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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Selen > erfolgreich bei Autoimmunerkrankungen?



Lara
23.09.03, 09:49
Hallo liebe Forumsteilnehmer,
endlich, nach vielen "schrecklichen " Wochen fühle ich mich wieder besser. Mit Einverständnis meiner behand. Ärzten (Endo und Hausarzt) wage ich einen 2. medikamentösen Therapieversuch. Seit 1 Woche sind meine SD- Werte im oberen Normbereich und ich durfte die Dosierung von 40mg/tgl Thiam. auf 30mg/tgl. reduzieren. Die Betablocker schleiche ich nun langsam aus. Eigentlich wollte ich heute wieder zur Arbeit gehen, aber am Samstag bildeten sich, nach einem Spaziergang, an beiden Fersen Hämatome. Außerdem leide ich immer noch unter starken Knöchel- bzw. Unterschenkelödemen. Heute wurden die Gerinnungswerte bestimmt. Ergebnis bekomme ich morgen Nachmittag. Hat jemand von Euch eine ähnliche Erfahrung gemacht?
An dieser Stelle möchte ich allen im Forum danken. Obwohl ich mich nicht so oft beteiligt habe, habe ich die Diskussion doch tägl. verfolgt und ihr alle habt mir sehr geholfen, diese Zeit zu überstehen.
Mein Hausarzt hat mir die Einnahme von "Selen" empfohlen. Wer von Euch hat diese Therapie schon versucht?
Herzliche Grüsse und nochmals "DANKE"
Lara

Bettina
23.09.03, 13:19
Hallo Lara,
Selen wird den Antioxidantien zugerechnet und soll u.a. entzündungshemmend wirken. Meines Wissens ist die Wirkung noch nicht wissenschaftlich belegt, es gibt aber Hinweise darauf, daß die Einnahme von Selen hilfreich sein kann bei MB. Ich selbst habe hochdosiertes Selen von meiner Augenärztin (Augenklinik Uni Essen, dort läuft eine Selen-Studie, allerdings im Zusammenhang mit Hashimoto) empfohlen bekommen, und zusammen mit einem ganzen Paket von Maßnahmen hat es geholfen.
Grüße
Bettina

Tamara
23.09.03, 15:38
Hallo Lara,
ich hoffe, mein Wissensstand ist noch einigermaßen aktuell.
Ich nehme Selen wegen meiner EO, allerdings erst seitdem mir die Schilddrüse komplett entfernt wurde, da Selen die Umwandlung von fT4 zu fT3 fördert. Dies könnte wiederum die Symptome bei einer vorhandenen Überfunktion verschlechtern, sprich die Überfunktion "anstacheln".
Mir ist bisher nur bekannt, daß Selen hauptsächlich bei aktiver EO verwendet wird.
Solltest Du Selen einnehmen wollen, dann empfehle ich Dir Natriumselenit (z.B. Cefasel), da daß wohl besonders gut aufgenommen wird. Und nicht gemeinsam mit Vitamin C einnehmen!
Ich hoffe, Dir ein wenig geholfen zu haben.
Liebe Grüße
Tamara
>Hallo liebe Forumsteilnehmer,
>
>endlich, nach vielen "schrecklichen " Wochen fühle ich mich wieder besser. Mit Einverständnis meiner behand. Ärzten (Endo und Hausarzt) wage ich einen 2. medikamentösen Therapieversuch. Seit 1 Woche sind meine SD- Werte im oberen Normbereich und ich durfte die Dosierung von 40mg/tgl Thiam. auf 30mg/tgl. reduzieren. Die Betablocker schleiche ich nun langsam aus. Eigentlich wollte ich heute wieder zur Arbeit gehen, aber am Samstag bildeten sich, nach einem Spaziergang, an beiden Fersen Hämatome. Außerdem leide ich immer noch unter starken Knöchel- bzw. Unterschenkelödemen. Heute wurden die Gerinnungswerte bestimmt. Ergebnis bekomme ich morgen Nachmittag. Hat jemand von Euch eine ähnliche Erfahrung gemacht?
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>An dieser Stelle möchte ich allen im Forum danken. Obwohl ich mich nicht so oft beteiligt habe, habe ich die Diskussion doch tägl. verfolgt und ihr alle habt mir sehr geholfen, diese Zeit zu überstehen.
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>Mein Hausarzt hat mir die Einnahme von "Selen" empfohlen. Wer von Euch hat diese Therapie schon versucht?
>
>Herzliche Grüsse und nochmals "DANKE"
>
>Lara
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Beate G.
23.09.03, 19:35
Hallo Lara,
ich nehme auch selen (cefasel 100) hauptsächlich wegen meiner augen und mir hilft es auch. Allerdings muss ich auch auf die ernährung achten (nicht soviel fett, kein alkohol etc.), sonst ist der augeneffekt bei mir leider dahin.
hatte bei tsh=0 üf-symptome ab 200 µg.
derzeit normales tsh und jetzt habe ich bei 200 µg keine üf-symptome.
Mit 100 µg täglich hatte ich noch nie Probleme.
lg beate