Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hashi und Multiple Sklerose
Hi,
ich habe eine gute Bekannte, die an MS erkrankt ist, sie ist erst 20. Ich habe gelesen, dass es auch eine Autoimmunerkrankung ist, wie Hashi ja auch. AUch stand in vielen Büchern, dass man mit Hashi im Laufe des LEbens auch andere AUtoimmunerkrankungen kriegen kann. Wie gross ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass man dann MS kriegt. Gibt es hier Leute im Forum, die Hashi und MS haben? Bin etwas verunsichert, da es echt ne gute Bekannte ist.
LG
Sevi
sleeping-annie
21.10.05, 11:13
Hallo,
also ich selber kenne drei Menschen die MS haben und alle keine hashi´s sind.
Sicher ist es so, das man dazu neigt auch weitere Autoimmune Erkrankungen zu bekommen. Aber Hashi und MS?? Da mach Dich mal nicht verrückt.
Eher haben wir mit einer Hepatitis oder dem Sicca Syndrom zu tun. Siehe mal die Infos zu Hashi, da stehen mögliche Zweiterkrankungen mit bei!
Liebe Grüße,
sleeping-annie
Vivian
ja das würde mich auch mal interessieren,ob man mit hashi ein höheres riskio hat,an ms zu erkranken.mein vater hat selbst ms.soviel ich weiß erkranken häufiger frauen als männer und meistens im alter zwischen 20 und 30.
ms ist zwar auch eine autoimmunkrankheit,aber bis jetzt ist mir noch nichts bekannt,dass hashis ein größeres risiko in sich tragen an ms zu erkranken.was bekannt ist,dass menschen bei denen ms ausgebrochen ist,an hashi erkranken können,dass hängt aber mit dem medikament betaferon(oder war es interferon)zusammen,welches die ms-patienten sich selbst spritzen müssen.
lg
michaela
ja das würde mich auch mal interessieren,ob man mit hashi ein höheres riskio hat,an ms zu erkranken.mein vater hat selbst ms.soviel ich weiß erkranken häufiger frauen als männer und meistens im alter zwischen 20 und 30.
ms ist zwar auch eine autoimmunkrankheit,aber bis jetzt ist mir noch nichts bekannt,dass hashis ein größeres risiko in sich tragen an ms zu erkranken.was bekannt ist,dass menschen bei denen ms ausgebrochen ist,an hashi erkranken können,dass hängt aber mit dem medikament betaferon(oder war es interferon)zusammen,welches die ms-patienten sich selbst spritzen müssen.
lg
michaela
Hallo
Inwiefern statistisch ein Risiko besteht kann ich euch nicht in Prozenten sagen,wohl aber das es möglich ist.Dazu gibt es auch Literatur,..wenn ich mich nicht irre.Wie immer,man neigt im Rahmen einer AI Erkrankung zu anderen AI Erkrankungen weil einige Botenstoffe Gene zur Expression bewegen,welche die andere AI Erkrankung prädispositionieren.Wenn man ein ausgefeiltes antioxidatives Schutzprogramm substituirt,dann dürfte das Risiko an einer anderen AI Erkrankung zu erkranken,..erheblich sinken.Antioxidanten verhindern die obengenannte Genwirkkette,indem sie die Botenstoffe hemmen.
Gruss Tino
Hallo,
ich bin so ein MS-Hashi-Kandidat ! Ich weiss aber nicht, was zuerst da war,die Symptome verschwimmen ineinander. Lasst euch aber nicht beunruhigen, das scheint doch eher selten zu sein....ich bin wohl ein Magnet für sowas, denn meine TRAK's sind auch deutlich erhöht....wer weiss welch' feine Rarität noch in mir schlummert ? Hmmmm, vielleicht sollte ich mal Lotto spielen.....
LG
PETRA
[
Also Männer scheinen ein höheres Risiko zu haben MS neben AIT zu bekommen.Bei den weiblichen Probanden,gab es hier keine signifikanten Unterschiede zu der Kontrollgruppe.Es handelte sich auch um ältere Probanden.Es bleibt die Frage offen inwiefern die Sexualhormone,bzw Störungen,oder eine altersbedingte Veränderung dieser zu dem Ausbruch einer zweiten AI Erkrankung beitragen.Die Syptome der UF waren hier bei Patienten mit beiden Erkrankungen schwerwiegender.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=12796827&query_hl=37
Gruss Tino
Hallo Ihr,
also ich kenne eine Hashi/MSlerin. Zu der Häufigkeit weiß ich auch nichts. Aber ich habe nach 5 Jahren (diagnosziertem Hashi) noch Zöliakie bekommen aus heiterem Himmel - auch eine AI-Erkrankung. Hier habe ich mich erkundigt, dass etwa 3 -5 % der Hashis auch Zöliakie bekommen. Ich denke, dass das mit den anderen AIs ähnlich ist... Also eine ander Erkrankung zu bekommen, was ja auch wieder sehr viele Möglichkeiten sind... es muss nicht unbedingt MS sein!
LG Dagi
Norbert Nehring
21.10.05, 12:22
Hallo Sevi,
das Thema MS wird stets ausgeklammert. Es werden alle möglichen assoziierten Autoimmunerkrankungen im Zusammenhang mit Immunthyreoitiden genannt - MS (bzw. ED) war nie dabei. Nun wird offenbar ernsthaft Hinweisen nachgegangen, die auf einen Zusammenhang schließen lassen:
http://www.dmsg.de/index.php?kategorie=forschung&cnr=31&anr=882
Bisher geht man davon aus, dass infolge der Interferon-Behandlung bei MS-Patienten Hashimoto ausgelöst werden kann. Man muss vorsichtig mit Spekulationen sein, aber ich persönlich würde nicht verstehen, warum ausgerechnet MS nicht als assoziierte Krankheit auftreten soll. Ich will hier keine Panik auslösen, daher ein paar Aussagen zu meiner Biographie:
Ich selbst (55 J) habe vermutlich seit 1980 (Sehnerventzündung 1980 rechts, 1981 links) MS. Ich habe bis heute oft diffuse und manchmal ziemlich "final" wirkende Beschwerden, u. a. multiple Allergien uvm. Inzwischen auch ANA (1:160) und - jetzt kommt der Aha-Effekt: seit 2 Monaten auch positive TPO (Tg-AK, TRAK sind noch negativ, TSH > 0,5 < 1,0).
Meine MS wurde erst 2000 (also 20 Jahre nach Auftreten der initialen Symptome) in der Uniklinik Innsbruck diagnostiziert ...(in D schob man meine Beschwerden auf Allergien und psychische Probleme). Ergebnis: MS mit benignem Verlauf.
Meine schlimmsten Beschwerden - insbesondere Herzrasen bis 200/min. - allerdings, die gerade in den letzten 10 Jahren oft zu Notarzteinsätzen und KH-Einweisungen wegen Verdacht auf Herzinfarkt führten, sind nun verschwunden - seit ich auf strikt jodarme Ernährung achte (inzw. ca. 2 Jahre)! Das ist jetzt kein Witz, sondern eine schier unglaubliche Tatsache.
Hier zum Thema MS noch ein paar informative Links:
http://moderntimes.orf.at/web/beitragneu/s2005_06_24/beitrag1.html
http://moderntimes.orf.at/web/beitragneu/s2004_01_16/beitrag6.html
http://moderntimes.orf.at/web/beitragneu/s2003_07_25/beitrag1.html
http://www.dmsg.de/index.php?kategorie=forschung&cnr=31&anr=931
http://www.dmsg.de/index.php?kategorie=forschung&cnr=31&anr=737
http://www.dmsg.de/index.php?kategorie=forschung&cnr=31&anr=775
Auch bei MS ist es wie bei MB, HT und allen anderen Autoimmunerkrankungen so, dass es eine große Dunkelziffer gibt und viele positiven Diagnosen eher zufällig gestellt werden. Auf jeden Fall ist der Verlauf keinesfalls immer schwerwiegend - unbedingt zu vermeiden sind aber das Immunsystem stimulierende Substanzen wie Echinacea etc. Mir stellt sich allerdings die grundsätzliche Frage: Wenn Jod autoimmune SD-Erkrankungen (SD-Symposium Wiesbadeb 2004) triggern kann und weitere autoimmune Krankheiten in deren Assoziation mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten, müssen dann nicht endlich Schlussfolgerungen gezogen werden?!
Mach Dir bitte zunächst also keine allzu große Sorgen - vielleicht sind bei den Links doch ein paar nützliche und hilfreiche Infos dabei.
LG - Norbert
PS: Auch bei MS ist es übrigens so, dass überwiegend Frauen betroffen sind!
Ich hab HT schon seit über 10 Jahren und vor 2 Jahren wurde auch MS festgestellt. Spritze jetzt jeden zweiten Tag Betaferon und lebe ganz gut damit. Auch HT macht mir keine größeren Probleme.
LG Mofax
Hallo Sevi,
habe seit über 10 Jahren eine Hashi (bin jetzt 41) welche gleich zu Anfang als Hashi ence eingestuft wurde. Seit November 05 nach einer Differentialdiagnostik (inFolge eines Schubs) in der Uniklinik Würzburg heißt die Diagn. Hashi in Kreuzreaktion mit MS.
Spritze jeden Tag Copaxone und lebe eigentlich recht gut (fast normal) damit zumal meine Hashi seitt 2-3 Jahren "ruhiger" geworden ist.
Habe auch Jod aus der Nahrung verbannt, insbesondere Jodsalz zum würzen, bei Backwaren kann man es ja leider nicht vermeiden. Habe den Eindruck,daß dies eine positive Entscheidung war.
Die MS wird als grenzwertig eingestuft, da Liquor und MRT WS ohne Befund und das seit Jahren.
Hashi ence ist nicht gänzlich ausgeschlossen, nur traut man sich an diese Diagnose nicht so recht heran.
Mal sehen was die Zukunft bringt.
LG
Dirk
Hallo
ich habe auch Hashi und seit 2 Tagen kribbeln in den Händen und Ameisenhaufen.Mache mir jetzt furchtbar Sorgen.Gibt es da wirklich einen Zusammenhang dass man öfters an MS leidet,wenn man Hashi hat?Das ist ja furchtbar.Dann muss ich mir ja mein ganzes Leben lang Sorgen machen....bitte schnell antworten.werde gerade verrückt....
Hallo
ich habe auch Hashi und seit 2 Tagen kribbeln in den Händen und Ameisenhaufen.Mache mir jetzt furchtbar Sorgen.Gibt es da wirklich einen Zusammenhang dass man öfters an MS leidet,wenn man Hashi hat?Das ist ja furchtbar.Dann muss ich mir ja mein ganzes Leben lang Sorgen machen....bitte schnell antworten.werde gerade verrückt....
Nein, man leidet nicht öfters an MS wenn man Hashi hat -
man leidet öfters an mehreren Autoimmunerkrankungen gleichzeitig.
Das heißt wo eine AI ist, gesellt sich gern noch eine dazu.
LG Anke
Hallo,
es gag auch schon mal eine Umfrage hier im Forum bzgl. Hashi + MS:
http://http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1044209&highlight=andere+autoimmunerkrankungen (http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?t=1044209&highlight=andere+autoimmunerkrankungen)
LG
Moeni
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