Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rauschen im Ohr
Hallo,
seit Weihnachten ärgere ich mich mit folgendem Problem herum:
Wenn ich ins Bett gehe und zur Ruhe komme beginnt in meinem rechten Ohr ein sehr lautes, pulsierendes Rauschen.
Das Geräusch wird derart laut, daß ich keine Nacht vor 2.00 Uhr einschlafe ... um 6.30 Uhr geht der Wecker und so langsam kann ich nicht mehr.
Ich war beim HNO = ohne Befund, weiter zum Internisten um eine Dopplersonografie der Halsschlagader machen zu lassen auch ohne Befund, EKG und kleines Blutbild sind auch okay.
Ich habe ein Ginko-Präparat bekommen, daß nicht half ... dann Schlaftabletten die nur dazu führten das mir schlecht wurde und ich mich übergeben mußte (davon wird man natürlich auch irgendwann müde und schläft!) Jetzt bekomme ich Atosil-Tropfen, nehme vor dem Schlafen 5 Tropfen und soll mich langsam auf 20 Tropfen steigern ... bringt aber bisher auch nix, es rauscht weiter wie jeck.
Hat jemand von euch sowas auch schon gehabt? Und was habt ihr dagegen unternommen?
Viele (müde) Grüße ... Doro
Hallo,
habe dieses Problem auch schon längere Zeit. Mir wurde gesagt bei der richtigen Hormoneinstellung gibt sich das wieder. Ich bastle aber noch daran, kann Dir also nicht 100%ig sagen, ob es wirklich daran liegt.
LG Antje
Hallo
Habe einen Tinnitus seit fast 20 Jahren.
Angefangen ist es wie bei Dir.
Rauschen und Pulsieren der Ohren.
Jeder Arzttemin ohne Erfolg.Nie etwas gefunden.
Meine Hashierkrankung so vermute ich, habe ich seit frühester Kindheit.
Allerdings erst letzes Jahr die Diagnose.
Das Pfeifen in den Ohren hat seitdem (L-thyroxin Einnahme)abgenommen.Nicht weg.
Es kommt auch gelegentlich das Rauschen wieder.Also rückläufig.
Ich vermute,daß es Streßbedingt ist,weil der Körper immer absolute Höchstleistungen vollbringen muß.
Denn Streß soll ein Auslöser für Tinnitus sein,den Du durch Hashi hast.
Lg
Menno
Hallo Mädels, danke für die rasche Antwort. Ich bin z.Z. auch noch dabei die richtige L-Thyroxin Dosis zu finden, habe einen guten Arzt gefunden, der sich viel Mühe mit mir gibt ... Hashi wurde vor zwei Jahren festgestellt, ich denke aber auch das ich "es" schon seit früher Kindheit habe.
1996/97 hatte ich drei Hörstürze, daß fühlte sich damals an wie Watte in den Ohren, alles um mich herum war gedämft.
Mein jetziges Ohrgeräusch ist anders ... es ist als würde ich meinen Puls und das rauschen des Blutes hören.
Viele Grüße .... Doro
Hallo Doro,
hast du es schon mal mit Magnesium versucht? Magnesium und Tinnitus war ein großer Vortragsblock auf einem wissenschaftlichen Symposium zu Magnesium letztes Jahr. Magnesium verbessert zum einen die Durchblutung in den feinen Gefäßen im Ohr - ähnlich wie Ginkgo, aber eben als normaler physiologischer Ansatz und nicht als pharmakologischer. Daneben setzt Magnesium die Reizschwelle im Hörzentrum des Gehirns herunter. Bei Magnesiummangel sind die NMDA-Rezeptoren (Glutamat-Rezeptor), die die Nervensignale von den Hörnerven entgegennehmen, wie vollaufgedrehte Verstärker und lösen schon beim geringsten Signal Aktivität aus. Dann hörst du schon dein eigenes Blut rauschen gewissermaßen. Durch Stress verstärkt sich das noch, Stress verschärft auch Magnesiummangel. Der Tinnitus macht wiederum auch Stress und so kommt ein Teufelskreis in Gang. Magnesium kann helfen diesen zu durchbrechen, es dämpft u.a. natürlicherweise die NMDA-Rezeptoren. Oft ist auch zusätzlich Vitamin B6 hilfreich, denn es hilft die Balance zwischen dem nervenerregenden Glutamat und seinem beruhigenden Gegenspieler GABA wiederherzustellen.
Nicht ohne Grund tritt bei der durch B6-Mangel bedingten Glutamatüberempfindlichkeit häufig auch ein Tinnitus als zumindest vorübergehendens Symptom auf.
Ich hoffe der Tipp hilft dir weiter, du musst das Magnesium aber wirklich bis zur maximalen Aufnahmekapazität ausreizen. Kann also sein, dass du bis zu 3x300 mg am Tag brauchst.
LG, Mic
es ist als würde ich meinen Puls und das rauschen des Blutes hören.
Hallo, Doro,
das kenn ich aus leichter Überdosierung - tagsüber fällt´s nicht auf, aber beim Einschlafen ist´s zum Wändehochkrabbeln.
Ich bin tagelang nachts durchs Haus gegeistert, um die Lärmquelle zu suchen. Erst hatte ich den alten Kühlschrank in Verdacht, dann war´s ein ganz bestimmtes Heizungsrohr....ich dachte auch schon an Schikane durch den Nachbarn! *g
Die BE brachte dann einen fT3-Wert von 4,8 (2,0-4,2), daraufhin wurde die Dosis reduziert (wie ich heute weiß, viel zu drastisch) und die Geräusche waren innerhalb von zwei Wochen wieder weg.
Da ich jetzt sehr straff eingestellt bin (wie Du auch...), ist ein "Mann im Ohr" für mich ein gutes Hilfsmittel zur Einstellung - wenn er wieder klopfen sollte, ist´s zu viel. Der Knabe ist das erste Symptom, was dann für mich spürbar ist.
Wie sehen denn jetzt Deine Werte aus?
LG Bettina
Untersuchung bei Prof. Mödder am 25.11.2004
Medikation 1 Tbl. L-Thyroxin 125 morgens und 1 Tbl. L-Thyroxin 50 gegen Mittag
FT3 3,4 pg/ml Norm 2,2 – 5,5
FT4 1,6 ng/dl Norm 0,8 – 1,9 unter Substitution: bis 2,5
TSH basal <0,1lU/ml Norm 0,3 – 4,0
TSH nach TRH <0,1lU/ml Norm 3,0 – 25,0
Der nächste Termin steht im März an.
Hallo, Doro,
das sieht aber wirklich nicht nach ÜF aus.
Auffällig ist aber der relativ niedrige fT3-Wert - kannst Du die Dosis nicht komplett morgens einwerfen oder evtl. die morgendliche Dosis etwas erhöhen?
Vielleicht rührt sich der fT3, wenn Du mehr T4 nimmst, so nach dem Motto: Mehr T4, mehr Umwandlung.
LG Bettina
Hallo Bettina, ich ja auch immer noch dabei die richtige Dosis zu finden. Seit ca. 4 Wochen nehme ich meine Tabletten übrigens gleich morgens früh zusammen. Mein Prof. hatte mir ja freigestellt mit der Einnahme ein wenig herum zu probieren. Bin mal gespannt was die BE im März sagt, bis dahin versuche ich es mal mit dem Tip von Mic und decke mich morgen mit Magnesium ein. LG ... Doro
johannes12
26.07.12, 22:48
Das hört sich, auch wenn der Doktor nichts diagnostizieren konnte, sehr stark nach tinnitus an. Der tritt nicht nur in dem altbekannten Piepsen auf, sondern es kann genauso ein Rauschen sein. Ich würde dir empfehelen, auf jeden Fall das Blut zu verdünnen. Das muss nicht unbedingt mit chemischen Mitteln erfolgen, sondern kann auch beispielsweise durch ionisiertes Wasser erfolgen. Es gibt eigene Geräte, die das Wasser ionisieren. Hast du mal auf deinen Blutdruck geschaut. Ist der starken schwankungen unterworfen, bzw. oft unnatürlich hoch. Das kann auch ein Grund für Rauschen im Ohr (http://www.rauschenimohr.org) sein. Von den Symptomen her würde ich auf jeden Fall auf Tinnitus tippen.
Das hört sich, auch wenn der Doktor nichts diagnostizieren konnte, sehr stark nach tinnitus an. Der tritt nicht nur in dem altbekannten Piepsen auf, sondern es kann genauso ein Rauschen sein. Ich würde dir empfehelen, auf jeden Fall das Blut zu verdünnen. Das muss nicht unbedingt mit chemischen Mitteln erfolgen, sondern kann auch beispielsweise durch ionisiertes Wasser erfolgen. Es gibt eigene Geräte, die das Wasser ionisieren. Hast du mal auf deinen Blutdruck geschaut. Ist der starken schwankungen unterworfen, bzw. oft unnatürlich hoch. Das kann auch ein Grund für Rauschen im Ohr (http://www.rauschenimohr.org) sein. Von den Symptomen her würde ich auf jeden Fall auf Tinnitus tippen.
Glaub nach 7 Jahren wird sie schon eine Lösung gefunden haben...:():
Seidenglanz
27.07.12, 10:59
He he Stuppsi, das habe ich auch gerade gedacht. :_o:
Hi Doro. Bin zufällig über Google auf deinen Text gestoßen. Da es bei mir genauso ist, habe ich mich registriert. So wie du habe ich es seit Jahren. Es fing mit Gehösturz an, der erst falsch und dann zu spät behandelt wurde, da hatte ich schon den Tinnitus. Ich habe auch einen Morbus Bechterew. Bei einem akuten Schub (Karfreitag) gabe mir ein Vertretungsarzt einen Spritzenmix. Die Schmerzen waren nicht wesentlich besser. Im Gegenteil, mein Tinnitus wurde wieder verstärkt. Plötzlich kamen starke Blutdruckschwankungen dazu. Aber immer nachts. Letzte Woche absoluter Horror: 223/140/P140. So gegen 1.00 Uhr fängt es mit einem Rauschen im Hinterkopf an und verstärkt sich wie wahnsinnig. Ich kann bald nicht mehr. Wenn ich liege und mich auf die Seite drehen möchte, wird mir ganz schwindlig. Aussage HNO: Tinnitus, kann man nichts machen. Neurologe: Halswirbel. Orthopäde: Kann man nichts machen. Die Ärzte sind blöd. Nächste Woche gehe ich zu einem neuen HNO und werde ihn wegen dem Magnesium fragen.
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