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Thema: Schwangerschaft u. Hashimoto

  1. #1
    Verena
    Gast

    Standard Schwangerschaft u. Hashimoto

    Hallo,
    ich bin 24 Jahre alt u. habe meine Hashimoto seit 12 Jahren. In 1-2 Jahren möchte ich gerne ein Kind bekommen, mache mir aber einige Sorgen bezgl. Schwangerschaft u. Hashimoto!! Ich habe gelesen, daß man Schwierigkeiten haben kann, überhaupt Schwanger zu werden, Fehlgeburten können auftreten u. Behinderungen!! Hat jemand mit Erfahrungen mit einer Schwangerschaft??
    Wenn man während der Schwangerschaft regelmäßig seine Werte kontrollieren läßt, braucht man dann keine Angst vor Komplikationen bezgl. Mangel beim Kind haben??
    Ich mache mir wirklich ziemliche Gedanken. Mit meinem Magen habe ich starke Beschwerden: Refluxösophagitis, ziemlich oft Durchfall u. Tabletten helfen absolut nicht u. seit neustem habe ich auch noch lt. Dr. eine Neurodermitis (Augen, Achsel u. Kniekehle). Ich habe einfach Angst, daß mit dem Kind dann irgendwas sein könnte. Vielleicht mache ich mir ja auch viel zu große Gedanken. Wäre toll wenn Ihr mir ein paar Ratschläge geben könntet.
    Danke
    Verena

  2. #2
    Heike H.
    Gast

    Standard RE: Schwangerschaft u. Hashimoto

    >Hallo,
    >
    >ich bin 24 Jahre alt u. habe meine Hashimoto seit 12 Jahren. In 1-2 Jahren möchte ich gerne ein Kind bekommen, mache mir aber einige Sorgen bezgl. Schwangerschaft u. Hashimoto!! Ich habe gelesen, daß man Schwierigkeiten haben kann, überhaupt Schwanger zu werden, Fehlgeburten können auftreten u. Behinderungen!! Hat jemand mit Erfahrungen mit einer Schwangerschaft??
    >Wenn man während der Schwangerschaft regelmäßig seine Werte kontrollieren läßt, braucht man dann keine Angst vor Komplikationen bezgl. Mangel beim Kind haben??
    >Ich mache mir wirklich ziemliche Gedanken. Mit meinem Magen habe ich starke Beschwerden: Refluxösophagitis, ziemlich oft Durchfall u. Tabletten helfen absolut nicht u. seit neustem habe ich auch noch lt. Dr. eine Neurodermitis (Augen, Achsel u. Kniekehle). Ich habe einfach Angst, daß mit dem Kind dann irgendwas sein könnte. Vielleicht mache ich mir ja auch viel zu große Gedanken. Wäre toll wenn Ihr mir ein paar Ratschläge geben könntet.
    >
    >Danke
    >
    >Verena
    Hallo Verena,
    ja hashis haben da so ihre schwierigkeiten, denn eine schlecht eingestellte SD-hormonlage macht langfristig auch probleme beim weibl. hormonstoffwechsel.
    darum muss beim kinderwunsch alles optimal durch die ärzte abgeklärt werden.
    die gefahr einer fehlgeburt ist bei hashi und guter einstellung kaum größer als sonst z.b. bei einer unterfunktion der SD.dein vorteil ist das wissen um deine erkrankung und du kannst dich ausführlich vorab informieren.ich habe hashi und einen gesunden Jungen, jedoch war meine schwangerschaft problembeladen, da ich von der erkrankung keine ahnung hatte,ich kann jedoch auch nicht 100%ig sagen
    ob ich damals schon hashi hatte, aber ich denke ja.du könntest z.b. schon mal die alten beiträge zu ss+hashi/sd erkrankungen im forum von prof. hotze lesen-
    erreichst du von hier aus wenn du unter andere foren "SD-Forum" anklickst oder unter www.schilddruesenforum.de.
    mein sohn hat eine große allergiebereitschaft, die er nicht von uns geerbt hat,
    viele gesundheitliche probleme sind auch umweltbedingt- leider ist nicht alles auszuschließen, aber eine gute vorsorge und info, läßt so denke ich, das risiko kleiner werden.
    wie du ja schreibst bist du mit so einigen "nebenerkrankungen" auch geschlagen-wie die meisten die hilfe in foren suchen- dafür das hashi nichts macht, kenne ich durch die beiträge betroffener schon viele leute mit hashi und diversen anderen beschwerden, wo oft kein zusammenhang mit hashi gesehen wird.
    sieht dein arzt/e da bei dir zusammenhänge?
    hast du einen arzt der sich mit hashi gut auskennt?
    wenn du schon mit 12 erkrankt bist wie ist deine entwicklung verlaufen?
    wie groß ist deine SD noch?
    wie sind deine blutwerte?
    wenn du mir antworten würdest fänd ich toll- falls du es nicht öffentlich willst kannst du mir auch direkt mailen.
    alles gute für dich
    v.l.g. heike aus dortmund

  3. #3
    Kirsten
    Gast

    Standard RE: Schwangerschaft u. Hashimoto

    >Hallo,
    >
    >ich bin 24 Jahre alt u. habe meine Hashimoto seit 12 Jahren. In 1-2 Jahren möchte ich gerne ein Kind bekommen, mache mir aber einige Sorgen bezgl. Schwangerschaft u. Hashimoto!! Ich habe gelesen, daß man Schwierigkeiten haben kann, überhaupt Schwanger zu werden, Fehlgeburten können auftreten u. Behinderungen!! Hat jemand mit Erfahrungen mit einer Schwangerschaft??
    >Wenn man während der Schwangerschaft regelmäßig seine Werte kontrollieren läßt, braucht man dann keine Angst vor Komplikationen bezgl. Mangel beim Kind haben??
    >Ich mache mir wirklich ziemliche Gedanken. Mit meinem Magen habe ich starke Beschwerden: Refluxösophagitis, ziemlich oft Durchfall u. Tabletten helfen absolut nicht u. seit neustem habe ich auch noch lt. Dr. eine Neurodermitis (Augen, Achsel u. Kniekehle). Ich habe einfach Angst, daß mit dem Kind dann irgendwas sein könnte. Vielleicht mache ich mir ja auch viel zu große Gedanken. Wäre toll wenn Ihr mir ein paar Ratschläge geben könntet.
    >
    >Danke
    >
    >Verena
    Liebe Verena!
    Ich möchte Dir keine Angst machen, aber viele Hashimoto-Mütter haben Kinder ganz ohne Schilddrüse bekommen. Es ist sehr sehr wichtig, dass Du Deine Blutwerte mindestens alle 2 Monate kontrollieren läßt und Deine Hormone wirklich täglich einnimmst! Wichtig wäre auch, dass Du kein zusätzliches Jod zu Dir nimmst, auch wenn die Ärzte das während der Schwangerschaft empfehlen. Das Jod soll den Zerstörungsprozeß der Schilddrüse u. U. beschleunigen. Eine normale Jodzufuhr mit der Nahrung reicht völlig aus. Ich spreche leider aus eigener Erfahrung, denn ich bin auch ein "Hashi" und meine Tochter kam ganz ohne Schilddrüse zur Welt. Wenn Du magst, kannst Du mich gerne mal anrufen oder anmailen: wosniack@die-schmetterlinge.de Telefon: 0201-8718451 täglich ab 14:00 Uhr!
    Viele liebe Grüße
    Kirsten

  4. #4
    Anke Nussholzel
    Gast

    Standard RE: RE: Schwangerschaft u. Hashimoto

    Hallo zusammen!
    Mich würde es sehr freuen, wenn ihr weiterhin über das Forum in Kontakt bleibt. So kann ich als MB-Schwangere auch einiges dazulernen.
    Lieber Gruß, Anke Nussholzel

  5. #5
    hanna
    Gast

    Standard RE: Schwangerschaft u. Hashimoto

    hallo verena,
    ich kann dich, was meine erfahrungen angeht, einfach nur beruhigen.
    ich habe hashimoto wahrscheinlich in zusammenhang mit meiner ersten schwangerschaft bekommen, hatte danach so die typischen symptome einer unterfunktion, ohne dass ich deswegen zum arzt gegangen bin, ich habe mich zeitweise aber ganz schön gequält, im nachhinein, auch magenbeschwerden, müdigkeit, antriebslos.
    schwanger bin ich trotzdem problemlos geworden.
    erkannt wurde hashimoto bei einer blutkontrolle anfang der zweiten schwangerschaft, ich habe dann mit l-thyroxin angefangen, es ging mir aber in der schwangerschaft so gut, dass ich kaum eingesehen habe, wieso ich mit solcher wichtigkeit diese tabletten nehmen soll (habe es aber gemacht). jod habe ich auch bekommen, 100er tabletten, habe ich damals genommen, soll man ja nicht unbedingt, ich habe aber nichts negatives gemerkt.
    ich hatte zu beginn antikörper um die 500, nach der schwangerschaft waren die bei 130. meinem kleinkind geht es sehr gut, die schilddrüsenwerte sind in ordnung.
    leider ging es mir nach der stillzeit wieder extrem schlechter, antikörper sind bei 1000, l-thyroxin nehme ich nun auch 100, statt 50 wie in der schwangerschaft, es ist wohl so, dass diese autoimmunkrankheiten hinterher einen schub auslösen, weil das immunsystemberuhigende progesteron nicht mehr da ist. dieses hormon schützt ja auch das kind und vor fehlgeburten.
    sind denn deine schilddrüsen- und weiblichen hormonwerte in ordnung?
    dann klappt bestimmt alles problemlos!
    ich drück dir die daumen!
    alles gute hanna

  6. #6
    Emi
    Gast

    Standard RE: Schwangerschaft u. Hashimoto - Zusatzstress ?(Vorsicht: Roma

    Liebe Verena und Alle miteinand,
    ich (43,w)heiße Emi und ich lese auch schon länger still und heimlich, was alles da läuft. Jetzt kann ich nicht mehr meine Pappen halten, ich muß es einfach loszuwerden. Es ist meine Erfahrung mit Hashi,(und noch PCP, MS, Colitis ulzerosa)und Schwangerwerden und sonstiges.Aber zuerst eine Riesendanke von mir an alle, die es bisher mitmachten. Es hat mir sehr viel geholfen.Ich bin sowieso der Meinung, das gemeinsam sind wir stärker als einsam...
    Das ich Hashi habe, weiss ich seit 97. Damals war ich in eine grosse persönliche (Beruf, Urspungsfamilie, Eigenfamilie, Partnerschaft und egzistenziell.
    Schon meine Kindheit war nicht so rosig, aber das wusste ich nicht so sehr, weil nicht soviele Erinnerungen gehabt habe.Während der Pubertät ist eine Machtkampf habe ich geführt gegen meine alleinstehende, weil verlassene und schon damals schwer alkoholkranken Mutter.Ich musste mit 13 J praktisch ihre Rolle übernehmen, weil ich hatte eine 4-jährige Schwester, die sehr unter der Scheidung und die Folgen gelitten.
    Deshalb finde ich es wichtig, weil sie heute gesund und hat 2 wunderschöne Kinder, allein mit die Zähne und öftere Gürtelrose am Gesicht hatte wärend ihren Pubertät Probleme, wenn ich aus dem Haus war.
    Ich hatte mit 17 Zwölffingergeschwür und rauchen, trinken angefangen mit 18 J.AB-Pille geschluckt.10 kg zugenommen in der kürzeste Zeit von 6 Wochen, ob ich Basketball gespielt habe.Ich hatte oft Selbsttötungsgedanken und Depressionen.
    Dann von Zuhause abbauscht und als Krankenschwester gelernt. Ich war immer sehr fordernd und kritisch mit jedem.Auch mit mir selbst.Mit 21 Abtreibung.Danach Autounfall und 1 Eierstock entfernt, weil eine geplatzte Zyste geblutet hat.
    Ab diese Zeitpunkt hatte ich Probleme, schwanger zu werden und es behalten.Meine erste Ehe ist daran zerbrochen, ich habe meinen Mann zu Tode sekiert. Er wollte keine Spermiogramm machen lassen und bis dahin wollten die Ärzte auf Infertilität nicht untersuchen.Psoriasis am Gesicht und bd Ellenbogen. Durch Zufall merke ich es, weil es während der Schwangerschaft weggeht, dass mit E-Vitamin und fleischlose Diät verschwindet. Mene Mutter bekommt am Kopf. Sie verliert ihre Haare und hat Gelenkschmerzen.3mal habe ich das Baby verloren,je zwischen 6-12. SW.Nach einem Gehörsturz als Zufalldg kommt Multiple Sklerose raus. Ich hatte vorher Kribbeln und Taubgefühl mal da mal dort, aber hatte damit kein Problem... Scheidung, neue Mann, neue Schwangerschaft. 14 Woche alt geworden, danach verloren.Mutter-Tochter Kampf geht weiter, obwohl geografisch sehr weit bin.
    Mit 32 J ist meine Regel ausgeblieben, Gyn-Arzt sagte, dass Eierstock ist müde, es ist verzeitige Altern.Beziehung kaputt, Trennung. Neue Mann, neue Schwangerschaften, (3)keine gelungen.Mutter sagt, ich habe mich mit AB-Pille und Abtreibung kaputtgemacht.Kinderwunsch Ambulanz-ich habe dort gearbeitet- hat nicht besonderes gefunden, aussen sehr hohe Prolaktine und grenzwertige TSH(damals war bis 5 ok.) Stimulation gemacht, es hat ergeben eine Normbefund.Die Schwangere haben Prednisolon und noch was fehlt hat bekommen(Antiprolaktine, Antitestosterone, Eierreifer, Gelbkörper oder Follikelhormone). Während des Wartens habe ich viele persönlich kennengelernt und sie haben vieles erzählt. Sie waren echt unter Leistungsdruck.Genauso war ich auch.
    Während dessen ständig Eheprobleme (Gewalt), Berufsprobleme, Kränkeln, Rheuma-PCP.Mit 32 J angefangen monatlich Gürtelrose am Kreuz. Danach ständige Durchfall, Schmerzen, blutig. Colitis ulzerosa.Kurz vor OP-Termin bin beschwerdenfrei.Mit 36 J wache eines Tages nach Übersiedlung, Arbeitsplatzwechsel und eine Riesenstreit so auf, dass ich halbseitig gelehmt bin. Ich hatte Kopfweh am Abend und 2-14 Tage früher Drehschwindel. Kardiologe sagte, es ist kein Problem, am Herz habe ich nichts.Seither stand in der Betreuung eine Frauenberatungsstelle, für Misshandelte.
    Arbeitslosigkeit, Selbstrehabilitation und war alles Paletti.Nur keine Frieden. Gewichtszunahme, Haarausfall, Frieren...Ich habe das Rauchen abgewöhnt,versucht menschenwürdig kommunizieren, Fachliteratur gelesen: Gordon Thomas, Alice Miller,Linda Adams haben mir viel geholfen, Gewalt zu erkennen und vermeiden. Anne W.Schaef und Harriet G.Lernen und Ruth m. Raffaeli (Wenn die Liebe zu Hölle wird-Eine zerstörerische Beziehung erkennen und ihr entkommen) haben mir zum eine freie Frau gemacht. In einige SHG (PCP,MS, UNGEWOLLT KINDERLOS) habe ich an meinen Problemen gehackelt. Unmengen von Fertilitätsbücher gelesen.Ich habe meine Schwester zu Mitmutterschaft überredet, weil mitterweile nach 2 Hysteroskopien das Fehlen von Gebährmutterschleimhaut (Ashermann-Syndrom)
    festgestellt wurde.Sie hat dann es nach eine Gewaltakt abgelehnt und sagte, dass unser Ehe ist nicht geeignet zu Kind.Ich habe sie gehasst. Dann kommt mein Mann mit eine Findelkind, die wir dann in Pflege nehmen wollten. Die Dauerarbeitslosigkeit meines Mannes und seine Vorwurfshaltung gegen seine Eltern und meine problematische Beziehung zu Mutter brachte dem begutachtende Psychiater zu Meinung, wir sind nicht geeignet.Dann habe ich Studien gefunden, die feststellen, dass nach i.v. Versuche diejenige, wo eines oder beides Persönlichkeitsstörungen haben, werden nicht oder nicht so schnell schwanger. Wer dann doch, dort nach 3 Jahren erneut angeschaut waren die Beziehungen kaputt oder schon längst getrennt oder schwere Psychosen ausgebrochen. Sie habe es festgestellt, dass nach scheinbar intakte Beziehungen und doch körperliche Störungen eigentlich ein Schutz darstellen. Eine von der Parntner ist sozusagen instabil und nach Belastung (Kind in der Beziehung und die Rollenwechsel, weiter die Belastung durch die Versorgung des Kindes) können die Waage im Umsturz bringen. Oder das Fass zum Überlaufen.
    Mein Mann geht auf Montage, ganze woche nicht zuhause. Geld habe ich keine, Arbeiterlaubnis auch nicht...Dann doch gelingt, habe ich eine Job und da habe ich aufgelebt.Ich habe ein richtigen Plan gemacht, wie ich leben werde und nach Maslows Bedürfnispyramide eruiert, was alles möchte ich in 6 Monaten, 2 Jahren und 5 Jahren erreichen.

  7. #7
    Emi
    Gast

    Standard RE: Schwangerschaft u. Hashimoto - Zusatzstress ?(Vorsicht: Roma

    Kind war nicht dabei aber Gesundheit und Job. Ich hatte ständige Blutarmut, Müdigkeit Übergewicht trozt Laufens und Appetitlosigkeit, Schwindelanfälle und Puls mit 45-50, was ich an meiner Training zugeschrieben. Schwermut mit zeitweise Selbsttötungsgedanken.Schwitzen in der NAcht, Gyn sagt es ist Wechsel.(Wie immer alles, was ich gesagt und gehabt habe...)Kurzfristig lebe ich auf, 3 Monatenjob, danach Kündigung, Ehekrach. Damals hat mein Internist der Verdacht geschrieben wegen hohe Senkung, TSH von 5,4 und US_Befund:kleiner und aufgelockert, T4: o.96, ASO 206, dass ich Hashi habe. Ich wollte keine Hormone schlucken, ich habe Jod genommen.Ich las über Naikan und mache eine Woche, she, was alles läuft um mich.
    Konflikt- und Zeitmanagemant,Selbstbehauptung, Kommunikation, Autogenes Training gelernt, New Age und Tibet Musi angehört, neue Job, Selbständigkeit...
    Wunderschön abgenommen.Prolaktin OK. mit Dostinon, weil ich hatte schon jahrelang Mastopathie und las, dass es eine Vorzimmer für Brustkrebs.SD Szinti sagt: normgross und euthyreoid, keine Zeichen auf Bereicherung oder Mängel.Ehemann arbeitet, Finanzen scheinen in Ordnung kommen.
    In 99 wurde mein Mann gerichtlich aus der Wohnung verbannt
    Streitige Scheidung, er will nicht. Eheberatung. Zirkus. Zunahme(10 kg/1 Monat und das bei Appetitverlust!), Haarausfall, Regelstörungen,Schwindel usw.
    TSH.7,4, Senkung hoch, Blutzucker spinnt. Ja, das war auch immer dazu, Zuckerbelastung positv, nie rechtzeitig zurückgangen und war über 160 nach eine Stunde. Das wusste ich schon seit 20 Jahren (Grossmutter, Tante an Spätfolgen -Mehrfachamputation, Nierenversagen, Erblinden-von Diabetes gestorben).
    Mein Mann macht eine Art von Selbstpsychotherapie und kommt als neue Mensch zurück. Ich mache meine 2. Naikan-Woche, alles ist wunderschön.Alles Eitel und Wonne... (TSH: 4,57, schlank, rank und rundherum glücklich, belastbar bis zum tgl 12-14 Stunde Einsatze in der Hauskrankenpflege)Dann zieht zurück in der Wohnung, ohne darüber geredet und gemeinsam entschieden haben.Streiten, Angst, Dauerstress...
    Es fangt wider an.Zunehmen, Infektanfälligkeit, Müdigkeit, Schwindelanfälle, Frieren, Haare usw.
    Kommt bekannt vor?
    Meine Mutter(64) hat mitterweile gar keine Haare mehr, trinkt, raucht kaum, schaut aus wie eine Stier mit Mondgesicht.Hat schwere Depressionen, steht tagelang nicht auf.Ihre Psori schlechter als eh und je...
    Meine kann ich immer zum Verschwinden bringen mit Vit E (tgl 200)
    (Ja, meine Cusine hat es schon mit 9 J gehabt am Unterkörper, wie sind mutterliche seits verwandt)
    Im Vorjahr flüchte ich von Zuhause vor der Wutanfälle meines Mannes. Obwohl er es nicht will, immer wenn er das Gefühl hat, verlassen zu werden, dann flippt aus. Ich lebe in ständige Angst und Anspannung.Ich will die Scheidung und ziehe aus, zu eine Frischbekannte, der genauso deppert wie ich war.Aber reich, wie später es sich herausgestellt.Ich glaube, ich liebe ihm. Nach genauen hinschauen sehe ich, dass ich doch mein Mann liebe(?) oder abhängig bin, weil mitterweile auch darüber gelesen.
    Im August 2000 mein Mann seine 1. Naikan-Woche absolviert und ein fantastische Änderung eingetreten bei ihm.Leider ich wolte mit ihm nicht mehr zu tun haben damals. Er hat mit fast getötet, der Polizei hat mich aus der Wohnung gerettet und fluchtartig verlassen.
    Wenn ich in Okt.2000 entdecke, dass für mein Freund nur eine Anhängselrolle erfüllen sollte, bekomme ich panische Angst.Ich lebe bei ihm, und nehme Kontakt zu mein Mann auf. Darauf werde ich krank: Eiterige Nebenhöhlenentzündung, Schindel, Herzrasen, absolute Unbelastbarkeit. Augenbraunen, Scham- und Achselhaarausfall.Ich wende mich an eine Wechselforum und sie schicken mich mein SD untersuchen lassen.Ich kann nicht 5 Stufe rauf, obwohl im Sommer noch Halbmarathon gelaufen.Nach 6 Wochen trozt Appetitlosigkeit 12 kg zugenommen.Frieren,Ersticken,Asthmaanfälle (das ist neu), Blutarmut, Nagelbettentzündungen am laufendem Band (6 mal in 2 Monaten), lange Krankenstand, Kündigung.TSH:4,4o.Diplomarbeit.
    Ich suche im Net und finde Euch. Ich lese alles und kann es nicht mehr leugnen.Lasse mich nach meine Vorstellung untersuchen und es kommt heraus, dass US: klein aber homogen, TSH: 4,15, Prolaktin wider sehr hoch, bin nicht im Wechsel nur im Dauerstress.Endlich akzeptiere ich es, dass es doch Hashi und schlucke Thyrex. Jetzt kann ich aufstehen und geht es besser.
    Das ganze Blabla ist nur das, dass ich bin überzeugt, dass wir uns zu tode sorgen und bringen unsere Immunsystem zum durchdrehen.Am ende weist nicht mehr, wer Freund, wer Feind ist. Buch dazu-super, kann mann viel Lachen darüber und kann erfahren, wie man/frau erfolgreich alt wird und länger jung bleibt.
    Ich glaube, es würde jedem helfen, es zu verstehen, wie das Ganze funktioniert.
    Robert M. Sapolsky: Warum Zebras keine Migräne krigen-Wie Stress dem Menschen krank macht.
    Dann noch eine Site, was nicht gerade Hashi, aber doch:
    http://www.morbusbasedow.de/Psyche.html
    Kennt Ihr? Was hält ihr davon?
    Oder von eine kollektive Datensammlung, damit andere Hashis nicht jahrzentelang herumirren. Forschung wird nur dann finanziert, wenn die Ergebnisse einen grossen und reichen Absetzmarkt sichern für die Pharmakonserne.
    Ich danke Euch allen und sorry, wenn ich zu nahe getreten...
    Gute Besserung und bitte, ärgere Euch nicht...(leicht gesagt...)
    Liebe Grüße,
    Emi

  8. #8
    Christina
    Gast

    Standard RE: Schwangerschaft u. Hashimoto

    >Hallo,
    >
    >ich bin 24 Jahre alt u. habe meine Hashimoto seit 12 Jahren. In 1-2 Jahren möchte ich gerne ein Kind bekommen, mache mir aber einige Sorgen bezgl. Schwangerschaft u. Hashimoto!!
    Hallo! Ich (38) habe seit 30 Jahren Hashimoto und habe zwei gesunde Kinder zur Welt gebracht (‘93 und ‘96). Damals wußte ich gar nicht, das ich Schwierigkeiten haben konnte, schwanger zu werden. Man muß in der Schwangerschaft unbedingt die Tabletten nehmen und regelmäßig zu Kontrolle gehen. Mach Dich keine Sorgen!

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