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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vergiftungen und Organschäden durch HPU



Rudi
01.12.02, 14:24
Hallo an Alle!
Ein paar Zeilen weiter unten, habe ich den Link zu einer Page reingestellt, von welchem ich euch mal einen Auszug hier rein kopiere:
"Porphyrien treten auf bei Enzymstörungen im Zusammenhang mit Synthese des Häm, dem eisenhaltigen Anteil des Hämoglobins. Die Störungen können an einem oder mehreren von acht beteiligten Enzymen auftreten. Die blockierte Hämsynthese stört zahlreiche Prozesse, die Häm und Hämoglobin einsetzen. Hierzu gehören das Sauerstofftransportsystem, das Hämoglobin zum Transport des Sauerstoffs von der Lunge zu den Körperorganen benutzt, und das Cytochrom P 450 Enzymsystem, das Häm zur Entgiftung in der Leber benutzt. Porphyrien zeigen sich oft erst im Erwachsenenalter. Wenn der Stoffwechselpfad für die Hämsynthese blockiert ist, reichern sich nicht verstoffwechselte Porphyrine in bestimmten Organen an. Hier können sie toxische Effekte haben, die sich durch Symptome im zentralen, peripheren oder vegetativen Nervensystem und/oder an der Haut zeigen. Die beim Übergang vom latenten ins manifeste Stadium auftretenden Symptome werden ausgelöst durch Infektionserkrankungen (vor allem aber auch durch Lebererkrankungen, hepatische Porphyrie) porphyrinogene Medikamente oder Chemikalien. Diese scheinen das mangelhafte Enzymsystem endgültig zu überfordern. Die Symptome beruhen auf der Blockade des Porphyrinstoffwechsels und der Anreicherung von Porphyrinen in bestimmten Organen. Der Schweregrad der Störung kann weit variieren. Die Symptome liegen oft auch im psychischen bzw. neuropsychiatrischen Bereich. (Nervenschwächen, Angstzustände, Depressionen, u.ä.) Nachweisbar sind Porphyrien bei akuten Anfällen (nicht im latenten oder subklinischen Stadium) durch Anreicherung von Porphyrinen oder Porphyrinvorstufen (im Urin). Die früher häufigste erworbene bzw. symptomatische Porphyrinurie war bedingt durch Bleivergiftung. Porphyrien sind seit den 20er Jahren bekannt und werden in der WHO herausgegebenen international Classification of Diseases aufgeführt. Folgende Symptome können erfahrungsgemäß auftreten: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Chemikalienunverträglichkeiten, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen, Muskelschwäche, Magen,-Darmbeschwerden, Blähbauch, Übelkeit, Bauchschmerzen, Darmkrämpfe, schnelles Ermüden, Schwäche, Ohnmacht, Gewichtsverlust, Fingerzittern, Händezittern, Tinnitus, Hörsturz, Erregbarkeit, Angstzustände, Depressionen, Konzentrationsstörungen, erschwertes Lernen, Antriebslosigkeit, hoher Puls, Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses, paradoxe Reaktionen auf Medikamente (u.a. Psychopharmaka), Alkoholunverträglichkeit, toxische Enzephalopathie. (vergiftungsbedingte Hirnschädigung)"
In der Page wird nur angeführt "Porphyrien treten auf bei Enzymstörungen im Zusammenhang mit Synthese des Häm" aber es steht nicht ausdrücklich HPU dabei. Gibt es jemand der sich ausreichend auskennt (Mic? :-))) ) um mir zu sagen ob das alles wirklich bei HPU vorkommen kann?
Liebe Grüße
Rudi