Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schlaganfallrisiko bei niedrigem TSH ????
Hat da schon mal jemand was davon gehört ????? Macht mir echt ANgst!
Woher hast Du denn diese Information ???
Ok jetzt habe ich den Tread gefunden :-)
Habe das eben gelesen hier im Forum das jemand das von seinem Arzt gehört hat. Aber ist sich nicht sicher. Ist also keine gesicherte Info , sondern hat mich nur unruhig gemacht und ich wäre froh wenn da nichts dran ist , da mein dad schon mit 57 einen Apoplex hatte.
Hallo,
ups,das löst jetzt bei mir aber auch eine Verunsicherung aus...!!:(
Ist da wirklich was dran???
Gruß
Müsli
Nein ich denke nicht, deswegen frage ich ja ob sowas schon mal jemand gehört hat. Ich dachte es wäre eher gut wenn der TSh niedrig ist.
Hallo
Ich weiß zwar nicht, auf welchen Thread ihr euch gerade bezieht, aber niedriger TSH ist nicht gleich niedriger TSH
Es ist zu unterscheiden,
1. ob der TSH von SD-Hormonen abhängt, sprich, wird T3 dazugenommen oder nicht. Sollte das der Fall sein und die freien Hormone lassen keinerlei ÜF erkennen wenn auch keine ÜF-Symptome da sind, würde ich mir keine Sorgen machen.
2. liegt eine echte ÜF oder Überdosierung vor, müssten auch Symptome da sein wie Unruhe, Schlafprobleme, hoher Puls UND hoher Blutdruck usw.
Das wäre dann die Situation, die zu eher zu Schlaganfall führen kann, da es die klassischen Risikofaktoren sind (neben einigen anderen).
Wenn niedriger TSH = ÜF gesetzt wird (wie viele Ärzte es ja tun), dann müssen von der Aussagekraft des Artikels sicherlich Abstriche gemacht werden. Letzlich ist beides ÜF und UF mit gesundheitlichen Risiken verbunden, v.a. im Bereich des Herzens, aber auch im Bereich der Gefäße und des Bewegungsapparats.
Patienten mit SD-Krebs werden ja immer mit suppr. TSH eingestellt. Von einer deutlich erhöhten Zahl von Schlaganfällen habe ich aber noch nichts gehört. Villt können andere dazu noch was sagen.
Nicht verrückt machen lassen!
MoniL
Hallo,
leider weiß ich aber auch nicht,welcher Thread gemeint war....!!???:confused:
Könnte Ihn mal jemand hier reinstellen??
Danke
Gruß
Müsli
http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1073437&highlight=TSH
Hallo, es tut mir leid, dass ich in meiner Verunsicherung gleich mal ein paar von euch gleich mit verunsichert habe, aber leider wurde mir das gestern beim Endo genau so präsentiert. Nachdem ich mich nun ein wenig beruhigt habe, kann ich nur sagen, dass das sehr dumm von der Endo war. Man kann sowas doch nicht in den Raum werfen und dann sagen, "haben sie noch Fragen? nein, dann warten wir mal ihre aktuellen Werte ab und tschüß." Inklusive Gespräch , BE, Sono war ich maximal 20-25 min in dieser Praxis. Ich werde die Werte abwarten, mir anhören , was die Endo sagt und dann werde ich mir wohl was anderes suchen. Das Ergebnis dieses Arztbesuches war für mich gestern nicht überzeugend! Hatte dann gestern Blutdruckwerte von 160/100. Ich war froh, dass Summsebienchen den Artikel eingestellt hat. das hat es für mich doch etwas relativiert. LG Elem
Ein wichtiger Risikofaktor für Schlaganfall ist Bluthochdruck, außerdem gibt es oft eine familiäre Häufung (also eine Veranlagung).
Bluthochdruck kommt außerdem oft zusammen mit einer Überfunktion vor (muss aber nicht).
TSH und Schlaganfall: Nur weil der Geburtenrückgang in Mitteleuropa mit dem Rückgang der Störche zusammenfiel, besteht noch lange kein ursächlicher Zusammenhang. Der Storch bringt keine Kinder, und der TSH macht keinen Schlaganfall.
Irene :-)
Summsebienchen
08.08.07, 12:08
TSH und Schlaganfall: Nur weil der Geburtenrückgang in Mitteleuropa mit dem Rückgang der Störche zusammenfiel, besteht noch lange kein ursächlicher Zusammenhang. Der Storch bringt keine Kinder, und der TSH macht keinen Schlaganfall.
Hihi, das ist doch mal ein super Vergleich! http://www.cosgan.de/images/midi/frech/c035.gif
Hallo Stuppsi!
Bei manifester ÜF (also nicht nur TSH supprimiert, sondern auch fT`s erhöht) kann wohl ein erhöhtes Risiko für Thromboembolien (und damit verbundene Komplikationen wie tiefe Beinvenenthrombosen, Lungenembolien oder auch Schlaganfall) bestehen. http://www.endocrine-abstracts.org/ea/0013/ea0013oc35.htm
Eine Studie vermutet, daß neben mit ÜF assoziierten Herzarrhythmien (die Embolien auslösen können) und neben in ÜF erhöhten Gerinnungsfaktoren im Blut evtl. auch eine (stark) vergrößerte Schilddrüse bei der Entwicklung eines beobachteten Schlaganfalls bei Patienten mit MB und Thyreotoxikose eine Rolle spielen könnte (die stark vergrößerte SD könnte den Blutfluß in den Schlagadern am Hals vermindern). Siehe hier: http://stroke.ahajournals.org/cgi/content/full/26/3/496
Bei subklinischer ÜF (also nur TSH supprimiert, ft`s normal) ist hingegen ein erhöhtes Risiko für Thromboembolien/Schlaganfälle nicht eindeutig belegt. Manche Studien fanden erhöhte Gerinnungsfaktoren auch schon bei subklinischer ÜF. Ob sich daraus allerdings auch schon ein erhöhtes Risiko für Thromboembolien und damit auch Schlaganfälle ableiten lässt, ist nicht klar.
Allerdings unterstellt man, daß ein supprimierter TSH bei alten Patienten das Risiko für Vorhofflimmern erhöhten kann - und Vorhofflimmern kann wiederum mit einem erhöhten Risiko für Thromboembolien einhergehen. Allerdings ist die Annahme dieses Risikos bisher genauso umstritten wie die Annahme, daß supprimiertes TSH ein erhöhtes Risiko für Osteoporose bedeutet (letzteres ließ sich bisher eigentlich nur bei postmenopausalen Frauen, nicht jedoch bei prämenopausalen Frauen und Männern einigermaßen relevant belegen).
Bei subklinischer UNTERfunktion (also TSH erhöht und fT`s normal) ist hinwegen ein Zusammenhang mit erhöhtem Risiko für Ateriosklerose, Schlaganfall, Myokardinfakt und anderen kardiovaskulären Erkrankungen schon länger bekannt. http://www.forum-schilddruese.de/bauteile/texte/fs_fachinfo_herz_im_alter.rtf
Eine interessante Dissertation zum Thema koronare Herzerkrankung und subklinische UF: http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=965272311&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=965272311.pdf
Patienten mit tiefer Beinvenenthrombose hatten nach dieser Studie hier http://www.schattauer.de/index.php?id=1581&no_cache=1&artikel=20902 eine erhöhte Prävalenz für subklinische UF.
Liebe Grüße
Jutta
Tja es ist aber so wenn man sowieso schon Risikofaktoren hat und eine familiäre Häufung an Angehörigen mit Apoplex, das man dann nicht gerade Gefahr laufen will noch nebenher ein paar Faktoren dazu zu bekommen. Ich habe zusätzlich einen Beta-Blocker bekommen weil der Puls so schnell wurde bei der Einnahme von LT. Na hoffen wir mal das alles nur heißer Wind des Endo ist. :confused:
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