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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Toter Zahn/Wurzelentzündung



Turboline
24.02.09, 09:08
Moin,
ich habe mir vor zwei Jahren einen Backenzahn ziehen lassen,
weil ich keine Wurzelbehandlung wollte.
Im Letzten Jahr (Hormone überdosiert) knallte der Backenzahn davor ziemlich durch, heftigste Schmerzen mit Absetzen der Hormone weg.
Vermute er ist da abgestorben.
Nun war ich bei Zahnarzt, weil ich eine Kieferfehlstellung habe und mir eine DIR-Schiene machen lassen wollte...in der Hoffnung, dass dadurch eine bessere Hormonlage ensteht und ich noch das ein oder andere Symptom loswerde.
Düppel zur Zeit mit 1/4 Grain am rum und mir gehts gut,nicht normal prächtig,aber gut.
So, letzte Woche bildete sich bei dem Backenzahn ´ne Beule, gestern dagewesen, Zahn ist tot und ich habe wohl eine Wurzelentzündung.
Wurzelbehandlung verweigere ich.
Aber was tun ?
Raus damit, weil eh tot ?
Dann habe ich allerdings dort keine Backenzähne mehr und ein Implantant wäre wohl die Folge...irgendwie muß frau ja auch beissen.
Oder versuchen Entzündung wegzubekommen und noch weiter mit dem überkronten toten Zahn leben ?
Zumindest bist Sd-Einstellung optimal ist ?
Oder werde ich keine optimale Einstellung hinbekommen, wegen dem toten Zahn ?
Kann man überhaupt eine Wurzelentzündung zum abheilen bekommen ?
Schmerzen habe ich nur leicht.
Hat jemand Erfahrungen im Angebot und einen Rat für mich ?
LG
von der sonnigen Ostsee
Turboline

PetraN.
24.02.09, 09:19
Guten Morgäähn :-)

habe vor 2 Monaten Wurzelbehandlung im unteren Backenzahn bekommen.
Laut Röntgenbild wohl ziemlich entzündet.

Zunächst wurde der Wurzelkanal geöffnet,
anschl. für ein paar Tage Antibiotikastreifen rein.
Hat jedoch nicht viel gebracht, also erneut Wurzelkanal gespült und wieder Medikament rein, mit einfacher
Füllung zu.
Bin aufgrund Dauerstress nicht mehr in weitere Behandlung, tut ja nun auch nichts mehr weh ;)

Mittlerweile habe ich jedoch diese einfache Füllung verloren, den Medikamentenstreifen wohl auch durchs
Essen verschluckt...
Bis jetzt war ich noch nicht zur Weiterbehandlung,
habe aber (noch) keine Schmerzen.

Auf jeden Fall bekommt man das zum Abheilen.


LG. PetraN.

W33S
24.02.09, 10:17
hallo,

warum willst du keine wurzelbehandlung????

ich würde doch alles dafür tun, um den zahn zu retten?!

lg simone

Uschi G
24.02.09, 10:56
Hallo Turboline,
mein Mann hat erst vor Kurzem bei zwei Zähnen Wurzelbehandlungen bekommen. War zuerst auch skeptisch. Zwischenzeitlich ist er aber sehr zufrieden. Es kann et was länger dauern bis die Nerven in den Wurzeln abgetötet sind, aber ich finde es lohnt sich. Habe auch mehrere wurzelbehandelte Zähne.

LG Uschi

danih
24.02.09, 11:14
Ich habe auch Wurzel behandelte Zähne und meine Erfahrung ist wirklich das man sich diese Quälerei sparen kann.

Da die Zähne früher oder später eh abrechen. Es sei den man läßt sie sofort überkronen sofern das geht.

Gruß danih

LostAngel
24.02.09, 13:37
Huhu

hab auch einen Wurzelbehandelten Zahn und kann dir nur raten, dir die Wurzelkanäle lasern zu lassen. Bei mir haben damals die Med. Einlagen nichts gebracht, hatte trotzdem Schmerzen wie Hölle (glaube, als die damals im Kaufhaus angefangen haben, hätte ich Amok laufen können und bei meinem ehem. Zahnarzt - war ja über 300km entfernt - da wär ich der Tante in der Notsprechstunde mit 5 anderen Pat. fast über den Thresen gesprungen, weil ich über 4 Std. warten musste). Schlussendlich stand nur zur Debatte, entweder zum Chirurgen o. lasern lassen. Habe dann die Wurzelkanäle lasern lassen, tat zwar weh, aber danach hatte ich keine Schmerzen mehr. Hat mich für alle Behandlungen auch gerade mal 19€ pro Wurzel gekostet. Kann dir das auch nur empfehlen, da beim Lasern sofort jede Bakterie, jeder Virus, etc. sofort abgetötet wird. Werde mir den Zahn aber auch nicht überkrohnen lassen sondern sparen und wenn dann sofort Implantat rein.

Lieben Gruß

lilith-alexia
24.02.09, 14:42
Brauchst Du nun nur eine Wurzelbehandlung oder eine Wurzelspitzenresektion?

Wurzelbehandlung würde ich schnell machen lassen, damit die Keime nicht noch auf den Knochen übergehen, weil dann brauchst Du eine Resektion u. da muss der Chirurg dran u. schneidet das entzündete Stück Knochen raus.

Wenn der Zahn eh tot ist, ist es doch kein Problem, den Kanal zu behandeln?

Wenn er nicht behandelt wird, ist das Riskio viel höher, das Du eine Entzündung am Knochen bekommst.

So kannst Du den Zahn erhalten u. musst ihn danach nur überkronen - da er sonst irgendwann abbricht.

Ich habe sehr viele wurzelbehandelte Zähne seit vielen Jahren ohne Probleme...und schon 4 Wurzelspitzenresektionen auch ohne Probleme bisher bekommmen. Implantate wären mir zu teuer u. da muss teilweise auch der Kieferknochen erstmal woanders rausgeschnitten werden u. an der Implantatsstelle neu aufgebaut werden ect... das wäre auf jeden Fall die teurere u. schmerzhaftere sowie langwierigere Lösung.

LG

Hexele67
24.02.09, 14:53
Hallo Turboline

Auf jeden Fall MUSST du sofort etwas dagegen unternehmen! Ein marktoter Zahn stellt immer eine Gefahr für einen Herd dar. Da deiner sogar spürbar tobt, ist das ein Zeichen dafür, dass da schon eine Weile einiges im Argen ist:(

So ein dämlicher kleiner Zahn kann streuend an den schlimmsten Symptomen im ganzen Körper verantwortlich sein. Wer weiß, vielleicht wird dann auch deine SD/Hormonlage ruhiger:rolleyes:

Ich bin normalerweise eher deiner Meinung: "Raus damit" ( habe das gleiche Spielchen wie du letztes Jahr 2x durchexerzieren müssen:(), aber aufgrund der Lückenbüßerfunktion solltest du ihn vielleicht doch eher nochmal versuchen zu erhalten.
Such dir einen guten Zahnarzt, besprich dich mit ihm und entscheide dann. Ich war bei zwei Zahnärzten, wobei mir Letzterer eindeutig zum Ziehen riet, da das Dingen eh über kurz oder lang den Löffel abgegeben hätte:redface:

Ich drücke dir die Daumen...ganz ganz doll....!!! Probs an den Zähnen sind der Horror...

..alles alles Liebe+viel Glück,
Tani

lilith-alexia
24.02.09, 15:01
Ich würde immer erstmal versuchen, alle Zähne zu erhalten.

Da die Lücken wie gesagt den Kiefer verschieben bzw. der Knochen zurückgeht.

Das merkt man nicht nach 1 Jahr, aber nach mehreren. Und da spreche ich auch aus leidvoller Erfahrung.

Meine langjährige Zahnkarriere sagt: Immer erst versuchen, zu machen was geht - das aber so frühzeitig als möglich - , und nur im Notfall ziehen, dann aber ersetzen.

LG

Turboline
24.02.09, 19:16
Guten Abend,
danke!
Allerdings wollte ich keine Erfahrung zur Wurzelbehandlung...weil ich die definitiv nicht mache!

Ach Simone,dass paßt hier nicht rein...ganzheitliche Sichtweise halt.

Ich habe keine Schmerzen von dem Zahn,zumindest noch nicht...soll ja auch mausetod sein.
Aber angeblich eine Wurzelentzündung...wobei, hat man eigentlich eine Entzündung an toten Wurzel ? *hmh*

Tani,lieben Dank!Joh, sehe ich auch...
Tja entschieden habe ich mich noch nicht....pinsel Tinktur auf die Beule.
Aber wird auf Dauer wohl nicht reichen...blöden Zähne!
Hab mal geguckt, welches Organ diesem Zahn (46) zugeordnet ist und was lese ich ? SCHILDDRÜSE!

Laser ? Interessant! Hab ich noch nicht gehört.


Ich warte mal noch ein Weilchen ab...aber tendiere zum rausnehmen.

Schönen Abend!
LG
Turboline

c.schnuffelblau
24.02.09, 20:10
Hallo Turboline,
Allerdings wollte ich keine Erfahrung zur Wurzelbehandlung...weil ich die definitiv nicht mache!

Ob denn ein Implantat weniger unangenehm ist? Kann ich mir nicht vorstellen.
Notfalls kannst Du Dich ja auch in Narkose behandeln lassen.

Ich habe keine Schmerzen von dem Zahn,zumindest noch nicht...soll ja auch mausetod sein.
Aber angeblich eine Wurzelentzündung...wobei, hat man eigentlich eine Entzündung an toten Wurzel ? *hmh*

Unter der Wurzel bzw unten herum, würde die sitzen. Ich kann mir nur nicht vorstellen, daß man das nicht merkt. Denn Zähne sitzen ja nicht ganz fest. Bei jedem Bissen würdest Du mit dem Zahn in die Entzündung drücken, und das tut sehr weh. *nick*

Könnte es nicht eine Zyste sein?
Die bilden sich auch manchmal unter toten Zähnen. Die sind oft erstmal symptomfrei.

Tja entschieden habe ich mich noch nicht....pinsel Tinktur auf die Beule.

?? Wo hast Du denn ne Beule die man bepinseln kann?
Ich dachte, die Entzündung muß im Knochen sein. Oder habe ich das falsch verstanden?
Liebe Grüße, Christiane

Turboline
24.02.09, 20:59
Hallo Schnuffelblau,
danke für den Hinweis!!!!
Tja mir kommt es auch komisch vor...habe eine Beule bekommen dort wo der letzte Zahn fehlt,seitlich,dachte erst da wäre vielleicht ein Stück dringeblieben,was nun rauswächst, aber auf dem Röntgenbild war nichts zu sehen.
Arzt sagt kommt von dem Backenzahn davor,als ich meinte es wäre aber doch hinter dem Zahn,sagte er die Wurzel ist ja auch krumm...
Wenn ich darauf drücke tuts ein wenig weh, aber nicht so das ich denke es ist voll Eiter oder megaentzündet....
Ich hab keine Ahnung:(
Werd´ wohl noch einen Zahnarzt aufsuchen...
LG
Turboline

Sugarhashi
17.11.10, 22:21
Hab mal geguckt, welches Organ diesem Zahn (46) zugeordnet ist und was lese ich ? SCHILDDRÜSE!

Ich glaub, ich krieg 'nen Schreikrampf... :eek:
Ist der 46 tatsächlich ein Schilddrüsenzahn? Na sowas aber auch, da muss ich mich ja nicht wundern, dass er rumzickt.

Turboline, wie ist es bei Dir damals weitergegangen? Magst Du das mal erzählen?

Nun ja, also mal ganz neutral betrachtet: Mir droht eine Wurzelspitzenresektion und ich habe da wirklich wenig Bock drauf. Dummerweise ist es aber der hintere Brückenpfeiler, weshalb der Arzt jetzt auch nicht mehr so lange abwarten will. Die Überweisung zum Kieferchirurgen hab ich schon, einen Termin zum Vorgespräch auch.

Hm, wenn ich mich so im Forum umschaue, sind die Alternativen zur WSR eher spärlich gesät. Jemand empfahl mal Traumeel (was bei AIs nicht so gut sein soll :confused:) oder auch Arnikaglobuli.

Ob es lohnt, dass ich mich in der Richtung erst noch einmal informiere?

Ehrlich gesagt, ich bin etwas ratlos. An meiner SD-Einstellung mag ich nichts ändern, die ist zur Zeit wirklich in Ordnung. Mein Langzeitzucker lag zuletzt bei 5,9 %. Klar, ich hab ab und zu höhere Werte, aber an sich spritze ich die ja dann ziemlich schnell runter.

Wenn doch diese beiden Stoffwechselgeschichten gerade einigermaßen hinhauen, wieso ist mein Körper dann nicht in der Lage, mit den Bakterien von allein fertig zu werden? Ist frustrierend. :mad:

Habt Ihr vielleicht noch Ideen, was ich noch versuchen könnte? Zinkdosis erhöhen?

Die Behandlung selbst ist gar nicht mal so das Problem für mich. Ich fürchte mich wegen meiner Unverträglichkeiten vor den Medikamenten, da liegt der Hase im Pfeffer. :(

Danke schon mal und liebe Grüße,

sugarhashi

dosenkaktus
18.11.10, 10:37
Hallo Turboline,

auch ich hatte in diesem Jahr eine Wurzelbehandlung: es war der 46! Ich fand es gar nicht so schlimm.

Erst wurde der Zahn in Abstand von etwa 2 Wochen zwei Mal eröffnet, um die Kanäle zu spülen und um ein Medikament einzulegen, damit die Entzündung abklingt. Anschließend wurde eine provisorische Füllung gemacht.

Beim dritten Besuch wurde dann gelasert und dann die endgültige Füllung gemacht.

Wenn der Zahn jetzt tatsächlich Ruhe gibt, und keinerlei Berschwerden mehr auftreten, wird er dann überkront.

Für die Laserbehandlung musste ich 77 Euro dazubezahlen. Die Überkronung kostet sicherlich auch nochmal einiges. Aber ich würde es so wiedermachen.

LG, dosenkaktus

kadisha
21.09.13, 22:48
ist zwar schon lange her, aber wie hast du dich entschieden?

habe ja auch gehört, dass tote zähne sehr ungesund sind und man diese lieber ziehen sollte und eben nicht erhalten!!!

lg

c.schnuffelblau
22.09.13, 03:52
habe ja auch gehört, dass tote zähne sehr ungesund sind und man diese lieber ziehen sollte und eben nicht erhalten!!!

Wieso eigentlich? Es ist doch dann noch unnatürlicher, wenn man ein Implantat nimmt. Alternative wäre dann ja nur: gar kein Zahn!
Und das kann es ja auch nicht sein....

Ich kenne diese Aussagen aber auch, daß tote Zähne ungesund seien. Gibt deshalb auch genügend Leute die sie sich haben ziehen lassen...und dann keine mehr hatten, aber die Beschwerden blieben doch.

Vielleicht geht es darum, daß sich bei toten Zähnen oft Entzündungen bilden und chr. Entzündungen ungesnd sind?

lg[/QUOTE]

Susi_E
22.09.13, 09:52
Tote Zähne sind ungesund, weil sie ständig Leichengift abgeben und den Körper systematisch vergiften. Ein abgestorbener Daumen oder Zehen (z.B. nach Erfrierungen) muss abgenommen werden, da man sonst daran stirbt. Ein toter Zahn gibt zwar nicht diese Menge ab, aber es reicht, um den Körper langfristig zu schwächen. Gerade für Hashimoto ist das sicher nicht förderlich. Ich habe schon ganz viele fehlende Zähne und in letzter Zeit habe ich versucht, weitere Zähne die Probleme machen, zu erhalten. Es gibt eine "verbesserte" Wurzelbhandlung, die Endotonie, bei der genauer gearbeitet wird, mit anderen Instrumenten und mit Laser, um die Wurzelkanäle so gut wie möglich zu reinigen, damit die verbleibenden Bakterien möglichst wenig sind. Die Kassenleistung reicht da bei weitem nicht aus. Das Ganze machen spezialisierte Zahnärzte und es kostet richtig viel Geld. Ich denke jedoch, es ist ein Kompromiss. Ob Implatate bei einer Autoimmunerkrankung so prickelnd sind, ist fraglich. Ich sollte eigentlich zwei machen lassen, traue mich aber nicht ran. Ohne Zähne ist es jedoch auch recht schwierig. Meine ERfahrungen zur Endotonie habe ich hier mal zusammengetragen:
http://pagewizz.com/endodontie-wurzelbehandlung-ist-nicht-gleich-wurzelbehandlung/
Übrigens glaube ich, dass durch meine ganzen Zahnprobleme (v.a. Quecksilber) die Hashimoto entstand. Ich hatte schon als Jugendlicher mind. 12 Amalgamfüllungen. Mit ca. 20 Jahren arbeitete meine Schilddrüse nicht mehr richtig.

Turboline
22.09.13, 11:36
Susi, danke dafür ! sehr interessant !

Ich habe damals die Wurzelbehandlung machen lassen, hatte auch finanzielle Gründe.
Und früher auch den Mund voll Amalgam gehabt, danach hat mir ein Zahnarzt Palladium in den Mund gemacht...horror!
Nun seit langen Jahren alles saniert.

LG
Turboline

c.schnuffelblau
23.09.13, 15:14
Tote Zähne sind ungesund, weil sie ständig Leichengift abgeben und den Körper systematisch vergiften.

Okay, dann kommt diese Annahme wohl noch aus einer Zeit, als man die Wurzelkanäle noch nicht reinigen konnte. Und solche Erfahrungen werden dann weitergegeben, auch wenn sich die Sache an sich geändert hat, dadurch, daß man es heute eben kann.

Mag sein, daß man kleinste Reste nicht immer zu 100% weg bekommt. Obwohl der Körper damit schon fertig werden sollte, denn überall im Körper sterben Zellen ab, werden resorbiert und verschwinden auf diese Weise.


Es gibt eine "verbesserte" Wurzelbhandlung, die Endotonie, bei der genauer gearbeitet wird, mit anderen Instrumenten und mit Laser, um die Wurzelkanäle so gut wie möglich zu reinigen, damit die verbleibenden Bakterien möglichst wenig sind. Die Kassenleistung reicht da bei weitem nicht aus.

Ach wirklich nicht? Ich habe immer für ne Zeit so ein Mittel reinbekommen was quasi einmal "durchdesinfiziert" bevor dann der Nerv gezogen wurde.
Ich dachte, dann ist der auch zu 99% entfernt.


Das Ganze machen spezialisierte Zahnärzte und es kostet richtig viel Geld. Ich denke jedoch, es ist ein Kompromiss. Ob Implatate bei einer Autoimmunerkrankung so prickelnd sind, ist fraglich. Ich sollte eigentlich zwei machen lassen, traue mich aber nicht ran. Ohne Zähne ist es jedoch auch recht schwierig. Meine ERfahrungen zur Endotonie habe ich hier mal zusammengetragen:
http://pagewizz.com/endodontie-wurzelbehandlung-ist-nicht-gleich-wurzelbehandlung/
Übrigens glaube ich, dass durch meine ganzen Zahnprobleme (v.a. Quecksilber) die Hashimoto entstand. Ich hatte schon als Jugendlicher mind. 12 Amalgamfüllungen. Mit ca. 20 Jahren arbeitete meine Schilddrüse nicht mehr richtig.

Das Problem ist, daß man es immer nur vermuten kann.

Pina
23.09.13, 16:01
Tote Zähne sind ungesund, weil sie ständig Leichengift abgeben und den Körper systematisch vergiften.


Nicht für Jeden in gleichem Maße, nicht jeder reagiert mit einer erhöhten Entzündungsneigung auf diese Gifte von toten Zähnen. Man kann es einfach mit dem entsprechenden Labor feststellen, ob jemand auf einen toten Zahn mit einer erhöhten Entzündungsaktivität reagiert (siehe unten - Hervorhebung):


... bin über 20 Jahre mit meinem wurzeltoten Zahn herumgelaufen. Nach und nach hat sich meine Gesundheit verschlechtert und irgendwann ging es dann rapide bergab. Das muss und wird nicht alles auf diesen Zahn zurückzuführen sein, aber er ist ein Baustein in meiner Krankheitsgeschichte. Das Immunsystem ist halt mit einem solchen Entzündungsgeschehen im Dauereinsatz und das ist schlecht.

Meine Internistin überlegte, dass es in diesem turbulenten Krankheitsgeschehen mit Autoimmunerkrankungen Sinn machen könnte, meine Zähne noch einmal grundlegend umwelt-zahnmedizinisch untersuchen zu lassen. Da bereits zwei Jahre vorher der Kardiologe meinte, er empfehle seinen Patienten mit kardiologischen Problemen, sich von den wurzeltoten Zähnen zu trennen, habe ich mich dann endlich darauf eingelassen - und das fiel mir sehr schwer, wollte ich doch diesen Zahn im Sichtbereich unbedingt behalten.

Die Untersuchungen waren (... ehrlich gesagt: wider Erwarten) ein Volltreffer: Es wurde ein Zytokinpolymorphismen- Profil erstellt und u.a. eine Genkonstellation bei mir nachgewiesen, die mit einer stark erhöhten Produktion der entzündungsfördernden Zytokine TNFa und IL1 einhergeht (Hight-Respnder), zusätzlich eine Zytokinantwort IL 10 auf die eiweisszerfallsprodukte Mercaptane und Thioether, was die immunologische Sensibilisierung bestätigte. Bei der darauf erfolgten OP wurde ein absolut ekelhafter schwarzer Zahn entfernt und auch das marode Knochengewebe drum herum ...
http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?1209412-Zahnimplantate-Titan-und-Schilddr%FCse&p=2847025&viewfull=1#post2847025
Viele Grüße
Pina

Pina
23.09.13, 16:15
Und noch dies dazu:

Genau mit solchen Zahnherden und den hiervon gestreuten Giften habe / hatte ich schon eine Menge Ärger. Manche Leute reagieren sehr viel stärker als andere auf Gifte, Bakterien aus solchen Zahnherden und z.B. auf Titanimplantate.
Ich z.B. gehöre genetisch zu den sogenannten High-Respondern.

High-Responder reagieren bei einem vorhandenen Entzündungsreiz (wie gehabt so z.B. durch Gifte in Zahnherden oder toten Zähnen oder beim Einsatz von Titan) häufig mit einer stark erhöhten Entzündungsaktivität. Hierdurch können eine reduzierte Immunabwehr, Soforttypallergien und einige Autoimmunerkrankungen gefördert werden. Zahnherde und Bakterien wirken sich dann auch verstärkt auf das Hormonsystem aus.
http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?1155407-hashimoto-von-zahnherden&p=2270796&viewfull=1#post2270796

http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?1183871-Amalgam-in-den-Z%E4hnen&p=2566634&viewfull=1#post2566634

c.schnuffelblau
24.09.13, 01:22
Hi Pina,
interessant, das Zytokinpolymorphismen- Profil. Ist das eigentlich wissenschaftlich abgesichert oder geht das mehr in die Richtung "Glaubenssache". Frage deshalb, weil das zu "anti aging" gehört und das ja in vielen Punkten doch eher Glaubenssache ist.

Andererseits interessiert es mich, weil ich mit einem Backenzahn diesbezüglich Probleme habe. Es ist eine Mini-Entzündung vorhanden, schon seit Jahren. Inzwischen aber so, daß ich keine Schmerzen mehr an dem Zahn habe. Ziehen lassen würde ich ihn mir aber höchst ungerne. Wie es aktuell mit ihm ist, weiß ich gar nicht, müsste mal meinen Zahnarzt fragen.

Ich habe ja generell eine erhöhte Entzündungsneigung, wie ich finde. Du auch so generell?
Nützt Dir das Wissen eigentlich praktisch was, daß Du nun weißt, daß bestimmte Werte erhöht sind? Denn tun kannst Du ja vermutlich nichts dagegen, oder?

Pina
24.09.13, 19:39
Hi Pina,
interessant, das Zytokinpolymorphismen- Profil. Ist das eigentlich wissenschaftlich abgesichert oder geht das mehr in die Richtung "Glaubenssache". Frage deshalb, weil das zu "anti aging" gehört und das ja in vielen Punkten doch eher Glaubenssache ist.

Was meinst du genau, und was soll nicht wissenschaftlich sein, schnuffelblau? Weil das für dich zu ""anti Aging" gehört" bzw. in diese Schublade eingeordnet wurde? Aber ich kann dir doch nicht ernsthaft zu einer anderen diesbezüglichen Überzeugung verhelfen? Wenn du einen Schulmediziner brauchst, der sich mit diesen Sachen auskennt und dir das nötige Vertrauen gibt, musst du ein bisschen suchen. Aber es gibt sie, und ich versichere dir, es sind keineswegs nur Privatärzte. Der erstbeste Zahnarzt wird es allerdings vermutlich nicht sein, weil in der normalen zahnmedizinischen Ausbildung diese Inhalte nicht oder allenfalls randläufig vermittelt werden.


Zentrum für Ganzheitliche Zahnmedizin und Umweltzahnmedizin in Oberhausen – NRW
- Erste Praxis mit Tätigkeitsschwerpunkt Umweltzahnmedizin in Nordrhein. –
>> Privat und alle Kassen
Tätigkeitsschwerpunkte:
Ganzheitliche Zahnmedizin – Implantologie – Umweltzahnmedizin
- Fortbildungen für Zahnärzte und Mitarbeiter …
http://www.umweltzahnarzt.de/praxis/

Hier ist ein Dokument von Umwelt-Zahnmedizinern zum Thema Systemische Entzündungserkrankungen durch eine Typ IV-Sensibilisierung (hier am Bsp.von Zahnmetallen, sie kann aber auch durch Herde /tote Zähne erfolgen).

Chronisch entzündliche Erkrankungen sind nahezu immer multikausal bedingt. Auf der Grundlage einer individuellen Genetik und spezifischer Vorbelastungen und Vorerkrankungen entwickeln sich Störungen im Regulationssystem des Organismus durch den Einfluss von Triggerfaktoren. Die Entwicklung einer chronischen Entzündungserkrankung ist demnach immer ein mehrstufiger Prozess. Bei der Diagnostik kommt es darauf an, wichtige Triggerfaktoren für den dauerhaften Entzündungsprozess zu finden und zu eliminieren. Zahnersatzmaterialien und dentale Herdgeschehen stellen dabei einen wichtigen Fokus dar, da sie dauerhaft auf den Organismus einwirken. Die nachfolgenden Falldarstellungen machen die Komplexität der Diagnostik und der Therapie deutlich.
Zitat aus "Umwelt-Zahnmedizin in der Praxis"Hiltrud Boeger, Lutz Höhne, Kurt E. Müller
http://zahnmedizin-oberland.de/wp-content/uploads/2012/08/Artikel-Umweltzahnmedizin1.pdf

Das Institut für medizinische Diagnostik in Berlin (Dr. Baehr) ist auf diese Untersuchungen spezialiasiert:


Gewebemakrophagen stehen im Mittelpunkt jeder Entzündungsreaktion. Sie produzieren auf einen Reiz hin zwei proentzündliche Schlüsselzytokine TNFa und Interleukin-1 (IL1). Die Menge dieser in die Umgebung abgege-benen Zytokine ist Ausschlag gebend für das Ausmaß der Entzündungsreaktion. Die Intensität, mit der die Zytokinen freigesetzt werden, ist abhängig von genetischen Konstellationen der Zytokine.

Manche Patienten neigen aufgrund der individuellen genetischen Entzündungskapazität der Makrophagen zu einer Überentzündung. Mit einem molekularbiologischen Test ist eine Graduierung der Entzündungsneigung von Normal-Respondern (Grad 0) bis hin zu den überentzündlich reagierenden High-Respondern möglich (Grad 3 und 4).


Chronisch entzündliche Erkrankungen treten bei High-Responderpatienten häufiger und mit stärkerer Progredienz auf. Bei einer Vielzahl systemischer Entzündungserkrankungen, wie z.B. Parodontitis, Multiple Sklerose, chronische Bronchitis, Asthma oder Osteoporose ist die Bedeutung des IL1- bzw. TNFa-Genotyps durch zahlreiche Studien belegt. Bei High-Responder-Patienten (Grad 3 und 4, zum Teil auch Grad 2) ist der auslösende Entzündungsreiz (Bakterien, Fremdmaterial etc.) zwar kausal beteiligt, stellt aber für den Entzündungsprozess nicht das eigentliche Problem dar, da die betroffenen Patienten auf den Auslöser überreagieren. Die chronische Entzündung stellt hier die eigentliche Krankheitsursache und gleichzeitig das wichtigste Symptom dar. Bei High-Respondern ist daher therapeutisch neben der Reizelimination eher eine antientzündliche, niemals aber eine immunstimulierende Therapie angezeigt. Im Gegensatz dazu sollte bei Normorespondern die Elimination des auslösenden Reizes oberstes Therapieziel sein. Bei Erreger-bedingten Prozessen wäre dann, anders als bei High-Respondern, auch eine zusätzliche Immunstimulation zu erwägen.
http://zahnarzt-diagnostik.de/index.php?id=114

http://www.imd-berlin.de/diag-info-s/200-299/moeglichkeiten-und-grenzen-der-effektorzelltypisierung-fuer-die-zahnmedizin.html

Fortsetzung folgt

Pina
24.09.13, 19:46
Fortsetzung

Wenn dich der LTT zweifeln lässt: Der Lymphozytentransformationstest wird selbst vom Robert-Koch-Institut teilweise anerkannt, z.B. wenn es um Sensibilisierungen auf Medikamente und bestimmte Metalle geht. Die Begründung zur nur teilweisen Anerkennung ist ... nun, immerhin bemerkenswert, das möge jeder für sich selbst bewerten. Als Patient bekommt man leicht einen Eindruck davon, dass hinter dem Ratschlag des Robert-Koch-Institutes eine politische Entscheidung und: ja klar: Kostengründe stehen. Wer sich deshalb der RKI Argumentation anschließen möchte bzw. sich selbst brav vorauseilend damit abfinden und (für die GKV kostengünstig) von diesen Diagnoseverfahren ausschließen möchte, muss das tun und stattdessen Epikutantests an sich vollziehen lassen, die keineswegs sinnvoller oder gar aussagekräftiger sind, aber halt für den Patienten belastend sein können, weil eben die Tests selbst allergieauslösend wirken können. Aber ja: KOSTENGÜNSIGER sind.

http://www.forum-nat-zahngesundheit.de/downloads/LTT_Nachweis_von_Sensibilisierungen.pdf
http://www.aerzteblatt.de/pdf/105/49/m864.pdf
http://www.allum.de/diagnostikverfahren/1212415926/lymphozytentransformationstest
http://edoc.rki.de/documents/rki_ab/re67flHRghoUo/PDF/26C0oqIxZYpo.pdf


Die umweltzahnmedizinischen Aspekte von Partikel induzierter Inflammation stellte ZA Lutz Höhne aus Dirmstein dar. Leider erfüllen die in die Mundhöhle eingebrachten Stoffe nicht immer die in sie gesetzte Hoffnung auf die „Intelligenz des Materials“ bezüglich ihrer positiven Eigenschaften. Da dental häufig gleichzeitig unterschiedliche Materialien benützt werden, kommt es auch hier zu chronischen Entzündungen. Auch bei den ca. 1 Mio. jährlich in deutsche Kieferknochen installierten Titanimplantaten kommt es zu Abrieben mit den bekannten Folgen von Osteitis bis Osteolyse. Auch bei Wurzelfüll- und Knochenersatzmaterialien treten Partikelinduzierte Inflammationen auf. Neben den lokalen Problemen gelangen Korrosionsprodukte und Abriebe von Kronen als NPs in den Magen-Darm-Trakt und können dort inflammatorische Reaktionen im Sinne eines Leaky-Gut-Syndroms auslösen.
Nanotechnologie –Einfluss auf die Gesundheit - Nutzen und Risiko
(Internationaler Kongress, 7.-8.5.2011, Würzburg)
Bericht Hans-Peter-Donate
Thema 305 umwelt·medizin·gesellschaft | 24 | 4/2011
http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/411_d.pdf


Andererseits interessiert es mich, weil ich mit einem Backenzahn diesbezüglich Probleme habe. Es ist eine Mini-Entzündung vorhanden, schon seit Jahren. Inzwischen aber so, daß ich keine Schmerzen mehr an dem Zahn habe. Ziehen lassen würde ich ihn mir aber höchst ungerne. Wie es aktuell mit ihm ist, weiß ich gar nicht, müsste mal meinen Zahnarzt fragen.

Ich habe ja generell eine erhöhte Entzündungsneigung, wie ich finde. Du auch so generell?

Ich hatte schon mehrfach geschrieben dass ich sogenannter 'Hight-Responder' bin. So steht es auch in den Arzt- und Krankenhausberichten. Chronisch-entzündliche Erkrankungen treten bei High-Responderpatienten häufiger und rasch voranschreitend auf. Und "bei einer Vielzahl systemischer Entzündungserkrankungen, wie z.B. Parodontitis, Multiple Sklerose, chronische Bronchitis, Asthma oder Osteoporose ist die Bedeutung des IL1- bzw. TNFa-Genotyps durch zahlreiche Studien belegt" Zitat IMD http://zahnarzt-diagnostik.de/index.php?id=114 (http://zahnarzt-diagnostik.de/index.php?id=114)
Sicher gibt es nicht nur DIE EINE Ursache, sondern es greift alles ineinander. Es gibt bei mir neben diesen Sensibilisierungen nachgewiesene toxische Belastungen, eine ungünstige Genkonstellation, und einige Probleme mehr.



Nützt Dir das Wissen eigentlich praktisch was, daß Du nun weißt, daß bestimmte Werte erhöht sind? Denn tun kannst Du ja vermutlich nichts dagegen, oder?

Wieso kann man nichts dagegen tun? Was ist es denn Anderes als etwas "dagegen"zu tun, wenn man sich auf dieser Grundlage durchringt, einen toten Zahn entfernen zu lassen? Meine Erkrankungen mag ich nicht zum xten Male alle aufzählen, aber ja: Selbstverständlich nützt mir und meinen Ärzten dieses Wissen bei der Behandlung. Bestimmte Zahnmaterialien, auf die ich sensiblisiert bin, werden einfach nicht verbaut bei mir. Und wenn ein Arzt sich darüber hinwegsetzte entgegen besserem Wissen durch die Tests so wäre es ein Ärztefehler. So habe ich z.B. kein Titanimplantat bekommen, weil ich das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht vertragen hätte. Das ist nur eine von vielen Konsequenzen. Auch bin ich bei der letzten OP titanfrei operiert worden. Eine weitere: Die professionelle Zahnreinigung muss sehr häufig bei mir durchgeführt werden, weil ich ansonsten stete Entzündungsprozesse im Mund habe. Paradontitis-Prophylaxe ist also ein Schwerpunkt, den ich früher nicht so sehr im Fokus hatte, da dachte ich immer, 1 x im Jahr müßte so eine Zahnreinigung ausreichend sein. Mitnichten! Bestimmte Kunststoffe werden bei mir einfach nicht verwendet, weil ich sie nicht vertrage und auch hierauf mit einer erhöhten Entzündungsneigung reagiere. Bevor ich z.B. eine Aufbissschiene bekomme, wird getestet, welches Material verträglich ist - und ich vertrage bei Weitem nicht alles. Das finde ich sind doch schon mal ganz praktische Auswirkungen.

Vielleicht findest du hier noch Anregungen:
http://www.praxiszentrum-aachen.de/Zmed-MorbusCrohn.pdf

http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2007/4648/pdf/RatheFlorian-2007-04-23.pdf

Viele Grüße
Pina

Turboline
24.09.13, 22:31
WOW Pina,klasse, danke für die Mühe!
LG
Turboline

c.schnuffelblau
24.09.13, 22:42
Hallo Pina,
vielen Dank für die Mühe, die Dur Dir gemacht hast!!! :-)


Was meinst du genau, und was soll nicht wissenschaftlich sein, schnuffelblau? Weil das für dich zu ""anti Aging" gehört" bzw. in diese Schublade eingeordnet wurde? Aber ich kann dir doch nicht ernsthaft zu einer anderen diesbezüglichen Überzeugung verhelfen?

Zu einer anderen Überzeugung?
Eigentlich habe ich diesbezüglich noch gar keine, denn ich hatte erstmals davon gelesen.
Um das mal ganz grob einordnen zu können, wollte ich wissen wie sich das mit der Wissenschaftlichkeit verhält. "Schulmedizinisch wissenschaftlich" hätte es noch besser getroffen, aber ich kam da gerade nicht auf das passende Wort.

Nun ist es einfach so, daß ich schon sehr, sehr viel Geld in Projekte gesteckt habe die nicht "Schulmedizinisch wissenschaftlich" waren.Sei es mit TCM, mit Homöopathie usw und eben auch mit Anti aging.
MIR scheint es nicht zu helfen. Und ich hatte gelesen, daß diese Untersuchungen zwischen 300-1000€ kosten. Ist ja nun kein Pappenstiel.


Wenn du einen Schulmediziner brauchst, der sich mit diesen Sachen auskennt und dir das nötige Vertrauen gibt, musst du ein bisschen suchen. Aber es gibt sie, und ich versichere dir, es sind keineswegs nur Privatärzte. Der erstbeste Zahnarzt wird es allerdings vermutlich nicht sein, weil in der normalen zahnmedizinischen Ausbildung diese Inhalte nicht oder allenfalls randläufig vermittelt werden.

Aber ich kann meinen Zahnarzt ja mal danach fragen. Hab enächste Woche einen Termin.

c.schnuffelblau
24.09.13, 22:50
Wieso kann man nichts dagegen tun? Was ist es denn Anderes als etwas "dagegen"zu tun, wenn man sich auf dieser Grundlage durchringt, einen toten Zahn entfernen zu lassen?

Ja, das schon. Aber ich denke, daß man da ja auch im RÖ-Bild sieht, ob sich da eine Entzündung abspielt, oder eben nicht.


Meine Erkrankungen mag ich nicht zum xten Male alle aufzählen, aber ja: Selbstverständlich nützt mir und meinen Ärzten dieses Wissen bei der Behandlung. Bestimmte Zahnmaterialien, auf die ich sensiblisiert bin, werden einfach nicht verbaut bei mir. Und wenn ein Arzt sich darüber hinwegsetzte entgegen besserem Wissen durch die Tests so wäre es ein Ärztefehler. So habe ich z.B. kein Titanimplantat bekommen, weil ich das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht vertragen hätte. Das ist nur eine von vielen Konsequenzen. Auch bin ich bei der letzten OP titanfrei operiert worden. Eine weitere: Die professionelle Zahnreinigung muss sehr häufig bei mir durchgeführt werden, weil ich ansonsten stete Entzündungsprozesse im Mund habe. Paradontitis-Prophylaxe ist also ein Schwerpunkt, den ich früher nicht so sehr im Fokus hatte, da dachte ich immer, 1 x im Jahr müßte so eine Zahnreinigung ausreichend sein. Mitnichten! Bestimmte Kunststoffe werden bei mir einfach nicht verwendet, weil ich sie nicht vertrage und auch hierauf mit einer erhöhten Entzündungsneigung reagiere. Bevor ich z.B. eine Aufbissschiene bekomme, wird getestet, welches Material verträglich ist - und ich vertrage bei Weitem nicht alles. Das finde ich sind doch schon mal ganz praktische Auswirkungen.


Ja, stimmt.
Du klingst etwas angenervt, zwischen den Zeilen.
Vielleicht hast Du meine Frage, ob es denn einen Sinn hat das zu wissen als Provokation verstanden?
So war es absolut nicht gemeint.
Ich habe mich halt gefragt welchen praktischen Nutzen die Erkenntnis besagter Laborwerte hätte und spontan ist mir erstmal keiner eingefallen.
Ich werde das mal mit meinem Zahnarzt besprechen, vielen Dank für die Infos, Christiane

Fitzi
24.09.13, 23:09
Hallo,
Habe gerade hier rein gelesen, da ich heute beim Zahnarzt war, um mir meine Behandlung abschließen zu lassen. Vielleicht interessiert es irgend jemanden. Mir ging's gar nicht gut, die Ärzte schwankten bei meinen Diagnosen zwischen Basedow, gar nichts und Autoimmunthyreoditis, nicht näher definiert, Werte aber fast immer in Ordnung, zweimal Ausreißer, jetzt versuchsweise LT, hab ich nur im Profil noch nicht aktualisiert.
Weils mir nicht gut ging, was macht man nicht alles..., bin ich hier zu einem Arzt, der sich auf IST Diagnostik spezialisiert hat und mir nach seinem Durchmessen gesagt hat, dass 3 Zähne stören, zwei der SD zugeordnet sind.
Hab mir ehrlich anfangs gedacht, der hat nen Knall. Gut, waren zwei wurzelbehandelte Zähne, einer pro Schwangerschaft und die taten mir gar nicht weh. Aber einer daneben, den er auch als störend gemessen hatte. Der war aber nicht mal gebohrt, hatte kein Loch, nix.
Also bin ich trotzdem zum ZA, der macht eine Aufnahme und unter allen dreien fette Entzündungen, Knochen schon angegriffen. Also raus damit.
Kann euch nicht sagen, wie das gerochen hat...
An zwei Zähnen wie gesagt, keinerlei Beschwerden.
Weiß nicht, ob's mir jetzt was zur Besserung meines Befindens bringt, bin trotzdem froh, dass ich die los bin.
Als ich fragte, was da so stinkt, sagte der ZA "Leichengift"....
LG, Fitzi

Pina
24.09.13, 23:40
Nun ist es einfach so, daß ich schon sehr, sehr viel Geld in Projekte gesteckt habe die nicht "Schulmedizinisch wissenschaftlich" waren. Sei es mit TCM, mit Homöopathie usw und eben auch mit Anti aging.
MIR scheint es nicht zu helfen. Und ich hatte gelesen, daß diese Untersuchungen zwischen 300-1000€ kosten. Ist ja nun kein Pappenstiel.


Das kann ich gut verstehen, wenn du dann vorsichtig bist. Sehe ich ja auch aus deinen Beiträgen, dass du sehr schlechte Erfahrungen mit schulmedizinisch nicht obligaten Behandlungskonzepten gemacht hast. Das tut mir leid. Ich widerum habe sehr schlechte Erfahrungen insbesondere mit dem zahnärztlichen rein schulmedizinischen Behandlungsstandard gemacht, der umweltmedizinsche Belange vollkommen ignoriert. Mittlerweile haben meine Ärzte kein Problem mehr, alles miteinander zu verbinden, und auch die 'reinen' Schulmediziner interessieren sich sehr dafür, was die Umweltmediziner in die Behandlung einbringen und sind aufschlossen. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass beide Konzepte miteinander verbunden werden müssen, um Patienten wie dir und mir wirklich zu helfen - und ich sehe täglich, es muss kein Widerspruch sein - meine Ärzte sehen es jedenfalls so.

Die rein schulmedizinische Zahn-Behandlung der Vorjahre hat mir sehr geschadet. Amalgamentfernung ohne Schutz. Ich habe eine hohe Belastung mit einigen Zahnmaterialien, z.B. mit Gold - das kriegt man nicht mehr so leicht aus dem Körper, wenn überhaupt. Und über Jahre wurde der marode tote Zahn von meinen Zahnärzten als absolut unbedenklich bewertet, und doch hat er nun das Entzündungsgeschehen bei mir über all die Jahre ordentlich getriggert.

Ich selber wollte diesen toten Zahn unbedingt erhalten, weil er eben im absoluten Sichtbereich war, und habe nur zu gerne über die Jahre geglaubt, dass es ok ist, wenn er drin bleibt. Einfache Röntgenbilder haben keinen auffälligen Befund ergeben. Das war der normale Zahnärztestandard, den wirst du vermutlich vorfinden, wenn du deinen Zahnarzt fragst.

Als meine Internistin und der Kardiologe (reine Schulmediziner!) dann immer wieder nach den Zähnen fragten, wurde ich nachdenklich. Der Kardiologe meinte sogar, er müsse all seinen Patienten aus kardiologischer Sicht empfehlen, tote Zähne entfernen zu lassen. Da habe ich einen Umwelt-Zahnmediziner aufgesucht. Dann erst ist ein spezielles MRT vom gesamten Kieferbereich gemacht worden, und dabei ist eine Nekrose im Kieferknochen zu Tage getreten - und ein kleiner Eiterherd an der Zahnwurzel, - nicht sichtbar auf den üblichen Röntgenbildern, die mein vorheriger Zahnarzt und ein Zweitmeinungs-Kollege gemacht hatten. Selbst wenn bei mir keine Sensibilisierung gegen das "Leichengift" des toten Zahnes festgestellt worden wäre ... spätestens da hätte der Zahn rausgemusst, weil eine dritte Wurzel-Resektion nicht in Frage kam.


Aber ich kann meinen Zahnarzt ja mal danach fragen. Hab enächste Woche einen Termin.

Mach das, aber wenn bislang keinerlei Ansätze spürbar waren, dass dein Zahnarzt sich für deine übrigen Erkrankungen interessiert, wirst du bei ihm nicht weit kommen und wahrscheinlich wie ich zu hören bekommen, dass alles in bester Ordnung ist. Auch wenn das keineswegs zutreffen muss. Es gibt handwerklich exzellente Zahnärzte die sich mit diesen Zusammenhängen einfach nicht befassen.

Deshalb hatte ich dir die Adresse von der umweltzahnmedizinschen Praxis in Oberhausen beigefügt - für privat und gesetzlich Versicherte - könntest dir ja in deiner Region eine ähnliche Praxis suchen, die ein hoffentlich möglichst kostengünstiges umweltmedizinsches Behandlungskonzept anbietet. Dennoch bleibt es sicher eine Kostenfrage, ob man sich eine vernünftige Zahnsanierung leisten kann oder nicht. Bei mir war es absolut alternativlos.

Viele Grüße
Pina

Pina
24.09.13, 23:57
Ja, das schon. Aber ich denke, daß man da ja auch im RÖ-Bild sieht, ob sich da eine Entzündung abspielt, oder eben nicht.

Sehe du hast nochmal geschrieben, ich hätte nochmal schauen sollen, bevor ich poste. Wie das mit dem Röntgen war, das habe ich zufällig gerade beschrieben.

Danke Fietzi auch für deine Erfahrungen. Ja, bei mir hat der entfernte tote Zahn auch furchtbar gerochen. Das war ziemlich eklig.


Ja, stimmt.
Du klingst etwas angenervt, zwischen den Zeilen.
Vielleicht hast Du meine Frage, ob es denn einen Sinn hat das zu wissen als Provokation verstanden?
So war es absolut nicht gemeint.
Ich habe mich halt gefragt welchen praktischen Nutzen die Erkenntnis besagter Laborwerte hätte und spontan ist mir erstmal keiner eingefallen.
Ich werde das mal mit meinem Zahnarzt besprechen, vielen Dank für die Infos, Christiane

Gern geschehen, "etwas angenervt, zwischen den Zeilen" - ja, das ist möglich. Ich wusste in der Tat nicht, wie ernsthaft dein Interesse ist, habe aber trotzdem geantwortet. Ich frage mich halt immer häufiger, wo es sich überhaupt noch lohnt, hier im Forum zu antworten, aber das ist ein anderes Thema. Danke aber für deine Rückmeldung, dass deine Frage absolut nicht provokativ gemeint war.

Viele Grüße
Pina

Janny78
25.09.13, 00:48
Frage, wenn Zahn ziehen, warum dann gleich ein Implantat? Hast Du daneben behandelte Zähne? Wenn ja, warum dann keine Brücke? Wenn die Zähne nur gefüllt sind, dann wäre auch eine Inlaybrücke aus Zirkon gut machbar, da geht weniger Zahnsubstanz verloren als bei Überkronung der Brückenpfeilerzähne.

In welcher regio sind die beiden Zähne?

Pina
25.09.13, 01:07
Frage, wenn Zahn ziehen, warum dann gleich ein Implantat? Hast Du daneben behandelte Zähne? Wenn ja, warum dann keine Brücke? Wenn die Zähne nur gefüllt sind, dann wäre auch eine Inlaybrücke aus Zirkon gut machbar, da geht weniger Zahnsubstanz verloren als bei Überkronung der Brückenpfeilerzähne.

In welcher regio sind die beiden Zähne?

Hallo Janny,
meinst du mich oder schnuffelblau? Bei mir waren Frontzahn 11 und 21 problematisch. Einer davon der tote, der andere gesunde Zahn wurde überkront - um die Krone über dem toten Zahn mitzutragen. Diese Lösung erwies sich als wackelig - also wenig stabil - und optisch wenig akzeptabel. Wenn man an dem (noch) wurzelintakten Zahn zum wiederholten Male gearbeitet hätte, hätte Substanz gefehlt.

Das war wohl früher üblicher Standard, gesunde Zähne abzuschleifen, heute aber wohl nicht mehr. Hier deckten sich die Meinungen der Zahnärzte überraschenderweise: Sowohl der konventionelle Zahnarzt als auch der Andere sprachen davon, dass sie bei 'Hashimoto-Erkrankten' nicht gerne Zähne überkronen, weil das Risiko höher sei, dass die überkronten Zähne absterben. Ob das stimmt, kann ich nicht wirklich ermessen, aber ich hatte auch keine Lust, mir noch einen weiteren absolut gesunden Zahn abschleifen zu lassen und möglicherweise weitere Baustellen aufzumachen.

Aber vielleicht gilt deine Frage jemand ganz Anderem?

Viele Grüße
Pina

c.schnuffelblau
25.09.13, 10:23
Moin Pina,

. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass beide Konzepte miteinander verbunden werden müssen, um Patienten wie dir und mir wirklich zu helfen - und ich sehe täglich, es muss kein Widerspruch sein - meine Ärzte sehen es jedenfalls so.

Ja, das mag sein.


Die rein schulmedizinische Zahn-Behandlung der Vorjahre hat mir sehr geschadet. Amalgamentfernung ohne Schutz. Ich habe eine hohe Belastung mit einigen Zahnmaterialien, z.B. mit Gold - das kriegt man nicht mehr so leicht aus dem Körper, wenn überhaupt.

Oh, wußte ich gar nicht, daß das schädlich ist. Zumal Gold ja in kleinen Mengen auch im Körper vorkommt. Hatte mir deshalb mal Goldinlays machen lassen um Amalgan zu vermeiden.


Und über Jahre wurde der marode tote Zahn von meinen Zahnärzten als absolut unbedenklich bewertet, und doch hat er nun das Entzündungsgeschehen bei mir über all die Jahre ordentlich getriggert.


Okay!


Ich selber wollte diesen toten Zahn unbedingt erhalten, weil er eben im absoluten Sichtbereich war, und habe nur zu gerne über die Jahre geglaubt, dass es ok ist, wenn er drin bleibt. Einfache Röntgenbilder haben keinen auffälligen Befund ergeben. Das war der normale Zahnärztestandard, den wirst du vermutlich vorfinden, wenn du deinen Zahnarzt fragst.

Oh je.


Als meine Internistin und der Kardiologe (reine Schulmediziner!) dann immer wieder nach den Zähnen fragten, wurde ich nachdenklich. Der Kardiologe meinte sogar, er müsse all seinen Patienten aus kardiologischer Sicht empfehlen, tote Zähne entfernen zu lassen. Da habe ich einen Umwelt-Zahnmediziner aufgesucht. Dann erst ist ein spezielles MRT vom gesamten Kieferbereich gemacht worden, und dabei ist eine Nekrose im Kieferknochen zu Tage getreten - und ein kleiner Eiterherd an der Zahnwurzel, - nicht sichtbar auf den üblichen Röntgenbildern, die mein vorheriger Zahnarzt und ein Zweitmeinungs-Kollege gemacht hatten. Selbst wenn bei mir keine Sensibilisierung gegen das "Leichengift" des toten Zahnes festgestellt worden wäre ... spätestens da hätte der Zahn rausgemusst, weil eine dritte Wurzel-Resektion nicht in Frage kam.


*seufz* Ich mag mich aber auch nicht von dem Zahn trennen...habe einfach Angst ich ziehe ihm umsonst...und nichts wird besser dadurch.



Deshalb hatte ich dir die Adresse von der umweltzahnmedizinschen Praxis in Oberhausen beigefügt - für privat und gesetzlich Versicherte - könntest dir ja in deiner Region eine ähnliche Praxis suchen, die ein hoffentlich möglichst kostengünstiges umweltmedizinsches Behandlungskonzept anbietet.

Ich wohne inn der Nähe von Lübeck, da ist Oberhausen wirklich zu weit.
Meine Mutter hat hier einen "alternativ" behandenden Arzt der dichter bei ist. Aber für die regelmäßigen Sachen ist er mir vielleicht doch schon zu weit weg. Ich muß das mal überdenken.



Dennoch bleibt es sicher eine Kostenfrage, ob man sich eine vernünftige Zahnsanierung leisten kann oder nicht. Bei mir war es absolut alternativlos.

Ja, wenn man keine Alternativen hat, danhn ist man schon bereit was zu tun. ich bin mir aber nicht sicher ob es bei mir so ist. Habe einige "Wehwechen" aber weiß ja nun auch nicht was daher kommen könnte und was nicht. Und ich weiß, ich wäre total wütend, wenn der Zahn raus ist und nichts hat sich geändert

c.schnuffelblau
25.09.13, 10:30
Ich frage mich halt immer häufiger, wo es sich überhaupt noch lohnt, hier im Forum zu antworten, aber das ist ein anderes Thema.

Ja, aber über das Thema denke ich in letzter Zeit auch häufiger nach.
Mich ärgert das oft, wenn ich mir richtig Mühe gebe und viel schreibe, vielleicht auch ne Frage stelle zu dem Problem des Betreffenden, und dann kommt nichts nach.

Und Du bist bei der Beantwortung der Fragen ja noch viel umfangreicher und gründlicher als ich, muß ich sagen. Du gibst Dir total viel Mühe und hast ja auch mal erwähnt, daß Dir das Tippseln auch noch schwerfällt.
Man sollte wohl häufiger nichts antworten, denke ich.
Wenn die Antwort nicht in Richtung Bauchpinselei geht, wird man ja auch noch oft angezickt. Auch darauf kann ich gerne verzichten. Manchmal wird man geradezu "abgestraft". Alle "Lieben" kriegen ne Antwort, nur mal selbst nicht, weil man eben nicht lieb ist.
Ich nehme mir deshalb immer häufiger Auszeiten....

Pina
25.09.13, 18:25
Ja, wenn man keine Alternativen hat, danhn ist man schon bereit was zu tun. ich bin mir aber nicht sicher ob es bei mir so ist. Habe einige "Wehwechen" aber weiß ja nun auch nicht was daher kommen könnte und was nicht. Und ich weiß, ich wäre total wütend, wenn der Zahn raus ist und nichts hat sich geändert

Hallo nochmal,
mir haben die Untersuchungen halt irgendwann die Sicherheit und die Gewissheit gegeben, dass ich mich von dem Zahn trennen muss. Da musst jeder selbst schauen, wieviel Anstoss er für einen solchen Schritt braucht und seinen Weg finden, mit oder ohne Zahn.

Es ist auch bestimmt schwierig bis unmöglich, trennscharf herauszukriegen, ob und wieviel Verbesserung du erreichen könntest, indem du dich von einem maroden Zahn trennst. Sicherlich viel weniger als du es vielleicht gerne möchtest.

Ich glaube nicht, dass du davon ausgehen darfst, dass ein Zahn, von dem du dich trennst, dir gesundheitlich adhock spürbar etwas bringen wird. Mit dem Wunsch würde ich den Zahn (ggf. soweit notwendig) nicht entfernen lassen, sondern allenfalls damit, dass ich mich von der Vorstellung verabschiede, ihn unbedingt um jeden Preis erhalten zu müssen, wenn er denn marode sein sollte.

Man kann nur schauen, wie der Zustand der toten Zahnwurzel und des Kieferknochens ist oder ob man auf die Gifte von toten Zähnen reagiert und damit dann feststellen, ob hier eine (von sicher mehreren weiteren .. .) Optionen liegen könnte, um den Körper zu entlasten und Entzündungsgeschehen und Triggerfaktoren zu vermindern. Es kann ja einfach auch schon ein Erfolg sein, nicht durch ein solch dauerhaftes und sicherlich überflüssiges Entzündungsgeschehen immer kränker und kränker zu werden oder sich langsam peu a peu doch wieder etwas besser zu fühlen.


Ja, aber über das Thema denke ich in letzter Zeit auch häufiger nach.
Mich ärgert das oft, wenn ich mir richtig Mühe gebe und viel schreibe, vielleicht auch ne Frage stelle zu dem Problem des Betreffenden, und dann kommt nichts nach.

Vielleicht kommt das aber genau durch die Auszeiten, die auch andere brauchen. Aber irgendwann, ja - sollte man schon die Zeit finden, in seine eigenen Themen reinzuschauen, wenn man denn ein Frage gestellt hat. Und Fragen beantworten - klar . Das mache ich u.U. nicht mehr bei rein rhetorischen Fragen oder wenn sich sowieso nur unlösbare Zerwürfnisse entwickeln und Threads zerstört werden. Und ja, zeitweise bin ich halt gar nicht im Froum präsent, aus gesundheitlichen Gründen - oder mangels Zeit. Dann mag mir das auch passieren.

Ich glaube, man darf nicht antworten im Forum, wenn man dafür Dankbarkeit erwartet. Aber klar freut man sich, wenn eine Rückmeldung kommt, oder ein interessanter Austausch zustande kommt, das geht auch mir so.

Manchmal schreiben Leute mit einer ganz extremen Dringlichkeit, die Antwortenden hängen Zeit und Mühe rein und versuchen zu helfen ... und dann kommt gar keine Reaktion mehr. Das ist dann schon insoweit bemerkenswert, dass man bei der nächsten dringlichen Anfrage dann vielleicht nichts mehr schreibt.

Viele Grüße
Pina

kadisha
25.09.13, 22:25
@ schnuffelbau: du kommst aus der nähe von Lübeck? das passt ja :) kannst du hier einen guten Arzt empfehlen?

lg

c.schnuffelblau
26.09.13, 01:17
[QUOTE=kadisha;2910444]@ schnuffelbau: du kommst aus der nähe von Lübeck? das passt ja :) kannst du hier einen guten Arzt empfehlen?


Nö, leider gar nicht! Sorry :-(

c.schnuffelblau
26.09.13, 01:28
Nabend,


Es ist auch bestimmt schwierig bis unmöglich, trennscharf herauszukriegen, ob und wieviel Verbesserung du erreichen könntest, indem du dich von einem maroden Zahn trennst. Sicherlich viel weniger als du es vielleicht gerne möchtest.


Genau das ist exakt meine Befürchtung!


Ich glaube nicht, dass du davon ausgehen darfst, dass ein Zahn, von dem du dich trennst, dir gesundheitlich adhock spürbar etwas bringen wird. Mit dem Wunsch würde ich den Zahn (ggf. soweit notwendig) nicht entfernen lassen, sondern allenfalls damit, dass ich mich von der Vorstellung verabschiede, ihn unbedingt um jeden Preis erhalten zu müssen, wenn er denn marode sein sollte.


Ja, ich versteh was Du meinst. Und Du hast sicherlich recht. Aber mich von dem Zahn trennen? Nein, soweit bin ich wohl wirklich noch nicht.


Es kann ja einfach auch schon ein Erfolg sein, nicht durch ein solch dauerhaftes und sicherlich überflüssiges Entzündungsgeschehen immer kränker und kränker zu werden

Das ist ja immer die Argumentation meiner Mutter die sich, egal wie, fast ausschließlich, nicht shculmedizinisch behandeln lässt. Und meiner Meinung nach schädigt sie sich dadurch erheblich.
Aber ihr Argument ist immer, daß es sicher viel schlimmer wäre, wenn sie sich schulmedizinische behandeln lassen würde.

Ich muß allerdings zugeben, daß sie immer sehr seltsame Erkrankungen hat die kaum mal richtig zu diagnostizieren sind und deshalb auf die erste schulmedizinische Behandlung wirklich nicht anspringen. Allerdings finde ich: Durch Schamanismus, Gesundbeten, Besprechen, Hömöopathie, Tessla Platten, energetisiertes Wasser, Gojie Beeren usw, usw auch nicht.



Vielleicht kommt das aber genau durch die Auszeiten, die auch andere brauchen. Aber irgendwann, ja - sollte man schon die Zeit finden, in seine eigenen Themen reinzuschauen, wenn man denn ein Frage gestellt hat.

Sowas halte ich auch shcon für möglich und bedenke das deshalb natürlich. Wenn ich aber eine Frage stelle und die Person ist durchaus in anderen Therads unterwegs und schaut im eigenen Thread gar nicht mehr rein, finde ich das unschön.


Und Fragen beantworten - klar . Das mache ich u.U. nicht mehr bei rein rhetorischen Fragen oder wenn sich sowieso nur unlösbare Zerwürfnisse entwickeln und Threads zerstört werden.

Nein, sowas meine ich nicht.


Ich glaube, man darf nicht antworten im Forum, wenn man dafür Dankbarkeit erwartet. Aber klar freut man sich, wenn eine Rückmeldung kommt, oder ein interessanter Austausch zustande kommt, das geht auch mir so.

Manchmal schreiben Leute mit einer ganz extremen Dringlichkeit, die Antwortenden hängen Zeit und Mühe rein und versuchen zu helfen ... und dann kommt gar keine Reaktion mehr. Das ist dann schon insoweit bemerkenswert, dass man bei der nächsten dringlichen Anfrage dann vielleicht nichts mehr schreibt.


Na ja, zwischen Dankbarkeit und gar nicht reagieren gibt es noch ne ganze Menge dazwischen, finde ich. Höflichkeit z.B.
Gute Nacht, Christiane