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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : mein Sohn lässt sich leider nicht testen.....


Chris 03
17.12.03, 18:34
er ist 27 Jahre jung. Einige Anzeigen könnten nach meiner Meinung auf Hashi hindeuten. Aber wenn ich es anspreche - wehrt er sich total dagegen.
Er hat jetzt mal wieder Muskelschmerzen.... bekommt vom Arzt Ibuprofen ?!(dann sind natürlich die Schmerzen weg) und soll Sport machen. (er ist leider so unsportlich wie ich)
es ist nun nicht so, dass ich gerne eine Hashim Diagnose bei ihm hätte.
aber vielleicht könnte er einige Symptome dann anders einordnen und behandeln falls es denn so sein sollte.
was wäre als 1. Test nötig, falls er sich doch mal dazu entschiesst??
Liebe Grüsse
Chris..

dagi
17.12.03, 18:39
>er ist 27 Jahre jung. Einige Anzeigen könnten nach meiner Meinung auf Hashi hindeuten. Aber wenn ich es anspreche - wehrt er sich total dagegen.
>
>Er hat jetzt mal wieder Muskelschmerzen.... bekommt vom Arzt Ibuprofen ?!(dann sind natürlich die Schmerzen weg) und soll Sport machen. (er ist leider so unsportlich wie ich)
>
Habe ich auch bekommen! Schei... Zeug. Ist nicht gut für den Magen auf dauer.
Er sollte vielleicht einfach mal auf verdacht die AKs testen lassen (we´nigstens TPO) und tsh ft3 und ft4.
Hoffe er hört auf dich. Oder schick ihn mal hier ins Forum oder druck die Symptome aus und lass sie mal unauffällig liegen!
Viel Glück! dagi

Gabi H. (MB)
17.12.03, 21:47
Hallo Chris,
ich habe ein ähnliches Problem mit meiner 19jährigen Tochter. Sie hat sich zwar vor einem knappen Jahr auf meine Bitte hin die Schilddrüsenwerte untersuchen lassen, dabei prompt die Diagnose Hashi erhalten, meiner Meinung nach auch schon einige Sympthome (Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Gereiztheit usw.), doch mit der Diagnose hat es sich bei ihr auch schon gehabt.
Sie ist zurzeit noch nicht bereit, irgendetwas dagegen zu unternehmen, geschweige denn irgendetwas einzunehmen. Tja, ich weiß auch nicht, was ich unternehmen soll, außer immer mal wieder mit ihr zu reden. "Sie würde doch nicht täglich irgendeine Chemie in sich reinschütten! Außerdem: bevor sie irgendetwas zu sich nehmen würde, würde sie sich sowieso erst einmal informieren!"
Ja, aber warum informiert sie sich denn nicht endlich auf den Hashi-Seiten? Die Internetadresse kennt sie ja...
Oh diese verdammten Kinder mit ihren Dickköpfen!!! *seufz*
Mit dem HA habe ich mich darüber unterhalten. Er meinte zu mir, ich solle mir keine Sorgen machen, er hielte meine Tochter für vernünftig genug, dass sie nicht zu lange warten würde, also schon noch rechtzeitig kommen würde.
Aaaaber: irgendwie ist meine Tochter halt so wie ich. Und ich habe damals, bevor ich meine Diagnose MB hatte auch viel zu lange gewartet, bis ich endlich einen Arzt aufgesucht habe (dachte ja immer, die Symptome gingen von alleine weg...).
Also, falls du es schaffst deinen Sohnemann zum Arzt zu schleifen wäre ich dir sehr dankbar für einen Tipp!
Helfen konnte ich dir leider nicht, aber du weißt nun wenigstens, dass du nicht alleine bist!
Alles Liebe
Gabi

Claudia USA
17.12.03, 22:56
Wenn die Gesundheit nicht bei Euren Kindern zieht, dann vielleicht das Aussehen? Ich hatte Hashi wohl auch schon laenger, es hat sich so langsam entwickelt, dass keiner - auch ich nicht - drauf gekommen bin. Als es dann aber richtig losging, habe ich nach kurzem Gewichtsverlust innerhalb von 4 Monaten fast 20 Kilo zugenommen.
Dazu fiese Haut und Haarausfall. Hurra - ich sah vielleicht aus.
Erzaehlt Euren Kindern mal, dass sich Hashi allmaehlich verschlechtern kann auch wenn es ihnen jetzt noch Prima geht. Und bevor sie es wissen, sitzen sie da mit ihrem Uebergewicht, das sie nicht mehr loswerden.
Was heisst da eigentlich Chemie in sich reinschuetten? Nur weil es weiss ist und in Pillenform kommt, muss es ja noch nichts Schlimmes sein. Trinken Eure Kinder keine Cola light? Oder essen Fast food und Fertiggerichte?
Viele Gruesse,
Claudia

[KPU]Wolfgang
18.12.03, 01:56
hört sich zwar blöd an, aber...
hm da gehts ihm vermutlich noch nich schlecht genug.
keine angst, glaub mir: wenn eine Körperfunktion nach der anderen flöten geht, geht man gern zum Doktor / nimmt was auch immer ein...
Da spricht der Wolfgang aus schmerzhafter Erfahrung. Ich hab mich seinerzeit auch krampfhaft um den längst überfälligen Arztbesuch gedrückt...wie dämlich im Nachhinein!
aber wem erzähl ich das eigentlich.
Gruss
wolfgang

Gabi H. (MB)
18.12.03, 11:13
Hallo Claudia,
dein Tipp ist nicht von "schlechten Eltern" und habe ich auch schon ausprobiert... Aber meine Tochter hat keinerlei Gewichtsprobleme (im Gegenteil, bis jetzt kann sie noch alles essen und liegt trotzdem an der Grenze zum Untergewicht), und ernährt sich im großen und ganzen gesund, die "fast food- und Colaphase hat sie inzwischen weitgehendst hinter sich gelassen.
Ich denke einfach, dass es ihr noch nicht schlecht genug geht!
Immerhin hat sie mir versprochen, doch irgendwann einmal ins Hashi-Forum zu schauen und auch die Bücher zu lesen, die wir zum Thema ja griffbereit haben. Vielleicht bezweckt das ja etwas. "Leider" hat meine Tochter so ihren eigenen "Kopf"... (kann man nun so oder so sehen...).
Außerdem versuche ich zurzeit ihren Freund auf meine Seite zu ziehen. Wenn ich ihn auf meiner Seite habe und er mich daraufhin unterstützt wird dies vermutlich mehr bringen als alles andere...
Für mich habe ich beschlossen, den Rat vom HA zu beherzigen, zwar "am Ball" zu bleiben, sie immer wieder darauf aufmerksam zu machen - jedoch ohne mich "verrückt" zu machen. Ich versuche es so zu handhaben (wenn es auch schwer fällt), wie ich es in anderen Dingen auch tue: "Dann musst du halt deine eigenen Erfahrungen machen!"
Liebe Grüße
Gabi