Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Forschung Immer wieder falsch! Nur Eisen im Serum oder auch nur Ferritin!
:)
Die Lieblingsparameter Eisen und Ferritin :confused:
Hallo zusammen,
man kann hier immer noch lesen, dass sich einige nur am Eisenwert orientieren, wenn es um das Einschätzen eines Eisenmangels geht. Da liest man dann Sätze wie: *Dein Eisen ist so niedrig, Du hast bestimmt einen Eisenmangel!*
Falsch!
Der Eisenwert sagt nichts darüber aus, ob ein Eisenmangel vorliegt oder nicht!
Dieser Wert kann im Laufe des Tages sehr schwanken. Wenn er zu niedrig ist, kann es an einer chronischen Entzündung liegen (Hashi lässt grüßen), liegt er zu hoch, bedeutet das nicht automatisch, dass eine Eisenüberladung vorliegt, siehe:
http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/e/Eisen.htm
Die Eisen-Spiegel unterliegen meist einem zirkadianen Rhythmus mit großen Schwankungen (der Tageshöchstwert kann dreimal so hoch sein wie der Tagesminimalspiegel)
Ein erniedrigtes Serumeisen ist nicht spezifisch für einen Eisenmangel!
Eisen als isoliert untersuchter Parameter zur Abklärung eines Eisenmangels ist die Bestimmung des Serumeisens vollkommen unbrauchbar und nicht aussagekräftig.
Die *Fortgeschrittenen* ;) haben das Ferritin zu ihrem Lieblings-Parameter erklärt, wenn es um Eisenmangel geht.
Da liest man dann:
*Lass mal Dein Ferritin überprüfen....nur das Ferritin ist aussagekräftig, nicht das Eisen....*
Falsch!
Es ist ebenso falsch, nur das Ferritin zu betrachten - gerade so wie nur das Eisen - allerdings gibt es hier andere Gründe.
Ferritin zeigt zwar an, wie viel Eisen noch im Speicher enthalten ist, aber es ist auch ein Diabetes-Marker, ein Marker für Akute-Phase-Reaktionen und bei chron. Lebererkrankungen (NASH lässt grüßen) besteht ohnehin keine Beziehung mehr zwischen Serumferritin und Speichereisen.
Wenn man also wissen will, wie der Eisenstatus ist, sollte man das hier messen lassen:
Transferrin
Ferritin
Eisen
Rotes Blutbild
Und wenn man was zum Eisenstatus in einem Beitrag sagen will, dann kann man das eigentlich nur, wenn man diese Werte kennt. Eine Ausnahme dazu gibt es, und zwar wenn das Serumferritin unter dem Wert von 10 bis 30 µg/L liegt, denn dann kann man davon ausgehen, dass das Speichereisen vermindert ist und somit ein erniedrigtes Gesamtkörpereisen vorliegt.
Übrigens, bei chronischen Entzündungen sollte man natürlich zusätzlich zu den o. a. Parametern noch den löslichen Transferrinrezeptor und das Retikulozytenhämoglobin bestimmen.
LG Kassandra :)
Hallo Kassandra,
ich werde mir einen Textbaustein basteln, um nie wieder in Versuchung zu geraten, bloß "Wie sieht's mit dem Eisen aus?" zu schreiben :)
Wie findest Du diese (http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_eisentabelle.htm) Tabelle? Da sieht man ja auch, dass ein Wert allein nicht aussagekräftig ist.
Hast Du evt. Beispiele bzw. Links von Laborwerten von Patienten mit Interpretation? Denn mein Brett vorm Kopp ist zwar schon kleiner geworden, aber... ;) Also ich weiß zwar jetzt, welche Werte gebraucht werden, aber wie die letztendlich zu interpretieren sind, äh, öh, *verunsichertbin*
Hab's mit den SD-Werten anhand von reellen Beispielen auch ganz gut gerafft, wär also supi klasse, wenn Du da ein paar Beispiele hättest. Per Suchfunktion ist das mehr als nur mühsam... hab bisher jedenfalls noch nix gefunden.
Liebe Grüße, Claudia
:)
Hallo Sandra,
ich habe Dich doch damit gar nicht gemeint. ;)
Das war ganz einfach mal nötig, denn in der letzten Zeit konnte man das häufig lesen u. täglich kommen hier Neuhashis hinzu, da werden prompt die falschen Dinge gemerkt u. wiederum falsch weiter gegeben.
Diese Aufstellung von med4you sieht nett aus, aber ich habe da bisher noch nie was einordnen können. Ich hatte da vor Jahr u. Tag auch mal reingesehen. Das ist einfach zu allgemein gehalten. Wir dagegen sind was Besonderes, na und unsere Werte erst....
Was den Crashkurs angeht, so werde ich in Zukunft mal drauf achten, wenn mir was unterkommt u. mich bei Dir melden.
Es ist alles nur eine Frage der Übung. So kann man mit ein wenig Glück auch eine Tendenz zum B12-Mangel am Eisenmangel-Befund erkennen. Auf diese Art habe ich meinen entdeckt u. dann natürlich bestätigen lassen.
Allerdings muß das Blutbild nicht immer einen Eisenmangel bedeuten, denn ein Zinkmangel und auch ein B6-Mangel können eine mikrozytäre Anämie nach sich ziehen, d. h. das Blutbild kann so aussehen wie bei einem Eisenmangel.
Und hier noch was zum Ferritin.
Dafür habe ich sogar ein Beispiel, und zwar geht es darum, daß das Ferritin bei der Kontrollmessung auf einmal niedriger ist als vorher u. das, obwohl man Eisen zugeführt hat.
Die Erklärung dazu findest Du hier:
Beim Ferritin aber bitte niemals vergessen, dass dieser Wert bei Entzündungsprozessen im Körper unabhängig vom Eisenstatus ansteigt. D.h. wer bei der ersten Blutabnahme gerade einen Entzündungsschub hatte, der hat möglicherweise einen weniger deutlich sichtbaren Anstieg oder sogar einen Abfall des Ferritinspiegels, wenn sich der Entzündungsprozess beim zweiten Abnahmetermin wieder beruhigt hat.
und hier dazu der klassische Fall als Beispiel:
http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1046610&highlight=Aoife
LG Kassandra :)
Huhu,
... und woher kriege ich einen Arzt, der diese Werte auf Kasse kontrolliert?
Diese Palette von Werten kann ich unmöglich aus eigener Tasche bezahlen. Ich bin ja schon froh, wenn ich einmal im Quartal irgendeinen Arzt dazu kriege, mir einen Ferritinwert abzunehmen, aber meist gelingt das noch nicht mal sondern nur in noch größeren Abständen ...
Wobei bei mir ja leider der Ferritin noch nie über 30 kam ... insofern ...
Mir sind diese Zusammenhänge schon bewußt, aber leider ist eine Kontrolle dieser Werte mit hiesigem Gesundheitssystem, hiesigen Ärzten und meinen angespannten Finanzen einfach nicht drin.
tschau Dagi
@Giftzwert: danke für den schönen Link ;)
:)
....ja aber wie stellst Du denn bei Dir einen Eisenmangel fest?
Das geht doch nun nur auf diese Art, alles andere verfälscht u. Du kannst ja sehen, daß man es leicht mit einem Zink- oder B6-Mangel verwechseln kann, wenn man nicht die richtigen Parameter bestimmt.
Dann schluckt man womöglich Eisen, obwohl ein Zinkmangel vorliegt. Das bedeutet wiederum, daß man das Eisen überlädt, was für die Organe (Herz, Leber, Arterien...) schädlich ist, und daß man den vorhandenen Zinkmangel noch verschlimmert durch diese Eisenzufuhr.
Tut mir leid, Dagi, es geht nur so. Und das wissen die Ärzte auch.
Man muß sehen, wie groß die Erys sind und wie rot sie sind und wieviele man davon hat.
Man muß wissen, wie viel Eisen im Speicher ist und wie viel gebunden vorliegt.
Wobei man auf den Eisenwert selbst, der ohnehin so erheblichen Schwankungen unterliegt, wohl am ehesten verzichten könnte.
Sag bloß, bei Dir wird das pi x Daumen gemacht?
LG Kassandra :)
Hallo,
@Kassandra
Hallo Sandra, Nee, Claudia :) Aber das nehme ich genauso wenig persönlich, wie den ganzen Thread. ;)
Ich hab das schon so verstanden, dass das an alle gerichtet war, weil's ja auch immer wieder passiert (mir eben auch). Und deshalb wollte ich dann gleich mal mit gutem Beispiel voran gehen und Besserung geloben :)
@Dagi
Kassandra hat doch immer so schöne links dabei (nicht nur in diesem Thread). Druck Dir doch davon was aus und leg dem Arzt ne Mappe vor...
Ansonsten vielleicht einen Teil auf Kasse und einen Teil selbst zahlen. Ein bißchen versteh ich die Ärzte nämlich schon: Wenn die das alles auf Kasse machen würden, dann stell Dir mal vor, das würde jeder Patient so wollen. Da hätte der Arzt dann aber ganz fix Probleme. Mist Budget halt...
Liebe Grüße, Claudia
Huhu,
@Kassandra:
Eine Ausnahme dazu gibt es, und zwar wenn das Serumferritin unter dem Wert von 10 bis 30 µg/L liegt, denn dann kann man davon ausgehen, dass das Speichereisen vermindert ist und somit ein erniedrigtes Gesamtkörpereisen vorliegt.
Wie habe ich dann diesen Satz zu verstehen?
Dies ist ja bei mir der Fall ...
Kassandra hat doch immer so schöne links dabei (nicht nur in diesem Thread). Druck Dir doch davon was aus und leg dem Arzt ne Mappe vor...
Ansonsten vielleicht einen Teil auf Kasse und einen Teil selbst zahlen.
Ich denke, da ist bei diesem Arzt Null Chance. Haben andere, die dorthin gehen auch schon erfolglos versucht. Da ist scheinbar nix zu machen. Ich bin schon froh, hier endlich einen Arzt gefunden zu haben, der einem nicht auf die Psychoschiene schiebt und wenn es einem schlecht geht, auch öfter als 1x/Quartal Schilddrüsenwerte nimmt. Dass er ab und an nochmal (wenn ich sehr nerve) Ferritin abnimmt, liegt daran, dass die Ärztin, die im Befund (aufgrund von Ferritin außerhalb der Norm und Haemoglobin+Haematokrit ganz, ganz unten in der Norm) mit zur Eiseneinnahme geraten hat auch geschrieben hatte, dass das in 1/4 Jahr wieder kontrolliert werden sollte.
Seit dieser Arzt nun auch bei den Schilddruesenspezialisten.de (als einzigste Eintragung hier in Nord-S-H) steht und er schon einige von uns darauf angesprochen hat, weil ihm nun vermehrt SD-Patienten die Tür einrennen, wird sein Budgetrahmen auch nicht entspannter ...
Ich werde mir aber nächstes Mal eine Preisliste von dem Labor geben lassen und mal durchrechnen, was der Spaß kostet. Vielleicht wenn ich ganz viel spare bis das nächste Blutbild (1x im Jahr? wenn ich richtig verstanden habe) ...
(dummer Weise ist das Labor dort schweineteuer (im Vergleich zu dem, was andere Forenteilnehmer hier erzählen))
Ansonsten kann ich halt nur sagen, dass sobald ich mehrere Tage kein Eisen nehme setzt prompt diese Schlafwandlermüdigkeit ein ... meist beginnendend mit Einsetzen meiner Regelblutung.
Ohne die Eisentabletten gerate ich innerhalb kürzester Zeit in einen Zustand, bei dem ich meine Ausbildung an den Nagel hängen könnte. So lange ich mit der nicht fertig bin, habe ich aber auch keinen Cent übrig ...
tschau Dagi
:)
Hallo Dagi,
Eine Ausnahme dazu gibt es, und zwar wenn das Serumferritin unter dem Wert von 10 bis 30 µg/L liegt, denn dann kann man davon ausgehen, dass das Speichereisen vermindert ist und somit ein erniedrigtes Gesamtkörpereisen vorliegt.
Wie habe ich dann diesen Satz zu verstehen?
Dies ist ja bei mir der Fall ...
Das hängt damit zusammen, daß das Ferritin ja auch ein Marker ist u. somit ansteigen kann, wenn es bei chronischen Entzündungen zu einer Akute-Phase-Reaktion kommt.
Wenn man z. B. ein mittig-liegendes Ferritin feststellt, könnte es theoretisch sein, daß das nur deshalb am Tag der Blutabnahme so (mittig) liegt, weil eben diese o. a. *Reaktion* erfolgt ist.
Es bedeutet also nicht automatisch, daß der Eisenspeicher bis zur Mitte gefüllt ist, es ist nur aufgrund der Entzündungsreaktion so hoch! Kann also eine falsche Aussage machen.
Darum sollte man ja eigentlich bei chron. Entzündungen oder Tumorerkrankungen auch besser den löslichen Transferrinrezeptor bestimmen (was erst recht kein Arzt bezahlen wird), weil hier die mögliche Falschaussage/Täuschung durch die Akute-Phase-Reaktion wegfällt.
Wenn nun aber das Ferritin nicht mittig liegt, sondern wie von mir angegeben, bei 10 bis 30 µg/L, kann man davon ausgehen, daß hier ganz sicher das Speichereisen vermindert ist.
Denn selbst wenn hier eine Akute-Phase-Reaktion erfolgt, ist das Speichereisen immer noch oder erst recht vieeeeeeel zu niedrig.
Hoffentlich habe ich das nicht zu blöd erklärt, so daß Du es verstanden hast. ;)
Warum teilst Du eigentlich die Aufgaben für die Ärzte nicht auf, wenn es um solche Dinge geht? Du läßt den einen Arzt das machen u. die Ärztin jenes.
Noch geht doch das ganz gut, ab 2007 wird es schon schwierig wegen der Chipkarte.
Jedenfalls gehst Du da auf Nr. sicher, denn gerade der Eisenspiegel ist doch für uns ziemlich wichtig u. wenn man da einfach nur irgendwas bestimmt - mit Hinblick auf das Budget - ist Dir doch nicht geholfen.
LG Kassandra :)
Huhu Kassandra,
Wenn man z. B. ein mittig-liegendes Ferritin feststellt, könnte es theoretisch sein, daß das nur deshalb am Tag der Blutabnahme so (mittig) liegt, weil eben diese o. a. *Reaktion* erfolgt ist.
Es bedeutet also nicht automatisch, daß der Eisenspeicher bis zur Mitte gefüllt ist, es ist nur aufgrund der Entzündungsreaktion so hoch! Kann also eine falsche Aussage machen.
*puh* ... also, da hatte ich Dich anfangs schon richtig verstanden und auch jetzt war Deine Erklärung gut!
Dass ich mich bei einem höheren Ferritinwert nicht in Sicherheit wiegen kann, weil der durch eine Entzündungsreaktion "falsch-erhöht" sein kann, war mir bekannt.
Mein Ziel ist es, überhaupt erst mal den Ferritin höher zu kriegen. Ich mache mir momentan eher Gedanken, ob man nicht mal gucken sollte, ob es außer Hashi und meiner Regelblutung(*) noch andere Gründe geben könnte, warum der Ferritinwert nicht wirklich hochgeht. Wobei ich ab der Pubertät bis zu dem Zeitpunkt wo ich nicht mehr privat versichert war, alle 2-3 Jahre Eisentabletten am Schlucken war (meist weil ich dann wg. Haarausfall zum Arzt ging und das bei Privatpatienten natürlich sofort kontrolliert und verschrieben wurde). Dann als Kassenpatient wurde das (trotz Nachfragen) nie mehr kontrolliert. Erst letzten Sommer 1/4 Jahr nach Hashi-Diagnose wieder ...
(*)die dummer Weise seit Einnahmebeginn der SD-Hormone nun in 4 Wochen Abstand kommt (hatte ich noch nie. davor immer 6-8 Wochenrhytmus) ... ist ja auch nicht gerade hilfreich ...).
Ich sehe die Ferritinwertkontrolle auch mehr dazu, um auf jeden Fall zu vermeiden, dass ich zu viel Eisen nehme, was ja schädlich ist. Soweit ich das jetzt im Kopf habe, habe ich noch nichts gehört, dass der Ferritinwert "falsch-niedrig" sein kann, oder?
Ab welchem Ferritinwert sollte man den vorsichtig mit der Eiseneinnahme werden (Dosierung reduzieren) bzw. ab wann absolut damit aufhören?
Ich hatte jetzt eigentlich erst mal vor, diesen vielerorts empfohlenen 70er Ferritinwert anzupeilen, aber von dem bin ich ja noch meilenwert entfernt bisher (morgen kriege ich neue SD- und Ferritinwerte) und dann weiterzusehen bzw. versuchen auf ein niedriger dosiertes Produkt (Kräuterblut-Dragees) zu wechseln und so lange sich damit der Befinden nicht wieder verschlechtert und der Ferritinwert nicht wieder grottenschlecht oder zu hoch wird.
uuuups ... ich glaube dieses Posting ist jetzt ziemlich konfus geworden, weil 1 Besuch und 2 Telefongespräche zwischen den einzelnen Zeilen/Absätze "lagen".
tschau Dagi
Hallo Ihr Lieben,
ohh mein Gott..leider gibt es wahrscheinlich keinen Arzt der das alles wirklich beachtet, geschweige denn untersucht!!! LEIDER!!
Ehrlich gesagt blicke ich selbst nicht durch (matsch Birne!!)
Da mich aber mein immer noch extremer Haarausfall plagt, und ich feststelle, dass der vor der Periode extremer wird , ferner ich auch starken Blutverlust habe, und ich vor + während den Tagen immer sehr blass und leicht schwindlig bin und mich dazu noch eher vegetarisch ernähre...will ich jetzt der Sache noch mal auf den Grund gehen.
Kassandra, ich brauche bitte nochmal Deine Hilfe, da ich beim letzten mal wieder unvollständige Werte hatte. :(
Diesmal will ich alles richtig machen!
Darf ich nochmal zusammenfassen?
1. Transferin
2. Ferritin
3. Eisen
4. Rotes Blutbild (dabei besonders wichtig ERYs? Warum nochmal?)
-Ferritin kann auch erhöht sein, wenn eine Entzündung da ist od. bei einem Schub
-Vit B6 und Zink können den Eisenspiegel beeinflussen?
(wie habe ich nicht verstanden, bin anscheinend zu blöd schnieeefff!! Gilt das nur bei HPU oder auch ohne?)
-man muss ausreichend getrunken haben, sonst ist der Hämoglobin Wert falsch hoch
- muss der Transferrin Sättigungswert mitgemacht werden? Wenn ja, welche Aussage kann man davon ableiten?
-Der Grund warum ich bisher keine längere Zeit Eisen substituiert habe trotz evtl grenzwertiger "Eisenwerte" , dass ich Angst habe (als totaler Laie) eventuelle Tumore die vielleicht irgendwo vorhanden sind zu füttern - ich habe mal gehört, dass Tumore Eisen aus dem Blut ziehen. Hört sich vielleicht blöd an... :confused: aber hat sich irgendwie festgesetzt...
Muss man den löslichen Transferrinrezeptor und das Retikulozytenhämoglobin auch unbedingt mitmachen?
Vieeeeelen Dank u. ich hoffe ich merke mir das mal bald alles!!!
posch
:)
Hallo Dagi,
Ab welchem Ferritinwert sollte man den vorsichtig mit der Eiseneinnahme werden (Dosierung reduzieren) bzw. ab wann absolut damit aufhören?
Also ich gehe da ganz nach *Gefühl* u. lag bisher immer gut.
D. h. wenn ein Normbereich bis Obergrenze ca. 150 vorliegt, würde ich so bis 80 oder 90 gehen.
Mein Normbereich Ferritin geht bis 420. Da ist mein angestrebtes Ziel auf jeden Fall die 100, aber das war es dann auch schon. Zu viel Eisen schadet nämlich auch.
Ich hatte jetzt eigentlich erst mal vor, diesen vielerorts empfohlenen 70er Ferritinwert anzupeilen, aber von dem bin ich ja noch meilenwert entfernt bisher (morgen kriege ich neue SD- und Ferritinwerte) und dann weiterzusehen bzw. versuchen auf ein niedriger dosiertes Produkt (Kräuterblut-Dragees) zu wechseln und so lange sich damit der Befinden nicht wieder verschlechtert und der Ferritinwert nicht wieder grottenschlecht oder zu hoch wird.
Also hier irritiert mich das Fettgedruckte. Das ist ja dann eigentlich immer ein Hinweis darauf, daß zu dem Zeitpunkt der Blutabnahme ein Entzündungsschub vorgelegen hat oder eben eine andere akute Entzündung.
LG Kassandra :)
:)
Hallo Posch,
bei Deinen Voraussetzungen (vegetarische Ernährung) und Symptomen ist auf jeden Fall eine richtige Eisenstatus-Erhebung und auch das Feststellen des B12-Spiegels wichtig.
Kassandra, ich brauche bitte nochmal Deine Hilfe, da ich beim letzten mal wieder unvollständige Werte hatte.
Diesmal will ich alles richtig machen!
Darf ich nochmal zusammenfassen?
1. Transferin
2. Ferritin
3. Eisen
4. Rotes Blutbild (dabei besonders wichtig ERYs? Warum nochmal?)
Das ist ganz genau richtig!
Diese Sachen müssen gemacht werden. Die Erys sind wichtig, weil man da sehen kann, wie groß sie sind u. auch wie rot sie sind. Überhaupt ist eigentlich alles daran wichtig.
An den Erys kann man dann - wenn man Glück hat - vielleicht sogar erkennen, ob man sich auch noch um das B12 kümmern müßte.
Bei Dir wäre das B12 ohnehin angesagt, weil Du Vegetarier bist.
Mit einem B12-Mangel ist nicht zu spaßen, das habe ich schon des öfteren geschrieben. Hier noch einmal eine kl. Auswahl an Symptomen:
Die auftretenden Symptome sind leider nicht sehr spezifisch, hier eine kleine Auswahl:
"Prickeln" und "Ameisenlaufen" eventuell auch asymmetrisch, d.h. nur in der linken Hand und im linken Fuß; die Gliedmaßen schlafen oft und leicht ein
Die Oberflächen- und Tiefensensibilität ist beeinträchtigt; Man spürt zwar noch was, aber eben nicht mehr so richtig ("wie durch einen Schleier"); z.B. rutscht einem ein Geldschein durch die Finger, weil man ihn nicht mehr richtig spüren kann
Störungen des Vibrations- und Lagebefindens; z.B. werden die Vibrationen einer Stimmgabel auf bestimmten Hautpartien nicht mehr wahrgenommen
Motorische Schwäche; die Muskeln leisten nicht mehr soviel wie normalerweise
Gehunsicherheit, "Angst zu stolpern", das Gefühl "nicht richtig zupacken zu können", das Gefühl nicht mehr die volle Kontrolle über die Bewegungen zu haben
-Ferritin kann auch erhöht sein, wenn eine Entzündung da ist od. bei einem Schub
Das ist korrekt.
Allerdings kommen viele gar nicht auf diese Idee.
Die meisten denken, wenn sie z. B. ohnehin gerade Eisenmittel einnehmen, daß das Ferritin wegen der Einnahme angestiegen ist und wundern sich dann bei der nächsten Ferritinkontrolle, daß es wieder abgefallen ist.
Es ist aber genau genommen nicht abgefallen, es war nur vorher falsch hoch!
Und das eben wegen der Akute-Phase-Reaktion.
-Vit B6 und Zink können den Eisenspiegel beeinflussen?
(wie habe ich nicht verstanden, bin anscheinend zu blöd schnieeefff!! Gilt das nur bei HPU oder auch ohne?)
Ja, das können sie und nicht nur sie, auch Kupfer kann den Eisenspiegel beeinflussen.
Wobei Kupfer durch die Zinkeinnahme schneller in Mitleidenschaft gezogen als Eisen, schon weil es in viel geringerer Menge als Eisen und Zink aufgenommen wird.
-man muss ausreichend getrunken haben, sonst ist der Hämoglobin Wert falsch hoch
Anders rum, wenn Hämoglobin zu hoch ist, kann man annehmen, daß der Betreffende nicht genug getrunken hat.
muss der Transferrin Sättigungswert mitgemacht werden? Wenn ja, welche Aussage kann man davon ableiten?
Also ich brauche den nicht, den kann man aber selbst errechnen.
-Der Grund warum ich bisher keine längere Zeit Eisen substituiert habe trotz evtl grenzwertiger "Eisenwerte" , dass ich Angst habe (als totaler Laie) eventuelle Tumore die vielleicht irgendwo vorhanden sind zu füttern - ich habe mal gehört, dass Tumore Eisen aus dem Blut ziehen. Hört sich vielleicht blöd an... aber hat sich irgendwie festgesetzt...
Was ist das denn für eine schräge Logik?
Du brauchst Sauerstoff im Körper u. das wird durch das Eisen transportiert!
Wieso solltest Du einen Tumor haben?
Selbst wenn Du einen hast, brauchst Du Eisen. Du mußt dann eben zusätzlich zu den o. genannten 4 Sachen noch den löslichen Transferrinrezeptor bestimmen lassen.
Muss man den löslichen Transferrinrezeptor und das Retikulozytenhämoglobin auch unbedingt mitmachen?
Siehe Antwort zuvor. Und zum Retikulozytenhämoglobin siehe:
http://flexicon.doccheck.com/Retikulozytenh%E4moglobin?PHPSESSID=1fcd9ef5d7714d 1a3
Apropos, warst Du das noch mit dem Haarausfall? Habe noch was dazu:
nicht androgeninduzierter Haarausfall
Ein durch ein Zuviel an männlichen Hormonen im Blut verursachter Haarausfall ist relativ selten. Häufig ist man ratlos, da auch mittels einer Blutuntersuchung nur Normwerte festgestellt werden können. Ursache dieser mit Veränderungen sind häufiger temporäre, "relative" Hyperandrogenämien, die durch einen zeitweisen Mangel an Östrogenen verursacht sein können.
Östrogene stimulieren nämlich in der Leber die Bildung eines ganz bestimmten Eiweißstoffes, mit dem die Androgene im Blut transportiert werden. Solange sie an diesem Eiweiß gebunden sind, entfalten sie keine Wirkung, sie sind inaktiv. Sinken die Östrogenspiegel, vermindern sich auch die Eiweißstoffe, plötzlich sind die Androgene nicht mehr inaktiv, sondern können ihre - manchmal auch unangenehmen - Wirkungen entfalten. Glücklicherweise ist dieser Zustand häufig nur vorübergehend.
LG Kass :)
WEIL: Bei mir haben die Ärzte alles von Kassandra genannte automatisch gemacht, aber ausgerechnet Ferritin nicht. Es hieß es immer: ALLES NORMAL.
Als mir der Zusammenhang zwischen Eisen und Erschöpfung klar wurde, mußte ICH auf Ferritin drängen und siehe da, es war echt niedrig!
Und selbst dann hieß es wieder: ALLES O.K.!! :mad:
Ist ja interessant, dass der Ferritinwert in Entzündungsschüben viel höher ist, genau das hatte ich nämlich gerade und kurze Zeit später war er wieder unten.
Erklären konnte mir das niemand, ist echt traurig, wie wenig der Normalmediziner weiß. :(
Danke für die Info
Fruschti
hallo ins rund,
ich habe die erfahrung gemacht, dass kein arzt alle diese parameter:
Wenn man also wissen will, wie der Eisenstatus ist, sollte man das hier messen lassen:
Transferrin
Ferritin
Eisen
Rotes Blutbild
Übrigens, bei chronischen Entzündungen sollte man natürlich zusätzlich zu den o. a. Parametern noch den löslichen Transferrinrezeptor und das Retikulozytenhämoglobin bestimmen.
untersucht. das maximum, was ich an wertebestimmung erlebt habe, war blutbild, serumeisen (was ja nicht aussagefähig ist, außer im letzten stadium des eisenmangels in dem auch das serumeisen sinkt) und ferritin.
alles andere ist luxus und wird bei kassenpatienten schon lange nicht mehr untersucht - außer vielleicht im absoluten ausnahmefall! :(
es wird sogar von manchen ärzten behauptet, dass es nicht nötig (!) sei alle parameter - z.b. auch transferrin - zu bestimmen!
ich selbst hatte noch keine falsch positiven ferritinwerte. mein schlechtester wert war 9 - unter substitution 27.
mein neuer HA meinte letztens zu mir, dass er spätetsens im herbst ferritin bei mir bestimmen will, um zu sehen inwieweit meine eigens eingeleitete (und auch bezahlte) eisensubstitution etwas gebracht hat.
am letzten Hb (BE beim HA) konnte ich bereits eine besserung dank eisenpräparat sehen - der war erstmals über 13 (sonst immer darunter)!
ich denke, dass man bereits anhand von ferritin und blutbild (inkl. Hb und Hk) in vielen fällen sehen kann, ob ein eisenmangel vorliegt oder nicht. ist ferritin z.b. in der mittleren oder oberen norm, aber Hb und Hk sehr niedrig, kann man doch schon davon ausgehen, dass der ferritinwert nicht stimmen kann. oder?
in solch einem fall sollte der arzt dann die anderen parameter noch nachbestimmen lassen. ich kann mir also vorstellen, dass es nicht immer notwendig ist alle werte bestimmen zu lassen. die kombination der wichtigsten werte kann auch ausreichend sein. (auch unter dem gesichtspunkt der budgetierung)
lg, elfchen :)
:)
Hallo Elfchen,
vorab möchte ich erst noch einmal deutlich machen, worum es mir hier ging.
Und zwar konnte man in der letzten Zeit zunehmend beobachten, daß sich sehr viele Hashis nur noch am Eisen orientierten u. anhand dieses einen Parameters festmachten, ob sie nun einen Eisenmangel haben oder nicht.
Dann gibt/gab es wieder diejenigen (ich nenne sie die Fortgeschrittenen), die immer nur vom Ferritin sprachen, was ebenso falsch ist wie das Eisen der Eisenfraktion.
Ich pflichte Dir bei, daß man kaum einen Arzt finden wird, der den löslichen Transferrinrezeptor und/oder das Retikulozytenhämoglobin bestimmt. Aber ich wollte damit der Vollständigkeit halber aufzeigen, wie es eigentlich bei chronische Kranken aussehen sollte. Und nicht vergessen, Hashis sind chronisch krank u. keiner von uns kann garantieren, daß sich eben bei der nächsten Blutabnahme das Ferritin nicht entsprechend verhält.
Und um das Ganze noch ein wenig mehr zu strapazieren:
Es kann auch sein, daß bei der Erfassung des Kupferstatus, wo man Coeruloplasmin neben dem Kupfer bestimmt, auch dieses Coeruloplasmin ebenso wie Ferritin bei einer Akuten-Phase-Reaktion (einem Schub z. B.) reagiert, und zwar aus dem Grund, weil es genau wie Ferritin ein Akute-Phase-Protein ist.
Das aber nur am Rande.
Auch wenn Du selbst noch keine Reaktionen am Ferritin gemerkt hast, ich habe hier bereits 3 Fälle gesehen, wo es eben der Fall war , wo das Ferritin viel zu hoch war u. bei der nächsten Blutabnahme wieder niedrig.
Hier kann ich Mic beipflichten, der oft genug drauf hingewiesen hat, daß diese Fälle vorkommen. Ein Blick in das Archiv genügt.
Und wenn Du bedenkst, wie viele es hier gibt, die neben Hashi noch andere chron. Entzündungen haben, dann sollte das überhaupt keine Frage sein, was bestimmt werden muß und das sind zumindest die von mir angegebenen 4 Positionen.
Ich denke mir das nicht aus u. ich bin auch nicht an irgendeinem Labor *beteiligt*, es ist nur nicht in Ordnung, wenn Falsches stets weiter gegeben wird.
Und gerade weil Du ebenso Ahnung hast, würde ich erwarten, daß Du darauf hinweist, daß das gemacht werden muß. Von mir aus mit der Einschränkung, daß man auch mal einen Wert selbst zahlen muß, wenn es überhaupt nicht anders geht.
Nur weil Du es bei Dir selbst noch nicht erlebt hast, muß das nicht der Maßstab sein. Ich z. B. habe erlebt, daß das rote Blutbild und Ferritin nicht ausgereicht hätten, weil ich nämlich beides parallel hatte:
Einen Eisenmangel und einen B12-Mangel!
Nach dem Eisenmangel hätte man kleine Erys erwartet u. aufgrund des B12-Mangels eben große. So lehrbuchhaft läuft es aber nicht immer ab u. in diesen Fällen hilft dann z. B. das Transferrin zusätzlich.
Wenn Du beim Eisenstatus bereits so reagierst, möchte ich nicht sehen, wie Du reagierst, wenn ich Dir sage, daß hier wohl nur ganz wenige einen richtigen B12-Status haben u. das trotz vorher erfolgter Blutabnahme.
Hier sind die Konsequenzen noch gravierender, weil nicht reversibel, wenn da nicht schnell reagiert wird. Denn da kann es zu neurologischen Dauerschäden kommen.
Ich möchte den erleben, der mit brennenden Füßen oder Unterschenkel leben möchte oder mit einem unsicheren Gang, mit einem Gefühl, ständig zu fallen...
Beim Eisenmangel sind es dann zwar die unangenehmen Symptome, aber das kann man dann irgendwann wieder beheben.
Damit sich jeder ein Bild davon machen kann, wie das ist, wenn durch die Entzündung das Ferritin hochgetrieben wird, hier eines der von mir angesprochenen Beispiele. Aoife lässt sich immer besonders schnell finden. ;)
http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1046610&highlight=Aoife
LG Kassandra :)
Hallo Kass,
erstmal vielen herzlichen Dank für Deine geduldigen Ausführungen...!!
Hierzu noch meine Fragen:
Zitat:
daß hier wohl nur ganz wenige einen richtigen B12-Status haben u. das trotz vorher erfolgter Blutabnahme.
1.Kannst Du kurz aufführen, was bei der B12 Bestimmung beachtet werden muss?
Was kann ich als Pat. machen, dass B12 nicht falsch gemessen wird?
Zitat:
-Vit B6 und Zink können den Eisenspiegel beeinflussen?
(wie habe ich nicht verstanden, bin anscheinend zu blöd schnieeefff!! Gilt das nur bei HPU oder auch ohne?)
Ja, das können sie und nicht nur sie, auch Kupfer kann den Eisenspiegel beeinflussen.
2. Weisst Du zufällig WIE der Mechanismus ist, auf welchem Weg Vit.B6 z.B. den Eisenspiegel beeinflusst? Und ob erhöht od. erniedrigt? (Ich weiss, dass Zink den Eisenspiegel erniedrigt)
Meine Frage hat folgenden Hintergrund:
Als ich JAN/FEB noch Vit B6 (P5P50) und Zink substituiert habe, hatte ich keinen HA.(wenn man davon ausgeht, dass der bei mir am Eisen liegen könnte)
Dummerweise habe ich damals keinen Eisenstatus machen lassen, da mir der Zusammenhang nicht bekannt war.
Nicht das hier der Gedanke aufkommt, dass es mir überwiegend um das kosmetische Problem des HA geht, es ist nur EIN Anhaltspunkt..
Zitat:
Wieso solltest Du einen Tumor haben?
Selbst wenn Du einen hast, brauchst Du Eisen. Du mußt dann eben zusätzlich zu den o. genannten 4 Sachen noch den löslichen Transferrinrezeptor bestimmen lassen.
3.Ist es sinnvoll auch ohne Tumor den lösl. Transferrinrezeptor bestimmen zu lassen?
Wenn ja aus welchem Grund, was könnte man daraus noch ablesen? Ich habe keinen T.
4. Retikulozytenhämoglobin
also daraus kann man einen frühen Eisenmangel ablesen, wenn ich das richtig verstanden habe, genau weiss ich jetzt aber auch nicht wofür der gut ist. Als Laie würde ich meinen, man bräuchte ja dann eigentlich nur diesenen einen Wert bestimmen zu lassen... :confused: oder gibt er zu den anderen Werten einfach noch ein besseres Gesammtbild ab?
(sorry Kass... ja ich glaub ich bin anstrengend...aber mein Hirn arbeitet wirklich schon auf hochtouren- auch wenns niemand merkt!!! ;)
5. Haare
Zitat:
nicht androgeninduzierter Haarausfall
Ein durch ein Zuviel an männlichen Hormonen im Blut verursachter Haarausfall ist relativ selten. Häufig ist man ratlos, da auch mittels einer Blutuntersuchung nur Normwerte festgestellt werden können.
**ja genau. Bei mir wurde sogar TestosteronMANGEL festgestellt.
Ursache dieser mit Veränderungen sind häufiger temporäre, "relative" Hyperandrogenämien, die durch einen zeitweisen Mangel an Östrogenen verursacht sein können.
** und in einer anderen Messung Östrogenmangel.
Östrogene stimulieren nämlich in der Leber die Bildung eines ganz bestimmten Eiweißstoffes, mit dem die Androgene im Blut transportiert werden. Solange sie an diesem Eiweiß gebunden sind, entfalten sie keine Wirkung, sie sind inaktiv. Sinken die Östrogenspiegel, vermindern sich auch die Eiweißstoffe, plötzlich sind die Androgene nicht mehr inaktiv, sondern können ihre - manchmal auch unangenehmen - Wirkungen entfalten. Glücklicherweise ist dieser Zustand häufig nur vorübergehend.
** leider ist der Zustand des HA permanent, er wird nur schlimmer VOR den Tagen.
Danke Kass,
Jetzt habe ich erstmals das Gefühl, dass ich etwas lese, was meiner Sache näher kommt!! Bisher hat der Testo und Östrogenmangel meinem Bild keinen Sinn gegeben, aber das erklärt sich evtl so!!
Vielen Dank und schönen Abend Euch!!
Liebe Grüsse posch
hallo kassandra,
ich glaube, du hast mich nicht in allen punkten richtig verstanden. ich versuch´s mal ein wenig aufzudröseln und hoffe ich bekomme nicht gleich wieder eins auf den deckel. ;)
Und zwar konnte man in der letzten Zeit zunehmend beobachten, daß sich sehr viele Hashis nur noch am Eisen orientierten u. anhand dieses einen Parameters festmachten, ob sie nun einen Eisenmangel haben oder nicht.
das lese ich auch ab und zu. aber es können (aus unterschiedlichen gründen) nicht alle im forum alles wissen bzw. den gleichen wissensstand haben. die forumsmitglieder ergänzen sich. und das finde ich auch gut so.
Dann gibt/gab es wieder diejenigen (ich nenne sie die Fortgeschrittenen), die immer nur vom Ferritin sprachen, was ebenso falsch ist wie das Eisen der Eisenfraktion.
wenn andere entzündliche reaktionen oder ein hashischub vorliegt, dann ist das richtig, dass es u.U. nicht ausreicht. da pflichte ich dir bei.
da man aber nicht jede/n im forum mit seinen zusätzlichen erkrankungen und mangelerscheinungen kennt, kann es passieren, dass man diesen punkt außer acht lässt oder vergisst zu erwähnen. allerdings muss man bei einem ferritin zwischen 10-30, was im forum einige haben, diesen punkt wohl auch nicht unbedingt erwähnen.
Ich pflichte Dir bei, daß man kaum einen Arzt finden wird, der den löslichen Transferrinrezeptor und/oder das Retikulozytenhämoglobin bestimmt.
ja genau. und das (dagi hat es in ähnlicher weise auch erwähnt) wollte ich auch zum ausdruck bringen!
Aber ich wollte damit der Vollständigkeit halber aufzeigen, wie es eigentlich bei chronische Kranken aussehen sollte. Und nicht vergessen, Hashis sind chronisch krank u. keiner von uns kann garantieren, daß sich eben bei der nächsten Blutabnahme das Ferritin nicht entsprechend verhält.
aber es muss nicht zwangsläufig so sein. es gibt sicher auch fälle wo das ferritin sehr niedrig ist/bleibt, obwohl z.b. ein hashischub auftritt.
Und um das Ganze noch ein wenig mehr zu strapazieren:
Es kann auch sein, daß bei der Erfassung des Kupferstatus, wo man Coeruloplasmin neben dem Kupfer bestimmt, auch dieses Coeruloplasmin ebenso wie Ferritin bei einer Akuten-Phase-Reaktion (einem Schub z. B.) reagiert, und zwar aus dem Grund, weil es genau wie Ferritin ein Akute-Phase-Protein ist.
Das aber nur am Rande.
das ist eine wichtige info!
Auch wenn Du selbst noch keine Reaktionen am Ferritin gemerkt hast, ich habe hier bereits 3 Fälle gesehen, wo es eben der Fall war , wo das Ferritin viel zu hoch war u. bei der nächsten Blutabnahme wieder niedrig.
Hier kann ich Mic beipflichten, der oft genug drauf hingewiesen hat, daß diese Fälle vorkommen. Ein Blick in das Archiv genügt.
ich habe zwar von mir (aus meiner persönlichen erfahrung) geschrieben, aber dennoch nicht behauptet, dass es nicht anders sein kann. da hast du mich falsch verstanden? oder ich habe es nicht gut ausgedrückt.
Und wenn Du bedenkst, wie viele es hier gibt, die neben Hashi noch andere chron. Entzündungen haben, dann sollte das überhaupt keine Frage sein, was bestimmt werden muß und das sind zumindest die von mir angegebenen 4 Positionen.
ich kenne die wichtigkeit der 4 genannten parameter. ich zweifle sie auch nicht an! aber wie schon von mir geschrieben, erfasst kaum ein arzt alle 4. und als patient hat man keine (oder kaum) entscheidungsgewalt darauf was bestimmt wird.
Ich denke mir das nicht aus u. ich bin auch nicht an irgendeinem Labor *beteiligt*, es ist nur nicht in Ordnung, wenn Falsches stets weiter gegeben wird.
das hat auch keiner behauptet. oder?
und ich würde zudem meinen, dass nicht nur manchmal falsches, sondern häufig "unvollständiges" weitergegeben wird. aber das ist insofern weniger tragisch, weil sehr oft mehere "fortgeschrittene" in die beiträge schauen und falsches oder unzureichendes korrigieren bzw. ergänzen.
Und gerade weil Du ebenso Ahnung hast, würde ich erwarten, daß Du darauf hinweist, daß das gemacht werden muß.
:confused:
Nur weil Du es bei Dir selbst noch nicht erlebt hast, muß das nicht der Maßstab sein.
habe ich doch gar nicht gesagt oder angenommen. habe nur aus meiner erfahrung gesprochen, dass es nicht so sein muss. (bedeutet doch aber auch, dass es sein kann)
Wenn Du beim Eisenstatus bereits so reagierst, möchte ich nicht sehen, wie Du reagierst,...
warum dein "angriff"? :(
ich habe nur meinen standpunkt zum thema "eisen" mitgeteilt. jede/r darf doch dazu seine meinung haben, oder?
für die neulinge ist es sicher wichtig diese infos´s im hinterkopf zu haben, dennoch nutzen viele werte nicht immer viel.
wenn man den eisenstatus überprüft, bietet es sich zudem immer an auch B12 (und auch folsäure) zu bestimmen, um einen maskierten eisenmangel zu entdecken. man braucht also nicht unbedingt immer alle werte.
Hier sind die Konsequenzen noch gravierender, weil nicht reversibel, wenn da nicht schnell reagiert wird. Denn da kann es zu neurologischen Dauerschäden kommen.
Ich möchte den erleben, der mit brennenden Füßen oder Unterschenkel leben möchte oder mit einem unsicheren Gang, mit einem Gefühl, ständig zu fallen...
daher wäre eine B12-bestimmung sehr wichtig (zumal die perniziöse anämie bei hashis wohl auch häufiger auftritt) und wahrscheinlich fast wichtiger als der lösliche transferrinrezeptor und/oder das retikulozytenhämoglobin.
lg, elfchen
etwas :confused:
Hallo!Hätte da mal eine Frage zum Eisenmangel.Meine Werte lagen am 20.05 folgendermassen:Eisen im Blut:59ug%(Norm:60-150)
Ferritine:19(Norm:16-600
Hab seitdem täglich eine Kapsel Ferrosanol duoodenal eingenommen.
Meine Blutwerte lagen vorgestern bei:
Eisen im Blut:50ug%
Ferritine:17ug/L
Mein Arzt meinte ich solle halt 2 Kapseln täglich einnehmen.Merke aber immer mehr dass mein Magen krampft und ich seit 2 Tagen Durchfall,natürlich schwarz,habe.Ist nicht angenehm. :confused:
Hab das Gefühl dass mein Körper das Eisen sofort wieder ausscheidet?
:)
Hallo Elfchen,
leider ist es nun einmal so, daß hier nur das geschriebene Wort steht u. man die Mimik o. ä. des Gegenübers nicht sehen kann.
Darum möchte ich ausdrücklich betonen, daß ich Dich nicht angegriffen habe. Wozu auch? Ich weiß, daß Du auf dem Gebiet ebenso wie ich ausreichende Kenntnisse hast. ;)
Wenn Du schreibst:
aber es muss nicht zwangsläufig so sein. es gibt sicher auch fälle wo das ferritin sehr niedrig ist/bleibt, obwohl z.b. ein hashischub auftritt.
Dann hast Du sicherlich das hier übersehen:
Eine Ausnahme dazu gibt es, und zwar wenn das Serumferritin unter dem Wert von 10 bis 30 µg/L liegt, denn dann kann man davon ausgehen, dass das Speichereisen vermindert ist und somit ein erniedrigtes Gesamtkörpereisen vorliegt.
Kann ja mal vorkommen, vor allen Dingen bei dem Wetter.
Hier hattest Du ein Fragezeichen/Unverständnis gesetzt:
Und gerade weil Du ebenso Ahnung hast, würde ich erwarten, daß Du darauf hinweist, daß das gemacht werden muß.
Nun, ich wollte damit ausdrücken, daß ich erwartet hatte, daß Du mir beipflichtest - vor allen Dingen wo Du schreibst, daß Dir das auch aufgefallen ist - und zwar, daß das im Grunde die erforderlichen Parameter sind, und daß dann die Erklärung kommt, daß wohl nicht alle Ärzte danach vorgehen.
Wobei wir beide wissen, woran es liegt u. daß es wichtig ist, die Ärzte dahingehend aufzuklären, daß Patient weiß, was erforderlich ist u. das auch einfordert. Denn schließlich haben wir in absehbarer Zeit eine weitere Einschränkung hinzunehmen, die nächste Reform im Gesundheitswesen steht an.
Auch wenn es mich persönlich nicht trifft, finde ich es wichtig.
Das hier:
Wenn Du beim Eisenstatus bereits so reagierst, möchte ich nicht sehen, wie Du reagierst,...
sehe ich nicht als Angriff, sondern als Hinweis darauf, daß Dir das mit dem B12 dann noch unverständlicher sein wird, denn bisher sind alle davon ausgegangen, daß mal eben B12 bestimmt wird und gut ist´s.
Bloß das ist es eben nicht.
Bereits Mic hatte auf die Methylmalonsäure verwiesen u. ich habe durch eigene Erfahrung u. Nachforschung gesehen, wie Recht er hatte.
Ebenso wie er das, was ich weiter oben zum Eisen geschrieben habe, stets als selbstverständlich u. erforderlich hingestellt hat. Eine Sache kann nicht falsch sein, nur weil ein anderer Autor sie vertritt.
Und übrigens, sich auf Hämoglobin o. Hämatokrit zu stützen in der Bewertung - wie Du es weiter oben empfiehlst - ist genau aus dem Grund falsch, den Du selbst anführst: Man kennt niemanden persönlich u. weiß daher nichts über den sonstigen Gesundheitszustand!
Von daher kann ein niedriges Hämoglobin o. Hämatokrit auch auf eine Überwässerung hindeuten....
LG Kassandra :)
:)
Hallo chinchin,
bei dem Eisenmangel solltest Du wirklich auf den Arzt hören und 2 Kapseln nehmen.
Daß sich der Stuhl verfärbt, wenn man Eisen nimmt, ist ganz normal.
Aber wenn Du Durchfall bekommst, solltest Du mit dem Arzt reden. Vielleicht mußt Du das Präparat wechseln.
LG Kassandra :)
:)
Hallo Posch,
1.Kannst Du kurz aufführen, was bei der B12 Bestimmung beachtet werden muss?
Was kann ich als Pat. machen, dass B12 nicht falsch gemessen wird?
Zitat:
-Vit B6 und Zink können den Eisenspiegel beeinflussen?
(wie habe ich nicht verstanden, bin anscheinend zu blöd schnieeefff!! Gilt das nur bei HPU oder auch ohne?)
Ja, das können sie und nicht nur sie, auch Kupfer kann den Eisenspiegel beeinflussen.
2. Weisst Du zufällig WIE der Mechanismus ist, auf welchem Weg Vit.B6 z.B. den Eisenspiegel beeinflusst? Und ob erhöht od. erniedrigt? (Ich weiss, dass Zink den Eisenspiegel erniedrigt)
Das suche ich Dir raus u. schicke Dir dann eine PN, z. Z. bin ich im Dienst, da geht da nicht.
3.Ist es sinnvoll auch ohne Tumor den lösl. Transferrinrezeptor bestimmen zu lassen?
Wenn ja aus welchem Grund, was könnte man daraus noch ablesen? Ich habe keinen T.
Ich habe das nur der Vollständigkeit halber erwähnt, nicht daß jemand daher kommt und schreit: das stimmt nicht, da fehlt was!
Man muß ja hier immer mit allem rechnen. Schreibt man zu wenig, ist Geschrei, schreibt man alles auf, wird sich auch aufgeregt. :confused:
Ich würde es nicht machen lassen, das schreibe ich, obwohl es bei mir schon 2 x der lösl. Transferrinrezeptor bestimmt wurde. Aber das liegt an meinem Arzt.
Ich hatte einmal drum gebeten, weil ich wissen wollte, wie sich das darstellt u. wollte das auch selbst zahlen, aber er meinte dann: das ist schon gut so.
Ich würde das nur machen lassen, wenn ich auf andere Art mit meinem Eisen nicht weiter käme. Aber auch da gibt es im Vorfeld noch so vieles zu bedenken, wenn es um das Eisen geht, da spielen z. B. auch Vitamin B2 und viele andere Dinge eine große Rolle...
LG Kass :)
:)
Hallo chinchin,
bei dem Eisenmangel solltest Du wirklich auf den Arzt hören und 2 Kapseln nehmen.
Daß sich der Stuhl verfärbt, wenn man Eisen nimmt, ist ganz normal.
Aber wenn Du Durchfall bekommst, solltest Du mit dem Arzt reden. Vielleicht mußt Du das Präparat wechseln.
LG Kassandra :)
Hallo Kassandra!Tja dies hab ich ja gemacht,auch hab ich ihm vom Durchfall erzählt,hat ihn aber nich wirklich interssiert!!Ich werde jetzt den Arzt wechseln!Hier in Luxemburg sind die Aerzte nur noch arrogant und total überarbeitet.Ich selbst arbeite als Krankenschwester im Spital und sehe Tag für Tag was hier abgeht!!! :(
hallo kassandra,
alles ok und alles wieder gut. :)
ja, die konzentration zurzeit ist schwierig ;)
und zu den parametern....
ich fände es gut, wenn alles gemacht würde! also ich pflichte dir bei. ;)
aber es wird halt leider nicht gemacht wegen nichtwissen, kostendruck usw. und wenn halt nicht alles gemacht wird, versucht man sich irgendwie zu behelfen. (und ich z.b. mit Hk und Hb, weil ich da vergleichswerte habe - aber das ist wieder eine individuelle geschichte)
das mit dem B12 ist sehr wichtig - das werde ich selbst auch nochmals bei mir überprüfen lassen. denn mir ist beim wertevergleich aufgefallen, dass sich seit der eisensubstitution (immerhin schon seit ca. 7 monaten allerdings mit kleineren unterbrechungen) nichts am MCHC und MCH verändert hat und nur minimal beim MCV. das kommt mir nicht "normal" vor. könnte ja ein hinweis auf B12 sein....
weißt du evtl. wie teuer es wäre die methylmalonsäure bestimmen zu lassen? ist es besser im urin oder im plasma zu messen? und wäre eine nur minimale erhöhung bereits ein zeichen für einen manifesten B12-mangel?
lg, elfchen
jetzt wieder :)
Kleiner Trick von mir: ich nehme Eisenpillen für Schwangere mit Abgabeverzögerung, obwohl ich nicht schwanger bin. Da gibt es welche, die lösen sich erst im Darm und nicht schon im Magen auf. Vorteile: erstens weniger Übelkeit für die, die empfindlich sind auf dem Magen, und zweitens wird es langsamer abgegeben und nicht gleich zunichte gemacht wenn man noch andere Metalle im Magen hat (was man natürlich trotzdem vermeiden sollte).
Die Pillen heissen hier in Spanien FERO-GRADUMET, sind con ROSS und kosten weniger als 3 Euro für 30 Stück.
hallo satasha,
und welches eisen ist darin enthalten? zweiwertiges oder dreiwertiges und in welcher dosis? und enthält das präparat lactose?
lg, elfchen :)
Hallooo...
reicht es dann aus zusätzlich noch B12 im Serum bestimmen zu lassen?
Zum Eisen diese oben gannanten 4Werte + lösl. Transferrinrezeptor + rotes Blutbild
Sollte ich dann noch ein kleines Blutbild machen lassen, oder ist das das rote Blutbild?
Ist ein Differentialblutbild zusätzlich hier auch sinnvoll?
Danke posch
und weiss noch jmd, (kurz nur so ungefähr für den Laien... :( wie evtl eine VitB6 Substitution das Eisen anheben kann?? Werden da Enzyme aktiviert?
1000Dank
PS Wie kennt Ihr Euch nur so supergut aus alle!! Ich bewundere das echt!
posch
Hallo Posch,
Vitamin B 12 immer mit Folsäure zusammen bestimmen lassen(die zwei sind natürliche Gegenspieler).
Wenn Du schon B12 nimmst, dann bitte: B12, Folsäure, B6 und Homocystein.
Infos hab ich von Kassandra, wenn Du mehr wissen möchtest: Such mal mit "Homocystein" und Benutzername "Kassandra"...
Zum Zusammenhang von B6 und Eisen hab ich nix, aber zu B12 und Eisen: http://www.libase.de/thread.html?threadid=10751&boardid=14&rpage=3&sid=kog0phrd9rbg1jqrir87fvpej7 (14. - 18. Beitrag)
Liebe Grüße, Claudia
Hallo Giftzwerg,
ich habe nochmal nachgesehen..
Also B12 wurde mal bestimmt war ok. Homocystein lag bei 8.9 (geht wohl auch noch)
Ich habe keine AKs gegen Magen und Dünndarmbestandteile. Es wurde auch mal Instrinct Faktor untersucht, also da scheint alles in Ordnung zu sein. (Endlich mal was positives...)
In dem thread aus libase wird auch etwas angesprochen , was mich sehr interessiert.
Gibt es da evtl noch genauere Infos zu?
Zitat: von einem/r w2xb oder so :
Der Körper "will" die Homöostase aufrecht halten. Unter normalen Umständen wird daher nicht mehr Eisen, Zink usw aufgenommen als benötigt, dh als verarbeitet werden kann. Bei Eisen ist das sehr ausgeprägt, da ein Zuviel an Eisen zB die Vermehrung von Bakterien stark begünstigt. (Bei Infektionen senkt der Körper daher oft die Eisenaufnahme.) Die Regulation geschieht hauptsächlich dadurch, dass weniger Transporterproteine synthetisiert werden.
Könnte das nicht u. U. bei manchen auch ein Grund für Eisenmangel sein?
Experten?
Danke posch
hallo posch,
wegen B12 ist es wichtig, wie kassandra ja geschrieben hat, die methylmalonsäure bestimmen zu lassen! also weniger das B12 selbst, da der wert weniger aussagefähig ist.
das ist so ähnlich wie bei eisen. da ist das serumeisen ja auch kaum oder gar nicht aussagekräftig (was den eisenmangel angeht) und man bestimmt andere parameter u.a. ferritin und transferrin.
im eisenstoffwechsel und bei der blutbildung spielen einige B-vitamine eine rolle. u.a. das vitamin B2 - außerdem folsäure und B12. B6 sagt mir im moment nix. müsste ich selbst nachlesen. ;)
lg, elfchen :)
Zitat: von einem/r w2xb oder so :
Der Körper "will" die Homöostase aufrecht halten. Unter normalen Umständen wird daher nicht mehr Eisen, Zink usw aufgenommen als benötigt, dh als verarbeitet werden kann. Bei Eisen ist das sehr ausgeprägt, da ein Zuviel an Eisen zB die Vermehrung von Bakterien stark begünstigt. (Bei Infektionen senkt der Körper daher oft die Eisenaufnahme.) Die Regulation geschieht hauptsächlich dadurch, dass weniger Transporterproteine synthetisiert werden. Könnte das nicht u. U. bei manchen auch ein Grund für Eisenmangel sein?
Experten? Danke posch
hallo posch,
eisen wird von bakterien für ihren stoffwechsel benötigt. daher macht es durchaus sinn, wenn der körper bei infekten die eisenaufnahme senkt. nach abklingen einer infektion reguliert der körper dem aber wieder entgegen.
der eisenmangel bei hashimoto hat also andere ursachen.
lg, elfchen :)
hallo posch, eisen wird von bakterien für ihren stoffwechsel benötigt. daher macht es durchaus sinn, wenn der körper bei infekten die eisenaufnahme senkt. nach abklingen einer infektion reguliert der körper dem aber wieder entgegen. der eisenmangel bei hashimoto hat also andere ursachen. lg, elfchenHashimoto ist doch eine Entzündung, hervorgerufen durch eine Reaktion des Immunsystems, als ob es sich beim SD-Gewebe um Eindringlinge handeln würde. Könnte es also bei Hashi nicht doch die gleiche Ursache haben, da es sich ja für den Körper offensichtlich um einen "Infekt" handelt?
VlG, ibeji
:)
....hier werden m. E. zwei unterschiedliche Dinge angesprochen u. miteinander *vermengt*.
Zitat: von einem/r w2xb oder so :
Der Körper "will" die Homöostase aufrecht halten. Unter normalen Umständen wird daher nicht mehr Eisen, Zink usw aufgenommen als benötigt, dh als verarbeitet werden kann. Bei Eisen ist das sehr ausgeprägt, da ein Zuviel an Eisen zB die Vermehrung von Bakterien stark begünstigt. (Bei Infektionen senkt der Körper daher oft die Eisenaufnahme.) Die Regulation geschieht hauptsächlich dadurch, dass weniger Transporterproteine synthetisiert werden.
Es geht hier nicht nur um Bakterien, sondern auch um Viren und Tumorzellen.
Allerdings wird das Eisen *umgelagert*, die Eisenaufnahme wird nicht *beschnitten*.
http://www.i-med.ac.at/public-relations/presse/2005/07-05.html
So kann man also aus Unwissenheit oder durch Fehlinterpretation der Blutwerte einen ziemlichen Schaden anrichten, wenn man im Glauben, daß ein Mangel vorliegt, Eisen zuführt. Das ist wohl die Befürchtung von posch, die ich sehr gut nachvollziehen kann.
Da wir ja unter einer chronischen Entzündung leiden u. viele haben sogar des öfteren *Hier* gerufen, als Autoimmunerkrankungen u. chron. Erkrankungen verteilt wurden, ist es besonders wichtig, wenn man die richtigen Parameter bestimmen läßt, wenn es um den Eisenstatus geht.
Ich hatte es ja bereits des öfteren angesprochen:
.... Sich bei Autoimmunerkrankungen alleine auf das Ferritin zur Beurteilung der Eisenversorgung zu verlassen zeugt nicht grade von fundiertem Wissen.....
auch Mic ist dieser Meinung!
http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1030248&highlight=Makrophagen
Was nun das Problem betrifft, das manche bei der Eisenaufnahme haben, wo es trotz Eiseneinnahme offenbar kein Ansteigen des Speichereisens gibt, so hatte ich dazu auch schon ab u. an mal, hier und mal da was geschrieben.
Vielleicht sollte man dazu mal eine komplette Aufstellung machen, gerade weil das so wichtig ist und immer noch so viel Unsicherheit herrscht.
LG Kassandra :)
Also ich blick da nicht durch!
- Eisen -
- Ferretin +
- Trans +
- rote Blutkörperchen -+
?
kann davon ausgehn, dass aufgrund SD und Darmentzündungen (na klar, chronische *G*) meine Werte so ausschaun?
Aber wie kann ich die ändern? Welche Einnahmen werden den da empfohlen?
Danke lg Andrea
:)
Hallo Andrea,
sieht tatsächlich so aus, als würdest Du nicht durchblicken. ;)
Dann fangen wir es mal anders an.
Lass das mit den chron. Entzündungen einfach mal außen vor. Das würde das zu Anfang nur noch zusätzlich erschweren.
Was hat denn Dein Arzt immer bestimmt, wenn er wissen wollte, ob Du einen Eisenmangel hast?
Hat er dann nur das Eisen bestmmt? Wenn ja, dann ist das falsch, wie Du lesen kannst.
Wenn Du wissen willst, wie es um Dein Eisen gestellt ist, willst Du schließlich nicht nur wissen, wieviel Eisen gerade in Deinem Blut die Runde macht, sondern auch wie es in Deinem Eisenspeicher aussieht. Erst wenn Du das alles weißt, kannst Du wissen, ob Du einen Mangel hast.
Und dazu muß man eben das bestimmen:
Ferritin (ist der Eisenspeicher - aber gleichzeitig auch ein Marker u. das ist das Dilemma)
Eisen (auf das allein kann niemand bauen, weil es im Laufe d. Tages so sehr schwankt)
Transferrin (die Transportwagen für das Eisen - wenn davon zu viele im Blut sind, heißt das, daß zu viele unbenutzt herumfahren, daß also Eisen fehlt, um diese Wagen zu füllen)
rotes Blutbild (auch kleines Blutbild genannt - das ergänzt die Aussagen zum Eisen, man kann sehen wie groß die roten Blutkörperchen sind und auch wie rot sie sind und vieles andere mehr)
http://gesund.qualimedic.de/Eisenmangel.html
Vielleicht hilft Dir so ein einfacher Link ein wenig.
Wobei ich allerdings sagen muß, daß man sich gerade als Frau, wo man ein Leben lang von einem Eisenmangel betroffen sein kann, unbedingt und unabhängig von Hashi mit Eisenmangel und Co. befassen sollte.
LG Kassandra :)
Liebe Kassandra :) !
Dankeschön!
lg Andrea
:)
...was vielleicht auch nicht allen bekannt ist:
Während eines Infektes sollte man die Eisenpräparate absetzen!
LG Kassandra :)
Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank nochmal an alle, die wiedermal hier die tollen Infos aufgelistet haben...
@Elfchen@Kassandra...
:) :)
haber mein Studium für heute abend beendet ;) morgen gehts zur BE ...
LG posch
crohnprinzessin
20.06.06, 23:57
-Ferritin kann auch erhöht sein, wenn eine Entzündung da ist od. bei einem Schub
Ach deswegen! Bin eben mal Bluwerte von mir durchgegangen, die im Morbus-Crohn-Entzündungs-Schub genommen wurden. Eisen, Transferrin, Transferrin-Sättigung und Hb-Wert waren unter den Normwerten, nur das Ferritin war gerade so drin.
Das mir das jetzt erst auffällt, okay. Aber warum hat der behandelnde Arzt im Krankenhaus sich damals die "Mühe" gemacht, all diese Werte zu testen. Und dann geht weder er noch mein Internist, der doch diese Werte bekommen hat (denn von ihm hab ich ja die Kopie) darauf ein. Ich habe erst JAHRE später von dem Internisten Eisen bekommen. Da hatte ich wohl lange genug rumgejammert, dass ich so müde etc bin. Leider hat die Einnahme nichts an meinem Befinden geändert, obwohl danach wieder "alles okay" war. Hätte mir mal den genauen Wert geben lassen sollen... am besten zeitgleich mit den Schilddrüsenwerten.
Naja, man wird schlauer. Da mein SD-Arzt beim ersten Gespräch meinte, er hätte gerne die SD-Diagnose vom Internisten, hab ich mir ne Überweisung mit Befundanforderung geben lassen für den Internisten. Dessen Frau meinte, sie schickt nicht nur den Befund, sondern (auf meine Bitte hin) sämtliche Werte aus der Krankenakte. Wenn ich Glück habe, wird mir mein SD-Arzt diese Zettel geben. Damit umgehe ich die Kopierkosten, die wohl nicht ohne wären, meinte die Frau vom Internisten.
Ich freu mich schon! Bin mal gespannt, was ich da zu meinen SD-Werten finde!
LG, crohnprinzessin
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