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Thema: Starke Entzugssymtomevon Antidepressiva (Doxepin )

  1. #1
    Werner
    Gast

    Standard Starke Entzugssymtomevon Antidepressiva (Doxepin )

    Hallo
    Habe vor 3 wochen aufgehört doxepin (antidepressiva) zu nehmen,das ich fast 3jahre durgehend genommen habe, ohne viel erfolg.Ich glaube eher das hat meinem körper und meinem gehirn total geschadet das doxepin ,wie ich im internet nachlesen konnte,das es zu den starken beruhigungsmitteln gehört,ähnlich wie diazepan valium,obwohl es ein antidepressiva ist,wird es oft bei alkohol und drogenentzug eingesetzt.
    Mir geht es sehr schlecht . Teilweise Stromgefühle den ganzen rücken entlang, krämpfe den ganzen rücken ,zittern am ganzen körper innerlich und äußerlich ,hitzegefühl ,sehr starke benommenheit ,starke kopfschmerzen,die augen kriege ich fast nicht mehr auf,torkele wie total benebelt mit geschlossenen augen durch die gegend ,muß mich teilweise beim laufen abstützen mit krummen rücken ,und krämpfen ,und schwankendem körper.Viel wasser lassen ,alle halbe stunde ,teiweise depressionen,schlafe fast gar nicht mehr zeiweise unruhe und starke erregung ,wie bei einem serotoninsyndrom .
    Das einzigste was in den 3 wochen nach absetzen von doxepin weggegangen ist ,sind sind die magen-darm-schmerz-gefühle.
    Können all solche symtome auch von der sd,oder von den sd-hormonen kommen,oder kommtes tatsächlich alles vo doxepin und dem entzug davon.
    Was kann man da machen um die eventuellen entzugssymtome zu milden. Den körper entgiften .vitamine nehmen ?
    Da meine hormoneinstellung warscheinlich auch noch nicht in ordnung ist,weiß ich nicht ob die beschwerden nun tatsächlich vom doxepin-entzug ,oder auch von der hormoneinstellung kommt ,oder aber ich die hormoneinstellung nicht hinbekommen ,weil ich ja gleichzeitig dieses doxepin ja schon jahrelang nehme .
    Wie kann mann es schaffen mehrere wochen ohne doxepin auszukommen und nicht doch wieder wenn man es nicht mehr aushalten kann ,es doch wieder zu nehmen.
    Es wurde mir schon geraten ,wenn es nicht mehr auszuhalten ist mit alkohol zeitweise zu überbrücken.
    Mit ein zwei bier ,oder mit einem glas wein ,das wäre besser ,als wieder die
    psycho-pillen zu nehmen.vor allen dingen bei sehr sehr starken erregungszuständen ,wäre alkohol besser als wieder Doxepin.
    Darf man ohne SD ,den etwas bier oder mal ein glas wein nehmen ?
    Habe fast das ganze lebenlang kaum mal alkohol getrunken.
    Nochmal die Frage gibt es irgend etwas ,womit man den Körper von den Psychopharmaka schneller entgiften kann ,vitamine oder braucht das nach 3 jahre langer einnahme von doxepin alles seine zeit .
    Wäre für informationen dankbar ,ich glaube ich kann nur von doxepin warnen es so lange einzunehmen ,ob es aber stimmt ,ob es alles nur von Doxepin kommt kann ich nicht beweisen. Solche vielen und starken Symtome hatte ich vor 3 jahren ohne Antidepressiva (Doxepin ) nie gehabt . Es ist die hölle ,kaum noch lebenswert.
    Viele Grüße
    Werner

  2. #2
    HeikeH.
    Gast

    Standard RE: Starke Entzugssymtomevon Antidepressiva (Doxepin )

    mesch werner, das ist ja bitter das alles zu lesen :-(
    leider kann ich dir auch nicht sagen was nun woran liegt....
    entzug, sd einstellung, einfach keine nerven mehr.............
    fühl dich einfach mal gedrückt (falls du magst)
    und versuche es auszuhalten :-/
    und alkohlo ohne sd ist kein problem! allerdings sollten keine leberschäden vorhanden sein (auch das kann bei langjähriger medi einnahme vorkommen)
    aber ich denke 1-2 bier oder wein werden auch dabei nicht sooooo schlimm sein!
    nur sei vorsichtig, dass es nicht mehr wird, wenn es dann hilft gegen die massiven beschwerden die du hast!
    was hat denn der doc der das antidepri verschieben hat dazu gesagt???
    oder warst du noch nicht mit den beschwerden beim arzt?
    man kann doch jemanden nicht so fallen lassen, jedem drogensüchtigen oder alkoholiker wird beim entzug doch auch geholfen!?
    da würde ich mich mal hinterklemmen.........
    vielleicht kann man in einer klinik, die mit entgiftungen erfahrung hat, helfen
    daumendrück das du das überstehst!
    ganz liebe grüße an dich und deine familie
    Heike

  3. #3
    sabin
    Gast

    Standard komisch

    Hallo werner!
    Mit antidepressiva ist das so eine sache. nicht jeder mensch reagiert gleich auf antidepressiva. ich bin kein freund von aponal (doxipin), da es immer erstes mittel der wahl von hausärzten ist, die sich nicht so gut auskennen. ( die meisten patienten kamen oft mit dieser medikation zu uns)doxepin hat was von einer großen marke viele benutzen es weil es ein altes bewährtes medikament ist und die neuen mitunter viel besseren medikamente noch sehr kritisch beäugt werden.
    ich habe leider deine bisherigen einträge nicht richtig verfolgt und kann dir aktuell nur raten deine sd-werte erneut hier rein zu setzen.
    irgendetwas scheint in deinem stoffwechsel absolut nicht zu funktionieren.
    aponal sediert nur in der anfangszeit und wirkt später aufhellend. eine typische, eigentlich IMMER auftretene nebenwirkung von doxepin ist massive gewichtszunahme und es wundert mich dass du dies nicht erwähnst. das heißt für mich dass dich der wirkstoff nicht erreicht hat, es auch das falsche mittel ist oder aber etwas an der dosierung nicht stimmte. gab es andere versuche mit anderen medikamenten? es wundert mich auch ,dass dein arzt dir sooo lange das medikament verschrieben hat trotz verschlechterung deiner symptomatik.
    ich möchte hier jetzt nicht öffentlich ins detail gehen und weitere fragen stellen, wenn du magst kannst du mich gern anschreiben. ist jetzt auch etwas spät um strukturiert vorzugehen. vielleicht gibt es für dich neue ansätze in einem persönlicherem rahmen. alles gute und vielleicht bis bald! gute nacht sabin

  4. #4
    Anne
    Gast

    Standard RE: Starke Entzugssymtomevon Antidepressiva (Doxepin )

    >Hallo
    >Habe vor 3 wochen aufgehört doxepin (antidepressiva) zu nehmen,das ich fast 3jahre durgehend genommen habe, ohne viel erfolg.Ich glaube eher das hat meinem körper und meinem gehirn total geschadet das doxepin ,wie ich im internet nachlesen konnte,das es zu den starken beruhigungsmitteln gehört,ähnlich wie diazepan valium,obwohl es ein antidepressiva ist,wird es oft bei alkohol und drogenentzug eingesetzt.
    >Mir geht es sehr schlecht . Teilweise Stromgefühle den ganzen rücken entlang, krämpfe den ganzen rücken ,zittern am ganzen körper innerlich und äußerlich ,hitzegefühl ,sehr starke benommenheit ,starke kopfschmerzen,die augen kriege ich fast nicht mehr auf,torkele wie total benebelt mit geschlossenen augen durch die gegend ,muß mich teilweise beim laufen abstützen mit krummen rücken ,und krämpfen ,und schwankendem körper.Viel wasser lassen ,alle halbe stunde ,teiweise depressionen,schlafe fast gar nicht mehr zeiweise unruhe und starke erregung ,wie bei einem serotoninsyndrom .
    >
    >Das einzigste was in den 3 wochen nach absetzen von doxepin weggegangen ist ,sind sind die magen-darm-schmerz-gefühle.
    >Können all solche symtome auch von der sd,oder von den sd-hormonen kommen,oder kommtes tatsächlich alles vo doxepin und dem entzug davon.
    >Was kann man da machen um die eventuellen entzugssymtome zu milden. Den körper entgiften .vitamine nehmen ?
    >Da meine hormoneinstellung warscheinlich auch noch nicht in ordnung ist,weiß ich nicht ob die beschwerden nun tatsächlich vom doxepin-entzug ,oder auch von der hormoneinstellung kommt ,oder aber ich die hormoneinstellung nicht hinbekommen ,weil ich ja gleichzeitig dieses doxepin ja schon jahrelang nehme .
    >
    >Wie kann mann es schaffen mehrere wochen ohne doxepin auszukommen und nicht doch wieder wenn man es nicht mehr aushalten kann ,es doch wieder zu nehmen.
    >
    >Es wurde mir schon geraten ,wenn es nicht mehr auszuhalten ist mit alkohol zeitweise zu überbrücken.
    >Mit ein zwei bier ,oder mit einem glas wein ,das wäre besser ,als wieder die
    >psycho-pillen zu nehmen.vor allen dingen bei sehr sehr starken erregungszuständen ,wäre alkohol besser als wieder Doxepin.
    >Darf man ohne SD ,den etwas bier oder mal ein glas wein nehmen ?
    >Habe fast das ganze lebenlang kaum mal alkohol getrunken.
    > Nochmal die Frage gibt es irgend etwas ,womit man den Körper von den Psychopharmaka schneller entgiften kann ,vitamine oder braucht das nach 3 jahre langer einnahme von doxepin alles seine zeit .
    >
    >Wäre für informationen dankbar ,ich glaube ich kann nur von doxepin warnen es so lange einzunehmen ,ob es aber stimmt ,ob es alles nur von Doxepin kommt kann ich nicht beweisen. Solche vielen und starken Symtome hatte ich vor 3 jahren ohne Antidepressiva (Doxepin ) nie gehabt . Es ist die hölle ,kaum noch lebenswert.
    >Viele Grüße
    >Werner
    Hallo Werner,
    habe im SD-Forum von Deinem Problem gelesen, kenne mich mit Antidepressiva ein bißchen aus. Meine Frage nun, hast Du das Mittel nach 3 Jahren von heute auf morgen abgesetzt und wieviel hast Du jeden Tag eingenommen?
    Man muß Antidepressiva, wie alle Medikamente dieser Sparte langsam ausschleichen, die Dosis von Woche zu Woche reduzieren um keine Entzugserscheinungen zu bekommen. genauso wie man sie langsam einschleicht, siehe SD-Hormone.
    Wenn Du sie abrupt abgesetzt hast, können Deine Probleme wirklich von da kommen, zusammen mit der SD, welche ja wohl auch nicht mehr richtig eingestellt ist, eben weil Dein ganzer Stoffwechsel aus den Fugen geraten ist. Gehe zum Arzt oder nimm das Medikament wieder ein, vielleicht nicht mehr so viel wie vorher und dann schleich es ganz langsam aus, je langsamer umso sicherer, damit Du das was Du jetzt durchmachst nicht noch einmal ertragen mußt. Von Alkohol rate ich Dir in jedem Fall dirngend ab, das ist nun wirklich in diesem Zusammenhang keine Lösung, im Gegenteil, hernach hast Du noch mehr Probleme wie jetzt.
    Gruß Anne

  5. #5
    Susa
    Gast

    Standard RE: Starke Entzugssymtomevon Antidepressiva (Doxepin )

    Hallo Werner,
    hatte ja zu Deinen vorigen Postings zu dem Thema schon mal geschrieben - wie schade, dass es Dir immer noch so schlecht geht!
    >Mir geht es sehr schlecht . Teilweise Stromgefühle den ganzen rücken entlang, krämpfe den ganzen rücken ,zittern am ganzen körper innerlich und äußerlich ,hitzegefühl ,sehr starke benommenheit ,starke kopfschmerzen,die augen kriege ich fast nicht mehr auf,torkele wie total benebelt mit geschlossenen augen durch die gegend ,muß mich teilweise beim laufen abstützen mit krummen rücken ,und krämpfen ,und schwankendem körper.Viel wasser lassen ,alle halbe stunde ,teiweise depressionen,schlafe fast gar nicht mehr zeiweise unruhe und starke erregung ,wie bei einem serotoninsyndrom .
    ----Das klingt ja ganz schön schlimm. Warst Du denn damit jetzt mal beim Arzt? Denn ich denke nach wie vor, dass einiges davon sicher durch die durchs Doxepin durcheinandergeratene Hypophyse so schieflaufen könnte (siehe frühere Postings). Und was z.B. das häufige Wasserlassen angeht, das klingt für mich indem Zusammenhang doch sehr nach einer Störung im ADH-Haushalt (ADH aus dem Hypophysenhinterlappen, hatt ich Dir auch schon zu geschrieben). Du könntest dadurch auch dehydriert sein inzwischen (läuft ja schon eine ganze Weile so) bzw. dadurch auch Mangel an bestimmten Elektrolyten etc. haben, was wiederum auch für einen Teil Deiner Symptome mitverantwortlich sein könnte. Da ist es nicht nur wichtig, ganz viel zu trinken (und zwar nichts zusätzlich entwässerndes wie schwarzen Tee, Kaffee oder Alkohol), sondern es gibt da auch spezielle Medikamente, mit denen etwas mehr Wasser im Körper gehalten werden kann oder auch Elektrolytlösungen zum Ausgleich des Elektrolytverlusts. Ich würde also mit Deinen Symptomen ganz dringend mal zum Arzt gehen und das nicht einfach alles so laufen lassen! Es gibt bestimmt irgendwas, was Dir helfen kann, die Entzugszeit zu überbrücken, bzw. womit Du Deinen Körper da etwas unterstützen kannst. Wie gesagt gibt es auch Ärzte, die auf Medikamentenentzug spezialisiert sind, so einen würd ich wirklich mal aufsuchen. Kann sein, dass es auch ohne geht, aber das klingt mir doch danach, als hätte Dein Körper da ganz schön was auszuhalten, vielleicht ist es für Organe etc. nicht so gut, das einfach so laufen zu lassen.
    >Wie kann mann es schaffen mehrere wochen ohne doxepin auszukommen und nicht doch wieder wenn man es nicht mehr aushalten kann ,es doch wieder zu nehmen.
    ---bloss jetzt nicht wieder damit anfangen, das ist gar nicht klar, wie Dein Körper darauf reagieren würde, wo er sich jetzt schon ein bisschen entwöhnt hat! Und wenn es so schwer ist, dann bitte wirklich dringend mal zu einem Medi-Entzugs-Spezialisten!
    >Es wurde mir schon geraten ,wenn es nicht mehr auszuhalten ist mit alkohol zeitweise zu überbrücken.
    ---Bloss nicht! Gar nicht klar, welche Wechselwirkungen es da geben könnte. Und: Alkohol wirkt auch entwässernd, das wäre bei Deinem großen Wasserverlust jetzt ganz schlecht. Und bei Deinen Symptomen könnte es auch für einige Organe echt anstrengend sein zur Zeit, daher lieber jetzt nicht die Leber mit Alkohol ärgern. Und vor allem: Da kommst Du womöglich in einen ganz doofen Teufelskreis, wenn Du jetzt quasi Deinen Körper von Doxepin zu Alkohol wechseln lässt - Alkohol trinken ist bei Hashi (so Du nicht zusätzlich mit der Leber zu tun hast, was einige Hashis haben) durchaus okay, aber bitte - egal ob Hashi oder nicht - niemals bewußt zur "Selbstmedikation" einsetzen, da hals Du Dir am Ende noch mehr Probleme auf, als Du jetzt hast.
    > Nochmal die Frage gibt es irgend etwas ,womit man den Körper von den Psychopharmaka schneller entgiften kann ,vitamine oder braucht das nach 3 jahre langer einnahme von doxepin alles seine zeit .
    ---3Jahre sind sicher eine lange Zeit, das kann gut sein, dass es eine Weile braucht, aber: Ich bin nicht sicher, dass Du es einfach nur abwarten solltest, vielleicht braucht Dein Körper auch dringend was zur Unterstützung (s.o.), und es gibt Ärzte, die darauf spezialisiert sind, bitte such Dir da doch mal Hilfe! Was das ADH angeht und eventuelle Medikamente zum Ausgleich des Wasserverlusts: Das können Endokrinologen. Frag doch mal den Endo, bei dem Du wegen Deiner SD bist.
    Wünsche Dir einen kompetenten Arzt, der Deinen Entzug begleitet und dass Dein Leben für Dich bald wieder auch schönere Seiten hat (Hilfe suchen, durchhalten, dann wird das schon wieder werden!,
    Liebe Grüße,
    Susa

  6. #6
    Maria aus Österreich
    Gast

    Standard RE: Starke Entzugssymtomevon Antidepressiva (Doxepin )

    Hallo Werner!
    Meine Meinung zu Deiner Sache:
    1. Finger weg von Alkohol! Das ist keine Lösung, im Gegenteil. Damit schaffst Du Dir schneller ein weiteres Problem, als Du glaubst.
    2. Nach 3jähriger Einnahme von Antidepressiva: hast Du diese plötzlich, von heute auf morgen abgesetzt? Wenn ja, keine gute Entscheidung. Du musst sie GANZ LANGSAM ausschleichen. Stromstossartige Gefühle sind Entzugserscheinungen. Gib Dir und Deinem Körper nach so langer Einnahmezeit wenigstens 2-3 Monate Zeit zum ausschleichen. Mein Vorschlag wäre, alle paar Wochen die Dosis zu halbieren bis Du nur mehr alle 3 Tage einen Krümel nimmst. Dann erst Auslassversuch starten.
    Ich habe nur 5 Monate Antidepressiva genommen und habe 4 Wochen zum ausschleichen gebraucht, weil ich ansonsten so ne Art Stromstoss-Schwindel bekam. Von daher denke ich, dass Du mindestens 2 bis 3 Monate zum Ausschleichen brauchen wirst.
    Mehr kann ich Dir im Moment leider nicht raten. Aber bitte lass die Finger von Alkohol und lass Dir viel Zeit beim Absetzen der Psychopharmaka.
    Alles gute und gib dich nicht auf!
    Liebe grüsse
    Maria

  7. #7
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    Standard AW: RE: Starke Entzugssymtomevon Antidepressiva (Doxepin )

    Hallo,
    ich habe Doxepin nur ca 4 Monate genommen und seit ca. 4 Wochen langsam weniger genommen und seit gut einer Woche nehme ich gar keine mehr.
    Und mir geht es richtig schlecht. Ich schlafe ganz schlecht und unruhig, bekomme heulkrämpfe, fühle mich alleine.
    Bin auch seit ca. 2 Monaten in Behandlung und meine Psyhotherapeutin sagt, das diese Sachen hauptsächlich nur das Absetzen der Pillen kommen.
    Ich weiss auch nicht, wie lange der Zustand andauert und ob das von alleine wieder weggeht. Weiss das jemand???
    Hoffe das es bald besser wird, den so ist es kaum zum aushalten. Hatte die Dinger genommen, um die schlechte Stimmung nach dem Tod meiner Mutter beser zuertragen. Hätte ich das vorher gewusst, wie es mir beim Absetzen geht, hätte ich mir genau überlegt, ob ich so Pillen nehmen.
    Manu

  8. #8
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    Standard AW: Starke Entzugssymtomevon Antidepressiva (Doxepin )

    Ich pers�nlich halte �berhaupt nichts von Doxepin. Erst recht nicht im Zusammenhang mit der Behandlung von Depressionen.

    Doxepin ist vorrangig ein trizyklisches Medikament, dass man in der Therapie von Drogen- und Alkoholabh�ngigen einsetzt. Oft wird es gerne auch bei mittelschweren bis schweren Depressionen hergenommen, wenn sonst nichts anderes wirken will und keine ordentliche Diagnose zur Symptomatik der Depression gestellt werden kann (oder sich wahlweise keiner die M�he gemacht hat). Mit verherrenden k�rperlichen Folgen, die manche Therapeuten aber wohl gerne den Patienten auf sich nehmen lassen. In meinen Augen absolut fahrl�ssig!

    Das Gef�hl von Stromschl�gen geh�rt zu den �blichen Symptomen beim "SSRI-Absetzsyndrom". So lautet der Fachbegriff f�r eine Reihe von Symptomen, die durch das Absetzen ausgel�st werden. Dazu geh�ren auch "Brain Zaps" und Magen-Darm-Beschwerden. �blicherweise muss der Patient vor dem Absetzen aufgekl�rt werden.

    Einem Patienten anzuraten Alkohol zu trinken, um die Symptomatik zu �berbr�cken ist eine absolute Frechheit! Zumal, wenn bekannt ist, dass es sich um einen Patienten mit Hashimoto handelt. Nicht wenige Hashi-Patienten leiden immerhin auch an Nierenver�nderungen. Das geht �berhaupt nicht jemanden so etwas anzuraten. Angebrachter w�re es das Medikament teils wieder anzusetzen bei gleichzeitiger Neueinstellung von L-Thyroxin, da Doxepin die SD-Werte beeinflusst. Und dann �ber mehrere Wochen langsam und sehr behutsam auszuschleichen. Wahlweise kann mit Benzodiazepinen �berbr�ckt werden.

    Im �brigen muss nach dem Absetzen von Doxepin LT erh�ht werden.

    Tut mir wirklich extrem leid f�r Dich, dass Du das durchmachen musst. Ich w�nsche Dir viel Kraft!

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