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@ Mic /Magnesium
Hallo Mic,
dass die Magnesium-Mafia mich gerne "verscheißern" würde, weiß ich doch
Gibt es Freudsche Fehlleistungen auch im geschriebenen Bereich
?
Zum Thema:
Die Pille spielt bei mir keine Rolle mehr, darf ich wegen Bruskrebs eh nicht mehr nehmen.
Was deine Auführungen zu ÜF angeht, stelle ich erfreut Übereinstimmungen mit meiner Ansicht fest (dass ich das noch erleben darf
.
Wobei ich zu den ÜF-Symptomen bei schnellem Steigern sagen muss, dass ich ebenso oft das Gegenteil gehört habe (und auch erlebt habe) , dass es nämlich vorübergehend schlimmere UF als vorher geben kann (nein, das ist dann kein Magnesiummangel und geht vorüber
.
Ebenso wie du habe ich dieselben Zweifel an der Rezeptordichtetheorie, aus dem von dir genannten Grund, aber auch aus dem von mir oben erwähnten, dass es bei einigen absolut nicht zu ÜF kommt, sondern zum Gegenteil. Da gibt es noch viel zu erforschen.
Deine (verschwundenen) Symptome sind mir interessant:
"Was sich bei mir durch Magnesium verändert hat: besseres Konzentrationsvermögen, ausgeglichener, weniger reizbar, weniger stressempfindlich, keine Darmkrämpfe mehr, keine Muskeltics, keine Muskelschwäche mehr, keine Krämpfe der Kaumuskulatur mehr, weniger Rückenschmerzen/Verspannungen, viel weniger Kopfschmerzen, weniger Ohrgeräusche, normalisierter Ruhepuls, keine kalten Hände und Füße mehr, stabiler Kreislauf/Blutdruck, kein Kribbeln/Taubheitsgefühl mehr.
Das alles hatte sich anfangs, bei reiner Hormonsubstitution, sogar noch verschlechtert. Für mich ist Magnesium daher einer der ganz großen Schlüssel zu meinem Wohlbefinden und ich habe hier und per Mail sowie in persönlichen Kontakten schon unglaublich viel Feedback von Betroffenen bekommen, denen es ganz ähnlich geht."
Tics und Krämpfe hören sich wirklich nach Magnesiummangel an. Kann natürlich auch Kalzium sein,aber Magensium ist wohl üblicher als Ursache. Auch die Verschlechterung durch Thyroxin kenne ich so nicht. Meine Symptome haben auf Thyroxin reagiert, da liegt sicher ein Unterschied. Du warst ja auch vor Beginn mit Thyroxin nicht in sichtbarer UF, richtig? Mich würde auch interessieren, ob du die ganze Zeit unter Magnesium dieselbe SD-Hormondosis gehalten hast. Wieviel Monate? Denn nur dann kannst du ja die verschwundenen Symptome dem Magnesium zuordnen.
Bezüglich des Zusammenspiels von Nährstoffen und Hormonen finden wir sicher auch einen Konsens. Ich kann nur nicht zu Nährstoffzufuhr raten, wenn ich damit keine oder keine guten Erfahrungen gemacht habe, also gehe ich an die Hormonschiene, mit der ich mich besser auskenne.
Was meine eigene Magnesiumzufuhr angeht: Ich nahm genug, um Durchfälle zu bekommen, die ein klares Symptom für Überdosierung sind. Egal wieviel, deiner Meinung nach wäre es doch immer zu wenig. Sei vorsichtig, denn bei diesem einen Thema wirst du langsam wie die Docs, wenn ihre Therapie nicht funktioniert, muß es der Patient sein. Wenn jemand sagt, Magnesium bringt es nicht bei ihm, dann liegt es deiner Meinung nach am falschen Präparat oder der falsche Dosierung. Es gibt aber einfach auch Leute, die brauchen das nicht. Bei Magnesium handelt es sich für mich nicht um "ein Angebot, dass ich nicht ablehnen kann, mein Pate"
Liebe Grüße,
nette
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@Nette
Hallo Nette,
du schreibst:
<b>Ich kann nur nicht zu Nährstoffzufuhr raten, wenn ich damit keine oder keine guten Erfahrungen gemacht habe, also gehe ich an die Hormonschiene, mit der ich mich besser auskenne.</b>
Finde ich absolut o.k., denn dann haben wir Mic für Fragen und Erfahrungen für die NEM incl. Magnesium und DICH (u.a.) für entsprechende Hormonfragen/-Erfahrungen. Ist doch eine prima Ergänzung und die Betroffenen entscheiden doch sowieso für sich selbst, welcher "Schiene" sie folgen wollen. Und DEREN Erfahrungen zeigen letztendlich, welcher Ansatz der Bessere für sie war.
Ausprobieren muss man doch sowieso, egal ob‘s um eine möglicherweise optimale Magnesium- oder eine optimale Hormondosis geht.
Für mich ist das keine Frage, wer von Euch Recht hat, sondern, was dem Einzelnen besser hilft - und das kann mal das eine sein und mal das andere.
Tschüs, Birgit
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RE: @ Mic /Magnesium
Hallo nette,
du schreibst:
<b>Die Pille spielt bei mir keine Rolle mehr, darf ich wegen Bruskrebs eh nicht mehr nehmen.</b>
Die Auswirkungen der Pille auf die Nährstoffversorgung, insbesondere auf Magnesium, Zink und Vitamin B6 bezogen sich ja auch rein auf deine Episode mit den 4 Schwangerschaften und 3 Fehlgeburten vor 8 Jahren, in der du auch den Beginn deiner SD-Probleme gesehen hast und dies mit den hormonellen Schwankungen durch SS, Pilleneinnahme (und Rauchen) in Verbindung gebracht. Ich wollte damit nur auf einen anderen Aspekt hinweisen, nämlich den, dass zu dieser Zeit auch dein Nährstoffhaushalt durch die oben genannten Faktoren stark belastet wurde und auch dies eine gewichtige Rolle beim Ausbruch einer AI-Erkrankung spielen kann.
Wenn sich Symptome, die durch eine Veränderung der SD-Hormondosis erstmals oder zumindest verstärkt auftreten nach ein paar Tagen oder Wochen wieder von alleine verbessern, schließt das doch keinesfalls Magnesiummangel als Ursache aus. Meist ist es ja gerade kein superdramatischer Magnesiummangel sondern eher ein latenter weil keine Reserven mehr da sind. Magnesium nimmst du ja auch über die Nahrung zu dir, das mag ja reichen um die auffälligsten Symptome nach einiger Zeit wieder verschwinden zu lassen. Bei mir treten Tics am Auge oder auch an der Hand etc. immer nur bei ganz extremem Magnesiummangel auf, wenn ich z.B. sehr viel Stress habe und ein wenig mit meiner Magnesiumeinnahme geschlampt. Muskelkrämpfe in den Waden etc. habe ich dagegen so gut wie nie. Bei Calciummangel bekomme ich typischerweise Krämpfe im Mittelfuß und in der Mittelhand, die kann ich mittlerweile klar von Magnesiummangelsymptomen unterscheiden. Alle anderen Magnesiummangelsymptome decken sich mit typischen UF/ÜF-Beschwerden.
<b>Tics und Krämpfe hören sich wirklich nach Magnesiummangel an. Kann natürlich auch Kalzium sein,aber Magensium ist wohl üblicher als Ursache.</b>
Wie gesagt, Calciummangel fühlt sich bei mir anders an. Und ALLE oben genannten Symptome sind typische Magnesiummangelsymptome, lies mal unter http://www.magnesiumhilfe.de/faq.php?q_lang=de#SymptomsMgDef.
<b>Auch die Verschlechterung durch Thyroxin kenne ich so nicht. Meine Symptome haben auf Thyroxin reagiert, da liegt sicher ein Unterschied.</b>
Bei mir haben auch Symptome auf Thyroxin reagiert, aber eben nicht alle und manche haben sich auch (zunächst) verschlechtert. Auch Magnesiummangelsymptome können sich längerfristig durch Thyroxin bessern (verbesserte Bilanz).
<b>Du warst ja auch vor Beginn mit Thyroxin nicht in sichtbarer UF, richtig?</b>
Ja, mein TSH war vollkommen unauffällig (0,7), fT4 war aber rel. hoch (14,5 Norm: 7,8-17,9) bei gleichzeitig recht niedrigem fT3 (2,8 Norm: 2,3-5,3). Mit Magnesium habe ich aber erst ein Jahr später angefangen. Da war meine SD-Dosis schon lange auf einem konstanten Level.
<b>Was meine eigene Magnesiumzufuhr angeht: Ich nahm genug, um Durchfälle zu bekommen, die ein klares Symptom für Überdosierung sind.</b>
Das ist FALSCH! Durchfälle sind ein Zeichen von einer Überforderung der Aufnahmekapazität im Darm. Du hast also zuviel Magnesium AUF EINMAL genommen, nicht unbedingt insgesamt zuviel. Wenn du zu dem Zeitpunkt auch noch eher in UF warst, ist deine Aufnahmekapazität besonders gering.
Du schreibst an Blue:
<b>Ich bekomme bei Hochdosierung Durchfälle und Magenschmerzen, das ist auch völlig normal, so wird überflüssiges Magnesium vom Körper ausgeschieden. Ich habe auch keine Magnesiummangelzeichen.</b>
Auch das ist falsch. Überflüssiges Magnesium wird nicht über den Darm ausgeschieden sondern über die Nieren. Die Durchfälle kommen wie gesagt nicht davon, dass du schon zuviel Magnesium im Blut/Körper hast, sondern nur davon dass du mehr Magnesium auf einmal eingenommen hast als dein Darm aufnehmen kann. Nicht aufgenommenes Magnesium bindet Wasser im Darm und das führt zu Stuhlerweichung bis hin zu Durchfällen. Hast du auch Durchfall bekommen als man dir in der SS Magnesium per Infusion verabreicht hat? Wie hoch waren da deine Serumspiegel vor und nach Infusion? Dass du keine Magnesiummangelzeichen hast, kann ich nicht erkennen. Unter deinen noch immer vorhandenen Symptomen sind jede Menge die auch durch Magnesiummangel verursacht sein könnten. Auch deine manchmal große Empfindlichkeit gegenüber Kritik und leichte Reizbarkeit sind für mich Hinweise auf Magnesiummangel ;-)
Wenn du‘s genau wissen willst, lass ein Ganzkörper-Kernspin-Tomogramm auf das natürliche (nichtradioaktive) Magnesium-Isotop 25 machen (natürliche Häufigkeit 10%). Dann kennst du die Magnesiumverteilung in deinem Körper ganz genau und kannst einen Mangel sicher ausschließen. Etwas billiger und weniger aufwendig ist ein sogenannter Belastungstest: dazu bekommst du Magnesium intravenös und dann wird untersucht wieviel du davon innerhalb der nächsten 24 Stunden ausscheidest. Ohne Magnesiummangel kommt praktisch die ganze verabreichte Dosis wieder raus. Bei Magnesiummangel wandert dagegen ein Großteil in die Zellen/Speicher und es wird weniger ausgeschieden.
<b>Egal wieviel, deiner Meinung nach wäre es doch immer zu wenig. Sei vorsichtig, denn bei diesem einen Thema wirst du langsam wie die Docs, wenn ihre Therapie nicht funktioniert, muß es der Patient sein. Wenn jemand sagt, Magnesium bringt es nicht bei ihm, dann liegt es deiner Meinung nach am falschen Präparat oder der falsche Dosierung. Es gibt aber einfach auch Leute, die brauchen das nicht.</b>
Natürlich gibt es Leute die kein Magnesium brauchen. Es stimmt auch nicht, dass ich sage wenn das Magnesium nichts bringt MUSS es am falschen Präparat oder an zu niedriger Dosierung liegen. Nur sollte man das eben abklären bevor man Magnesium ad acta legt. Oft genug liegt es nunmal eben genau daran. Wenn dir jemand sagen würde, er braucht ganz sicher kein Thyroxin, denn als er mal 50 µg Thyroxin genommen hat, bekam er sofort ÜF-Symptome und das wäre ja wohl ein klares Zeichen, dass er davon bereits genug hat, was würdest du dann sagen? ;-)
(bzw. was hast du damals zu mir gesagt *g*) Und du hattest Recht, ich habe schlicht zu viel auf einmal genommen statt es langsam einzuschleichen (der Arzt hatte mir davon nichts gesagt und ich war damals noch ein ahnungsloses Würstchen in Bezug auf Hashi und SD). Mein Magnesiummangel hat ein übriges zu dieser hohen Thyroxin-Empfindlichkeit beigetragen. Und ich war froh dass es Menschen wie dich gab, die mich davon überzeugt haben nicht das Handtuch zu werfen sondern es weiter mit Thyroxin zu versuchen - aber eben langsam einschleichend. Und genauso konnte ich schon vielen mit Magnesium helfen, deren erste Versuche in der Richtung auch gescheitert waren, weil sie zu viel auf einmal genommen hatten oder insgesamt zu wenig oder vielleicht auch mal ein für sie ungeeignetes Präparat. Deshalb bin ich aber noch lange nicht borniert in Bezug auf Magnesium & Co. ;-) Wem es auch bei noch so guter Verteilung über den Tag und voller Ausreizung der maximal aufnehmbaren Menge nicht besser geht mit Magnesium (gute SD-Einstellung und das fehlen sonstiger krasser Mängel vorausgesetzt), der braucht es eben nicht und basta. Damit habe ich kein Problem. Bei dir scheinen mir da aber noch zu viele Fragezeichen und ich würde Magnesium in deinem Fall noch nicht ad acta legen wollen.
Liebe Grüße,
Mic
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RE: RE: @ Mic /Magnesium
Hallo Mic,
bei aller Liebe, aber ich möchte diese Magnesiumdiskussion jetzt abbrechen (vielleicht später mal weiterführen, weiß noch nicht). Mir fehlt einfach die Zeit, um weitere lange Postings zu schreiben, ich möchte jetzt ins Wochenende mit meiner Familie gehen. Ich sehe die versöhnliche Note in deinem Posting und freue mich darüber. Was Magnesium angeht (ich mag das Wort schon nicht mehr schreiben und es ist eines , bei dem ich immer "drehe", kommt noch verschärfend dazu
werde wir uns wohl im Moment nicht einigen könne. Um des Friedens willen, sollten wir es bei den paar Berührungspunkten lassen, die wir schon haben (immerhin
. Wie Birgt sagt, hier ist doch Platz für beide Meinungen und jeder kann sich seines raussuchen.
Liebe Grüße,
nette
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