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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hyperventilation/Atemnot, was tun



Marco333
29.06.10, 20:26
Hallo,

Ich mach mir sorgen um meine Frau.

Seit 4 Jahren hat sie öfters Atemnot (hyperventiliert).

Ärzte konnten nie was finden uns sagten immer das wäre psychisch.

Vor über 2 Jahren (kurz vor der Schwangerschaft) wurde eine Schilddrüssenunterfunktion erkannt. Seit dem bekommt sie dieses L-Thyroxin.

Während der Schwangerschaft hatte meine Frau garkeine Probleme. Momentan hat sie aber seit Wochen ständig diese Atemprobleme. Sie nimmt auch noch Selen und meint das hilft ihr etwas. Es gibt auch Tage da ist sie beschwerdefrei.

Jetzt war sie vor einem Monat mal in einer speziellen Endo-Praxis wo folgender Befund rauskam:

Calzium i.s. 2,33 mmol/l. (2.20-2.65)

FT3 2.39pg/ml. (2.2-5.0)
FT4 1.37pg/ml (0.71-1.41)
TSH Basal 1.95 (0.4-4.0)
TPO-AK 697 IU/ml (1-30)
TRAK <1.00 U/l (0.0-.0)

Thyreoglobulin 23.40 ng/ml (2-70)
PTH-intakt 51.6 pg/ml (12-72)
25-oh-vit.D3 27.90 ng/ml (19.1-72)

Dann sind da noch andere Werte wie transglutaminase und Gliadin.

Beurteilung:

Es findet sich die bekannte Autoimmunthyreopathie mit allenfalls diskreten hierzu passenden Befunden,jedoch deutlich erhöhten TPO Antikörpern bei nicht messbaren TRAK. Die Stoffwechsellage ist euthyreot Unterricht 50 L-Thyroxin,das beibehalten werden sollte bis zur Kontrolle in einem Jahr.
Auch die Einnahme von Selen empfehlen wir beizuhalten,da in kleinen Studien eine Besserung des Allgemeinbefinden gezeigt wurde.
Die Hyperventilation sehen wir nicht im Zusammenhang mit der Schilddrüse,wir finden auch keine Störung im Calcium Haushalt bei ausgeglichenem Vitamin-D Mangel.

Wir halten eine pulmonologische Untersuchung gegebenenfalls für Ratsam.
Morbus Addison,eine Perniciosa und Zöliakie die mit der Autoimmunthyreopathie vergesellschaftet sein kann,wurde ausgeschlossen.
Auch die Rheumaseroligie ist unauffällig.

Befund Ende

Der Hausarzt sagt jetzt die Atemnot hat nix mit der Schilddrüsse zu tun und schickt meine Frau nun zum Lungenarzt. Ich gehe davon aus,das dabei nix rauskommt. meine Frau hat einen Selespiegel beantragt. das Ergebnis erwarten wir in 4 Tagen.

Ich/ wir glauben, das die Hyperventilation mit der Schilddrüsse zusammenhängt. Wir kommen aber auf keinen grünen Zweig. Meiner Frau geht es momentan echt schlecht und sie hat es mit unserem Sohn auch nicht gerade einfach :)

Wer weiß Rat und kann und evtl. Tips geben?

Vielen Dank und Grüsse

Marco

Edita
29.06.10, 21:27
hallo Marco,
zu Deiner Frage kann ich Dir aus meiner persönlichen Erfahrung sagen : Wenn Deine Frau hyperventiliert, dann soll sie in eine Plastiktüte atmen und auch diese ausgeatmete Luft aus dem Beutel wieder einatmen.
Ich wurde vor Jahren deswegen 2x schon mit dem Sanka eingeliefert, bis mir endlich ein Arzt diesen Ratschlag gab.
Aber gleichzeitig muß man sich auch selbst beruhigen. Dieser Anfall kommt ja bei Aufregung und Angst.
Zur Blutkontrolle möchte ich sagen, daß eine Kontrolle erst in einem Jahr nicht in Ordnung ist, die muß viel engmaschiger erfolgen.
LG Edita

roxanne
29.06.10, 21:35
Der TSH paßt mir nicht zum ft4, hat Deine Frau das LT an dem Tag morgens genommen?

Kontrolle beim Endo in einem Jahr mag noch gehen, dann aber zwischendurch beim HA, mit allen Werten, mindestens alle halbe Jahre, bei fortdauernden Beschwerden öfter.

Die Untersuchung beim Lungenfachazrt ist nicht verkehrt, dann seid ihr auf der sicheren Seite.
Ich könnte mir gut vorstellen, daß Deine Frau ihr LT steigern müßte.

Marco333
29.06.10, 21:42
Hallo,

Ja-sie hatte an dem Tag das L-Thyroxin genommen.

Zu dem Lungenarzt wird sie gehen,wir glauben aber beide das das nix bringen wird.

Danke für den Tip mit der Tüte. Aber das klappt bei ihr wohl garnicht.

Meine Frau hofft jetzt auf das Selen. Sie nimmt es zwar schon seit Monaten täglich,aber der Frauenarzt meinte, das er es mal mit Infusionen probieren möchte.

Grüsse

Fee1979
29.06.10, 21:55
Hallo Marco :-)

ich habe fast 10 Jahre in einer Lungenfacharzpraxis gearbeitet und bei Hyperventilation ist es echt sinnvoll in eine Tüte zu atmen oder eben in die Hände und Entspannung hilft auch gut.... ich kenne das selber auch mit der Hyperventilation hatte ich auch vor einem halben Jahr auf einmal war es weg und dafür habe ich nun die ganzen anderen Beschwerden...

sie könnte zum beruhigen auch noch mal Baldrian versuchen ich nehme auch zusätzlich was Plfanzliches....

ich wünsche Deiner Frau das es ihr bald besser geht :-)

glg Fee

Sandra1972
29.06.10, 22:04
Also, wenn die Blutentnahme nach der Einnahme von LT gemacht wurde, kann man mit den ft- Werten nicht allzuviel anfangen. Das ist wie Schnaps trinken und gleich pusten;)

Bei Hashi gibt es die Empfehlung, den TSH bei etwa eins zu halten, gerne drunter.

Unter der Voraussetzung, dass in 6 Wochen wieder die Werte gemacht werden, könnte Deine Frau mit dem Arzt besprechen, ob eine Erhöhung von 12,5 in Ordnung wäre.

Marco333
29.06.10, 22:06
Hi,

Ich hab ihr das nochma gesagt mit der Tüte.

Jedenfalls meint sie, das es ihr so schlecht wie heute auch noch nie ging.
Die Atembeschwerden sind übrigens nicht sporadisch,sondern den ganzen Tag.

Sie meint,das immer nur so jeder ca 15. Atemzug normal ist bzw sie einmal richtig durchatmet. Es gibt schlimmere und weniger schlimmere Tage.

Grüße

Marco333
30.06.10, 20:32
Hi nochmals,

So-heute war meine Frau aus Panik erstmals im Krankenhaus.

Die konnten natürlich nix feststellen. Alle Ärzte (Krankenhaus,Hausarzt,Endo)sagen, die Atemprobleme haben nix mit der Schilddrüse zu tun. Sie soll sich einen guten Psychater suchen. Das hört sie schon seit vielen Jahren. Ich glaube aber, das es mit der Schilddrüse zu tun hat. Man liest ja auch hier davon.

Vielleicht kann uns jemanden per PM einen guten Arzt aus Frankfurt / Rhein Main Gebiet nennen, der sich der Sache etwas besser auskennt. Selbst auf das Thema Dosis erhöhen stellen sich die Ärzte taub. Ich will aber auch nicht das sie das einfach von selber tut und es ihr nachher noch schlechter geht.

Danke euch und Grüsse

Marco

Wiebie
02.07.10, 08:53
Hi Marco,

ich habe auch immer mal wieder Probleme mit der Atmung. War auch beim Lungenarzt (war alles okay, nur leichtes Hyperventilieren zu bemerken) und wurde dann zum Psychologen geschickt - wo ich nicht hingegangen bin.

Nach einer weiteren Erhöhung (mein TSH ist supprimiert, die freien Werte im oberen Drittel) war es dann weg. Ab und zu kommt die Atemnot noch, aber meistens, wenn ich mich körperlich angestrengt habe.

Meine Erklärung für das Hyperventilieren: bei Atemnot versucht man, so viel wie möglich Luft "einzusaugen", weil einem ja die Luft fehlt. Deshalb hyperventiliert man. Jedenfalls ist das meine Beobachtung bei mir.

Und meiner Meinung nach hat das sehr wohl was mit der SD zu tun.
Wenn du unter Atemnot suchst, findest du eine ganze Menge zum Thema. Irgendwo war auch eine Erklärung, warum Atemnot durch die SD bzw. Hormone verursacht wird. Ich meine mich zu erinnern, dass die SD-Hormone mit die Atmung regulieren.

LG
Wiebie

Sabinemoto
02.07.10, 09:03
Hallo Marco,

die o. a. freien Werte zeigen unter der BE einen fT4 im oberen Drittel.

Der fT3 schrammt an der untersten Grenze der Norm.
Das könnte sehr wohl die Ursache für die Atemnot deiner Frau sein.

Ich würde eine neue BE ohne vorherige LT Einnahme veranlassen, dann sieht man sehr wahrscheinlich das auch der fT4 zu niedrig ist.

Grüße Sabine

Marco333
02.07.10, 21:35
Hallo,

Vielen dank für eure antworten. Es baut jedenfalls auf :)

Meine Frau hatte bereits beim HA und Endo angerufen und denen gesagt,das die am Tag der BE das LT genommen hat. Natürlich ist das laut Ärzten in Ordnung und die Werte währen ja auch wunderbar.

Ich hatte in letzter Zeit selber mit Ärzten zu tun. Ich hasse sie mittlerweile alle. Die kommen mir nur noch unfähig vor. Dabei spielt es auch keine Rolle ob ich als Kassen oder Privatpatient mich hab beraten/behandeln lassen.

Grüße

Death Proof
04.07.10, 18:10
Hallo Marco,

neben der besagten Plastiktüte - was mir persönlich auch nicht so behagt - kann man es auch mit der so genannten Lippenbremse versuchen. Dabei werden die Lippen ganz leicht aufeinander gepresst (nicht verkrampfen), also das Ausatmen reguliert.

Einatmen tue ich dann bewusst durch die Nase und so flach wie möglich. Klingt bei Atemnot unangebracht, aber beim Hyperventilieren hat man im Endeffekt zuviel Luft in der Lunge und im Blutkreislauf, was einen dann im schlimmsten Fall umwirft.

Meine Hyperventilation ist durch eine Lungenerkrankung bedingt bzw. durch die Angst und den Stress, die damit einhergingen/gehen. Kurz nach meiner akuten Krankheitsphase bin ich japsend und mit dem Gefühl, gleich den Löffel abgeben zu müssen, in der Notaufnahme gelandet - und das ganze "nur", weil ich meinem Körper zuviel zugemutet hatte, die Erschöpfung das schnelle Atmen hervorrief und ich der Ansicht war, die Luft reicht immer noch nicht.

Ich würde daher auf jeden Fall auch einen Lungenfacharzt zu Rate ziehen, der möglicherweise auch gute Tipps im Umgang mit der Hyperventilation hat.

Ist eigentlich auch schon mal an eine Erkrankung der Muskulatur gedacht worden?

Viele Grüße
Brigi

Calypso
04.07.10, 19:08
Hallo Marco
hat man bei deiner Frau gesichert auch einen innenliegenden Kropf ausgeschlossen. Bei einem Bekannten, der schon sein Jahren immer mehr an Atemnot litt und von Lungenarzt zu Lungenarzt geschickt wurde und niemand was feststellte, bis er dann zu einem Lungenarzt im etw. gesetzteren Alters kam der eine Bild vom Hals ab anordnete, wo andere erst ab dem Brustkorb ansetzten und man einen großen Kropf feststellte, der die Luftröhre abdrückt.
Im Krankenhaus traf er dann noch eine jüngere Frau, die das gleiche hatte und man erst in letzter Minute das gleiche Problem erkannte.
Wünsche deiner Frau alles Gute Sonja

(b)Engel
04.07.10, 21:26
Atemnot habe ich auch mal mehr mal weniger.
Wurde mal an der Lunge geröngt - ohne Ergebnis.

Hoffe dass es Deiner Frau bald besser (eingestellt ist) geht.

morgengold
04.07.10, 21:52
eine Autoimmunthyreopathie wurde ja bereits bestätigt.
es ist anzunehmen, dass ohne das eingenommen LT vor der Blutuntersuchung, eine dicke unterfunktion angezeigt wird.

da unterfunktionen sich in manigfaltigen symptomen manifestiert, kann auch die hyperventilation damit in verbindung stehen.

wie steht es bei deiner frau um blutdruck, blutzucker, puls, leistungsfähigkeit?
ödeme in den beinen?
nächtliches wasserlassen?
nächtlicher husten?
rötliche gefärbtes sputum (spucke) ?

Marco333
05.07.10, 20:16
Hallo an alle,

Also, ob bei ihr ein Kropf vorliegt kann ich nicht 100%ig sagen. Ultraschall war ohne Befund.

Als das vor Jahren losging,war sie mal in einer Radiologie und da wurde die Schilddrüsse geröngt oder was auch immer. Da hieß es immer nur,alles in Ordnung.

Die Überweisung zum Lungenfacharzt nimmt sie wahr. Ich glaube aber nicht das da etwas bei rauskommt außer Standdarspruch:Psyche

Anonsten geht es meiner Frau gut. Blutdruck etc alles bestens.

Okay, dadurch das sie schwer Luft bekommt, ist sie nicht unbedingt in sportlicher Verfassung. Anonsten kommt sie mir halt immer etwas hektisch und gereizt vor. Aber das bin ich auch mit gesunder Schilddrüsse :)

Danke euch nochmals

Marco

Marco333
03.08.10, 21:39
Hallo,

ich muss das Thema nochmals hochschieben, da wir immer noch auf der Stelle treten. Wir wollten demnächst mal zu meinem Hausarzt, und über eine Dosis erhöhung sprechen. Leider ist dieser momentan im Urlaub.

Meine Frau war nur wieder beim Frauenarzt der sich natürlich damit auskennt und nur sagt, das alles Werte in Ordnung sind und wir eine Selentherapie machen sollen. ich halte davon nix. Meine Frau hat es natürlich gemacht weil es ihre letzte Hoffnung war/ist.

Natürlich hat die Infusion nix gebracht ausser einer Rechnung von 80 Euro und wenn es nach dem Arzt geht machen wir das jetzt mal jede Woche. Also Abzocke pur.

Ich will jetzt jedenfalls mal mit meiner Frau zu meinem Hausarzt gehen, da man mit diesem wenigstens noch reden kann und dieser auch zuhört. Wie ich dem mein Laienwissen hier aus dem Forum natürlich rüberbringe, weiss ich auch noch nicht.

Aber meine Frage nochmals hier an die Runde. Wer kann uns einen "guten" Arzt der sich mit Hashimoto auskennt im Raum Frankfurt bzw. Rhein-Main Gebiet über PM empfehlen??

Das wäre toll.

Vielen Dank und Grüße

Marco

anodien
03.08.10, 21:51
Hast du schon mal in Bens Liste geschaut? Da sind Positiverfahrungen mit Ärzten aufgeführt - vielleicht findest du einen in deiner Nähe.

Zu den Atemproblemen kann ich nicht viel sagen. Ich habe manchmal so ein Gefühl gegen Widerstand anatmen zu müssen - das aber bei mir eher bei zu hohen Werten, genauso wie Gerzeitheit und Unruhe.

Das sehe ich aber bei den werten deiner Frau nicht. Ft4 ist nach Hormoneinnahme nicht zu verwerten, FT3 ist sehr niedrig und der tsh könnte auch noch runter.

Übrigens hatte ich diese Atemprobleme verstärkt unter Seleneinnahme auch die Gereiztheit. Es gibt ja anscheinend einige die das nicht vertragen - ich gehöre auf jeden Fall dazu.

ramkeimbiss
03.08.10, 22:19
lieber marco,

ich kenne diese luftnot jetzt schon 20 jahre und kann eure ängste sehr gut verstehen. es ist ein gefühl,als geht die luft nicht richtig in den brustkorb rein und man versucht ständig zu gähnen um genügend sauerstoff zu kriegen.
auch ich habe alles an ärzten usw. durch.
ich bin mir sehr sicher ,dass es mit hashi zusammenhängt.
trotz eigentlich perfekter werte ohne lt ,habe ich mich entschlossen das zeug zu nehmen und die atemnot hat sich damit deutlich verbessert.
jetzt kommt es nur noch ein paar mal täglich oder bei grosser anstrengung,davor war es permanent,sogar nachts.
bei mir hilft es sich auf den rücken legen und die schulterblätter weit auseinander ziehen und ruhig atmen.
mann muss sich immer wieder sagen,dass genug luft da ist und man nicht erstickt.
ich weiss,es hört sich doof an,nicht in panik zu geraten,aber man erstickt nicht.
ich hatte die ersten jahre auch todesängste ,aber es ist genug luft da.
selbst mein kleiner 4 jahriger sohn hat diese luftnot(ganz traurig) und kein arzt bringt es mit hashi in verbindung.
solltet ihr durch ärzte einen grund dafür finden, gebt es bitte bekannt.
vielleicht hilft deiner frau auch ein klein wenig die tatsache,dass sie damit nicht alleine ist.
ich wünsche euch alles gut

lg maren

kruemel75
04.08.10, 10:17
Hallo, ich kenn das. Habe mich mit Novothyral 100 sehr wohl gefühlt und irgendwann habe ich angefangen Atemnot zu bekommen. Es wurde richtig schlimm. Bin zum Arzt gegangen und der hat mich durchgescheckt. Organisch alles in Ordnung. Meine Ärztin hat mich zum HNO noch geschickt, da auch alles in Ordnung. Ich sollte auch zum Seelenklempner gehen. Nach den Blutwerten (TSH 0,05) meinte meine Ärztin, ich sollte nur noch N.75 nehmen. Erstmal ist diese Atemnot weg. Bin mal gespannt was jetzt kommt :)

Ingma
04.08.10, 10:55
Ich werfe mal noch eine neue Idee in die Runde: Eisenmangel.
Eisen ist erforderlich für den Sauerstofftransport im Blut; wenn da etwas nicht stimmt, kann es zu allen möglichen Problemen mit Herz/ Kreislauf, aber auch mit dem Atmen kommen.

Wurde schon mal eine ordentlich Eisendiagnostik gemacht (Kl. Blutbild, Eisen im serum, Ferritin, optimalerweise noch Transferrin)?

lg Ingma

sandi
04.08.10, 12:41
Ja, Eisenmangel kann auch dazu beitragen.

Bei mir ist es allerdings eine Angststörung/Depression, die mich hyperventilieren lässt. Aber für die anderen eventuell hilfreich, da mal zu gucken.

lg sandi

Daddl
04.08.10, 13:15
Also Atemnot kenne ich, wenn ich zu hoch oder zu niedrig eingestellt bin. Ansonsten ist sie komplett weg.

Blacky691
04.08.10, 13:37
Hallo,

sprechen wir hier von einer Hyperventilation, die von Angst / Panik ausgelöst wird?

Atemnot, bzw. eher das Gefühl nicht richtig durchatmen zu können kenne ich vereinzelt aus der UF. Kam ein paar Tage und ging dann auch wieder.
Eine Bekannte hatte durch eine UF auch extreme Luftnot, deswegen kann man pauschal garnicht sagen, das es NICHT von der Schilddrüse kommt.

Psychisch kann es eigentlich nicht sein, wenn man weiß, was körperlich von statten geht!
Stell Dir mal vor ein Neandertaler hätte vor Millionen von Jahren wegen Ängsten Atemnot bekommen,...weit wäre er nicht gekommen! ...von wegen wegrennen! ...ich glaube, wir wären ausgestorben! :rolleyes:

Man sagt ja auch, das bei Hyperventilation zu viel Sauerstoff eingeatmet und zu wenig Kohlendioxid ausgeatmet wird.

Viele Grüße

sandi
04.08.10, 16:13
Hallo,

sprechen wir hier von einer Hyperventilation, die von Angst / Panik ausgelöst wird?

Atemnot, bzw. eher das Gefühl nicht richtig durchatmen zu können kenne ich vereinzelt aus der UF. Kam ein paar Tage und ging dann auch wieder.
Eine Bekannte hatte durch eine UF auch extreme Luftnot, deswegen kann man pauschal garnicht sagen, das es NICHT von der Schilddrüse kommt.

Psychisch kann es eigentlich nicht sein, wenn man weiß, was körperlich von statten geht!
Stell Dir mal vor ein Neandertaler hätte vor Millionen von Jahren wegen Ängsten Atemnot bekommen,...weit wäre er nicht gekommen! ...von wegen wegrennen! ...ich glaube, wir wären ausgestorben! :rolleyes:

Man sagt ja auch, das bei Hyperventilation zu viel Sauerstoff eingeatmet und zu wenig Kohlendioxid ausgeatmet wird.

Viele Grüße

Eben, und warum atmet man zu schnell? Aus Angst, Stress, Aufregung usw.
Hyperventilieren kommt zu 95% aus der psychischen Ecke

Der Neandertaler wäre auch nicht gestorben an Hyperventilation, denn sterben tut man daran nicht.
Außerdem hat nicht jeder bei Angst solche Symptome, die Angst oder Aufregung die sowas auslöst, muss viel heftiger sein, als normaler Stress.

lg sandi

Marco333
04.08.10, 20:57
Hallo,

ich glaube der Begriff Hyperventilation ist etwas unglücklich gewählt.

Den haben halt damals unsere Ärzte verwendet.

Also es ist so wie schon paar mal beschrieben.

Meine Frau kann einfach schlecht durchatmen. Dadurch bekommt man natürlich Angst etc und man ist dann irgendwann quasi kurz vorm Hyperventilieren.

Aber so einen richtigen Hyperventlilieren Anfall habe ich bei ihr noch nicht beobachten können.

Sobald sie sich dann auch nur ein wenig anstrengt, z.b Kinderwagen einen Berg hochschieben, ist sie extremst ausser Atem.

Es gab dann mal Phasen, da war es weg bzw. ganz selten da. Momentan geht es ungefähr 4 Monate ununterbrochen.

Während der Schwangerschaft z.b. war die ganze Zeit Ruhe. Da wurde aber auch erst festgestellt, das ihre Schilddrüsenwerte nicht stimmen und bekam das LT vom Hausarzt was sie seit dem nimmt. Die Dosis selber wurde noch nie geändert.

Vor Jahren hatte meine Frau auf einmal Probleme mit dem Prolaktin oder so ähnlich. Sprich sie hatte auf einmal Muttermilch in der Brust. Da wurde CT vom Schädel gemacht und auch schonmals die SD bei einem Radiologen untersucht. Ich meine mich erinnern zu können, das es da mal hieß die SD hätte leicht Antikörper. Aber es wurde weiter nie was gesagt und unternommen. Dann fing es halt irgendwann mit dem Atem an. Diagnose war bisher immer. Psychisch.

Als ich meine Frau dann mal zu einem Schilddrüsenspezialisten vor einem Monat geschickt hatte (siehe Anfangspost) haben wir erstmal Schwarz auf Weiss von der HT erfahren.

Aber für alle Ärzte sind die Werte in Ordnung etc. wie ja schon mehrfach von mir beschrieben.

Und nach all den Antworten die ich bisher bekommen habe (danke an alle) und man hier oft von diesem Atemproblem liest, kann sich meine Frau den Besuch beim Pneumologen sparen. Ich habe hier im Netz einen Arzt gefunden in Mainz. Zwar behandelt der leider nur Privat, aber das soll mir auch egal sein.

Grüße

Whiteroseleaf
04.08.10, 21:10
Hallo Marco,

erstmal finde ich schön, daß Du Dich hier für Deine Frau informierst. :)

Auch ich habe seit ca. einem dreiviertel Jahr Probleme mit der Atmung.... :-(
Mir wurde auch immer gesagt, ich sei gesund, es wäre psychisch....

Nach ein paar Wochen LT ging es mir richtig gut, seit ein paar Tagen wieder eher bescheiden...

Beim Pulmologen war ich auch schon. Ohne Befund, bzw. mit den Worten "sowas kann auch durch Streß verursacht sein...." **grummel** (wobei die dort echt nett waren)

Ich würde raten: Deine Frau soll zum Pneumologen gehen wenn sie eine Überweisung bekommt. Es beruhigt vielleicht einfach ein wenig zu wissen daß mit der Lunge alles i. O. ist...

Alles Gute für Euch!

WRL

sandi
05.08.10, 09:18
Hallo Marco

in welchen Situationen hat sie denn Atemnot?
Konntest Du da was bemerken?

Probleme, Aufregung, Stress, Angst?

lg sandi

Marco333
05.08.10, 09:35
Hallo Sandi,

wie ich schon schrieb. Permanent.

Unter Stress / Anstrenung verstärkst sich das aber.

Es gab mal ne Zeit, da kam das nur bei starker aufregung und ging nach 2 Tage wieder sogut wie weg. Momentan ist es halt dauerhaft.

Habe jetzt ein Termin beim Hormonzentrum Rhein Main gemacht. Leider erst, mitte September.

Grüße

Anja2412
20.08.10, 14:51
Hallo ich bin neu hier und habe gedacht nur mir geht es nicht so gut .Ich habe seit 4 Jahren sd uf naja nach einem KKH aufenthalt (Panikattaken Angstzustänen Hustenanfäll) stand ich kurz vor der Psychiatrie .Naja dann geschah ein wunder ich traf ein Heilpraktiker der sich mein Problem anhörte und sofort sagte sie haben was mit der Schilddrüse und nichts anderes .Leider wohne ich zu weit weg.Naja ich suchte mir einen FA in meiner nähe der verschrieb mir lt 100 seit dem ging es immer berg auf jetzt war ich 1 Jahr lang bei 50mg die panikattacken waren fast weg und ich konnte wieder am Leben teilnehmen .Seit 6 Monaten hatte ich immer leichte atemnot aber seit gestern habe ich gedacht ich sterbe so extrem man sagte mir ich sollte auf 25mg gehen es wird immer schlimmer OB ICH WAS FALSCH gemacht habe?soll ich wieder auf 50mg gehen? Marco333 der heilpraktiker der richtig gut ist wohnt in deiner Nähe ich fahre dort 3 mal im Jahr hin ich wohne in Rostock er ist ein richtig guter .Vlg an deiner Freundin wenn du die adresse haben möchtest ich gebe sie dir gerne

Edita
20.08.10, 21:38
hallo Anja,
ohne Werte wird Dir wohl keinr helfen können. Schreibe sie doch mal hier rein.
Hast Du keine ? Dann hol sie vom Arzt. Er muß sie Dir geben.
Wichtig sind TSH, fT3, fT4
Ein Auf und Ab der Medis ist auch nicht gut. Wenn mal nötig, dann in kleinen Schritten.
LG Edita

Marco333
14.09.10, 08:04
Hallo,

gestern waren wir in der Schilddrüsen / Hormonpraxis Rhein Main.

Die besten Ärzte die ich/wir je kennengelernt haben.

Es kam da heraus, was hier viele vermuteten. Daher vielen Dank an euch.

Das Atmen hat sehr wohl mit der Schilddrüse zu tun.

Der Arzt hat sich nur die Befunde angeschaut, welche ich im Anfangspost geschrieben habe. Der hat nur die Hände über den Kopf geschlagen und gesagt, sie brauchen weder einen Pneumologen noch einen Psychater =)

Ihr Werte sind eine Katastrophe.

Meine Frau soll jetzt das LT von 50 auf 75 erhöhen und nach 3 Wochen auf 100. Wenn es nicht besser wird oder wir fragen haben, einfach anrufen. Ansonsten Kontrolle in ein einem halben Jahr.

Es ist halt eine reine Privatpraxis, aber die Spritkosten waren weitaus höher =)

Und jetzt sind wir so dermaßen sauer auf alle Ärtze wo wir all die Jahre waren. Das ist teilweise schon Körperverletztung was die gmacht haben. Jeder Arsch steht schon wegen kleinigkeiten vor Gericht. Aber gegen die "Ärzte" kannst du nix machen. Es ist traurig, aber wahr. Sollen se doch wenisgtens zugeben das se keine Ahnung haben und dich woanders hin überweisen. Aber all die Jahre nix. Die Schilddrüse und Blutwerte sind in Ordnung und Psychopharmaka verabreicht. Unglaublich.

Danke euch allen und jetzt hoffen wir das es langsam bergauf geht.
Obwohl meine Frau jetzt erstmal gekniggt ist, wegen der Ärzteschaft und noch nie auf so einen wirklichen tollen Arzt getroffen ist.

Grüße

Whiteroseleaf
14.09.10, 13:30
Hallo Marco,

ersteinmal: super, daß Ihr einen fähigen Arzt gefunden habt.

Deine Frau soll nicht geknickt sein, nun weiß sie ja, daß die Atemnot mit ihrer SD zu tun haben kann/hat.
Jetzt besteht definitiv Hoffnung auf Besserung wenn sie richtig eingestellt ist. :)

Ich freue mich gerade tierisch zu lesen, daß es dann doch mal einen Arzt gibt, der sagt, daß Atemnot sehr wohl von der SD kommen kann..... (Habe ich auch bisher von noch keinem Arzt gehört)

Halte uns auf dem Laufenden!

WRL

Marco333
14.09.10, 15:43
Der Arzt sagte, die Schilddrüse hat viele Gesichter.

Bei dem einem liegt der Krampf in der Atemmuskulatur/Bronchien, bei den anderen sind es die Hände oder Beine. Andere haben Krämpfe im Magen. Er wusste genau wovon er sprach.

Wir hatten ja vorab per Post schon einen Patienten-Fragenbogen zugeschickt bekommen. Die 3. Frage in diesem Bogen war, welche Beschwerden sie haben. Da war eine Reihe an symptomen angegeben wo man nur ankreuzen brauchte. Das Symptom schwerer flacher Atem bzw. Atemnot stand dort ganz oben auf der Liste!

Meine Frau saß wie versteinert beim Arzt. Sie hatte ja schon aufgegeben und geglaubt, gleich kommt wieder der Spruch mit der Psyche und das machen sie sich selber und ihr Kind belastet ja etc.

Dieser Arzt hat nur auf die Befunde geschaut und gefragt, wie sie das überhaupt mit dem Kind machen. Ihr Zustand muss ja mehr als Katastrophal sein. =)

Grüße
Grüße

Marco

sandi
14.09.10, 19:45
Respekt vor diesem Arzt, und danke, dass es ihn gibt :)

Alles Gute für Euch, jetzt gehts hoffentlich bald bergauf

lg sandi