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Thema: Rotterdam-Studie / Risiko für Demenz vom Alzheimer-Typ

  1. #1
    Yvonne
    Gast

    Standard Rotterdam-Studie / Risiko für Demenz vom Alzheimer-Typ

    Hallo zusammen,
    ich habe hier vor kurzem was zu SD/Alzheimer gelesen. Leider weiß ich nicht mehr, wessen Eltern betroffen waren.
    Vielleicht interessiert Euch dieser Link?
    http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=39277
    Z. B.
    ...Die klinischen Symptome sind meist diskret und werden häufig als Symptome des Alters fehlgedeutet. Hierzu zählen Verschlechterung einer Herzinsuffizienz, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Appetitlosigkeit, oft auch depressive Verstimmung. Die Rotterdam-Studie konnte prospektiv zeigen, dass bei subklinischer Hyperthyreose durchschnittlich nach zwei Jahren das Risiko für Demenz vom Alzheimer-Typ deutlich steigt. Das höchste Risiko wiesen Patienten mit niedrigem TSH und positivem TPO-Antikörper-Nachweis auf....
    Liebe Grüße

  2. #2
    Ulli G.
    Gast

    Standard Steht ich also kurz vor Alzeimer? ;-))

    >"Die subklinische Hyperthyreose geht nach Aussage von Prof. Klaus Mann (Essen) mit einem erhöhten kardialen Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko einher. In der Postmenopause erhöht sich außerdem das Osteoporose- beziehungsweise das Frakturrisiko. Biochemisch ist die subklinische Hyperthyreose durch niedrige TSH-Werte (unter 0,3 mU/l) bei normalen peripheren Werten an fT4, T3 oder fT3 gekennzeichnet.
    Die klinischen Symptome sind meist diskret und werden häufig als Symptome des Alters fehlgedeutet. Hierzu zählen Verschlechterung einer Herzinsuffizienz, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Appetitlosigkeit, oft auch depressive Verstimmung. Die Rotterdam-Studie konnte prospektiv zeigen, dass bei subklinischer Hyperthyreose durchschnittlich nach zwei Jahren das Risiko für Demenz vom Alzheimer-Typ deutlich steigt. Das höchste Risiko wiesen Patienten mit niedrigem TSH und positivem TPO-Antikörper-Nachweis auf" Zitat aus der vorher genannten Seite
    --> oder wie soll ich das ganze nun interpretieren?
    Bei einem TSH von um die 1 geht es mir so schlecht, das die freien werte dann erst gerade über der Norm hängen.
    Was also machen?
    bei mir ist der TSH total supprimiert und fT3 unf fT4 liegen gerade mal bei 40-50 Prozent. Also lieber gut leben mit supprimiertem TSH oder TSH um 0.5-1 und an Alzheimer sterben? Da geht die meinen bei den meisten unserer Ärzte wohl weit auseinander....
    Was denkt ihr?
    lg
    ulli

  3. #3
    Barbara J.
    Gast

    Standard RE: Steht ich also kurz vor Alzeimer? ;-))

    Hi Yvonne und Hi Ulli!
    Unter Mitwirkung von Thybon und einem TSH im 0,000 Bereich liest man sowas und ich denk mir dann auch: "Na toll, was mag da noch kommen?" Ich bin auf Thybon angewiesen - das ist Fakt. Ich überlege ob ich diese Studie an Merck schicke und dort um Aufklärung/Stellungnahme bitte.
    LG, Barbara

  4. #4
    Barbara J.
    Gast

    Standard Ist bei mir schon fast soweit :-)))

    Quatsch Quatsch - nicht bei Merck sondern bei Henning.
    LG, Barbara

  5. #5
    Ulli G.
    Gast

    Standard Man sollte Aufklärung fordern....

    >unterstütze Dich gerne Barbara!
    ich habe ja jetzt auch seit 7 Monaten das L-Thyroxin ausgereizt und bei 225 war dann End, fT4 knapp unter der Norm und fT3 noch ziemlich unten und es ging mir nicht gut. Nach Reduktion auf 212.5 war TSH auch noch supprimiert und fT4 von 1.76 auf 1.7 runter, entsprechend auch das fT3 wieder runter.
    Nach Überlegungen und Posten hier, habe ich mich nun entschlossen, LT zu reduzieren und Thybon anzufangen und siehe da, schon mit 5 mcg fühle ich mich geistig fitter und wacher.
    Wenn man dann solche Sachen liest und den Endo hört (Prof. Gärtner: suppr. TSH= erhöhtes Mortalitätsrisiko ohne die freien Werte zu beachten!) weiß man gar nicht mehr, was man denken soll?
    Lg
    Ulli

  6. #6
    Thomas
    Gast

    Standard Leben ist JETZT

    Hi Ulli,
    tja, geht in die Richtung Pest oder Cholera...
    Aber ich glaube, deiner Meinung zu sein (wenn ich das mal zwischen den Zeilen interpretiere): ich bin jetzt Mitte 30 und wenn ich die Wahl habe, jetzt durchs Leben zu schleichen oder vielleicht in 25 Jahren Alzheimer zu kriegen, dann würde ich wohl zweiteres wählen, wobei das ja nicht mal sicher ist. Also was solls - ich versuch halt, mich in der Gegenwart wohl zu fühlen, ohne allerdings Raubbau zu betreiben. Wenn ich jetzt meinen TSH runter bringe und in 10 Jahren trotzdem Krebs kriege oder vom Laster überfahren werde, ärgere ich mich zusätzlich noch tot :-)
    VG - Thomas

  7. #7
    Renate R.
    Gast

    Standard RE: Leben ist JETZT

    Hallo Thomas,
    ich gebe Dir vollkommen Recht, lieber heute gut leben denn wir wissen alle nicht was später kommt. Wir sollten jeden Tag genießen.
    In diesem Sinne
    Lg Renate

  8. #8
    Barbara J.
    Gast

    Standard Sarkastisch wie immer...

    Hallo Thomas!
    Hast Du schon einmal jemanden mit fortgeschrittener Demenz/Endstadium erlebt oder gepflegt? Oder nur im Fernseher zugesehen? Dann würdest Du so nicht argumentieren. Demenz "befällt" beileibe nicht nur Menschen jenseits der 85. Ich versuche auch jetzt gut zu leben - möchte dies aber natürlich auch noch im Alter tun. Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn ich gesundheitsmäßig nicht auch an morgen denke...
    LG, Barbara

  9. #9
    Ulli G.
    Gast

    Standard RE: Leben ist JETZT

    >Hi Thomas,
    mal wieder ein herzerfrischender Beitrag, DAnke!!!
    ich selber lebe wohl auch lieber im Jetzt und nehme alles war, was weiß ich, was in 30 jahren ist, ob ich meine Rente oder das, was davon übrig ist, noch erlebe....
    lg
    Ulli

  10. #10
    Barbara J.
    Gast

    Standard RE: Man sollte Aufklärung fordern....

    Hi Ulli!
    Hab Deine "Entwicklung" mitverfolgt:-)
    Thybon ist auch klar angesagt bei Dir.
    Ich mußte damals mit initial 1,25 µg einschleichen. Jeder Krümel mehr schießt mich unter die Decke:-)
    Ich bin mittlerweile bei 10 µg angekommen, dabei wird es wohl bleiben.
    Ich habe an Henning gemailt.
    Das Ergebnis werde ich dann hier asap einstellen.
    LG, Barbara

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