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Übergewicht/Untergewicht
Aufgrund meiner Erfahrung mit SD Erkrankungen glaub ich nicht mehr, dass Übergewicht ein spezifisches Merkmal der Hashimoto-Thyreoiditis ist.
Warum?
1. ich habe seit 25 Hashimoto und das blieb 20 Jahre unbehandelt, weil ich eben „Normalgewicht“ hatte (der Laborwert kann ja mal ausrutschen)
2. Ich in meinem Freundeskreis eine Frau habe, die übergewichtig ist und 3 die normal bis untergewichtig sind bei gleichzeitigem Vorliegen von Hashimoto.
3. SD Erkrankungen bei Normalgewichtigen häufig ignoriert werden, weil es eben eine „nicht-so-schlimm“ Krankheit ist – und daher eine genaue statistische Verteilung nie entstehen kann.
4. Weil meine Verdauungsprobleme eben in die andere Richtung gehen als bei übergewichtigen aber trotzdem da sind. Auch wenn das ja „nicht-so-schlimm“ ist, weil ich eben normalgewichtig bin (68kg bei 178cm).
5. und eher provokativ: weil die Ärtzeschaft froh ist, wenn sie einzelne Krankheiten diagnostizieren kann – und diese komplexen wechselseitigen Bedingungen im menschlichen Körper bis jetzt einfach nicht in den versteht. Und deswegen die Normalgewichtigen nicht wahrnehmen will, weil sie nicht ins Bild passen.
Ich will damit nicht sagen, dass Übergewicht „nicht-so-schlimm“ ist, sondern nur die Aufmerksamkeit darauf richten, dass das Problem eben in der Verdauung allgemein zu suchen ist. Denn für mich sind meine Durchfälle immer sehr schlimm – und die ständige Gefahr der Gewichtsabnahme auch nicht gerade lustig. Ich wäre sehr froh, wenn jemand mir den Zusammenhang erklären und besser noch: behandeln könnte!
Und das soviele Hashis undiagnostiziert herumlaufen stimmt mich sehr sehr nachdenklich. Insofern nerve ich meine Umwelt schon mit meiner Standardfrage nach den neuesten Schilddrüsenwerten. Und wenn sich dann mal wieder einer den Mut zur Untersuchung genommen hat, machen viele Hausärzte das wieder zunichte.
Gruss
Wilhelm
>Aufgrund meiner Erfahrung mit SD Erkrankungen glaub ich nicht mehr, dass Übergewicht ein spezifisches Merkmal der Hashimoto-Thyreoiditis ist.
>Warum?
Hallo Wilhelm,
also ich finde das jetzt ein bischen übertrieben :-). Es hat ja keiner behauptet, dass man mit Hashi zwangsläufig Übergewicht haben muß und daher dünne kein Hashi haben. Im Gegenteil: es wird hier oft davon berichtet, dass es Hashis mit Normal- oder Untergewicht gibt. Ich weiß auch, dass der Kampf ums nicht Abnehmen genauso schwer ist, wie der Kampf ums Abnehmen (meine beste Freundin ‘frisst‘ und nimmt kaum zu). Ich glaube auch, dass das Gewichtsproblem eher mit der UF und anderen Stoffwechselproblemen zusammenhängt, also nicht unbedingt direkt Hashi-bezogen obwohl die UF ja durch das Hashi ausgelöst wird und es ist nun mal erwiesen, das UF meistens zu Gewichtszunahmen führt.
Klar ändert es nichts an der Tatsache, das Ärzte bei ‘dünnen‘ Patienten weniger auf UF und somit auf Hashi tippen - was sehr ärgerlich ist, aber da können wir
‘dicken‘ Hashis ja auch nichts für :-)))))
Lieben Gruß, Dagi
Hallo Wilhelm,
Übergewicht ist aber keinesfalls eine Garantie, daß Hashimoto besser erkannt wird. Bei mir kam kein Arzt wegen der Gewichtsprobleme auf die Idee, die Schilddrüse zu untersuchen. Im Gegenteil, alle mit Hashi und Unterfunktion zusammenhängenden Probleme wurden auf das Übergewicht geschoben.
Und -sagen wir- 90% der Ärzte sahen nicht einmal nach der diagnostizierten Unterfunktion einen Zusammenhang zwischen Schilddrüse und Gewicht!
Wenn ich Dir jetzt noch sage, daß ich seit 5 Jahren chronischen Durchfall habe und trotzdem weiter zugenommen habe, bei viel Sport und maximal 1500 Kalorien am Tag, dann glaubst Du mir nicht, oder? Es besteht der Verdacht auf Sprue (Zöliakie). Ich dachte immer, wer das hat ist rappeldünn. Inzwischen habe ich aber zwei Frauen kennengelernt, die das haben und mollig sind.
Und weißt Du, was noch seltsam ist: seitdem ich ein Kombipräparat nehme und ein bißchen mehr aus der Unterfunktion raus bin, hat sich die chron. Diarrhoe stark gebessert.
Du siehst, lieber Wilhelm, die Welt , vor allem die Hashiwelt, ist nicht einfach zu durchschauen und statistisch nicht zu erfassen.
Auf alle Fälle, Dir alles Gute!
Missionier schön weiter, ich habe auch schon ein paar
Schilddrüsenpatienten der Therapie zugeführt.
Ingrid
Moin Wilhelm
>Aufgrund meiner Erfahrung mit SD Erkrankungen glaub ich nicht mehr, dass
>Übergewicht ein spezifisches Merkmal der Hashimoto-Thyreoiditis ist.
>Warum?
>1. ich habe seit 25 Hashimoto und das blieb 20 Jahre unbehandelt, weil ich
>eben „Normalgewicht“ hatte (der Laborwert kann ja mal ausrutschen)
Ich hab auch noch "Normalgewicht", wenn man nach der Formel "Körpergröße in cm minus 100" rechnet *gnurf*
In den Jahren vor der Diagnose aber mit Hashi habe ich immer mein Gewicht auf 63 Kilo gehalten, ohne darauf zu achten, d.h. ich war immer ein Schoki- und Mitternachtsdöner-Esser.
Wenn mans genau nimmt, kamen die 15 Kilo mit dem Nikotinentzug drauf, man müßte also bei mir nicht mal einen Zusammenhang mit Hashi herstellen.
>2. Ich in meinem Freundeskreis eine Frau habe, die übergewichtig ist und 3 die
>normal bis untergewichtig sind bei gleichzeitigem Vorliegen von Hashimoto.
>3. SD Erkrankungen bei Normalgewichtigen häufig ignoriert werden, weil es eben
>eine „nicht-so-schlimm“ Krankheit ist – und daher eine genaue statistische
>Verteilung nie entstehen kann.
Niemand hat gesagt, daß Übergewicht bei Hashi zwingend vorhanden sein muß. Ich kenne viele schlanke, sogar äußerst zierliche Hashis.
>4. Weil meine Verdauungsprobleme eben in die andere Richtung gehen als bei
>übergewichtigen aber trotzdem da sind. Auch wenn das ja „nicht-so-schlimm“
>ist, weil ich eben normalgewichtig bin (68kg bei 178cm).
Tröste Dich, ich verstehe auch nicht, wie man bei meiner Verdauung überhaupt zunehmen kann, wo zeitweise die Hälte des Gegessenen ungestreift in die Kanalisation wandert.
>5. und eher provokativ: weil die Ärtzeschaft froh ist, wenn sie einzelne
>Krankheiten diagnostizieren kann – und diese komplexen wechselseitigen
>Bedingungen im menschlichen Körper bis jetzt einfach nicht in den versteht.
>Und deswegen die Normalgewichtigen nicht wahrnehmen will, weil sie nicht ins
>Bild passen.
Es paßt aber umgekehrt genau so wenig ins Bild mancher Herren in weiß, daß auch mit objektiv (Blutwerte) und subjektiv (Befinden) optimaler Einstellung das Gewicht nicht purzelt. Da werden dann wieder die Vorurteile der Fetten Gefräßigen laut.
>Ich will damit nicht sagen, dass Übergewicht „nicht-so-schlimm“ ist, sondern
>nur die Aufmerksamkeit darauf richten, dass das Problem eben in der Verdauung
>allgemein zu suchen ist. Denn für mich sind meine Durchfälle immer sehr
>schlimm – und die ständige Gefahr der Gewichtsabnahme auch nicht gerade
>lustig.
Wie gesagt, ich wundere mich, warum ich nicht ein Gramm abnehme beim selben Effekt.
>Ich wäre sehr froh, wenn jemand mir den Zusammenhang erklären und
>besser noch: behandeln könnte!
Glutenunverträglichkeit?
Milchunverträglichkeit?
Ausprobieren!
>Und das soviele Hashis undiagnostiziert herumlaufen stimmt mich sehr sehr
>nachdenklich. Insofern nerve ich meine Umwelt schon mit meiner Standardfrage
>nach den neuesten Schilddrüsenwerten. Und wenn sich dann mal wieder einer den
>Mut zur Untersuchung genommen hat, machen viele Hausärzte das wieder zunichte.
Das stimmt. Wobei es schlimmerweise oft so ist, daß gerade die mit relativ unauffälligen Blutwerten die massivsten Probleme haben. Die werden dann auch ins hinterste Psycho-Eck geschoben.
Viele Grüße
Kerstin
Hallo,
also ich habe Hashi mit UF. Dennoch habe ich seit ein paar Monaten Probleme mein Gewicht zu halten und zwar mein Normalgewicht. Ich wiege jetzt 51,5 Kg bei ca. 1,70 Größe, Tendenz sinkend. Vor ein paar Monaten war ich bei 50 kg, dann habe ich etwas zugenommen (fressen, fressen, fressen) und jetzt nehme ich plötzlich ohne Grund (esse wirklich gut) wieder rasant ab. ÜF-Symptome habe ich nicht, eher UF Symtptome.
Ich bin also der beste Beweis dass es dünne (oder fast dürre) Hashis gibt!!
Gruß
Tatjana
und ich wieder ein molliger beweis...
bei 1,67cm wiege ich ca. 71kg... war mal bei 61kg... *heulderzeithinterher* aber in der zwischenzeit hab ich hashi bekommen und ich hab aufgehört zu rauchen... da sind 10kg noch vertretbar, denke ich! *g*
tanja
>Hallo,ich habe den letzten 2 Jahren auch 12 Kilo verloren ohne daß ich irgendetwas geändert habe (ich bin aber nicht böse darüber) und obwohl meine SD nur noch 1 ml hat.
Liebe Grüße
Renate
also ich wiege bei 1,78 m momentan 79 kilo. spitzengewicht war bis vor 2,5 Monaten 83,5 kilo, vor 2 Jahren noch 63 kilo. das geht alles noch, ist aber verdammt lästig :) abnehmen geht bei mir nur mit Nulldiät, also wirklich NICHTS essen für ca. 4-6 wochen, danach ist aber der Magen kaputt.
grüßle
uli
Hallo Uli
>also ich wiege bei 1,78 m momentan 79 kilo. spitzengewicht war bis vor 2,5 Monaten 83,5 kilo, vor 2 Jahren noch 63 kilo. das geht alles noch, ist aber verdammt lästig :) abnehmen geht bei mir nur mit Nulldiät, also wirklich NICHTS essen für ca. 4-6 wochen, danach ist aber der Magen kaputt.
>
Ich wiege bei 178cm 95 kg und würde auch gerne wieder so um die 78 wiegen, aber die Null-Diät bekommt mir auch nicht so. Hast du denn jetzt wirklich ‘gefastet‘ für die 4,5 kg?
Gruß Dagi
Hallo Dagi!
Das war eigentlich nicht geplant. Ich hab einen neuen Job angefangen zum 1.7., ohne Kantine, ohne Bäcker etc. in der Nähe, heißt also, Selbstversorger. Anfangs hatten wir noch keine Küche (alles ganz neu) und es war so viel zu tun und es war so heiß, da hab ich einfach nicht ans Essen gedacht. Nach 2-3 Tagen geht das auch bei mir. Tja, das ganze hab ich dann fast 6 Wochen durchgehalten, war dann aber schon ziemlich am Ende meiner Kräfte. Aber immerin! Es war runter auf 77,5 Kilo! Jetzt nehme ich seit fast 2 Wochen wieder Hormone (hab in den Wochen davor keine mehr gehabt und erst Termin beim Endo, also ganz ohne jegliche Hormone) und hab wieder 1,5 Kilo zugenommen, aber das ist o.k. :) Es ist schon ein Graus, oder? Man kann anstellen was man will und es widerspricht jeglicher Logik.
Grüßle
Uli
>abnehmen geht bei mir nur mit Nulldiät, also wirklich NICHTS essen für ca. 4-6 wochen, danach ist aber der Magen kaputt.
Hallo Uli,
um Himmels willen, mach sowas bloß nicht nochmal! Das bedeutet auch 4-6 Wochen extremen Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen etc. Etwas schlimmeres kannst du einem ohnehin schon vorgeschädigten Körper gar nicht antun! Ich kann ja verstehen dass man sich mit Übergewicht nicht wohl fühlt, gerade als Frau, aber Diäten sind da immer der falsche Weg, geschweige denn Nulldiäten. Die wenigsten nehmen wegen zuviel Essen zu, sondern weil im Stoffwechsel was verkehrt läuft. Deshalb kann weniger Essen hier auch nix bringen sondern verschlimmert im Gegenteil die Lage noch (Nährstoffmangel, Notfallprogramme des Stoffwechsels springen an mit verstärkter Reservebildung - >Jojoeffekt).
Liebe Grüße,
Mic (der sich leicht redet, da ähnlich wie Wilhelm viel zu dünn)
Huch! Bitte nicht schimpfen, Mic! Ich weiß das alles und mache das auch nicht absichtlich, bisher waren es immer Ausnahmesituationen. Einmal bei Beziehungsende (da waren es 10 Kilo) und eben jetzt vor kurzem aufgrund neuem Job und anderer Lebensumstände. Manchmal hab ich eben so Phasen, da hab ich keinen Appetit (vielleicht kleinere ÜF?) und das nutze ich dann aus, aber das hält meist nicht länger als 2-3 Tage an. Im Sommer jetzt kam viel zusammen, u. a. auch die große Hitze. Abends hab ich meist nur einen Salat ohne Öl gegessen... immerhin ein paar Vitaminchen (falls noch welche drin waren)
Also bitte, nicht schimpfen, ich mach‘s auch nicht wieder und kann das eigentlich auch niemandem empfehlen. Vielleicht hätte es mich danach auch nicht so reingehauen, wenn ich normal gegessen hätte (hab ja derzeit große Probleme mit meiner UF)
Kleinlaute Grüße mit neidischem Blick auf alle Schlanken
Uli
Das stimmt. Wobei es schlimmerweise oft so ist, daß gerade die mit relativ unauffälligen Blutwerten die massivsten Probleme haben. Die werden dann auch ins hinterste Psycho-Eck geschoben.
Liebe Kerstin,
das ist eine Frage, die mir schon eine Weile durch den Kopf geht, obwohl ich seit einem Jahr hier regelmäßig mitlese. Denn bei mir trifft der oben von Dir beschriebene Fall genau zu. Ich habe Hashi, bzw. Autoimmunthyreopathie, um genau zu sein, diagnostiziert allein aufgrund der TPO-AK (zunächst 485, jetzt nur noch 66 (Graubereich), hab‘ die Referenzbereiche grad nicht hier). Die FT3 und FT4 Werte waren aber immer unauffällig, zwar unterhalb der Mitte, aber unauffällig, der TSH nie jenseits von 1,3. Laut Endo können entsprechend der Werte meine Beschwerden nicht von der SD kommen. Und hier bekomme ich auch immer mit, dass die Hashis mit Beschwerden irgenwann einmal in einer mehr oder minder starken UF waren. Wie gesagt, ist das bei mir nicht der Fall. Mir gehts aber derartig beschissen seit einem Jahr, dass ich wirklich zwischendurch immer denke, "das Ding, was auch immer es ist, überlebst Du nicht". 80% der unzähligen Weißkittel tun genau das, was Du sagst, sie schieben mich in die Psychoecke. Ich nehme 75er L-Thyroxin, Zink, Selen, Magnesium und jetzt auch B-Komplex. Es hilft nur nicht die Bohne. Hier im Forum ist ja immer mal wieder zu lesen, dass es den meisten wenigstens tageweise mal gut ging, aber ich hatte noch nicht einen einzigen guten Tag seit August 2002. Auf rheumatische Erkrankungen bin ich etliche Male untersucht worden, aber es wurde nichts gefunden. Aber der CRP-Wert (Entzündungsmarker) und die Thrombozyten sind bei mir chronisch erhöht zwischen 5 und 10 (ich glaube, bis 4,5 ist die obere Norm). Das haben die Hashis wohl auch eher selten. Meine Beschwerden sind eine starke Muskelsymptomatik (Verspannungen im Schulter-/Hals-/Brustbereich, starker und lang anhaltender Muskelkater bei kleinster Anstrengung, Zittern und auch Tics in den Muskeln), Verdacht auf leichte EO, Zungenbrennen (Perniziöse Anämie wurde ausgeschlossen), Schmerzen an den Schläfen, keine Belastbarkeit/Ausdauer, bleierne Müdigkeit. Ich hab‘ keine Ahnung, was ich sonst noch unternehmen könnte, ich bin echt auf den Hund gekommen (Depression wohl eher aufgrund der chronischen Beschwerden). Den Rest jedenfalls geben mir die Docs, die mich nicht mal untersuchen, sondern direkt in die Psychoecke stellen. Unglaublich, wie arrogant und fahrlässig die zum Teil sind. Hat jemand vielleicht ‘ne Idee dazu? Wage das ja kaum noch zu hoffen.
LG an alle
Monika
hi wilhelm,
vielleicht solltest du deinen durchfall nicht aus hashi stützen. meine mutter hatte jetzt 1 jahr durchfall. mal hieß es vom doc reizdarm, dann seelisch bedingt, magen-und darmspiegelung fand man nix. sie bekam jeden monat andere tabletten und magerte immer mehr ab. bis man dann atemtests machte. es kam heraus, daß sie mehrere allergien hat. fructose, weizen und zusätzlich gluten. jetzt hat sie seit 4 wochen ernährung umgestellt und schwupps..... durchfall weg. hast du dich auf sowas schon mal untersuchen lassen?
bianca
Stimmt, das mit der Gewichtslogig habe ich schon lange aufgegeben! Meine Freundin hat das Problem, dass sie über ihre 49 kg nicht hinaus kommt bei 165 cm und die frisst wirklich: doppelte Pommes Majo udn dann noch nen Stück Torte und ab zu Mc Doof und hat immer noch Hunger. Lt. Arzt hat sic aber keine Last mit SD und sonst auch wohl gesund (was immer das heist).
Aber mit deiner ‘Null-Diät‘ solltest du echt aufpassen, könnte auch mal nach hinten los gehen, auch wenn es nicht beabsichtigt ist. Ich musste mich zum Beispiel dazu zwingen, morgens etwas zu essen, weil ich sonst nur einen Kaffee getrunken habe und dann bis Mittags nichts gegessen habe. Ich habe schon die leise Befürchtung, dass dort der Grundstein gelegt wurde für mein Gewichtsproblem. Ich war schon immer schwer und bin jetzt mit den 95 kg auch nicht ‘fett‘ habe einen Rettungsring am Bauch und einen ‘dicken‘ Hintern, aber jetzt nicht so extrem (wenn ich vor dem Spiegel stehe, finde ich immer, dass der Oberkörper bis Bauchnabel nicht zu dem Rest gehört *ggg*). Essen tu ich jetzt zwar regelmäßiger aber nicht viel, vorallem sehr wenig Fett. Habe auch mal für ein 1/2 Jahr auf Zucker verzichtet, hat aber nischts gebracht!
Ich hoffe jetzt, dass es durch die höhere Hormondosis etwas besser wird.
Gruß, Dagi
Hallo, jetzt werden wieder alle schreien, aber hast Du Dich einmal auf Pilze testen lassen? Bei mir war der Befund im Stuhl wie auch im Blut positiv. Nach der Pilzkur habe ich abgenommen und war auch wieder besser drauf. Es ist einen Versuch wert, nur die Ärzte mußt Du überzeigen was nicht ganz so einfach ist.
Liebe Grüße
Renate
Ja, stimmt, ich war bisher immer sehr verantwortungslos mit meinem eigenen Körper, das weiß ich wohl. Bin ja auch erst seit ein paar Wochen hier im Forum und weiß erst seitdem, was ich mir selbst angetan habe. Ich gelobe Besserung!
Die Meinungen, wann man was und wieviel essen soll, gehen ja weit auseinander. Der eine Spezi meint, nicht mehr als 3 mal am Tag, da ansonsten der Körper ständig Insulin ausschüttet und solange Insulin im Blut ist, wird kein Fett verbrannt bzw. werden die Fettdepots nicht angegangen (hörte sich für mich logisch an), der andere Spezi sagt genau das Gegenteil, nämlich besser 5-7 kleinere Mahlzeiten am Tag. Wieder ein anderer meinte, man soll vor dem Zubettgehen tierisches Eiweiß und Vitamin C zu sich nehmen, dann würden in der Nacht die Fettdepots angegangen (irgendsoein Ablauf, der nachts abläuft und ich nicht mehr auf die Reihe krieg). Am besten ein Stück Putenfleisch oder Braten mit ein bißchen Zitronensaft nehmen. Hab ich probiert, hat aber nix gebracht...
Mic, vielleicht kannst du mir hier mal weiterhelfen, was denn da stimmt? Ich habe großes Vertrauen in dich...
Jedenfalls habe ich fest vor, wenn ich nächste Woche endlich meine Blutwerte habe, auch die ganzen Nahrungsergänzungsmittelchen zu probieren die ihr alle hier so anpreist. Mal sehen, wie es mir dann geht :)
Grüßle
Uli
>Ich habe Hashi, bzw. Autoimmunthyreopathie, um genau zu sein, diagnostiziert allein aufgrund der TPO-AK (zunächst 485,
das ist korrekt ;-)
> jetzt nur noch 66 (Graubereich), hab‘ die Referenzbereiche grad nicht hier).
einmal antikoerper zur diagnose reicht meiner meinung nach fuer den rest der hashizeit aus ;-)
> Die FT3 und FT4 Werte waren aber immer unauffällig, zwar unterhalb der Mitte, aber unauffällig, der TSH nie jenseits von 1,3.
das kann fuer dein eigenes wohlbefinden zu wenig sein.
> Ich nehme 75er L-Thyroxin, Zink, Selen, Magnesium und jetzt auch B-Komplex. Es hilft nur nicht die Bohne.
vielleicht brauchst du mehr thyroxin.
wenn du es vertraegst, versuch mal 100, ansonsten mal in kleinen schritten
erhoehen.
> Meine Beschwerden sind eine starke Muskelsymptomatik (Verspannungen im Schulter-/Hals-/Brustbereich, starker und lang anhaltender Muskelkater bei kleinster Anstrengung,
das klingt fuer mich nach unterfunktion
> Zittern und auch Tics in den Muskeln),
das koennte zwar auch ueberfunktion sein, aber wenn deine werte in der unteren haelfte sind, ist das eher unwahrscheinlich
> keine Belastbarkeit/Ausdauer, bleierne Müdigkeit.
ganz klar unterfunktionssymptome
> (Depression wohl eher aufgrund der chronischen Beschwerden).
auch das klingt nach unterfunktion
ich denke, du hast zu wenig thyroxin.
nur mut! du schaffst das.
ciao,
Elke
Damals - als ich noch Sport machte, hatte ich schon das Problem, daß ich null abnahm trotz 2-3 mal die Woche Sport (Aerobic und so Krams). Vom Trainer wurde mir die Sportlerdiät empfohlen: 3 Tage lang Kalorienzufuhr drosseln auf 1000 Kalorien, am 4. Tag so richtig reinhauen und schlemmen. Zweck soll sein, daß der Stoffwechsel nicht checkt, daß er weniger kriegt und somit die Verbrennung nicht runterfährt, es dauert wohl so ca. 3-4 Tage, bis sich der Stoffwechsel umstellt. Bei mir hat es (auch) nicht funktioniert, ich bin auch nicht geschaffen fürs Kalorienzählen, aber kennt die Diät jemand von Euch? Hört sich das logisch an oder ist das Augenwischerei?
Grüßle
Uli
Liebe Monika,
>das ist eine Frage, die mir schon eine Weile durch den Kopf geht, obwohl ich
>seit einem Jahr hier regelmäßig mitlese. Denn bei mir trifft der oben von Dir
>beschriebene Fall genau zu. Ich habe Hashi, bzw. Autoimmunthyreopathie, um
>genau zu sein, diagnostiziert allein aufgrund der TPO-AK (zunächst 485, jetzt
>nur noch 66 (Graubereich), hab‘ die Referenzbereiche grad nicht hier). Die FT3
>und FT4 Werte waren aber immer unauffällig, zwar unterhalb der Mitte, aber
>unauffällig, der TSH nie jenseits von 1,3. Laut Endo können entsprechend der
>Werte meine Beschwerden nicht von der SD kommen.
hm, das ist bei meinem Mann genau so, Werte nie außerhalb irgendwelcher Normen, TSH bei max 3,9, AKs immer im Graubereich.
Symptomatik äußerst heftig, mehrmals in die Notaufnahme. Es hat zwei Jahre gebraucht, bis sich ein Arzt mal zu Thyroxin hat hinreißen lassen. Seither zwar keine heftigen Symptome mehr, aber auch kein befriedigender ALlgemeinzustand. Arbeiten ist so nicht.
Bei meiner Schwester vermute ich Ähnliches, sie hat massive ÜF-Beschwerden, aber die Werte scheinen nciht so besorgniserregend zu sein, daß die Ärzte da was sehen. Natürlich ist es die Psyche.
>Und hier bekomme ich auch immer mit, dass die Hashis mit Beschwerden irgenwann
>einmal in einer mehr oder minder starken UF waren. Wie gesagt, ist das bei mir >nicht der Fall. Mir gehts aber derartig beschissen seit einem Jahr, dass ich
>wirklich zwischendurch immer denke, "das Ding, was auch immer es ist, >überlebst Du nicht".
Hashi ist eine merkwürdige Erkrankung. Von "ich merk gar nix" bis "ich will sterben", da ist alles drin :-(((
>80% der unzähligen Weißkittel tun genau das, was Du sagst, sie schieben mich
>in die Psychoecke.
Letztendlich ist es ein Ausdruck von Hilflosigkeit, aber da sich die meisten WEißkittel nicht eingestehen können, Dinge nicht zu wissen, ist es natürlich einfacher, den schwarzen Peter zum Patienten zurückzuschieben. Letztendlich ist es eine Frechheit :-(
>Ich nehme 75er L-Thyroxin, Zink, Selen, Magnesium und jetzt auch B-Komplex. Es
>hilft nur nicht die Bohne. Hier im Forum ist ja immer mal wieder zu lesen,
>dass es den meisten wenigstens tageweise mal gut ging, aber ich hatte noch
>nicht einen einzigen guten Tag seit August 2002. Auf rheumatische Erkrankungen
>bin ich etliche Male untersucht worden, aber es wurde nichts gefunden. Aber >
>der CRP-Wert (Entzündungsmarker) und die Thrombozyten sind bei mir chronisch
>erhöht zwischen 5 und 10 (ich glaube, bis 4,5 ist die obere Norm). Das haben
>die Hashis wohl auch eher selten. Meine Beschwerden sind eine starke
>Muskelsymptomatik (Verspannungen im Schulter-/Hals-/Brustbereich, starker und
>lang anhaltender Muskelkater bei kleinster Anstrengung, Zittern und auch Tics
>in den Muskeln), Verdacht auf leichte EO, Zungenbrennen (Perniziöse Anämie
>wurde ausgeschlossen), Schmerzen an den Schläfen, keine
>Belastbarkeit/Ausdauer, bleierne Müdigkeit. Ich hab‘ keine Ahnung, was ich
>sonst noch unternehmen könnte, ich bin echt auf den Hund gekommen (Depression
>wohl eher aufgrund der chronischen Beschwerden). Den Rest jedenfalls geben mir
>die Docs, die mich nicht mal untersuchen, sondern direkt in die Psychoecke
>stellen. Unglaublich, wie arrogant und fahrlässig die zum Teil sind. Hat
>jemand vielleicht ‘ne Idee dazu? Wage das ja kaum noch zu hoffen.
Hm, die ultimative Antwort habe ich nicht. Wir suchen selber nach Ursachen und Lösungen, da es bei uns so auch nciht weitergeht. Ich weiß auch nicht, ob das alles was bringt, aber damit abfinden können wir uns auch nicht. Der nächste Anlaufpunkt wird die Endokrinologie sein, einemal kompletter Hormoncheck. Hast Du das schon hinter Dir? Warst Du beim Immunologen (leider gibts in Deutschland kaum niedergelassene)?
Muskelbeschwerden sind bei mir auch ein großes Thema, schubweise, wie alles bei mir. Verbunden mit einer Schwäche, daß ich kaum noch Treppen RUNTERsteigen kann. Der letzte diesbezüglich aufgesuchte Arzt tippte auf Fibromyalgie (er hat die betreffenden Druckpunkte so stark gedrückt, daß jeder dabei Schmerzen empfunden hätte, das wollte er aber natürlich nicht hören) und sagte in einem Atemzug - Sie ahnens schon - "Damit Sies gleich wissen, da schick ich sie zum Psychiater, Fibromyalgie ist eine psychische Erkrankung".
Jaja....
Liebe Grüße
Kerstin
Huhu Dagi,
anscheinend spielen wir in der gleichen Gewichtsklasse: 1,79 und 93 Kilo. Früher immer um die 72 *jammer*
LG, Christina
Hallo,
hast Du Dich mal auf Borreliose testen lassen? Du musst von dem eigentlichen Biß gar nichts mitbekommen haben - kann auch schon Jahre zurückliegen. Deine Symptome könnten jedenfalls passen!
LG, Christina
Welche Vitaminchen in einem Salat ohne Öl?
Und was viel schlimmer ist bei einer Nulldiät ist nicht der Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, sondern der Abbau von Eiweiß.
In dem Zusammenhang: Was macht Dein Herz?
>Huhu Dagi,
>
>anscheinend spielen wir in der gleichen Gewichtsklasse: 1,79 und 93 Kilo. Früher immer um die 72 *jammer*
>
>LG, Christina
Was will man machen - Nen Strick nehmen, aber erst wenn eine 1 vor dem Gewicht steht, habe ich mir vorgenommen. Dann werde ich es wohl doch mit der Noll Diät ausprobieren :-) Ich muß nur zum Glück sagen: selbst wenn ich mal, was sehr selten vor kommt, ne Fressatacke bekomme, merke ich es nicht. Also insoweit: ich halte mein Gewicht (+/- 2kg) seit 7 Jahren nach dem es sich innerhalb von etwa einem Jahr von 76 über mal kurz 85 auf 95 gesteigert hat bei weniger Essen!
Das Gewicht an sich wäre ja noch nicht mal das schlimmste :-) aber ich habe
das Gefühl die Mode wird immer kleiner. Meine Abmessungen haben sich nicht geändert aber mitlerweile brauche ich für Schlabberpullis XXL wo mal L oder XL
gereicht hat :-((((((((((( *Schmoll*
Aber es ist schön zu wissen, das man da nicht alleine ist *gggggggg*
Gruß Dagi
Hallo,
das mit dem Reizdarm scheint ja wirklich eine häufif verwendete Verlegenheitsdiagnose zu sein! Ich glaub ich spinn!
Gruß
Tatjana
... sondern auch der beste Ernährungsberater. Ich bin überzeugt davon, dass es keine allgemein gültigen Ernährungsregeln gibt. Aber es gibt einen,der genau weiß was du brauchst und was nicht ... und das ist dein eigener Körper. Wir sollten wieder lernen mehr auf unsere Instinkte zu hören und weniger auf Diät- und Ernährungsberater. Problematisch ist nur, dass unsere "moderne" Ernährung unseren Körper da oft in die Irre leitet, in dem der Geschmack einer Speise Inhaltsstoffe verspricht die gar nicht drin sind (z.B. durch Süßstoffe, künstl. Aromen etc.) oder auch im Gegenteil plötzlich Stoffe in Nahrungsmitteln enthalten sind die vorher in ganz anderen Nahrungsmitteln drin waren (z.B. Jod früher hauptsächlich in Fisch und Meeresfrüchten, heute in Braten und Brötchen). Noch mehr durcheinander gerät er dann, wenn ein und das selbe Lebensmittel mal diesen Stoff enthält und mal nicht (je nach Hersteller). Dann wird es für unseren Körper sehr schwer, die Aufnahme schon über den Appetit zu regeln. Das ist nämlich die erste Stufe, unser Gehirn assoziert wohl im Unterbewußtsein Geschmacksempfindung, Aussehen, Geruch einer Speise mit dem erst später durch die Leber festgestellten Inhalt an Nährstoffen. Die Leber ist das eigentliche Chemielabor des Körpers und das hat auch über die Jahrmillionen der Evolution völlig ausgereicht, da Nahrungsmittel mit dem gleichen Aussehen, Geruch und Geschmack in der Regel nur geringe Schwankungen an Inhaltsstoffen zeigen. Heute im Zeitalter der künstlichen Aromastoffe und industriellen Lebensmittelproduktion ist das ganz anders. Heute werden unsere Sinneswahrnehmungen von den Marketingstrategen der Lebensmittelkonzerne ganz bewußt ausgetrickst um den Umsatz zu steigern. Heißhungerinstinkte werden zur Profitmaximierung missbraucht. Wenn wir nach dem ersten Hamburger noch Appetit auf einen zweiten und dritten haben, wenn wir die Chipstüte oder die Schokotafel nicht mehr aus der Hand legen können, dann ist das weniger ein Signal unseres Körpers dass er das wirklich braucht, sondern eine geschickte Überlistung dieser Regulationsmechanismen durch modernes "Fooddesign".
Heutzutage bräuchte unser Körper das chemische Analysenlabor nicht in der Leber sondern direkt in Zunge und Nase um die Tricks der Fooddesigner zu entlarven. Wenn man aber solche "Nahrungsmittel" meidet und sich auf weitgehend naturbelassene Kost stützt, dann sollte es auch in der heutigen Zeit möglich sein, sich appetitgesteuert instinktiv richtig zu ernähren. Zugegeben, ich sag das aus meiner eigenen Erfahrung heraus, denn ich hab mich nie um irgendwelche Regeln geschert, hatte aber auch nie Probleme mit Übergewicht - eher im Gegenteil. Ausserdem hab ich im Nachhinein festgestellt, dass die Nahrungsmittel die ich besonders gern verschlungen hab, alle mit den Mängeln von KPU in Zusammenhang stehen und z.B. besonders viel Zink und Mangan enthalten. Auch die übergroßen Mengen an Nahrung die ich täglich konsumieren musste ohne dass ich auch nur ein Gramm zunahm, erkläre ich mir aus dem verzweifelten Versuch meines Körpers an ausreichende Mengen der dringend benötigten Nährstoffe zu kommen. Natürlich bleibt sowas nicht ohne negative Folgen und ich denke der Körper geht hier einfach notwendige Kompromisse über das kleinere Übel ein. Das kann auch dazu führen dass man manche Dinge im Übermaß in sich hineinstopft, die in diesem Mengen eigentlich nicht gesund sind, was der Körper aber im Notfall einfach in Kauf nimmt, um noch dringendere Probleme angehen zu können. So bekommen KPU‘ler oft Heißhungerattacken auf Süßes wegen chronisch niedriger Serotoninspiegel und gestörter Blutzuckerregulation. Coffein und Nikotin werden auch oft unbewußt mißbraucht um den Serotoninspiegel anzuheben, dabei schaden beide Genußgifte KPU‘lern mehr als anderen.
Wenn man also auf eine gesunde, ausgewogene und weitest möglich natürliche Ernährung achtet, dann ist Heißhunger der beste Ernährungsberater. Man sollte immer nur essen worauf man gerade Appetit hat und sich keine Sorgen einreden (lassen) dass man zuviel oder zuwenig isst oder das Falsche oder zur falschen Zeit. Niemand weiß besser als unser eigener Körper was er wann braucht - wir müssen nur wieder lernen auf ihn zu hören.
Liebe Grüße,
Mic
gabydortmund
03.09.03, 17:10
Hallo Ihr,
naja, ich habe es früher auch nicht für möglich gehalten, daß ich mal soo viel wiegen werde, wie ich es jetzt tue. Ich wiege jetzt mit 37 Jahren 103 kg bei einer Gr. von 1.68 . Mit 22 habe ich 68 kg bei der Größe gewogen, mit 18 gar nur 55 kg. Mit 27 und meiner 1. SS dann zu beginn der SS 73 und da dachte ich schon dicker geht es nicht und hatte Komplexe ohne Ende.
Mit 28 und 29 Jahren und einer weiteren SS war ich dann auf mittlerweile 85 kg und dachte, es ist alles verloren, alles vorbei, ich bin sooo fett geworden, ich kann mich nicht mehr irgendwo zeigen, alle denken sicher "schau mal, die fette da." Dann habe ich von 1995 bis 1998 wieder 10 kg schleichend zugenommen und an Diät habe ich schon nicht mehr gedacht, weil hat ja eh keinen Zweck. Dann habe ich noch ein Kind bekommen im Oktober 2000 und schwirrte da so knapp unter 100 kg herum danach. Habe mich dann nach und nach auf ein Höchstgewicht von 105 kg hochgearbeitet und jetzt zum ersten mal seit Urlanger Zeit es geschafft 2 kg in 2 Monaten abzunehmen, seit ich geringe Mengen Thyroxin einnehme. Ansonsten ging es immer schleichend nach oben.
Ich habe früher auch gesagt, wenn ich mal in den 3-stelligen Gewichtsbereich komme, springe ich aus dem Fenster, das darf und wird nieee passieren - ist dann aber leider doch passiert, aber ich hoffe immer noch, daß mal ein Wunder passiert und ich etwas finde, das mir das Abnehmen leichter macht. Sport kann ich nicht treiben, bin viel zu schlapp dafür. Mir reicht es schon, meine beiden Kinder alleine zu erziehen!
LG
Gaby
>>hallo mic
wenn ich mich danach richten würde wonach mir ist dann würde ich den ganzen tag nur
fleisch essen.mein hb ist aber völlig in ordnung.
ich werde das intuitive essen gleich mal ausprobieren -auf zum metzger!!!!!
lg silke
>Und was viel schlimmer ist bei einer Nulldiät ist nicht der Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, sondern der Abbau von Eiweiß.
Eindeutig nein! Natürlich hat eine Nulldiät auch noch andere gravierende Folgen für den Körper, und der Abbau von Eiweiß bringt auch eine Menge Probleme mit sich (Stickstoffbelastung, Ammoniakentgiftung), aber der Körper packt ja hier nur seine Vorräte an um überleben zu können. Bei vielen Vitaminen und Mineralstoffen/Sprenelementen gibt es diese langfristigen Vorräte aber nicht, und gerade sie sind es die in Abbau- und Aufbauphasen verstärkt gebraucht werden. Die Mikronährstoffe in unserer Ernährung sind noch wichtiger als die Makronährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Letztere sind die Baustoffe und Energielieferanten, aber erstere sind die Werkzeuge ohne die weder gebaut noch Energie umgesetzt werden kann. Was bringt schon ein voller Tank und Ledersitze bei einem Auto ohne Motor? ;-)
LG, Mic
Hallo Silke,
du schreibst:
<i>wenn ich mich danach richten würde wonach mir ist dann würde ich den ganzen tag nur fleisch essen. mein hb ist aber völlig in ordnung.</i>
Fleisch <-> HB ist ja ein etwas eindimensionaler Zusammenhang, oder? ;-)
Wer sagt denn dass dein Körper wegen des Eisens nach Fleisch verlangt? Vielleicht sind es die Proteine mit ihrer für dich im Moment idealen Zusammensetzung an Aminosäuren, vielleicht ist es Zink oder Selen, Chrom oder irgendwas anderes was du aus Fleisch gut aufnehmen kannst. Lebensmittel sind immer komplexe Gemische aus Mikro- und Makronährstoffen, also vertrau ruhig auf deinen Instinkt. Wenn dein Körper genug davon hat was er grade braucht, dann wird dir der Appetit auf Fleisch auch wieder vergehen. Dein Metzger soll aber nicht vergessen mir meine Provision zu überweisen *lach*
LG, Mic
""""Ich will damit nicht sagen, dass Übergewicht „nicht-so-schlimm“ ist, sondern nur die Aufmerksamkeit darauf richten, dass das Problem eben in der Verdauung allgemein zu suchen ist. Denn für mich sind meine Durchfälle immer sehr schlimm – und die ständige Gefahr der Gewichtsabnahme auch nicht gerade lustig. Ich wäre sehr froh, wenn jemand mir den Zusammenhang erklären und besser noch: behandeln könnte!""""
Hast du schon mal ne Magen-Darm Spiegelung machen lassen? Möglicherweise hast du eine Darmentzündung (Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn), die gerne mal zusammen mit anderen Autoimmuerkrankungen wie Hashi auftreten.
Das würde ich auf jeden Fall mal abklären lassen, denn gerade das mit dem abnehmen kommt mir doch sehr bekannt vor (ich habe Morbus Crohn).
>hallo mic
war mir doch gleich klar das du mit fleischerrei fritze unter einer decke steckst.wird die provision ist würstchen ausbezahlt?mjam!
lg silke
öhm, dem Herz geht es gut, da hab ich keine Beschwerden. Das war so ein Fertigdressing von Kühne (ohne Öl), schmeckt einfach lecker.
Oh man, ich hab jetzt voll das schlechte Gewissen! Kann mir richtig vorstellen, wie Mic aufgebracht seine Standpauke hier reingetippt hat. Wäre schon schön, wenn ich 100%ig danach leben könnte, aber ich schätze, dann hätte ich in Kürze nochmal 20 Kilo auf der Waage. Im großen und ganzen esse ich grundsätzlich nur, was mir schmeckt und wonach mir ist (bin Single, ist also kein Problem) - aber es sind meist die ungesunden Sachen, die mich so gelüsten. Und ein extremer Salzhunger teilweise.
Hab mir jetzt als Wiedergutmachung ein fettes Nutellabrot gegönnt (keine Schoki im Haus) und gleich gibt‘s ein heißes Bad und noch ein paar Haribo hinterher... Seelenfutter...
*mampf*
ULi
Hallo Wilhelm,
hab was für Deine Statistik, wenn wir hier schon beim Outen sind....
<ggg>
Bin 1,73m groß und wog eigentlich immer zuwenig - bis die Pubertät kam, ab da hatte ich Gewichtsprobleme, mal rauf, mal etwas runter!
Die wurden immer massiver, bis 1988 der Hashi diagnostiziert wurde. Ich hatte damals 30!!!!! Kilo zugenommen (95kg)!
Ich drängelte nach der Diagnose auf T4 und bekams auch - 25µg, die ich 2 Jahre lang nahm. Innerhalb von 10 Monaten nach Beginn T4 hatte ich die 30 Kilo wieder runter, völlig ohne Hungern oder Diät, im Gegenteil und ich hielt dieses Gewicht problemlos.
Dann wurde ich 2 Jahre später auf 100 T4 umgestellt, alles paletti, Gewicht blieb ohne Probleme unten.
Wieder ein paar Jahre später reduzierte meine Ärztin die Dosis auf 75µg, was ich auch brav machte, denn Hashi macht ja nix! Und es hatte mir niemand gesagt, daß man vor der Blutabnahem die Tabs nicht nehmen sollte...
Das war ein falscher Fehler, denn ich hatte innerhalb von 4 Jahren mit der Dosis ruckzuck die 95 Kilo wieder erreicht!
Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht wieder da, es fehlen noch etliche Kilos bis ich wieder mal auf Normalgewicht wäre, aber es geht langsam und beständig abwärts mit den Pfunden, mit Novothyral und Thybon und dem Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Bin jetzt bei 83Kilo und fühl mich immer besser!
Also ich sehe bei mir den Zusammenhang Hashi und Gewicht ganz konkret!
Ich gehöre allerdings auch zu den Hashis, die eine Umwandlungsstörung vom T4 ins T3 entwickelt haben im Laufe der Jahre, vielleicht liegts daran?
Also ich kenne mehr "pfundige" Hashis als Spargel-Hashis (alles lieb gemeinte Ausdrücke!) und kann Deiner Statistik da nicht so zustimmen!
Aber vielleicht kriegen wir mit mehr Berichten noch ein besseres Bild?
LG Petra
Hallo Mic, aber was ist denn dann davon zu halten?
buttenschoen.via.t-online.de/Downloads/Fasten.pdf
Liebe Grüsse
... bin nämlich selbst eine: vor Hashi 185 / 80, also auch nicht gerade eine Elfe, und jetzt leider 87. Ich war schon fast bei 90. Und über ‘Appetitlosigkeit durch Unterfunktion‘ kann ich nur lachen. Selten so viel Appetit auf Nudelberge und Schokolade gehabt. Erst seit ich mich wieder einigermaßen normal fühle, kann ich mich ein bißchen zügeln.
Eine Weile lang war in meiner Tennismannschaft keine Frau unter 1,75, das war echt schön. Die meisten sind allerdings etwas zierlicher als ich.
Haltet die Ohren steif! Und wann treffen wir uns zum Schokoladenwettessen?!
Suse
>Das Gewicht an sich wäre ja noch nicht mal das schlimmste :-) aber ich habe
>das Gefühl die Mode wird immer kleiner. Meine Abmessungen haben sich nicht geändert aber mitlerweile brauche ich für Schlabberpullis XXL wo mal L oder XL
>gereicht hat :-((((((((((( *Schmoll*
Ja, genau!!!! Das gibts doch nicht, oder? 44 ist meistens einfach nicht mehr 44. Hab wirklich nicht zugenommen, aber die Größe passt auf einmal nur noch selten!
Da besteht irgendwo eine geheime Loge, die sich gegen alle dicken (oder kräftigen *g*)Frauen verschworen hat - da bin ich sicher, obwohl ichs sonst nicht so mit den Verschwörungstheorien hab :-)
Übrigens hatte ich auch eine Gewichtspause bei 85, witzig.
LG, Christina
>>abnehmen geht bei mir nur mit Nulldiät, also wirklich NICHTS essen für ca. 4-6 wochen, danach ist aber der Magen kaputt.
>
Hallo zusammen,
ich kann auch nur abnehmen, wenn ich Nulldiäte (Gemüsebrühe und alle 3 Tage mal einen Becher Buttermilch). Das habe ich vor ca 6 Jahren gemacht für 7 Wochen und habe nur 36 kg abgenommen (ist wirklich recht wenig, Normalo ohne Hashi hat in 8 Wochen 60 kg abgenommen). Die ersten drei Tage fand ich nur schwer, danach ging es mir super, bin richtig aufgeblüht, keinen Vitaminmangel oder Kreislaufstörungen. Habe zu dieser Zeit gearbeitet (über 8 h) und bin sehr aktiv gewesen. Das Gewicht habe ich 5 Jahre gehalten, bin dann leider in einer blöden Uf abgerutscht mit starken Depries, so dass die Uf erst vor kurzem behoben wurde. Zur Zeit versuche ich die Pfunde wieder runterzukriegen, wieder mit der Nulldiät. Habe schon die erste Woche rum *freu mit Erfolg (während der Uf habe ich auch versucht mein Gewicht runterzukriegen, aber ohne Erfolg).
~~~~~wink
Anne33
Ist auch mein größtes Problem, die Klamotten. Mit dem Gewicht komme ich mittlerweile ganz gut klar, es gibt sogar Tage, an denen ich mich wieder sexy finde ;-) Sobald ich dann aber einkaufen gehe, bin ich nur noch gefrustet. Das Gewicht ist bei mir eigentlich ganz gut verteilt, bin eben insgesamt etwas mopsig. Der einzige wirkliche Haken: meine Oberarme, die sind richtig kräftig geworden, so daß ich schon darauf angesprochen wurde, ob ich Krafttraining machen würde.... (grumel). Eine schöne Bluse/Blazer/Kostüm - vergiß es, die Ärmel spannen so, daß ich die Arme nicht mehr beugen kann. "Normale" Schnitte finde ich kaum noch, wenn, dann sind die Sachen in meinen Augen total out. Leider muß ich mich beruflich manchmal etwas schicker anziehen, das ist echt ein Problem. Hab‘ jetzt als Alternative angefangen, selber zu nähen. Braucht aber noch ne Weile, bis ich mich an so Sachen wie Blusen oder Hosen wagen kann ;-)
Kennt denn jemand von euch gute Adressen, wo man Klamotten in unserer Größe bestellen kann??? Habe derzeit Größe 44 - 46, je nachdem. Eine Freundin hat mir www.happy-size.de genannt, hab aber noch nicht reingeschaut. Eddie Bauer hat meiner Meinung nach schöne Freitzeitklamotten, die vom Schnitt her eher unseren Anforderungen entsprechen.
Liebe Grüße
Uli
Hallo Anne,
dann wären von mir nach 8 Wochen nichtmal mehr alle Knochen übrig, da ich überhaupt nur 63 kg wiege bei 1,79 *g*
Also Gemüsebrühe ist das mindeste um den Körper wenigstens mit dem Minimum an Mineralstoffen zu versorgen, aber wenn jemand in dieser Zeit kein Zink, kein Selen und keine Vitamine extra einnehmen würde, dann wäre das immer noch eine schwere Schädigung des Organismus. Den Vitaminmangel merkst du wahrscheinlich gar nicht sofort, der macht sich vielleicht erst in der Wiederaufbauphase bemerkbar.
LG, Mic
Mic, du bist ja ein richtiger Hungerhaken ;-)
60 Kilo in 8 Wochen ist sehr extrem finde ich. Kann das - auch ein gesunder - Körper überhaupt schadlos überstehen? Da werden doch auch viele Giftstoffe aus den Zellen freigegeben. An die Haut mag ich gar nicht denken, das sind dann wohl Kandidaten wie man sie bei RTL sieht, die diese "Bauchschürze" haben.
Voll krass ey ;-)
LG
Uli
Hi,
ich bin ja einerseits froh, dass es bei mir in die andere Richtung geht (würde wahrscheinlich ähnlich reagieren zwecks Gewichtzunahme), aber wenn mann mal auf 50 kg rutscht und aussieht wie ein Knochengerüst ist das auch nimmer schön. Jeder sagt: Mein Gott wie siehst Du aus!
Außerdem friert man leicht.
Und was die Klamotten angeht: Es ist auch nicht toll wenn alles an einem schlabbert und ich finde manchmal fast nix mehr was mir richtig passt.
Ich verstehe euch gut, aber so langsam wünschte ich ich könnte einfach mal das Gewicht einigermaßen halten.
Gruß
Tatjana
Hallo Tatjana...
ich bin mollig (wie schon gesagt: 167cm und ca. 72kg) und mir ist auch IMMER kalt... im sommer wenn es so richtig heiß ist, dann ist es mir angenehm warm!
Ich glaub das mit dem frieren ist eher ne frauenkrankheit *g* ;o)
Liebe Degugrüße ;o)
Tanja
Hallo Tanja,
kann schon sein, vielleicht höngt das auch mit der SD zusammen.
DeguGruß
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Tatjana
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