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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Forschung Rotterdam-Studie / Risiko für Demenz vom Alzheimer-Typ



Yvonne
29.06.04, 13:05
Hallo zusammen,
ich habe hier vor kurzem was zu SD/Alzheimer gelesen. Leider weiß ich nicht mehr, wessen Eltern betroffen waren.
Vielleicht interessiert Euch dieser Link?
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=39277
Z. B.
...Die klinischen Symptome sind meist diskret und werden häufig als Symptome des Alters fehlgedeutet. Hierzu zählen Verschlechterung einer Herzinsuffizienz, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Appetitlosigkeit, oft auch depressive Verstimmung. Die Rotterdam-Studie konnte prospektiv zeigen, dass bei subklinischer Hyperthyreose durchschnittlich nach zwei Jahren das Risiko für Demenz vom Alzheimer-Typ deutlich steigt. Das höchste Risiko wiesen Patienten mit niedrigem TSH und positivem TPO-Antikörper-Nachweis auf....
Liebe Grüße

Ulli G.
29.06.04, 13:29
>"Die subklinische Hyperthyreose geht nach Aussage von Prof. Klaus Mann (Essen) mit einem erhöhten kardialen Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko einher. In der Postmenopause erhöht sich außerdem das Osteoporose- beziehungsweise das Frakturrisiko. Biochemisch ist die subklinische Hyperthyreose durch niedrige TSH-Werte (unter 0,3 mU/l) bei normalen peripheren Werten an fT4, T3 oder fT3 gekennzeichnet.
Die klinischen Symptome sind meist diskret und werden häufig als Symptome des Alters fehlgedeutet. Hierzu zählen Verschlechterung einer Herzinsuffizienz, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Appetitlosigkeit, oft auch depressive Verstimmung. Die Rotterdam-Studie konnte prospektiv zeigen, dass bei subklinischer Hyperthyreose durchschnittlich nach zwei Jahren das Risiko für Demenz vom Alzheimer-Typ deutlich steigt. Das höchste Risiko wiesen Patienten mit niedrigem TSH und positivem TPO-Antikörper-Nachweis auf" Zitat aus der vorher genannten Seite
--> oder wie soll ich das ganze nun interpretieren?
Bei einem TSH von um die 1 geht es mir so schlecht, das die freien werte dann erst gerade über der Norm hängen.
Was also machen?
bei mir ist der TSH total supprimiert und fT3 unf fT4 liegen gerade mal bei 40-50 Prozent. Also lieber gut leben mit supprimiertem TSH oder TSH um 0.5-1 und an Alzheimer sterben? Da geht die meinen bei den meisten unserer Ärzte wohl weit auseinander....
Was denkt ihr?
lg
ulli

Barbara J.
29.06.04, 13:35
Hi Yvonne und Hi Ulli!
Unter Mitwirkung von Thybon und einem TSH im 0,000 Bereich liest man sowas und ich denk mir dann auch: "Na toll, was mag da noch kommen?" Ich bin auf Thybon angewiesen - das ist Fakt. Ich überlege ob ich diese Studie an Merck schicke und dort um Aufklärung/Stellungnahme bitte.
LG, Barbara

Barbara J.
29.06.04, 13:41
Quatsch Quatsch - nicht bei Merck sondern bei Henning.
LG, Barbara

Ulli G.
29.06.04, 13:44
>unterstütze Dich gerne Barbara!
ich habe ja jetzt auch seit 7 Monaten das L-Thyroxin ausgereizt und bei 225 war dann End, fT4 knapp unter der Norm und fT3 noch ziemlich unten und es ging mir nicht gut. Nach Reduktion auf 212.5 war TSH auch noch supprimiert und fT4 von 1.76 auf 1.7 runter, entsprechend auch das fT3 wieder runter.
Nach Überlegungen und Posten hier, habe ich mich nun entschlossen, LT zu reduzieren und Thybon anzufangen und siehe da, schon mit 5 mcg fühle ich mich geistig fitter und wacher.
Wenn man dann solche Sachen liest und den Endo hört (Prof. Gärtner: suppr. TSH= erhöhtes Mortalitätsrisiko ohne die freien Werte zu beachten!) weiß man gar nicht mehr, was man denken soll?
Lg
Ulli

Thomas
29.06.04, 13:52
Hi Ulli,
tja, geht in die Richtung Pest oder Cholera...
Aber ich glaube, deiner Meinung zu sein (wenn ich das mal zwischen den Zeilen interpretiere): ich bin jetzt Mitte 30 und wenn ich die Wahl habe, jetzt durchs Leben zu schleichen oder vielleicht in 25 Jahren Alzheimer zu kriegen, dann würde ich wohl zweiteres wählen, wobei das ja nicht mal sicher ist. Also was solls - ich versuch halt, mich in der Gegenwart wohl zu fühlen, ohne allerdings Raubbau zu betreiben. Wenn ich jetzt meinen TSH runter bringe und in 10 Jahren trotzdem Krebs kriege oder vom Laster überfahren werde, ärgere ich mich zusätzlich noch tot :-)
VG - Thomas

Renate R.
29.06.04, 13:57
Hallo Thomas,
ich gebe Dir vollkommen Recht, lieber heute gut leben denn wir wissen alle nicht was später kommt. Wir sollten jeden Tag genießen.
In diesem Sinne
Lg Renate

Barbara J.
29.06.04, 14:00
Hallo Thomas!
Hast Du schon einmal jemanden mit fortgeschrittener Demenz/Endstadium erlebt oder gepflegt? Oder nur im Fernseher zugesehen? Dann würdest Du so nicht argumentieren. Demenz "befällt" beileibe nicht nur Menschen jenseits der 85. Ich versuche auch jetzt gut zu leben - möchte dies aber natürlich auch noch im Alter tun. Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn ich gesundheitsmäßig nicht auch an morgen denke...
LG, Barbara

Ulli G.
29.06.04, 14:06
>Hi Thomas,
mal wieder ein herzerfrischender Beitrag, DAnke!!!
ich selber lebe wohl auch lieber im Jetzt und nehme alles war, was weiß ich, was in 30 jahren ist, ob ich meine Rente oder das, was davon übrig ist, noch erlebe....
lg
Ulli

Barbara J.
29.06.04, 14:08
Hi Ulli!
Hab Deine "Entwicklung" mitverfolgt:-)
Thybon ist auch klar angesagt bei Dir.
Ich mußte damals mit initial 1,25 µg einschleichen. Jeder Krümel mehr schießt mich unter die Decke:-)
Ich bin mittlerweile bei 10 µg angekommen, dabei wird es wohl bleiben.
Ich habe an Henning gemailt.
Das Ergebnis werde ich dann hier asap einstellen.
LG, Barbara

Birgit H.
29.06.04, 14:14
Hallo,
Also, wenn man sich überlegt, dass ein Mangel an betimmten B-Vitaminen ebenfalls Demenz zur Folge haben kann (findet man so auf diversen Vitamin-Seiten), kann ein Zusammenhangschon gegeben sein. Denn viele Hashis und MBler leiden ja offenbar an einem Mangel dieser Vitamine. Von daher ist ein Zusammenhabg schon gegeben, aber die Rückschluss niedriger TSH = Alzheimer-Risiko ist meiner Meinung nach richtig. Sondern es müsste heißen: niedriger TSH=Hinweis auf B-Mangel=Alzheimer-Risiko.
<a href="http://www.alzheimerforum.de/4/1/diet.html" target="_blank">www.alzheimerforum.de/4/1/diet.html</a>
Tschüs, Birgit

Christiane
29.06.04, 14:14
Hallo Ulli,
>bei mir ist der TSH total supprimiert und fT3 unf fT4 liegen gerade mal bei 40-50 Prozent. Also lieber gut leben mit supprimiertem TSH oder TSH um 0.5-1 und an Alzheimer sterben? Da geht die meinen bei den meisten unserer Ärzte wohl weit auseinander....
>Was denkt ihr?
Ich stelle mir gerade vor, daß jemand wie Du dann lieber doch den TSH-Wert etwas höher läßt und sich vielleicht 20 Jahre quält um dann eine neue Studie zu lesen in der steht, daß es ein deutlicher Unterschied ist, ob der niedrige THS von Tabletteneinnahme herrührt, oder eine körperlich Ursache hat...die dann der Grund für den Alzheimer war.
Liebe Grüße, Christiane

Ulli G.
29.06.04, 14:16
>Hab Deine "Entwicklung" mitverfolgt:-)
Du hat mir anfangs zu Natriumselenit geraten, um die Umwandlung zu testen, habe ich nicht so gut vertragen, nehme jetzt Selenmethionin 200 mcg, aber auch nur damit kam der fT3 mal über die Norm ins untere Drittel
Diese ganze erkenntnis hat mich zwar ein halbes jahr gekostet, aber nun weiß ich, woran ich bin.
die 5 mcg Thybon vertrage ich ganz gut und mein Blutdruck ist endlich wieder in der Norm damit, war ja während der Steigerung viel zu hoch, ein Zeichen für mich auch, dass T3 auch an den Gefäßwäden eingreift und dort den Widerstand runterfährt, der jahrelang zu hoch war.
Habe Dir nachrichtlich mein Mail ans Ärzteblatt geschickt. Bin mal gespannt auf Reaktion.
Danke und lg
Ulli

Christiane
29.06.04, 14:17
Hallo Barbara,
>Hast Du schon einmal jemanden mit fortgeschrittener Demenz/Endstadium erlebt oder gepflegt? Oder nur im Fernseher zugesehen? Dann würdest Du so nicht argumentieren. Demenz "befällt" beileibe nicht nur Menschen jenseits der 85. Ich versuche auch jetzt gut zu leben - möchte dies aber natürlich auch noch im Alter tun. Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn ich gesundheitsmäßig nicht auch an morgen denke...
Na ja...aber wirklich erschütternd ist doch der Alzheimer nicht für die Betroffenen, sondern für die anderen.
Lieben Gruß, Christiane

Ulli G.
29.06.04, 14:22
>dann könnte ich mir dann ganz klar die kugel geben!
Sonnige Grüße von M nach L
Ulli

Barbara J.
29.06.04, 14:26
Sorry Christiane, das sehe ich etwas anders aus persönlicher Erfahrung heraus.
Wenn ein Mensch den Du liebst weder ansprechbar ist, nicht mehr weiß wer oder wo er ist, mit dem umgegangen werden muß wie ein Baby... Er/Sie davon aber herzlich wenig mitbekommt bzw. es sogleich vergisst und bestenfalls milde lächelt. Ich möchte einfach nicht so enden. LG, Barbara

Barbara J.
29.06.04, 14:36
Hi Birgit! Ich fände es gut wenn Du Recht hättest. Vielleicht kann man sich auch gar nicht vor Krankheiten wie Demenz schützen - egal nach welcher Prämisse man lebt. LG, Barbara

Barbara
29.06.04, 14:40
Ich hab&lsquo;s leider auch erleben müssen und kann nur sagen : Es ist die Hölle AUCH für den Betroffenen (irrationale Ängste oder ganz schlimme Depressionen in sog. luziden Momenten.
Ich persönlich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen und werde aus dieser persönlichen Erfahrung heraus ALLES in Kauf nehmen, um Alzheimer für mich und meine Lieben zu vermeiden. Lieber 40 Jahre rumkriechen!!!!
Liebe Grüße
Barbara

Barbara J.
29.06.04, 14:45
...wenn nicht, hier wimmelt es von Barbaras. Könntest Du, zur besseren Unterscheidung, einen Zusatz zu Deinem Namen hinzufügen?
Und DANKE für Deine Unterstützung/Statement. So wie Du seh ich das auch.
LG, die Namensschwester

Birgit H.
29.06.04, 14:47
Hallo Barbara,
in dem Link den ich angegeben habe, wird ja auch auf diesen Zusmmenhang mit den B-Vitaminen hingewiesen. Von daher ist das für mich nachvollziehbar.
Außerdem vermute ich ganz stark, dass diese Rotterdam-Studie wirklich nur auf den TSH geschaut hat - alles andere was damit zusammenhängt, haben die vermutlich vernachlässigt. Und wenn viele Ärzte schon nix von Selen wissen, kommen noch weniger auf die Idee mal den B-Vitamin-Status oder Homocystein zu überprüfen. Und so wird es -schätze ich mal - auch bei der besagten Studie gelaufen sein. Oder hat dein Arzt dir gesagt, dass du eventuell einen Vitamin- oder Nährstoffmangel haben könntest, von sich aus mal B12- oder Homocystein überprüft. Machen ie auch nicht - oder nur selten - weil die Beschwerden die noch in Zusammenhang mit B-Vitamin-Mangel und auch anderen Mängeln auftreten einfach nur psychisch sind - jedenfalls nach Meinung vieler Ärzte. Und psychisch ist ja nicht weit von Demenz und Alzheimer entfernt.
Liebe Grüße, Birgit

Barbara H.
29.06.04, 14:53
Oh sorry :-)Hab&lsquo; ich ganz vergessen. Bin zwar die "Ur-Barbara" wenn Du so willst, aber das heißt ja nix. Wenn schon ein Zusatz, dann für alle. Werde also wieder als Barbara H. firmieren.

Carola
29.06.04, 14:57
Es gab da einen TV-Film mit Götz George als Vater. Dieser Film war sehr gut u. hat auf ergreifende Art u. Weise gezeigt, wie ein Mensch unter Alzheimer verfällt u. was alles damit zusammenhängen kann, nicht zu vergessen die gesamte Familie. Ich weiss nicht, ob den jemand gesehen hat, jedenfalls konnte einen dieser Film aufrütteln u. hat mir eine Menge Respekt vor der Leistung der pflegenden Angehörigen gegeben.
Die schliesslich mit einem geliebten Menschen leben, den sie von klein auf kennen, der aber selbst überhaupt keine Beziehungen mehr zur Vergangenheit herstellen kann u. wie ein Fremder reagiert.
LG

Barbara J.
29.06.04, 15:04
Danke Birgit nochmal für Deine Ausführungen.
Weil mich die Studie dennoch sehr irritiert, habe ich an folgendes an Henning geschrieben.
"Sehr geehrte Damen und Herren,
als Patientin mit Hashimotothyreoiditis stieß ich auf einen Artikel im Deutschen Ärzteblatt der Fragen bei mir aufgeworfen hat.
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=39277
Meine Unterfunktion wurde anfangs nur mit L-Thyroxin behandelt. Eine Vielzahl von Symptomen blieben. Seit 1 Jahr nehme ich nun zusätzlich Thybon. Damit ist endlich eine relative Beschwerdefreiheit geschaffen. Meine Frage nun zielt auf folgendes ab: Mein THS ist im 0,00 Bereich und natürlich unter T3 Einnahme supprimiert. Wie hängt dies mit den Ergebnissen o.g. Studie zusammen? Wie hoch ist das Risiko für mich einzuschätzen?
Mit freundlichen Grüßen aus Köln"
Ich erhoffe mir von dort, wie Ulli schon sagte, mehr Aufklärung.
LG, Barbara

Christiane
29.06.04, 15:19
>Ich hab&lsquo;s leider auch erleben müssen und kann nur sagen : Es ist die Hölle AUCH für den Betroffenen (irrationale Ängste oder ganz schlimme Depressionen in sog. luziden Momenten.
>Ich persönlich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen und werde aus dieser persönlichen Erfahrung heraus ALLES in Kauf nehmen, um Alzheimer für mich und meine Lieben zu vermeiden. Lieber 40 Jahre rumkriechen!!!!
Nochmal Hallo ;-)
Hm.
Und wenn man bis dahin Alzheimer heilen kann?
Und wenn die Ursache gar nicht am niedrigen TSH lag, sondern an der Ursache die dazu führte? (Also ein künstlich niedriger TSH durch Tabletteneinnahme keinen Alzheimer hervorruft)?
Und wenn Du bis dahin eh tot bist, weil Du eine andere Erkrankung hattest?
Dann war alles für die Katz!
Ich fände es auch schlimm Alzheimer zu bekommen. Obwohl wohl nur das Übergangsstadium wo man noch wache Momente hat schlimm ist, glaube ich.
Ich kenne viele Alzheimerpatienten. Die meisten wirken nicht unglücklich.
Und suicidal kann man auch werden, wenn man sich immer nur schlapp und depressiv fühlt durch einen nicht ausreichend gesenketn TSH-Wert.
Richtige Suicidalität gibt es ja eigentlich nur vorrübergehend bei Alzheimern, dann ist die auch schon wieder vergessen.
Ich finde ja, man sollte zwar an die Zukunft denken und Probleme in der Zukunft vermeiden...solange es möglich ist. Aber letztlich sind die Probleme heute immer die, die man wirklich lösen sollte.
Wenn man also mehr in der Zukunft als in der Gegenwart lebt, dann macht man meiner Meinung nach etwas falsch.
Ich bitte das in Relation dazu zu sehen, daß es EINE Studie war, und die Feinheiten wieso, weshalb, warum nicht bekannt sind.
Die jedoch könnten enorm wichtig sein bei einer Beurteilung.
Und selbst WENN es alles nachgewiesen ist (und wann ist das schon mal der Fall?) bleibt immer noch die Frage ob es sinnvoller ist Probleme von morgen als die von heute zu lösen.
Wenn Du auch aus der Pflege kommst, dann weißt Du zudem, daß Erkenntnisse die heute als absolut gelten, morgen als absolut kontraindiziert gelten.
Deshalb würde ICH auf so eine Studie nicht mein Glück und meine Lebensqualität von heute setzen.
Aber ist natürlich okay, wenn Du das für Dich anders siehst.
Lieben Gruß, Christiane

Thomas
29.06.04, 15:45
Ich hatte in meinem Zivi genug damit zu tun, danke der Nachfrage. Und wie kommst du darauf, dass das sarkastisch gemeint war? Ich hab das genauso gemeint, wie ich das geschrieben habe. Vielleicht ist meine Einstellung da etwas fatalistisch, aber ich habe sie immerhin als meine Meinung gekennzeichnet. Wenn sie dir nicht passt, ist das dein Problem.
> Dann würdest Du so nicht argumentieren.
Doch. Lass das mal meine Sorge sein. Übrigens finde ich es nahezu unverschämt, Leuten mit anderer Meinung immer gleich die Kompetenz abzusprechen.
> Demenz "befällt" beileibe nicht nur Menschen jenseits der 85.
Ich weiß - da ich in meinem Beitrag von Mitte 30 plus 25 Jahre gerechnet habe weiß ich auch nicht, wie du auf 85 kommst. Vielleicht ist an dem Zusammenhang doch was dran *grübel*
> Ich habe ein ungutes Gefühl, wenn ich gesundheitsmäßig nicht auch an morgen
> denke...
Siehste, ich nicht. Finde ich von Vorteil...
CU & sorge dich nicht zu sehr: egal, was kommt, du kannst es meist sowieso weder verhindern noch ändern :-)
CU - Thomas

Renate R.
29.06.04, 15:47
Hallo,
es gibt z.B. auch die These daß Aluminium Alzheimer und Demenz auslösen kann. Womit kochen die meisten Menschen, natürlich mit Alu-Geschirr und Pfannen. Ich glaube nicht, daß man alle Risiken auschließen kann, und laße mich nicht verrückt machen, obwohl ich mir schon vor Jahren Alu- und Nickelfreie Töpfe besorgt habe.
Lg Renate

Thomas
29.06.04, 15:48
> Lieber 40 Jahre rumkriechen!!!!
Da würde ich mich lieber jetzt vor den Zug werfen, als 40 Jahre unterfunktionierend rumzukrabbeln, um evtl. dann im fortgeschrittenen Alter meine Arthrose pflegen zu können. So wirfst du deine besten Jahre weg für eine vage Hoffnung. In meinen Augen ist das mindestens ein schlechtes Geschäfts wenn nicht gar wirklich bescheuert, tut mir leid...
CU - Thomas

Thomas
29.06.04, 15:51
Hi Christiane,
du hast meinen Tag erleuchtet, danke dafür.
> Richtige Suicidalität gibt es ja eigentlich nur vorrübergehend bei
> Alzheimern, dann ist die auch schon wieder vergessen.
Darüber habe ich mich gerade weggeworfen, war der Humor unfreiwillig odr haste die Pointe gesetzt?
Auch sonst gehen wir konform in diesem Punkt, glaube ich.
Danke, danke, danke ;-))))

Renate R.
29.06.04, 15:56
Auch hier stimme ich Thomas 100% zu.
Natürlich ist Alzheimer eine ganz furchtbare Krankheit, aber deswegen laße ich mich doch nicht hier und jezt mein Leben vergraulen, auch ich glaube an das Schicksal, wenn es kommen soll dann kommt es, ob mit niedrigen TSH oder ohne. Wieviele Menschen haben Alzheimer, die vorher nie Probleme mit der SD hatten, wir wissen es nicht.
Was wir daraus machen hat jeder selbst in der Hand, (bitte richtig verstehen.)
Lg Renate

Mic
29.06.04, 16:00
Hallo,
bitte bei Studien immer beachten: statistische Zusammenhänge geben bestenfalls Hinweise auf Kausalzusammenhänge. Dass ein erniedrigtes TSH ursächlich für Alzheimerentstehung ist, ist ziemlich unwahrscheinlich, erhöhtes T3 schon eher. Erhöhtes T3 alleine ist sicher aber auch nicht die Ursache, bestenfalls ein begünstigender Faktor weil ja ein erhöhter Stoffwechselumsatz auch erhöhten oxidativen Stress bedeutet. Unkompensierter oxidativer Stress begünstigt ja auch das Auftreten von Antikörpern insbesondere TPO-AK. Passt also alles ins Bild. Wichtig ist also eine gute Einstellung (auch nicht zu hoch) und parallel dazu eine ausreichende Versorgung mit essentiellen Nährstoffen. Also keine Panik wegen niedrigem TSH alleine bei Hashi.
LG, Mic

Barbara J.
29.06.04, 16:02
Ach Thomas, es scheint Dir herzlich egal zu sein ob Du mit Deiner Meinung anderen auf den Schlips treten könntest, oder? Ich kenn Dich nicht, aber dieser Scherz auf Kosten derjenigen denen geliebte Menschen entglitten sind, damit hast Du Dich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Und es ist ein eklatanter Unterschied persönlich involviert oder als Zivi, Pflegekraft oder Arzt damit konfrontiert zu sein. Ich wünsche es Dir nicht. So oder so.
Barbara

Thomas
29.06.04, 16:09
Boah, wie mir dieses Betroffenheitsgesülze auf die Nerven geht! Das musstest du unbedingt noch loswerden, oder? Mir aber egal, wenn ich nur noch über die Sachen lache, die du lustig findest, laufe ich sicher auch bald als Trauerkloss rum. Hab ich aber keinen Bock zu. Wie sagt man doch - "Humor ist wenn man trotzdem lacht". Übrigens kann ich auch gut über mich selbst lachen, solltest du auch mal versuchen...
CU - Thomas

Barbara J.
29.06.04, 16:13
Damit hattest Du mal wieder das letzte Wort. Könnte man auch nachtreten nennen.
Zu sonstigen Spekulationen über meine Person bitte ich Dich um Zurückhaltung.
Danke

Birgit H.
29.06.04, 16:45
Hallo Barbara,
auch wenn ich dieser Studie eher gelassen gegenüber stehe, wär&lsquo;s nett, wenn du mal Meldung machen würdest, falls Henning was Erhellendes dazu antwortet.
Danke + Tschüs,
P.S.Mach dir mal nicht so viel Gedanken wegen Alzheimer u.ä. Nach Meinung vieler Ärzte haben die meisten SD-Patienten doch &lsquo;eh schon einen Schaden - nicht nur an der SD....! Und was man davon zu halte, wissen wir doch auch !

Birgit H.
29.06.04, 16:49
Hallo Christiane,
schau mal was ich weiter oben "Kann man auch anders interpretieren..." . Da ist ein Link zu einer Alzheimer-Seite drin. Der Zusammenhang, der <b>dort</b> erklärt wird, stellt sich schon anders dar, als das, was man aus dieser Rotterdam-Studie lesen kann.
Viele Grüße, Birgit

Birgit H.
29.06.04, 16:55
Hallo Mic,
finde ich interessant - oder hast du&lsquo;S schon gesehen ?:
><a href="http://www.alzheimerforum.de/4/1/diet.html" target="_blank">www.alzheimerforum.de/4/1/diet.html</a>
Und wenn man bedenkt, das Hashis + MBler oft einen Mangel darn haben, wäre <b>der</b> Zusammenhang klarer. Aber mal diese Mängel zu untersuchen, darauf ist in der Studie wahrscheinlich mal wieder keiner gekommen.
Tschüs. Birgit

Katjuscha
29.06.04, 17:53
Hi
ich finde, dass wenn man alles mögliche macht um seine *jetzige* Lebensqualität zu erhöhen, sprich Mineralien Vitamine und SD hormone einnimmt, schon allein dafür sorgt, dass man nicht halbtot durch die Gegend schwankt.
Ausserdem evt. weiteren AI krankheiten vorbeugt, was auch nicht garantiert ist (selber bestes Beispiel), dann sehe ich das so :
Entweder ich lebe nun noch 20 jahre einigermassen Beschwerdefrei und kann viel machen und verpasse wenig, oder ich ziehe mich aus angst vor diesem und jenem ins Kämmerlein zurück, und sterbe wohl oder übel an den AI weil mein magen sich so verkleinert oder meine Nebenniere mir den garaus macht aus lauter angst vor einem evt. Alzheimer, der mich aber evt erst in 20 Jahren dahinrafft.
Wobei ich grössten Respekt vor Personen habe die Alzis pflegen, genauso kenne ich aber Leute die alzis in Heime unterster Kategorie abschieben. Mir ist das dann wurscht, da ich es nicht mehr persönlich erlebe ! Also wer die Wahl der die Qual, ich lebe hier und heute, auch mit meinem superkomprimiertem TSH und tonnen von Medis und Vitaminen :-))
LG Katjuscha

Michael D‘Angelo
29.06.04, 18:50
Hallo Yvonne!
Du schreibst:
>Hallo zusammen,
>ich habe hier vor kurzem was zu SD/Alzheimer gelesen. Leider weiß ich nicht mehr, wessen Eltern betroffen waren.
>Vielleicht interessiert Euch dieser Link?
>http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=39277
>
>Z. B.
>...Die klinischen Symptome sind meist diskret und werden häufig als Symptome des Alters fehlgedeutet. Hierzu zählen Verschlechterung einer Herzinsuffizienz, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Appetitlosigkeit, oft auch depressive Verstimmung. Die Rotterdam-Studie konnte prospektiv zeigen, dass bei subklinischer Hyperthyreose durchschnittlich nach zwei Jahren das Risiko für Demenz vom Alzheimer-Typ deutlich steigt. Das höchste Risiko wiesen Patienten mit niedrigem TSH und positivem TPO-Antikörper-Nachweis auf....
=> Bitte nicht immer dengleichen Fehler machen: Ein niedriger TSH heißt nicht automatisch eine Hyperthyreose!!!!
Einen niedrigen TSH-Wert kann man haben, wenn:
a) Man eine Überfunktion hat (Hyperthyreose)
b) Man Kombipräparate nimmt (Prothyrid, Novothyral oder Schweinethyroxin)
c) Man eine sekundäre Hypothyreose hat, sprich die Hypopyhse einfach falsch steuert! Gerade diese Hypopyhsenschwäche gaukelt ja de Körper vor, er sei in einer Überfunktion, obwohl er total in einer Unterfunktion steckt!!
=> Wurden die Propanden oder Patienten auf diese Phänome untersucht????
Ich sehe diese Gleichsetzung von niedrigem TSH und Überfunktion der SD sehr häufig bei vielen Ärzten, vor allem bei den Wald-und Wiesenärzten! Ich vermute mal, daß ist wohl das Einzigste, was sie aus der Endokrinologie-Vorlesung an der Uni sich gemerkt haben.
Und schon da gibt es Ärzte, die Wechsel tatsächlich Überfunktion und Unterfunktion an des TSH-Wertes!
=> Was ich gerne wissen würde, wäre:
* Bei welchen Patienten haben sie diese Untersuchung gemacht! War da auch 20 bis 60 Jährige dabei oder war dies alles nur über 60 Jahren???
* Ich seh da einen kleinen Widerspruch: TPOAks sind eigentlich Antikörper von Hahsimoto und Hashimoto verusacht im allgemeine den Endzustand eine Unterfunktion, also einer Hypothyreose! Wurde auch untersucht, ob TRAKs vorhanden waren, denn dann könnte man die Überfunktion gut erklären, aber alleine nur mit dem TPOAK-Nachweis sagt da gar nichts aus!
* Und immer das leidige Problem bei den meisten Ärztenstudien: Bestimmt überhaupt zwischen Alzheimer und TPOAK/niedrigem TSH eine richtige Beziehung, sprich besteht da eine richtige Korrelation???? Daran habert es leider meistens bei vielen Studien, besonders der medizinische Fakultät, weil man die medizinische Modelle einfach zu einfach gemacht und die Sache einfach komplizierter ist:
Beispiel: Ich mache jetzt eine Studie über die Beziehung von den Falten auf der Haut und der Sterblichkeit!!!
ich würde wohl mit größter Wahrscheinlichkeit entdecken, daß die meisten Leute sterben, wenn sie sehr viele Falten haben! Und die jungen Leute sterben weniger, weil sie weniger Falten haben!!
Meine "pseudo-medizinische" Schlussfolgerung: Je mehr Falten man am Körper, desto großer ist die Wahrscheinlichkeit zu Sterben!!!
Mit dem Umkehrschluß würde ich bestimmt ein gutes Geschäft machen, den dann könnte man sagen: Je weniger Falten der Mensch hat, um so länger lebt er! Und damit läßt sich wohl der Umsatz von Faltencreme enorm steigern, oder??? hahahahah
Liebe Grüße und bleibt alle faltenfrei
Michael D&lsquo;Angelo

Christiane
29.06.04, 19:10
Hallo Birgit,
>schau mal was ich weiter oben "Kann man auch anders interpretieren..." . Da ist ein Link zu einer Alzheimer-Seite drin. Der Zusammenhang, der <b>dort</b> erklärt wird, stellt sich schon anders dar, als das, was man aus dieser Rotterdam-Studie lesen kann.
Ja, habe ich inzwischen auch gelesen. Sehr interessant!
Man darf sich also nicht gleich wild machen und sein Leben hinschmeißen für eventuell nichts.
Was lerne ich immer mehr? ;-)
Man muß auf sein Gefühl hören. Nicht auf einen Artikel, nicht auf die Angst, nicht auf das was andere sagen. Wissen sammeln und dann sein Gefühl fragen.
Ich glaube, damit liegt man dann richtig.
Lieben Gruß, Christiane
>
>
>Viele Grüße, Birgit
>

Doris
29.06.04, 20:48
Ich hab den Film gesehen und fand ihn nicht schlecht , aber ich kann dir versichern , dass er bei weitem noch nicht die volle Tragweite gezeigt hat .Ich weiß wovon ich rede , hab meine alzheimerkranke Mutti gepflegt .
LG Doris

Sigrun
29.06.04, 23:35
Hallo,
meine Oma und meine Mutter litten beide an Alzheimer. Bei meiner Mutter hat bestimmt kein Vitaminmangel vorgelegen. Sie lebte urgesund und nahm alles an Vitaminen zu sich, was sie auftreiben konnte. Eher zuviele davon. Heute gehe ich davon aus, das bei ihr eine SD-ÜF vorlag, aber nie untersucht wurde.
LG Sigrun

Sigrun
29.06.04, 23:41
>Hallo Barbara,
du hast leider recht. Ich habe meine Mutter 10 Jahre gepflegt und kann sagen, sie ist nicht langsam gestorben sondern jeden Tag ein Stück kaputt gegangen. Bei ihr ist es uns aufgefallen, als sie etwa 62 Jahre war. Aber wenn man heute nachdenkt, sind uns die ersten Symptome nur nicht so aufgefallen.
LB Grüße
Sigrun

Alisa
30.06.04, 06:15
Hallo !
habe vor einiger zeit gehört, das sei überholt (!? ). weiß aber nicht ob das stimmt. habe vor 10 jahren oder so mal eine frau von der alzh. gesellsch. kennengelernt, die sagte das auch, daß es schädlich ist. vor allem solle man auf die tetra pak - packungen achten, die innen beschichtet sind.
säfte : ich kriegs nicht mehr wirklich zusammen, aber sie sagte sowas wie, bei säften aus konzentrat, kämen irgendwelche bestandteile, die später mit dem saft in berührung seien, in ein bad aus aluminium, deswegen seien säfte aus konz. stark aluminiumhaltig !? hab mich seit dem "instinktiv" sehr davon zurückgehalten. auch kein alu - papier mehr, was ich eh nie mochte ..
wenn da jmd. was drüber weiß .. ?
gruß,
isa

Alisa
30.06.04, 06:20
Hallo Birgit,
ist das so ? das hieße auch, je mehr B -Vitamine, desto höher der tsh - spiegel? kannst du mal ein paar worte dazu sagen ? ( bin ganz neu hier .. ).
was ist denn ursächlich für den vitaminmangel verantwortlich, die ernährung, oder ein stoffwechselproblem ?
gruß,
alisa

Alisa
30.06.04, 06:21
Bitte, sag doch mal was dazu, hör das zum ersten mal !
Danke!
isa