Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Körpergewicht bei Hashimoto-Thyreoiditis nach BMI
Walnusskern
27.05.08, 10:07
http://www.bmi-rechner.net
Untergewicht unter 19
Normalgewicht 19-24
Übergewicht 25-30
Adipositas 31-40
starke Adipositas größer 40
Und was genau bringt das jetzt? BMI-Rechner gibts doch zu hauf im Netz.
Grüße
Und was genau bringt das jetzt? BMI-Rechner gibts doch zu hauf im Netz.
Grüße
Dann mach doch einfach nicht mit, wenn du es überflüssig findest:biggrin:
Dann mach doch einfach nicht mit, wenn du es überflüssig findest:biggrin:
Ich stelle ja nur den Sinn der Umfrage in Frage (was ein Satz...), bzw. bin mir nicht sicher, welche Erkenntnis es nachher gibt.
Da die meisten Hashi/UF-Patienten eh zu Übergewicht neigen, andere von Natur aus mit leichtem Übergewicht zu kämpfen haben, ist das Ergebnis ja nicht sonderlich aussagekräftig, finde ich jedenfalls.
Grüße
Hallo Sacha!
Vielleicht kommt ja z.B. am Ende raus, dass das Übergewicht mancher nicht unbedingt vom Hashi kommt;)
Hi,
nachdem ich ungefähr 30 Jahre eher untergewichtig war (45-47 Kg bei 1,64m), habe ich in den letzten 3 Jahren locker 10 Kg zugelegt (58kg).
Noch ist das Verhältnis Gewicht zu Körpergröße ok.
Ich hoffe, es wird nicht mehr, fühle mich jetzt schon mit Bauch und dickeren Oberschenkeln sehr komisch, da ich die meiste Zeit meines Lebens sehr dünn war......:redface:
LG dags
Walnusskern
27.05.08, 10:49
@dags:
kann ich mir gut vorstellen, dass Du Dich damit komisch fühlst.
Ich bin nämlich auch schon meine ganzes Leben lang untergewichtig (aktuell: 162cm/45 kg) vermute aber, dass ich Hashi auch schon mein ganzes Leben lang habe.
An meine beiden Kinder habe ich die Krankheit weitergegeben. Sie sind auch beide untergwichtig.
@all und @sascha2:
Dem oben gelesenen könnt Ihr entnehmen, dass es zwar nicht repräsentativ ist, in der UF untergewichtig zu sein aber auch diese Variante gibt es. Und mich würde einfach interessieren, wie oft es das gibt.
Hallo zusammen,
@all und @sascha2:
Dem oben gelesenen könnt Ihr entnehmen, dass es zwar nicht repräsentativ ist, in der UF untergewichtig zu sein aber auch diese Variante gibt es. Und mich würde einfach interessieren, wie oft es das gibt.
Bis jetzt ist ja nahezu die Hälfte "normalgewichtig". Ich kann mich Walnusskern nur anschließen. Es ist schon ganz hilfreich, auch mal zu sehen, dass es gar nicht stimmt, dass "alle immer total fett werden in der UF". Es ist aber natürlich so, dass es denen, die wirklich stark zugenommen haben, damit gar nicht gut geht, sowohl physisch als auch psychisch. Ist doch klar. Trotzdem gibt es auch immer wieder einige, die eher lieber noch 5 Kilo mehr hätten - das macht auch nicht glücklich, denke ich.
Ich hab an meinem Gewicht nix gemerkt, seit ich Hashi habe. Ich wiege bei einer Kürze von 159cm immer so zwischen 52 und 55kg, damit kann ich zufrieden sein.
Grüße
Celeste
- schau hinter das Offensichtliche -
Hallo
nach anfänglichem leichten (gefühlten) Übergewicht - 76 kg bei 174 cm - halte ich jetzt mein Gewicht bei ca. 71 kg. Hoffe, daß es so bleibt.
lg karuschka
Hallo,
ich hatte gehofft, mein Gewicht mit LT endlich in den Griff zu bekommen, aber das Gegenteil ist der Fall. Jahrelang hatte ich bei 150 cm ein Gewicht von 62 – 64 kg gehalten. Das war zwar auch nicht wenig, aber da ich nicht abnehmen konnte, musste ich das eben erstmal so hinnehmen.
Im Oktober 2006 nahm ich das erste Mal Hormone und seit fast einem ½ Jahr bin ich im freien Fall – 10 kg mehr, davon in den letzten 3 Wochen 1,5 kg. Wahrscheinlich, weil ich mal keine Lust mehr darauf hatte und auch manchmal nicht mehr die Kraft, mich sportlich abzurackern und trotzdem zuzunehmen . Mittlerweile zähl ich zu den Adipositas-Typen, da ich schon einen BMI von über 32 habe.
Mich ärgert bei der Sache nur, dass die Ärzte außer dem TSH nichts weiter untersucht haben, auch wenn ich ihnen erklärt habe, was ich in den letzten Jahren alles unternommen hatte, um abzunehmen. Klar bin ich zusätzlich auch noch in den Wechseljahren und meine Hormone sind sicherlich alle etwas durcheinander geraten, aber genau das wäre doch ein Grund alles abzuchecken.
Ich bin überzeugt, dass nicht nur die SD für mein Gewicht verantwortlich ist, denn ich habe ja trotz Hashi (wenn auch Jahre unerkannt) mein Gewicht einigermaßen halten können. Aber ich weiß leider auch nicht, was mir sonst noch helfen könnte.
Lg Namibia
Surferbabe
27.05.08, 15:28
Da muss man eigentlich schon Unterschiede machen:
Hashimoto - noch nicht gut eingestellt
Hashimoto - gerade erst eingestellt
Hashimoto - schon lange (ab 6 Monate) eingestellt,
denn mit der Einstellung passt sich das Gewicht häufig mit an.
Ich habe seit Beginn der Hormoneinnahme (vor einem Jahr) 10kg abgenommen.
Schlumpfine
27.05.08, 15:28
So, ich hab jetzt auch abgestimmt, weil das Ergebnis kann nur nachvollziehbar sein, wenn auch die durch Hashi mehr gewordenen fleißig abstimmen!
Hallo Sacha!
Vielleicht kommt ja z.B. am Ende raus, dass das Übergewicht mancher nicht unbedingt vom Hashi kommt
...ist schon ein bissl hart diese Aussage. Es kommt nämlich genau das rüber, was viele Hashi-Patienten ewig gehört haben, nämlich dass sie einfach zu viel essen, das falsche essen und zu wenig Bewegung machen und deshalb zu dick sind und nicht, weil sie krank sind.
Ich bin da recht empfindlich bei solchen Aussagen, weil ich mich seit Jahren immer gleich ernähre und in den letzten 5 Jahren 60 kg - 85kg - 63kg - 97kg - 82kg - 91 kg hatte! Wenn mir jetzt jemand erzählen will, dass es NICHT von Hashi kommt, dann bekomm ich leichte Stresspickel.
Ist natürlich richtig, nicht bei jedem Hashi steigt auch das Gewicht - die seien mal herzlichst beglückwünscht. Aber es ist unumstritten, dass die SD-Einstellung stark mit dem Gewicht zusammenhängt.
lg
schlumpfine
Walnusskern
27.05.08, 15:51
@Surferbabe:
Du hast Recht, ich hätte differenzieren müssen. Zwischen untherapierter und therapierter Hashimoto Thyreoiditis.
Nur konnte ich die Tabellen nicht aufteilen. Ich wollte zuerst auch weiblich und männlich differenzieren.
Wahrscheinlich ist es am sinnvollsten, wenn man den Gewichtszustand vor der Therapie angibt.
Danke für den Einwand,
Der Walnusskern
Ich bin gerade dabei mein LThyrox in Minischrittchen zu steigern. Dazu nehme ich Cortisol, sonst klappt es gar nicht.
Ich habe alleine in den letzten beiden Monaten 10 kg zugenommen.
Soll ich mir jetzt gleich reinziehen, was ich in all den letzten Jahren von Ärzten gehört habe: eß nicht so viel Wurstwaren, kein fettes Schweinefleisch, lasse die Torten weg, lebe nach dieser Diät, stelle deine Ernährung um etc. etc. etc......
Es geht mir schlecht, wenn ich keine Kohlehydrade esse. Ich hoffe, wenn ich mal einigermaßen richtig eingestellt sein werde, kann ich auch das Gewicht wieder angehen. Und ja, ich habe solange es mir noch einigermaßen gut ging schon 3 x Abmagerungskuren gemacht mit jeweils 20 kg Abnahme. Doch das war jeweils nach ein bis maximal 2 Jahren wieder drauf.
Jojo-Effekt? - nein Unterfunkion! wahrscheinlich seit mehr als 15 Jahren.
LG Schwalbe
Sofie-Karin
27.05.08, 22:57
Hallo,
also ich war bis ich Kinder bekommen habe immer sehr dünn - so 52 kg bei 174 cm Köpergröße. Nach dem dritten Kind hatte ich einfach 10 kg mehr. Die sind mir geblieben. Ich schwanke so immer zwischen 62 und 65 kg. Die 65 kg habe ich aber nur, wenn ich mal wieder wie eine Raupe esse. Ach ja, und geraucht habe ich bis zur ersten Schwangerschaft auch. Ich denke, das hat bei mir auch was ausgemacht (heute esse ich eben Süßigkeiten).
Mein Gewicht ist absolut o.K. das weiß ich, aber mein Bauch stört mich trotzdem.
Gruß
Sofie-Karin
So, ich hab jetzt auch abgestimmt, weil das Ergebnis kann nur nachvollziehbar sein, wenn auch die durch Hashi mehr gewordenen fleißig abstimmen!
...ist schon ein bissl hart diese Aussage. Es kommt nämlich genau das rüber, was viele Hashi-Patienten ewig gehört haben, nämlich dass sie einfach zu viel essen, das falsche essen und zu wenig Bewegung machen und deshalb zu dick sind und nicht, weil sie krank sind.
Ich bin da recht empfindlich bei solchen Aussagen, weil ich mich seit Jahren immer gleich ernähre und in den letzten 5 Jahren 60 kg - 85kg - 63kg - 97kg - 82kg - 91 kg hatte! Wenn mir jetzt jemand erzählen will, dass es NICHT von Hashi kommt, dann bekomm ich leichte Stresspickel.
Ist natürlich richtig, nicht bei jedem Hashi steigt auch das Gewicht - die seien mal herzlichst beglückwünscht. Aber es ist unumstritten, dass die SD-Einstellung stark mit dem Gewicht zusammenhängt.
lg
schlumpfine
Hallo Schlumpfine!!
Sorry, da habe ich mich scheinbar echt ka.. ausgedrückt!! Ich wollte auf garkeinen Fall, dass du Stresspickel kriegst:tongue:!!
Ich wollte da eigentlich nur ein Beispiel geben! Ich hätte genausogut schreiben können:
Vielleicht kommt am Ende ja z.B. raus, dass das Untergewicht mancher nicht vom Hashi kommt.
Aber du hast recht, man könnte das sicher schnell falsch verstehen! Ich entschuldige mich und werde beim nächsten Mal VORHER nachdenken.
Liebe Grüße
Iris
Huhu
kennt das hier eigentlich auch jemand, dass er/sie nach 1-2 Jahren kaum noch was essen kann, ohne zu zunehmen? Ich war vor kurzem krank geschrieben und hab mich so gewundert, warum ich in der Zeit zugenommen habe, habe am Tag nicht mal 2 Brötchen essen dürfen (und mehr habe ich auch nicht zu mir genommen), ohne zuzunehmen. Kennt das jemand?
LG
Achso, bin normalgewichtig nach bmi.
Schmetterling ohne Flügel
28.05.08, 10:25
Hallo Jaina,
.... und ob kenne ich das.
Die Hormonausschüttung verschiedener Hormomgruppen
wird von der Schilddrüse gesteuert.
Wenn die Schilddrüse nicht richtig funktioniert oder nicht
richtig eingestellt ist, ist der Fettstoffwechselt und der
Wasserhaushalt im Körper massiv gestötrt.
Dem Körper werden durch Essen Fette und Kohlehydrate
zugeführt, die sich im Laufe der Verdauung im Körper in Fett umwandeln.
Der gestörte Stoffwechsel kann diese jedoch nicht in
Energie umwandeln (man fühlt sich schlapp, müde und erschöpft).
Stattdessen werden diese Fette als Reserve im Körper abgelegt, weil
doch der Körper Energiebedaft anmeldet.
Diese Reserven können jedoch auch nicht in Energie
umgewandelt werden. Man nimmt immer mehr zu und
der Frust steigt.
Kommt der Körper hingegen in die hashitypische
Überfunktion (oder werden die Hormone zu hoch dosiert
oder zu schnell gesteigert), nimmt man sehr schnell viel ab.
In der Überfunktion ist der Fettstoffwechsel gefährlich beschleunigt.
Man kann viel essen, hat immer hunger und nimmt auch
nichts zu, ist nervös und unruhig und kann
Herzrasen und Herzprobleme bekommen.
Da mein Hashi leider erst sehr spät erkannt wurde habe ich
30 kg in 6 Monaten zugelegt.
Während der Einstellungsphase (2 Jahre) konnte ich kein
Gramm abnehmen.
Nach der richtigen Einstellung der Schilddrüse war eine
Gewichtsreduzierung erst durch die Einnahme von
Antidepressiva erfolgreich.
Seither konnte ich über ein Jahr verteilt 14 kg abnehmen
und nehme nichts mehr zu.
Im letzten Jahr konnte ich jedoch nicht weiter abnehmen.
viel Geduld wünscht
Schmetterling ohne Flügel
ey sind ja überraschend viel normalgewichtig
Walnusskern
28.05.08, 10:53
@Schmetterling ohne Flügel:
sehr schöne Erklärung! Ich bin übrigens auch wegen erhöhtem Cholesterin (gestörter Fettstoffwechsel) auf die SD gekommen. Der HA natürlich nicht.
@J.L.:
ja, das überrascht mich auch!
Kommt der Körper hingegen in die hashitypische
Überfunktion (oder werden die Hormone zu hoch dosiert
oder zu schnell gesteigert), nimmt man sehr schnell viel ab.
In der Überfunktion ist der Fettstoffwechsel gefährlich beschleunigt.
Man kann viel essen, hat immer hunger und nimmt auch
nichts zu, ist nervös und unruhig und kann
Herzrasen und Herzprobleme bekommen.
viel Geduld wünscht
Schmetterling ohne Flügel
Hallo,
oh ja das kenne ich auch, man könnte nur noch essen und man isst auch leider dann noch weiter, wenn man nicht mehr überfunktionierend ist, sondern die Werte wieder sinken. Und dann nimmt man zu...
Ich bin auch noch Frust- und Langeweileesser...wenn ich mich mal wieder zu nichts aufraffen kann und nur zu hause hocke und es mir nicht gut geht, greife ich sehr schnell zu Chips oder Schokolade. Das tut dem Gewicht natürlich auch nicht gut.
Tja, wenn ich sehe, wie viele Hashis doch normalgewichtig sind, haben wohl doch meine Ernährungsgewohnheiten auch viel dazu beigetragen, dass ich jetzt so bin wie ich bin. Einsicht ist der erste Weg zur Besserung ;o))
In diesem Sinne
Lieben Gruß
Katja
Auch das Cholesterin ist bei mir seit mehr als 15 Jahren stark erhöht.
Ein Allgemeinarzt sagte mir, wenn ich mich weiterhin so "ungesund überernähren" würde wie bisher, bekäme ich wohl bald einen Schlaganfall - er gäbe mir höchstens noch 5 Jahre! Damit drückte er mir eine Porbepackung Lipidsenker in die Hand. Keine Frage, kein Gedanke von ihm an die Schilddrüse. Die Lipidsenker vertrug ich aber nicht:rolleyes:
Nie wird einem geglaubt, was immer man so einem Arzt auch erklärt.
Ich war bei Weight-Watchers. Dort gibt es verschiedene Stufen der Ernährung. Ich wählte immer die niedrigste Stufe, hielt mich strengstens daran und nahm nicht ab. Erst als ich zusätzlich noch totale Fastentage einlegte bewegte sich mein Gewicht nach unten. Ich hielt es durch, da ich ja unbedingt abnehmen wollte, doch nach einem Jahr waren die 20 kg auch wieder drauf.
Dann versuchte ich es mit Kalorienzählen. Eine langsame Gew.-Reduzierung erreiche ich erst ab unter 800 Kalorien/Tag. Da heißt es dann überall, das dürfe man nicht alleine machen, das müsse von einem Arzt überwacht werden. Dass ich nicht lache - kein Arzt interessiert sich die Bohne dafür. Die glauben einem sowieso nicht, dass man so wenig ißt. Da bekommt man doch wieder nur das Sprüchlein - nicht so viel Kuchen, nicht so viel fette Schweinebraten!
Und dass ich bis vor jetzt 1 1/2 Jahren fast täglich mit meinem Mann zusammen gejoggt habe - auch mit meinen 800 Kalorien immer etwas länger als er! - da lächeln sie nur ungläubig. Und nun habe ich einen BMI von 40
Jetzt geht es mir so mies, dass ich an Gewichtsreduktion überhaupt nicht denken kann. Ich hoffe irgendwann wird alles besser werden - vielleicht sogar das Gewichtsproblem???
Hoffen kann man ja:(
LG Schwalbe
BMI von 22, 23 derzeit.
Es war nie so, dass ich mein Gewicht nicht kontrollieren konnte.
(Muss furchtbar sein. Ihr Armen!)
In UF (T4 untere Normgrenze, T3 knapp unten raus) war ich sogar richtig dünn. – Das geht bei mir tatsächlich, wenn ich mich ganz viel bewege und wie ein Häschen esse.
Ich denke, ich ernähre mich grundsätzlich einigermaßen gesund. Wenn ich mich aber nicht zusammenreiße (also nicht das Häschen mache :tongue:) und mich weniger bewege, wie jetzt, dann "setze ich auch gut an".
Ich werd' dann zwar nicht wirklich dick, aber Speck ist es allemal. – Was bei 'nem schlechten Bindgewebe auch nicht zu übersehen ist. :mad:
Kann mich erinnern, als ich noch ein Teenie war, da kam diese Kohlsuppendiät groß in Mode. Ich hab sie dann auch probiert, nachdem bei anderen die Kilos nur so geschmolzen sind. – Kein Gramm weniger! Wahrscheinlich, weil sich das Programm ohnehin nicht groß von dem unterschied, was ich sonst aß. Gemüse eben. Hab dann gesagt, wenn ich von der Suppe tatsächlich so viel essen würde wie ich wollte (darf man ja) dann würde ich wohl sogar zunehmen. :biggrin:
Denke, die Gewichtssache ist eben auch ein Symptom. Der eine hat's, der andere nicht, der nächste ein bisschen...
lG
Schlumpfine
28.05.08, 14:23
@Ramsi: na is ja nix passiert, die Stresspickel lassen auch noch auf sich warten:). Aber diesbezüglich reagiere ich wie gesagt recht empfindlich, weil man das einfach so oft hört, dass man selbst schuld ist und einfach undiszipliniert. Ich war froh, als ich vor 2 Jahren endlich beim SD-Arzt die Bestätigung gefunden habe. Er hat mich auch aufgeklärt, dass jegliche Diäten oder Ernährungseinschränkungen Gift sind.
Es ist halt so unfair, dass manche Hashi haben und rank und schlank bleiben und manche derart in die Breite gehen, dass sie beim Blick in den Spiegel graue Haare bekommen:mad:. Aber genauso unfair ist es, dass es manchen mit Hashi gesundheitlich super geht und andere nicht wissen, wie sie sich durch den Tag schleppen sollen.
lg
schlumpfine
leonberger
29.05.08, 08:11
Hallo Leute
Ich stecke zur Zeit in einer Auslass-Phase. dh. ich muss die Hormone für mind. zwei Monate absetzen um zu testen, ob es sich bei meiner UF nicht nur um eine vorübergehende Schilddrüsen-Entzündung handelt.
Heute ist mein 12. Tag ohne Hormone und ich habe bereits 3 kg ZUGENOMMEN :eek: Und das trotz ausgewogenem Essen (langsam muss ich mich schon wieder zum Essen zwingen..) und viel Bewegung. Da ich diese beiden Dinge NICHT verändert habe, MUSS es an der Schilddrüse liegen!
Aber glaubt mir - auch ich bekam zu hören, dass mein Übergewicht (BMI 32) NICHT von der SD käme. Dabei esse ich nie Süsses, viel Gemüse und Vollkornprodukte. Ausser Wild- und selten auch mal Kalbfleisch kommt bei uns fast nie anderes Fleisch auf den Tisch. Und sowieso nicht mehr als 3-4 x pro Woche. Das Meiste isst dann eh mein Mann.
Trotzdem wurde ein hohes Cholesterin festgestellt. 6.2 (<5) HDL 1.1 LDL 3.9 (<2.6)
Bei einer Routinemessung noch vor einem Jahr war das Cholesterin im normalen Bereich.
Seit über 3 Jahren behandelt mich eine Ernährungsberaterin nebenher auch mit Wickel und Massagen. Mein Essverhalten ist gemäss EB sehr gut. Aber ihr hättet mich bei den ersten Wickeln sehen sollen! Bei der Nierengegend sowie Leber und Magen-DarmTrakt war meine Haut echt Scheeweiss. So weiss wie ein Blatt Papier! Ich hab bloss blöd aus der Wäsche geguckt.
Diese Organe arbeiteten praktisch fast gar nicht. Obwohl ich immer regelmässig 2-3x Stuhlgang hatte pro Tag. Damit ist es seit letzten Sommer vorbei. Jetzt bin ich ständig verstopft oder selten auch mal Durchfall.
Erst mit den Wickeln wurde der Stoffwechsel ein wenig angeregt. Und ich konnte endlich 5 kg abnehmen.
Die Verdauungsprobleme waren der Anlass, weshalb ich zum Arzt ging. Aber Magen und Darm sind i.O.
Bei der letzten SD-Messung stellte sich heraus, dass ich in eine ÜF reingerutscht bin. Vermtl. überdosiert. Da hatte ich aber bereits 4 Tage das Eltroxin abgesetzt.
Die letzten Tage ging es mir sehr gut. Wohl weil ich endlich im Normbereich bin. Ich hoffe, das hält an! Glaube aber nicht recht daran.
Denn allein die 3 kg Gewichtszunahme innert 12 Tagen geben mir SEHR zu denken!!
Und auch ich mag das ewige - selbst Schuld, selbst Schuld - kaum mehr ertragen. Zum Glück unterstützt mich mein Mann. Er weiss wie sehr ich auf das Essen achte. Er meint, ich müsste eigentlich dünn wie eine Bohnenstange sein - aber ihm seien meine Rundungen lieber :tongue:
Naja - es gibt bestimmt Menschen, die selbst Schuld sind an ihrem Gewicht. Aber ich persönlich glaube wirklich, dass es für Hashis sehr sehr schwer ist, das Gewicht zu kontrollieren.
Lg
annina
Schmetterling ohne Flügel
29.05.08, 11:46
Hallo Ihr Lieben.
ich kann aus eigener Erfahrung (BMI 34) euch Mut machen.
Eine Diät ist der falsche Weg, das hab ich auch diverse Male erfolglos versucht.
Mittlerweile glaube ich, dass es stark damit zusammenhängt, wie frühzitig Hashi diagnostiziert und behandelt wird.
Es ist leider so, dass die Hormonausschüttung des Gehirns von den Schilddrüsenhormonen gesteuert wird. Wenn das lange nicht möglich war ist dieser erheblich gestört.
Folgen sind
- Stimmungsschwankungen
- Depressionen
- sexuelles Verlangen gleich null
- Appetitlosigkeit und Schokoladenfressattacken wechseld
- stark erhöhte Cholesterinwerte
- Muskelschmerzen vorwiegend in Schulter, Nacken und Rücken
- Gewichtszunahme
- Kapaltunnelsyndrom
- rheumatische Schmerzen in Hand- und Fußgelenken
- Schlafstörungen
Erst der Bsuch beim Psychiater hat mir weitergeholfen.
Seither nehme ich Antidepressiva und bin auf dem Wege der Besserung.
Liebe Grüße
Schmetterling ohne Flügel
hallo zusammen:)
also nach dem test bin ich untergewichtig..
es ist auch nicht toll so dünn zu sein...hatte normalgewicht als bei mir hashi festgestellt wurde...bin aber nur am essen....
LG Lilian
Walnusskern
29.05.08, 20:11
@Lilian:
Hallo Leidensgenossin ;)
Bei mir ist es so, dass ich phasenweise esse wie ein Scheunendrescher und dann wiederum wird mir schon schlecht, wenn ich nur an Essen denke.
Das sind abwechselnde Phasen. Ich hatte das schon als Kind wobei damals die Übelkeitsattacken überwogen. Deswegen bin ich schon immer zu "schmal".
Bei meinen Kindern habe ich das auch beobachtet (haben ja beide V.a. Autoimmunthyreoiditis und auf jeden Fall zu kleine SDs) aber seitdem sie Thyroxin bekommen ist es besser.
Wie ist es denn bei Dir, bist Du gut eingestellt? Oder liegt der Heißhunger evtl. an einer noch nicht korrekten Dosis?
LG,
Der Walnusskern
Hallo!
Ich war immer viel zu dünn, auch schon als Kind. Auch als ich in einer Unterfunktion steckte nahm ich nix zu.
Seit meine Hormone halbwegs in Ordnung sind, habe ich 5 kg zugenommen.
Allerdings hoffe ich nicht, dass sich die Schraube immer weiter nach oben dreht.
Fühlt sich wirklich seltsam an, wenn einem Sachen nicht mehr passen....
Also die Behauptung, dass UF immer Gewichtszunahme bedeutet, kann ich auf alle Fälle nicht bestätigen.
Na mal gucken was noch so passiert.
LG
Isa
Hallo,
hab jetzt auch abgestimmt, mich wundert es schon, daß sehr viele Ht´s anscheinend kein Problem mit dem Gewicht haben, vielleicht trauen sich die anderen aber nicht abzustimmen, ich selbst hab auch erst überlegt, bin nämlich auch übergewichtig. Wer gibt schon gerne zu, daß er dick ist.:redface:
Außerdem möchte ich mal loswerden, daß man hier im Forum sehr viel von den Normal-, oder Untergewichtigen Mitgliedern die Problemchen so ließt.
Anscheinden ist das Übergewicht wirklich ein Thema über das keiner so gerne berichtet.
Diese Umfrage kann man, glaube ich, nicht wirklich ernst nehmen, da es zu viele Auslegungsmöglichkeiten gibt.;)
Viele Grüße
Wanessa
Hallo,
interessante Umfrage! Allerdings hätte ich es gut gefunden, bei Adipositas stärker zu differenzieren, denn es gibt drei verschiedene Grade der A.
Ich habe daher Adipositas angeklickt, da ich bei Diagnosestellung einen BMI von 32,2 hatte - das war im November 2005. Heute, also zweieinhalb Jahre seitdem ich Schilddrüsenmedikamente nehme, stehe ich momentan bei einem BMI von 28,6. Abnehmen ist bei mir meistens nur in Grammschritten möglich, aber immerhin ;)
LG leni*
Hallo,
hier ist noch ein 'Normalgewicht'.
Allerdings nehme ich rasant zu, wenn ich in UF komme - und da die Werte öfter schwanken , passiert das ca. alle 2 Monate. Das Meiste ist allerdings m.E. Wasser, das dann auch wieder fix verschwindet, wenn ich mit den Hormonen hochgehe. Inzwischen kann ich aber (leider) nicht mehr SChlemmen ohne Grenzen - das ging früher, auch mit Schokolade, Chips und Co...und ganz ohne Folgen. Das geht jetzt nicht mehr...ist ja auch gesünder so...:rolleyes:
Gruss friedi
Ich reihe mich hier mal ein
ich war immer sehr schlank, Gewicht bis zum 45. Lebensjahr 50 Kilo +/- 2 Kilo bei einer Größe 1,67.
Ich bekam mit ca. 25 Jahren ein T3/T4 Hormon mit 10 T3 und 40 T4, was mein Gewicht nicht beeinflusste.
Dann mit kurz vor 50 Jahre ein reines T4 Hormon und ich nahm jedes Jahr einige Kilo zu. Da begannen auch meine Wassereinlagerungen.
Seit ca. 3 Jahren nehme ich wieder abwechselnd Kombi und nun T4 und Thybon einzeln. Gewicht bei 63 Kilo immer mal Zunahme und Abnahme.
Momentan wieder Abnahme, aber sehr langsam ca. 0,6 Kilo je Woche.
Habe aber erst wieder angefangen ohne Diät bewusst zu essen und die dementsprechende Bewegung.
Ich habe mich hier mal erkundigt und angemeldet
http://gesund-abnehmen.gesundheitpro.de/
das ist eine Aktion der Barmer, ohne bei der Barmer Mitglied zu sein.
Es gibt viele Informationen und hat mir in der ersten Woche etwas gebracht.
Wenn ich noch ein Kilo mehr rauf bekomme, lass ich mein Bauchfett absaugen, habe ich angedroht.
Ich fühle mich nicht dick, aber durch die Einlagerungen, habe ich fast nur am Bauch zugenommen und das ist eben auch für das Herz gefährlich und darum muss ich etwas tun.
Ich bin für mich immer noch der Meinung, das T4 ist bei mir nicht richtig eingestellt, denn ich nehme auch nach Erhöhung von T4 schnell zu.
LG Urs - ich packe das, dass weiß ich. Früher habe ich gesagt, wenn ich über 60 Kilo wiege, mache ich täglich einige Stunden Sport und habe ich 63 und bin schon nach 10 Minuten Laufen auf den Beinen schwach und das hat mit Herz oder Luft nichts zu tun.
Hallo zusammen,
ich war als Kind immer schlank und schmächtig und habe erst in der Pubertät zugelegt und stark ausgeprägte weibliche Formen angenommen. Seit dem war ich nie besonders schlank, aber die 65 kg bei 1,65 sahen gut an mir aus.
Seit ich die Diagnose Hashi habe und auch schon ein wenig davor, habe ich insgesamt 14 kg zugenommen, obwohl ich mich kaum anders ernährt habe. Gut, die ein oder andere Chipstüte mehr wurde vielleicht mein Opfer, aber das würde höchstens 5 kg erklären.
Ende Mai diesen Jahres hat es mir dann gereicht. Ich konnte und wollte diese Haltegriffe an den Hüften nicht weiter akzeptieren und auch der Bauch muss weg. Ich will einfach wieder, dass mir meine Studienkollegen in der Uni nachschauen, so wie es früher die Jungs in der Schule oder im Schwimmbad getan haben.
Daraufhin hab ich mir das Buch zur Brigitte-Diät gekauft. Anfangs dachte ich nur "bah, Diät, keine Schokolade, wie gemein" und "was, nur 1200 kcal? da verhunger ich ja und hab Magenknurren"
Mittlerweile kann ich sagen, dass dem nicht so ist. Es ist keine klassische Diät, sondern viel mehr eine Ernährungsumstellung. Ich bin nach jeder Mahlzeit und dann auch über Stunden satt, habe keine Heißhungerattacken, habe das Gefühl, dass ich mich gesund ernähre. Und hin und wieder ist auch ein Stückchen Schokolade oder Kuchen erlaubt. Ich mach dann einfach ein wenig Sport, Schwimmen oder Inline-Skaten, oder lasse eine andere Mahlzeit weg.
Ansonsten verzichte ich so gut es geht auf das Auto und den Aufzug. Erstaunlich, was nur die 2km täglich auf dem Rad ausmachen. Und was man an Benzinkosten spart. Selbige ich sogleich wieder in leckeres Bio-Vollkornbrot oder Gemüse investiere.
Alles in Allem kann ich sagen, dass es mir gut geht, ich mich wohler in meiner Haut fühle und auch weiter machen will. Sobald ich die 70 geknackt habe werde ich dann erst mal die Mengen und Kalorien so anpassen, dass ich mein Gewicht einfach halte.
Lediglich diese vermehrt auftretende Müdigkeit geht mir auf den Senkel...ich brauch mehr von dem Stoff....da kommt man sich schon vor wie ein Junkie der Probleme der Beschaffungs-Kriminalität hat... wobei ich fast behaupten würde, dass der einfacher an "seinen Stoff" kommt.
Also Kopf hoch, irgendwie wird das schon.
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