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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ab wann Kinder testen lassen?


Sonja
22.02.03, 08:51
Habe unter "Suchen" nichts im Forum gefunden:
Ich selbst habe seit 1994 Hashi (wurde in der Schwangerschaft festgestellt). Ab wann sollte ich meine Kinder daraufhin testen lassen? Geburtsjahre 1994 und 1996.
Mein Arzt meinte, erst wenn irgendwas in Richtung Schilddrüse offensichtlich wird.
Danke im voraus,
Sonja

Michael D‘Angelo
22.02.03, 10:07
tHallo Sonja!
Du schriebst:
>Habe unter "Suchen" nichts im Forum gefunden:
>
>Ich selbst habe seit 1994 Hashi (wurde in der Schwangerschaft festgestellt). Ab wann sollte ich meine Kinder daraufhin testen lassen? Geburtsjahre 1994 und 1996.
>
>Mein Arzt meinte, erst wenn irgendwas in Richtung Schilddrüse offensichtlich wird.
>
>Danke im voraus,
>
>Sonja
=> Tja, daß ist ne gute Frage, ab wann man Kinder testen soll.
Nur eines ist sicher, die Zahl der Leute, die nicht Frauen über 50 bis 60 Jahren sind und Hahsimoto haben, nimmt rasant zu. Es kriegen auch immer mehr Kleinkinder und Jugendliche, soviel hab ich schon mitgekriegt, allerdings scheinbar viele Kinderendokrinologen nicht, denn diese nehmen größtenteilss immer noch an, daß Hashimoto eine "Macht-Ja-Nix-Krankheit" und es nur ältere Frauen in den Wechseljahren kriegen.
Also ich würde jetzt schon mal die SD untersuchen lassen, auch alle Blutwerte und auch die Antikörper, komplett.
Wenn da der Arzt nicht mitspielt, dann würde ich es selber zahlen, denn leider kann mam die Ärzte nicht dazu zwingen, so einen Test ohne Begründung zu machen.
Die Krankheitssymptome bei Hashimoto und Kleinkindern sind sehr schwierig von anderen kindlichen Eigenschaften zu unterscheiden.
Wenn das Kind immer müde oder dick ist, dann heißt es einfach bei vielen Ärzten, daß Kind soll einfach nicht vor dem PC oder Fernseher sitzen und sich na der frischen Luft bewegen, dann wird es besser.
Oder eine beliebte Ausrede ist auch, daß das Kind am Wachsen ist und dies normal sei.
Wenn es Dir irgendwie möglich ist, dann mach diese Untersuchung (Ultraschall kann ja der Arzt selber machen, daß muß im Budget drin sein) und zahl selber. Zu Kinderendo zu gehen, kannst Du beinahe vergessen, soviel ich jetzt mitgekriegt habe von Heike H. und Norbert.
Aber wahrscheinlich werden sich die beiden noch melden.
Liebe Grüße
Michael D‘Angelo
P.S. Und wenn der Test schon Antikörper nachweist (auch noch in der unteren Normbereich) und wenn der TSH schon über 2,0 mU/L liegt und Schilddrüsenwerte auch nicht berauschend sind, dann würde ich dem Arzt aufs Dach steigen und die Kosten von Krankenkasse zahlen lassen und auch schon eine Thyroxingabe überlegen.

Sonja
22.02.03, 10:23
Gut dass die beiden privat versichert sind, ich denke, da wird es dann wegen der Untersuchungen keine Probleme geben.

ruby
22.02.03, 10:33
Ist es schon erforscht ob Hashi vererbt wird?
LG ruby

Pia
22.02.03, 10:46
Hallo Sonja,
meine Kinder sind 1997 und 2000 geboren, Hashi wurde bei mir erst 2002 diagnostiziert, eine SD-Unterfunktion allerdings bereits in der 2.Schwangerschaft. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auch damals schon Hashi hatte. Ich war bei Prof. Hotze in der Praxis und habe da wegen meiner Kinder nachgefragt. Die haben gemeint, ich sollte keine extra Blutuntersuchung machen lassen, nur wenn ich etwas auffälliges beobachten würde. Wenn dann irgendwann einmal eine Blutabnahme fällig ist, sollte ich auch die SD-Werte mitbestimmen lassen. So werde ich das auch machen, zumal meine Kinder einen Horror vor der Piekserei haben.
Viele Grüße und schönes Wochenende,
Pia

Michael D‘Angelo
22.02.03, 11:14
>Gut dass die beiden privat versichert sind, ich denke, da wird es dann wegen der Untersuchungen keine Probleme geben.
=> Super! Allso alles machen lassen, was geht:
Antikörper:
* TPOAK
* TAK
* TRAK
Schilddrüsenwerte:
* TSH
* T4
* T3
* FT4
* FT3
Ultraschalluntersuchung der SD, am besten bei einem Arzt (meistens Endo) mit Dopplersonographen, da sieht man Veränderungen am besten.
Unbedingt auch Fragen, ob der Arzt viele Hashimoto-Patienten hat. Je mehr er hat desto besser, denn dann sieht bzw diagnostiziert er es schneller.
Liebe Grüße
Michael D‘Angelo

Sonja
22.02.03, 11:16
Mein Arzt sagte mir, dass meine Eltern und meine Schwester sich auch unbedingt testen lassen sollten.

Michael D‘Angelo
22.02.03, 11:22
Hallo Rubi!
>Ist es schon erforscht ob Hashi vererbt wird?
>LG ruby
Es ist eine "genetische Prä-Diposition", was innerhalb einer Familie häufig auftreten kann. Ist keine Erbrkankheit!!! Man kann es bekommen, muß es aber nicht, denn bestimmte Umweltbedingungen legen den Autoimmschalter um.
Ist vergleichbar mit Strahlenkrebs (ganz hartes Beispiel):
Einige Menschen brauchen weniger Strahlen (hier also der Umweltauslöser), um an einem Strahlenkrebs zu erkranken, andere kriegen bei der gleiche Strahlenbelastung keinen Krebs, sondern nur bei einer höheren Belastung.
Manche Mediziner mag es vielleicht recht sein, solche Autoimmunerkrankungen dem Erkrankten selber in die Schuhe zu schieben (Antwort: "Tja, da sind sie halt erblich vorbelastet, da kann man nix machen"), aber die Erkrankung wird eindeutig durch die Umwelt ausgelöst und die hat sich in Deutschland massiv durch die Jodierung und den noch vorhandenen Selen mangel bzw. die nicht gleichzeitige Selengabe verschlechter für die SD und deren Autoimmunerkrankungen.
Und für gegen die falschen Umweltbedingungen kann man etwas machen, wie gegen die Umweltverschmutzung oder gegen eine zu hohe Jodgabe für den Einzelnen.
Liebe Grüße
Michael D‘Angelo

Johanna
22.02.03, 11:32
Hallo Sonja,
ich habe Kinder im gleichen Alter wie Deine und auch relativ sicher während der Schwangerschaft bereits Hashimoto gehabt.
Ich beobachte meine Kinder genau, sie sind nicht Über- oder Untergewichtig und auch sonst im Benehmen normal - wie halt Kinder so sind. Ich beobachte sie genau und sobald aus einem anderen Grund Blut abgenommen werden muß, bestimmt unser Kinderarzt die Schilddrüsenwerte. Das habe ich so mit ihm abgesprochen. Für meine Kinder ist die Blutabnahme eine Quälerei und ich werde es nicht tun, wenn sich keine Symptome zeigen.
Wenn für Deine Kinder die Blutabnahme kein Problem ist würde ich die Tests machen, wenn doch, wie bei mir, dann muß man einfach abwägen.
Liebe Grüße Johanna

Christiane P.
22.02.03, 11:58
hallo sonja,
mein hashi wurde nach der schwangerschaft zufälligerweise festgestellt, mit ÜF.
ich habe meine tochter, jetzt fast 16 monate vor ca. 3 wochen testen lassen, mußte dafür aber den kinderarzt wechseln, da der der meinung war, daß kinder eh die antikörper der mutter mitbekommen. also wichtig sind die AK´s.
die nächste ärztin hat anstandslos abgenommen und es ist alles okay.
leveke hat ihren sohn nach dem 6. monat testen lassen. eigentlich sagt man, einmal nach dem ersten lebensjahr und dann nach auffälligkeiten.
lg
chris

Sonja
22.02.03, 12:09
Also ich habe beides:
eine Tochter, neigt eher dazu dick zu sein, ohne viel zu essen, eher träge ist -sie wollte ich hauptsächlich testen lassen
einen Sohn, dünn, isst viel, ist sehr aktiv
Blutabnehmen ist für beide DER Horror.

Christiane P.
22.02.03, 12:11
>Ist es schon erforscht ob Hashi vererbt wird?
>LG ruby
hallo ruby,
................Präe-Disposition.....
auslöser können auch starke hormonschwankungen sein, wie die schwangerschaft oder pupertät, infekte, starker streß usw., muß aber nicht!
da hashi in schüben verlaufen kann, muß man es nicht immer merken. ich hatte bestimmt schon länger hashi, aber wo ich es gemerkt habe und es auch diagnostiziert wurde, war nach der schwangerschaft. ich kam in eine ÜF und war eigentlich nur wegen meines chronisch erhöhten blutdrucks bei einer neuen ärztin, die dann automatisch die schilddrüsenwerte mit abgenommen hat.
in der schwangerschaft ging es mir recht gut, außer anfangs und zum ende hin die normalen unannehmlichkeiten.
in der schwangerschaft wird das immunsystem ja heruntergefahren, somit also auch die eigenzerstörung der schilddrüse. nur nach der geburt wurde das immunsystem wieder hochgefahren und somit auch gegen die kröte. habe da noch nix an hormonen genommen. und deswegen auch die ÜF. so erkläre ich es mir!
lg
chris

Christiane P.
22.02.03, 12:14
hallo sonja,
das war es bei meiner tochter auch, aber man muß auch abwägen!
ich hatte die blutentnahme meiner tochter auch hinausgezögert deswegen, aber mir ist wirklich ein stein vom herzen gefallen, als ich ein ergebnis hatte und es auch noch positiv war!
lg
chris

Christiane P.
22.02.03, 12:16
>
>hallo sonja,
>
>das war es bei meiner tochter auch, aber man muß auch abwägen!
>ich hatte die blutentnahme meiner tochter auch hinausgezögert deswegen, aber mir ist wirklich ein stein vom herzen gefallen, als ich ein ergebnis hatte und es auch noch positiv war!
>
>lg
>chris

Silvi
22.02.03, 12:58
Habe ich vielleicht schon zu lange gewartet?
mein Sohn ist 7 1/2. Ich wollte ihn jetzt mal testen lassen, obwohl ich Hashi schon 9 JAhre habe. Hab schon fast ein schlechtes Gewissen. Er ist eher kräftig (nicht richtig dick, aber ...) ohne vollgestopft zu werden. Er ist morgens und auch sonst schon mal sehr bewegunsfaul und klagt oft über "Beinschmerzen". (Andererseit tobt er auch wie andere Kinder und braucht eigentlich viel Aktion und Bewegung). Wenn, dann hätte er wohl eher einen satrken Wechsel zwischen UF un ÜF :-) (schreianfälle, Wutausbrüche) Nun denn, alles Spekualtion. Werde jetzt zur Blutabnahme gehen, ob‘s ihm passt oder nicht. Was, wenn er Hashi hätte? Müsste er dann jetzt schon Thyroxin nehmen?
Liebe Grüsse
Silvi
Habe unter "Suchen" nichts im Forum gefunden:
>
>Ich selbst habe seit 1994 Hashi (wurde in der Schwangerschaft festgestellt). Ab wann sollte ich meine Kinder daraufhin testen lassen? Geburtsjahre 1994 und 1996.
>
>Mein Arzt meinte, erst wenn irgendwas in Richtung Schilddrüse offensichtlich wird.
>
>Danke im voraus,
>
>Sonja

Beate D.
22.02.03, 13:47
Hallo , da unsere Hausärztin weiß, daß ich ein Hashi bin, hat sie mal von sich aus beide Kinder so mit 10-11 Jahren getestet. Da war alles ok. Dann, bei der J1, mit 13 die Tochter immer noch ok. Der Sohn, jetzt 13,8 Jahre, wurde im November bei der J1 getestet, und siehe da, T4 zu niedrig, T3 grenzwertig, Antikörper da, aber außerhalb der Norm. Damit zur Nuklearmedizinerin, hauptsächlich wegen Ultraschall (SD leicht vergrößert). DIe meinte :Jodmangel (haha) und wollte Jod verordnen (nix da). Nach Rücksprache mit Hausärztin bekommt er nun L-Thyroxin 25 und demnächst ist Kontrolle fällig. Aber ihm gehts gut, und ich werde das Ganze mit der Hausärztin engmaschig weiterverfolgen. Ich würde auch so um die Pubertät rum kontrollieren lassen, bei Auffälligkeiten auch früher. Liebe Grüße Beate D.
>Habe unter "Suchen" nichts im Forum gefunden:
>
>Ich selbst habe seit 1994 Hashi (wurde in der Schwangerschaft festgestellt). Ab wann sollte ich meine Kinder daraufhin testen lassen? Geburtsjahre 1994 und 1996.
>
>Mein Arzt meinte, erst wenn irgendwas in Richtung Schilddrüse offensichtlich wird.
>
>Danke im voraus,
>
>Sonja

Anke
22.02.03, 13:50
>Hallo Sonja,
prima, wenn deine Kinder privat versichert sind, es ist unbedingt notwendig die Kinder schon vor irgendwelchen Verhaltensauffälligkeiten zu testen und insbesondere Test auf Antikörper ist wichtig.
Meiner Meinung nach wissen wir gar nicht welche Auswirkung eine Hormonschieflage bei Kindern auf die Entwicklung nimmt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass nicht alles durch eine Hormoneinnahme reversibel ist, wenn später einmal Hashi bei deinen Kindern festgestellt werden sollte. Wenn ein Kind "auffällig" ist, dann hat es schon länger Hashi.
L.G. Anke
Hashi mit Hashitochter
Habe unter "Suchen" nichts im Forum gefunden:
>
>Ich selbst habe seit 1994 Hashi (wurde in der Schwangerschaft festgestellt). Ab wann sollte ich meine Kinder daraufhin testen lassen? Geburtsjahre 1994 und 1996.
>
>Mein Arzt meinte, erst wenn irgendwas in Richtung Schilddrüse offensichtlich wird.
>
>Danke im voraus,
>
>Sonja

L.Brakebusch
22.02.03, 13:52
Hallo, die mütterlichen Ak die das Kind mitbekommen haben kann (nicht muss) werden innerhalb des ersten Lebenshalbjahres abgebaut. Eigene kindliche Aks sind also ab 6 Monaten nachweisbar wenn das Kidn krank sein sollte. Mir war eine einmalige Kontrolle nach einem halben Jahr wichtig (Mutter ist beruhigt
;-) )Ich würde das Kind sonst nur bei Symptomen kontrollieren lassen. Eine Phase in der autoimmune Sd Krankheiten ausbrechen können, sind Hormonumstellungen wie z.B. in der Pubertät. Die Schilddrsüenhormone können natürlich vom ersten Lebenstag an bestimmt werden.
mfg
Leveke Brakebusch

Katharina
22.02.03, 14:14
>Habe unter "Suchen" nichts im Forum gefunden:
>
>Ich selbst habe seit 1994 Hashi (wurde in der Schwangerschaft festgestellt). Ab wann sollte ich meine Kinder daraufhin testen lassen? Geburtsjahre 1994 und 1996.
>
>Mein Arzt meinte, erst wenn irgendwas in Richtung Schilddrüse offensichtlich wird.
>
>Danke im voraus,
>
>Sonja
Hi Sonja!
Ich würde meine Kinder sofort testen lassen. Wenn dann alle Werte ok sind, auf jeden Fall alle 1-2 Jahre nochmals untersuchen lassen. Bei unserer Tochter Nadine haben wir nie untersuchen lassen, obwohl ich selber auch Hashimoto habe. Mein Doktor meinte, bevor sie in die Pubertät kommt, wäre das unnütz! Und der Kinderarzt lächelte immer nur und dachte wohl, die Mutter hat Hashimoto, als muss sie auch psychisch krank sein.
Dann haben wir meinen Sohn Dennis mit 4 Jahren testen lassen, weil nicht mehr gewachsen war und motorisch auffällig war. Siehe da, er hatte eine Unterfunktion und massive Antikörper. Also auch Hashimoto. Hätten wir ihn früher testen lassen, wären ihm und uns viele Sorgen und Anstrengungen erspart geblieben! Aber der achso schlaue Kinderarzt und mein achso schlauer Internist wußten es ja besser! Nur weil wir den Arzt gewechselt haben, konnte Dennis endlich die richtige Behandlung bekommen!
Nadine haben wir dann auch endlich testen lassen und sind heilfroh darüber. Der neue Kinderarzt meinte, wenn einer in der Familie was hat, dann können die anderen auch was bekommen, egal um welche Autoimmunkrankheit es sich handelt. Nadine hat einen Basedow und damals schon eine massive Überfunktion!
Jetzt bekommt Dennis seit über 1 Jahr Hormone und es geht ihm wieder gut. Das Wachstum hat er aufgeholt und mit Krankengymnastik haben wir seine motorischen Schwierigkeiten auch in den Griff bekommen.
Nadine bekommt Carbimazol und sie verträgt es sehr gut. Sie hat endlich etwas Speck auf den Rippen und ist viel ruhiger geworden, auch in der Schule klappt es jetzt wieder besser.
Ich kann nur sagen, wenn die Eltern eine Schilddrüsenerkrankung haben, sollten die Kinder IN JEDEM FALL untersucht werden. Auch wenn man selbst eine Erkrankung hat, ist man NICHT IMMER in der Lage eine Erkrankung bei den Kindern zu entdecken!
Es gibt übrigens für die Kinder Salben und Pflaster, die das Blutabnemen leichter machen. Leider weisen die Ärzte darauf zu selten hin, aber wenn man fragt, dann bekommt man es auch!
Lieben Gruß
Kathy

Kerstin G.
22.02.03, 14:43
Hallo Sonja,
meine Töchter sind 11 und 7 Jahre alt. Ich habe sie letztes Jahr testen lassen.
Der Kinderarzt hat auch direkt Sono gemacht. Ich möchte die Kinder einmal im Jahr testen lassen und er ist damit einverstanden.
Und die Blutabnahme war für die Kinder auch nicht schlimm.
Meine Elfjähige ist schon ziemlich weit entwickel und in der Pupertät.
Sie ist schon 1,70 meter groß und hat Schuhgräße 40.
Mal schauen was herauskommt, wenn beide das nächste Mal im Oktober getestet werden.
Liebe Grüße
Kerstin G.
Habe unter "Suchen" nichts im Forum gefunden:
>
>Ich selbst habe seit 1994 Hashi (wurde in der Schwangerschaft festgestellt). Ab wann sollte ich meine Kinder daraufhin testen lassen? Geburtsjahre 1994 und 1996.
>
>Mein Arzt meinte, erst wenn irgendwas in Richtung Schilddrüse offensichtlich wird.
>
>Danke im voraus,
>
>Sonja

Kerstin G.
22.02.03, 14:46
Hallo Chris,
meine 7 jährige Tochter hatte schon Pfeifferisches Drüsenfieber und hat ziemlich häufig Streptokokken.
Ob solche Krankheiten Hashi begünstigen?
Liebe Grüße
Kerstin G.
>>Ist es schon erforscht ob Hashi vererbt wird?
>>LG ruby
>
>hallo ruby,
>
>................Präe-Disposition.....
>auslöser können auch starke hormonschwankungen sein, wie die schwangerschaft oder pupertät, infekte, starker streß usw., muß aber nicht!
>da hashi in schüben verlaufen kann, muß man es nicht immer merken. ich hatte bestimmt schon länger hashi, aber wo ich es gemerkt habe und es auch diagnostiziert wurde, war nach der schwangerschaft. ich kam in eine ÜF und war eigentlich nur wegen meines chronisch erhöhten blutdrucks bei einer neuen ärztin, die dann automatisch die schilddrüsenwerte mit abgenommen hat.
>
>in der schwangerschaft ging es mir recht gut, außer anfangs und zum ende hin die normalen unannehmlichkeiten.
>
>in der schwangerschaft wird das immunsystem ja heruntergefahren, somit also auch die eigenzerstörung der schilddrüse. nur nach der geburt wurde das immunsystem wieder hochgefahren und somit auch gegen die kröte. habe da noch nix an hormonen genommen. und deswegen auch die ÜF. so erkläre ich es mir!
>
>lg
>chris

Pia
22.02.03, 18:31
Hallo Silvi,
ich glaube, das was du da beschreibst ist völlig normal für ein Kind in seinem Alter (meine persönliche Meinung). Das mit den Beinschmerzen kenne ich auch von meinem Sohn (5 1/2 Jahre), ich ordne das eher seinem Wachstum zu. Ich habe ja auch seine Freunde zum Vergleich, würde ich da extreme Unterschiede in der Entwicklung sehen, würde ich sicher meinen Sohn mal in puncto Schilddrüse untersuchen lassen.
Aber wenn du ihn testen lässt, hast du natürlich Gewissheit und dann kann man sicher auch schon Thyroxin geben. In diesem Fall kannst du dir aber Infos im Kinder-SD-Forum holen (siehe links unter andere SD-Foren).
Liebe Grüße,
Pia

ruby
22.02.03, 19:54
Hallo Michael!
Meine Oma hatte einen "Kropf", aber ich kann mich nicht erinnern, dass sie Medikamente für die SD einnahm.
Vor 25 Jahren sagte mir mal ein Betriebsarzt ich solle meine SD im Auge behalten.....hab ich natürlich irgendwann vergessen... Nach meiner 1. Schwangerschaft war noch alles i.O. Erst nach der 2. traten Symptome auf, die anfangs natürlich keiner richtig deutete. Es dauerte fast 1 Jahr bis es erkannt wurde. Am meisten ärgert mich, dass während der SSW keine Kontrolle durchgeführt wird, ist nicht im Leistungskatalog.... nicht auszudenken was passiert wenn man während in UF wäre.......
Schrecklich finde ich die ganze Verharmlosung der Ärzte, kaum einer sagt einem man solle dies oder jenes Spurenelement zusätzlich zu sich nehmen, bzw. das Jodsalz aus der Küche verbannen..... aber es geht uns ja fast allen so.
Und ich denke, dass immer mehr Frauen aufgrund von Hormonumstellung nach SSW erkranken....
Wie schön dass es diese Foren und wissende Leute gibt....
LG ruby

ruby
22.02.03, 19:57
anstelle SSW meine ich natürlich SS

Silvi
22.02.03, 20:10
>Hallo Silvi,
>
>ich glaube, das was du da beschreibst ist völlig normal für ein Kind in seinem Alter (meine persönliche Meinung). Das mit den Beinschmerzen kenne ich auch von meinem Sohn (5 1/2 Jahre), ich ordne das eher seinem Wachstum zu. Ich habe ja auch seine Freunde zum Vergleich, würde ich da extreme Unterschiede in der Entwicklung sehen, würde ich sicher meinen Sohn mal in puncto Schilddrüse untersuchen lassen.
>
>Aber wenn du ihn testen lässt, hast du natürlich Gewissheit und dann kann man sicher auch schon Thyroxin geben. In diesem Fall kannst du dir aber Infos im Kinder-SD-Forum holen (siehe links unter andere SD-Foren).
>
>
>Liebe Grüße,
>Pia
>

Silvi
22.02.03, 20:10
>Hallo Silvi,
>
>ich glaube, das was du da beschreibst ist völlig normal für ein Kind in seinem Alter (meine persönliche Meinung). Das mit den Beinschmerzen kenne ich auch von meinem Sohn (5 1/2 Jahre), ich ordne das eher seinem Wachstum zu. Ich habe ja auch seine Freunde zum Vergleich, würde ich da extreme Unterschiede in der Entwicklung sehen, würde ich sicher meinen Sohn mal in puncto Schilddrüse untersuchen lassen.
>
>Aber wenn du ihn testen lässt, hast du natürlich Gewissheit und dann kann man sicher auch schon Thyroxin geben. In diesem Fall kannst du dir aber Infos im Kinder-SD-Forum holen (siehe links unter andere SD-Foren).
>
>
>Liebe Grüße,
>Pia
>