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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Selen



danoe
26.02.09, 17:44
Hallo,
kürzlich wurde bei mir MB entdec´kt.....daraufhin bin ich hier auf dieses Forum gestoßenj und habe natürlich alle Infos versucht aufzusaugten! Jetzt hab ich geleysen, dass Selen ganz gut sein soll, mein Hausarzt meinte allerdings, dass das sehr umstritten wäre! Da oich aber nicht persönlich mit meinem Hausarzt darüber geredet habe (mein Vater hat für mich nachgfragt als ers woieso dort war), weiß ih nicht, waunm das Ganze so umstritten ist!
Kann mir einer von euch mitteilen, warum?
Danke schon mal!
Dani

anika
26.02.09, 18:03
Hallo,

ich nehme Selen seit eineinhalb Jahren (Anfangs 50µ, dann gesteigert auf 200µg und inzwischen nehme ich immer 100µ Natriumselenit) und mein Selenwert ist immer schön mittig in der Norm. Meine Ärztin (in der Praxis Prof. Hotze) empfiehlt mir immer wieder Selen weiter zu nehmen.

Bezahlen musst du es ohnehin selbst (z. B. Cefasel). Was dein Arzt meint, ist sicher diese "Gegenstudie" (zu der von Prof. Heufelder vor einigen Jahren) bei der es zu Krebsfällen kam, die man in den Zusammenhang mit höheren Selengaben brachte, wenn ich mich recht entsinne (wurde hier ausführlich diskutiert). Aber es ist ja wie alles eine Sache der Dosis, denke ich.

Hier gibt es Mitglieder, die sich seit der Seleneinnahme sogar deutlich besser fühlen. Für mich gehört das Selen inzwischen dazu wie der Kaffee zum Frühstück.

Anika:)

Josina
26.02.09, 18:17
Mein Endokrinologe meinte, es könnte Diabetes auslösen. Da die positive Wirkung umstritten sei, würde er das Risiko eine weitere Autoimmunerkrankung zu kriegen als zu hoch einstufen. So habe ich ihn verstanden und seine Aussage hoffentlich korrekt wiedergegeben.

http://www.enutrio.de/supplementation-von-selen-erhoeht-risiko-fuer-diabetes-mellitus/

Edit: er meinte noch, dass die Messung des Selengehaltes im Körper sehr schwer und ziemlich ungenau sei.

Frank aus HM
26.02.09, 22:16
Hallo,

@Josina
ich glaube mir dieser Meinung:


Mein Endokrinologe meinte, es könnte Diabetes auslösen. Da die positive Wirkung umstritten sei, würde er das Risiko eine weitere Autoimmunerkrankung zu kriegen als zu hoch einstufen.

...ist Dein Endo aber relativ allein auf der Welt! Und mir dieser:


er meinte noch, dass die Messung des Selengehaltes im Körper sehr schwer und ziemlich ungenau sei.

erst Recht! Dazu haben mein Doc und das Labor eine ganz andere Meinung.

@danoe

wenn Du Dir die vielen Threads in diesem Forum durchliest (durcharbeitest) bekommst Du viele Meinungen zum Thema Selen.

Ich bin davon (vom Selen) überzeugt, habe aber kein MB sondern eine HT. Da ich mich mit MB nicht auskenne, mag ich Dir auch nicht zum Selen raten.

Grundsätzlich bin davon so sehr überzeugt, dass ich in der Diskussion mit meiner Frau (SD gesund) zu der Überzeugung gekommen bin, unseren Kinder eine geringe Dosis Selen täglich zu geben, präventiv.

Liebe Grüsse
Frank

Josina
27.02.09, 10:32
Das kann gut sein, Frank. Ich weiß es nicht besser und gehe persönlich immer gerne erstmal vom Schlimmsten aus. Bin halt ein Angsthase ;)

Peter1
27.02.09, 11:29
Ich habe zu dem Thema Selen und Diabetes eine etwas andere Meinung:

ich denke, Selenzufuhr führt u.U. dazu, daß mehr T4 in T3 umgewandelt wird. Zu hohe Mengen T3 wiederum k ö n n e n zu Insulinresistenz führen bzw. die benötigte Menge Insulin für die Aufnahme von 1g Kohlenhydraten erhöhen. Wenn dann einige Leute nach Selensubstitution Diabetes bekommen, dann liegt das daran, weil sie vorher schon diabetesgefährdet waren (d.h. die Insulinsensivität war eh schon nicht besonders gut und/oder sie hatten zuwenig Insulin), dies war aber durch eine Schilddrüsenunterfunktion verdeckt gewesen, weil die Insulinsensitivität durch die Schilddrüsen-UF besser war.

Hat das mal jemand nachgeprüft, der aus irgendwelchen Studien eine Diabetesgefährdung durch Selen sieht? :confused:

Andererseits erhöht T3 aber auch den Grundumsatz, man verbraucht also mehr Energei.

anika
27.02.09, 15:11
Ich nochmal.
Ich bin MBlerin (mit HT-Komponente) und nehme Selen aus Überzeugung, aber mit 100µg nicht wirklich hochdosiert.

Bedenken habe ich keine, zumal mein Selenwert (Selen im Blut = vergleichsweise teuer, deshalb wird es wohl ungern gemacht; kostet fast 30 €) immer in der Norm ist.
Aber das habe ich ja schon geschrieben.

Samia
27.02.09, 15:27
ich denke, Selenzufuhr führt u.U. dazu, daß mehr T4 in T3 umgewandelt wird. Zu hohe Mengen T3 wiederum k ö n n e n zu Insulinresistenz führen bzw. die benötigte Menge Insulin für die Aufnahme von 1g Kohlenhydraten erhöhen.
Interessanter Gedanke :)
Vor allem wenn man noch den Zwischenschritt T3 erhöht Cortisol und das Cortisol erhöht den Blutzucker dazu nimmt. Allerdings hemmt Cortisol dann auch wiederum die Umwandlung und damit würde die Umwandlungsstörung nicht besser.

Aber gibt es denn Belege dafür, dass Selen tatsächlich die Umwandlung verbessert? Wie viele gibt es, bei deren Umwandlungsstörung Selen geholfen hat? Welche Studien?

LG
Samia

sandi
27.02.09, 15:49
Hallo

mein Arzt in der KiWu Klinik, meinte heute auch, Selen wäre empfehlenswert.

Sollte man es bei KiWu nehmen?

Wenn ja, wieviel?

LG Sandi

runi
27.02.09, 16:04
ich nehme seit der Ht diagnose (2007) selen 200 cefasel und mir geht es damit sehr gut.
zwischendurch war ich mal bei einem endo, der mir doch glat sagte. selen sofort absetzen, wegen diabethesrisiko.........:-)
ich dachte mir meinen teil und ging heim um mich hier zu belesen.

nehmt wirklich mal die suchfunktion und ihr werdet sehr sehr vieles dazu finden und dann macht euch selbser ne meinung, die auch das probieren miteinfliessen lässt.

lg, runi

Josina
27.02.09, 16:09
Ich habe gegoogelt, habe jetzt aber nicht wirklich Konkretes darüber gefunden. Es ist einfach immer Meinung gegen Meinung, aber ein klare Studie die das eine oder andere beweist konnte ich nicht finden.
Wenn da jemand einen oder mehrere Links hätte dazu, wenn geht in deutsch, es würde mich brennend interessieren.

runi
27.02.09, 16:31
http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1075833

http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1032561

vielleicht reichen dir diese zwei erst einmal

Josina
27.02.09, 16:37
Nein, sorry, ich meinte wissenschaftliche Studien über Zusammenhang Selen/Antikörper und/oder Selen/T4T3-Umwandlung und/oder Selen/Diabetes.
Aber das ist auch interessant, danke.

runi
27.02.09, 16:54
ich denke du findest darin auch die wichtigen hinweise zu studien.
nimm dir mal die zeit und arbeite dich da durch.
viel freude:-)

lili
27.02.09, 20:02
Nein, sorry, ich meinte wissenschaftliche Studien über Zusammenhang Selen/Antikörper und/oder Selen/T4T3-Umwandlung
Hallo
Studien gibt es massenhaft, z.T.mit gegensätzlichen Ergebnissen:confused:, einige Beispiele:
hier von 2008 Selen und TPO:http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18302514?ordinalpos=1&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsP anel.Pubmed_DiscoveryPanel.Pubmed_Discovery_RA&linkpos=2&log$=relatedarticles&logdbfrom=pubmed
Der Titel sagt eigentlich alles: No immunological benefit of selenium in consecutive patients with autoimmune thyroiditis.=Kein immunologischer Vorteil von Selen bei Autoimmunthyreoiditis in unselektiertem Patientengut.
Es wurden nicht nur Se und SD Werte bestimmt wie bei der Studie Gärtner, sondern auch jede Menge Immunparameter. Es konnte nach 3 Monatien kein signifikanter Unterschied zwischen Verum und Placebegruppe gefunden werden, auch nicht bei der TPO.
Hier auch 2008:http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18565817?ordinalpos=4&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsP anel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum
wurde dann doch eine gewisse Senkung der TPO beobachtet, allerdings wohl erst nach einem Jahr, ausserdem sei die antioxidative Kapazität gestiegen durch Se. (Komisch allerdings, dass Verum 70 und Placebo nur 62 Patienten waren und anscheinend auch Männer dabei waren...?)
Hier: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8905560?ordinalpos=19&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsP anel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum
Sehr hohe Selengaben hemmen die Konversion von T4 zu T3
usw.
lg
lili

Josina
27.02.09, 20:21
Danke Lili,

ich hatte jetzt nur das von Prof. Dr. Gärtner gefunden.

Im Prinzip heißt das doch aber nur wieder, dass wir wissen, dass wir nichts wissen.

Alles ist mal wieder möglich.

lili
27.02.09, 20:29
zu Gärtner ist dies auch gut zu wissen
http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?p=1741548#post1741548
think positive: es bleibt spannend;)
lg lili

Bine2001
27.02.09, 21:13
Hallo Dani, ich begleite meine Therapie Hashimoto und Hypophysenadenom/ Prolaktinom schon seit fast 5 Jahren mit Aloe Vera in der kein chemisches sondern bioaktives Selen enthalten ist. Ich bin selbständige Beraterin auf dem Sektor Nahrungsergänzungsmittel und durch einen Arzt für Naturheilverfahren, Akupunktur und Vitalarzt, Sportmedizin Ernährungsmedizin und Orthomolekulare Medizin geschuld worden. Selen wird bein Orthomolukelar und Naturheilmediziner als Das Schildrüsenmineral bezeichnet, weil wir diese Mineral ganz besonders brauchen, aber auch Vit B- komlex Magnesium, Kalzium für's Skelett und Muskulatur. Um nur einige zu nennen. Wir Hashis haben insgesamt eien höheren Vitamin und Mineralstoffbedarf. Steh dazu,weil's mir in ein besseres Allgemeinbefinden geholfen hat -ohne Nebenwirkungen. Die entgiftende Eigenschaft hilft mir auch die Schadstoffe vom L-Thyroxin aus dem Körper auszuleiten, die dich sonst in meinem Körper ablagern würden.
VlG Bine

Möcht noch ergänzen, das die Vit ACE mithelfen das Selen im körper aufzunehmen, Was sich wiederum positiv auf unser Immunsystem auswirkt.

Josina
27.02.09, 21:31
Bine, das bestreitet doch auch keiner. Selen wurde aber in der Studie in viel höherer Konzentration eingesetzt. Wenn ich nicht falsch liege sagt man in der Regel, dass der Mensch 1 µg/kg Gewicht an Selen benötigt und die Probanden wogen garantiert nicht alle 200 kg.
Es geht vielmehr darum, dass es als schon eher Medikament eingesetzt wird.

Genauso gibt es aber Studien, in denen zuviel Selen gesundheitsschädlich ist. Die Diabetes-Studie ist genauso aussagekräftig bzw. eben nicht aussagekräftig wie die Gärtner-Studie.

Für mich heißt das, dass ich mit Selen lieber vorsichtig bin.

Natürlich verstehe ich auch, dass man, wenn es einem mies geht, nach jedem Strohhalm greift. Würde ich wahrscheinlich auch so machen und ist eigentlich nur eine reine Abwegung der Risiken und Beschwerden gegeneinander.

Das die Selenmessung schwierig wäre, ist wohl so gemeint, dass man keinen gleichmässigen Selenspiegel im Blut hat. Er variiert wohl zu stark und dann klingt die Aussage meines Endokrinologen eigentlich sehr nachvollziehbar.

Bine2001
06.03.09, 14:07
Hallo Josina,
ja da hast du recht mit solchen riesgen Mengen Selen würde ich auch aufpassen. Die würd ich auch nicht nehmen absolut...

Ich habe meine Info zum Selen im meinem Aloe Buch nochmals nachgeschlagen.

Dort konnte ich nochmals nachlesen das die deutsche Gesellschaft für Ernährung von einem täglichen Bedarf von 30 bis 70 deiner oben genannten Maseinheit(die ich mit meiner PC - Tastatur leider nicht schreiben kann )ausgeht.

Und die Aufnahme von Selen aus der Nahrung (vom gesunden Menschen ausgehend ) wahrscheinlich in den Industrienationen bei einer "normalen" Ernährung gerade ausreichend sei. In der Schwangerschaft,bei älteren Menschen, Rauchern, Krebspatienten und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann ein erhöhter Selenbedarf bestehen. Das ist uns Hashikranken ,ich hoffe den meisten ja bekannt.

Vom Doc. für Naturheilverfahren, der auch unter anderem Arzt für Orthomulekulare Medizin, Ernährungs- und Präventivmedizin und weiteren Arzttiteln hat, und Autor dieses Buches ist, weiß ich das die Gruppe von Ärzten,das Selen als wichtigen Radikalenfänger einschätzen und es bei der Vorbeugung an Krebs zu erkranken mithilft.Ich wurde von dem Arzt in mehreren Seminaren geschult. Und mochte mich zu dem Thema Selen aus einer anderer Sichtweise mit ausstauschen.
Info für Interessierte zu dem Buch oder Arzt nur über PN!
VlG Bine

Frank aus HM
06.03.09, 14:51
Hallo Bine,

warum "schreist" Du denn Deine Meinung so heraus??:confused:


ja da hast du recht mit solchen riesgen Mengen Selen würde ich auch aufpassen. Die würd ich auch nicht nehmen absolut...

Und was bezeichnest Du als riesige Menge?? Die Angabe von 1µg/kg und Tag ist für Dich riesig? Hab ich das richtig verstanden? Woher hast Du diese Information? Und auf welchen Menschen beziehst Du diese Info? Auf einen völlig gesunden Menschen, auf einen Meschen der substituiert? Etwa auf einen Menschen der unter ärztlicher Diagnose steht? Auf einen Patienten der unter einer onkologischen Diagnose steht? Auf wen?

Deine Angabe:


Ich habe meine Info zum Selen im meinem Aloe Buch nochmals nachgeschlagen.

Dort konnte ich nochmals nachlesen das die deutsche Gesellschaft für Ernährung von einem täglichen Bedarf von 30 bis 70 deiner oben genannten Maseinheit(die ich mit meiner PC - Tastatur leider nicht schreiben kann )ausgeht.

Sehr richtig was in Deinem Buch für Aloe Vera steht. Und auf wen und in welcher Situation ist das bezogen? Und seit wann wird dieser Wert empfohlen? Und warum wird dieser Wert empfohlen?

Du wirfst einige Informationen in einen Topf und holst, so erscheint es mir, diejenigen Info wieder heraus die für Dich annehmbar erscheinen und postulierst sie als Wissen das Dir annehmbar erscheint, so kommt es für mich jedenfalls herüber!


Vom Doc. für Naturheilverfahren, der auch unter anderem Arzt für Orthomulekulare Medizin, Ernährungs- und Präventivmedizin und weiteren Arzttiteln hat, und Autor dieses Buches ist, weiß ich...

Sind Dir Menschen mit einem akadem. Dr. Grad oder mit mehreren davon grundsätzlich vertrauenswürdiger als andere Quellen?


Info für Interessierte zu dem Buch oder Arzt nur über PN!

Und hierzu meine letzte Frage: Ist irgendetwas an diesem ominösen Doc geheim - oder an seinem Buch, dass Du darum eine solche Verschleierung als Informationsquelle wählst?

Dein Posting erscheint mir etwas erklärungsbedürftig - darum hab ich diese Fragen gestellt.

LG
Frank