PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verdacht auf PCO - Was nun?



redCora
28.08.10, 11:25
Hallo!

Ich melde mich seit langem wieder mal hier.

Vorgestern war im beim Frauenarzt zur Routineuntersuchung und er meinte, es sieht ganz so aus, als ob ich eine Unterfunktion der Eierstöcke hätte. Ist das das Selbe, wie PCO? Ich denke schon, oder?

Er hat mit Ultraschall festgestellt, dass ich lauter unreife Bläschen auf den Eierstöcken habe. Er meinte, meine Eierstöcke sehen aus, wie "Emmentaler Käse" :eek:. Ich war erst Mal geschockt!

Er hat aber auch gesehen, dass der Eisprung kurz bevor steht. Meine Periode kommt auch regelmäßig und in normalen Abständen. Passt das denn zusammen? :confused:

Sonst habe ich auch keine Beschwerden, ausser etwas vermehrte Körperbehaarung, was mich schon stört. Bei einer Größe von 168 cm wiege ich 58 kg, also Idealgewicht sozusagen.

Mein FA will auf jeden Fall nächste Woche einen kompletten Hormonstatus machen lassen. Wann ist denn der geeignete Zeitpunkt dafür?

Wenn die Werte nicht stimmen, möchte er unbedingt, dass ich die Pille wieder nehme. Laut ihm, wäre das wohl auch für meine SD besser, weil das alles zusammenhängt. Ich habe momentan noch keinen Kinderwunsch. Muss man denn bei PCO unbedingt die Pille nehmen? Ich habe sie vor 1,5 Jahren abgesetzt, weil ich in Sachen Herzinfarkt und Schlaganfall erblich vorbelastet bin und deshalb die Pille nicht das optimale für mich ist. Ich habe einfach Angst, soetwas zu bekommen. Mein FA meinte allerdings, dass das nichts macht, weil ich nicht rauche, nicht übergewichtig und noch jung bin und kein Diabetes habe. Ich bin total verunsichert, weil man ja viel hört, dass die Pille so schlecht ist und das auch in den Packungsbeilagen steht.

Allerdings habe ich auch im Internet gelesen, dass man bei PCO ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Krankeiten, Diabetes, Unfruchtbarkeit und Gebärmutterhalskrebs hat. Gilt das nur für unbehandelte PCO oder generell?

Ich weiss, viele Fragen auf einmal, aber vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

Hoffentlich habe ich diese Krankheit nicht. Hashi und eine versteifte Skoliose, das reicht ja auch schon :sad:.

LG Andrea

Fila
28.08.10, 11:57
Hallo Andrea,

solche Follikelzysten (das sind diese unreifen Bläschen, von denen Dein FA sprach), sind ganz typisch für PCOS und kommen nur da vor.

PCOS kann man auch bei Normalgewicht haben. Es besteht dann allerdings ein deutlich erhöhtes Risiko, Übergewicht zu entwickeln. Denn: Nicht nur Übergewicht kann zu PCOS führen, sondern umgekehrt auch PCOS zu Übergewicht.
HT / SD-UF und PCOS treten deutlich gehäuft zusammen auf.

Die vermehrte Körperbehaarung spricht für zu viele Androgene, also auch typisch für PCOS. Man nennt das Hirsutismus.

Einen Hormonstatus zu machen, ist gut. Geeignet dafür sind der 3.-5. Zyklustag. Bei PCOS ist der LH/FSH-Quotient oft über 2.
Dass Du einen sehr regelmäßigen Zyklus hast, heißt leider nicht automatisch, dass Du auch einen Eisprung hast. Das könntest Du gut herausbekommen mit der NFP. Ich habe damit nach dem Absetzen der Pille begonnen und halte es für eine gute Möglichkeit, um Zyklusstörungen besser einschätzen zu können und Veränderungen zu beobachten (und zugleich kann man dies auch zur Verhütung oder bei Kinderwunsch nutzen).

Die Pille habe ich mehrere Jahre auch wegen PCOS bekommen, da ich ohne Pille monatelang gar keine Regel oder eine mehrere Monate lang dauernde Regel hatte. Aber im Januar war es dann bei mir endgültig so weit, dass ich die Pille abgesetzt habe und mit meinem heutigen Wissen hätte ich auch nie damit begonnen. Sie sorgt zwar dafür, dass manche Funktionen (wie z. B. die Regel, die Du aber sowieso normal hast oder Akne) scheinbar besser sind darunter, aber es ist nur "Kosmetik", kein Angehen der Ursachen. Die Pille bringt eben nicht Hormone ins Gleichgewicht, sondern setzt einfach etwas drauf, was noch mehr durcheinander bringt.

Zur Behandlung setzt man heute Metformin ein, da es einer IR entgegenwirkt und die Androgenwerte senkt. Es ist für die Behandlung nicht offiziell zugelassen, darf aber auf Privatrezept verschrieben werden. Meine Ärztin sagte mir, es sei nur nicht zugelassen, weil es als recht preiswertes Medikament sich für Pharmafirmen nicht lohnt, die teuren Studien zu machen, die zur Zulassung nötig wären. So weiß man nicht, warum es die Androgene senkt, aber es senkt sie.

Um Dich etwas einzulesen, kann ich Dir z. B. folgende Seiten empfehlen:
HP der PCOS-Selbsthilfe: http://www.pcos-selbsthilfe.org/pcos_infos
HP zum PCO-Syndrom, die von mehreren Ärzten erstellt wurde: http://www.pco-syndrom.de/home

Viele Grüße
Fila

Silbermondauge
28.08.10, 12:25
Wenn die Werte nicht stimmen, möchte er unbedingt, dass ich die Pille wieder nehme. Laut ihm, wäre das wohl auch für meine SD besser, weil das alles zusammenhängt.



Hallo Andrea,

du hast PCO. Das sind die "Bläschen". Ob du auch PCOS hast zeigt ein Hormontest. Für den du mindestens ein halbes Jahr "pillenfrei" sein mußt.

Ich habe schon gelesen, man könne auch PCO ohne PCOS haben.

Und NEIN du musst KEINE Pille nehmen ! Manche Ärzte behaupten, dass die Pille helfen würde. OK sie legt die Eierstöcke lahm vielleicht ist das tatsächlich gut wenn frau dann irgendwann Kinder will, keine Ahnung. Aber in Bezug auf die SD stimmt diese Aussage NICHT - im Gegenteil !

Fila
28.08.10, 12:36
Hallo Silbermondauge!

Wozu sollte die Pille den Kinderwunsch begünstigen? Es wird künstlich eine Regel provoziert, ein Eisprung findet unter der Pille nicht statt.

Hier im Forum lese ich auch immer wieder, PCO und PCOS seien zwei unterschiedliche Krankheitsbilder. PCO heißt ja ansich nichts weiter, als dass bei der Sonografie polyzyklische Ovarien, also eben viele Follikelzysten an den Eierstöcken, zu sehen sind. Doch habe ich bisher noch nirgends außer hier im Forum gefunden, dass diese vielen Follikelzysten auf Dauer OHNE weitere Beschwerden auftreten. PCOS umfasst mehr als nur die polyzystischen Ovarien, ja. Doch konnte ich außer hier im Forum noch nirgends lesen, dass PCO allein oder im Rahmen einer anderen Erkrankung als PCOS auftritt. Solltest Du oder jemand anderes dazu mal eine Quelle haben, fänd ich das gut mal lesen zu können. Bisher ist es für mich eher unlogisch, dass PCO ohne PCOS vorkommen soll.

Viele Grüße
Fila

tine2811
28.08.10, 13:31
Hallo,

ich hab PCOS eigentlich schon immer. Rausgestellt hat es sich bei mir, als ich meine Periode mehrere Monate nicht bekommen habe und ich dann doch irgendwann zum FA gegangen bin.

Damit ich meine Periode bekomme, habe ich die Pille genommen, bis ich sie irgendwie nicht mehr vertragen habe. Nach der ersten SS waren dann die Folikel an den Eierstöcken besser und ich hab keine Pille genommen, hatte auch keine Beschwerden. Bis, nach der zweiten SS. Und, wenn ich nicht diese Schmerzen im Unterbauch hätte, und eine Östrogendomianz entwickelt hätte, würde ich auch jetzt keine Pille nehmen.

Es ist gar nicht so schlimm, wenn man mit PCO und Hashi leben muss. Ist halt nur schwieriger, wenn man übergewichtigt ist und abnehmen möchte. Naja, und mir wurde auch von mehreren FA gesagt, dass ich ohne Hormonbehandlung nicht schwanger werden könnte. Beide Schwangerschaften sind ganz ohne hormonelle Hilfe eingetreten.

Also, lass den Kopf nicht hängen und es ist gar nicht so schlimm.

LG
Christine

redCora
28.08.10, 17:58
Hallo nochmal!

Was ist denn der Unterschied zwischen PCO und PCOS?

LG

Fila
28.08.10, 18:16
Hallo Andrea!


Was ist denn der Unterschied zwischen PCO und PCOS?

PCO (=Polycystische Ovarien) heißt erst mal, dass man viele Follikelzysten an den Eierstöcken hat. Das sind eben diese Bläschen, von denen Dein Gyn sprach. Diese sieht man bei der Sonografie oder sie können auch per Zufallsbefund bei einem MRT dieses Bereichs entdeckt werden.

PCOS (=Polycystisches Ovarialsyndrom) ist ein ganzer Symptomkomplex. Die polycystischen Ovarien gehören dazu, erhöhte Werte für die Androgene, ein erhöhter LH/FSH-Quotient und Zyklusstörungen (keine, viel zu seltene oder viel zu lange Regelblutung, kein Eisprung). Es reicht wohl zur Diagnose aus, wenn 2 dieser 3 Kriterien vorliegen.

PCOS ist sehr häufig dann mit einem metabolischen Syndrom verbunden bzw. führt dazu: Bluthochdruck, IR und später Diabetes, Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte.

Ob es auch PCO ohne PCOS geben kann, ist eben die Frage. Ich habe es bisher noch nirgends gehört außer hier im Forum schon öfter. Daher fragte ich nach, ob jemand dazu mal eine Quelle nennen kann.

Viele Grüße
Fila

redCora
29.08.10, 11:17
Guten Morgen!

Also mein Gyn hat mir eine Überweisung für das Labor gegeben, auf der steht: LH, FSH, Prolaktin, Testosteron, Ostradiol, Progesteron. Er hat gemeint, ich soll das diese Woche machen lassen.

Bei mir ist ja das einzige Symptom die Körperbehaarung im Gesicht, auf der Brust, am Bauch und an den Unterarmen. Reicht es dann, diese Werte machen zu lassen, oder sollten noch mehr gemacht werden?

Mein FA meinte, diese Behaarung kann von PCOS kommen, kann aber auch vererbt sein. Meine Mutter hat das auch. Hat sie vielleicht auch PCOS? Hashi hab ich ja auch von ihr geerbt. Diese Behaarung hab ich schon seit der Pubertät, aber PCO wurden erst jetzt festgestellt, obwohl ich früher auch schon Ultraschall machen habe lassen. Möglicherweise habe ich das also schon länger. :confused:

Der 1. Tag meiner letzten Regel war der 18.08.2010. Vorgestern, also am 27.08.2010 sollte ich laut Ultraschall vom Vortag den Eisprung haben. Das hieße also, dass ich den Eisprung schon am 9. Zyklustag hätte. Hat man den nicht normalerweise erst am 14.?

Es war immer schon so, dass mein Zyklus eher kurz ist (21 oder 22 Tage). Aber alles was zwischen 21 und 28 Tage ist, ist doch normal oder?

Ist dann nächste Woche überhaupt der richtige Zeitpunkt für den Hormonstatus? Manche sagen auch, dass man das am 3. - 5. Tag machen soll, wie hier schon geschrieben wurde. Ich glaube, gewisse Werte sollte man am 3. - 5. Tag machen und andere um den 21. herum oder? Aber der 21. ist ja dann bei mir schon das Ende vom Zyklus.:confused: Ich bin total irritiert.

LG Andrea

Fila
29.08.10, 20:40
Hallo Andrea,

das sind schon die wichtigsten Werte, die bei Dir gemacht werden. Bei mir wurden noch ein paar mehr gemacht, z. B. der freie Androgenindex, Andostendion und DHEAS.

Für PCOS gibt es eine genetische Disposition. Und ich denke auch, dass auch eine familiär gehäufte zu starke Behaarung ja eine Ursache haben muss.

Der Hormonstatus sollte wirklich zwischen 3. und 5. Tag gemacht werden. In manchen Fällen macht man dann am 21. Zyklustag noch eine weitere Bestimmung mancher Hormone, aber das ist in Deinem Fall jetzt nicht relevant. Bei Dir sollte der Hormonstatus zwischen 3. und 5. Zyklustag gemacht werden.

Viele Grüße
Fila

Nakoma
29.08.10, 21:00
bei mir in der Familie ist niemand stärker behaart - außer ich.
Aber meine Oma hatte eine Fehlgeburt und kam auch recht schnell in die Wechseljahre.. bekam schnell graue Haare etc. Ihr Bruder hat nun Diabetes 2 und mein Vater (also ihr Sohn) und auch mein Onkel (ihr anderer Sohn^^) bekamen noch vor dem 30sten Lebenjahr eine beginnende Glatze.. vornerum... heißt ja dass das ein Zeichen bei Männern wäre, dass sie PCO haben. Steht zumindst in der Broschüre des Hormonzentrums München

redCora
29.08.10, 21:24
Hallo!

@Fila: Vielen Dank für deine Antwort. Du hast mir sehr geholfen. Dann werd ich mal bis zum 3. - 5. Tag warten.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat man bei zu starker Behaarung zuviele Androgene oder? Sollte das dann nicht auch gemacht werden?

Wenn ich die Werte habe, werde ich mir aber auf jeden Fall noch eine 2. Meinung von einer FÄ bzw. eine 3. von einem Endo einholen. Mein FA hat zwar gleich an PCOS gedacht, als ich ihm von meinem Hashi erzählt habe, aber ich lasse mich nicht einfach so mit der Pille "abspeisen".

Was kann man denn gegen die Behaarung tun? Gibt es da noch etwas anderes als Laserbehandlung? Das könnte nämlich ziemlich teuer werden bei mir.

LG Andrea

redCora
29.08.10, 21:33
@Nakoma


bei mir in der Familie ist niemand stärker behaart - außer ich.
Aber meine Oma hatte eine Fehlgeburt und kam auch recht schnell in die Wechseljahre.. bekam schnell graue Haare etc. Ihr Bruder hat nun Diabetes 2 und mein Vater (also ihr Sohn) und auch mein Onkel (ihr anderer Sohn^^) bekamen noch vor dem 30sten Lebenjahr eine beginnende Glatze.. vornerum... heißt ja dass das ein Zeichen bei Männern wäre, dass sie PCO haben. Steht zumindst in der Broschüre des Hormonzentrums München

Also ich kenne mich mit PCO bzw. PCOS noch nicht so gut aus, aber ich habe mich schon ein bißchen eingelesen im Internet.

Ich meine gelesen zu haben, dass man bei PCOS ein eher kindliches bzw. jugendliches Aussehen hat. Ich werde immer 10 Jahre jünger geschätzt als ich bin, worüber ich aber sehr glücklich bin. Weiss nicht, ob das was mit PCOS zu tun hat.

Männer können keine PCO haben, weil sie keine Eierstöcke haben. PCO sind ja nur die Bläschen bzw. Zysten an den Eierstöcken, die man bei PCOS oft hat. Das wurde vorhin auch schon näher erklärt. Ich hätte das sonst auch nicht gewusst. Ob Männer PCOS haben können, weiss ich allerdings nicht. Männer können aber bestimmt auch Hormonstörungen haben.

LG Andrea

Fila
29.08.10, 21:34
Hallo Andrea,

wenn die von mir genannten Werte auch bestimmt werden könnten, das wäre schon noch besser, ja.

Gegen die Behaarung weiß ich nichts, außer zu versuchen, den hohen Androgenwerten entgegenzuwirken, wenn diese bei Dir zu hoch sein sollten. Ich nehme seit Juli Metformin wegen PCOS, bin aber noch nicht bei der endgültigen Dosis und kann noch keine Aussage dazu treffen, ob bei mir die Behaarung (wobei sie bei mir nicht sooo schlimm ist, aber mir schon reicht) dann auch zurückgeht. Es soll, aber ob es klappt...? Mein Hauptwunsch ist aber auch ein anderer.
Ich habe bisher störende Haare abrasiert (Oberschenkel) oder gezupt (Kinn). Aber ich weiß, dass da manche deutlich mehr betroffen sind.

Vermutlich wirst Du bei einem guten Endo oder auch Internisten, der sich mit Hormonen auskennt, eher Glück haben, gut behandelt zu werden als bei einem Gyn. Unter den Gyns kennen sich eher noch weniger damit aus. Meine Gyn findet z. B. sehr gut, dass ich Metformin nehme, aber würde mir das nie selbst verschreiben, weil sie darüber zu wenig weiß. Aber ich war auch schon bei Endos, die sich so gar nicht auskannten mit PCOS oder gar mit dem Zusammenhang PCOS und HT. Ich bin jetzt bei einer Internistin, die sich auf Hormone spezialisiert hat und da läuft es deutlich besser. Vielleicht fragst Du auch wegen PCOS-Behandlung mal im UF "Ärzte und Kliniken" oder hast Du für die SD einen guten Endo, der sich auch mit PCOS gut auskennt?

Viele Grüße
Fila

redCora
29.08.10, 21:48
Hallo nochmal!



Vielleicht fragst Du auch wegen PCOS-Behandlung mal im UF "Ärzte und Kliniken" oder hast Du für die SD einen guten Endo, der sich auch mit PCOS gut auskennt?


Wegen meiner SD bin ich bei einer NUK in Behandlung, weil Endos bei uns in Österreich ziemlich dünn gesäät sind. :(

Ich habe heute allerdings von der Schwester meines Freundes die Adresse ihrer Gyn bekommen. Die soll anscheinend eine der besten sein. Die hat eine Gemeinschaftspraxis mit einem Endo und dort befindet sich auch ein KIWU-Zentrum. Wenn sich die wirklich auskennen ist das perfekt für mich. Werde da morgen gleich anrufen. Drückt mir die Daumen, dass die wirklich Ahnung haben.

LG Andrea

Fila
29.08.10, 21:50
Hallo Andrea,

also die Kombi Endo+Gyn ist natürlich ideal, wenn sie sich auskennen. Das muss jetzt einfach klappen! :)

Viele Grüße
Fila

Nakoma
29.08.10, 21:56
aber ich lasse mich nicht einfach so mit der Pille "abspeisen".

Was kann man denn gegen die Behaarung tun? Gibt es da noch etwas anderes als Laserbehandlung? Das könnte nämlich ziemlich teuer werden bei mir.

LG Andrea

bei mir hat beides nicht geholfen. Weder die Diane 35 noch eine Laserbehandlung. War dafür in der Hautklinik Hanau. Der Arzt hat gemeint nach 5 Behandlungen seien alle Haare weg. Ich hatte 10 Sitzungen und das einzige das weg war waren 2500 Euro. Ich hab erstmal nur die Oberlippe und Kinn machen lassen. Komplett Erfolglos. Dabei hab ich eigentlich helle Haut und schwarze Haare.. eigentlich ja gut fürs Lasern. Tja

Nakoma
29.08.10, 22:00
@Nakoma

Männer können keine PCO haben, weil sie keine Eierstöcke haben. PCO sind ja nur die Bläschen bzw. Zysten an den Eierstöcken, die man bei PCOS oft hat. Das wurde vorhin auch schon näher erklärt. Ich hätte das sonst auch nicht gewusst. Ob Männer PCOS haben können, weiss ich allerdings nicht. Männer können aber bestimmt auch Hormonstörungen haben.



lol :biggrin: Ist mir Bewusst. Aber es wird ja ein Gendefekt dahiner vermutet, der heterozyot auftritt. Allerdings wissen die noch nicht wo dieser Defekt sitzt. Aber deshalb können auch Männer den Spaß vererben. So meinte ich das! Gleicher Defekt nur andere Auswirkung. Wie Frauen haben dann die Störung der Eierstöcke und Männer was anderes, womit ich mich jetzt nicht beschäftigt habe^

Ja. Familienstudien weisen beim PCO-Syndrom auf einen
autosomal-dominanten Erbgang hin:
»37 candidate genes for polycystic ovary syndrome:
strongest evidence for linkage is with follistatin.« [6]
Die Genetik des PCO-Syndroms ist allerdings heterogen,
das heißt es sind mehrere Gene bzw. Genorte bekannt
(Polymorphismen im CYP11A1, CYP 17 oder Follistatin
Gen u.a.). Die Vererbung findet entsprechend eines
autosomal-dominanten Erbganges über Vater und Mutter
statt. So hatten 52 % der Mütter, 21 % der Väter und 55 %
der Geschwister von PCO-Syndrom-Patientinnen ebenfalls
einen PCO-ähnlichen Phänotyp.
Männer leiden entweder an einer zu frühen Glatzenbildung
oder einer vermehrten Behaarung. [7]
http://www.hormonzentrum.de/fileadmin/hzm/downloads/pco_syndrom.pdf

redCora
29.08.10, 22:34
Hi Nakoma!

Ahh... dann habe ich dich falsch verstanden sorry! ;)

LG