Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Seit ihr privat versichert?
Hallo,
würde mich mal interessieren, ob die meisten hier privat versichert sind oder Zusatzversicherungen haben?
Bin "leider" in einer gesetzlichen KK und überlege, noch etwas abzuschließen. Bisher besteht nur der Verdacht auf Hashi, denke aber schon, ich bin betroffen, und sehe erhebliche Kosten auf mich zu kommen. Viele NEMs
werden ja, wie ich hier gelesen habe, gar nicht von den gesetzlichen KK übernommen. Wie macht ihr das?
LG
Milla
Hallo milla,
Da wird es wohl mit dem Abschluss einer Zusatzversicherung zu spät sein. Außer zu akzeptierst den risikoausschluss oder hohe Zusatzbeiträge.
Wie wir das machen: Zahlen!
Bisher besteht nur der Verdacht auf Hashi, denke aber schon, ich bin betroffen, ....
Wenn du einen Antrag für eine PKV unterschreibst, musst du benennen bei welchen Docs du während der letzten 5 Jahre warst.
Diese Infos werden von dem med. Dienst der Vers. angefordert.
NUR wenn diese Arztberichte dich in quasi völlig gesundem Licht erscheinen lassen, hast du eine Chance auf eine einigermaßen bezahlbahre PKV.
Sonst droht Ablehnung oder hohe Aufschläge. D.h. musst du selbst entscheiden, ob das klappen kann ?!
PKV hat nebem NEM natürlich auch den Vorteil immer die Laborwerte zu bekommen, die man gerade braucht oder will (also auch Exoten).
Und Termine gibt's auch sofort ggf. nach Ende der Sprechstunde oder am Samstag !
Ich bin schon lange in einer PKV und habe damals schon Hashi und meinen Heuschnupfen angegeben. Das ging ohne Probleme. Für mich sieht es so aus das ich nicht wieder zurück in eine gesetzliche KV kann und daher muss ich sehen das ich Geld zurücklege um im Alter weiterhin die hohen Beiträge zahlen zu können. Bei der gesetzlichen KV hast Du das Problem nicht.
Ich habe einen Vertrag mit einer recht hohen Selbstbeteiligung von 3000 Euro pro Jahr, ich sammel also meine Rechnungen und reiche es erst ein wenn ich über diese Summe komme.
Das war nur einmal so nach einer grösseren Zahnbehandlung. Ansonsten liege ich immer darunter.
Sicher bekommt man dann alle Werte die man möchte, aber ich habe die Erfahrung gemacht das man auch gerne mehr an Untersuchungen durchläuft als nötig....es wird ja bezahlt und die Ärzte wollen ja auch verdienen....man muss also mitdenken und sehen was wirklich sinnvoll ist.
Um schneller an Termine zu kommen muss man aber auch die PKV raushängen lassen....ich sitze meist genauso lange im Wartezimmer wie andere, nur die Patienten mit dem grösseren Ego gehen gleich durch....die treten dann aber auch entsprechend auf....ich mag das nicht und warte dann eben.....also der rote Teppich ist nicht incl., dabei habe ich die höchste Absicherung die es gibt und zahle auch eine schöne Summe jeden Monat....
Müsste ich mich heute neu entscheiden würde ich in der GKV bleiben und eine Zusatzversicherung abschliessen. Sonderleistungen oder häufigere oder exotische Blutwerte kann man auch einmal privat abrechnen, das wäre bei mir unter dem Strich immer noch günstiger.
Danke, Yeti und Angela, für eure Infos. Ich möchte nicht wechseln, sondern evt. nur eine Zusatzversicherung.
Yeti, du hast eine pn.
Hallo allerseits!
Ich habe dazu eine Frage. Man kann sich doch nur privat versichern wenn man genug verdient oder? Andernfalls hat man doch gar keine Chance da reinzukommen selbst wenn man wollte oder?
Ich habe dazu eine Frage. Man kann sich doch nur privat versichern wenn man genug verdient oder? Andernfalls hat man doch gar keine Chance da reinzukommen selbst wenn man wollte oder?
In die PKV kommt man als Selbstständiger, Freiberufler, Beamter oder Student. Arbeitnehmer und Angestellte dürfen sich privat versichern, wenn ihr Bruttoeinkommen die Versicherungspflichtgrenze übersteigt. ;)
Ich bin schon lange in einer PKV und habe damals schon Hashi und meinen Heuschnupfen angegeben. Das ging ohne Probleme.
Das würde heute mit 100% nicht mehr so klappen, da die Versicherungen HT als AIT so wie Rheuma werten (Du kannst auch mit HT nicht Polizist/Beamter werden!)
Für mich sieht es so aus das ich nicht wieder zurück in eine gesetzliche KV kann und daher muss ich sehen das ich Geld zurücklege um im Alter weiterhin die hohen Beiträge zahlen zu können.
Nicht ganz korrekt, man kann auch in den günstigen Basistarif wechseln, den die PKV als Pflicht vorhalten müssen (für jeden Doc immer noch besser, als das was die ges.Kassen erstatten !)
... alle Werte die man möchte, aber ich habe die Erfahrung gemacht das man auch gerne mehr an Untersuchungen durchläuft als nötig....
Ja ein wenig mitdenken muss man schon, mündiger Bürger eben. Ähnlich wie beim Ölwechsel ...... (sonst machen sie dir das Öl mit der "Goldkante" rein)
Um schneller an Termine zu kommen muss man aber auch die PKV raushängen lassen....ich sitze meist genauso lange im Wartezimmer wie andere, ...
Das geht doch auch ganz smooth am Telefon ohne Stress, mit dem 1.Klasse Ticket in die Holzklasse sitzen würde ich nicht, schließlich bezahlst du dafür das der Service besser ist.
Müsste ich mich heute neu entscheiden würde ich in der GKV bleiben und eine Zusatzversicherung abschliessen. Sonderleistungen oder häufigere oder exotische Blutwerte kann man auch einmal privat abrechnen, das wäre bei mir unter dem Strich immer noch günstiger.
Och der Doc hat eigentlich auch immer ein länger offenes Ohr und Sonderleistungen "läppern" sich schnell: 90€ für eine Vollblutbestimmung je Wert, 60€ für eine Packung Cefasel 300, und und und ...
In die PKV kommt man als Selbstständiger, Freiberufler, Beamter oder Student. Arbeitnehmer und Angestellte dürfen sich privat versichern, wenn ihr Bruttoeinkommen die Versicherungspflichtgrenze übersteigt. ;)
Hallo, aber angenommen man ist "Freiberufler" und verdient aber dennoch wenig dann kann man sich doch dennoch nicht privat versichern oder? Da muss man doch auch einen bestimmten monatlichen Mindestbetrag bekommen oder? Ärzte sind doch auch Freiberufler und die sind auch nur privat wenn sie genug verdienen.
Soweit ich weiss...falls sich mittlerweile nicht geändert hat, ist es so das man als Selbstständiger, wenn man vorher in der gesetzlichen KV war, auch freiwillig dort Mitglied bleiben kann oder sich privat versichern kann....Du hast die Wahl ! Auch bei geringem Einkommen.
Wenn Du unter der Beitragsbemessungsgrenze verdienst, berechnet die Gesetzliche nach dem Einkommen den Beitrag, der Privaten ist es egal was Du verdienst. Da machst Du einen Vertrag und wählst welche Versorgung Du möchtest.
Bei der gesetzlichen musst Du dann jährlich Dein Einkommen angeben und dann werden die Beiträge angepasst.
Wählst Du die private KV und bleibst selbstständig, kommst Du nicht zurück in die gesetzliche KV !!! Nur wenn Dein Einkommen überwiegend aus einer nichtselbstständigen Arbeit kommt kannst Du wieder zurück.
So etwas wird im Zweifelsfall vom BUND der Renternversicherung geprüft mit einem Statusfeststellungsverfahren.
@Yeti Ich habe noch nie 90 Euro für einen Blutwert bezahlt und oft wunderte ich mich zu Anfang wie wenig manche Leistungen kosten ! 20 Euro für eine Beratung beim Arzt, 75 Euro habe ich für eine SD Punktion unter Ultraschall bezahlt, 75 Euro für Röntgen nach einem Bänderriss....da zahle ich beim TA mehr....
Im Alter sind die Beiträge der PKV auf alle Fälle teurer aus die der GKV. Das sollte man nicht vergessen und auch ein Wechsel....wenn man denn die Bedingungen erfüllt...geht nur bis Mitte 50. Danach ist es so gut wir unmöglich nochmal zurück in die GKV zu kommen.
Sabinemoto
27.04.12, 11:28
Das würde heute mit 100% nicht mehr so klappen, da die Versicherungen HT als AIT so wie Rheuma werten (Du kannst auch mit HT nicht Polizist/Beamter werden!)
....aber sicher kann man auch mit HT Beamte/er werden.
....aber sicher kann man auch mit HT Beamte/er werden.
Würde das jetzt auch nicht so pauschal sagen.
Mich hat z. B. keiner gefragt - als ich angefangen habe, hatte ich es noch nicht (zumindest noch keine Diagnose), für den Beamten auf Lebenszeit hat man sich die erneute Untersuchung komplett geschenkt.
Das kommt auf den Bereich an.
Polizisten werden da bspw. genauer geprüft, weil bei ihnen insbesondere die gesundheitliche Dienstfähigkeit gewährleistet sein muss. Da wäre Hashi durchaus ein Problem.
Bei einem Sachbearbeiter könnte das wiederum anders aussehen, sofern seine geistige Dienstfähigkeit davon nicht betroffen ist.
Letztendlich kommts auch auf den Amtsarzt an, wie der das sieht. ;)
In der PKV kommt dasselbe Problem, je nachdem, was die für einen Arzt da sitzen haben.
Der eine Arzt bewertet das so, der Andere wiederum so.
Ich wurde mit meinen Vorerkrankungen fast vollständig angenommen und zahle wegen UF einen Zuschlag.
Na super... ich will ja aus der Sch... Debeka raus, mal schaun, ob ich mit einem Aufschlag zu rechnen hätte.
Bevor du da rausgehst, würde ich es erst mal bei einem anderen Versicherer probieren und schauen, zu welchen Bedingungen er dich aufnehmen würde. ;)
Hallo, stimmt es, dass man bei einem KV Wechsel die KV wissen will bei welchen Ärzten man die letzten Jahre war und dann von denen Diagnosen erfragen?
Was ist denn bei Fehldiagnosen die ein Arzt gestellt hat? Muss man dann beweisen, dass man das nicht hat oder ist man dann der Dumme?
Es ist ja oft so, dass Ärzte leichtfertig alle möglichen Diagnosen aufschreiben und man sich hinterher fragt was das soll.
Und angenommen man muss bald die KV wechseln wäre es dann ein Fehler wenn man vorher noch Diagnostik betreibt die womöglich größere Krankheiten zeigen könnte? Angenommen man fürchte man könne irgendwas haben wie zum Beispiel was Genetisches sollte man sowas dann lieber undiagnostiziert lassen weil man sich mit einer Diagnose zu sehr schaden würde?
Normal wollen die "nur" die letzten 5 Jahre wissen, wenn da nix war, kann es schon klappen.
Und rufen dann jeden einzelnen Arzt an bei dem man in den letzten 5 Jahren war? Was ist wenn man die nicht mehr alle weiß?
Oder was ist wenn ein Arzt eine unbestätigte Diagnose auf die Rechnung schreibt? Ich habe zum Beispiel offiziell ADHS obwohl das nie getestet wurde.
Der Arzt hat es einfach auf die Rechnung geschrieben weil ich gefragt habe ob Symptome von mir zu ADS passen und er meinte ja und ich sollte halt mal
Ritalin nehmen um zu sehen was dann passiert. Ich hab das Ritalin aber nie genommen weil mir das zu heikel war. Jedenfalls stand dann auf der Rechnung ADS.
Ist das nicht ein Hammer? Man kann doch nicht mit solchen Diagnosen einfach zu leichtfertig umgehen. Aber wenn die einmal auf einer Rechnung stand die dann
an die PKV geht dann haben die das ja bei sich im Computer stehen.
Ich habe wie gesagt meine Vorerkrankungen angegeben und auch das, was in den letzten 5 Jahren so gemacht wurde. Ich hab die Ärzte angegeben, die die Diagnosen gestellt haben.
Daraufhin musste ich aktuelle Berichte zu den Vorerkrankungen einreichen. Dabei war es wiederum egal, bei welchem Arzt.
Das bezog sich auf die aktuellen Vorerkrankungen, aber auch auf das Gallensäureverlustsyndrom, was bei mir bereits weg war.
Da musste dann belegt werden, dass es weg ist.
Arghs, hat grad mit dem Zitat nicht geklappt.
Bin mal gespannt, wie hoch der Aufschlag ausfällt, mein Versicherungsfritze ist grad dran.
Fragen die wirklich bei jedem Arzt an, oder z. B. nur beim Hausarzt?
Bei mir wurde soweit ich weiß kein Arzt angefragt. ;)
Sind Sie froh, dass Sie gesetzlich versichert sind. Die Kosten sind relativ gering. Schilddrüsenhormone kosten ca. 15 Euro pro Quartal.
Die privaten Krankenversicherer nehmen keine Hashimoto Patienten an. Wenn Sie Hashimoto im Antrag von dem Versicherungsmakler nicht eingetragen bekommen, weil dieser einen Abschluß machen möchte, werden Sie, spätestens wenn die pkv sich durch die Entbindung der Ärtze von der Schweigepflicht zu ihrer Erkrankung geäußert haben, gekündigt!
sternchen76
24.09.12, 19:59
Hallo,
muss doch mal meinen Senf dazu geben.
Ich wurde mit der Diagnose Hashi in die private KV ohne Aufschlag aufgenommen (hatte aber auch mehrere Angebote eingeholt. gab auch Versicherungen, die einen Aufschlag bis zu 100% wollten).
Ebenso wurde ich in 2 Bundesländern problemlos verbeamtet (erst Ref, dann Anstellung in einem neuen Bundesland). Mittlerweile auch auf Lebenszeit. Im Schuldienst muss ich auch geistig viel leisten, meine Eignung dazu hat niemand wegen Hashi angezweifelt.
Ich wurde mit der Diagnose Hashi in die private KV ohne Aufschlag aufgenommen
Glückwunsch ! :good:
Ebenso wurde ich in 2 Bundesländern problemlos verbeamtet
Nochmal Glückwunsch, das klappt beileibe nicht überall so einfach. "Schwein" gehabt ;)
Ich könnte mich privat versichern mache es aber nicht.
Zum, einen wird das teuer im Alter und zum anderen hatte ich ehrlich gesagt noch nie ein Problem eine Verordnung bzw. einen Arzttermin nicht zu bekommen. Was aber vermutlich am Wohnort liegt. Nah an Düsseldorf gibt es noch genügend Ärzte.
Und die Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten ist mir auch was wert.
Ich hab mich noch nie schlechter als Privatpatienten behandelt gefühlt.
Zudem habe ich seit vielen Jahren für meinen Mann und mich ein Sparbuch angelegt wo jeden Monat 120 € überwiesen werden für zusätzliche Arzt/Medikamentenkosten oder Einzelzimmer im Krankenhaus.
Zum einen reicht das völlig aus und was nicht benötigt wird ist unser.
Ich kann auch nur jedem empfehlen in der GKV zu bleiben und eine Zusatzversicherung abzuschliessen oder etwas für Sonderausgaben beiseite zu legen.
Die Ärzte haben meist Dollarzeichen in den Augen wenn man als PKVler da ankommt.
Mittlerweile rede ich beim Doc mehr darüber, daß ich alles selbst bezahlen muß, da ich eine hohe SB von 2600 Euro habe (da sonst horr.Monats Beitrag) und kein sehr hohes Einkommen, daß ich eben nicht zu den reichen PKVlern gehöre, als über meine Symptome:eek:
Wenn ich das nicht mache, werde ich durch irsinnige Apparate & Untersuchungen geschleust, die mir dann horrende Rechnungen bescheren.
Einzig bei meiner Allgemeindoc bekomme ich Rechnungen von 90,- geradezu billig!! Sonst darf ich nämlich gleich mal 300-600 hinlegen pro Konsultation, grade bei Fachärzten.
Kleines Beispiel:
Neue Gyn, ich sage brav meine Sprüchlein bezüglich der finanziellen Situation und daß ich NUR zur gesetzlichen Vorsorgeuntersuchung komme.
So, Summa Summarum incl. Laborkosten durfte ich 700,- Euro berappen :bad:
(bei meiner alten Doc waren es höchstens 250,-, die Neue hat alles abgerechnet, was in diesem Zusammenhang nur ging!!!)
Soviel zum Thema PKV.
Die PKV ist nur gut, wenn man weiß, man wird immer mehr als genug Geld haben umd die Beiträge bezahlen zu können.
Dessen kann man sich aber z.B. als Freiberufler nicht sicher sein.
Bei mir hat sich die Situation aufgrund der Wirtschaftslage in den letzten 10 Jahren so verschlechtert, daß für mich die PKv sich letztlich nicht als gut erwiesen hat.
Außerdem versuchen die PKV sich vor dem Zahlen zu drücken, wo sie nur können.
Ich habe , wenn ich mal was einreiche, immer Kämpfe mit denen bezügl. der Kostenübernahme.
Das gleiche höre ich auch dauernd von anderen PKVlern.
Mein Vater ist wegen Lungenkrebs lange im KH gewesen und meine Mutter hat noch nach seinem Tod mit der PKV streiten müssen über die Kosten, die dort entstanden - unwürdig!!
Dabei hat mein Vater fast 900,- monatl. Beiträge berappt!
Bei Abschluß der PKV wird aber vom Versicherungsvertreter vollmundig verkündet : ja, das wird alles übernommen"
LG dags"
Ich kann auch nur jedem empfehlen in der GKV zu bleiben und eine Zusatzversicherung abzuschliessen
Das ist deine private Meinung, die nicht für jeden richtig sein muß. Außerdem gilt Zus.Vers. meist nur für Krankenhausbehandlung.
Die Ärzte haben meist Dollarzeichen in den Augen wenn man als PKVler da ankommt.
Das ist zum Teil leider richtig. D.h. man muß sich selbst etwas im Umfeld auskennen um ggf. unsinnige Dinge auch kompeten ablehnen zu können.
Für gänzliche Medizinlaien ist die PKV daher IMHO nichts, es sei denn Geld spielt gar keine Rolle (solls ja auch geben).
Mittlerweile rede ich beim Doc mehr darüber, daß ich alles selbst bezahlen muß,....
Das ist im Prinzip OK, sollte aber nicht zuviel Zeit verschlingen.
Wenn man einen GKV Basisvertrag hat (1.0 GOÄ), muß man vor der Behandlung mit dem Doc ja auch darüber sprechen (meist kein Problem).
Die PKV ist nur gut, wenn man weiß, man wird immer mehr als genug Geld haben...
So ist es leider, die PKV ist nichts für Ahnungslose mit zu wenig Geld in der Tasche.
Klingt hart, ist aber wie im Flieger, First-Business-Holzklasse.
So ist es leider, die PKV ist nichts für Ahnungslose mit zu wenig Geld in der Tasche.
Klingt hart, ist aber wie im Flieger, First-Business-Holzklasse.
Wie meinst Du das?
Ich schrieb es schon, ich bemerke keinerlei Unterschied bei meinen Ärzten. Ich bekomme sehr schnell Termine. Ich warte nicht lange im Wartezimmer, ich bekomme verordnet was nötig ist und was ich möchte.
Das mit sowas wie fliegen zu vergleichen klingt höhnisch.
Ich schrieb es schon, ich bemerke keinerlei Unterschied bei meinen Ärzten. Ich bekomme sehr schnell Termine. Ich warte nicht lange im Wartezimmer, ich bekomme verordnet was nötig ist und was ich möchte.
Das glaub' ich nicht. Das fängt doch schon mit Rabattverträgen der GKV Versicherungen in der Apotheke an. Du bekommst nur was DIE wollen.
Wartezeiten ?! Probier mal in Ballungszentren z.B. einen MRT Termin zu bekommen. GKV = 3-4 Wochen Wartezeit. PKV = heute noch oder Morgen ?
Das mit sowas wie fliegen zu vergleichen klingt höhnisch.
Nein, nur ehrlich. Die meisten Docs sagen ja auch mit Recht: Die medizinische Versorgung bleibt die gleiche (z.B. das Röntgengerät), aber der Service ist für mehr Geld eben besser (Privatwartezimmer, schneller Termin, mehr Gesprächszeit, ...).
Eben wie beim Fliegen. Alle kommen nur von A nach B, aber mit besserem Service für mehr €s.
Außerdem finde ich es OK, wenn mein Doc sagt: Die Sprechstunde ist offiziell um 18 Uhr zu Ende, kommen Sie als priv. Pat. bleibe ich für Sie eben mal länger, oder er kommt am Samstag extra nochmal für einen Termin rein.
Schließlich ist er ein klein wenig noch selbständiger Unternehmer.
Solange mein Arzt das Dingens Kreuzchen auf's Rezept macht bekomme ich das was er oder ich will. Bisher klappt das gut.
Ein MRT bekomme ich bei Radprax in Düsseldorf innerhalb von 5 Tagen. Beim letzten konnte ich am nächsten Tag kommen.
Mir reicht das völlig.
Hallo Yeti,
Die Sprechstunde ist offiziell um 18 Uhr zu Ende, kommen Sie als priv. Pat. bleibe ich für Sie eben mal länger, oder er kommt am Samstag extra nochmal für einen Termin rein
ECHT!????
Also ich bin schon sehr lange Privatpatient, habe jedoch weder nach 18 Uhr Termine, noch samstags (!!!) welche bekommen! Bin ich vielleicht nicht "strange" genug?
Fragende Grüße
Wolfsfrau
@all,
zum Thema zurück:
ich bin schon lange privat versichert, zahle aber dennoch alle Untersuchungen und Laborwerte zum Thema Hashimoto selbst (also ohne Abrechnung bei der Kasse). Derzeit rechnet sich für mich das noch, da ich ganz lange schon keine Rechnungen an die PKV gegeben habe und somit die Rückzahlungen nicht viel niedriger sind, als die Rechnungen.
Zu den Vorzügen:
ja, ich bekomme bestimmt etwas schneller einen Termin (jedoch mit Sicherheit nicht so übertrieben, wie Yeti es darstellt... auch ich habe schon drei Wochen auf einen MRT Termin gewartet).
Aber, ich warte genau wie alle anderen im gleichen Wartezimmer (der Doc, der sich dieses "Privatpatientenwartezimmer" ausgedacht hat, hat für mich einen an der Klatsche...), komme immer der "normalen" Reihenfolge dran und bestehe auch nicht auf Sonderbehandlung (auch wenn ich diese teuer bezahle!). Auch habe ich noch nicht feststellen können, dass sich Ärzte aufgrund meiner Privatversicherung mehr Zeit für mich genommen hätten. Einzig und allein eine Feststellung in Richtung Besserbehandlung konnte ich letztes Jahr machen: die Radiologin, die mir das Szintigramm verweigert hat, hat sich nach dem Blick auf meine "Krankenakte", sehr schnell bei mir entschuldigt und mir angeboten, die Kosten für den durchgeführten Ultraschall nicht zu berechnen (ich war ja schließlich nicht zum US, sondern zur Szinti angemeldet und den US hat sie ungefragt vorgenommen).
Zu dem Thema Besserbehandlung im Krankenhaus allerdings muss ich sagen, dass mein Mann (gesetzlich versichert mit Zusatzversicherung)eine supertolle Behandlung genossen hat, bei der ich fast neidisch hätte werden können (Einzelzimmer auf Privatstation, Chefarzt-OP, hervorragende Leistungen der Schwestern und Pfleger, alleine das Zimmer war schon der Knaller... und der Doc war super auf Zack).
Also die Zusatzleistungen lohnen sich in meinen Augen auf jeden Fall.
Sollte ich mich mal erneut privat versichern lassen, würde aber auch bei mir ein Ausschluss der Übernahme der Kosten aufgrund meiner Hashimoto Erkrankung zuschlagen. Das habe ich erst vor einem Jahr eruieren lassen.
Insofern scheint unsere Krankheit wenigstens bei den Krankenkassen als Kostenproduzent bekannt und sogar anerkannt zu sein.
Herzliche Grüße
Wolfsfrau
Das ist deine private Meinung, die nicht für jeden richtig sein muß. Außerdem gilt Zus.Vers. meist nur für Krankenhausbehandlung.
Das ist zum Teil leider richtig. D.h. man muß sich selbst etwas im Umfeld auskennen um ggf. unsinnige Dinge auch kompeten ablehnen zu können.
Für gänzliche Medizinlaien ist die PKV daher IMHO nichts, es sei denn Geld spielt gar keine Rolle (solls ja auch geben).
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Natürlich ist das meine private Meinung, wie von allen anderen hier auch :tongue:
Zusatzversicherungen gibt es ambulant auch für Zähne und Heilpraktiker.
Wenn man sich im medizinischen Bereich auskennt und das dem Arzt mitteilt und seine unsinnigen kohlemachenden Untersuchungen ablehnt, dann Viel Spaß :biggrin:
Da hatte ich schon 1-2 Streitgespräche , die mit meinem "Auf Nimmer Wiedersehen" Verlassen der Praxis endeten.
Erst mit Androhung der Meldung bei der Ärztekammer wurde dann in einem Fall eine Rechnung etwas "modifizert".
Da haben die gar keinen Bock drauf, daß da so ein Patient kommt und deren Methoden in Frage stellt und ihre schönen Geldeinkünfte bei PKVlern zunichte macht.
Das Problem ist einfach, daß die Ärzte eben -wie viele andere Arbeitende heutzutage auch- nicht mehr so viel verdienen wie früher, ihren Lebensstandard aber halten wollen.
Da müssen die PKVler eben herhalten - mit denen kann mans ja noch machen.
Vor allem, mit denen, die sich nicht gut wehren können.
Ich habe aber keinen Bock, auf meine Kosten den docs die Lebensumstände zu versüßen.
Ich kann (und will) auch nicht zum Ausgleich meiner heutigen geringeren Einkünfte irgendwelche Leute abzocken!
Natürlich gibt es auch immer noch löbliche Ausnahmen von docs die korrekt sind und auch noch ne Berufung haben, wenn auch eher selten.....
VG dags
Das Problem ist einfach, daß die Ärzte eben -wie viele andere Arbeitende heutzutage auch- nicht mehr so viel verdienen wie früher, ihren Lebensstandard aber halten wollen.
Da müssen die PKVler eben herhalten - mit denen kann mans ja noch machen.
Das gilt genauso für Kassenpatienten. Mein Zahnarzt war mal geschockt, als ich bei seiner Urlaubsvertretung war. Er stammelte, dass es ihm leid täte, die drei!!! Löcher übersehen zu haben. Ich :confused: Da wurde doch nur ein Füllung repariert. Er: :eek::redface:
Das glaub' ich nicht. Das fängt doch schon mit Rabattverträgen der GKV Versicherungen in der Apotheke an. Du bekommst nur was DIE wollen.
Wartezeiten ?! Probier mal in Ballungszentren z.B. einen MRT Termin zu bekommen. GKV = 3-4 Wochen Wartezeit. PKV = heute noch oder Morgen ?
Bin Kasse und habe meinen MRT-Termin sogar mal am gleichen Tag bekommen. Einfach lieb bei der Arzthelferin meines Ortho gebettelt. Die hat mir den Termin dann innerhalb von 2 Std. besorgt. Da geht also was, man muss nur die richtigen Register ziehen.
riech.reload
01.10.12, 20:01
Bin Kasse und habe meinen MRT-Termin sogar mal am gleichen Tag bekommen.
dito. zweimal sogar schon, gleiches für andere untersuchungen (röngten, CT, sono). höchstens mal 2-3 tage wartezeit.
und das auch ohne großes register ziehen - allerdings meist als akutfall (ohne not geh ich ja nicht zum arzt, daher auch meist ohne termin). also höchstens mit einem "ich geh hier nicht mehr weg" gesicht ;)
Hollaenderin
02.10.12, 14:29
Bin privat versichert (@silya: Wieso eigentlich Sch...debeka? Ich bin da sehr zufrieden!).
In Bezug auf Wartezeiten (sowohl die Wartezeiten auf einen Termin als auch die Wartezeiten im Wartezimmer) stelle ich keinen Unterschied fest zwischen der Zeit als gesetzlich versicherter Person und jetzt.Jedenfalls keinen gravierenden.
Beim Zahnarzt und beim Phoniater hatte ich allerdings schon ein nicht zu verdrängendes "Abzockegefühl": "So, dann machen wir noch dies und das und jenes und Fräulein Renate macht gleich noch mit Ihnen im Nebenraum den xyz-Test usw usw usw." Da fällt es schwer zu beurteilen, ob das alles wirklich sein muss. Ich weiß als Laie nicht, ob die Krone jetzt UNBEDINGT erneuert werden muss und dabei UNBEDINGT das Material xy benutzt werden sollte oder ob das nur Geldmacherei ist. Tja ...
Bei meiner Gyn war ich 5 Jahre als gesetzlich Versicherte in Behandlung und bei meinem ersten Termin als privat Versicherte (nur Kontrolle, ohne jedes Symptom .... hach, war das eine schöne Zeit ...) legte sie mir vertraulich die Hand auf die Schulter und sagte zu mir, dass wir ja noch niiiiiiiieeeee eine richtig umfangreiche Blutuntersuchung gemacht hätten und ob ich da nicht im Interesse meiner Gesundheit dran interessiert sei ... Jaja, auf der Rechung war übrigens der Urinbehälter (Plastikbecherchen, kennt ihr ja) mit fast 4 Euro verzeichnet :eek:
(Plastikbecherchen, kennt ihr ja) mit fast 4 Euro verzeichnet
In der Apotheke max. 80 Cent. Persönlich abgeholt in der Apo im gleichen Haus, 4€ :_o:
Hollaenderin
02.10.12, 20:27
Wahrscheinlich im 1000er-Pack im med. Großhandel gekauft, wo einer dann umgerechent 7 Cent kostet. Ich glaube, auf der Rechnung waren es dann sogar über 4 Euro. Aber ihre Praxis hat sie schick renovieren lassen. Ungefähr die Hälfte der neuen Kunstledersessel im Wartebereich habe (gefühlt) ich bezahlt ...
Wollte das Thema gerne aufgreifen.
Habe gelesen, dass man mit Hashi nicht Beamter wird?!
Stimmt das denn?
Ich fange nächstes Jahr mein Referendariat an, bin dann Beamter auf Probe.
Danach wollte ich schon gerne "richtige" Beamte sein... und das darf ich jetzt wegen Hashi nicht mehr oder wie?!
Ich wollte mich vor ein paar Monaten zusätzlich versichern lassen, wurde von der Versicherung aber abgelehnt - nicht wegen Hashi, sondern wegen Epilepsie. Lustigerweise haben's mir eine Pflegeversicherung sehr wohl verkauft, wenn auch unter leicht erschwerten Konditionen (ich zahl auch mehr als üblich), aber eine zusätzliche Krankenversicherung krieg ich nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen; dass ich ein ärztliches Attest vorlegen müsste, ist noch das kleinste Übel, aber die Versicherungsprämie wäre extrem hoch, so um die 130 Euro im Monat. Das ist mir einfach zu viel; noch dazu gibt's keine Garantie, dass die Versicherung mich auch nimmt, selbst dann nicht, wenn ich ein Attest meines Neurologen vorlege, dass ich seit zig Jahren anfallsfrei bin. Im Endeffekt hab ich's gelassen und hoffe mal, dass ich im Bedarfsfall genug Geld auf der hohen Kante habe, um mir die Sonderklasse im Spital leisten zu können.
Ich wollte mich vor ein paar Monaten (http://www.autoversicherungfuerfahranfaenger.net) zusätzlich versichern lassen (http://www.kfzversicherungfuerfahranfaenger.net), wurde von der Versicherung (http://www.pkvbasistarif.info) aber abgelehnt (http://www.pkvbeitrag.info) - nicht wegen Hashi, sondern wegen Epilepsie. Lustigerweise haben's mir eine Pflegeversicherung (http://www.pkvtest.biz) sehr wohl verkauft, wenn auch unter leicht erschwerten Konditionen (http://www.pkvwechsel.biz) (ich zahl auch mehr als üblich), aber eine zusätzliche Krankenversicherung (http://www.privatekrankenkassewechseln.net) krieg ich nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen; dass ich ein ärztliches Attest vorlegen müsste, ist noch das kleinste Übel, aber die Versicherungsprämie wäre extrem hoch, so um die 130 Euro im Monat. Das ist mir einfach zu viel; noch dazu gibt's keine Garantie, dass die Versicherung mich auch nimmt, selbst dann nicht, wenn ich ein Attest meines Neurologen vorlege, dass ich seit zig Jahren anfallsfrei bin. Im Endeffekt hab ich's gelassen und hoffe mal, dass ich im Bedarfsfall genug Geld auf der hohen Kante habe, um mir die Sonderklasse im Spital leisten zu können.
Hallo Jehane, die Versicherungsprämie von 130€ ist schon nen ganzes Stück, zumahl man auch nicht weiß ob die einen nehmen. Hast du schonmal wo anders angefragt, um zu gucken ob es vielleicht doch noch eine günstige alternative gäbe?
Viele Grüße
Ich wollte mich vor ein paar Monaten zusätzlich versichern lassen, wurde von der Versicherung aber abgelehnt - nicht wegen Hashi, sondern wegen Epilepsie. Lustigerweise haben's mir eine Pflegeversicherung sehr wohl verkauft, wenn auch unter leicht erschwerten Konditionen (ich zahl auch mehr als üblich), aber eine zusätzliche Krankenversicherung (http://www.krankenkassenbeitraege.com) krieg ich nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen; dass ich ein ärztliches Attest vorlegen müsste, ist noch das kleinste Übel, aber die Versicherungsprämie wäre extrem hoch, so um die 130 Euro im Monat. Das ist mir einfach zu viel; noch dazu gibt's keine Garantie, dass die Versicherung mich auch nimmt, selbst dann nicht, wenn ich ein Attest meines Neurologen vorlege, dass ich seit zig Jahren anfallsfrei bin. Im Endeffekt hab ich's gelassen und hoffe mal, dass ich im Bedarfsfall genug Geld (http://www.tagegeldkonten.de) auf der hohen Kante habe, um mir die Sonderklasse im Spital leisten zu können.
Moin Moin.
Bei mir haben die auch nach jedem noch so kleinen Haken gesucht um die Prämie zu erhöhen.
Habe mich vor 8 Jahren privat versichert,da war ich 38 Jahre alt.
Wegen einer Hodensenkung die bei mir im Alter von 4 Jahren durchgeführt wurde haben die die Prämie gleich hochgeschraubt.Ich hab 2 Kinder und alles funktioniert,was soll das dann?
Die ärztliche Untersuchung für die PKV war kurz nach einem längerem Aufenthalt meinerseits im Ausland.Als ich wieder in Hamburg war,hab ich erstmal alles gegessen was mir lieb ist.
Ergebnis: Werte der Bauchspeicheldrüse stimmten nicht= Wieder Prämie hochgeschraubt.Hat mir vorher keiner erzählt.Mein Einwand das dann nochmal zu machen haben die abgeschmettert,von wegen der Arzt könnte da was dran drehen.
Passte mir alles überhaupt nicht.
Gruß aus HH - Rainer
Ich konnte leider nie eine Zusatzversicherung abschließen. Mein juveniles Rheuma hat alle Versuche scheitern lassen.
Ich habe sehr früh ein Sparbuch eröffnet und habe dort Mitte der 80-iger je für mcih und meinen Mann 30,00 DM monatlich draufgezahlt. Das war so ungefähr der monatliche Beitrag für dei Zusatzversicherung. heute legen wir je 70,00 € monatlich zurück.
Obwohl wir für diversen Zahnersatz, Einzelzimmer im Krankenhaus, selbst zu zahlende Untersuchungen reichlich Gelder daraus entnommen haben, steht eine große Summe zur Verfügung.
Und es ist alles immer unser Geld.
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