Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zusammenhang Hashimoto-Thyreoiditis, Fibromyalgie und Pfeiffer'schen Drüsenfieber?
Hallo, bei mir wurde mit 14 Fibromyalgie diagnostiziert, ich bin schon dreimal an dem Pfeiffer'schen Drüsenfieber (EBV) erkrankt und dieses Jahr wurde bei mir Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert. Diese drei Erkrankungen tauchen öfters im Zusammenhang auf, deswegen frage ich mich ob ihr mehr dazu wisst? Oder ob ihr vielleicht ausser Hashimoto auch noch eine der anderen beiden Erkrankungen habt bzw. hattet?
Liebe Grüße
Hmmm, Pfeiffersches hatte ich auch mal, aber ich glaube 2001. Die UF ist erst seit diesem Jahr bekannt... Und PCO, also zuviel männliche Hormone, wurden vor knapp 10 Jahren festgestellt...
Als ich 25 Jahre alt war, wurde bei mir Weichteilrheumatismus diagnostiziert. Die Symptome bestanden aber bereits seit meiner Kindheit. Damals war ich eben nur ein Weichei, dass man nicht anfassen durfte und mein Vater nannte mich Prinzessin auf der Erbse.
Anfang 30 bekam ich Probleme mit der Schilddrüse. Nachfolgend muss man davon ausgehen, dass sich damals die ersten Entzündungen zeigten (sichtbar verdickte SD). Eine Untersuchung damals ergab eine leichte Überfunktion, welche aber aus heutiger Sicht ja auch eigentlich normal war in diesem Stadium.
Inzwischen erfuhr ich von Fibromyalgie und stellte schnell fest, dass diese Symptome alle auf mich zutrafen. Erst mit 46 liess ich durch einen Rheumatologen zweifelsfrei feststellen, dass es definitv Fibromyalgie ist.
Zu diesem Zeitpunkt litt ich schon ca. 8 Jahre unter chronischer Müdig- und Antriebslosigkeit, fröstelte selbst im Sommer und hatte immer wieder verstärkten Haarausfall sowie extrem trockene Haut und Wundheillungsstörungen.
Mit 44 liess ich meine Schildrüse erneut untersuchen und wieder wurde ein minimale ÜF festgestellt. Ich wusste mir nicht mehr zu helfen, schob die Müdigkeit auf die Fibro und die übrigen Symptome auf Zinkmangel.
Mit Zink besserten sich Haarausfall und Hautbeschaffenheit. Die Müdigkeit und Abgeschlagenheit wurde aber immer schilmmer. Erst mit 47, als wir einen neuen Hausarzt bekamen, sprach ich das Thema erneut an. Da ich bereits 2 negative Befunde bzgl. der SD hatte, vermutete ich als letzte Möglichkeit noch einen Eisenmangel.
Bei der nun von meinem Hausarzt (auch Internist) durchgeführten Blutuntersuchung stellte sich heraus, dass ich nicht nur unter einer UF litt, sondern auch die Autoimmunerkrankung Hashimoto vorliegt.
Beide Krankheiten sind also vermutlich schon lange synchron gelaufen, ohne dass sie festgestellt bzw. erkannt wurden.
Pfeiffersches Drüsenfieber hatte ich allerdings meines Wissens nach nie.
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