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Thema: Infos: Endometriose, Nährstoffe...

  1. #1
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    Antwort Infos: Endometriose, Nährstoffe...



    Hallo zusammen,

    es gibt ein paar neue Infos, wen es interessiert:

    Die neue Ausgabe von http://www.gynundgeburtshilfe.de/aktuell/ ist da!

    Ein Endometriose-Test:
    http://www.endometriose.de/info/endotest.phtml

    Und etwas zu Nährstoffen, aber hier bitte ich zu bedenken, daß ich das vollkommen wertfrei eingebe. Beschwerden bitte an die Quelle: global health

    Nährstoffe - Vorsicht

    Obwohl wir alle wissen, daß Vitamine gut für uns sind, gibt es Zeiten, Bedingungen und Gegebenheiten im Stoffwechsel, bei denen Vorsicht und besondere Maßnahmen angebracht sind. Die Empfehlungen auf der folgenden Liste sollten Sie sorgfältig durchlesen, damit es Ihnen gut geht und Sie so viel wie möglich von den Vitaminen profitieren.

    * Eine chronische Hypervitaminose an A kann bei Patienten auftreten, die wegen Hauterkrankungen mit Megadosierungen behandelt werden.
    Verwenden Sie statt dessen Beta-Carotin.

    * Ein Mangel an Vitamin A kann zu Einbußen bei Vitamin C führen.

    * Hohe Dosierungen von Vitamin A können zu Missbildungen führen, speziell, wenn Sie im ersten Drittel der Schwangerschaft genommen werden. Schwangere sollten daher besser Beta-Carotin nehmen

    * Eine Überdosis Vitamin B1 (Thiamin) kann die Schilddrüse und die Bauchspeicheldrüse ( Insulinproduktion) beeinflussen und zu einem Mangel an Vitamin B6 und dem Verlust von Vitaminen der B-Gruppe führen.

    * Die Langzeiteinnahme eines einzelnen Vitamins der Gruppe B kann dazu führen, daß einige von den anderen Vitaminen erheblich abgebaut werden.

    * Schwangere Frauen sollten mit Ihrem Arzt reden, bevor sie Dosierungen von mehr als 50 mg Vitamin B6 ( Pyridoxin) einnehmen

    * Vitamin B6 sollte nicht genommen werden, wenn Schüttellähmung ( Parkinson-Krankheit) mit Medikamenten wie Levadopa (L-Dopa) behandelt wird.

    * Große Mengen an Vitamin B2 (Riboflavin) können zu einer Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht führen, besonders wenn sie ohne Antioxidantien genommen werden

    * Da Vitamin D die Aufnahme von Kalzium fördert, kann zu viel gespeichertes Vitamin D auch einen erhöhten Blutkalziumspiegel zur Folge haben.

    * Essen Sie kein rohes Eiklar (der weiße Bestandteil des Hühnereis). Es kann das Biotin im Körper inaktivieren.

    * Es ist gut möglich, daß große Mengen Vitamin C die gerinnungshemmende Wirkung des Blutverdünners Warfarin umkehren.

    * Diabetiker und Herzpatienten sollten sich mit Ihrem Arzt beraten, weil Vitamin C eine niedrigere Dosierung von Tabletten notwendig machen kann.

    * Große Mengen von Vitamin C spülen B12 und Folsäure fort; achten Sie also darauf, daß Sie mindestens die empfohlene Tagesmenge von beiden zu sich nehmen.

    * Übermäßige Mengen an Cholin, über lange Zeit genommen, können zu einem Mangel an Vitamin B6 führen.

    * Wenn Sie eine Herzerkrankung haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die richtige Menge an Vitamin D.

    * Vitamin E sollte mit Vorsicht von jedem genommen werden, der eine überaktive Schilddrüse, Diabetes, Bluthochdruck oder rheumatische Herzerkrankungen hat. Wenn Sie davon betroffen sind, beginnen Sie mit einer sehr niedrigen Dosierung und steigern Sie nach und nach jeden Monat um 100 I. E., bis Sie bei 400 bis 800 I.E. täglich angekommen sind

    * Wer rheumatische Herzbeschwerden hat, sollte wissen, daß zwischen den beiden Seiten des Herzens eine Unausgeglichenheit besteht und daß große Mengen an Vitamin E dieses Ungleichgewicht verstärken und den Zustand verschlimmern können. Fragen Sie deshalb immer erst Ihren Arzt, wenn Sie Vitamin E nehmen wollen.

    * Vitamin E kann den Blutdruck bei Personen mit Hochdruck noch steigern, aber wenn die Einnahme in kleiner Dosierung begonnen und dann langsam gesteigert wird, kommt es schließlich sogar zur Senkung des Bluthochdrucks, weil das Vitamin harntreibende Wirkung hat.

    * Diabetiker konnten ihren Insulinspiegel mit Vitamin senken - sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt.

    * Auch die Verringerung der Dosierung von Vitamin E sollte schrittweise vor sich gehen.

    * Ein übermäßiges Einnehmen von Folsäure kann die Symptome der perniziösen Anämie verdecken.

    * Große Mengen an Folsäure über lange Zeit sind nicht zu empfehlen bei Menschen, die zu Krämpfen neigen oder hormonbedingte Krebserkrankungen haben.

    * Große Mengen an Vitamin K können sich ablagern, die Zahl der roten Blutkörperchen verringern und Anämie verursachen.

    * Zusätzliche Folsäure ist kontraindiziert bei Menschen, die krampflösende Mittel nehmen.

    * Patienten, die Blutverdünnungsmittel nehmen, sollten wissen, daß synthetisches Vitamin K eine Gegenwirkung zu dem Medikament haben kann. Umgekehrt verhindert das Medikament die Aufnahme von natürlichen Vitamin K.

    * Zuviel Vitamin K kann zu Schweißausbrüchen und Hitzewallungen führen

    * Niacin sollte bei schwerer Zuckerkrankheit, grünem Star, Geschwüren im Verdauungstrakt, unzureichender Leberfunktion oder Gicht mit Vorsicht genommen werden.

    * Geben Sie Ihrem Hund oder Katze kein Niacin; es führt zu Hitzewallungen und Schwitzen und verursacht großes Unbehagen bei dem Tier. Geben Sie kein Vitamin A oder D zusätzlich ins Futter, wenn der Tierarzt es nicht ausdrücklich verordnet hat.

    * Übermäßige Mengen an PABS (Paraaminobenzoesäure) können bei manchen Menschen negative Wirkungen auf Leber, Nieren und Herz haben.

    * Eisen sollte nicht genommen werden bei Sichelzellenanämie, Hämochrommatose und Thalassämie

    * Wenn Ihr Eisenpräparat ein Eisensulfat ist, geht Ihnen Vitamin E verloren.

    * Große Mengen von Koffein können Eisenaufnahme behindern

    * Wer unter unzureichender Nierenfunktion leidet, sollte täglich nicht mehr als 3000 mg Magnesium nehmen.

    * Zuviel Mangan verringert die Verwertung des Eisens durch den Körper.

    * Große Mengen an Mangan können bei manchen Menschen motorische Störungen und Schwäche hervorrufen

    * Eine Kost mit viel Fett steigert die Phosphoraufnahme und senkt den Kalziumspiegel.

    * Wenn Sie Cortison-Medikamente einnehmen, können Sie Kalium verlieren und Natrium speichern. Sprechen Sie mit dem Arzt über geeignete Zusatzdosierungen.

    * Übermäßiges Schwitzen kann zu einem Natriumdefizit führen.

    * zuviel Natrium kann zu einem Verlust an Kalium führen.

    * Übermäßige Zinkaufnahme kann zu Verlusten an Eisen und Kupfer führen.

    * Wenn Sie zusätzlich Zink nehmen, achten Sie darauf, daß Sie auch ausreichend Vitamin A bekommen.

    * Wer an Wilsonschen Krankheit (einer erheblichen Stoffwechselanomalie) leidet, kann für eine Kupfervergiftung anfällig sein.

    * Zuviel Kobalt kann eine unerwünschte Vergrößerung der Schilddrüse verursachen.

    * Wer Medikamente für die Schilddrüse einnimmt, sollte wissen, daß auch Kelp diese Drüse beeinflusst. Für den Fall, daß Sie beides eingenommen haben, ist es ratsam, mit Ihrem Arzt darüber zu reden und einen neuen Test machen lassen. Vielleicht können Sie mit weniger Medikamenten auskommen, als Sie denken.

    * Große Mengen von rohem Kohl können zu einem Jodmangel führen und die Thyroxin-Produktion bei Menschen mit niedriger Jodaufnahme beeinträchtigen.

    * Austernschalen, Dolomit und Knochenmehl sind zwar gute Kalziumlieferanten, können aber Blei und andere giftige Substanzen enthalten.

    * Wer viel Kaffee, Tee und auch Cola-Getränke trinkt, sollte wissen, daß große Koffeinmengen zu einem Mangel an Inosit führen.

    * Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie große Mengen an Vitamin C nehmen. Vitamin C kann die Ergebnisse von Labortests ( Zucker in Blut und Urin) verändern und bei Stuhlproben zu einem falschen, negativen Befund führen.

    * Unternehmen Sie vier Stunden nach Einnahme von Vitaminen A keine anstrengenden körperlichen Aktivitäten, wenn Sie eine optimale Resorption erzielen wollen.

    * Kupfer neigt dazu, sich im Blut anzusammeln und die Zinkdepots im Gehirn zu entleeren.

    * RNS-DNS-Präparate (Nukleinsäuren) steigern den Harnsäurespiegel im Blutserum und sollten nicht von Menschen genommen werden, die unter Gicht leiden.

    * Thyrosin und Phenylalanin können den Blutdruck steigern und sollten nicht zusammen mit Monoaminoxidase-hemmenden oder anderen antidepressiven Mitteln genommen werden. Diese Aminosäuren sind auch verboten für Menschen, die unter bösartigen pigmentierten Melanomen leiden.

    * Wer Monoaminoxidase nimmt, sollte Lebensmittel, die Tyramin enthalten ( z. B. Käse, Wein), vermeiden und daran denken, daß Tyramingehalt von Nahrungsmitteln allgemein mit der Reife zunimmt.

    * PABS ist kontraindiziert bei Einnahme von Methotrexat, einem Mittel gegen Krebs.

    * Wenn Sie Grapefruitsaft zusammen mit Allergiemedikamenten, die Terfenadin enthalten, trinken, kann das zu Herzrhythmusstörungen und erhöhtem Herzinfarktrisiko führen.


    Teil 2 folgt

    LG von Kassandra

  2. #2
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    Standard Teil 2



    Teil 2:


    * Folsäure schränkt die krampflösende Wirkung von Phenytoin ein.

    * Antibiotika werden in Ihrer Wirkung eingeschränkt, wenn Sie zusätzliche Nährstoffpräparate nehmen. Nehmen Sie Zusatzpräparate mindestens eine Stunde vor oder zwei Stunden nach der verschriebenen Antibiotika ein.

    * Kalzium kann die Wirkung von Tetracylin beeinträchtigen.

    * Hohe Dosierungen von Vitamin D oder Kazium-Ascorbinat sind verboten, wenn Sie das Herzmittel Digoxin nehmen.

    * Breitbandantibiotika sollten nicht zusammen mit hohen Dosierungen von Vitamin A genommen werden.

    * Vitamin A sollte nicht zusammen mit Aknewirkstoff Isotretinoin genommen werden.

    * Cholin ist nicht zu empfehlen in der depressiven Phase bei manischer Depression, denn es kann diese besondere Form der Erkrankung noch verschlimmern.

    * Papaya und rohe Ananas sind nicht zu empfehlen, wenn jemand unter Geschwüren leidet.

    * Die Kräuterpflanzen Heidelbeere, Klette, Damiana, Wacholder, Pfefferminze, Salbei, Weide und Schafgarbe können die Eisenaufnahme beeinträchtigen.


    LG von Kassandra

  3. #3
    Neuer Benutzer Avatar von Trollkind
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    Frage Endo und Vitamine...

    Hallo!

    Bin ein Querleser aus dem MB Forum Ich habe Endo und bin deshalb hier gelandet. Allerdings gestehe ich das mich diese Ernährungsempfehlung überfordert...da stelle ich lieber das Essen ein

    Nicole

  4. #4
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    Hallo Nicole,

    hoffentlich hast Du was zuzusetzen, nicht daß Du gleich vom Fleisch fällst.

    Ich bin ja nur der Bote, aber nichtsdestotrotz finde ich solche Hinweise ganz gut, denn sonst würde man sich bei manchen NEM wundern, wieso sie nicht helfen u. wirken. Wenn man weiß, was man wann einsetzt und wo man drauf achten sollte, kann doch das nur von Vorteil sein.

    Du mußt doch ohnehin nur das lesen, was Dich selbst betrifft, d. h. was Du anwendest.

    Glaube mir, wenn man das über einen bestimmten Zeitraum macht, wird es reine Routine.

    Bei mir sind es jetzt über 12 Jahre, wo ich gezielt NEM einsetze u. das würde ich bestimmt nicht, wenn ich keinen Nutzen davon hätte. So habe ich es zu einem gr. Teil auch der gezielten Anwendung der NEM zu verdanken, daß ich trotz Hashi und Co. voll berufstätig bin u. somit sozusagen in einer Doppel/Dreifach-Belastung (Beruf, Kind u. Kegel, Haus u. Garten u. zeitweise noch Wochenendeinsatz in der eigenen Firma) ganz gut lebe.

    LG Kassandra
    Geändert von Kassandra (07.03.06 um 12:53 Uhr)

  5. #5
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    Standard Nachtrag: Die Wichtigkeit von NEM....




    ....dazu paßt auch der folgende Bericht:

    Persönlichkeit variiert mit Blutfetten

    07.03.2006 - Neue Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Psyche haben amerikanische Forscherinnen bei einer Studie mit 106 Teilnehmern gefunden. Mit dem Anteil einzelner Fettsäuren an den Blutfetten variiert demnach die Tendenz zu bestimmten Persönlichkeitstypen.

    Sarah Conklin von der University of Pittsburgh und ihre Kolleginnen untersuchten Männer und Frauen fortgeschrittenen Alters, die sämtlich erhöhte Cholesterinspiegel aufwiesen, ansonsten jedoch gesund waren. Bei allen wurde im nüchternen Zustand der prozentuelle Anteil dreier Omega-3-Fettsäuren am gesamten Fettsäurepool im Blut bestimmt. Zudem absolvierten die Probanden drei Persönlichkeitstests.

    Je höher die Anteile von Eikosapentaen- und Dokosahexaensäure waren, desto weniger tendierten die Teilnehmer zu Depressionen, berichten die Forscherinnen auf der Jahrestagung der American Psychosomatic Society in Denver. Umgekehrt waren bei Probanden mit höheren Anteilen dieser beiden Fettsäuren Neurotizismus und Umgänglichkeit stärker ausgeprägt. Mit dem Anteil von Linolensäure stieg wiederum die Neigung zur Impulsivität.

    "Eine Reihe früherer Studien hat niedrige Spiegel von Omega-3-Fettsäuren mit Erkrankungen wie schweren Depressionen, bipolaren Störungen, Schizophrenie, Drogenmissbrauch und Aufmerksamkeitsstörungen in Verbindung gebracht", erklärt Conklin. Die neue Studie belege eine solche Verbindung auch für grundsätzlich gesunde Menschen und eröffne den Weg zur gezielten Einflussnahme via Nahrung.


    Forschung: Sarah M. Conklin, Department of Psychiatry, University of Pittsburgh, Pennsylvania; Jennifer I. Harris, Department of Psychiatry, Brown University, Providence, Rhode Island; und andere

    Präsentation auf der 64th Annual Scientific Conference of the American Psychosomatic Society, Denver; #1411

    Quelle: Scienceticker


    LG Kassandra

  6. #6
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    Dicken Knutscha

    LG Urs

  7. #7
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    Standard AW: Infos: Endometriose, Nährstoffe...

    schubs

    + der aktuelle Link für den
    Endometriose Test

    http://www.endometriose-liga.eu/endo-test

    Karla

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