die restlichen sehen auch nicht appetitlich aus.

    außerdem hat er bestimmt hashi, sd-probleme sind bekannt, aber ...


    weiß da wer was? kann das so sein wie er meint?

    lg
    karin

  5. #5
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    Mein Patenkind fing erst mit Neurodermitis ( da konnte er gerade mal laufen, der arme) an und einige Zeit danach ( kurz vor seiner Einschlung) bekam er dann Asthma hin zu.

    Muss wohl irgendwie einen zusammenhang haben.

    LG
    Ela

  6. #6
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    Standard @germknederl

    Zitat Zitat von germknederl
    ...die daumennägel sind grasgrün!!!!!! ...
    Sorry, aber das hört sich für mich eher nach Nagelpilz an. Weiß ja, wie meine Hände aussahen, bevor ich meine Creme selber gebastelt hab und hab auch außerordentlich viele Bilder gesehen.

    Unter dem Stichwort "Neurodermitis" war da aber definitiv nichts grünes. Generell wäre mir eine Manifestation des atopischen Ekzem unter den Fingernägeln, bzw beschränkt auf diese eher unbekannt. Am Häufigsten sind wohl Armbeugen und Kniekehlen, sowie das Gesicht und der Rumpf betroffen, Hände, wie bei mir, und Füße sind wohl auch nicht selten aber unter den Fingernägeln?

    Ich hoffe, er ist damit wenigstens in dermatologischer Behandlung. Wenns wirklich ein Pilz ist, ists womöglich auch noch ansteckend...

    LG,
    Mouse

  7. #7
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    das die krankheiten wie neurodermitis, heuschnupfen und asthma oft in kombination auftreten wusste ich, kann dann natürlich sein das sich mein bekannter falsch ausgedrückt hat als er meinte neurodermitis sein asthma, wer weiß...
    hab auch mal gelesen (vieleicht sogar hier???) das der "gendeffekt" der fürs hashi zuständig ist bei neurpdermitis der gleiche ist.
    ich selbst bekam auch in der pupertät den heuschnupfen dazu und vor 3 jahren in der heuschnupfenzeit hatte ich allergisches asthma.

    @ germknederl: also ich würde bei deinem vater auch eher auf pilzinfektion tippen.

    @mouse: mein alter hautarzt hat auf selbstangerührte cremes geschworen, kortison bekam ich immer erst im äußersten notfall. und wir sind immer zur see in urlaub gefahren, das hat mir auch immer seht gut getan. bin zur zeit in ner ruhigen phase, wird aber in 1-2 jahren wieder los gehen, dann muss ich mir leider auch nen neuen arzt suchen da meiner aufgehört hat.
    elidel sagt mir nichts, um was handelt es sich da?

    lg nadine

  8. #8
    Benutzer mit vielen Beiträgen Avatar von germknederl
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    hi mouse,

    danke. er wohnt in meinem heimatort am land und ist sehr arztgläubig.
    ich hab keinen schimmer... leider. wir kennen uns noch nicht so lange und so gut.

    alles, womit ich ankomme kommt nicht bei ihm an. laut arzt muss er viel jod essen, weil er einen "gesunden steirischen kropf" habe. (= jodmangelstruma. außerdem nimmt er rasend zu, ist in psych. behandlung wegen panik und depressionen, ist grantig, sieht echt schlecht aus...)
    aber so lang er nur an der grenze zur uf ist, ists ja gut

    naja, und jetzt die grünen nägel...

    er ist tapfer genug, nach 2 jahren in die stadt zu kommen, krieg dann besuch. dann werd ich ihn wohl heftig impfen. ich komm mir bloß selbst fanatisch vor - möcht aber helfen.
    seine frau hat mir letztens mit einem hauch von mitleidigkeit zu erklären versucht, dass wenn man keine beschwerden hat, nicht unbedingt nach krankheiten forschenn solle.
    hab dann entgegengesetzt, dass ich möglicher prävention den vorzug gebe.

    naja, das alles nervt mich irgendwie. er muss eh nicht mir glauben, keiner muss, aber wenigstens zum doc gehen bitte - nur dass der auch von mir vorgeschlagen wird *gg*


    sorry, musste mal raus.

    lg
    karin

    ah, zum ursprungsthema, hältsd du angeborene neurod. für möglich, obwohl vor 2 jahren (viel panik und stress damals) erst ausgebrochen und wieder weg?

  9. #9
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    Zitat Zitat von nadienchen
    ...mein alter hautarzt hat auf selbstangerührte cremes geschworen...
    äh, was verstehst Du hier unter "selbst angerührt"? Auf Rezept verschrieben und in der Apotheke zusammengemixt? Also, das meinte ich nicht, das letzte Rezept dieser Art fliegt bei mir schon seit Jahren in irgendeinem Papierhaufen herum weil mir die Zutaten einfach zu gefährlich erschienen.

    Mit "selbst gemacht", meine ich wirklich selbst gemacht. Zutaten zusammengekauft und ausprobiert, bis Konsistenz und Wirkung so ausfielen, wie ich das wollte (Tja, daß ich Neurodermitis habe, kann ich mittlerweile nur noch mit Fotos vom vorletzten Sommer beweisen...). Und bei mir sind selbstverständlich weder Erdöl, noch Konservierungsstoffe (außer Alkohol) oder gar Kortison drin. Viele Ärzte lassen auch Kortisonsalben in der Apo zusammenrühren. Ist dann meist niedrig dosiertes Kortison in Paraffin (= Erdöl). Oder macht Dein Arzt Naturheilkunde?

    Elidel und noch ein anderes, von dem mir grad der Name nicht einfällt, sind moderne Neurodermitismittel, die es erst seit ein paar Jahren gibt. Sind schweineteuer, so daß natürlich kein Kassenarzt sie je von sich aus erwähnen würde (obwohl sie verschrieben werden könnten). Sie sollen teilweise so gut wirken, daß sie sogar Kortison komplett ersetzen können und sie sollen diese schlimmen Nebenwirkungen von Kortison (Hautschäden) auch bei Langzeitanwendung nicht haben. Ich hab aber nur darüber gelesen und dachte, vielleicht hast Du es schon ausprobiert und kannst mir einen Erfahrungsbericht aus erster Hand geben.

    @germknederl:

    Also, soweit ich weiß, ist die genetische Disposition bei Neurodermitis ähnlich wie bei Hashi. Der eine kriegts, der andere nicht. Der üblichere Verlauf ist es wohl, daß man es gleich als Baby kriegt. Aber ich habs auch erst mit 16 gekriegt und von 1995-2004 wars auch weg. Und seit ich die Cremes selber mache, hats bei mir auch keine Chance mehr.

    Mein Bruder hats auch erst später gekriegt. Und mein erster Hautarzt hat in den ersten Jahren immer erzählt, es würde von selber wieder vergehen, wenn ich mal so um die 21 Jahre alt wäre... und hat mich fleißig hochdosierte Kortisonsalben draufschmieren lassen. Ich hab auch gelesen, daß Allergien oft eine Rolle spielen und gerade an den Händen, wie bei mir, läßt es sich eh schlecht von einem Kontaktekzem unterscheiden. Deshalb auch meine Vermeidung von Fertigkosmetik. So, weiteres fällt mir dazu nicht ein.

    LG,
    Mouse

  10. #10
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    @germknederl habe zwar keine neurodermitis--dafür aber Schuppenflechte--und auch wenn das sehr selten vorkommt--ich habe die typischen Ölflecken etc.der schuppenflechte in den Nägeln--aber und nun kommts--ab und an auch mal grüne--Nägel--ist definitiv kein Pilz--wächst auch irgendwann wieder raus-

    mein Glück-ich bin weiblich und kann mir lack darüber schmieren-was heißt ich muss fast täglich meine Nägel machen--ätzend..

    Am besten die Nägel so kurz wie möglich halten und immer pflegen..

    Elfe

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