Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : EILT: Gastroskopie - welche Beruhigungs-/Schmerzmittel/Betäubung? Fahrtüchtigkeit?
Moin, moin :),
mal eine Frage an alle Gastroskopie-Erfahrenen (Magenspiegelung); wie läuft sowas in der Regel ab?
Insbesondere, welche Art von Betäubung oder welche Beruhigungs- und/oder Schmerzmittel werden in der Regel gegeben?
Wie sieht es danach mit der Fahrtüchtigkeit aus? Wie lange muss man in etwa rechnen, bis man wieder fahrtüchtig ist?
Habe morgen früh einen Termin (auswärts bzw. Deutschland-einwärts ;) ) und muss abends wieder 3 Stunden nachhause fahren...
Im voraus besten Dank!!
VlG und noch einen schönen Sonntagnachmittag!
ibeji
Hi Ibeji,
ich habe bis jetzt 2 Magenspiegelungen hinter mir; die erste war im Krankenhaus; ich hatte keinerlei Probleme danach (habe problemlos mein Bett selber zurück geschoben und war danach in der Cafeteria); allerdings vermute ich, dass die Betäubung einfach nicht angeschlagen hat; mein "Nachbar" lag 24 im Tiefschlaf flach (ich vermute einfach, er hat das gleiche Mittel bekommen)
Magenspiegelung Nr2 (beim Arzt): keienerlei Erinnerung mehr; habe den ganzen Tag verschlafen und die Nacht drauf auch; die Frage, wie ich heinkam kann ich nicht beantworten (wurde abggeholt).
Allerdings liegt die letzte Gastroskopie ca 10 Jahre zurück und ich weiss nicht, ob sich inzwischen was geändert hat, aber ganz ehrlich gesagt (sollte es noch so sein) denke ich nicht, dass du auch nur irgendwie eine Chance hast selber heim zu fahren...
LG
ben
Norbert Nehring
11.12.05, 13:27
Hallo Ibeji,
ich habe ein "Abo" auf Gastroskopien - dieses Jahr waren es schon 5. Ich bin beinahe süchtig! Aber Spass beiseite:
Als Betäubungsmittel (ohne würde ich's nicht unbedingt empfehlen) kann ich wegen seiner geringen Halbwertszeit und sehr guten Verträglichkeit Propofol anraten - ca. 180 - 240 mg. Da es sich um ein Neurolepticum handelt, ist die Anwesenheit eines Anästhesisten wohl zwingend erforderlich, da bin ich mir aber nicht ganz sicher.
Propofol ist wesentlich weniger nachhaltig als z. B. Dormicum. Ich bekomme hinterher immer einen Kaffee und stehe nach 20 Min. wieder fest auf dem Boden. Mit dem Fahren ist es allerdings so eine Sache - es wird darauf hingewiesen, dass man das am gleichen Tag nicht mehr tun sollte.
Träum süß (ich träume unter Propofol immer von einer großen langen Tafel voller Essen und Wein unter Olivenbäumen mit vielen lustigen Menschen - irgendwie abartig!) und gute Besserung! :)
LG - Norbert
Hallo!
Meine Mutter hat das immer beim Internisten (Hausarzt) machen lassen. Dort musste sie keine Betäubung oder ähnliches nehmen, durfte sie selber entscheiden.
Er war immer sehr vorsichtig und so ist sie selber mit dem Auto nach Hause gefahren, da sie nie eine Betäubung brauchte.
LG
Angy
Sugarhashi
11.12.05, 13:50
Hi,
in diesem Fall würd ich sagen: Mach`s ohne! ;-)
Der Doc, bei dem ich war, hat allerdings gar nicht erst gefragt wegen einer Betäubung. Wahrscheinlich hätte ich aber auch drauf verzichtet. Lieber die paar Minuten der Untersuchung als dann später stundenlang bedüst zu sein.
Und das, obwohl ich Tage vorher schon Angst hatte vor dem Akt... ;) An dem Morgen dann allerdings nicht mehr, da war ich eher gefasst.
Eigentlich war es so, wie mein überweisender Arzt zuvor meinte: Es gibt Schlimmeres. Habe ihm das zwar zu dem Zeitpunkt nicht geglaubt, aber es ist so!
Du packst das schon! Dauert ja bei einem erfahrenen Arzt auch gar nicht so lange.
LG,
sugarhashi
Ich habe bei demselben Arzt übrigens schon eine Coloskopie gehabt; es wurde zwar intravenös irgendwas gespritzt (Beruhigungsmittel, glaube ich), aber ich war überhaupt nicht benommen oder sowas sondern habe am Bildschirm mit gucken können. Die Spiegelung selbst war absolut nicht schlimm, er ist auch gut um die Ecken gekommen (bei Männern einfacher als bei Frauen!). Das einzig schlimme war die Luft, die er zum Besseren Sehen reingepumpt hat - ich hatte hinterher etwa 2 Stunden heftige und ziemlich schmerzhafte Koliken ca. alle 60 Sekunden, bis ich es dann endlich schaffte ein bisschen "Luft abzulassen". Danach waren auch die Koliken weg und es war alles in bester Ordnung. Ich war danach absolut fit und bin auch Auto gefahren. *schäm* :)
VlG und vielen Dank für Eure prompten Tips!
Selbst an einem Sonntag ist man hier bei Euch im Forum in den allerbesten Händen! Staun!
Danke!!!!
ibeji
hallo ibeji,
ich habe schon 3 magenspiegelungen gehabt und würde es nur noch unter betäubung machen lassen. bei den 3 spiegelungen habe ich zwar auch ein beruhigungsmittel bekommen, man bekommt aber zuviel dabei mit, muß ununterbrochen würgen und wenn man glück hat, wird auch noch eine gewebeprobe entnommen. bei beidem, betäubung- oder beruhigungsmitteln ist man immer für mehrere stunden " fahruntüchtig"!! einmal bin ich mit dem fahrrad zur spiegelung gefahren und selbst das mußte ich stehen lassen.
im letzten jahr hatte ich eine darmspiegelung, unter besagter betäubung und es ist so ähnlich wie bei norbert nehring abgelaufen und das hat mir auf jeden fall besser gefallen.
ich finde es besser, wenn man schläft, nach einiger zeit wieder wach wird und man nichts von der untersuchung mitbekommt.
wünsche dir alles gute für morgen!!
lieben gruß von rita
man sollte immer eine begleitperson mitnehmen oder sich abholen lassen.
Habe beides (Magen und Darm) ohne Betäubung hinter mir. Würde ich auch wieder so machen. Das Neben-der-Kappe-sein den ganzen Tag fände ich schlimmer.
Magen dauert auch nur drei oder vier Minuten. Ist mehr unangenehm als alles andere. Danach hast Du keine Probleme mehr. In der Sekunde, wo's vorbei ist, isses vorbei.
Viele Grüße
hallo Cati,
ich schiebe beides immer noch vor mir her. Warst du beim Internisten oder im Krankenhaus? Magenspiegelungen habe ich schon einige ohne Betäubung gemacht - aber das Andere.......ohhh hab ich Angst.
Bin übrigens öfters in Frickenhausen.
Muß dir noch sagen - dein Bild ist grausig.
Liebe Grüße Edita
hallo Cati,
ich schiebe beides immer noch vor mir her. Warst du beim Internisten oder im Krankenhaus?
Hallo Edita,
ich war beim Internisten/Gastroenterologen, nicht extra im Krankenhaus dafür.
Magenspiegelungen habe ich schon einige ohne Betäubung gemacht - aber das Andere.......ohhh hab ich Angst.
Ich fand die Darmspiegelung sogar angenehmer, weil da das unangenehme Würgen entfällt. Das einzig Blöde bei der Darmspiegelung ist das vorherige "Säubern" des Darms. D. h. Du bekommst Pülverchen zum Abführen einen Tag davor und hockst damit nur noch auf dem Klo ... Aber auch das ist einfach nur nervig. Ich mein, wer will schon alle zehn Minuten auf die Toilette!? :D
Ansonsten habe ich eine Hose anbekommen, die an der entsprechenden Stelle geöffnet ist. So fühlt man sich nicht komplett entblöst.
Das Ganze geht so vor sich, daß sie einen Schlauch von hinten in Deinen Darm einführen. Ein bissel gezwickt hat es bei mir nur, wenn sie am Darm angestoßen sind, weil sie an eine Kurve kamen. In diesem Moment haben sie aufgehört zu schieben und von außen auf den Bauch gedrückt. Mit dem Drücken ging es dann problemlos um die Kurve.
Solltest Du einen arg verschlungenen Darm haben, kommen natürlich um so mehr Kurven und es zwickt und drückt öfter mal. Aber in diesem Fall kannst Du Dir ja immer noch nachträglich (d. h. während dessen) eine Spritze geben lassen, die Dich in höhere Sphären befördert. ;) Diese Spritze bewirkt, daß Du ca. zehn Minuten lang nix mehr mitbekommst oder alles durch einen Schleier mitbekommst, aber keine Schmerzen hast. Spätestens nach 20 bis 30 Minuten bist Du wieder wach, darfst aber den restlichen Tag nicht mehr Auto fahren, weil das noch einige Stunden dauert, bis Du nicht mehr high bist. High bedeutet in diesem Fall, daß Du alles toll und super findest, Dich gut fühlst und, im "besten" Fall, den ganzen Tag mit einem dämlichen Grinsen auf dem Gesicht rumläufst, weil ja alles so toll und super ist. :D
Also, keine Angst, und für den Fall der Fälle einen "Chauffeur" besorgen, der Dich wieder heimfährt.
Ich fand übrigens, daß mein gebrochener Finger tausend mal mehr weh tat als diese Darmspiegelung.
Muß dir noch sagen - dein Bild ist grausig.
Du bist ca. die Zehnte, die mir das sagt. Deswegen habe ich ja extra ein echtes Bild von mir in mein Profil gestellt. Der Avatar hier ist bloß aus einem Kartenspiel. Er stellt so ungefähr meine UF-Laune dar. ;)
Viele Grüße
Moin, moin :),
mal eine Frage an alle Gastroskopie-Erfahrenen (Magenspiegelung); wie läuft sowas in der Regel ab?
Insbesondere, welche Art von Betäubung oder welche Beruhigungs- und/oder Schmerzmittel werden in der Regel gegeben?
Wie sieht es danach mit der Fahrtüchtigkeit aus? Wie lange muss man in etwa rechnen, bis man wieder fahrtüchtig ist?
Habe morgen früh einen Termin (auswärts bzw. Deutschland-einwärts ;) ) und muss abends wieder 3 Stunden nachhause fahren...
Im voraus besten Dank!!
VlG und noch einen schönen Sonntagnachmittag!
ibeji
hallo liebe ibeji,
nun würde es mich schon interessieren wie es so gelaufen ist und wie es dir geht?
lieben gruß von rita
Hallo an alle,
und erst nochmal ganz herzlichen Dank für Eure vielen Hinweise!! :)
Also, es ist alles ganz prima und glatt verlaufen, ohne Betäubung, d.h. ohne LMAA-Holzhammer-Pille ;), sondern nur mit lokaler Betäubung, nämlich einem Spray, das in den Rachen gesprüht wurde. Ich musste zwar ein paarmal würgen beim Einführen des Schlauches, aber als das Ding endlich drin war war's zwar noch unangenehm, aber völlig harmlos!
Ich bin echt froh dass ich es ohne Betäubung habe machen lassen, so konnte ich problemlos Autofahren und auch problemlos nachmittags zum Zahnarzt gehen (drei Zähne gleichzeitig - einen fertig, zwei präpariert und mit Provisorium versehen). Das hinterher noch lange benommen sein ist für mich das Schlimmste an der Betäubung! (Auch beim Zahnarzt! Ich lasse mir z.B. beim Zahnarzt immer nur die Hälfte der normalen Dosis Betäubungsmittel spritzen, damit es hinterher nicht stundenlang taub bleibt! Hat heute trotzdem sehr lange gedauert. Ich bekam die Spritze um 15:00 Uhr und die Taubheit war erst um 20:00 Uhr ganz weg! Liegt das vielleicht am langsameren Hashi-Stoffwechsel?) Und so war nach 5 bis maximal 8 Minuten alles problemlos überstanden! :)
Ich habe als Kind mal 'ne Vollnarkose bekommen zum Entfernen von einer Unzahl von Fusswarzen, da habe ich (nach meinem Empfinden) ewig gebraucht um wieder richtig wach zu werden - das war das Qualvollste was ich je erlebt habe, ein Teil des Gehirns ist schon wach und will auch den Rest des Gehirns aufwecken (so wie man sich nachts oft im Halbschlaf entscheidet, nachdem man es 'ne Weile unterdrückt hat, nun doch aufzuwachen und z.B. auf die Toilette zu gehen), aber kann nicht! Und dieses lange Schweben zwischen nicht ganz betäubt und nicht ganz wach möchte ich nie wieder erleben müssen!
Also, hier alles in Butter!
Noch allen eine recht schöne Sonntagnacht :)
und bis morgen!
VlG,
ibeji
P.S.: Ich war beim Internisten/Gastroenterologen, nicht im KH.
ich habs jetz nächste woche auch mal wieder vor mir (3. mal in diesem jahr schon) aber bei nem andern arzt als die letzten male (schon doof wenn man seinem arzt sagen muss wonach er suchen soll :\ )
naja jedenfalls würd ich das nie wieder ohne narkose machen..hab ich mit 15 oder so ma über mich ergehen lassen und das hat mich so geprägt das ich mein schlummerspritzchen ham will...weiß auch nich,ich bin da immer direkt wieder wach..also die "weckt" mich und ich bin innerhalb von 5 min wieder total aufgekratzt..meistens sitz ich ne halbe stunde danach shcon wieder beim mägges oder so weil ich dann erstma hunger hab^^
Hallo an alle,
und erst nochmal ganz herzlichen Dank für Eure vielen Hinweise!! :)
Also, es ist alles ganz prima und glatt verlaufen, ohne Betäubung, d.h. ohne LMAA-Holzhammer-Pille ;), sondern nur mit lokaler Betäubung, nämlich einem Spray, das in den Rachen gesprüht wurde. Ich musste zwar ein paarmal würgen beim Einführen des Schlauches, aber als das Ding endlich drin war war's zwar noch unangenehm, aber völlig harmlos!
Ich bin echt froh dass ich es ohne Betäubung habe machen lassen, so konnte ich problemlos Autofahren und auch problemlos nachmittags zum Zahnarzt gehen (drei Zähne gleichzeitig - einen fertig, zwei präpariert und mit Provisorium versehen). Das hinterher noch lange benommen sein ist für mich das Schlimmste an der Betäubung! (Auch beim Zahnarzt! Ich lasse mir z.B. beim Zahnarzt immer nur die Hälfte der normalen Dosis Betäubungsmittel spritzen, damit es hinterher nicht stundenlang taub bleibt! Hat heute trotzdem sehr lange gedauert. Ich bekam die Spritze um 15:00 Uhr und die Taubheit war erst um 20:00 Uhr ganz weg! Liegt das vielleicht am langsameren Hashi-Stoffwechsel?) Und so war nach 5 bis maximal 8 Minuten alles problemlos überstanden! :)
Ich habe als Kind mal 'ne Vollnarkose bekommen zum Entfernen von einer Unzahl von Fusswarzen, da habe ich (nach meinem Empfinden) ewig gebraucht um wieder richtig wach zu werden - das war das Qualvollste was ich je erlebt habe, ein Teil des Gehirns ist schon wach und will auch den Rest des Gehirns aufwecken (so wie man sich nachts oft im Halbschlaf entscheidet, nachdem man es 'ne Weile unterdrückt hat, nun doch aufzuwachen und z.B. auf die Toilette zu gehen), aber kann nicht! Und dieses lange Schweben zwischen nicht ganz betäubt und nicht ganz wach möchte ich nie wieder erleben müssen!
Also, hier alles in Butter!
Noch allen eine recht schöne Sonntagnacht :)
und bis morgen!
VlG,
ibeji
P.S.: Ich war beim Internisten/Gastroenterologen, nicht im KH.
hallo liebe ibeji,
da warst du ja sehr tapfer!! schön, dass du alles so gut überstanden hast.
ich arbeite bei ärzten und die erzählen mir oft, wie unterschiedlcih menschen auf narkosen oder betäubungsmittel reagieren und es könnte natürlich auch mit dem hashi-stoffwechsel zusammen hängen.
lieben gruß von rita
hallo liebe ibeji,
da warst du ja sehr tapfer!! schön, dass du alles so gut überstanden hast.
ich arbeite bei ärzten und die erzählen mir oft, wie unterschiedlcih menschen auf narkosen oder betäubungsmittel reagieren und es könnte natürlich auch mit dem hashi-stoffwechsel zusammen hängen.
lieben gruß von rita
Hallo liebe Rita,
ich bin übrigens ein "Er", keine "Sie"! :) *schmunzel*
Ich gehöre zur seltenen Spezies der männlichen Hashis!
Vielleicht erklärt das dann auch die "Tapferkeit". Hat aber meines Erachtens nichts mit Tapferkeit zu tun, sondern mir hat's einfach nicht viel ausgemacht. Tapferkeit ist für mich das Durchhalten TROTZ schwerer Widrigkeiten, aber diese Widrigkeiten hatte ich nicht! Und es war auch eine Wahl zwischen zwei Übeln, nämlich ein paar Mal Würgen oder das Martyrium Narkose. Insofern war ich ganz und gar nicht tapfer sondern habe mich nur (ganz feige) für das für mich kleinere Übel entschieden! :)
VlG,
ibeji
Sugarhashi
14.12.05, 21:57
Hi ibeji,
na fein, dass Du alles so gut überstanden hast! Es gibt offensichtlich nicht nur seltene Hashi-Männer, sondern durchaus auch tapfere männliche Exemplare. Hihihi... ;) ;) ;) ;)
Aber genau das, was Dich an der Narkose stört, ist auch mein Problem: Soweit es geht, verzichte ich beim ZA auf `ne Betäubung, weil das stundenlange Gefühl hinterher weitaus ekliger zu ertragen ist als so`n bißchen Zahnarztgestochere... ;-)
Und die Magenspiegelung ist eigentlich nur in der Vorstellung so dumm, dass man sich halt einen Schlauch in den Hals schieben lassen soll... ;-)
Na, dann hast Du hoffentlich jetzt auch einen für Dich guten Befund erhalten. Schöne Grüße ins Nachbarland,
die sugarhashi
Danke, liebe Sugarhashi! :)
Auch Dir alles Gute,
man sieht sich ja noch hier im Forum! ;)
VlG,
ibeji
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