PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : muss mein Kind auch Hashi haben ???



Sandra S.
17.11.05, 21:45
Hallo Ihr Lieben , habe mal rumgestöbert im Internet und bin oft darauf gestoßen, das es sein kann, das Kinder von Hashis auch Hashi haben. Habe jetzt extreme Angst, dass mein Sohn auch Hashi hat, woran merkt man das, hat jemand Erfahrung damit ? Möchte Ihn auch nicht unnötig zum Arzt schleifen zur Untersuchung.
Sandra S :confused:

hatte übrigens vorhin schon mal geschrieben, dass ich wahnsinnige, brennende Schmerzen an de SD habe, ist das normal ? Bin seit zwei Wochen offiziaéller Hashi und nehme seit dem Euthyrox 25, Schmerzen an der SD hatte ich vorher nie. Morgen hat mein Arzt nähmlich zu und ich wollte wissen ob es was ernstes sein kann oder ob es an der Einstellungsphase lieg. Sonst müsste ich mir morgen noch einen Arzt suchen . :confused:

Sedona
17.11.05, 21:52
Ich wuerde mich nicht verrueckt machen. Buben haben damit meistens keine Probleme. Hashimotos ist vor allen Dingen ein Frauenerkranken und ich wuenschte , die wuessten endlich warum.

In unserer Familie haben es allerdings alle Frauen. meine Mutter hatte es, so habe ich und meine Schwester.

Angy
17.11.05, 21:58
Hallo,

Frauen haben das eher wegen der ohne hin schwankenden Horman lage, hab ich mal wo gelesen, aber war wohl auch nur eine vermutung.

Wie alt ist dein Sohn denn?
Er kann die Anlage geerbt haben, muss aber nicht und muss auch nicht zum Ausbruch kommen.

Würde ihn spätestens in der Pubertät mal durchschekcen lassen, und sonst halt auch bei ihm kein übermäßiges Jod, also kein Jodsalz.

Sonst fällt mir jetzt nicht so viel ein, außer halt ein wenig auf typische symtome, wie erhöhtes schlafbedürfnis und schlappheit oder sowas achten.

Alles Gute
Angela

Sandra S.
17.11.05, 22:20
Hallo Angy, mein Sohn ist 9 Jahre alt. Es geht ihm gut. Aber sage mal Jod ist doch eigendlich wichtig gerade bei Kindern oder ?

Sandra

Elfchen
17.11.05, 22:40
hallo,

für gesunde und für patienten mit jodmangelstruma ist jod richtig und wichtig, so wie jedes spurenelement. das stimmt. nur bei hashi soll man aufpassen, da es den immunprozess in gang bringen und verstärken kann!
es stimmt auch, dass jungen und männer weniger von hashimoto betroffen sind als mädchen und frauen. d.h. es gibt eine gute chance dass dein sohn nichts geerbt hat! ausgeschlossen ist es aber dennoch nicht 100%ig.

jodsalz würde ich "zur sicherheit" nicht verwenden. auch mit jodsalz stark gesalzene lebensmittel (z.b. chips mit jodsalz) oder fertiggerichte würde ich vermeiden.

so lange er keine symptome und beschwerden hat, würde ich ihn nicht zum arzt "schleifen". ;) behalte es im hinterkopf und sollte sich in der pubertät (hormonelle umstellung) oder schon vorher etwas ändern und hashitypische symptome auftreten, kann die therapie mit SD-hormonen rechtzeitig eingeleitet werden.

lg, elfchen :)

Sandra S.
17.11.05, 22:51
Danke euch für die Antworten, das einziege was mein Sohn hat sind ab und zu Gelenkschmerzen, das habe ich aber immer auf's wachsen geschoben, hat er auch schon von klein auf, aber nicht ständig.
Sandra S.

Leonesse
17.11.05, 23:21
Ich wuerde mich nicht verrueckt machen. Buben haben damit meistens keine Probleme. Hashimotos ist vor allen Dingen ein Frauenerkranken und ich wuenschte , die wuessten endlich warum.

In unserer Familie haben es allerdings alle Frauen. meine Mutter hatte es, so habe ich und meine Schwester.


Und genau das macht Hashi ja auch so gemein! Bei Jungs und Männern denkt man erst gar nicht dran!

Ich hab Nico testen lassen als er 2 war und er hat sowohl TPO-AK als auch Tg-AK (die ich nicht habe!!)

Aber die AKs waren niedrig und es heißt ja nicht dass jeder der AKs ins sich trägt auch die Krankheit als solche abkriegt.

Wer weiß schon wie viele Menschen SD-AKs haben die es gar nicht wissen und auch nie auch nur ein Problem deswegen bekommen.

Ich würde einfach mal Blut abnehmen lassen wenn mal ein Arztbesuch ansteht und falls die Werte auffällig sind ist es Zeit genug um einzugreifen.

Das gemeine an Hashi ist ja, dass es JAHRE zeit hat um sich im Körper breitzumachen und die SD zu killen - wenn es bei Kinder früh festgestellt wird und ggfs. die SD mit Hormonen entlastet wird muß ja nix weiter passieren.

Also nicht verrückt machen ja? :)

KarinS
18.11.05, 08:03
Hi Sandra,

gemach - gemach,

wenn du Hashi hast, dann heisst das noch lange nicht, dass dein Sohn das auch bekommen muss. Vererbt wird nur die genetische Disposition.

Verwirrend ist auch, dass die Auswirkungen bei Kids ganz anders sein können als bei Erwachsenen.

Bei Gelegenheit, also wenn sich die Möglichkeit der Blutentnahme ergibt würde ich deinen Sohn testen lassen evtl. bei einer Routine-Kontrolle beim Kinderarzt. Dann aber unbedingt auf die Antikörper bestehen. Die wenigsten Kinderärzte kennen sich mit Hashi aus, also Werte verlangen und hier oder bei den Schmetterlingen einstellen.

Was Sedona geschrieben hat, dass Hashi eine Frauenkrankheit ist, ist leider falsch. Wenn du hier und bei den Schmetterlingen die Neuerkrankungen verfolgst, so sind es ebensoviele Jungs wie Mädels. Bei meinen beiden wurde es bei meinem Sohn mit 12 entdeckt, ihm hätte ich von der Konstitution im Leben keine Hashi zugetraut. (bei der J1 entdeckt). Meine Tochter hat es jetzt seit Febr. auch (ist jetzt 13, mein Sohn mittlerweile 15).

Oft entwickelt sich Hashi in der Pubertät wenn die Hormone sowieso aus dem Tritt sind und ist oft kaum von Pubertätsproblemen zu unterscheiden.

Jetzt lass dich nicht verrückt machen, beobachte dein Kind. Falls es Problem gibt Rücksprache mit dem Kinderarzt mit Hinweis auf die familiäre Belastung.

Liebe Grüße von Karin, deren Kids prima mit dem L-Thyroxin leben und zurecht kommen.

BettinaM
18.11.05, 08:11
Hallo Sandra!
Ich kann mich Karin nur anschließen.
Meine Kinder (Sohn -18 Jahre und Tochter 19 Jahre) hat es auch "erwischt".
Das gute ist aber doch, dass Du sensibel für unsere Krankheit bist und Deinen Sohn aufmerksam beobachten wirst. Und so frühzeitig merken kannst, wenn etwas nicht stimmt.
Meine beiden nehmen jetzt seit 1 Jahr LT und sie kommen damit gut zurecht.
Mach Dich nicht verrückt!
Liebe Grüße!
Bettina

deni
18.11.05, 08:38
hallo,

mein sohn ist 14 und steht seit einem jahr unter kontrolle. sein trh test war bereits leicht über der norm tsh nach trh 26 wobei der tsh nur bei 1.0 ca. war. dr. soji wollte damals (vor einem jahr bereits hormone geben)...hab mihc aber aufgrund der nicht wirklich vorhanden symptome noch dagegen entschieden.

vor kurzem waren wir wieder beim arzt....kontrolle. seine sd weisst wohl eine etwas leichte echoarmut auf.... und ist vergrössert. deshalb haben wir schon mal rezept bekommen, da jod aufgrund der familiären belastung ja wegfällt.

ergebnisse haben wir aber erst nächste woche.
mein sohn hat vor allem schwindel, was aber auch an der pubertät liegen kann. aber ich bin auch einfach am beobachten.

lg, deni

Bettina
18.11.05, 10:23
...Buben haben damit meistens keine Probleme...


Hallo,

hier im Forum sind einige Hashi-Söhne zu finden.
Vor allem unter den jüngeren Kids, habe ich den Eindruck, trifft es eher Jungs.
(Wäre doch eine Umfrage wert, oder?)

Solltest Du das Gefühl haben, es sind Symptome vorhanden oder auch einfach nur mit Deinem Kind stimmt was nicht, laß ihn testen.

Wichtig ist zu beachten, daß bei Kindern oft paradoxe Symptome vorkommen, die z.B. bei UF eher einer ÜF zugeordnet werden.
Verabschieden sollte man sich auch von der "Altersregel" (frühestens Pubertät/Wechseljahre etc.). Hashi kann auch schon bei Babies losgehen, das ist allerdings sehr selten.

Kinder mit ADS-Problematik, bzw. Diagnose sollten unbedingt auf SD-Dysfunktionen und AI untersucht werden. Oftmals ist mit richtiger Hormondosis die ADS-Symptomatik verschwunden.

Mein Mittlerer ist auch ein Hashi-Kind. Erste Symptome hatte er mit 3 1/2, Hormone bekommt er seit er etwas über 5 ist.
Seit wir die richtige Dosis gefunden haben, ist er ein ganz normaler fas-6-jähriger.

LG Bettina

Amanda
18.11.05, 12:52
Hallo,
bei uns steht der Verdacht auch im Raum. Meine Tochter ist 3 1/4 Jahre und ist für ihr Alter sehr klein und leicht. (90cm und 11,6kg). Lange haben wir versucht nach der Ursache zu forschen, aber immer erfolglos. Im Spätsommer habe ich nun selbst die Diagnose Hashi bekommen. Bei meinem letzten Arzttermin habe ich druch gebeten, ob man meine Tochter nicht auch mal schallen könnte. Dabei kam eine sehr kleine SD (unter 1ml) heraus, die sehr dunkel, sprich echoarm und schwer abgrenzbar ist. Der Arzt meinte, dass die SD meiner Tochter eigentlich genauso aussieht, wie meine. Im April diesem Jahres wurde im Rahmen einer großen Untersuchung auch mal der TSH bestimmt, der lag bei 4. Damals sagte mir das alles noch nichts und die Ärzte der Kinderklinik meinte auch, dass alles i.O. sei. Aufgrund der Sono habe ich aber nun für nächste Woche einen Termin zur BE bei unserer KiÄ ausgemacht. Ich vermutet aber, dass ich mein Hashi leider 'vererbt' habe. Meine Jüngste Tochter (knapp 1 Jahr) werde ich auch demnächst testen lassen.

Bine1972
18.11.05, 15:38
Hallo!

Ich habe Hashi, meine Tochter aber MB (8 1/2 Jahre), meine 2 Tochter hat im Moment nichts.

Empfehlung vom Kinderarzt alle 2 Jahre Bluttest - und sie halt auch beobachten. Bei uns liegt es in der Familie. Alle weiblichen Familienmitglieder haben es und seit Sommer ist auch mein älterer Bruder betroffen (MB), mein jüngerer Bruder will aber nicht testen gehen.

Ich bin der Meinung, dass eine Blutabnahme nicht schaden kann und dann weiß man es einfach - ich habe es auch immer rausgezögert - dachte immer erst nach der Pubertät Kinder können sowas nicht haben. Bei meinem Mädel war es reines Glück (Befund älterer Bruder) das wir überhaut gegangen sind - und die Werte waren total mies. Wir hätten sich viel ersparen können, wenn wir früher gegangen wären.

MB fällt einem leichter auf - Hashi nicht so (wurde uns gesagt).

Gruß Sabine

ibeji
18.11.05, 16:22
Ich wuerde mich nicht verrueckt machen. Buben haben damit meistens keine Probleme. Hashimotos ist vor allen Dingen ein Frauenerkranken und ich wuenschte , die wuessten endlich warum.

In unserer Familie haben es allerdings alle Frauen. meine Mutter hatte es, so habe ich und meine Schwester.

Statistisch stimmt das, daß Frauen 10 mal häufiger betroffen sind als Männer.

Aber: Ich habe Hashi (und bin männlich), und meine Mutter hat auch Hashi!

Es gibt aber wohl auch genügend Gegenbeispiele von Eltern, die Hashi haben, und deren Kinder nicht.

Die Symptome sind eigentlich die gleichen wie bei Erwachsenen, soweit ich hier im Forum gelesen habe (habe selbst noch keine Erfahrung bei Kindern), also z.B. ständige Müdigkeit, Leistungsabfall, Gewichtszunahme, Neigung zum Frieren.

Sobald Du so etwas beobachtest, mal vorsichtshalber die folgenden Parameter (Blutprobe) bestimmen lassen: TSH, fT3, fT4, Anti-TPO-AK (oder "MAK"), Tg-AK (oder "TAK"), TSH-R-AK (oder "TRAK"), dazu evtl. Sonografie (Ultraschall) und ggfs. Szintigramm (weiss nicht ob man das bei Kindern die sich ja noch im Wachstum befinden auch macht?).

Ansonsten nicht verrückt machen: Wahrscheinlich hat er's nicht, und wenn doch, kann man sowieso nichts machen ausser SD-Hormone (sowie ein paar NEM) einzunehmen! Sich selbst verrückt machen mit Sorgen bringt also nichts. Bleib ruhig, und im Falle eines Falles, tu das nötige! Es ist ja nicht so dass Hashi lebensgefährlich wäre, sobald es einmal erkannt ist (wie z.B. Krebs)!

Hoffe das hilft... :)

VlG,
ibeji

Sandra S.
18.11.05, 22:00
Hallo Ihr, bin erst jetzt dazu gekommen eure Antworten zu lesen. Ist ja erschreckend, gibt es auch Mütter hier im Forum deren Kinder nicht Hashi haben ? Ich wollte nochmal auf die Gelenkschmerzen hinweisen, mein Sohn ist sehr groß , können das Wachstumsschmerzen sein oder doch etwas anderes, hat jemand Erfahrungen ?
Viele Grüße und Danke für Eure Beiträge
Sandra S. :confused: