Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mitteilung an die - die aufgehört haben zu rauchen!!!!!!
Meine Lieben,
erstmal wünsche ich Euch von Herzen, dass Ihr es schafft, weiterhin rauchfrei zu leben.
ich selbst habe vor 17 Jahren aufgehört zu rauchen. Nach meiner Meinung ohne Anzeichen von Suchtentzug.
Ja denkste: ich habe am letzten Wochenende einen Bericht im Fernsehen mitbekommen, es handelte sich um Infos für Menschen, die zum Jahreswechsel aufhören wollen zu rauchen:
Der Spezialist dort sagte, wenn man HUNGER hat - sei das ein ganz klarens Zeichen für den Entzug.... genau dieser Hunger (den hatte ich beim aufhören ständig) sei das absolute Zeichen für Entzugsstörungen.....
ich möchte Euch darauf hinweisen, vielleicht schafft es ja doch der/die eine oder der/die Andere - darauf wirklich dringend zu achten.
ich bin also total aus dem Leim gegangen - damals. habe sehr viel gegessen, und gedacht- ich habe KEINE Entzugserscheinungen.
In diesem Sinne - liebe Grüsse
haltet DURCH:
Eure Chris :-)
Das was dieses Seminar auf N-TV, das habe ich auch gesehen, obwohl ich Nichtraucher bin. Aber das war wirklich faszinierend und ich habe gleich ein wenig mehr Verständnis bekommen für unsere Luftverpester in der Familie.
Ich habe bereits 2 Bücher von diesem Allen Carr verschenkt, in der Hoffnung, dass es den Rauchern ein wenig leichter fällt mit dieser Methode. Schließlich haben sie schon alles ausprobiert.
Z. Z. kostet das Buch bei Bertelsmann nur 6.95 EUR (Titel: Endlich Nichtraucher)
LG
Hi Chris
Nee, das habe ich bisher noch nicht erlebt. Hunger habe ich gekriegt als ich angefangen habe mit Thyroxin. Mein Gott was hab ich Hunger gehabt - das kannte ich vorher gar nicht *gg* Aber ich habe im September echt ohne ein einziges Entzugssymptom aufgehört - halt klar, den normalen Lungenschmacht ja - aber den habe ich mit Mineralwasser bekämpft.
Was ich allerdings hatte - und zwar jetzt schon zum 4. Mal...meine Schilddrüse hat verrückt gespielt und ich bin wieder in die UF gerutscht obwohl ich im Oktober noch einen TSH von 1,04 hatte lag der im Dezember plötzlcih wieder bei 7,46.
Komischerweise habe ich 1997 versucht aufzuhören und bekam da nach 4 Wochen ohne Nikotin Angstzustände (dauerhaft rund um die Uhr) und als ich nach 3 Tagen wieder anfing zu rauchen waren die wie weggeblasen.
2000 habe ich aufgehört weil ich schwanger war und habe knapp 1,5 Monate später die ersten UF-Beschwerden bekommen (die UF selbst ist aber erst in der 32.SSW erkannt worden)
Ende 2002 habe ich aufgehört zu rauchen nachdem ich Ende 2000 wieder angefangen hatte und bekam 7 Wochen später wieder Angstzustände die aber nicht verschwanden als ich wieder anfing und da hatte ich auch einen TSH von 18,5 und wurde mit Thyroxin eingestellt.
Tja und als ich im September aufgehört habe bekam ich Ende November wieder heftige Angstzustände und alle UF-Beschwerden waren wieder da - da durfte ich mich sogar erst noch mit meinem Arzt fetzen weil der mir kein Blut abnehmen wollte und mir unterstellte ich würde mir das nur einbilden. Zum Glück sprach der TSH eine andere Sprache.
Nun habe ich nicht vor jemals wieder anzufangen - schon alleine weil ich jetzt zum vierten Mal SOLCHE Probleme bekommen habe und ich möchte ehrlich gessagt NIE WIEDER solche Angstzustände bekommen...das ist so hammerkraß :o(
LG
Sonny
Hallo Chris,
so unterschiedlich kanns sein: ich hatte eher heftige Entzugserscheinungen in der ersten Woche. Vermehrten Hunger hatte ich nie. Ich wußte wohl, daß man aus Verlegenheit eher zum Essen greift, wahlweise versucht, die entstandene Leere mit Essen zu kompensieren (Belohnung), das beschreibt Allen Carr auch. Wenn man sich das vorher bewußt macht, gehts.
Gefahr erkannt - Gefahr gebannt :-)
Viele Grüße
Kerstin
Hallo,
ich habe im Juli 2003 mit dem Rauchen aufgehört, mir ging es SUPER, doch nach ca. 2 Monaten habe ich keine Luft mehr bekommen. EKG, das Herz, die Lunge untersucht worden bis dann doch endlich, weil ein Jahr vorbei, meine SD-Werte bestimmt wurden und ich zum Nuklearmedi aufsuchen durfte. Ich stellte meine Werte hier rein und Ihr begrüßt mich als neues Mitgleid in der Hashimotofamilie. Bis vor 4 Wochen, da bin ich mit dem Rauchen rückfallig geworden und stelle fest, dass ich keine Hitzewallungen, Antriebslosigkeit und Gelenkschmerzen mehr habe. Aber wenn ich Euer geschriebenes so lesen, dann wird mir Angst und Bange, denn ich möchte gerne wieder Rauchfrei sein, doch das Ganze wieder --- Oje :-(
Barbara
Barbara J.
05.01.04, 12:46
Hallo Chris!
Ich rauche jetzt seit Neujahr nicht mehr (23 Jahre durchgängig 20-30 am Tag).
Mich plagt vor allem meine Nervösität, Gereiztheit, das schwitzen in der Nacht, wenn ich denn mal eingeschlafen bin... Hunger habe ich nicht mehr als sonst.
Ich WILL es schaffen und ich schaffe es. Ich halt das durch.
Wünsche allen die gerade aufhören jedemenge Willenskraft.
Barbara
Bin auch mal auf meine neuen Werte gespannt inwieweit das Nichtrauchen Auswirkungen hat.
Hi Sonny,
das ist ja‘n Ding! Mir gehts genauso mit dem Rauchenaufhören. Habe da nur noch nie einen Zusammenhang gezogen. Habe im Oktober wieder aufgehört zu rauchen - seitdem gehts SD-mäßig bergab. Und ich hab wieder Panikattacken und Depressionen.
Rückblickend hatte ich solche Phasen auch schon öfter im Zusammenhang mit dem Aufhören.
Mönsch, ich dachte das wäre gesundheitsfördernd! Wo steht der nächste Zigarettenautomat...(Nein, war nur ‘n Scherz, anfangen möchte ich doch nicht mehr).
Kann da wirklich ein Zusammenhang zwischen SD-Werten und Rauchen bestehen?
LG, Christina
Hallo Ihr beiden,
ich kann auch nur sagen, dass ich den 01.01.04 weinend unter Depris verbracht habe. Fühle mich auch insgesamt schlechter seit ich nicht mehr rauche. Ich habe 14 Jahre :-O lang geraucht (zwischendurch mal 2 Jahre nicht) und ich denke mir mein Körper hat sich in dieser langen Zeit auf die Sucht eingestellt und nun braucht er halt Zeit, um sich wieder in die andere Richtung einzustellen.
Kurzfristig erhoffe ich mir keine großartige Veränderung. Aber ich sage mir auch: Vielleicht ginge es mir heute insgesamt besser, wenn ich nicht so lange geraucht hätte. Langfristig denke ich, ist es besser nicht zu rauchen.
Auch meine Mami hat nach 40 Jahren!! vor 3 Monaten aufgehört. Sie hat MS und hat durch den Entzug einen starken Schub bekommen. (Vielleicht ist das bei einem Hashi ähnlich, ich meine die Verschlechterung). Sie sagt sich, da musss sie jetzt halt durch, da sie ähnlich denkt wie ich.
Ich meine ihr beiden könnt ja nicht im Ernst annehmen, dass das rauchen eurem Körper guttut? Ich weiß wie hart das ist und gehe da auch ein zweites Mal durch, aber ich denke das lohnt sich wirklich!
Grüße
Tatjana
Hallo Ihr Lieben
gibt jetzt nicht für Raucher die zu Nichtrauchern werden auch eine Belohnung für die Mühe in Form eines Bonus von der Krankenkasse?
Viele Grüsse Ane
Hallöchen!
Ich hatte mir mal hier einen spannenden Link gesichert. Das passt irgendwie zum Thema. Da geht man so schön unbekümmert zur Blutabnahme und hat nur daran gedacht, ja nicht die SD-Hormone vorher zu nehmen u. dabei gibt es auch noch andere Dinge, die ins Gewicht fallen können:
...
Auf der anderen Seite lassen erniedrigte Konzentrationen von Präalbumin und Retinol-bindendem Protein eine Protein-Mangelernährung bzw. Fasten erkennen. Die Einnahme von Genussmitteln wie Kaffee oder Alkohol, sowie das Rauchen, können sich kurz- oder langfristig auf Laborresultate auswirken. Das Rauchen von 1?5 Zigaretten erhöht, mit einer einstündigen Verzögerung, die Konzentration von Fettsäuren, Adrenalin, Aldosteron und Kortisol. Chronisches
Rauchen erhöht die Leukozytenkonzentration, die Lipoproteine, die Aktivität von Enzymen, Hormonen, Vitaminen, Tumormarkern und Schwermetallen (Spurenelementen).
Andere Parameter wie z.B. ACE (angiotensin converting enzyme), Prolaktin und Selen werden unter dem Einfluss des Rauchens vermindert. Innerhalb von 2?4 Stunden nach Alkoholeinnahme sinkt der Blutzucker und steigen die
Laktat- und Azetatkonzentrationen, wodurch die Bikarbonatkonzentration erniedrigt wird und eine metabolische Azidose entstehen kann. Die Langzeiteffekte manifestieren sich als Erhöhung der Leberenzyme und Änderungen im Blutbild.
Die körperliche Aktivität des Patienten vor der Probengewinnung kann ebenfalls zu Veränderungen der Analyten führen.
Akute Veränderungen von Analyten sind vor allem durch die Verschiebung von Flüssigkeit zwischen Interstitial- und Intravasalraum, Volumenverlust durch Schwitzen und Veränderungen im Hormonhaushalt bedingt (z.B. Erhöhungen von Adrenalin, Noradrenalin, Glukagon, Wachstumshormon, Kortisol und ACTH sowie Erniedrigungen von Insulin).
siehe mein Beitrag zu den Blutwerten oben!
als ich aufhörte, hatte ich weder mehr hunger, noch sonst grosse entzugserscheinungen. dafür merkte ich nach 2,3 wochen, wie sich mein geschmacks-und geruchsempfinden positiv veränderte!
ich roch alles stärker und plötzlich schmeckte alles viel inensiver...
ich wollt es nicht mehr missen!!!
:-) kro
Hi Kro,
ich hoffe mein Geruchs-/Geschmacksempfinden bleibt so ;-) (siehe oben "Raucher beneiden").
Ich meinte eher, dass man sich körperlich wesentlich besser fühlt (z.B. die Haut in meinem Fall) oder fitter fühlt. Also z.B. meine Mami nahm an mit der MS würde es besser gehen, was so nicht eintrat. So etwas erhoffte ich mir nicht, wie gesagt ich hoffe auf langfristige gesundheitliche Verbesserung oder zumindestens keine Verschlechterung.
Gruß
Tatjana
Hallo Tatjana,
>Ich meinte eher, dass man sich körperlich wesentlich besser fühlt (z.B. die
>Haut in meinem Fall) oder fitter fühlt.
also neben Geruchs- und Geschmackssinn hatte ich vorallem eine Verbesserung der Haut, sowie klarere Augen (das Weiß war wieder weiß).
>Also z.B. meine Mami nahm an mit der
>MS würde es besser gehen, was so nicht eintrat. So etwas erhoffte ich mir
>nicht, wie gesagt ich hoffe auf langfristige gesundheitliche Verbesserung oder
>zumindestens keine Verschlechterung.
Das siehst Du realistisch.
Bei mir hat der Nikotinentzug die über Jahre schwelende Hashi so richtig zum Ausbruch gebracht :-(
Klar, das eh schon absolut labile Gleichgewicht des Stoffwechsels ist dann vollends zusammengebrochen und ich rutschte in üble UF, ohne es zu wissen.
Ich denke, wenn Du mit Hormonen gut eingestellt bist, wird nichts Dramatisches passieren. Aber für den Stoffwechsel und für eine chronische Erkrankung ist so ein Nikotinentzug schon ein massiver Eingriff, sofortige Erfolge sind hier nicht so leicht zu sehen wie bei Gesunden.
Viele Grüße und viel Durchhaltevermögen
Kerstin
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